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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Die „embedded world 2017“ startet am 14. März


Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Vom 14.-16. März 2017 findet in Nürnberg die jährliche embedded world statt. Auf der Messe sind von AMD bis Xilinx alle großen Firmen vertreten sind die im Embedded-Bereich Rang und Namen haben. Viele Firmen nutzen die Gelegenheit um neue Produkte vorzustellen, häufig gibt es an den Ständen auch kostenlose Hardware (z.B. Evaluation-Boards) für Besucher. Daneben gibt es Fachvorträge und Podiumsdiskussionen, unter anderem zu embedded Vision. Eine Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit der Sicherheit eingebetteter Systeme – im beginnenden IoT-Zeitalter wahrscheinlich die größte aktuelle Herausforderung für die Branche, nicht erst seit Berichten über per Internet gehackte Autos oder massive DDOS-Angriffe durch IoT-Botnetze. Der STUDENT DAY soll Studenten und Firmen zusammenbringen. Als Nebenveranstaltung findet zeitgleich die (kostenpflichtige) embedded world Conference statt.

Kostenlose Tickets für die Messe bekommt man diesmal direkt auf der Webseite der embedded world.

Welche Stände und Vorträge sind einen Besuch wert? Welche interessanten Neuerungen habt ihr entdeckt?


: Bearbeitet durch Admin
Autor: Stm Mc (stmfresser)
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Andreas S. schrieb:

> Kostenlose Tickets für die Messe bekommt man diesmal direkt auf der
> [https://www.embedded-world.de/de/besucher/tickets Webseite der embedded
> world].

Ne, das Ticket kostet 25€

Autor: Papa Q. (papa_q)
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Da sind 2 Buttons:

Gutschein einlösen und Ticket kaufen.
Klickst Du auf "Gutschein einlösen" und gibst Du den Code ein, der 3 
Zeilen weiter drüber steht, kostet es keine 25€.

Ja. Ist nicht viel anders als bei RTL:

Wer ist der größte Pop-Titan:
A) Dieter Bohlen
B) Kartoffel


Aber so will es die Welt heute nun mal.

Autor: Alabama Jack (alabamajack)
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Wer bei der embedded world ein Ticket kauft, der
- ist total fachfremd, hat keine Ahnung von der Materie und hat 
eigentlich dort nix zu suchen
- oder macht etwas gravierend falsch.

Ich war letztes Jahr das erste mal "offiziel" (d.h. nicht als Student, 
da kriegt man Tickets aber auch irgendwo gratis her) und habe dieses 
Jahr 8 oder 9 Tickets gekriegt. Alleine die Newsletter von Mouser oder 
Digikey haben schon 4 Tickets gebracht, 2 Tickets noch von der embedded 
world direkt und dann die restlichen von ST.

Autor: Marco H. (damarco)
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Oder hat keine Lust die Hosen herunter zu lassen. Bezahlt wird mit den 
Daten die du da angeben musst. Wer das nicht will kauft eben ein Ticket. 
In der Tat es wie bei RTL, die wollen auch nur deine Telefonnummer.

Autor: Black Jack (shaman)
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Marco H. schrieb:
> Oder hat keine Lust die Hosen herunter zu lassen. Bezahlt wird mit
> den Daten die du da angeben musst. Wer das nicht will kauft eben ein
> Ticket. In der Tat es wie bei RTL, die wollen auch nur deine
> Telefonnummer.

Mal im Ernst, wer prüft schon,  ob die Daten,  die du eingegeben hast, 
korrekt wären? Richtig keiner.  Gutscheincode bietet soweit ich es 
gesehen habe,  so ziemlich jede Firma (Unternehmen),  die dort vertreten 
ist.

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Die Daten sind eh dienstlich. :-)
Wird wohl auch der Grund sein, warum ich ständig die ganzen 
Zeitschriften zugeschickt bekomme. :-)

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Rudolph R. schrieb:
> Wird wohl auch der Grund sein, warum ich ständig die ganzen
> Zeitschriften zugeschickt bekomme. :-)

Genau. Habe mal ein Telefonat mit dem Verlag angefangen, da ich viele 
Zeitungen doppelt bekam. Ich wollte das abstellen. Man sei 
"Medien-Partner" der Messe, und daher würde man all die Zeitungen an die 
Adresse des Teilnehmers schicken. Auch gerne vollkommen fachfremde 
Zeitungen, das sei egal (was soll ich mit Chemie-Technik, 
Plastverarbeiter, usw?)
Also: Wenn Ihr Zeitungen wollt, dann gebt bitte die korrekte Adresse an.

