Hab mir mal kurz das Datenblatt angeschaut (Philips). Da heißt es die
Ausgänge sind Tri-State, das heißt je Ausgang ein Transistor nach oben
(+) und einer nach unten (Masse) dazwischen der Abgriff nach draußen und
im Low Fall wird der unten durchgeschaltet, im High Fall der oben und im
hochohmigen Zustand (auch genannt High-Z) sind beide gesperrt, wichtig
für bidirektionale Busse (glaube ich). Dann können nämlich weitere
Bausteine und ihre ggf. Ausgänge auch an diesem Bus hängen und ihre
Highs oder Lows spenden ohne das es kracht. Sollte der Bus von anderen
Bausteinen in Ruhe gelassen werden sollte sich dann tatsächlich die
halbe Betriebsspannung messen lassen.
Bei Bausteinen bei denen z.B. nur Pull Up Widerstände ausreichen sind
doch die Ausgänge nur mit jeweils einem zu schaltenden Transistor (der
nach Masse) versehen und einem internen Widerstand nach oben , der aber
im wesentlichen auch nur ein fest eingestellter Transistor also
Widerstand ist. Dann liegen die äußeren Pull Up Widerstände diesen
internen Widerständen parallel. also nur bedingt wichtig. Im Low Fall
fließt eigentlich Strom in den Ausgang hinein, im High Fall heraus, der
wiederum in den am Bus hängenden nächsten Baustein herein fließt. Wenn
das Eingänge sind die im High Fall ein bißschen mehr Strom benötigen als
der Ausgang ohne Pull Up Widerstände liefern könnte braucht man eben
diese externen Pull Up Widerstände.
So hab ich das jedenfalls bisher verstanden, aber ich laß mich gerne
belehren. (Alle Angaben ohne Gewähr)
Gruß aus Berlin