Triac richtig testen

Gast #5293786
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Hallo zusammen,

ich habe ein Frage an euch.

Es geht darum einen Triac zu testen.

Bei einem Thyristor ist das ja kein Problem, da nehme ich einfach einen 
Verbraucher (z.B. kleine Glühbirne) schließe diese einmal an die 
Versorgungsspannung z.B. 12V Gleichspannung an. Der zweite Pin der 
Glühbirne geht auf die Anode des Thyristors und die Kathode mit einen 
kleinen Schalter (Öffner) gegen Masse.
An Gate geht ebenfalls die Versorgungsspannung, davor noch ein 
Vorwiderstand mit einem Schließer. Wird nun der Schließer betätigt, dann 
Zündet der Thyristor und die Birne leuchtet. Beim betätigen des Öffners, 
leuchtet die Lampe nicht mehr. Thyristor löscht sich durch 
unterschreiten des Haltestromes.

Beim Triac habe ich folgende Schaltung im Netz gefunden, hier der Link:
http://www.blue-room.org.uk/index.php?showtopic=45489

Ein Triac besteht aus zwei Antiparallel geschalteten Thyristoren.
Der Thyristor wird für Gleichspannung und Wechselspannung verwendet.
Wechselspannung z.B. bei Kleingeräten.
Problem dabei ist, das der Thyristor nur eine Halbwelle der 
Wechselspannung durchläst und die negative Halbwelle nicht genutzt 
werden kann.
Der Triac lässt die positive und negative Halbwelle durch.

Nun zur eigentlichen Frage:

Mit der Testschaltung im Bild, kann ich den Triac ja nicht testen.
Bei der Wechselspannung wird der Triac ja beim Nulldurchgang ständig 
gelöscht. Dass heißt sobald ich den Schalter los lasse, ist die 
Glühbirne sofort wieder aus?

Wenn ich einen Triac testen möchte, dann müsste ich ja eigentlich eine 
Gleichspannung und keine Wechselspannung verwenden. Einmal lege ich + an 
MT1 und - an MT2. Triac zündet und Birne muss leuchten bis der 
Laststromkreis durch eine Unterbrechung den Haltestrom unterschreitet 
und der Triac sich löscht. Danach das gleiche nur umgekehrt, - an MT1 & 
+ an MT2. Birne muss nach dem Zünden wieder leuchten bis zur 
Unterschreitung des Haltestromes.
Die Methode am Bild liefert mir ja kein sicheres Ergebnis?

Oder liege ich da Falsch??
Gast #5293810
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Warum soll das nicht gehen.

Die 270R können die Lampe nicht zum leuchten bringen. Der Strom muß also 
über den TRIAC. Taster an => Lampe an. Taster aus => Lampe aus.

Man könnte statt der Lampe auch zwei antiparallel geschaltete 
Reihenschaltungen aus Diode und Lampe nehmen. Damit könnte man die 
Funktion bei beiden Halbwellen testen.
Gast #5293825
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Ja,schon klar das der Strom über den TRIAC muss.
Nur bei dieser Schaltung muss ich den Taster ständig gedrückt halten, 
damit die Lampe leuchtet.

Damit die Lampe aber auch Leuchtet wenn ich den Taster los lasse, müsste 
man es so machen wie ich das Erklärt habe und zwar mit Gleichstrom.
Gast #5293860
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Helpme91 schrieb:
> Bei einem Thyristor ist das ja kein Problem, da nehme ich einfach einen
> Verbraucher (z.B. kleine Glühbirne) schließe diese einmal an die
> Versorgungsspannung z.B. 12V Gleichspannung an.

Wenn Du den Haltestrom testen willst, ja, ansonsten passen Thyristor / 
Triac und Gleichspannung nicht zusammen - man bekommt ihn nicht aus.