Autor: Diodenes D. (diodenes)
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Rudolph R. schrieb:
> Wird wohl auch der Grund sein, warum ich ständig die ganzen
> Zeitschriften zugeschickt bekomme. :-)

Ja, das mit den Zeitschriften ist echt klasse.

Ich war zum ersten Mal (ich glaube) 1998 auf der "embedded world" (kann 
auch 97 oder 99 gewesen sein - die Messe hieß zu diesem Zeitpunkt 
jedenfalls noch "Embedded Systems").
Die damals "klargemachten" Zeitschriften bekomme ich netterweise noch 
heute geliefert - das sind inzwischen immerhin fast 20 Jahre!

Da kommen nette Erinnerungen an diesen Erstlingsbesuch hoch:

Ich hatte mich von unserem Lehrstuhl aus quasi selbst zur Messe 
abkommandiert (hä, Mikro...was? Muß das sein? Der Chef will doch wieder 
mit OpAmps...), weshalb die ganze Angelegenheit von A-Z kostenfrei war 
mit Ausnahme der eigentlichen An- und Abfahrt, die ich mit einem 
privaten Besuch verknüpft hatte.
Und auch heute gilt ja: Wer wirklich den vollen Eintrittspreis berappt, 
der hat sicherlich was übersehen... ;-)

Wenn ich so zurückdenke, wie schnucklig klein die Messe einst war - der 
Bereich von Halle 11 und 12 war gerade so passend. Ich glaube, Halle 12 
war nicht mal bis ganz nach hinten gefüllt. Dazu kam noch der gesonderte 
Vortragsbereich.
Überhaupt war das Klima auf der Messe ausgesprochen familiär und 
angenehm, beinahe kameradschaftlich. Das "Mikrocontrollertum" war halt 
insgesamt doch noch ein ziemlich kleiner, gut überschaubarer Zirkel. 
Gesprochen wurde in meiner Erinnerung deutsch, auch in den Vorträgen.

Das Vortragsprogramm selbst war schon damals überwiegend sehr 
interessant. Geld haben die Vorträge (glaube ich) nicht gekostet (oder 
jedenfalls mich nicht). Lediglich eine Anmeldung war nötig und die 
Plätze natürlich ziemlich begehrt. Man musste sich andererseits aber 
auch nicht gerade darum prügeln.

Besonders erinnerlich sind mir ein Vortrag über EMV-mäßig "sauberes" 
Leiterplattendesign und eine Vorstellung des MSP430 durch ein Mitglied 
des Entwicklertrupps aus Freising. Der arme Kerl war anfangs völlig zu 
Unrecht ziemlich nervös, denn sein Vortrag war super, und der Chip war 
für mich von der seinerzeit begeisterten MCS-48/51/96-Fraktion wegen 
seiner unglaublich niedrigen Stromverbräuche und einiger anderer 
Eigenschaften quasi eine Offenbarung! Dieser einzelne Vortrag war so 
gesehen für mich nichts weniger als ein epochaler Augenöffner - hinter 
dem Tellerrand ging's doch tatsächlich noch weiter, einfach so... - und 
wie! :-)

Auch zentimeterdicke und kiloschwere (sogar deutschsprachige!) 
Datenbücher, CDs, DVDs, usw. gab es in Hülle und Fülle, was vielleicht 
der Aspekt der ganzen Messe war, dem für mich die größte Erotik 
innewohnte - wer einmal bei Siemens zu dieser Zeit telephonisch ein 
Datenbuch angefragt hat, der ahnt wohl, was ich meine ;-)
Denn auch das schöne Internet (genauer das WWW) mit all seinen 
Datenblatt-usw.-Downloadmöglichkeiten war ja noch nicht annähernd so 
bedeutsam und brauchbar wie heute - und für große Datenmengen sowieso 
völlig ungeeignet, weil viiiiel zu lahm...

