Labornetzteil zerlegt

Gast #866062
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Hallo,
Ich hab es heute geschafft mein gutes altes Labornetzteil (Manson EP 
613) zu zerstören. Aus versehen einen Akku zum Laden falsch angepolt und 
-> Spannungsregelung hin.

Es reagiert nicht mehr auf den Spannungsregler, es kommen ca 40V raus 
(anstatt normalerweise max 30V). Wenn ich den Stromregler auf 0 stelle 
nimmt die Spannung langsam ab.

Hat irgendjemand eine Ahnung was da durchgebrannt sein könnte? Weiß auch 
nicht so richtig wo ich ansetzen soll.
Gast #866182
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Meine Güte was'n Billichschrott ...

Aber egal. Ich hatte neulich ein Conrad-Billigteil unter der Kur, dort 
war der OP auch hin. Nur war's kein gängiger Typ, mit seltsamer (von der 
Norm abweichender) Pinbelegung. Die Bezeichnung hat mit X - ... 
angefangen.
War'n Dual-OP, die Versorgung war -3V und +12V um auf 0V ausregeln zu 
können.
Am Besten suchst du das Datenblatt des OPs 'raus und suchst einen 
Ersatztypen, einfach ins Blaue messen wird nicht viel bringen.

Die Bezeichnung auf dem Foto ist schon exotisch, hast du 'nen Schaltplan 
von dem Teil?
#866222
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Exotisch ist der OP nicht. Ein Feld, Wald und Wiesen dual 741 OP, der 
haufenweise in billigen Audio-Geräten eingebaut wurde.

Den gibt es zwischen 14 Ct und 29 Ct (je nach Hersteller) bei Reichelt. 
Sollte Reichelt unerwartet alle 4558 ausverkauft haben, dann müsste es 
ein 1458 genauso tun (11 Ct).

Die Platine erinnert übrigens wirklich an frühere billige japanische 
Transistorradios. Die kamen auch immer mit "fehlenden" Bauteilen auf der 
Pertinax-Platine. Warum die ihr Zeug nicht gleich auf Lochraster 
aufgebaut haben, habe ich nie verstanden :-)
#866248
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Lebensretter wrote:

>>Wie kann ich denn den OP testen? Oder kann man nur auswechseln und
>>hoffen dass es geht ^^
>
> Gehts noch? Mit soviel Erfahrung fummelt man nicht am Netzteil herum.

Sachte. Das ist kein primärgetaktetes Schaltnetzteil. Solange er sich 
vom Netzstrom fernhält und die Luft nicht mit Alkoholausdünstungen 
sättigt kann nicht viel passieren.
Gast #866272
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> Gehts noch? Mit soviel Erfahrung fummelt man nicht am Netzteil herum.

Warum nicht? Gerade so ein durchgeschossenes Teil ist doch eine prima 
Gelegenheit, sich ein bißchen im Wissen + Können weiterzuentwickeln. OPV 
Technik, Regelungstechnik - wenn er einmal weiß, wie ein OPV im Grunde 
funktioniert, dann weiß er auch, was er beim Messen zu erwarten hat (ein 
Schaltplan ist natürlich immer von Vorteil dabei - oder man malt sich 
den von der Platine ab (so super kompliziert scheint die Schaltung ja 
nicht zu sein - sieht nach Standard aus).
#866322
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"Lebensretter", jetzt halt mal den Rand. Du blamierst dich hier bis auf 
die Knochen, um nicht zu sagen du gewinnst heute den Preis für den 
größten unwissenden Unsympath im Forum. Komm wieder wenn du

(a) erwachsen geworden bist

(b) den Unterschied zwischen einem Schaltnetzteil und eine 
Linearnetzteil gelernt hast

(c) Benehmen gelernt hast
Gast #866338
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Lass dich von den Idioten hier die immer meinen sie können alles und 
geben nur Beleidigungen und blöde Kommentare von sich und tragen nichts 
zum Thema bei.

Aber zurück zum Thema.

Als erstes versuche mal irgendwo einen Schaltplan zu bekommen, wenns net 
klappt dann schau mal das grob die schaltung anhand der Leiterbahnen 
verfolgst und dir Schaltung rauszeichnest. Dann schau mal ob die 
Endstufen Transistoren noch ok sind.

Dann schau bei den Regler OP(s) nach ob die Versorgungsspannung da is 
vorallem die negative ob die stabil is. Denn das hatte ich mal da war ne 
Z-Diode von der Negative kaputt und da hatt des Netzteil auch nur 1 
bestimmte Spannung ausgegeben. Dann schau nahc wo die Referenzspannung 
erzeugt wird und ob da alles ok is. Dann natürlich mal alle Dioden 
nachschaunen ob eine durch ist.