Dein Triac kannst Du genauso testen wie Deinen Thyristor. Zusätzlich 
könnte man beim Triac an AC noch verschiedene Polaritäten der 
Steuerspannung testen, die Quadranten - aber das kommt mal später.

> Mit der Testschaltung im Bild, kann ich den Triac ja nicht testen.
> Bei der Wechselspannung wird der Triac ja beim Nulldurchgang ständig
> gelöscht. Dass heißt sobald ich den Schalter los lasse, ist die
> Glühbirne sofort wieder aus?

Was ja gewollt und die (fast) einzig sinnvolle Anwendung eines Triacs 
ist.

Mein Mikrcontroller gibt 5 Volt auf das Gate vom Triac, dieser schaltet 
eine Last mit 6 Ampere an 230 Volt ein. Wie sollte der kleine µC diese 
jemals wieder trennen, wenn der Triac nicht selbst verlöschen würde?
Gast #5293886
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Kurz zum Beitrag von Georg M.

Einen Gleichrichter "muss" man jetzt nicht verwenden.
Aber das wäre sehr uneffektiv, da die negative Halbwelle der 
Wechselspannung nicht genutzt werden würde.

Bei einem Gleichrichter wird ja die negative Halbwelle nach oben 
geklappt, vereinfacht gesagt. (Siehe angefügtes Bild).

Durch die Gleichrichtung kann ich dann mit einem Thyristor auch die 
negative Halbwelle nutzen, da diese dann positiv ist.

Das ist der Grund, warum man einen Gleichrichter verwenden sollte.

SG
Gast #5294950
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Georg M. schrieb:
> Helpme91 schrieb:
>> Der Triac lässt die positive und negative Halbwelle durch.
>
> Richtig. Und zu einem Thyristor braucht man zusätzlich einen
> Brückengleichrichter.
> Das ist der Unterschied.

Als laienhaften Versuch einen Thyristor dann mit pulsierendem Gleich-I 
zu betreiben?
Setzt man den Thyristor dagegen in die Brückenschaltung, bekommt man 
fast genau die gleiche Funktionalität wie mit einem Triac hin.
Abzüglich der 2x zusätzlichen Fluß-U der beiden Dioden und etwas 
schlechterem Nulldurchgang im Schaltverhalten.

Helpme91 schrieb:
> Kurz zum Beitrag von Georg M.
>
> Einen Gleichrichter "muss" man jetzt nicht verwenden.
> Aber das wäre sehr uneffektiv, da die negative Halbwelle der
> Wechselspannung nicht genutzt werden würde.
>
> Bei einem Gleichrichter wird ja die negative Halbwelle nach oben
> geklappt, vereinfacht gesagt. (Siehe angefügtes Bild).
>
> Durch die Gleichrichtung kann ich dann mit einem Thyristor auch die
> negative Halbwelle nutzen, da diese dann positiv ist.
>
> Das ist der Grund, warum man einen Gleichrichter verwenden sollte.
>
> SG

Du hast das noch nicht ganz kapiert, wie man einen Thyristor als Triac 
über einen Brückengleichrichter schaltet?
Gast #5295155
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Der Thyristor kommt in die Graetz-Brücke so hinein, dass er diese 
offensichtlich kurzschließt, nur sind die 2x Eingange der Gräetzbrücke 
die eigentliche Ersatzschaltung des Triacs durch diese 5 Bauteile!
Der BrückenGleichrichter ist nur ein zwischengeschalteter Wandler 
welcher aus dem Wechselstrom für den Thyristor pulsierenden Gleichstrom 
erzeugt, sich aber in die Schaltung in Reihe einfügt wie der Triac.
Die Graetzschaltung hat dabei keinen eigentlichen Gleich-U-Ausgang!
Gast #5296153
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Grundsätzlich ging es um folgende Aussage:

"Richtig. Und zu einem Thyristor braucht man zusätzlich einen
Brückengleichrichter.
Das ist der Unterschied."

