Hallo
derzeit wird hauptsächlich mit ATI/AMD-Grafikkarten der oberen
Preisklasse Bitcoin-Mining betrieben. Da frage ich mich inwieweit der
Einsatz von billigeren FPGAs sinnvoller wäre. Was würde ein FPGA-Miner
im Vergleich zu einer Grafikkarte kosten und wie schnell könnte die
Berechnung sein? Ist diese Überlegung aus finanzieller Sicht sinnvoll
oder sind die Recheneinheiten moderner Grafikkarten so leistungsfähig,
dass man da mit Eigenbaulösungen zu einem akzeptablen Preis nicht
mithalten kann?
Da es hier sicher Leute gibt, die nicht wissen, worum es geht und
erfahrungsgemäß auch nicht auf die Idee kommen, Wikipedia und google zu
befragen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoinhttps://en.bitcoin.it/wiki/Why_a_GPU_mines_faster_than_a_CPU
Ein entsprechendes Projekt scheint es schon zu geben, allerdings lohnt
sich das in dieser Form wohl nicht, wie in den Kommentaren zu lesen ist.
http://www.bitcoinminer.com/post/5672391181/open-source-fpga-bitcoin-miner-announced
[ ] Du hast noch nicht den Artikel zu Bitcoin auf SPON gelesen
(war erst gestern oder vorgestern)
Es gibt bereits mehrere Regierungen (die USA voran),
welche Bitcoin gesetzlich verbieten wollen...
Grüße
Michelle
So weit wie ich das verstehe kann man diese Bitcoins nicht ganz beliebig
erzeugen und die Gesamtmenge ist begrenzt... das kann nicht lange gut
gehen, das läuft allen Regeln der Wirtschaft zuwieder.
>[ ] Du hast noch nicht den Artikel zu Bitcoin auf SPON gelesen> (war erst gestern oder vorgestern)>>Es gibt bereits mehrere Regierungen (die USA voran),>welche Bitcoin gesetzlich verbieten wollen...
Doch habe ich gelesen und mir ist auch ganz klar, warum die
"offiziellen" Bitcoin nicht mögen. Aber das steht bei meiner Frage hier
nicht zur Debatte und deine diesbezüglichen Belehrungen sind OT!
Unterbinden kann Bitcoin niemand, sollte es sich weiter
durchsetzen/ausbreiten. Es wurde ja genau zu dem Zweck erfunden, dass
staatliche oder staatsähnliche Institutionen darauf keinen Zugriff der
Manipulation haben. Es geht bei meiner Frage um technische
Realisierungen, nicht um politische Propaganda.
> So weit wie ich das verstehe kann man diese Bitcoins nicht ganz beliebig> erzeugen und die Gesamtmenge ist begrenzt
Ja das gehört zum System der Bitcoins und ist so natürlich gewollt um
Inflation (ziellose Gelddruckerei wie es die Zentralbanken gerade tun)
zu unterbinden. Das ist so ähnlich wie bei Edelmetallen, die auch nicht
beliebig vermehrbar sind und wo der Aufwand der Gewinnung immer
schwieriger/teurer wird. Aber das sollte man alles, wenn überhaupt, im
Offtopic-Bereich diskutieren. Hier interessiert nur die technische
Realisierung.
Es ist wohl sinnvoller, BTCs direkt zu kaufen als extra Hardware fürs
Mining anzuschaffen. Aber manche Zocker haben die Hardware ja ohnehin
schon oder betreiben das Mining nur aus dem Grund um dabei zu sein.
Oder man kommt günstig an Grafikkarten ran. Da mag das Mining rentabel
sein, bei dem derzeitig hohem BTC-Kurs. Aber dann auch daran denken,
dass man auch noch ein leistungsfähigeres Netzteil anschaffen muss.
Auf die Idee des Minings hätte man vor 2 Jahren kommen müssen. Damals
hätte man sogar noch was mit einem Atom-Prozessor anfangen können.
Weitere Infos vielleicht hier:
http://forum.bitcoin.org/index.php?topic=11086.0
Eine preiswerte Eigenbau FPGA-Lösung, sehe ich für eine solche
Nischenanwendung nicht. Grafikkarten sind eben Massenprodukte und können
deshalb relativ preiswert verkauft werden, auch wenn ich eine Karte für
300 EUR für allgemeine Anwendungen für überflüssig halte.
Moin,
Bitcoin Mining lohnt sich (noch) nicht. IMHO ist es spannender, mit
einer FPGA-Bank (an die 10 Digilent Spartan3-Boards reichen,
Kostenpunkt. ca 700 EUR ohne Entwicklungskosten), Keys von
RFID-Bezahlsystemen zu knacken.
Apropos: Bitcoins zu verbieten ist etwa gleich effektiv, wie Geldwäsche
zu verbieten :-)
Gruss,
- Strubi
Und ich habe mich schon immer gefragt, wozu man solch teure Grafikkarten
brauchen kann. Zum Spielen sind die ja auch Overkill.
Hier gibts wieder Nachschub:
http://heise.de/-1255152
> Bitcoin Mining lohnt sich (noch) nicht.
Wann lohnt es sich deiner Meinung nach? Es können sich bald immer
weniger Leute die erforderliche Hardware leisten. Der Rechenaufwand wird
ja immer höher.
> IMHO ist es spannender, mit> einer FPGA-Bank (an die 10 Digilent Spartan3-Boards reichen,> Kostenpunkt. ca 700 EUR ohne Entwicklungskosten), Keys von> RFID-Bezahlsystemen zu knacken.
Was bringt das, außer für kriminelle Absichten?
Das Problem mit den Bitcoins ist doch die galoppierende Deflation. Es
macht keinen sinn, Bitcoins auszugeben, da sich deren Wert binnen
kürzester Zeit vervielfacht. Es wuerde dadurch ausserdem sich in kurzer
Zeit der Reichtum in wenigen Händen konzentrieren.
Was man bräuchte, wäre genau das Gegenteil: eine Währung, die mit der
Zeit "verdirbt", wenn man sie nicht ausgibt. Am besten noch je
schneller, desto mehr man davon auf einem Haufen hat.
Hi
Hat mal jemand nen Link wie das, berechnungstechnich Abläuft ?
Würde mir gern mal nen Überblick verschaffen was man so aus meinen DEV
Boards raus holen kann!
Gruß
John
geld bringt immer die gleichen Probleme mit sich. Die Form ist ziemlich
egal. bitcoins sind aber ein gutes Demonstrandum auf was unser
Wirtschaftssystem eigentlich aufgebaut ist: Auf Hoffnung in ein System,
welches aufgebaut ist aus nur in unseren Koepfen vorhandenen Dingen also
Gedanken. Ergo: Geld ist eine Form von Gedankenkontrolle
Horst-Egon schrieb:>> Was man bräuchte, wäre genau das Gegenteil: eine Währung, die mit der> Zeit "verdirbt", wenn man sie nicht ausgibt. Am besten noch je> schneller, desto mehr man davon auf einem Haufen hat.
ja, so eine Währung gibt es schon, nennt sich USD.
Die erzeugung kostet auch weniger Baum/CO2 pro Cent gewinn,
dazu kann man es mit sich in Portemonnaie tragen (schön oldskool)
oder falls sein muss als klo papier benutzen.
Nach dem ich 50MWh für seti verballert habe, halte ich nix von
energie verschwendung.
Die FPGA implementation lohnt nur wenn man die günstig kauft,
fertige boards sind nicht unbedingt die günstigste variante
(da eigentlich kaum i/o benutzt wird)
>Nach dem ich 50MWh für seti verballert habe, halte ich nix von>energie verschwendung.
WTF das sind ja 50'000 kWh oder einen 500W Rechner für kanpp 12 jahre
ununterbrochen laufengelassen und etwa 10000€ für Strom.
Mach ich aber auch mit P2P, da der Vermieter den Strom zahlt :)
vers schrieb:> http://www.arrownac.com/offers/altera-corporation/bemicro/
und was soll das werden ?
Die BeMicro sticks mit Cyclone III (die aus deinem link) gibts schon
eigentlic gar nicht mehr zum kaufen, dazu ist der EP3C16 viel zu klein.
Auch die neuen BeMicro sticks (BeMicro SDK) mit EP4CE22 sind viel zu
klein, es muss schon mindestens EP4CE55 sein.
Jochen schrieb:>> Bitcoin Mining lohnt sich (noch) nicht.>> Wann lohnt es sich deiner Meinung nach? Es können sich bald immer> weniger Leute die erforderliche Hardware leisten. Der Rechenaufwand wird> ja immer höher.>
Aber der Strom kostet dich (zumindest hierzulande mehr) als die Währung
momentan wert ist.
>> IMHO ist es spannender, mit>> einer FPGA-Bank (an die 10 Digilent Spartan3-Boards reichen,>> Kostenpunkt. ca 700 EUR ohne Entwicklungskosten), Keys von>> RFID-Bezahlsystemen zu knacken.>> Was bringt das, außer für kriminelle Absichten?
Eine relativ stromsparende Demonstration, dass so einige 40-Bit-Chips
nicht sicher genug sind. Das künstliche Erschaffen von Währungen durch
Privatbürger kann man in beiden Fällen als kriminell definieren - oder
auch nicht.
Das Bitcoining ist mir neu. Ist ja interessant. Kein Wunder wenn da
einige Offizielle das Abendland untergehen sehen. Auf dem Schulhof wird
eben in Gummibärchen-Währung getauscht oder etwas teurer per
Sammelkarten teuer von den Eltern gekauft.
