ADC schwankungen bei Atmega16

OP (Firma: MR) #853262
Lesenswert?

Hallo Jungs...

ich habe hier im Forum schon gesucht. Ich betreibe Mit dem Pollin Board 
einen Atmega16 und am ADC0 hängt ein LM35CZ. Jetzt habe ich ein paar 
Probleme. Am ADC eingan des mega16 schwankt das signal zwischen 49 und 
57. An was könnte das liegen? Habe den LM35 ohne widerstände 
angeschlossen. also +2 bis +150°C.

Wäre um jede hilfe dankbar!

gruß

Anbei das datenblatt des LM35
Angehängte Dateien:
Gast #853266
Lesenswert?

also erst signal vom lm35 vertsärken, dammit du optimal die 0..5V des 
atmega ausnutzt, damit hast du die höchste genauigkeit (vorausgesetzt du 
hast nimmt auch 5V bei referenzspannung)
nimmst du interne oder externe Referenzspannung
die interne 2,56V sind ziemlich ungenau, also beim pollin board lieber 
5V nehmen und kondensator zum stabilisieren parallel
Gast #853271
Lesenswert?

da wird wesentlich besser
angenimmen du hast 10grad, dann sind das 100mV
mit einer Verstärkung von 10 also 1V
1V kannst du mit dem adu des ATMega doch viel genauer messen als 100mV
musst beim OPV aber aufpassen, dass das Signal nicht so stark verfälscht 
wird.
Also über eine Verstärkung von 10 würd ich nicht gehen.
Gast #853274
Lesenswert?

Wenn das Signalschwanken durch ein Rauschen auf dem Analogsignal 
entsteht, dann probier doch mal einen RC-Tiefpass am Mega16 Analogport 
aus z.B. 1k, 100nF. Weiterhin besteht ja auch noch die Möglichkeit eines 
Software Tiefpasses (z.B. Mittelwert bzw. gewichteter MW). Ich denke bei 
einer Temperaturmessung ist die Dynamik nicht ganz so wichtig.
#853372
Lesenswert?

Am besten dürftest du über die Runden kommen wenn du zB. 1024 Messwerte 
nimmst und das arithmetische Mittel bildest. Dann hast du auch >10Bit 
Auflösung (allerdings nur relativ).

Mit einer entsprechend stabilisierten Spannung hatte ich schon <0.5LSB 
Rauschen, also der ADC ist nicht das Problem... dann hab ich per 
Kondensator ein Dreieck auf die Messspannung gegeben (5 oder 6 ADC Werte 
Amplitude), weil Oversampling sonst nicht funktioniert hätte.

Die Spannungsstabilisierung bestand aus ein paar großen Drosseln, 
Kondensatoren und 2 hintereinandergeschalteten Zener-Dioden + OpAmp.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren