Frage an alle Hobby-Bastler: Was macht Ihr Beruflich ?

OP #864397
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Moin,

diese Frage richtet sich an alle Hobbyelektroniker, Hobby-Bastler o.ä. 
Amateure (Also alle die, die Ihre Brötchen nicht mit Elektronik 
verdienen).

Das ist nicht diskriminierend gemeint!!!

Was macht Ihr beruflich ? Womit verdient Ihr Euere Brötchen und wieviel 
Stunden in der Woche arbeitet ihr ? Wieviel Stunden bleiben Euch für 
Eurer Hobby ?

Ich fange mal an:

Rechenzentrums-Beratung ca. 60h/Woche; Hobby 1h/Woche :-(

Gruß

Andreas
Gast #864404
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Ich bin selbstständiger Gärtner mit Schwerpunkt Landschaftsgärten. 
Arbeitszeit pro Woche auch so 60 Stunden, Zeit für das Hobby so gut wie 
keine; allerdings nur im Frühling/Sommer. Im Winter ist dann 
naturbedingt wieder etwas mehr Zeit :).
Gast #864603
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z.Z. Informatik-Student, d.h. ein recht günstiges Verhältnis zugunsten 
des Hobbys ;-)
allerdings gibt es Zeiten, in denen das Hobby auch mal zwei, drei Monate 
komplett zurückstellen muss und gar nicht beachtet wird ...
Gast #864628
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mit 45 ist man zu alt wrote:
> Hartz4 Empfänger... 20 Stunden in der Woche Rasen mähen für 1,28€ die
> Stunde.

Naja Hauptsache was zu tun me ist Kabelaffe momentan Berufsunfähig also 
Krankgeschriben.
#864658
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So ne thread wollte ich auch eröffnen, andreas war wohl schneller ;)

ich komme aus dem kaufmännischen bereich.
hab schon mit 11-12 mit elektronik rumgespielt dann musste ich für eine 
lange zeitraum (13-14 jahre) eine pause einlegen und seit etwa ein jahr 
bin ich wieder dabei. muss allerding alles neu lernen und sowas wie uC 
kannte ich damals auch nicht.

mich würde auch interesseren wie ihr dazu gekommen seid mit 
elektronik/uC rum zu spielen.
Gast #864865
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Hallo,

Inbetriebnehmer (Grose Anlage -- Roboter und SPS) ca 65 Stunden pro 
Woche manchmal mehr, abens bin ja Hundemüde aber versuche mindenstens 
halbe Stunden mit der Mikrocontroller, bin Anfänger :-)

Gruß
#864889
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Hab grad mein Abi gemacht (in Baden-Württemberg :) ) und hab jetzt erst 
mal ziemlich lange frei. Im September gehts dann mit dem 
E-Technik-Studium los. Bis dahin hab ich prinzipiell 24h/Tag, 7d/Woche 
Zeit zum basteln ;)
Ich habe einiges vor, sodass schon ca. 5, wenn nicht mehr Stunden pro 
Tag dem Basteln gewidmet werden.
Ich möchte mein Hobby zum Beruf machen, was ich teilweise schon getan 
habe, denn man verdient doch ab und an den ein oder anderen Euro mit der 
Elektronik...
#864917
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Uhu Uhuhu wrote:
> Daniel R. wrote:
>> Ich möchte mein Hobby zum Beruf machen
>
> Das ist keine gute Idee. Irgendwann hängt einem dann Beruf und Hobby
> zum Hals raus...

Wäre es besser wenn er etwas lernt oder studiert, was ihm keinen Spaß 
macht?

Ich finde es einen Segen, das Hobby zum Beruf machen zu können.
Gast #864984
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Job: Offiziell 35h / Woche + viel Gleitzeit obendrauf (IT-Trainer).

Hobby: Als Freizeit deklariere ich mal 10h die Woche. Der Inhalt dieses 
Zeitfensters ist an die Wetterlage gekoppelt.

Interesse für das Thema Elektronik: Schon immer. Das steckt quasi in den 
Genen ;-)
#865005
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Job: Qualitätsmensch bei einem Automotive Zulieferer

Arbeitszeit: 40Std./Woche + 0-xStd.
Hobbyzeit: 0-20Std./Woche, meist 0-5

Hobbys wechslen, also mal eine Zeit lang Elektronik, dann wieder was 
anderes, dann wieder Elektronik etc pp, manchmal kann man die Hobbys 
dann verbinden...

Da ich alleinstehend bin, kann mir zum Glück niemand in die Zeitplanung 
reinreden. :-)
Gast #865095
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Chemielaborant, 40-50h/Woche
Elektronik mach ich mal so mal so, manchmal grab ich mich ein ganzes 
Wochenende drin ein, manchmal verschwindet der Lötkokben für Monate im 
Keller.
Je nachdem wie ich es gerade mit den anderen Hobbies die ich so hab 
verbinden kann: Dirt-Bike, Modellbau, PC, Schießsport, DVD, THW, 
Grillen.

@Bernd T.: Single sein rulez, meine letzte Freundin hat soviel Zeit 
beansprucht das ich zu KEINEM Hobbie mehr gekommen bin, wenn ich meinen 
besten Kumpel so anschaue so ist der für mich seit er seine Freundin hat 
kein Kumpel mehr sondern eher ein entfernter bekannter.
Gast #865170
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Ein sehr interessanter Punkt. Ich denke ein bedeutender Teil der 
außerberuflichen Kulturleistung wird durch alleinstehende junge Männer 
ohne Freundin (und in zunhemendem aber immer noch kleineren Umfang auch 
Frrauen) geschaffen. Der Rest der Leute ist entweder ein Kind oder mit 
Familiendingen beschäftigt.
Gast #865254
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Job: Arkade-micker

Ich habe 20 Sylvester Maximus und Lenimus an der Unität studiert. Das 
bedurfte einer enormen Intillenz. Ich zähle zu den Koniferen auf meinem 
Gebiet, aber das dressiert Euch sicher nicht.

