C Entwicklungsumgebung

Gast #1718849
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Mark schrieb:
> Ja, aber die Express Version ist ja gegenüber der Vollversion
> eingeschränkt.

Naja, die MFC fehlt halt. Die will man sich aber nicht wirklich antun. 
Und die Sourcen der Libs sind nicht dabei.
Man muß nur aufpassen, daß man nicht aus Versehen "Managed C++" 
programiert, DAS ist einfach nur extrem krank.
#1718950
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Falls Du etwas unter Windoze suchst:
MinGW32.
Ich bin damit sehr zufrieden, es ist schnell installiert, hat sehr gute 
Fehlermeldungen. Es gibt auch C++ Erweiterungen und vieles mehr.

Ich verwende keine Umgebung, d.h. ich editiere die Source-Dateien mit 
Editoren (Ultra-Edit), habe daneben ein CMD-Box offen, womit ich mit 
"mingw32-make" den Kompiliervorgang starte.
Ich vermute aber stark, dass es irgendwo auch eine open-source 
Entwicklungsumgebung gibt, falls man sowas tatsaechlich braeuchte.
#1718972
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Eclipse mit den CDT (C Development Tools) kann man durchaus verwenden, 
nur auf einem älteren Laptop sollte man es nicht einsetzen, weil es 
Speicher braucht wie Sau.

Ich selbst benutze im Moment vi (gvim), gcc bzw. g++ (MinGW) und eine 
selbst gebastelte Batch-Datei (make.bat) unter Windows, um in C++ mit Qt 
zu programmieren.

Klaus Wachtler schrieb:
> Pah, vim!
>
> EMACS+make+gcc

EMACS ist ein tolles Betriebssystem, aber ihm fehlt ein vernünftiger 
Texteditor :)

Ach ja, a propos vernünftiger Texteditor: Notepad++ ist gar nicht so 
verkehrt, und kostenlos.
http://notepad-plus.sourceforge.net/uk/site.htm
#1719004
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... schrieb:
> Naja, die MFC fehlt halt. Die will man sich aber nicht wirklich antun.
> Und die Sourcen der Libs sind nicht dabei.
> Man muß nur aufpassen, daß man nicht aus Versehen "Managed C++"
> programiert, DAS ist einfach nur extrem krank.

Nochmal zur Wiederholung: "Managed C++" wurde schon 2005 durch C++/CLI 
abgelöst. Welches wiederum (gottseidank) von MS stiefmütterlich 
behandelt wird (bspw. kein Intellisense) bzw. degradiert zur reinen 
Interop. zw. nativen und verwalteten Anwendungen.

Allgemein: Wer zusätzlich noch mit Java arbeiten muss, kann gerne 
Eclipse verwenden (auch wenn ich da Netbeans definitiv bevorzuge, auch 
für C++). An die Funktionen von VS kommt (zumindest im C/C++-Bereich) 
keine der genannten IDEs heran.

Für Studenten gibt's VS Pro und diverse andere Sachen kostenlos:
https://www.dreamspark.com/default.aspx
#1719043
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Arc Net schrieb:
> Für Studenten gibt's VS Pro und diverse andere Sachen kostenlos:
> https://www.dreamspark.com/default.aspx

Das ist mal ein guter Tip, für Windows ist VS Pro nun mal der Standard.
Leider ist die aktuelle Version sehr umfangreich, wenn du 
Vollinstallation mit allem Schnickschack wählst dauert das eine 
Ewigkeit.

Die Hinweise auf vim und EMACS sind ein schlechter Witz,
sowas benutzt man nur wenn man es von früher gewohnt ist.
Codeblocks mit MinGW ist nicht übel, wenn man was schlankes haben will.
#1719230
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Warum bekommt man keine veraltete Programmiersprache zum lernen?
Dabei reden die immer von Fachkräftemangel aber wenn man sich damit
beschäftigen WILL dann nur mit nem richtigen Tritt, da wo es auch weh 
tut.
Die Preise die Embacadero noch für c++Builder Enterpreise 6 verlangt
sind schlicht unverschämt und die Trial viel zu kurz.
Hat einer ne Idee oder Link ohne Registrierung?
Gast #1719639
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Ich empfehle einen guten Texteditor deiner Wahl und ordentliche 
Werkzeuge (make etc.).

