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Forum: Offtopic Nokia werden vieleicht 30Mio. erlassen?


Autor: Politikverdrossen (Gast)
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http://www.heise.de/newsticker/Nokia-muss-Subventi...

> Die vom Magazin "Focus" vorab berichtete Lösung, dass Nokia 30 Millionen
> Euro in die Stiftung "Wachstum für Bochum" einzahle und das Land im
> Gegenzug auf die Rückzahlung der Subventionen verzichte, sei aber nur eine > 
denkbare Variante, so Neuser. Es gebe noch keine Entscheidung.

Ich fasse es nicht. Da werden schonwieder Steuermillionen verschleudert. 
Drehen die Herren Politiker alle am Rad? Ist warscheinlich einfacher dem 
Bürger das fehlende Geld durch Steuern und Zwangsabgaben abzupressen, 
als sich mit Nokia anzulegen und die offensichtlich zu unrecht 
erhaltenen 60Mio. zurückzuholen. Warum diskutiert man darüber Nokia 
30Mio. zu erlassen? Wenn die ihre Zusagen nicht eingehalten haben, 
sollen die die volle Summe zurückgeben, nicht die Hälfte. Aber wehe Du 
zahlst mal Deine KFZ-Steuer 3 Tage zu spät. Dann werden sofort 
Verzugszinsen fällig.

Autor: Anderer Bürger (Gast)
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Einige sind halt schon immer "gleicher" als andere gewesen ...

( G. Orwell )

z.B. "einzelne" Parteispenden-Betrüger und Steuererhinterzieher wie z.B. 
unser Black-Out-Kohl, Dreggers, Leisler-Kieps, Zumwinkels und und und 
...

z.B. Organisationen wie Siemens-Benq., Nokia, ...

Ein vor Jahren als "Schwerkrimineller" Abgeurteilter kommt mir immer in 
Erinnerung:
Es handelte sich um einen Studenten, der lt. Gerichtsurteil sich einer 
"kontinuierlichen, schwerwiegenden Tatfolge von 
Beförderungserschleichung ( = Schwarzfahren ) in verabscheuungswürdiger 
Weise strafbar gemacht hatte.
Da dieser Student eben wiederholt diese kriminellen Straftaten begangen 
hatte, wurde er zu 6 Monaten Haft OHNE Bewährung verurteilt und war 
damit vorbestraft.

Nicht, dass ich Schwarzfahren bagatellisieren wollte !

Offenbar jedoch können Verdächtige, die mutmasslich Straftaten völlig 
anderer Kategorie, teilweise wohl auf Dauer fortgesetzt, begangen haben, 
durch Zahlung von eher symbolischen Geldbussen ihre Vorstrafen abwenden 
!

MfG.

Autor: Gast (Gast)
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>Wenn die ihre Zusagen nicht eingehalten haben,

Welche Zusage haben sie denn nicht eingehalten? Die Zusage war, für 5 
(oder waren es 6) Jahre den Standort zu halten. Daraus wurden 13. Gut, 
das kann man Nokia vorwerfen, dass sie nicht eher dicht gemacht haben.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Gut, das kann man Nokia vorwerfen, dass sie nicht
> eher dicht gemacht haben.

Wird Nokia (und anderen Firmen) sicher so schnell nicht wieder 
passieren.

Nice week,
Zardoz

Autor: Anderer Bürger (Gast)
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"Welche Zusage haben sie denn nicht eingehalten? Die Zusage war, für 5
(oder waren es 6) Jahre den Standort zu halten. Daraus wurden 13. Gut,
das kann man Nokia vorwerfen, dass sie nicht eher dicht gemacht haben."

=> Soweit über die Mdien mehrfach verbreitet wurde, waren die 
Subventionen ( Verzeihung: "Investitionshilfen" bzw. 
"Wirtschaftsförderungen" zu Gunsten notleidender Arbeitgeber,
=> den Zynismus der realen "sozialen" Marktwirtschaft wird kein Mensch 
verbal je erreichen können ... ) auch an eine festgelegte Zahl von 
Dauerarbeitsplätzen geknüpft, die offenbar auf Dauer deutlich 
unterschritten blieb ...

MfG

Autor: winne (Gast)
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Hegel schrie dazu:

Das Recht ist nur dann etwas Wirkliches, wenn es vor Gericht einklagbar 
ist.

Autor: Marko (Gast)
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ist doch recht einfach, die Verarsche muss nur groß genug sein.
Wenn der kleine Michel 50 Euros hinterzieht kann er nunmehr
noch 10 Jahre rückwirkend verknackt werden, dass es im
schlecht wird.
hat der gleiche Michel 50 Mio Euro in den Wind bekommt er
die Hand geschüttelt und das Bundesverdienskreuz ... so einfach
ist es.

Ihr müsst groß denken Leute

Autor: vistageek (Gast)
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>Ist warscheinlich einfacher dem Bürger das fehlende Geld durch Steuern
>und Zwangsabgaben abzupressen, als sich mit Nokia anzulegen und die 
>offensichtlich zu unrecht erhaltenen 60Mio. zurückzuholen.

