Speicherbausteine - Die Bilder

OP #6815074
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Ich erstelle hier mal einen eigenen Thread für Bilder von 
Speicher-Bausteine im allgemeinen.
Ursprünglich hatte ich an die Kategorien "RAM" und "ROM" gedacht, 
"flüchtig" und "nichtflüchtig" gefällt mir aber besser:

https://www.richis-lab.de/RAM.htm

https://www.richis-lab.de/ROM.htm

Die zugehörigen Seiten lauten immer noch RAM und ROM, daran soll sich 
aber keine stören. Ich ändere bereits veröffentlichte Dateinamen und 
Links nur ungern.


Für heute hätte ich dann noch den FRAM FM24V10 von Cypress:

https://www.richis-lab.de/RAM01.htm

Der FRAM kam von Stephan D. (50plus).
OP #6817810
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Dankeschön!

Wie gesagt, den HML087 habe ich vorgezogen. Die Freiheit nehme ich mir 
immer wieder mal. :)

Wenn sich die Strukturen noch so gut auflösen lassen, dann analysiere 
ich die Schaltungen gerne detailliert.
Leider konnte ich nicht alle Funktionen mit letzter Sicherheit 
bestimmen, aber die grundsätzliche Funktionsweise habe ich sicher 
getroffen.
Gast #6817827
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Richard K. schrieb:
> Leider konnte ich nicht alle Funktionen mit letzter Sicherheit
> bestimmen, aber die grundsätzliche Funktionsweise habe ich sicher
> getroffen.

Doch, das passt sicher.

Ich hab gleich mal einen alten Freund kontaktiert, der hat in den späten 
1980ern bei Hughes gearbeitet. Mal sehen ob der noch an Datenblätter 
kommen kann.
OP #6823397
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Christoph Z. schrieb:
> zu deinem neusten Beitrag auf deiner Webseite:
> Die seltsame Form auf dem Die des Kapsch-Transponders ist der Umriss des
> US-Bundestaats Idaho.
>
> LG Christoph


Hallo Christoph,

danke für den Hinweis!
Ich hatte schon vermutet, dass es sich um einen US-Bundesstaat handelt. 
Idaho hat sich aber irgendwie vor mir versteckt. :)

Viele Grüße,

Richard
Gast #6874907
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Das ist kein Keramikfenster Ritchie, das ist Borsilikatglas. Das Zeug 
wurde an der Sektion VST der Bergakademie Freiberg entwickelt um sich 
von Importen unabhängig zu machen. Es gab da auch mal frühe Experimente 
mit Eprom im schwarzen Plastikgehäuse und eine solchen aufgeklebten 
Scheibe, hat nicht gehalten, wurde deshalb wohl nie in Serie produziert. 
Habe leider Keinen mehr aus der Versuchsserie.

Gruß,
Pille
OP #6874935
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Wolfgang R. schrieb:
> Wie immer: super spannende Berichte! Vielen Dank dafür!
> Vor Allem die Strukturerklärungen finde ich extrem spannend.

Danke, freut mich!


Pille schrieb:
> Das ist kein Keramikfenster Ritchie, das ist Borsilikatglas. Das Zeug
> wurde an der Sektion VST der Bergakademie Freiberg entwickelt um sich
> von Importen unabhängig zu machen. Es gab da auch mal frühe Experimente
> mit Eprom im schwarzen Plastikgehäuse und eine solchen aufgeklebten
> Scheibe, hat nicht gehalten, wurde deshalb wohl nie in Serie produziert.
> Habe leider Keinen mehr aus der Versuchsserie.

Danke für die Rückmeldung! Das klingt als ob du damals dabei warst? Im 
Datenblatt steht allerdings "Keramikdeckel". Das ist dann falsch?
#7373112
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Es wäre mal interessant zu sehen, ab wann analog zu Festplatten, Reservecluster vorgesehen wurden, so das im Prüffeld über Fuses bzw. Floatinggates umgswitched werden konnte. Ich weiß, das diese Technik angewendet wird, nur wird das von den Herstellern nicht in Datenblättern dokumentiert. Sowas wäre sowohl bei flüchtig, als auch nichtflüchtig, möglich. Richi, unser Detektiv findet das garantiert, wenn dazu die Strukturen nicht bereits zu klein sind :-)

OP #7665143
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Harald K. schrieb:

Nur, damit es noch einer sagt: Hier hat kürzlich wer rumgeheult und gemeint, daß Deine Beiträge ja gar nicht so besonders relevant oder hervorhebenswert wären. Ich sehe das anders und freue mich gerade bei den etwas komplexeren Bausteinen immer wieder über Neuigkeiten. Weiter so!

Danke! :)

Lu schrieb:

Ergänzend ein historischer Ferritkernspeicher aus ESER-Großrechner aus dem letzten Jahrtausend.