Von Visual C++ zur C-Programmierung rate ich dringlichst ab, das Dingen 
kann gerade so C89 und Microsoft hat derzeit keine Pläne, überhaupt 
jemals einen aktuelleren C-Standard zu implementieren.
#1719647
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Was mir bei VC++ negativ aufstösst (gerade zum Lernen)
ist, daß es schwierig ist in der Hilfe zu sehen, was nun
portabler Standard ist (wenn auch wie gesagt nur ANSI-C
bzw. C89) und was nicht.
Wer nicht höllisch aufpasst, baut die schönsten Sachen, die
nachher nur unter Windows und nur mit VC++ laufen.

Mit einem guten Buch über ANSI-C kann man mit dem nackten
Compiler durchaus leben, wenn man die Online-Hilfe ignoriert
- auch wenn es schade um das fehlende C99 ist.
Gast #1719886
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Weiterer Minuspunkt von VC++: Um mit der Doku was anfangen zu können, 
muss man schon wissen, was man sucht.

Spätestens wenn man sich als langsam dazulernender Programmierer 
vornimmt: "Ich hab noch nie mit Sockets programmiert und weiß auch 
nicht, wie die unter Windows vom Konzept her arbeiten, also mal 
reinlesen" -- dann hat man verloren.
Gast #1719921
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der mechatroniker schrieb:
> Weiterer Minuspunkt von VC++: Um mit der Doku was anfangen zu können,
> muss man schon wissen, was man sucht.

und das ist bei man man-Page wohl besser? Wenn man nicht weiss nach was 
man sucht finden man auch nichts. Dafür sind sind viele Beispiele in der 
MSDN enthalten und nicht nur die Beschreibung. Auch gibt es hoft 
Hinweise was bei den Funktionen zu beachten ist wenn man z.b. auf einem 
Multicore system arbeitet.
Gast #1720050
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Peter schrieb:
> der mechatroniker schrieb:
>> Weiterer Minuspunkt von VC++: Um mit der Doku was anfangen zu können,
>> muss man schon wissen, was man sucht.
>
> und das ist bei man man-Page wohl besser?
Nicht unbedingt, Beispiele findet man in beiden Varianten. Allerdings 
kommen z.B. die Manpages zu POSIX auch direkt von POSIX. Da steht drauf, 
was drin ist und auf was man sich verlassen kann, fertig.

Dagegen habe ich bei der VC++-Dokumentation nur allzuoft die Erfahrung 
gemacht, dass zuerst ellenlange Ausführungen darüber kommen, was 
irgendwie und trallala unter Windows funktioniert, bis man endlich 
aufgeklärt wird, was Sache ist und was dann doch Microsoft-spezifisch 
ist.
Natürlich kann man das der Doku schlecht anlasten, sie ist halt von und 
für Microsoft, aber etwas mehr Klarheit hätte ich mir manches Mal 
gewünscht.

Auch diese Versuche von 'sicheren Funktionen' (_s) oder die Einträge zu 
den umbenannten Standard-Funktionen ('_') etc.
Gast #1720444
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Eclipse CDT + GCC + GNU Make

Der Vorteil von Eclipse ist, dass man damit nicht nur C/C++ machen kann, 
und das es nicht nur unter MS-Windows läuft.

Der Vorteil gegenüber Emacs und anderen Editoren ist, daß man eine 
bessere Sicht auf das Gesamtprojekt bekommt, wenn das über mehrere 
Verzeichnisse verteilt ist.

An vielen anderen IDEs mag ich nicht, daß man jede Datei explizit 
hinzufügen muß. Eclipse sieht automatisch alle Dateien, die im 
Projektverzeichnis vorhanden sind.

Und wegen Open-Source muß man sich nicht mit Lizenz-Verwaltung 
herumärgern.

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