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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Leuchtröhren mit SSR Schalten


Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

ich stehe vor folgendem Problem:

5* Leuchröhre 58W mit konventionellem Vorschaltgerät (also Induktiv) 
müssen per Kommando von einem uC (niedlicher 8-Pinner Tiny13) Ein und 
Ausgeschaltet werden. Soweit kein Problem, nur soll der uC auch nochmals 
weitere 5 Leuchtröhren die allerdings mit einem elektronischen 
Vorschaltgerät (EVG, also ziemlich stark kapazitiv) ausgestattet sind 
ebenfalls Ein und Ausschalten.

Das Problem bei der Sache ist, daß ich aus Energieverbrauchsgründen 
keine Relais nehmen möchte, da die 12VDC-Typen der 40. Serie von Finder 
fast 50mA Spulenstrom saufen. Das ist für meinen Minitrafo ein wenig 
Viel. :) Da die Schaltungen nicht oft Stattfinden und die Leuchten 
meistens Stundenlang Eingeschaltet sind dachte ich an zwei Solid-State 
Relays, wie z.B. die Teile von Sharp S202 S02 zu Kaufen bei Reichelt.
Nur wie ist das bei Induktiver Last bzw. Bei Kapazitiver Last? 
Mischbetrieb  ist unter Umständen auch irgendwann mal möglich. Ich 
vermute mal einen Snubber-Kreis (also für jedes SSR einen) sollte ich 
vorsehen. Gibts da Erfahrungswerte was ich dafür nehmen Sollte, oder 
einfach Pi mal Daumen 47nF und 120Ohm in Reihe über das SSR und gut ist?

Was ich auf keinen Fall mit den Teilen will ist Dimmen, Ein und 
Ausschalten und fertig. Weiterhin kann ich aus Sicherheitsgründen 
keinesfalls auf den Mini-Printtrafo verzichten, die galvanische Trennung 
muß unbedingt bestehen bleiben, ich möchte im Fehlerfalle keinen meiner 
Kollegen damit umbringen. Die SSRs haben die Trennung über den Optotriac 
im inneren ja schon "Eingebaut" :D

Wie gehe ich am Besten Vor, kann ich die SSRs nehmen oder handle ich mir 
damit nur Probleme ein? Was mich an den SSrs halt reizt ist daß ich pro 
SSr mit 8-10mA Steuerstrom hinkomme. Wenn die ganze geschichte durch die 
Snubber-Gleider größer als ein Relais wird ist das Egal nur zuverlässig 
muß es sein und noch Wichtiger: Von der "Stromtechnischen Seite" her 
absolut Sicher! Das Gerät wird übrigends Fest in einem 
Aludruckguss-Aufputzgehäuse an einer Wand installiert und auch Fest 
Angeschlossen. Die Lage von L und N der Stromzuführung ist somit fest 
(Kein Stecker oder so was!)

Hat jemand ein paar Tips für mich?

Danke :)
Martin

Autor: Martin (Gast)
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Nachtrag:

Das Alugehäuse nebst dem Deckel ist selbstverständlich VDE-Konform mit 
dem Schutzleiter Verbunden!

Autor: Michael F. (jiro)
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es gibt auch bistabile Relais

Autor: Martin (Gast)
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Hallo jiro,

Ja das ist mir Klar, nur kann ich die nicht brauchen, da nach einer 
Spannungsunterbrechung nicht mehr definiert ist wo der Arbeitskontakt 
des Relais Steht. Deshalb entweder ein "normales" oder noch lieber ein 
SSR.
Ist der Strom weg, oder der uC Stirbt oder was weiß ich bekommt der 
Leistungsschalter keine Spannung mehr und Trennt die Last von der 
Versorgung ab, egal ob SSR oder herkömliches mech. Relais. Außerdem hat 
so nen Bistabiles Relais 2 Spulen und ich zu wenig Pins am Tiny Frei :D

Autor: Michael F. (jiro)
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Das Pinn Problem kann man mitt nem Schieberegister lösen und relais 
brauchen nur zum anziehen relativ viel Strom, zum halten brauchen sie 
wesentlich weniger

Autor: gast (Gast)
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> da nach einer Spannungsunterbrechung nicht mehr definiert ist
> wo der Arbeitskontakt des Relais Steht.
macht ja nichts; wenns ein Stromstoßrelais wär, ist es schlechter; aber 
ein Bistabiles Relais kannst du ruhig ja nochmal ein- oder ausschalten, 
ohne dass sich am Zustand etwas ändert.

> Außerdem hat so nen Bistabiles Relais 2 Spulen und ich zu wenig
> Pins am Tiny Frei :D
ohne jetzt viel darüber nachzudenken (ist ja schon spät...): es gab mal 
den Thread über Ansteuerung eines bistabilen Relais über nur 1 Pin - 
somit hast du eh wieder die gleiche Pinanzahl.

Autor: Martin (Gast)
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Hmmm,

das klingt recht interessant. Allerdings wäre mir die Lösung mit den 
SSRs lieber da keine Mechanik nötig. :D

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Wenn du deine SSR immer brav im Nulldurchgang schaltest, dürfte die Art 
der Belastung ziemlich latte sein.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Wenn du deine SSR immer brav im Nulldurchgang schaltest, dürfte die Art
>der Belastung ziemlich latte sein.

Der Spannung oder des Stromes??

Das ist nämlich lastabhängig. AUch das Aussschalten geschieht, wenn der 
STROMfluss unter den Haltestrom fällt. Das kann auch bei voller Spannung 
sein...

Autor: Martin (Gast)
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@haku,

sollte kein Problem sein, ich nehm ja die S202 S02 die haben nen 
Nulldurchgangsschalter mit Eingebaut. Gibt das Eventuell Probleme bei 
den "Normalen" Vorschaltgeräten, da die ja induktiv sind?

Weiterhin würde mich die Dimensionierung des Snubber interessieren. Wie 
Dimensioniere ich so was, bzw. wie geht die Berechnung?

Danke :)

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