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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einfacher Stepup


Autor: Hermann K. (r2d2)
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Hallo!

Ich brauche für ein LCD 8V Versorgungsspannung (ca. 3mA), habe aber nur 
3.6V (Liion-Akku) bzw. ca. 5V (NiMH-Akkus) zur Verfügung. Das ganze 
sollte möglichst klein und sparsam sein. Ich hatte mir jetzt überlegt 
den ohnehin vorhandenen Mikrocontroller dafür zu benutzen. Und zwar 
sollte er ein PWM-Signal mit diesem Tastverhältnis ausgeben:
1 - (Ausgangsspannung+0.7V) / Eingangsspannung

Die Eingangsspannung wird ohnehin gemessen und steht damit zum 
Nachregeln zur Verfügung.

Dabei mach ich folgende Annahmen:
1. Eingangsspannung ändert sich nur sehr langsam. (Akkus)
2. Das Display wird keine großen Laständerungen verursachen.

Was sagt ihr zur dieser Lösung? Wird das funktionieren? Hab ich 
irgendwas übersehen? Ist meine Formel für das Tastverhältnis richtig?

Vielen Dank schon mal für euere Kommentare!

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Brauchst du die 8V als Kontrastspannung für das LCD?
Dann beachten, die ist meistens als negative Spannung relativ zu Vdd 
(also den +5V) angegeben.
Was du dann eigentlich brauchst, ist eine Hilfsspannung von -3V bzgl 
GND.

Autor: Hermann K. (r2d2)
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Ja, ich brauche wirklich 8V, hier ein Zitat aus dem Pollindatenblatt:

> Da das Display mit einer Betriebsspannung von +8 V arbeitet (also nicht
> TTL-kompatibel), können die Eingänge des Displays nicht direkt an den
> TTL-Pegel von 5 V der Druckerschnittstelle angeschlossen werden. Die
> Erforderliche Pegelanpassung der beiden unterschiedlichen Signal-
> spannungen von 5 V auf 8 V wird, wie dem Schaltplan zu entnehmen ist,
> durch den Pegelwandler (74LS07) durchgeführt. Für die Pegelanpassung
> werden die Ausgänge der PC-Druckerschnittstelle auf die Open-Collector-
> Treiber des Pegelwandlers 74LS07 geführt. Um das Display mit 0 V bzw.
> 8 Vansteuern zu können, sind die Ausgänge über Pull-Up-Widerstände
> mit +8 V verbunden.

Das ganze Datenblatt gibts bei Pollin.de, Suchbegriff bei den Downloads 
LPH7508. Es gab auch in d.s.e eine Diskussion, deren Ergebniss war, dass 
man so wie das Display geschalten ist tatsächlich 8V braucht, sonst muss 
man's umbauen, was aber etwas unschön wird, da er display-controller nen 
noch feineren pitch als TQFP hat!

Ich versteh zwar auch nicht wie das läuft, es wiederspricht eigentlich 
dem Datenblatt zum SED1560, aber ich vertrau Pollin mal, da die ja eine 
entsprechende Demoplatine für den Parallelport herstellen.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Ok, dann brauchst du wohl wirklich einen Step-Up regler.
Transistor/Kleinsignal-FET an PWM-Port, Schottky-Diode + Spule + Elko 
dran, und mit ADC-Pin + Spannungsteiler die Ausgangsspannung messen, 
PWM-Verhältnis nachregeln.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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R2d2 C3po wrote:

> Ich versteh zwar auch nicht wie das läuft, es wiederspricht eigentlich
> dem Datenblatt zum SED1560, aber ich vertrau Pollin mal, da die ja eine
> entsprechende Demoplatine für den Parallelport herstellen.

Das liegt vermutlich daran, dass vom SED1560 nahezu alle neueren 
Controller für solch kleine LCDs abstammen. Vom Befehlssatz sind die 
daher ähnlich bzw. haben zusätzliche Befehle. Ich hatte schon einige 
LCDs die laut Pollin einen 1560 haben sollen, aber definitv einen 
anderen haben.
Egal, solange es geht soll es mir recht sein.

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