Allerdings wurde all das hübsche Zeug nicht "verschleudert", sondern man 
musste schon eine gewisse Grundkompetenz ausstrahlen und die Seriosität 
der eigenen Absichten kommunizieren. Dann freilich regnete das begehrte 
Manna wie im 2. Buch Mose auf das Mikrocontrollervolk herab :-)

So, genug geplaudert.

In diesem Jahr steht hier genau während der Messe ein 80. Geburtstag an 
(oh nein, nicht meiner...), so daß ich nicht hinfahren werde.

Allen anderen Messebesuchern wünsche ich aber gute Reise und viel 
Vergnügen!

: Bearbeitet durch User
Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Andreas S. schrieb:
> Welche interessanten Neuerungen habt ihr entdeckt?

Nix bisher finde ich ja ein wenig dünn...

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Heute wurden die embedded AWARDS für die innovativsten entwicklungstechnischen Leistungen in den Kategorien Hardware, Software und Tools vergeben. Die Preise überreichten Dr. Roland Fleck, Geschäftsführer der NürnbergMesse und Prof. Dr.-Ing. Matthias Sturm, Vorsitzender der Jury.

Next system ist mit HapticTouch™ Sieger in der Kategorie Hardware

Next system hat eine HapticTouch Lösung zur Auszeichnung eingereicht. Diese Technologie bietet eine taktile Rückmeldung auf Display-Touch-Oberflächen und ermöglicht das Auffinden durch Erfühlen von Bedienelementen vor deren Auslösung, ein skalierbares taktiles Empfinden und die Messung der Betätigungsandruckkraft. Die Lösung besitzt eine geringe Leistungsaufnahme sowie einen flachen Aufbau. Die HapticTouch Technologie erschließt in einer Vielzahl unterschiedlicher Anwendungsfelder attraktive, sichere und neue Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Interaktion und ist geeignet, die Embedded Community weiter voranzubringen. Besonders bemerkenswert ist die Lösung auch, weil Sehbehinderten Menschen der Zugang zu Embedded Systemen erleichtert oder gar erst möglich gemacht werden kann.

PROVE&RUN überzeugt mit ProvenCore-M in der Kategorie Software

Beim Produkt der Firma PROVE&RUN handelt es sich um eine Weiterentwicklung des sicheren Betriebssystems ProvenCore. Mit ProvenCore-M erweitert die Firma ihr ultra-sicheres Betriebssystem um eine Version, die der TrustZone® Sicherheitsarchitektur von ARM® Cortex-M V8 Prozessoren gewidmet ist. Um anspruchsvollen Fernangriffen zu widerstehen, müssen Vertrauenswürdige Ausführungsumgebungen (TEE) oder sichere Betriebssysteme sowie hardware- oder softwarebasierte Hypervisoren formal bewiesen werden. Das primäre Ziel von ProvenCore-M ist es, auf der TrustZone-Seite einen bewährten Schutz von sicherheitskritischen Diensten (Boot, Authentifizierung, Update) zu bieten. Die Entwickler von PROVE&RUN haben die Sicherheitseigenschaften von ProvenCore-M formal bewiesen, bis hin zum generierten Code. Daher ist ProvenCore-M sehr resistent gegen Angriffe.

Mathworks gewinnt mit HDL Coder Native Floating Point in der Kategorie Tools

Der HDL Coder von Mathworks ist ein Tool für den Einsatz in Applikationen mit großem Dynamikbereich wie beispielsweise Signalverarbeitung oder Motorsteuerungsanwendungen. Mit Native Floating Point können synthetisierbare VHDL oder Verilog direkt aus Single-Präzision Simulink Modelle generiert werden. Die traditionell notwendige Umwandlung in Fixpunktdatentypen entfällt durch den Einsatz des HDL Coders. Dies entlastet die Entwickler und spart Zeit. HDL Coder Native Floating Point erzeugt zielunabhängige, lesbare, nachvollziehbare und synthetisierbare RTL (Register-Transfer-Level Modelle), auch für zahlreiche mathematische und trigonometrische Operatoren. Diese innovative Technologie erfordert keine Gleitkomma-Verarbeitungseinheiten oder Hard-Gleitkomma-DSP-Blöcke auf dem Ziel-ASIC oder FPGA und kann sogar auf eingebettete Prozessoren und programmierbare Logikcontroller erweitert werden, die keine integrierten Gleitkomma-Einheiten besitzen.

[aus embedded world Pressemeldung, gekürzt]


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