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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schingungsentstehung beim Quarz


Autor: Themistokles (Gast)
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Hallo,

ich hätte da mal eine Frage zu der Schingungsentstehung im Quarz.

Durch eine sagen wir mal Störung liegt eine Spannung am Quarz an wodurch 
sich auf Grund des piezoelektrischen Effektes der Kristall staucht. Aber 
wodurch entsteht nun die Schwingung. Also genauer die gedämpfte 
Schwingung ohne Verstärker um die Verluste auszugleichen ? Irgendwie 
werde ich aus den Googletreffern nicht schlau.


Danke

Themistokles

Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
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Resonanz heißt das Phänomen. Ist wie mit 'nem Lineal. Halte ein Ende 
mit einer Hand auf der Tischkante fest, drücke das freie Ende mit der 
anderen Hand runter und lasse los. Aber nur die "andere" Hand! Das 
Lineal schwingt.

Das ist das Grundprinzip. Kannst du auch 'ne Wissenschaft draus 
machen...

virtuPIC
/ggadgets for tools & toys

Autor: Themistokles (Gast)
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Vielen Dank für deine Antwort, aber das ist es noch nicht was mein 
Problem ist.

Also bei einem schwingenden Pendel z.B. hat des am Anfang potentielle 
Energie, die in kinetische Energie und dann wieder in potentielle ..... 
umgewandelt wird. So in der Art würde mich das beim Quarz auch 
interessieren, also was läuft da genau ab ?
 Kann man sich das so vorstellen : Durch Spannung kontrahiert sich der 
Quarz, anschließend überdehnt er sich in die "entgegengesetzte" Richtung 
.. so wie eine Kugel an nem Gummiseil ?


Greez

Themistokles

Autor: Düsentrieb (Gast)
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genau

>die gedämpfte Schwingung ohne Verstärker
ohne..schwingt da gar nix

Autor: Patrick O. (sir-patrick)
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Hallo

Ja da möchte ich mal auf das "gedämpft" in "gedämpfte Schwingung" 
verweisen.

Das heißt ja, dass die Schwingung nach einer gewissen Zeit nicht mehr 
schwingen würde. Wie, oder wann wird der Quarz wieder angeregt?

Danke

Autor: Mainzelmännchenbeisser (Gast)
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Hallo,

im Quarz entsteht keine SchWingung, sondern ein Quarz wirkt bei 
niederohmiger Beschaltung wie ein Serienresonanzkreis und bei 
hochohmiger Beschaltung wie ein Parallelresonanzkreis sehr hoher Güte. 
Beide Resonanzfrequenzen sind nicht exakt gleich, liegen aber sehr nahe 
beieinander. Würde man ihn einmalig anregen, mit einem Sprung oder einem 
Puls, entstünde eine abklingene Schwingung. Eine geeignete 
Verstärkerschaltung mit Verstärkung >1 läßt eine ungedämpfte SChwingung 
entstehen. Und in solchen Schaltungen werden Quarze meistens eingesetzt, 
um eine sehr genaue Oszillatorfrequenz zu erhalten (Uhr µC, PLL-Tuner, 
Tonbandgerät, CD-Player, Signalgenerator). Wenn die Verstärkung der 
Oszillatorschaltung genau 1 ist, entsteht sogar eine schöne 
oberwellenarme Sinusschwingung. Quarzfilter sind wieder ein anderes 
Kapitel.

Autor: Michel K. (nover)
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wenn ich das richtig in Erinnerung habe dann muss man einen Kondensator 
(Bürdenkondensator)
zum Quarz geben sonst schwingt da nichts. der Kondensator hat dann erst 
0 Ohm  bis er geladen ist und wird wider entladen. was auch eine Wirkung 
auf die Frequenz hat. aber da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher 
gemeinsam bilden sie einen Schwingkreis. was heist ohne Kondensator kein 
schwingen

Autor: Michel K. (nover)
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entschuldige ich muss mich korrigieren das war eine Quarzoszillator 
Schaltung die ich meinte in dem vor mir geposteten Beitrag ist es 
richtig. und dort werde Kondensator als Starthilfe benutzt.

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