Ist aber zutiefst kapitalistisch, oder? Wenn ich das so sehe, gewinnt
der der die meiste Rechenpower hat. Am besten die die er nicht bezahlt
hat, z.B. Uni-Recheninstitut oder der PC der Oma, die doch eh schon zu
schnell im Internet unterwegs ist.
Aber warum ich poste:
Wenn du wirklich was interessantes dekodieren willst in der Klasse ca.
40 Bit, dann beteilige dich mit der Monster-Hardware doch bei den
Threads rund um Meteotime hier auf µC.net
Da ist algorithmische Hilfe seit Monaten gefragt! Datensätze
verschlüsselt und Plain haben wir auch tausende. Würde mich freuen!
Ist doch ne stinknormale Pyramide...
Dank der eingebauten Deflation sind die early Adopter an der Spitze,
alle späteren im Mittelfeld und der Bodensatz wird durch diejenigen
bestimmt die gerade so noch profitabel minen können.
Das System funktioniert wie jedes ordinäre Schneeballsystem solange wie
von unten Frischfleisch nachrückt.
Danach brechen die Preise ein, weil alle Miner nur ihre Bitcoins in
echte $ umwandeln wollen. Leute die ohne Minen interessiert wären sind
Mangelware.
Hab selbst drüber nachgedacht da mitzumachen. (Fertige FPGA Boards
kosten rund 5$ pro MH/s, GPUs rund 1$ dafür deutlich höherer
Energiebedarf). Warscheinlich ist aber eher ein baldiger Zusammenbruch,
da bald niemand mehr Geld am Minen verdienen kann.
Der Strolch..äh..Erfinder, welcher selbst, oh Wunder, ~400k Bitcoins
(3,6 Mio $) besitzt, hat sich dafür natürlich ganz tolle Sachen
einfallen lassen, wie etwa Transaktionen bezahlt zu machen. Das bedarf
aber nie und nimmer derartig hohen Rechenleistungen wie sie jetzt schon
zur Verfügung stehen.
Aber immerhin glauben ein paar Nerds daran, weil sie denken mit ihrem
Wissen über GPUs hier im Vorteil zu sein. Enden wird es letztendlich wie
Egold.
Das größte Problem ist und bleibt: anders als vielfach angegeben ist es
keine Dezentrale Währung von der niemand profitiert, sondern vielmehr
gibt es hier die oberen 1-5%, welche sozusagen das Geld drucken und
damit unendlich reich (in % der Gesamtgeldvolumenmenge) werden.
Ps: wenn wer interessiert ist, habe noch meine vhdl Implementierung
rumliegen. Sind wohl irgentwo bei 2000 LUT/FF Pairs und je nach FPGA
50-150 MHz. Kann man dann beliebig viele von reinhauen (was halt so
passt).
Kommunikation mittels rs232 oder ftdi reicht problemlos und sollte jeder
selbst schaffen.
Es gibt auch echte alternative Geldsysteme, die nicht von vor allem
westlichen Staaten kontrolliert werden. Z.B. das in arabischen Ländern
sehr beliebte Geldanweisen an Mittelsmänner. Kann man bei Wiki
nachlesen.
Diversität ist angefragt, sonst geht irgendwann alles mal gemeinsam den
Bach runter.
> Aber der Strom kostet dich (zumindest hierzulande mehr) als die Währung> momentan wert ist.
Nur wenn man CPU-Mining betreibt. Bei GPU-Mining mit entsprechenden
ATI-Karten kommt Gewinn dabei raus!
ABC schrieb:> Ps: wenn wer interessiert ist, habe noch meine vhdl Implementierung> rumliegen. Sind wohl irgentwo bei 2000 LUT/FF Pairs und je nach FPGA> 50-150 MHz. Kann man dann beliebig viele von reinhauen (was halt so> passt).>> Kommunikation mittels rs232 oder ftdi reicht problemlos und sollte jeder> selbst schaffen.
Au ja!
Magst du den VHDL-Quelltext hier reinstellen? Oder hast du einen Link
darauf parat?
Wäre klasse, sich die Implementierung mal ansehen zu können. Da ich in
VHDL noch im "Anfängerstadium" bin, wäre es sicher eine gute Lernquelle
...
Gruß (und schon einmal vielen Dank)
Thomas
Ich kenne den genauen Algorithmus nicht aber in einem Spartan3-400 würde
man lediglich einhundert 32bit Alu-Einheiten unterbringen können. Das
wär ein Zehntel dessen, was eine Graphikkarte hat und die arbeitet auch
noch 2-3 mal schneller. Das lohnt sich also nicht.
>Man könnte sich aber auch für 300$ academic preis, so ein terasic board>mit cyclon 3 115k holen, da geht dann was rein ;)
Ich hab gerade nachgeschaut. Das wären etwa 115k-Luts. Mit mindestens
1,5 Luts pro Bit muss man rechnen. Das wäre immmer noch deutlich
langsamer wie eine Highend-Grafikkarte zum selben Preis.
Proberechnung mit dem Bemicro(günstig und leicht verwendbar):
Bemicro hat 16k Luts @ 128Mhz(sportlich) -> 16 Mh/s bei <5W
6990 macht rund 500 MH/s bei ~300 W
Insgesamt kommt man also auf rund 4MH/1W beim FPGA und rund 2MH/1W bei
der GPU.
Mit aktuellen Stromsparer FPGAs erreicht man im Extremfall vielleicht
Faktor 4-5 geringeren Verbrauch. Diesen Fall angenommen:
Kaufpreis 6990 500€
Äquivalent fertige FPGA Boards : 31 Bemicro Sticks -> 1550€
Bei 25ct/KWH und 24/7 Betrieb:
Energiekosten im Monat 6990: 54€
Energiekosten Bemicro(Minimalfall) : 11€
Macht damit ziemlich genau 2 Jahre bis es sich lohnt. Und das ist schon
positiv für das FPGA gerechnet.
Bei der voraussichtlichen Lebensdauer der Bitcoins amortisiert sich das
wohl kaum.
Lohnen würde es sich nur, wenn die GPU Besitzer aussteigen weil der
Strom teurer wird als das Minen. In diesem Fall bricht Bitcoin jedoch
vollständig zusammen, weil die dann alle ihre BC für $ loswerden wollen.
Auf FPGAs wird die Masse wohl kaum wechseln.
@ Thomas: Code lade ich heute Abend hoch
Da brauchst du dann 500MH/115MH ~ 4 Boards für um mit der GPU zu
konkurieren, bist du auch bei 1200$/€ und der Verbrauch nimmt
entsprechend zu.
Rechnet sich vielleicht 2-3 Monate früher, allerdings ist das auch
Academic only, keine Ahnung ob man da an Stückzahlen kommt.
Miner betreiben ja auch nicht eine 6990, sondern meistens 2 pro PC und
gerne auch mehrere Rechner, demnach sind das dann schon schnell 2
stellige Stückzahlen damit mehr rauskommt als ein Taschengeld, was aber
wiederum 4 bis gar 5 stellige Investitionen in FPGA Boards bedeuted. Das
Risiko wird man kaum eingehen wollen.
So, wie versprochen als VHDL code.
Große Teile sind dem opensource verilog code nachempfunden, ebenso die
Verifikation.
a) sequentiell: 2000 Lut/FF Paare, 1 MH/s bei 64 MHz)
b) voll parallel mit variablen Buffer Stages (FFs nach jeder Stage, FFs
alle 2 Stages, usw) : ~40000-80000 Lut/FF Pairs, 1 MH/s pro 1 MHz
1. Diese Grafikkarten sind dermassen leistungsfähig (bis gegen 1000
Integer-Pipelines). Rein von der Rechenpower ist das kaum mit einem FPGA
zu toppen. Wie auch - immerhin hatte Nvidia bei der Fermi grösste
Probleme, das dermassen anspruchsvolle Die auch gefertigt zu bekommen.
Da kann man nicht erwarten, in einem FPGA mit dem ganzen
Konfigurationsoverhead nahezukommen.
2. Eine High-End-GraKa gibts für 200-300 EUR. Muss man nur noch in nen
Billig-PC mit ausreichendem Netzteil verpacken. Mehr als 400-500 EUR pro
Recheneinheit kommt da nicht zusammen. Viel günstiger als ein
High-End-FPGA-Board.
3. Die Programmierung der GraKa ist einfach: Man programmiert in C und
bekommt alle notwendige Software gratis vom Hersteller. Ein
durchschnittlicher Hobbyprogrammierer kriegt das gebacken. Wie viel
komplizierter und aufwändiger VHDL ist, sollte ja allgemein bekannt
sein. Kommt noch dazu, dass das FPGA im Gegensatz zur GraKa nicht in
einem Ab-Stange-System steckt, sondern soft- und evtl. sogar
hardwaremässig einiges darumherumgebastelt werden muss.
=> Lohnt sich eigentlich nicht.
Christian Berger schrieb:> So weit wie ich das verstehe kann man diese Bitcoins nicht ganz beliebig> erzeugen und die Gesamtmenge ist begrenzt... das kann nicht lange gut> gehen, das läuft allen Regeln der Wirtschaft zuwieder.
Das ist völlig falsch. Unser Geldsystem läuft entgegen aller
Naturgesetze expotenzial (Macht sonst nur Krebs). Daher werden Dollar
und Euro in den nächsten Jahren kollabieren. Schau dir Gold an, das ist
ebenfalls sehr begrenzt und dessen Wert hat sich seit 6000 Jahren
erhalten.
neuroanarchist schrieb:> Christian Berger schrieb:>> So weit wie ich das verstehe kann man diese Bitcoins nicht ganz beliebig>> erzeugen und die Gesamtmenge ist begrenzt... das kann nicht lange gut>> gehen, das läuft allen Regeln der Wirtschaft zuwieder.>> Das ist völlig falsch. Unser Geldsystem läuft entgegen aller> Naturgesetze expotenzial (Macht sonst nur Krebs). Daher werden Dollar> und Euro in den nächsten Jahren kollabieren. Schau dir Gold an, das ist> ebenfalls sehr begrenzt und dessen Wert hat sich seit 6000 Jahren> erhalten.