Darauf hin habe ich folgendes geschrieben:

"Kurz zum Beitrag von Georg M.

Einen Gleichrichter "muss" man jetzt nicht verwenden.
Aber das wäre sehr uneffektiv, da die negative Halbwelle der
Wechselspannung nicht genutzt werden würde.

Bei einem Gleichrichter wird ja die negative Halbwelle nach oben
geklappt, vereinfacht gesagt. (Siehe angefügtes Bild).

Durch die Gleichrichtung kann ich dann mit einem Thyristor auch die
negative Halbwelle nutzen, da diese dann positiv ist.

Das ist der Grund, warum man einen Gleichrichter verwenden sollte.

SG"

Was ja nicht falsch ist, da ich dann aus der negativen Halbwelle eine 
positive gemacht habe und diese dann auch mit einem Thyristor nutzen 
kann.

Aber so wie ich das gelesen habe hat der Gleichrichter noch einen 
weiteren Grund. Genau diesen würde ich jetzt gerne verstehen, deshlab 
habe ich um einen erklärung mit Schaltung gefragt.

MfG
Gast #5296716
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Danke für die Schaltung, dass heißt ein Thyristor mit Gleichrichter kann 
als TRIAC angesehen werden?

Das bedeutet, das der Gleichrichter einmal eine Gleichrichtung 
durchführt und den Thyristor zu einem TRIAC erweitert.

Ganz einfach gesagt.

SG
#8100488
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Ich greife diesen Thread nochmal auf: Ich suche eine Prüfschaltung die den DUT mit Nennspannung betreibt. Hintergrund: im Repaircafe kommen regelmäßig Triacs aus Staubsaugern, Waschmaschinen und Küchenmaschinen zum Testen. DC-Tests oder mit 24V zeigen nicht wirklich ob der Triac dann auch beim Betrieb mit AC-Motor ordentlich funktioniert (Überkopfzünden...)

Wie sind solche Testeinrichtungen bei Halbleiterherstellern aufgebaut? Die testen ja alle möglichen Parameter von DC bin hin zu Beaufschlagen mit Transistenten.

Gruß Ralf

#8100552
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Ralf S. schrieb:

DC-Tests oder mit 24V zeigen nicht wirklich ob der Triac dann auch beim Betrieb mit AC-Motor ordentlich funktioniert (Überkopfzünden...)

Dass man mit 24V da nichts sehen kann, was erst bei >400V auftritt, ist völlig mal. Da brauchst Du eine bessere Testschaltung mit höherer Spannung od. tauschst das Teil gleich WENN Daten und Kennbuchstaben des Triacs stimmen.

: Bearbeitet durch User
#8100556
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Ralf S. schrieb:

Ich greife diesen Thread nochmal auf:

Nach acht Jahren!

Ich suche eine Prüfschaltung die den DUT mit Nennspannung betreibt.

DUT klingt wichtiger als einfach nur Triac zu schreiben - passt aber perfekt zur Fragestellung.

Ralf S. schrieb:

zeigen nicht wirklich ob der Triac dann auch beim Betrieb mit AC-Motor ordentlich funktioniert (Überkopfzünden...)

Lu schrieb:

Dass man mit 24V da nichts sehen kann, was erst bei >400V auftritt, ist völlig mal. Da brauchst Du eine bessere Testschaltung mit höherer Spannung

Wie viele Triacs habt Ihr schon gehabt, die nur ein bisschen kaputt sind, an 24V laufen und am Netz nicht? Das ist doch nur theoretisches Gefasel, Wichtigtuerei.

#8100565
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H. H. schrieb:

Angehängte Dateien:

KI Tester.

Ralf S. schrieb:

im Repaircafe kommen regelmäßig Triacs aus Staubsaugern, Waschmaschinen und Küchenmaschinen zum Testen. DC-Tests oder mit 24V zeigen nicht wirklich ob der Triac dann auch beim Betrieb mit AC-Motor ordentlich funktioniert (Überkopfzünden...)