Da ist der Integrationsgrad noch etwas geringer. :)

#7665198
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Hi

Hier hat kürzlich wer rumgeheult und gemeint, daß Deine Beiträge ja gar nicht so besonders relevant oder hervorhebenswert wären.

Damit bin wohl ich gemeint. Aber ich stehe nach wie vor zu dieser Meinung.

Ich sehe das anders und freue mich gerade bei den etwas komplexeren Bausteinen immer wieder über Neuigkeiten.

Dann erkläre mal welche "Neuigkeiten", außer nostalgischen Gefühlen, von den Bildern deine Schaltungen irgendwie beeinflusst haben.

Wenn du das mit 'Nein' beantworten musst, sind wir einer einer Meinung.

@Richi Ich habe deine Webseite mal kurz überflogen: Mehr Klasse als Masse würde ihr guttun.

MfG Spess

#7665205
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Hi

Ich dagegen finde die Bilder ganz große Klasse und freu mich über jeden neuen Beitrag.

Und was bringen sie dir praktisch?

@Spess53: was meinst du mit mehr Klasse, hast du da mal ein Beispiel?

Ist schon eine Weile her. Ich kein Lust meine Chroniken zu durchsuchen. Aber ich habe einige Bauteile gefunden, wo außer den Bilder nur keine oder lapidare Kommentare zur Funktion zu finden waren.

MfG Spess

OP #7665211
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Nun, dass der Inhalt für manche einen (großen) Nutzwert hat, ist unbestreitbar. Das hatten wir schon. Dass nicht jeder etwas damit anfangen kann, ist wenig verwunderlich. Lassen wir doch diese Diskussion.

Für mich persönlich ist es noch viel zu wenig Masse. Für mich sind zum Beispiel die unterschiedlichen konstruktiven Ausführungen bei den Germaniumtransistoren durchaus interessant. Außerdem veröffentliche ich sehr viele Bauteile, die ein Wunsch der "Community" sind. Wenn daraus eine Hand voll 08/15-Bipolartransistoren kommen, dann ist das eben so. Manchmal findet man in den vermeintlich einfachen Bauteilen auch interessante Strukturen.

Beim textuellen Inhalt versuche ich einen effizienten 80:20-Ansatz zu fahren. Mit einer vollumfänglichen Erklärung aller Details der integrierten Schaltungen würde ich nur sehr viel weniger (der gewünschten) Bauteile veröffentlichen können. Außerdem glaube ich, dass wir damit einige Mitleser verlieren würden. Die Artikel sollen auch etwas kurzweilig sein und wie wir gerade sehen interessiert sich nicht jeder für alle Bauteilfamilien.

Moderator Persönliche Seite #7665219
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Richard K. schrieb:

Mit einer vollumfänglichen Erklärung aller Details der integrierten Schaltungen würde ich nur sehr viel weniger (der gewünschten) Bauteile veröffentlichen können.

Ich finde es durchaus schon bemerkenswert, welche Details du darin alle so entdeckst und erläuterst. Zeigt auch, wie viel zumindest bei diesen eher einfacheren (mit dem Lichtmikroskop erfassbaren) Strukturen durch reverse engineering machbar ist – und natürlich auch professionell gemacht worden ist.

Spess53 .. schrieb:

Dann erkläre mal welche "Neuigkeiten", außer nostalgischen Gefühlen, von den Bildern deine Schaltungen irgendwie beeinflusst haben.

Es ist Grundlagenwissen über die IC-Fertigung, aber halt am praktischen Beispiel statt an irgendwelchen schematischen Darstellungen, wie sie gewöhnlich in der Lehre benutzt werden. Nun kannst du natürlich den Wert von Grundlagenwissen generell in Frage stellen, denn das hat so gut wie nie einen direkten Einfluss auf irgendwelche aktuellen ganz praktischen Projekte, die man gerade macht. Trotzdem wurde und wird es an Universitäten gelehrt. ;-)

#7665231
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Spess53 .. schrieb:

Und was bringen sie dir praktisch?

Ohne die Bilder samt Erklärungen wüsste ich nicht mal ansatzweise, wie solche Chips aufgebaut sind. Ich finde es das super interessant, auch wenn ich dafür niemals ein Grundlagenbuch zur Halbleiterfertigung durchackern würde. Kurz: Es hat für mich großen Unterhaltungswert, und gleichzeitig lerne ich was dabei.

Davon abgesehen könnte ich dir mit gleicher Sinnlosigkeit die Frage entgegnen, was es dir praktisch bringt, in diesem Forum zu lesen, die Nachrichten zu schauen, Musik zu hören, etc....