1. Meinst Du exponentiell.
2. Läuft fast alles in der Natur mit exponentiellem Wachstum ab.
3. Liegt das Problem von Dollar und Euro in Zinsen, die es
strenggenommen nicht geben dürfte.
Tim T. schrieb:> 3. Liegt das Problem von Dollar und Euro in Zinsen, die es> strenggenommen nicht geben dürfte.
ganz streng genommen ist es nur der Zinseszins der problematisch ist,
also die Zinsen auf Zinsen.
Gold ist in Überfluß da! Außer als Wertanlage, gibt es nur einfach
wenige Anwendungsmöglichkeiten. Daher wird es streng reglementiert auf
dem Markt gebracht. Warum ich jetzt wohl an Kokain dachte? ... ach ja,
da war doch die billige Produktion durch Chemiefirmen, die den
Drogenkartellen das Wasser abgraben würde, wenn man wollte.
ich wuerde gerne mal B2T hier:
also auf fpgas hat sich ja einiges getan, ich bin wirklich beeindruckt.
es scheint jemand zu planen auf einen Spartan6LX150 (nicht ganz richtige
bezeichnung, aber ich hoffe jeder weiss was gemeint ist) 2 cores bringen
zu wollen die jeweils 100MHashes/s machen, das ist wirklich schon
ordentlich. Damit waere ein solches modul hier dann bei 400MHs:
http://enterpoint.co.uk/shop/en/93-xc6slx150-x2-coprocessor.html (das
ist die billigste moeglichkeit die ich gefunden habe an solche grossen
steine zu kommen). wenn das klappen sollte waere das wirklich
beachtlich, aber ich glaube die fahnenstange bei fpgas ist damit dann
wohl auch bald erreicht, viel weiter duerfte es nicht gehn.
grafikkarten sind uebrigens gebraucht gerade billig, vor allem die AMD
58xx, hab mir gerade eine auf ebay fuer 87€ geschossen :)
ich schrieb:> Hier mal ein paar Fakten, Beispielrealisierungen usw.:> https://bitcointalk.org/index.php?topic=49180.0
Nutzloser Schrott ... Das amortisiert sich nie und nimmer ... Das ist
mit Highend-Grafikkarten mittlerweile schon schwierig und es wird immer
schwieriger (selbstverständlich).
Interessant wird der Nachfolger von Bitcoin werden. Das wir aber noch
dauern, da Bitcoin selbst schon ziemlich gut ist und viele hoch
interessante Features hat, die man noch nicht genutzt hat.
Das Interessante ist, dass man hier eben gezeigt hat, wie man eine
Währung komplett dezentral machen kann.
Christian Berger schrieb:> Das Interessante ist, dass man hier eben gezeigt hat, wie man eine> Währung komplett dezentral machen kann.
Ja, das hilft aber nichts. Wenn Verbrechen allgemein unaufklärbar wären,
würden auch mehr begangen werden.
Das ist eben das Problem der Bitcoins ...
Was kostet denn ein FPGA-Board, das 200Mhash/s bringt, wie groß ist
dessen Stromverbrauch, und muss man dazu die ganze Zeit auch einen PC
laufen lassen?
Hier
Beitrag "Re: Bitcoin-Mining mit FPGA?"
steht ja es würden 200MHashes/s mit einem Spartan 6 LX150 laufen können.
Ein derartiges FPGA-Board kostet um die 300€ netto:
http://shop.ztex.de/product_info.php?products_id=66&language=de und ja,
der PC muss sicherlich laufen, er muss ja den FPGA immer wieder mit
neuen Daten füttern und die generierten Hashes speichern. Könnte man
aber mit Geschick auch evtl. auf eine Speicherkarte machen.
> Interessant wird der Nachfolger von Bitcoin werden. Das wir aber noch> dauern, da Bitcoin selbst schon ziemlich gut ist und viele hoch> interessante Features hat, die man noch nicht genutzt hat.
Nachfolger von Bitcoin? Was ist da in Planung? Habe noch nie davon
gehört.
Ich würde sagen, wenn sich Bitcoin-Mining finanziell rechnen würde, so
würden die Hersteller der Hardware selbige nicht verkaufen, sondern
diese selber zum Minen verwenden.
ich schrieb:> Ich würde sagen, wenn sich Bitcoin-Mining finanziell rechnen würde, so> würden die Hersteller der Hardware selbige nicht verkaufen, sondern> diese selber zum Minen verwenden.
Sehe ich nicht so.
Mining ist immer auch eine Spekulation auf steigende oder zumindest
nicht stark fallende Bitcoin-Kurse. Der Verkäufer der Hardware hat
seinen Gewinn sofort - und zwar unabhängig vom zukünftigen Kursverlauf
der Bitcoins. Der Miner hat seinen Gewinn bestenfalls erst nach ein paar
Monaten.
> Ja, das hilft aber nichts. Wenn Verbrechen allgemein unaufklärbar wären,> würden auch mehr begangen werden.>> Das ist eben das Problem der Bitcoins ...
Das ist das selbe "Problem" wie bei Bargeld.
heute sieht das wohl anders aus. fpgas haben in europa grafikkarten
abgeloest, weil grafikkarten zu viel strom brauchen. inzwischen wird
sogar an asics gearbeitet. mehr infos dazu hier:
https://bitcointalk.org/index.php?board=76.0
Grafikkarten werden auch in Deutschland noch dafür verwendet. Einen
anderen sinnvollen Verwendungszweck für hochpreisige Grafikkarten gibt
es ja sonst nicht. Die sind ja selbst zum spielen absoluter Overkill.
Klar wird im professionellen Bereich die Verwendung von ASICs das Rennen
machen. Aber dort schießt der Einstiegspreis schnell über 2000€ fürs
ASIC-Board plus Netzteil, Kühlung und Computer zur Internetanbindung.
Rentieren wird sich das erst wenn man gleich mehrere ASICs rechnen
lässt. Für den kleinen Privatminer, der das mehr aus Idealismus als mit
Gewinnabsicht betreibt, also ziemlich uninteressant. Da ist es für den
"kleinen Mann" sinnvoller in Aktien großer Miner zu investieren.
https://bitcointalk.org/index.php?topic=98703.msg1084692#msg1084692
>Grafikkarten werden auch in Deutschland noch dafür verwendet. Einen
anderen sinnvollen Verwendungszweck für hochpreisige Grafikkarten gibt
es ja sonst nicht
Nee. Man kann Highend Grafikkarten auch fuer Berechnungen/Simulationen
verwenden.
Banken boykottieren Bitcoin indem sie Konten sperren und kündigen!!!
https://bitcointalk.org/index.php?topic=98434.0
Wer in diesem Forum etwas such, wird feststellen, dass das keine
Einzelfälle sind!
Bitcoin?
Das ist ja noch virtueller als Fiat. Damit wird noch schlimmer
spekuliert und verliehen wie bei Fiatgeld weil es keine Bankenaufsicht
gibt.
Selbsternannte Banken und Börsen geben 10% Zinsen für 1 oder 2 Monate
usw. Das kann ja nicht seriös sein. Das alles ohne jegliche Garantie und
ohne Rechtsanspruch.
https://bitcointalk.org/index.php?topic=98703.0
Bei Aktien gibt es schonmal 10% Dividenden pro Tag, zumindest pro Woche
http://www.gerbitin.cwsurf.de/http://stochastically.com/
Da kaufe ich lieber Gold in physischer Form! Da habe ich auch keinen
Rechtsanspruch, aber die Geschichte zeigt seit tausenden von Jahren,
dass die Menschen dem Gold immer einen Wert zuweisen werden. Wie bei
Bitcoin ist auch das Gold vor dem Zugriff des Staates sicher. Ein
Goldverbot bringt nichts, weil niemand weis wieviel Gold jemand hat.
http://goldseiten.de/artikel/147781--Daimler-in-Gold-und-Silber.html
„Die Staatsschulden sind nur ein anderes Wort für heimliche
Konfiszierung von Vermögen“
Alan Greenspan
„Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der
Enteignung durch Inflation zu schützen. Dann gibt es kein sicheres
Wertaufbewahrungsmittel (…) Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaates
macht es erforderlich, dass es für Vermögende keinen Weg gibt, sich zu
schützen. Das ist das schäbige Geheimnis der Wohlfahrtsstaats-Tiraden
gegen das Gold. Defizitfinanzierung ist schlichtweg eine Maßnahme zur
‘versteckten’ Enteignung von Vermögen.”
Alan Greenspan, Fed-President 1987-2006 (Aufsatz “Gold and Economic
Freedom”, 1966)
„Am Ende kehrt Papiergeld zu seinem inneren Wert zurück - null.“
Voltaire (1694-1778)
Neben den technischen Vorzügen von Bitcoins sollte sich mancher lieber
einmal mit den politischen Vorzügen beschäftigen. Vor ein paar Wochen
wurde auf Zypern das Geld einfach von der Politik abgestellt
"abgestellt". Zum Thema, FPGAs können durch das Bitcoinsystem nützlich
genutzt werden und erhöhen den Reiz sie zu nutzten und mit ihnen zu
experimentieren. Was hier einige Leute für Angst schüren kann ich nicht
verstehen, es ist eine neue Technik die groß werden kann...