Dann solltest schaune wie der ist wert ermittelt wird und der soll wert 
und am Ausgang des reglers schauen ob sich was ändert wenn am einsteller 
was änderst. Wenn die Endstufe en Treiber hat den Überprüfen.

Und fals en OP da hast der passt kannst dann auch den OP auswechseln 
schätze aber das der net kaputt is. Schau mal auf jeden fall auf die 
negative Spannung die ist net wirklich belastbar daher ein großer 
angriffspunkt für defekte.

Hoffe ich konnte dir helfen.

Und immer schön aufpassen das net an die Primäseite vom Netzteil kommst
Gast #866359
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Einen Schaltplan habe ich besorgt, aber ich verstehe ihn nicht einmal
ansatzweise.

Verarschen kann ich mich selber. Weißt du, was das für ein Aufwand ist?

Und wie mache ich das, bitteschön?

Willst du klugscheißen oder Hilfestellung geben? Werd mal konkret!

... bla bla entsorgt ...

Aber sicher doch.

Haltet ihr mich alle für bescheuert? Die Kontakte habe ich mit Tesafilm
zugeklebt, es kann also nichts passieren.



dann werfe es in den Elektronikschrott....

Otto
Gast #866362
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Die Transistoren kannst du mit einem Diodentester überprüfen.
Ein Kabel kommt an die Basis (Datenblatt), mit dem anderen gehst du erst 
auf den Emmiter und dann auf den Collector. Von der Basis zum Emmiter 
und von der Basis zum Collector müssen normale Diodenstrecken gemessen 
werden können. (je nach Art des Transistors (npn/pnp) musst du entweder 
den Pluspol des Diodentesters oder den Minuspol des Diodentesters an die 
Basis legen, wenn du nicht weißt was du hast -> ausprobieren). Zwischen 
Emmiter und Collector muss der Transistor sperren.
Transistoren erst auslöten/kabel ablöten, sonst ist das Ergebniss für 
den Allerwertesten!!
Persönliche Seite #866365
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Bin ich hier im Kindergarten gelandet???

@Threadstarter: Lass dich mal nicht unterkriegen, das geht hier leider 
oft so zu. Lach drüber und les nur das raus was dir hilft! Ich glaube, 
da ist der letzte Beitrag von Jeso eine ganz gute Hilfe! Und das er in 
Umgangssprache schreibt ist vielleicht nicht das Schönste, aber immerhin 
ist er einer der was zum Thema sagt und dann noch was Hilfreiches, also 
Lob an ihn!

Zum Thema: Das Netzteil sieht vielleicht nach Billigschrott aus, ist's 
vielleicht auch, aber wenn's doch gut funktioniert (und das hat es wohl 
auch mal) dann lohnt es sich auch es zu reparieren und weiter zu 
verwenden!

Ich wünsche gutes Gelingen dabei!
Gast #866369
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>Verarschen kann ich mich selber. Weißt du, was das für ein Aufwand ist?

wieso - auch ich mache es so, wenn kein Schaltplan da ist. Sonst 
versteht man ja kaum den Zusammenhang, wenn's nicht gerade nur eine 
Grundschaltung ist. Eine Stunde musste halt dafür schonmal opfern, 
wenn's sein muß.

>>Dann schau mal ob die Endstufen Transistoren noch ok sind.

>Und wie mache ich das, bitteschön?

jetzt hast Du Dich aber wirklich ganz schön geoutet. Wenn's wirklich 
noch nichtmal dazu reicht, dann laß es lieber ...

> Willst du klugscheißen oder Hilfestellung geben? Werd mal konkret!

istr doch konkret genug - oder?

>>Und immer schön aufpassen das net an die Primäseite vom Netzteil kommst

>Haltet ihr mich alle für bescheuert? Die Kontakte habe ich mit Tesafilm
>zugeklebt, es kann also nichts passieren.

ich glaube, jetzt ist es auch meine Meinung ...
Gast #866386
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Wenn alle "Trottel" hier identisch sind, dann sag ich nix mehr. Seine 
Gerätschaften sollte man schon bedienen können.

Was oben mit der Referenzspannung steht brauch ich nicht zu ergänzen.
Am Ausgang des OPs ist für Strom/Spannungsregelung eine ODER Schaltung 
mit Dioden (Kathode zum OP). Der OP der gerade vorherrschenden Regelung 
hat ein niedrigeres Potential als die Basis des Lineartransistors - 
logisch, sonst fließt nix durch die Diode. Die andere Regelung ist am 
positiven Anschlag.

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