Wenn er bei 24V (oder 9V) fubktioniert, wird er bei 230V nicht völlig anders sein. So ein Test ist schon aussagekräftig.

Was aber mit 24V nicht funktioniert, sind die ganzen Drehzahlsteller mit 33V DIAC.

Wie sind solche Testeinrichtungen bei Halbleiterherstellern aufgebaut?

Vor allem mit hohen Spannungen, also quasi unberührbar.

Zum Test einfach Netzspannung verwenden. Berühren darfst du das DUT sowieso nicht. Vielleicht eine Dimmerschaltung mit Szecksockel.

#8100568
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H. H. schrieb:

Axel S. schrieb:

KI-generiert?

Wird wohl so sein. Zeigt aber den Aufwand für so einen Testplatz recht gut.

Das ist ein Bildchen fürs Kinderbuch, ein Testplatz für "100% Full Test" wird etwas größer ausfallen.

Es bleibt Traumtänzerei, ein Meßplatz für

Ralf S. schrieb:

.. ordentlich funktioniert (Überkopfzünden...)

wird hoch fünfstellig kosten.

#8100599
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H. H. schrieb:

Ralf S. schrieb:

Wie sind solche Testeinrichtungen bei Halbleiterherstellern aufgebaut?

Für ein Repaircafé völlig inrelevant.

SCR-TEST.jpg

Und niemand von Euch hat gesehen, das man für TRIAC das System nochmals mit umgekehrter Polarität aufbauen muss? Ist ja "nur der" Thyristor testplatz", also die Hälte der Sperschichten-abfolge.

Duck und weg.... :-)

(Firma: Hobbytheoretiker) #8100746
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Wie noch nicht geschrieben, Tick, Trick und Triac sind die drei Drillingsneffen von Elektrohausen. ;)

Irgendwo im Forum stand, dass der Forumstester theoretisch in der Lage wäre auch Triacs zu testen, aber das geht bei sehr wenigen Typen mit sehr wenig Auslösestrom und Haltestrom.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8100764
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Mani W. schrieb:

Und das LSB wurde wohl mit LSD verwechselt...

Also an einem Freitag wurde diese Testschaltung schon mal getreu auf dem Tablet aufgebaut. Die Schaltung wurde so abgeändert, dass die Leitung gut zu den Pins des Triac passten. Es wurden alle Triacs passend auf das Display gelegt, so dass die Beinchen mit den Leiterbahnen kontakt hatten. Alles funktionierte, aber nachdem die Triacs in der Schaltung eingelötet wurden, funktionierten die Meisten gar nicht.

#8100777
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Helpme91 schrieb:

Es geht darum einen Triac zu testen.

Passiver Tester für aktive Thyristoren und Triacs:

9V Batterie, Auslösetaster, Widerstand, Fahradlämpchen, Polwender (2-fach Umschalter, bei Grobelektrikern als Kreuzschalter bekannt) und ~15 cm Draht.

Hier in kleinem Kunststoffgehäuse mit 5-poliger Audio-Din Buchse für häufigste Triacs im TO-5 und TO-220 Gehäuse, für andere gibts Adapter mit Krokoklemmen.

Einen akustischen passiven Transistortester mit zweispuliger Telefonkapsel mittig angezapft wurde gleich mit ins selbige Gehäuse eingebaut.

Der Vorteil der passiven Tester (optisch, akustisch) ist demenzsicher - die brauchen nämlich keinen Einschalter und leuchten oder piepsen nur wenns beim Test.

#8100782
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Horst schrieb:

Polwender (2-fach Umschalter, bei Grobelektrikern als Kreuzschalter bekannt)

Den Triac einfach umdrehen get nicht?