In meiner knapp bemessenen Freizeit erigiere ich die Regensburger 
Kondomfratzen.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan
Gast #865576
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>Man (vielleicht auch irgendwann mal du) wird promoviert und promoviert
>nicht selbst.

Quatsch.

Einige mögen sich ihren Doktor erkaufen oder ihn geschenkt bekommen -- 
die Mehrheit muss dafür hart arbeiten, ist also aktiv tätig und 
promoviert somit.
(Auch wenn Duden oder die lateinische Urform die passive Form "wird 
promoviert/befördert" nahe legen.)

Siehe
http://de.wiktionary.org/wiki/promovieren
#865972
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jetzt aber richtig wrote:
> @Dummschwätzer
> aus deinem Posting ist ganz gut ersichtlich
>
> "ich promoviere" also ich befördere jemanden in den Doktorstand
> "ich werde promoviert"=> ich werde befördert
>
> so isses

Und der Sprachgebrauch ist: "Ich promoviere..." Gemeint ist: "Ich 
arbeite an meiner Dissertation." Erstere Formulierung ist natürlich 
nicht sehr präzise, aber das ist die Umgangssprache des öfteren...
Gast #866075
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Heißt das, du hast finanziell ausgesorgt, arbeitest aber aus
Langeweilee trotzdem weiter, und das Geld dafür nimmst du nur, um dem
"Hobby" einen ernsthaften Touch zu verleihen?

Ja, dahin möchte auch mal kommen ;-)
Gast #866091
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ääääh, nich ganz, ich bin 21 und fange im Herbst erstmal den Techniker 
an ;-) .

Wir sind technische Abteilung in einer Uni die Dolmetscher ausbildet. Ne 
Dolmetscherausbildungsanlage kaut man nunmal nicht eben so. Also viel 
eigenbau drin. Dann kommen so sachen, wie z.b. einen Viderekorder 
umzubauen, sodass er bei Aufnahme den Ton nicht durchschleit usw usf. 
Dann war ein RS232-Control-Pult für einen Beamer zu kompliziert und 
teuer in unserm Audi-Max. Also, ne Kiste mit µC, nem EIN/AUS-Taster und 
zwei Source-Tasten sowie eben RS232 gebaut. Nebenher noch n hauen 
Videoschnitt, ein Digitales Sprachlabor Programmieren, das Analoge 
Sprachlabor Instandhalten, ein Abteilungsinternes Netz errichten, eigene 
NF-MAtrix 20-Fach um ne Standard-Soundkarte bauen, NAckte Mainboards in 
Pulten versenken, ne Homepage machen, ne Schaltung die dafür sorgt dass 
die KAsette am Ende ausgeworfen statt zurückgespult wird, PRojektoren 
reparieren ect.. Ich habe nur Fernmelder gelernt und mir z.B. das was 
ich an programmieren, µC und auch den großteil Elektronik kann selbst 
beigebracht.

Es gibt immer viel zu tun, und das wichtigste ist: es muss hinterher 
gehen. Und wir bauen viel für den Eigenbedarf. Da sizt man eben auch mal 
n paar tage und baut n aktives Verteilerpult mit Videotrenntros usw au. 
Sehr interessant. Zwei Radio-/ernseh-Meister alter schule, ein Geselle 
über 50, ich für µC, Wartung und IT, und noch n Azubi. Wir "basteln" 
also wirklich schön den ganzen Tag vor uns hinb, sodass der Laden läuft. 
Forschung und Lehre gibts eben nicht von der Stange. Und wenn dann zu 
nem Heidengeld.

NAtürlich noch tausend sachen mehr....
Gast #866455
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Hallo
Hobbybastler in hoher Qualität ,sind oftmals kreativer als
gestandenene Fachleute.Diese haben oft das Querdenken vergessen und 
benutzen den Tunnelblick.
Ein Konstrukteur aus den Goldenen Westen in den '80
sagte" Die meisten Denkanstöße erhalte ich in den Kneipengesprächen.
Die Gesprächspartner wissen nur nicht welche Ideen sie mir liefern.

fast 20 jahre Rentner (habe leider nie im Kapitalismuß arbeiten dürfen)
Dresche zusätzlich jeden Tag auf den Schlagzeug rum,um die Gelenke 
biegsam zu halten
..und habe das zweitemal lesen und  schreiben lernen müssen.

Also hackt nicht immer auf allen rum.

MfG
Gast #866894
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> Wenigstens einer hat's gemerkt. ;-)
Ich halte das immer so: (von Eckard von Hirschhausen):

Praktischer Einsatz einer roten Nase

Entspannter durch den Straßenverkehr
mit dem „emotionalen Airbag“
1. Vorbereitung treffen: die rote Nase
griffbereit verstauen (zum Beispiel im
Handschuhfach).
2. Bedarfsfall erkennen: Stau, Rechts-
überholer, Beifahrer.
3. rote Nase aufsetzen! Für Anfänger:
Kleine Seitenblicke nach links und
rechts sind erlaubt.
Profis wissen: wer mit der roten Nase
im Gesicht stur geradeaus starrt
und sich nur vorstellt, wie blöd die
anderen schauen, hat mehr davon.


Kurzum: Die meisten werden es bemerkt haben, aber nicht jeder schreibt 
dann auch "hier". :-)

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