Bitcoin minen mit FPGA lohnt sich seit es ASICs dafür gibt nicht mehr.
Für ca. $274 bekommste nen kleines fertiges 5GH/s Teil:
https://products.butterflylabs.com/homepage/5-gh-s-bitcoin-miner.html
Da bräuchteste schon 5 Kintexe um da überhaupt ran zu kommen.
Aber Energie und Kosten wären drastisch schlechter.
Hmmm, "Units out of stock". Außerdem sind wir hier ja im DIY-Forum.
http://www.aliexpress.com/item//1545606724.html
160 GH/s bei 1.5W pro GHs
250 GH/s bei 2.5W pro GHs
… und das für 670€ plus Platine, Spannungsregler usw.
Aber das scheinen BGAs zu sein, schlecht zu löten.
PS:
Barny schrieb:> SemperVideo hat ein paar Videos über Rentabilität und ähnliches gemacht
In dem Video kommen so Sprüche, wie "Preisentwicklung des Strompreises".
Viel entscheidender ist doch, dass man in Zukunft immer mehr
"Gigahashes" benötigt, um mal einen Coin zu errechnen. Diese Zahl ändert
sich viel schneller als der Strompreis.
Durch Spekulation (Ankauf/Verkauf) macht man sicherlich mehr Schotter,
als durch mining.
Durch immer leistungsfähigere(und teurere) Systeme und schwieriger zu
knackenden Hashes lohnt das nicht mehr. Dafür ist ein FPGA auch zu
schade.
Eine Alternative könnte ein ASIC sein, der nur einen Bruchteil kostet.
FPGA's sind rekonfigurierbar, das sieht man am Preis.
Es würde sich eher lohnen mit dem FPGA ein Projekt aufzubauen und es zu
verkaufen. --->PCB herstellen lassen
Alex W. schrieb:> Kann man solche FPGA-Module auch für andere "Rechenaufgaben" nutzen?
Das was Du da verlinkt hast, ist kein FPGA-Modul. Da steckt ein ASIC
drin...
Horst-Egon schrieb:> Was man bräuchte, wäre genau das Gegenteil: eine Währung, die mit der> Zeit "verdirbt", wenn man sie nicht ausgibt. Am besten noch je> schneller, desto mehr man davon auf einem Haufen hat.
Haben wir doch schon. Heißt "Euro".
Torsten C. schrieb:> Durch Spekulation (Ankauf/Verkauf) macht man sicherlich mehr Schotter,> als durch mining.
So ist es. Ich sehe Mining nicht als Mittel um reich zu werden sondern
als Idealismus. Ähnlich wie bei den Betreibern von Bitcoin-Fullnodes.
Die verdienen nichts dabei, machen es aber trotzdem.
rom schrieb:> Durch immer leistungsfähigere(und teurere) Systeme und schwieriger zu> knackenden Hashes lohnt das nicht mehr. Dafür ist ein FPGA auch zu> schade.> Eine Alternative könnte ein ASIC sein, der nur einen Bruchteil kostet.FPGAs werden schon jahrelang nicht mehr fürs Bitcoin-Mining genutzt.
ASICs sind deshalb schon lange üblich.
bit schrieb:> ASICs sind deshalb schon lange üblich.
Und selbst die ASICs werfen bei europäischen Strompreisen kein Geld ab,
sondern wären nur was für Idealisten.
Und Idealisten basteln vielleicht lieber am VHDL-Code eines FPGA herum.
Torsten C. schrieb:> Und selbst die ASICs werfen bei europäischen Strompreisen kein Geld ab,> sondern wären nur was für Idealisten.
Ja so ist es meistens.
Es gibt aber viele Idealisten die zum Spaß minen, denen es nicht auf
Gewinn ankommt. Oder wo Hotel Mama die Stromkosten übernimmt.
Die Betreiber von Fullnodes verdienen übrigens nie etwas, trotzdem
machen sie es.
Andreas R. schrieb:> Gibt es einen vielversprechenden Altcoin, der halbwegs nah an Bitcoin> ist, für den man aktuell nen FPGA Miner entwickeln könnte?
Eventuell Ether.
Das sieht nach sehr viel Aufwand aus. Ich dachte mehr an so einen
Nischencoin, den jemand von den Bitcoin-Sources abgeleitet hat, und der
aber wiederum eine minimale Akzeptanz hat (z.B. weil es eine Anwendung
dafür gibt).
asterix schrieb:> Ich bin immernoch gegen den Wahnsinn ein ganzes Atomkraftwerk an> Stromleistung zu verheizen nur im diese depperten ...coins am laufen zu> halten...
Naja ob das etablierte Bankensystem mit all den klimatisierten und
personalaufwendigen Rechenzentren, Hochhäusern und Filialen und das
davon abhängige Sicherheitsgewerbe/Werttransporte usw energieeffizienter
ist, darf bezweifelt werden.
Leute, mal eine Frage: Das ist doch illegal, oder?
Ich meine, wenn ich einen Coin ausgegraben habe, ist der doch verbrannt
und der, der ihn mal offiziell bekommt, geht doch leer aus, oder?
> Was man bräuchte, wäre genau das Gegenteil: eine Währung, die mit der> Zeit "verdirbt", wenn man sie nicht ausgibt. Am besten noch je> schneller, desto mehr man davon auf einem Haufen hat.
Dazu sollte man sich mal bei der Wissensmanufaktur schlau machen.
Der Bitcoin ist umwelttechnisch eine Katastrophe und sollte aus diesen
gründen schon verboten werden. Überal muss Energie gespart werden um die
Erderwärmung in Grenzen zu halten und dann braucht man ein Atomkraftwerk
für die Erzeugung von Zahlen im Computer, das ist pervers.
Ich persönlich wäre schon mit einen staatliche Vollgeldsystem zufrieden.
@Franz (Gast)
>Der Bitcoin ist umwelttechnisch eine Katastrophe und sollte aus diesen>gründen schon verboten werden.
In der Tat. Bitcoins sind eigentlich der gleiche Humbug wie Gold. Ein
"Material", das mit einem Heidenaufwand produziert wird, damit man ein
(historisch) halbwegs fälschungssicheres Währungssystem aufbauen kann.
Braucht in der Form heutzutage kein Mensch. Die normale Geldverwaltung
per Elektronik, und da ist nur unwesentlich Kryptographie im Spiel, eher
doppelte Buchführung etc., ist zur reinen VERWALTUNG und halbwegs
fälschungssicherem Umgang vollkommen ausreichend, seit Jahrzehnten.
Der Krebsschaden unserers Geldsystem liegt im Zinsezins und den
hochbrisanten "Finanzprodukten", welche real nichts weiter als gedulete
Wett- und Betrugssysteme sind. Die wird man aber auch mit Bitcoins nicht
abschaffen.
> Überal muss Energie gespart werden um die>Erderwärmung in Grenzen zu halten
Mir kommen die Tränenen ;-) Wenn gleich Bitcoins wirklich sinnlose
Energieverschwendung sind, fast noch sinnloser als nach Gold zu
schürfen.
Worum geht es dabei eigentlich? Man sucht sich aus einem schier endlosen
Zahlenraum "besondere" Zahlen raus, die mathematisch extravagant sind
und nennt sie dann "wertvoll".
Völlig bekloppt.
Falk B. schrieb:>> Überal muss Energie gespart werden um die>>Erderwärmung in Grenzen zu halten>> Mir kommen die Tränenen ;-) Wenn gleich Bitcoins wirklich sinnlose> Energieverschwendung sind, fast noch sinnloser als nach Gold zu> schürfen.> Worum geht es dabei eigentlich? Man sucht sich aus einem schier endlosen> Zahlenraum "besondere" Zahlen raus, die mathematisch extravagant sind> und nennt sie dann "wertvoll".> Völlig bekloppt.
In der Tat ist das reine Energieverschwendung. Ein unabhängiges
Finanzsystem wäre ressourcenschonender.
Intersannt war jedoch ein wissenschaftlicher Artikel dazu (sorry kein
Link). Prinzipiell ist es logisch. Am Ende steht der Wert für das
erzeugte Bitcoin genau zu dem Strompreiswert des versenkten Stromes.
D.h. damit kann man nur noch am Mining etwas verdienen, wenn man besser
ist als der Durchschnitt. Sonst verdient man nur seine Kosten.
@Klakx (Gast)
>In der Tat ist das reine Energieverschwendung. Ein unabhängiges>Finanzsystem wäre ressourcenschonender.>Intersannt war jedoch ein wissenschaftlicher Artikel dazu (sorry kein>Link). Prinzipiell ist es logisch. Am Ende steht der Wert für das>erzeugte Bitcoin genau zu dem Strompreiswert des versenkten Stromes.
Das ist aber Unsinn. Denn dann hätte eine Münze den gleichen
Materialwert wie ihr geprägter Wert. Dann funktioniert es aber nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Scheidem%C3%BCnze
Genauso wie eine Banknote nicht den Papierwert ihres aufgedrucken Werts
hat!
Geld ist eigentlich nur ein Wertverwaltungsmittel und kein Wert an sich.
>D.h. damit kann man nur noch am Mining etwas verdienen, wenn man besser>ist als der Durchschnitt. Sonst verdient man nur seine Kosten.
Rat race!
Falk B. schrieb:> Das ist aber Unsinn. Denn dann hätte eine Münze den gleichen> Materialwert wie ihr geprägter Wert. Dann funktioniert es aber nicht.
Der Wert einer Währung wird entweder durch die Zentralbank oder durch
den inneren Wert des Zahlungsmittels garantiert. Beide Systeme
funktionieren, aber Bitcoin hat keine Zentralbank, daher muss jeder
Bitcoin einen inneren Wert haben (und der muss ein Gegenstück in der
realen Welt haben).