Natürlich ist das einfacher, denn der Bürger wird mit absoluter 
Sicherheit bei der nächsten Wahl nicht konsequent sein.

Autor: Gast (Gast)
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>=> Soweit über die Mdien mehrfach verbreitet wurde, waren die
>Subventionen ( Verzeihung: "Investitionshilfen" bzw.
>"Wirtschaftsförderungen" zu Gunsten notleidender Arbeitgeber,

Und da braucht man sich nur mal erinnern, was Nokia übernommen hat. Das 
Land hat sich Nokia regelrecht aufgedrängt, sonst wären dort keien 
Arbeitsplätze entstanden sondern nur mehr Arbeitslose.

Noch heute versucht man ja Unternehmen in industrieschwachen Zonen durch 
Subventionen anzulocken. Nun, Nokia ist ein Paradebeispiel, dass man es 
besser nicht tun sollte. Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen, kann 
für Unternehmen durchaus nach hinten losgehen. Das Beispiel macht auf 
jeden Fall Schule.

>auch an eine festgelegte Zahl von
>Dauerarbeitsplätzen geknüpft, die offenbar auf Dauer deutlich
>unterschritten blieb ...

Was hat das Land erwartet, als sie die Arbeitsplatzgarantie verlangt 
hatte? Bedeuten 5 oder 6 Jahre für immer? Wie groß wäre der Aufschrei, 
wenn Nokia nicht nach 13 sondern nach 60 Jahren das Land verlassen 
würde? Würde der ungebildete Pöbel immer och was von Subventionsbetrug 
labern?

Tatsache ist doch, dass nicht Nokia um Subventionen gebettelt hatte, 
sondern sich nur damit bereit erklärt hatte, die Arbeitsplätze für eine 
endliche Zeit zu sichern. Diese Verpflichtung haben sie übererfüllt, um 
nun einen Tritt in den Allerwertesten zu bekommen.

Da kann man nur sagen: Deutschland, nein Danke.

Autor: Anderer Bürger (Gast)
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"Tatsache ist doch, dass nicht Nokia um Subventionen gebettelt hatte,
sondern sich nur damit bereit erklärt hatte, die Arbeitsplätze für eine
endliche Zeit zu sichern."

Gott sei Dank, es gibt doch noch gute Menschen auf dieser Welt, ...-

Die zur Zeit von Fa. Nokia so barmherzig beglückten 
Arbeitsplatz-Besetzer sind die in Rumänien, die nächsten dann wohl die 
in Armenien und die letzten jene in Bangladesh ( falls sie dann noch 
dort wohnen und nicht etwa inzwischen als Lohndrücker umfunktionierte 
EU-Gastarbeiter geworden sind ? )
=> geht leider nur dann, wenn jeweils genügend "Hilfs-"Gelder 
bereitgestellt werden, die der Staat durch seine Spitzensteuersätze 
ausschliesslich den letzten verbliebenen, inzwischen verarmten 
Elite-Vertretern abpresst ...

Autor: Gast (Gast)
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>Die zur Zeit von Fa. Nokia so barmherzig beglückten
>Arbeitsplatz-Besetzer sind die in Rumänien,

Was ist daran so problematisch, dass Nokia Arbeitsplätze in Rumänien 
aufbaut? Das kann nur die EU stärken. Und warum sind auf einmal die 
sozial und sozialistisch eingestellten Deutschen so asozial und 
egoistisch? Sie sollten sich freuen, dass die gewünschte Umverteilung 
von oben nach unten stattfindet.

Oder ist auf einmal der eigene Arsch doch näher und das ganze 
Sozialgelabere nur vorgeschoben?

Blickt man zurück, wäre es wohl besser gewesen, Nokia hätte den Teil von 
SEL nicht übernommen, das Land keine Subventionen gezahlt und die 
Menschen freigestellt wurden. So hätte die sozialistische Arbeiterseele 
kein Feindbild gehabt und Nokia die Ruhe.

Vielleicht sollte sich Nokia überlegen, die Investitionen in die 
Nokia-Bahn wieder zurückzuverlangen.

>=> geht leider nur dann, wenn jeweils genügend "Hilfs-"Gelder
>bereitgestellt werden, die der Staat durch seine Spitzensteuersätze
>ausschliesslich den letzten verbliebenen

Man versucht wohl der linken Forderung nachzugehen, der Staat habe 
Arbeitsplätze zu schaffen. Nur hat der Staat gerade mal wieder bewiesen, 
was Friedman und Phelps vor ca. 40 Jahren festgestellt haben.

Autor: Anderer Bürger (Gast)
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Gerne werde ich ab sofort Fa. Nokia in meine Morgen- und Abendgebete mit 
einbeziehen.
( Mittags geht leider nicht, da habe ich mein tägliches Date mit dem 
Star-Anlageberater in Liechtenstein / dem kommt das auch entgegen: 
morgens, als ersten Kunden, hat er Hrn. Ackermann, abends, als letzten 
Hrn. Zumwinkel als Klient ... )

Solidarische Grüsse

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