#7665320
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Axel S. schrieb:

Genau so viel, wie ein Blick auf die Mona Lisa oder den Goldenen Reiter.

Ich finde die Wandkalender deshalb sehr ansprechend. Den Diesjährigen habe ich verpasst, aber die beiden davor waren prima.

Ist halt was für IT/Techniker, nicht für HR. Im Büro hatten sie einstmals Bilder regionaler Köpfe an die Wand gehängt. Echt bodenständige Kunst, weil vom Chef sofort wieder abgehängt und als Retoure auf den Boden gestellt. Es kamen dann regionale Gebäude. Eben etwas für Männer :). Richards Œuvre wäre eigentlich auch nicht übel.

Beitrag #7665330 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: www.wolfgangrobel.de) #7702460
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Gerald B. schrieb:

Die Dummy-Struktur der Metal Lage konnte so eine Art Tamperprotection sein. Wenn jemand mit Prüfnadeln auf dem Chip rumfummelt, wird das erkannt.

Das ist doch ein FRAM, liegt es da nicht nahe, eine gewisse Abschirmung gegen (Elektro-)Magnetismus zu implementieren? Vielleicht leiten diese Strukturen ja externe Feldlinien in ungefährliche Regionen...

OP #7702499
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Für eine Tamperprotection lassen die Strukturen meiner Meinung nach noch deutlich zuviel Freiraum.

An eine magnetische Schirmung habe ich auch schon gedacht. Da die Streifen wenig Schirmwirkung haben dürften, könnte es eher eine Homogenisierung des externen Magnetfelds sein.

Die Streifen könnten auch einen konstruktiven Nutzen haben. Entweder für eine bessere Anbindung an eine darüber liegende Schicht (Polyimid) oder damit das Die selbst stabilisiert wird. Immerhin arbeiten FRAM mit für Halbleiter sehr speziellen Materialien, da könnte die thermische Ausdehnung ein Problem sein.

So ganz überzeugend ist das aber leider alles nicht...

#7702531
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Wolfgang R. schrieb:

Das ist doch ein FRAM, liegt es da nicht nahe, eine gewisse Abschirmung gegen (Elektro-)Magnetismus zu implementieren? Vielleicht leiten diese Strukturen ja externe Feldlinien in ungefährliche Regionen...

Ein FRAM interessiert sich nicht wirklich für Magnetfelder. Zumindest nicht in stärkerem Maße als andere Halbleiter. Wenn, dann wäre eine eletrostatische Schirmung sinnvoll, damit man die Zellen nicht mit einem starken externen Feld umpolarisieren kann.

#7702541
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Hallo Richard, ich könnt dir, passend zu den Speichern, einen Harris HMI-7603 Field-Programmable-Rom mit Chrom-Nickel Fuses anbieten. Wäre vielleicht interessant wie die durchgebrannten Fuses auf einem Foto aussehen. Inhalt wäre ein 7 Segment Dekoder (0..9, A...F) den ich mir mal vor 50 Jahren programmiert habe. Einen unprogrammierten zum Vergleich müsste ich auch noch haben. Geöffnet könntest du auch noch ein HMI-6514 1kx4 Ram und einen 8080 haben.

OP #7739426
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Endlich, hier haben wir jetzt hier auch Analyse des U61000:

https://www.richis-lab.de/RAM10.htm

Nehmt euch etwas Zeit, die Dokumentation ist überraschend lang geworden. :)

Sollte noch jemand einen U60998 los werden wollen oder noch einen übrigen U61000 haben, so würde ich die gerne daneben legen. Ich habe ja leider einen fehlerfreien U61000. Mich würde schon interessieren, was man in einem nicht fehlerfreien Megabitspeicher so sieht. Wie sehen die Fuses aus? Sieht man Fehler? Hat man den U60998 irgendwie besonders modifiziert? Hat man dort die Fuses vielleicht dann gar nicht mehr ausgelöst? Auch ein U61000 im Epoxid-Package wäre interessant. Abgesehen von den sehr frühen Modellen, müssten diese die Revision 2 enthalten.

An dieser Stelle auch noch einmal ein Danke an Sven H. (schlaub_01)!

OP #7739447
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Wolfgang R. schrieb:

Richard K. schrieb:

Analyse des U61000

Einfach wahnsinn, was du da so zusammenträgst!!! Herzlichen Dank für die vielen Infos!

Sehr gerne! Das war auch durchaus etwas Arbeit die letzten Wochen...