Dieser innere Wert ergibt sich durch den Rechenaufwand zum Erzeugen
(oder - wenn die Coins alle sind - zur Transaktionsverifikation) und ist
über an den Strompreis an die reale Welt gekoppelt.
Falk B. schrieb:> Geld ist eigentlich nur ein Wertverwaltungsmittel und kein Wert an sich.
Das Zahlungsmittel darf (im Gegensatz zu Geld allgemein) durchaus
wertvoll sein.
S. R. schrieb:> Dieser innere Wert ergibt sich durch den Rechenaufwand zum Erzeugen
Das ist Unsinn. Der Wert wird durch Angebot und Nachfrage geregelt.
@ S. R. (svenska)
>Der Wert einer Währung wird entweder durch die Zentralbank oder durch>den inneren Wert des Zahlungsmittels garantiert.
;-)
Die Zentralbank garantiert gar nix. Sie dreht nur mehr oder minder
wirkungsvoll an Schrauben, in der HOFFNUNG, daß die REALwirtschaft
darauf in der richtigen Weise reagiert.
> Beide Systeme>funktionieren,
Jain.
> aber Bitcoin hat keine Zentralbank, daher muss jeder>Bitcoin einen inneren Wert haben (und der muss ein Gegenstück in der>realen Welt haben).
Es ist und bleibt Unsinn.
>Dieser innere Wert ergibt sich durch den Rechenaufwand zum Erzeugen>(oder - wenn die Coins alle sind - zur Transaktionsverifikation) und ist>über an den Strompreis an die reale Welt gekoppelt.
Immer noch Unsinn! Es wird ne Menge Energie verbraten, um magic numbers
zu "berechnen", das ist noch dämlicher als Gold schürfen. Denn Gold ist
zwar historisch wie psychiologisch ein wichtiges "Zahlungsmittel", real
hat es aber nur wenig Wert. Aber seine Einzigartigkeit, Glanz,
Beständigkeit, Knappheit sowie historisch relative Fälschungssicherheit
haben es halt zum Transaktionsmittel gemacht. Die Zeiten sind aber seit
fast 100 Jahren vorbei, der Goldstandard ist lange überholt, denn er
bremste das Wirtschaftswachstum immens! Man kann nicht mal ANSATZWEISE
soviel Gold fördern, wie heute an REALEN Sachwerten in Umlauf ist.
Börsenwerte zählen nicht, das ist reiner Spekulations- bzw.
Erwartungspreis der Zukunft!
>> Geld ist eigentlich nur ein Wertverwaltungsmittel und kein Wert an sich.>Das Zahlungsmittel darf (im Gegensatz zu Geld allgemein) durchaus>wertvoll sein.
Darf, aber muss nicht. Und in der Menge ist es auch gar nicht sinnvoll.
Es hat schon seinen Grund, warum die große Masse der Finanztransaktionen
bargeldlos rein elektronisch erfolgt. Sei es bei Zahlung per
EC/Kreditkarte als auch zwischen Banken. Mit allen Vor- und Nachteilen,
die damit einher gehen. Demnach ist Gold eigentlich das unsinnigeste
Zahlungsmittel, das man sich vorstellen kann. Denn es braucht immensen
Aufwand zur Gewinnung! Und worin liegt der Sinn, wenn Menschen in der
Erde buddeln um ein paar Gramm Gold zu finden? Das verursacht nur
Kosten, die niemandem zugute kommen. Wenn aber die gleichen Leute ein
Haus bauen, ist das deutlich sinnvoller. Die Verrechnung über GELD
schafft hier einen deutlichen Vorteil, denn damit wird ohne großen
Aufwand die Arbeitsleistung der Menschen bewertet und somit nutzbar
gemacht.
Bernd K. schrieb:>> Dieser innere Wert ergibt sich durch den Rechenaufwand zum Erzeugen> Das ist Unsinn. Der Wert wird durch Angebot und Nachfrage geregelt.
Du meinst den Tauschwert, der weicht davon ab.
Falk B. schrieb:> Die Zentralbank garantiert gar nix. Sie dreht nur mehr oder minder> wirkungsvoll an Schrauben, in der HOFFNUNG, daß die REALwirtschaft> darauf in der richtigen Weise reagiert.
Die Zentralbank garantiert dir, dass du für eine gewisse Anzahl
Währungseinheiten auch morgen noch eine gewisse Menge Brot kaufen kannst
und dass das Verhältnis nicht zu unvorhersagbar ist. Kann sie das nicht
mehr, bricht die Währung zusammen.
Wie sie das tut und ob es funktioniert, mag ich nicht diskutieren.
Falk B. schrieb:> Es wird ne Menge Energie verbraten, um magic numbers> zu "berechnen", das ist noch dämlicher als Gold schürfen. Denn Gold ist> zwar historisch wie psychiologisch ein wichtiges "Zahlungsmittel", real> hat es aber nur wenig Wert.
Der innere Wert von Gold ist der Aufwand, es zu schürfen.
Der innere Wert von Bitcoins ist der Aufwand, ihn zu berechnen.
Der Tauschwert ist bei beiden davon völlig unabhängig. Ein hinreichender
innerer Wert führt aber dazu, dass es nur begrenzt viel davon gibt und
begrenzt den Wertverfall nach unten.
Falk B. schrieb:> Die Zeiten sind aber seit> fast 100 Jahren vorbei, der Goldstandard ist lange überholt, denn er> bremste das Wirtschaftswachstum immens! Man kann nicht mal ANSATZWEISE> soviel Gold fördern, wie heute an REALEN Sachwerten in Umlauf ist.
Im Goldstandard ergibt sich der Wert der Sachwerte relativ zur Menge des
Goldes. Steigt die Menge an Sachwerten bei gleichbleibender Menge Gold,
steigt halt dessen Wert...
Und ob unbegrenztes Wirtschaftswachstum gut ist, mag ich nicht
diskutieren.
Falk B. schrieb:>> Das Zahlungsmittel darf (im Gegensatz zu Geld allgemein)>> durchaus wertvoll sein.> Darf, aber muss nicht.
Ein hinreichend wertvolles Zahlungsmittel verhindert unbegrenzten
Wertverfall, weil Zinsen auf das begrenzt sind, was man neu schürfen
kann.
Man kann auch billige Tokens (z.B. Daten oder Papier) für den Handel
benutzen. Im Goldstandard gibt es nur eine Garantie, dass man diese
jederzeit gegen eine gewisse Menge Gold eintauschen kann (und
umgekehrt). Damit ergibt sich automatisch ein Mindestwert der Tokens,
der die Währung stabilisiert.
Das Hauptproblem ist, dass man (nicht existierendes) Buchgeld 1:1 in
reales Geld umtauschen kann, womit das Geld beliebig stark entwertet
werden kann.
Das zweite Problem ist, dass die Token nur leere Versprechen waren und
die USA ihren versprochenen Wert (Gold) nicht einlösen wollte. Das geht
bei Bitcoin prinzipbedingt nicht.
@S. R. (svenska)
>Die Zentralbank garantiert dir, dass du für eine gewisse Anzahl>Währungseinheiten auch morgen noch eine gewisse Menge Brot kaufen kannst>und dass das Verhältnis nicht zu unvorhersagbar ist.
Tut sie das? Wie? Hat sie WIRKLICH direkten Einfluß auf die Wirtschaft?
> Kann sie das nicht mehr, bricht die Währung zusammen.
Aha.
>Wie sie das tut und ob es funktioniert, mag ich nicht diskutieren.
;-)
>Der innere Wert von Gold ist der Aufwand, es zu schürfen.
Was sinnlos ist.
>Der innere Wert von Bitcoins ist der Aufwand, ihn zu berechnen.
Dito.
>Der Tauschwert ist bei beiden davon völlig unabhängig. Ein hinreichender>innerer Wert führt aber dazu, dass es nur begrenzt viel davon gibt und>begrenzt den Wertverfall nach unten.
Mag sein, ist aber keine sonderlich brauchbare Grundlage für ein
GELDsystem! Nicht zu verwechseln mit Wertschöpfung.
>Im Goldstandard ergibt sich der Wert der Sachwerte relativ zur Menge des>Goldes. Steigt die Menge an Sachwerten bei gleichbleibender Menge Gold,>steigt halt dessen Wert...
Was auch nur begrenzt sinnvoll ist, denn der Schürfaufwand hat sich ja
nicht geändert.
>Und ob unbegrenztes Wirtschaftswachstum gut ist, mag ich nicht>diskutieren.
Darum geht es auch gar nicht.
>Ein hinreichend wertvolles Zahlungsmittel verhindert unbegrenzten>Wertverfall, weil Zinsen auf das begrenzt sind, was man neu schürfen>kann.
Mag sein, nützt uns aber im Moment eher wenig. Man könnte auch das
aktuelle Giralgeldsystem "künstlich" verknappen, u.a. indem man
hochspekulative Finanztransaktionen schlicht verbietet.
>Das Hauptproblem ist, dass man (nicht existierendes) Buchgeld 1:1 in>reales Geld umtauschen kann, womit das Geld beliebig stark entwertet>werden kann.
Da kommen wir dem eigentlichen Problem schon näher.
Wir hatten mal ein Projekt, das mich stutzig machte:
Eine Bank aus der Brexit-Region, die in Frankfurt am Main angesiedelt
ist, hat für den dortigen Standort einen FPGA-Systemplaner gesucht. Ein
Personalberater hat mich angesprochen, weil er anhand meines Profils
dachte, das Ich der Richtige dafür sei. So bin ich mit ihm ins Gespräch
gekommen.
