Bei einem analogen Oszilloskop muss man garnicht Oversamplen, eher
darunter. Es geht doch darum, mindestens eine Periode vollständig
anzuzeigen, d.h. ein Impuls und evtl. die Pause bis zum nächsten Impuls
sollen vollständig zu sehen sein.
Man muss also die X-Ablenkgeschwindigkeit entsprechend einstellen.
Periodendauer ist 1/f, d.h. z.B. bei
6kHz = 6000Hz = 1/6000 Sekunde = 1/6 ms = ca. 166 ns
Da würde ich die X-Ablenkung auf den nächstgelegenen größeren Wert
einstellen, z.B. 200 ns, dann sieht man noch was sich "Vorne" und
"Hinten" tut. Dazu gehört noch ein wenig Feinabstimmung am Trigger und
dann "passts" ...
Frank
P.S. Die von dir erwähnte Abtastung ist nur relevant, wenn du ein
"fertiges" oder selbsgebautes _Digital_oszilloskop benutzt. Da geht es
aber um die Wertaufnahme (Abtasthäufigkeit), nicht direkt um die Anzeige
auf dem Display.
Bei fertigen Digitaloszilloskopen dürfte die Samplingrate aber um ein
Mehrfaches über die von dir genannten 10 kHz liegen, deshalb irrelevant.