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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lan-Tester selber bauen


Autor: Mr-400-Volt (Gast)
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Hallo, ich versuche gerade einen Cat5 (Lan) Tester zu bauen. Ich habe 
mal meinen Entwurf angehangen, in dem ich mich auf das wesentliche 
beshränkt habe.
Den ablauf dachte ich mir so.....
Es werden der reihe nach die Portpin´s D7-D0 auf high geschaltet, und 
der rest von Port D auf eingang. Ist der zyklus durchgelaufen, werden 
die ermittelten werte ausgewertet. Könnte das so gehen ?

Danke!!!

Autor: Mr-400-Volt (Gast)
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Hatt keiner einen Tipp für mich ?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich würde das anderst machen (ich verstehe nämlich deine Schaltung nicht 
so ganz, was die vielen Dioden in Reihe sollen):
Der reihe nach immer 1 Pin auf 1 und alle anderen auf Low.
Am anderen Ende der Leitung alle Leitungen über Dioden (Kathode an die 
Leitungen, Anoden zusammen) verbinden. Das ist die neue Masse. Von jedem 
Pin zu dieser eine LED + Vorwiderstand.
Dann sollte mann ein Lauflicht sehen, wenn alles OK ist.

Autor: HannsW (Gast)
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Bin ja eben erst nach Hause gekommen.

Wir haben früher Leitungen (Mehrfachstecker) so geprüft.

Der DOngel war als spannungsteiler aufgebaut. von Pin 1 zu 2 zu 3 etc

1%ige Metallfilmwiderstände.
und dann über ein Instrument die Spannung angezeigt, die ja der 
Pinnummer entsprach.

so würde ich es heute mit nem uC auch machen.
Wenn am richtigen Eingang die richtige Spannung liegt, darf die LED 
leuchten
Hanns

Autor: Peter (Gast)
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Ein durchblinkender LAN-Tester kostet schlappe 10 Euro.

Autor: E. B. (roquema) Benutzerseite
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Ich hab das mal so gebaut:
http://home.tiscali.de/emanuel/Leitungstester/Leit...
Ein Sender mit Mikrocontroller sendet pro Ader verschiedenlange Impulse 
auf allen Leitung. Ein Sender misst die Impulslänge und zeigt die 
entsprechende Ader auf einer 7-Segment-Azeige an.
Das Prinzip gibt es mehrfach im Internet. Ist aber zugegeben eher 
aufwendig, da ein aktiver Sender (mit eigener Batterie) benötigt wird...

Autor: Ulrich P. (uprinz)
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Hi!

Habe auch schon mal an soetwas gedacht, aber mit verschärften 
Anfoderungen. Da bei mir diverse Buchsen schon mit irgendetwas 
verstöpselt sind, sollte der Tester einige Schutzmechanismen bzw 
Detektierungsfunktionen besitzen.

Bei LAN ist durch die galvanische Trennung das ganze noch beherrschbar, 
aber die 40V vom ISDN möchte ich nicht direkt auf einen Controller legen 
wollen.
Abgesehen davon macht der Selbstbau eines gerätes nur dann Sinn, wenn 
man etwas dabei lernen und verstehen kann, aber auch, wenn ein billiges 
Kaufteil nicht reicht und das passende Profigerät unerschwinglich ist.

Also wie wäre es mit einem Leitungstester, der bei ISDN und LAN die 
Belegung inkl. Spannungen anzeigt und bei Fehlern eine etwas genauere 
Diagnose liefert? Eine Analyse auf Protokollebene ist ja nicht 
erforderlich, aber es sollte doch möglich sein, vielleicht eine Bruch- / 
Kurzschlusstelle auf ein paar Meter genau auszumessen.

Gibt es dazu nicht ein paar Vorschläge für das Interface und den 
Analogteil? Für die Auswertelogik habe ich Ideen genug, aber der 
Analogteil macht mir ein paar kleine Probleme.

Gruß, Ulrich

Autor: Andreas K. (a-k)
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Ulrich P. wrote:

> Bei LAN ist durch die galvanische Trennung das ganze noch beherrschbar,

Naja. Wenn du Pech hast sind da 48V drauf: "Power over Ethernet (PoE)".

Autor: Oszi40 (Gast)
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Grundfrage an  Mr-400-Volt ist, was genau getetstet werden soll.

1.Um die >>Anzahl<<´der angeschlossenen Drähte zu testen, würden ja ein 
paar LEDs reichen. Viel interessanter ist jedoch, ob die 
zusammengehörenden PAARE richtig angeschlossen sind. Das ist mir bei 
obiger Schaltung noch nicht erkennbar. Das wird auch eine Frage der 
Testfrequenz werden.

2.Wie schon beschrieben irrtümlich 48V drauf = Schaltkreis Schrott

3.Was ist mit der Abschirmung/Mantelwellen ? Evtl. wirkt das Kabel auch 
als "Antenne" und erzeugt die wunderlichsten Funktionen...

Gruß Lutz

Autor: Ulrich P. (uprinz)
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Naja, so Anspruchsvoll bin ich nun auch wieder nicht.
Mein erst einmal auf dem Papier existierender Vorschlag ist es, ein 
Gerät mit Display und eines als Gegenstation zu bauen. D.h. das an 
beiden Enden der Leitung ein kontrollierbares Gerät steckt.
Aufgabe 1 wäre es nun diese Geräte auch dann zu synchronisieren, wenn 
von 8 Adern alle falsch angeschlossen und 6 defekt / unterbrochen sind.

Aufgabe 2 ist dann einen schicken Ablauf zu programmieren, der sowohl 
die Unterbrechungen, als auch die Vertauschungen zu erkennen.

Aufgabe 3 wäre dann, die Ein-/Ausgänge beider Seiten Spannungsfest zu 
machen.
Die E/As müssten eventuell programmierbar werden, dass man Signale 
unterschiedlicher Spannungen ( läst sich bestimmt auf 2..3 
Spannungsklassen einschränken) über einen Schmittrigger schicken kann. 
Ich weiß nicht, ob die bekannten Eingangsschaltungen für z.B. 
Frequenzzähler geeignet sind, die mit einem OP der Spannung folgen.
Oder man arbeitet über Kondensatoren und sendet nur Spikes. Das ließe 
sich vielleicht recht einfach auf der uC Seite filtern.

Aufgabe 4 wäre eine Typ-Erkennung. Also bei ISDN wäre es nett a1/a2 
b1/b2 zu erkennen und ggf. die Angabe ob aktiv oder passiv versorgt ( 
Potential dreht sich) Eine Analyse von Ethernet ist wohl etwas arg 
aufwendig, jedenfalls über eine reie Modulationserkennung hinaus. 
Andererseits wäre mit der Hardware der ISDN-Erkennung eine Detektion von 
PoE möglich.

Tja, wer macht mit? Gesucht werden ein paar Analog-Spezialisten :)

Für Aufgabe 5: Erkennung und Entfernungsabschätzung von Brüchen / 
Kurzschlüssen wären dann auch HF-Spezialisten gerne gesehen :)

Gruß, Ulrich

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