Ich hatte ein paar mal mit Triac zu tun (keine Snubberless!), die nur an Induktiven Mist liefen (Bohrmaschinen). Fehler, sie fingen an mit Überkopfzündungen. Subber-Schaltung, Diac etc. nichts zu finden. Der Triac tat beim Test mit 12V= was er sollte. Bei 230V~ und Phasenanschnitt flackerte es schon mit ner Glühbirne (mit u. "ohne" Snubber).

Daher mein bewährtes vorgehen. Im Zweifel nicht testen, neuen einbauen und freuen.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #8100795
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Manfred P. schrieb:

Ralf S. schrieb:

Ich suche eine Prüfschaltung die den DUT mit Nennspannung betreibt.

DUT klingt wichtiger als einfach nur Triac zu schreiben

Und zudem: dann sollte es wenigstens das DUT (das Device Under Test) heißen. Wenn man den Artikel "der" davor schreiben will, dann muss "DUTT" mit 2 't' geschrieben werden: https://www.google.com/search?q=der+dutt

Ralf S. schrieb:

ob der Triac dann auch beim Betrieb mit AC-Motor ordentlich funktioniert (Überkopfzünden...)

Ich weiß nicht: ich kann es hören, ob der Motor läuft oder nicht. Wenn er nicht läuft habe ich kein Problem mit Überkopzündungen. Und wenn er läuft kommt er nicht zu mir zur Reparatur.

Ralf S. schrieb:

Wie sind solche Testeinrichtungen bei Halbleiterherstellern aufgebaut? Die testen ja alle möglichen Parameter von DC bin hin zu Beaufschlagen mit Transistenten.

Es wird nicht jedes Bauteil nach allen Parametern vermessen. Sondern nur einzelne Bauteile auf bestimmte Parameter. Insofern gibt es nicht eine "Testeinrichtung für Triacs", sondern Messplätze, mit denen einzelne wichtige Parameter vermessen werden können. Und da kommt dann auch nicht jedes Bauteil rein, sondern es werden nur einzele Bauteile aus den bekannten "kritischen Ecken" des Wafers getestet.

#8100867
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Lothar M. schrieb:

Es wird nicht jedes Bauteil nach allen Parametern vermessen.

Die Anordnung in dem Video oben
Beitrag "Re: Triac richtig testen"
hatte ich deswegen ausprobiert, weil bei dem "Exoten" durchaus nicht klar war, ob es sich "nur" um einen Thyristor oder um einen Triac handelte. Auf das aufgedruckte Schaltzeichen wollte ich mich nicht alleine verlassen. Bei den 9V und Vorwiderstand dürfte IG nicht zur Zerstörung führen. Obwohl der der Gatestrom eine wichtige Rolle spielt. Ist der zu niedrig, nimmt der Halbleiter evtl. Schaden. Das konnte ich in der Schaltung natürlich nicht nachstellen. Aber für einen Grobtest reichte es. Und darum ging es ja wohl hier im Thread.

Zitat:
"...Warum führt das zur Zerstörung? • Lokale Überhitzung (Hotspots): Ein Triac schaltet bei einem zu geringen Gatestrom nicht schlagartig auf der gesamten Halbleiterfläche durch. Stattdessen zündet er zunächst nur in einem winzigen Bereich direkt am Gate-Kontakt.
• Hohe Verlustleistung (P = V ⋅ I): Da der Strom des Lastkreises nun komplett durch diesen winzigen, punktuellen Bereich fließt, steigt dort die Stromdichte extrem an. Gleichzeitig ist der Spannungsabfall über dem Triac in dieser unvollständigen Zündphase noch relativ hoch.
• Thermischer Kollaps: Die Kombination aus hohem Strom und hoher Spannung an einem winzigen Punkt erzeugt schlagartig extreme Hitze. Die Siliziumstruktur schmilzt an dieser Stelle (Es entsteht ein sogenannter Hotspot), was den Triac dauerhaft zerstört (meist schließt er dann permanent kurz)..."
/Zitat

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User

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