Besagte Bank baut angeblich im eigenen Hause (wahrscheinlich über eine
Tochter) Server- und Sicherheitssysteme auf FPGA-Basis zur
Finanzstromanalyse und sucht Experten, die solche Systeme spezifizieren
können, wahrscheinlich mit dem Ziel, sie zu beauftragen.
Ich vermute nun stark, dass die Banken durchaus auch andere Ziele haben
könnten, z.B. solche BitCoin-Geschichten auszuhebeln, oder selber zu
partizipieren.
?
Das interessiert mich ja auch, aber ehrlich gesagt glaub ich nicht, dass
es sich schon lohnt. Im HFT Bereich sind FPGAs wohl schon Standard. Such
mal nach Netzwerkkarten von Solarflare oder Exablaze als Beispiel. Da
läuft die Trading APP auf der Netzwerkkarte um den langsamen Bus zu
umgehen.
Wenn ich mir die Beispielrechnungen so anschau ist das ja mal aus Sicht
von Aufwand / Ertrag überhaupt nicht atraktiv. Da kann ich genausogut
hergehen und die Zeit in Erfindungsmeldungen bei meinem AG stecken oder
mich über aktuell gute short-positionen informieren und die
Anschaffungspreise in Leerverkäufe ballern...
Hallo zusammen,
es wird mich interessieren was ihr aktuell zum Thema denkt?
Denkt Ihr dass auch in Deutschland lohnen wird? Geräte wie Antminer S9
versprechen schon einiges?
Im Bezug auf verbot: Wenn schon 2011 verboten wollten und auch jetzt
nicht passiert ist? denke der Trend lässt sich einfach nicht stoppen.
Würde gerne eure Meinung dazu :-)
Gruß
nxitimi
nxitimi schrieb:> Denkt Ihr dass auch in Deutschland lohnen wird?
Für den Verkäufer der Hardware schon.
> Geräte wie Antminer S9 versprechen schon einiges?
Jetzt muss man nur noch genug finden, die den Versprechungen glauben.
> Würde gerne eure Meinung dazu :-)
Bitcoins sind derzeit zum größten Teil gut für Spekulanten und
Verbrecher.
Lothar M. schrieb:> Bitcoins sind derzeit zum größten Teil gut für Spekulanten und> Verbrecher.
Oder für intime Bedürfnisse :D
Ja gibt immer noch Leute die für so was im Internet Geld zahlen. Am
besten anonym.
Ich habe mich mal informiert und es ist erstaunlich welche Umsätze Sex
Webseiten produzieren.
Während viele glauben man könne in dem Geschäft in Zeiten kostenloser
Inhalte nix mehr verdienen, verdienen gewisse Unternehmen die eine ganze
Reihe von verschiedenen Angeboten betreiben hunderte von Millionen
Dollars.
Namen will ich mal nicht nennen, kann jeder selbst recherchieren.
nxitimi schrieb:> Denkt Ihr dass auch in Deutschland lohnen wird? Geräte wie Antminer S9> versprechen schon einiges?
Es ist wie mit Lotto spielen. Die Rechenleistung ist viel zu gering um
irgendwas garantieren zu können. Es bleibt dem Zufall überlassen ob dein
Miner zufällig die richtige Lösung berechnet.
nxitimi schrieb:> Denkt Ihr dass auch in Deutschland lohnen wird?
Der Strom ist in Deutschland einfach zu teuer. Man konkuriert hier ja
direkt mit China oder Island wo der Strompreis weniger als 1/3 des
hiesigen ist...
Mein Tipp wäre das Geld statt in einen Miner einfach direkt in Bitcoin
stecken und ein paar Jahre warten....
Lrak schrieb:> Mein Tipp wäre das Geld statt in einen Miner einfach direkt in Bitcoin> stecken und ein paar Jahre warten....
Mining ist ne Möglichkeit an unbenutzte und vor allem anonyme Bitcoins
zu kommen. Ob einem das den Aufpreis wert ist kommt dann auf den
Anwendungszweck an.
Laut coinwarz.com liegt die aktuelle Hashrate im Bitcoin Netz gerade bei
695.88 PH/s. Da macht es denke ich mehr Sinn in einen Mining Pool zu
investieren oder Bitcoins zu kaufen. Man sollte sich aber immer im
Klaren darüber sein, dass das immer noch Spielgeld ist, in das man
investiert! Sowas kann morgen schon abartig in den Keller rauschen. Also
für die Altersvorsorge ist das nichts.
Es gibt übrigens auch noch andere "lukrative" Cryptowährugen. Ethereum
liegt im mit 94.21 TH/s schon deutlich unter der Hashrate von BTC.
Bernhard R. schrieb:> Klaren darüber sein, dass das immer noch Spielgeld ist, in das man> investiert! Sowas kann morgen schon abartig in den Keller rauschen.
Absolut! Sobald Schäuble das entdeckt und besteuert hat, wird es
uninteressant. BitCoins sind schon lange im Visir der Behörden, weil
hauptsächlich unseriöse Gestalten damit bezahlt werden, u.a. Hacker und
Killer!
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #5123415:
> Sobald Schäuble das entdeckt und besteuert hat, wird es> uninteressant.
Das wird schwierig! Dank Paypal kann man sich das Guthaben auch dort
lassen und davon sich Sachen kaufen! Da bekommt das FA nichts mit!
Das Ausland ist durchaus 'ne Option.
man muss seine Vorhaben aber natürlich als Firma durchführen.
Mit einer Briefkastenfirma z.B. in den Niederlanden.
Diese Firma baut dann Handelsbeziehungen mit einer Steuroase auf.
z.B. Caymans, Bermudas oder Sechellen.
Von dort muss man dann Produkte kaufen, die teuer Geld wert sind.
Fliegst also hin, schreibst Dir selbst an die Briefkastenfirma in NL
eine teure Expertise oder sonstwelche sündhaft teuren "Ideen"
Oder wie machen das die Global Player noch gleich?
Kleiner Haken dabei:
Man muss sich vom FA eine Art Vorabbestätigung holen,
ob das so erlaubt ist.
Wenn Du die dafür nötigen ~20k hinlegen kannst und das FA "ja" sagt,
kannst Du loslegen.
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #5123433:
> Nur mit einem Konto im Ausland. Sonst kriegen die das sehr wohl mit. Die> gucken schon lange in die Konten rein.
Dass Bitcoins aufgrund der öffentlich einsehbaren Konten und
Transaktionen vollkommen ungeeignet für solche Geschichten sind, hat
sich hier offenbar noch nicht herumgesprochen?
Der IRS zB kauft Chainanalyse-Dienstleistungen zu, um Amis die meinen
sich damit vor den Steuer drücken zu können ausfindig zu machen.
Zum Glück gibt es ja genügend Altcoins, die wenigstens etwas mehr
Privatsphäre bieten. Als Flagschiff ist hier sicherlich Monero zu nenne,
da kann einem der Schäuble oder der IRS rein garnichts...
Interessant aber, dass selbst in technischen Foren noch so viel
Unwissenheit zu der neuen Blockchain-Technik vorhanden ist. Gemessen
daran sind wir als nichtmal bei 56k-Modem mit Bitcoin und Konsorten :)
Zuerst einmal kann man sagen das es sich nicht lohnt mit einem FPGA
Bitcoins zu minen. Zur weit verbreiteten Meinung das Bitcoin benutzt
wird um illegale Geschäfte zumachen nur Augenwischerei ist.Wie werden
denn aktuell illegale Geschäfte (Waffenlieferungen, Drogenhandel,
Auftragsmorde oder ähnliches bezahlt)? Das Zauberwort heißt US
Dollar.Was das Finanzamt betrifft, so wird in sofern er in Bargeld
umgewandelt wird Zinskapitalsteuer, Soli und Kirchensteuer hier in DE
fällig.Wer glaubt sein Geld durch ausländische Konten vor dem
Steuerzugriff zu entziehen hat sehr schlechte Karten und begeht
Steuerhinterziehung.Banken sind Verpflichtet automatisch bei einem
größeren Geldeingang Meldung an das Finanzamt zu machen.Das gilt für die
EU und alle Staaten die in dieser Form Verträge mit DE haben.Blasen an
der Börse können nur die großen wie z.B JP Morgan und Goldman Sax und
deren Unternehmen verursachen da der kleine Bitcoinhändeler einen
verschwindent kleinen Teil ausmacht.Der Direktor von JP Morgan hat doch
vor kurzem Geheulet das Bitcoin Betrug sei wollte auf Nachfrage aber
nicht sagen wieviel Anteile an Bitcoins sein Unternehmen
besitzt.Digitale Währungen z.B Bitcoin sollte an Gold gekoppelt werden
um nicht wertlos zu werden und nicht nach oben durch Spekulation
unnatürlich zu steigen.Wenn nur eine begrenzte Anzahl von Bitcoins
verfügbar ist so lebt er danach vom Handel da ja aktuell noch BTC
vorhanden sind ist man noch in der Verteilungsphase.Den Erhalt von BTC's
durch eigenes minen(eigene Hardware) wird langsam unmöglich das können
nur noch große Rechenzentren.
Sind die Banken nicht Instrumente der Regierungen oder der Wirtschaft ?
Wenn Bitcoin das angreift dann werden die Regierungen da ziemlich
übellaunig :-)
Guido G. schrieb:> Digitale Währungen z.B Bitcoin sollte an Gold gekoppelt werden> um nicht wertlos zu werden und nicht nach oben durch Spekulation> unnatürlich zu steigen.
I call bullshit.
