Hallo,
es gibt jede Menge gute Buck ICs. Will man nebenbei noch einen maximalen
Strom haben, ist die Auswahl stark begrenzt.
Jetzt frage ich mich, ob ich nicht einfach einen guten Standard-Buck
nehmen kann und aus dem eine effiziente KSQ bauen kann.
Die VRef liegt ja immer so um die 1V rum. Da kann ich nicht mit einem
einfachen Shunt arbeiten, da ich nicht 1W für die Strommessung verbraten
will, wenn ich mal 1A einstelle. Meine Idee war, dass ich einen OpAmp
zwischenschalte, der die 10mV (bei 1A) bei einem 10mOhm Shunt auf 1V
verstärkt und das direkt dem FB-Pin zuleite.
Ich habe allerdings bedenken, dass das Teil stark zum Schwingen neigen
wird. Hat jemand Tipps oder eine bessere Idee?
Timmy schrieb:> habe allerdings bedenken, dass das Teil stark zum Schwingen neigen wird.
Du musst einfach den zusätzlichen OP in die Reglerkompensation mit
aufnehmen...
Lothar M. schrieb:> Timmy schrieb:>> habe allerdings bedenken, dass das Teil stark zum Schwingen neigen wird.> Du musst einfach den zusätzlichen OP in die Reglerkompensation mit> aufnehmen...
Also geht das nur mit extern kompensierten Reglern?
@Timmy (Gast)
>> Du musst einfach den zusätzlichen OP in die Reglerkompensation mit>> aufnehmen...>Also geht das nur mit extern kompensierten Reglern?
Nein, es geht auch mit anderen, wenn dein OPV für die Strommessung im
relevanten Frequenzband nur wenig Phasendrehung einfügt. Sprich, er muss
ziemlich schnell sein.
Timmy schrieb:> Meine Idee war, dass ich einen OpAmp> zwischenschalte, der die 10mV (bei 1A) bei einem 10mOhm Shunt auf 1V> verstärkt und das direkt dem FB-Pin zuleite.
Vom Grundsatz her geht das. Im Anhang eine Schaltung, diese Dinger mit
der Bezeichnung SEC-0500 gab es mal bei Pollin. Ich betreibe damit ein
paar 3W-LEDs an 12V-AC, funktioniert gut.
Ich musste aber etwas dran drehen, eine Diode am FB raus, weil ich keine
Spannungsbegrenzung will und am Ausgang die Überspannungsdiode D105
raus. Glaube, die Widerstände R106..109 habe ich auch geändert.
Ansonsten: Vor lauter Bedenken nicht vergessen, den Lötkolben
anzuwerfen!
Hallo Timmy,
ich kenne Dein Problem, ich hatte dasselbe Motiv wie Du.
Hier ist die Lösung von Thomas Schärer, der einen Beitrag in der Elektor
geschrieben hatte:
Beitrag "Welcher Schaltregler für Power LED am besten?"
Über Deine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen!
Lothar M. schrieb:> Du musst einfach den zusätzlichen OP in die Reglerkompensation mit> aufnehmen...
Du schreibst seltsam. Wofür brauchst du nen OpV dazu?
Im Prinzip muß man die Last in Reihe mit der Drossel schalten und eine
Drossel mit relativ hoher Induktivität benutzen, um den Ripplestrom so
klein zu kriegen, daß der Strom nicht lückt.
Aber sowas gibt es schon seit langem, ich hatte voriges Jahr eine
Handvoll derartiger Chips vom freundlichen Chinesen bezogen. PT4115 odr
so, ist für LED-Ansteuerung.
W.S.
Timmy schrieb:> Also geht das nur mit extern kompensierten Reglern?
Zu den anderen Argumenten kommt, dass der OP dann auch noch die Spannung
über den Shunt verstärken muss, weil der Shunt normalerweise sehr klein
ist und da nur Millivolt abfallen, während der Referenz-Eingang aber
irgendwas mit meistens 1,25V braucht.
Um einen OP kommt man deshalb nicht herum.
Peter M. schrieb:> Bitte meinen Link zu dem Artikel von Thomas Schärer verfolgen.
Achtung! Nicht Schaerer und Scherer verwechseln. Das sind zwei
verschiedene Personen.
Harald W. schrieb:> Peter M. schrieb:>>> Bitte meinen Link zu dem Artikel von Thomas Schärer verfolgen.>> Achtung! Nicht Schaerer und Scherer verwechseln. Das sind zwei> verschiedene Personen.
Ach ja, danke, schon wieder falsch geschrieben - bin wohl lernresistent.
:(
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