Ich kann da nur noch ein paar Fotos von Außen beisteuern...

https://www.wolfgangrobel.de/museum/u61000c.htm https://www.wolfgangrobel.de/museum/rftt800.htm

Diese großen goldenen Deckel machen sich wirklich gut! :)

Moderator Persönliche Seite #7740075
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Richard K. schrieb:

U61000-SIMM

Witzig. Wir waren damals kurz davor, SIMMs mit nackten Chips in der TU Dresden für uns privat zu bauen. Die Chips hätten wir wohl bekommen können, die ICs im Gehäuse dagegen waren tabu, die waren alle für robotron da. Einen Handbonder hatten wir. War aber beim Gedankenspiel geblieben, insbesondere die hier verwendeten SMD-Kerkos gab es zu der Zeit noch nicht einfach so "frei fliegend".

Beitrag #7767552 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7811402
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Richard K. schrieb:

Neben dem KM537RU1 im Keramikgehäuse haben wir hier nun den KR537RU1 im Plastgehäuse

Ha. Die liegen jetzt schon Monate hier rum und warten auf eine Gelegenheit, um dir zugeschickt zu werden. Ist nun zu spät. Ich hätte noch KM132RU5 im schicken schweinchenrosa Keramik-Kleid. Interesse?

PS: ach ich sehe gerade. Da hast du die Plaste-DIP Version schon auf der Webseite. Auch zu spät :)

OP #7811410
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Axel S. schrieb:

Richard K. schrieb:

Neben dem KM537RU1 im Keramikgehäuse haben wir hier nun den KR537RU1 im Plastgehäuse

Ha. Die liegen jetzt schon Monate hier rum und warten auf eine Gelegenheit, um dir zugeschickt zu werden. Ist nun zu spät. Ich hätte noch KM132RU5 im schicken schweinchenrosa Keramik-Kleid. Interesse?

PS: ach ich sehe gerade. Da hast du die Plaste-DIP Version schon auf der Webseite. Auch zu spät :)

Den würde ich tatsächlich noch nehmen. Die Keramik-Version kann man schöner aufmachen und der Marienkäfer hätte ein besseres Bild verdient. :)

#7978422
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Richard K. schrieb:

Xicor X28C512, ein EEPROM für den militärischen Bereich:

https://www.richis-lab.de/ROM16.htm

weiteres Zitat aus dem Link: In den Ecken sind in unteren Lagen weitere verhältnismäßig große quadratische Hilfsstrukturen integriert.

In vielen Schaltungsteilen hat man Rechtecke platziert, die man für spezielle Messungen auf dem Die nutzen kann. Da sich diese speziellen Testpunkte unter der Passivierungsschicht befinden, muss man sie für eine Kontaktierung zuerst freilegen. Im Fall einer Fehlersuche innerhalb der Schaltung ist dieser Aufwand aber akzeptabel.

Ich vermute, das diese Hilfsstrukturen nicht für elektrische Tests sind, sondern um unter dem Mikroskop wärend der Fertigung bei Inspektionen sich besser auf dem Wafer orientieren zu können (ähnlich, wie man auf Landkarten Geländemerkmale hernimmt) 1989 wird dieses Anpeilen vermutlich noch nicht automatisiert gewesen sein. In den 2000dern konnten Anlagen zur optschen Inspektion dagegen derartige Marken identifizieren und bestimmte Chips auf dem Wafer schon so positionieren, das der Operator nicht mehr suchen, sondern nur noch begutachten brauchte.

OP #7978428
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Gerald B. schrieb:

Ich vermute, das diese Hilfsstrukturen nicht für elektrische Tests sind, sondern um unter dem Mikroskop wärend der Fertigung bei Inspektionen sich besser auf dem Wafer orientieren zu können (ähnlich, wie man auf Landkarten Geländemerkmale hernimmt) 1989 wird dieses Anpeilen vermutlich noch nicht automatisiert gewesen sein. In den 2000dern konnten Anlagen zur optschen Inspektion dagegen derartige Marken identifizieren und bestimmte Chips auf dem Wafer schon so positionieren, das der Operator nicht mehr suchen, sondern nur noch begutachten brauchte.

Die großen quadratischen Hilfsstrukturen hat man sicherlich nicht für elektrische Tests integriert, da sind wir uns einig. Bei den "Rechtecken" rede ich nicht von den großen quadratischen Elementen, sondern von den Metallflächen, die man an alle möglichen Potentiale angeschlossen hat. Die wurden meines Erachtens integriert, um die zugehörigen Potentiale kontaktieren zu können.

#8056710
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Richard K. schrieb:

Motorola MCM21L14

Von Intel gabs das auch, da hieß es einfach nur 2114. In meinem "Jupiter Ace" stecken sechs davon.

(Der war ein Zeitgenosse des sezierten ZX81, aus dem dieses Motorola-RAM hier offensichtlich stammt, nur ohne ULA, dafür aber mit dedizierter Videoansteuerung und einer Write-Only-Programmiersprache im ROM: Forth)

NEC nannte das Ding µPD2114, und die Variante aus Erfurt hieß U214D.

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