Es gibt bereits eine digitale, virtuelle Währung und die hast du als
Plastikkarte bereits in deiner Tasche. Die wird nie wieder an Gold
gekoppelt werden, das Experiment ist durch. Und eine
Nicht-Regierungs-Währung wie Bitcoin kann man nicht an Gold koppeln: Wer
hätte dazu genug Gold und ein Interesse, und wie willst du das
sicherstellen?
Andreas R. schrieb:> Für welche anderen Coins könnte es sich aktuell lohnen, nen fpga> Miner zu schreiben?
Such dir einen aus. Bevorzugt einen, der wenig RAM fürs Mining benötigt
und nur wenige Software-Miner hat. Dann stehen die Chancen gut, dass der
Erfinder eine bessere Lösung für sich selbst hat.
@ S.R.(svenska)
Wenn du eine Kreditkarte meinst so ist das keine virtuelle digitale
Währung. Die Karte stellt lediglich in digitaler Form deine verfügbare
Geldmenge (Bankkonto) bzw Kreditrahmens bei der Bank die dir ein Karte
gewährt hat dar.
Was die Währungskopplung betrifft so ist der z.B Dollar mit Gold lose
gekoppelt da es sonst kein Handel geben könnte.Während Papiergeld kommt
und geht bleibt Edelmetall und hat den Wert der ihm zugesprochen
wird.Schau dir mal die Entstehung des BTC's und dessen ursprünglichen
Wert an.
Deine Antwort Zitat "I call bullshit." lässt tief blicken.
Guido
3Blue1Brown hat ein Video gemacht was ganz gut veranschaulicht wie viel
Computer Power man benötigen würde um sha256 komplett durchzurechnen.
https://www.youtube.com/watch?v=S9JGmA5_unY
Guido G. schrieb:> Wenn du eine Kreditkarte meinst so ist das keine virtuelle digitale> Währung.
Stimmt. Die virtuelle Währung ist der Euro, die Kreditkarte macht ihn
nur digital. In Summe ist das eine virtuelle, digitale und von der
Regierung gestützte Währung.
Guido G. schrieb:> Was die Währungskopplung betrifft so ist der z.B Dollar mit Gold lose> gekoppelt da es sonst kein Handel geben könnte.
Seit einigen Jahrzehnten gibt es keine Kopplung des Dollars an Gold.
Wenn du dort eine "lose Kopplung" an reale Sachwerte sehen möchtest,
dann ist das die Politik der Zentralbanken, sonst nichts. Geld an sich
ist reines Vertrauen, wie auch BTC.
Ansonsten stimme ich haenschen zu: Wenn BTC oder eine andere
Nichtregierungswährung anfängt, die Macht der Banken einzuschränken,
verschwinden sie ganz schnell und mit ihm die Werte. Passende Gesetze
sind sehr schnell gemacht.
>die Macht der Banken einzuschränken,>verschwinden sie ganz schnell und mit ihm die Werte. Passende Gesetze>sind sehr schnell gemacht.
Das selbe gilt übrigens auch für Gold: Bestraft man den Besitz und den
Handel ähnlich stark wie der von Kokain, wird es schnell nutzlos.
@ S.R.(svenska)
Das der BTC die Macht der Banken und Börsen einschränken könnte sehe ich
in keinster Weise.Im Gegenteil schau dich mal um, die angeblich
einschränkten verdienen kräftig mit, Banken durch Gebühren und
Eigenbesitz von BTC, und der Staat durch Steuereinnahmen.Ich stimme Bill
Gates zu das der BTC nicht auf zuhalten ist.Der BTC wird offiziell an
der Börse gehandelt und wurde zuvor auf Herz und Nieren geprüft um die
Zulassung zum Handel zu bekommen, da verstehen die Amerikaner absolut
keinen Spaß.Informiere dich mal was nötig ist um so eine Zulassung zu
bekommen gerade wenn es um eine Währung geht.Das Problem sehe im
künstlich erzeugtem Hype rund um den BTC welcher durch die Medien
erzeugt wurde.So genannte Experten schießen plötzlich wie Pilze aus dem
Boden und geben in Talkshows ihr angebliches Wissen zum besten.Fragt man
aber gezielt nach dann beginnt das große stottern oder sie können sich
plötzlich an gemachte Aussagen nicht mehr erinnern.Genau solchen Leuten
gehört das Handwerk gelegt und das gilt nicht nur für den BTC sondern
für alle Bereiche.
Bitcoinphilosph schrieb:> Bestraft man den Besitz [von Gold] und den> Handel ähnlich stark wie der von Kokain, wird es schnell nutzlos.
Und die Goldpreise purzeln dann in den Keller genauso wie die Preise des
nun nutzlosen Kokains?
Andreas R. schrieb:> Für welche anderen Coins könnte es sich aktuell lohnen, nen fpga Miner> zu schreiben?
Interessante Frage. Kennt sich da jemand mit aus?
Was passiert eigentlich, wenn ein Besitzer eines echten Coins den
irgenwo einreichen möchte und der andere schon verwertet wurde? Das
merkt eigentlich keiner, oder? Damit könnten schon jetzt die Coins
durchschnittlich 10x exisitieren und bereits stark überbewertet sein.
Wie wird das verhindert?
Wenn solche Coins künstlich erzeug werden können, dann kann Herr Spitzer
einen Coin erfinden, den eigentlich Herr Breitner besitzt und nur noch
nicht ausgegeben hat. Wer hat dann das Nachsehen?
Julia D. schrieb:> Wie wird das verhindert?>> Wenn solche Coins künstlich erzeug werden können, dann kann Herr Spitzer> einen Coin erfinden, den eigentlich Herr Breitner besitzt und nur noch> nicht ausgegeben hat. Wer hat dann das Nachsehen?
Das Netzwerk muss Transaktionen akzeptieren. Wenn deine Transaktion
ungültig ist wird sie nicht in die Blockchain kommen. Ist in etwa so wie
wenn du einen neuen 50 Euro Schein erfindest. Steht halt 50 Euro drauf,
kannst auch im Laden abgeben, glaubt dir aber halt keiner dass der
wirklich 50 Euro wert ist.
Julia D. schrieb:> Wenn solche Coins künstlich erzeug werden können, dann kann Herr Spitzer> einen Coin erfinden, den eigentlich Herr Breitner besitzt und nur noch> nicht ausgegeben hat.
Wenn Du eine Transaktion einreichst in der steht:
~~~~~~~~~
| Nimm die alle Bitcoins die bei xxxx liegen
| und transferiere davon 1.435 nach yyyy (Rechnungsbetrag)
| und transferiere davon 3.564 nach zzzz (Wechselgeld)
| und zahle mit dem Rest die Gebühr
| Unterschrift
| Stirnabdruck
~~~~~~~~~
Wenn Du so eine Transaktion einreichst dann schaut das Netzwerk nach ob
an der Stelle xxxx tatsächlich mindestens die benötigten 4.999 BTC
liegen und ob Deine Unterschrift den Betrag bei xxxx freischalten kann
und wenn sich dabei herausstellt daß entweder xxxx gar nicht existiert
(du sie also erfunden hast) oder nicht mindestens 4.999 BTC dort noch
lagern oder wenn Deine Unterschrift sie nicht freischalten kann dann
wird die Transaktion kurzerhand in den Papierkorb wandern (beim nächsten
Node wo Du sie abgibst direkt hinter dem Tresen im 90° Winkel nach unten
in den Papierkorb, vollkommen geräuschlos) und kein Geld wird bewegt,
der Empfänger sieht einfach keinen Zahlungseingang bei yyyy und wird die
gekaufte Ware nicht rausrücken.
Wenn die Transaktion jedoch gültig ist (xxxx existiert, mindestens 4.999
unverbrauchte BTC lagern dort und Deine Unterschrift ist gültig für
xxxx) dann wird in einer atomaren Transaktion bei einem der nächsten
generierten Blöcke die obige Transaktion an die Block Chain angefügt
und von dem Moment an kann das ganze Netzwerk global nachvollziehen daß
die BTC bei xxxx abgezogen wurden und jetzt entsprechende Beträge bei
yyyy und zzzz verfügbar sind, yyyy sieht den Zahlungseingang und ist
zufrieden.
Weil das Überprüfen der Gültigkeit streng sequentiell geschieht, eine
Transaktion nach der anderen, kannst Du niemals zwei Transaktionen
reinschmuggeln die beide die selben Coins bewegen. Die erste
eingetragene Transaktion ist gültig und bewegt die Coins von dort weg,
alle weiteren Transaktionen die die selben Coins erneut von dort
wegbewegen wollen werden verworfen weil da dann bereits keine mehr sind.
ach der Lesch...
der sollte mal lieber bei seinen Sternen und Planeten bleiben
und nicht einen auf Prof. Allwissend machen.
Da gibts ja kein Therma mehr, bei dem der nicht mitlabert.
Bernd K. schrieb:> Weil das Überprüfen der Gültigkeit streng sequentiell geschieht, eine> Transaktion nach der anderen, kannst Du niemals zwei Transaktionen> reinschmuggeln die beide die selben Coins bewegen. Die erste> eingetragene Transaktion ist gültig und bewegt die Coins von dort weg,> alle weiteren Transaktionen die die selben Coins erneut von dort> wegbewegen wollen werden verworfen weil da dann bereits keine mehr sind.
Schön! Das nutzten aber einige und fangen die Transaktion ab oder
generieren sich einen eigenen Code mit dem sie Transaktionen machen.
Kommt dann einer, der den richtigen echten hat, wird er abgewiesen.
Da ist mir echtes Geld lieber: Mit einem 100-Euro-Schein kann ich auch
dann noch zahlen, wenn die Nummer von einem gefälschten nachgemacht
wurde.
Julia D. schrieb:> Schön! Das nutzten aber einige und fangen die Transaktion ab oder> generieren sich einen eigenen Code mit dem sie Transaktionen machen.
Nein. Lies was ich geschrieben habe. Die Signatur muß gültig sein,
keiner kann jemandes anderes Geld ausgeben.
Dieser Thread ist nun 10 Jahre alt.
Wie sind nun eure Meinungen dazu ?
Vor allem seit gestern :-)
Hat sich ja doch ganz gut entwickelt oder nicht?
Gruß
Imunique schrieb:> Dieser Thread ist nun 10 Jahre alt.> Wie sind nun eure Meinungen dazu ?> Vor allem seit gestern :-)>> Hat sich ja doch ganz gut entwickelt oder nicht?>> Gruß
Naja, Mining mit FPGA hat sich nicht rentiert, schlimmer waren nur die
ASIC. Am sinnvollsten wäre es natürlich gewesen das Geld direkt in
Bitcoin zu pumpen, aber was will ich mich beklagen, das Häuschen hat es
auch so bezahlt, nur es hätte eben auch ne Insel sein können...
Angeblich sollen Antivirenprogramme jetzt Kryptomining anbieten können.
Ich halte das für einen Unsinn, denn so können die ja mit protokollieren
an welche Wallets die Coins gehen.
Das mit ASIC und FPGA ist hanebüchen. Was man braucht, das sind die
Multiplikationsmatrizen.
Ich hatte mir 13 Grafikkarten angeschafft. Die Dinger schürfen schon
seit 3 Monaten. Alle RTX 3060s sind gehackt. Derzeit habe ich hier mit
Hitze zu kämpfen, weil draußen 26° warm ist, und hier drinnen 30° trotz
eingeschalteter Ventilatoren.
Erfreulich ist auch dass Ethereum 2.0 auf nächstes Jahr verschoben wird.
Wenns Oktober wird, kaufe ich 10 Grafikkarten dazu.
Kybernetiker X. schrieb:> Ich hatte mir 13 Grafikkarten angeschafft.> Die Dinger schürfen schon seit 3 Monaten.
Die interessanten Fragen:
- Was schürfen die?
- Was hat es dir bisher eingebracht?
- Wie lange dauert es, bis sich die 13 Grafikkarten bezahlt haben?
S. R. schrieb:> Kybernetiker X. schrieb:>> Ich hatte mir 13 Grafikkarten angeschafft.>> Die Dinger schürfen schon seit 3 Monaten.>> Die interessanten Fragen:> - Was schürfen die?> - Was hat es dir bisher eingebracht?> - Wie lange dauert es, bis sich die 13 Grafikkarten bezahlt haben?
Ausschließlich Ethereum, weil ich nur an Ethereum glaube und die nicht
mal alles verkaufen will
Insgesamt 1 ETH geschürft.
Alle Grafikkarten zusammen haben ~8000€ gekostet. Ich hatte nicht so das
Glück, die billig einzukaufen.
- 8x RTX 3060
- 1x RTX 3070
- 4x gebrauchte GTX 1070, die ich jetzt wieder in ebay reinschmeisse,
weil ineffizient
Das sind insgesamt 550 Gh/s
Dazu kommen noch zwei Mainboards 2x200€ (Asus Rampage IV) und Netzteile
ca. 200€
Allerdings musste ich 0.35 Eth an andere Personen überweisen, weil ich
das Geld zum Teil ausgeliehen habe für diese Grafikkarten. Dann habe ich
für mich weitere 0.35 Eth schnell in Euro verkauft (ca. 1000€) als der
Kurs bei 1ETH=4000$ (peak) vor einem Monat war, denn ich war fast
Pleite. Danach weitergeschürft und werde ab jetzt nichts mehr verkaufen,
spricht: ich will möglichst viele Ether haben.
Von dem Gewinn (400€) gleich in Bitcoin gekauft. 500€ sind noch übrig,
die lass ich auf diverse Börsen liegen. Naja ich bin kompliziert.
Prognostiziert habe ich eigentlich 6 - 8 Monate bis die Grafikkarten
abbezahlt werden. Da Difficult Bomb steigt und Kurse zu volatil sind,
ist das rechnerisch schwierig. Gefühlt sind von 8000€ nur 2000€
abbezahlt. Sobald ich alle GTX 1070 verkauft habe, habe ich die 1400€
wieder, und die anderen 4600€+Stromkosten wohl gefühlt erst Ende dieses
Jahres abbezahlt...
Real erwischt dich die Difficulty Bomb und du gehst unter Null da raus.
Habe es selber bei Bitcoin erlebt, wenn du den Anstieg der Difficulty
als Problem bemerkst, ist es schon viel viel zu spät.
Und ansonsten gibt es wirklich KEINEN Grund einer 2., 3., oder 1000.
Kryptowährung, aber das ist eh ein anderes Thema.
Naja, damals war's nicht so schlimm mit der Verfügbarkeit der Hardware,
oder? Es gibt einen weiteren Grund warum ich auf Mining setze: Der
Wirtschaftskrieg mit China, Corona und die begrenzte
Produktionskapazitäten macht Grafikkarten noch lange teuer, so dass ich
die Möglichkeit hätte, die mit dem selben Preis wieder zu verkaufen plus
die günstig produzierten Ether.
Also war es hoffentlich immer noch günstiger mit Strom Ether zu
produzieren als Ether direkt einkaufen.
Hier kann man Difficult Bomb Kurve sehen:
https://www.coinwarz.com/mining/ethereum/difficulty-chart
Es stagniert, weil in China einige Farmer dicht machen mussten oder weil
der Ether-Kurs wieder runterging.
Kybernetiker X. schrieb:> Naja, damals war's nicht so schlimm mit der Verfügbarkeit der Hardware,> oder?
Ging so, aber ja es war nicht so schlimm wie heute.
> Es gibt einen weiteren Grund warum ich auf Mining setze: Der> Wirtschaftskrieg mit China, Corona und die begrenzte> Produktionskapazitäten macht Grafikkarten noch lange teuer, so dass ich> die Möglichkeit hätte, die mit dem selben Preis wieder zu verkaufen plus> die günstig produzierten Ether.
Und dann kommt plötzlich ein entsprechender ASIC um die Ecke und
entwertet praktisch alle GPU Rigs. Und das passiert natürlich bevor die
offiziell für Endkunden zum Verkauf stehen.
> Also war es hoffentlich immer noch günstiger mit Strom Ether zu> produzieren als Ether direkt einkaufen.
Bei mir und Bitcoin war es so das ich letztlich besser alles Geld was
ich in Mining Hardware gesteckt habe (und alles was ich noch sonst wo
hätte auftreiben können) lieber direkt in Bitcoin investiert hätte. Aber
auch das hätte mich wohl nicht davor bewahrt zu früh zu verkaufen. Kommt
in deinem Fall halt auch darauf an wann du angefangen hast.
Tim T. schrieb:> Und dann kommt plötzlich ein entsprechender ASIC um die Ecke und> entwertet praktisch alle GPU Rigs.
Wie weit denkst du werden Grafik-Chips noch integriert?
Bitcoin-Netzwerk ist dezentral. Die einzelnen Nodes synchronisieren sich
untereinander. Bitcoin-Netzwerk selber kann man nicht knacken. Wenn man
einen PC mit seinem Node hackt, müsstest du alle anderen Nodes
gleichzeitig hacken, was schier absolut unmöglich ist. Man kann nur
über Schadsoftware oder Keylogger an das Passwort einzelner Bitcoiner
rankommen, wenn er mit dem PC zu doof ist. Deswegen gibt es die
Hardware-Wallet. Oder Cold Wallet (Offline Wallet) ist auch so ein
Begriff.
Wer Bitcoin o.ä. schürft ubd dafür unmengen an Energie VERSCHWENDET, ja
der isst auch kleine Kinder zum Frühstück. Oder so.
Das ist die dümmste Erfindung seit der Wasserstoffbombe ...
Ich A. schrieb:> Wer Bitcoin o.ä. schürft ubd dafür unmengen an Energie VERSCHWENDET, ja> der isst auch kleine Kinder zum Frühstück. Oder so.>> Das ist die dümmste Erfindung seit der Wasserstoffbombe ...
Es gibt deutlich unsinnigere Wege Energie zu verschwenden die aber
gesellschaftlich akzeptierter sind, was ist also nochmal dein Argument?
Ich A. schrieb:> Wer Bitcoin o.ä. schürft ubd dafür unmengen an Energie VERSCHWENDET, ja> der isst auch kleine Kinder zum Frühstück. Oder so.
Wessen Geld wird da eigentlich umverteilt ? Wer verliert dabei ? Wieso
sind es so viele Milliarden in Bitcoin ? Wer gibt sein Geld einer
komischen Wallet-Börse oder legtes auf seinen unsicheren PC ?
Fragen die noch offen sind.
Tim T. schrieb:> Und ansonsten gibt es wirklich KEINEN Grund einer 2., 3., oder 1000.> Kryptowährung, aber das ist eh ein anderes Thema.
Bitcoin ist Schrott, aber Bitcoin-Maxis wollen das nicht einsehen.
Man hört bisweilen schon Sprüche in der Art,
dass man gefundene Datenträger nach Bitcoins durchforsten sollte.
Vielleicht liegt ja irgendwo mal was drauf...
Auch wenn die heute noch nicht zu "entschlüsseln" sind,
könnte das ia "bald" funktionieren. Mit Quantenrechnern vielleicht.
Macht das Sinn?