Ich bin auf der Suche nach einem Audio Funktionsgenerator.
Mindestanforderungen:
Sinus bis 1,55V / +6dBu
Frequenz 10Hz - 20kHz, gerne bis 100kHz, Sweep 20Hz bis 20kHz
Zusätzlich soll er weisses und rosa Rauschen ausgeben können.
Es soll eine Pegelanzeige in mV und/oder dBu vorhanden sein.
Pegel und Frequenz sollen digital angezeigt werden.
Gerne auch aus Bausätzen/Baugruppen zusammenbaubar.
Professionelles Gerät hatte ich, ist zu groß, zu schwer, zu teuer.
In einem separaten Koffer habe ich ein abgelegtes Notebook mit passendem Linux, REW und ARTA, eine Motu4 Soundkarte und ein paar kleine DIY interfaces. Das ist eine stand-alone Lösung, die alle meine Ansprüche erfüllt. Dank eingebautem Akku auch komplett netzgetrennt zu betreiben.
Sweep 20Hz bis 20kHz
weisses und rosa Rauschen
Pegelanzeige in mV und/oder dBu
Professionelles Gerät hatte ich, ist zu groß, zu schwer, zu teuer.
Ganz schöne Anforderungen für ein Hobbygerät
Gerne auch aus Bausätzen/Baugruppen zusammenbaubar.
Wäre auch selber bauen interessant, sprich nach Bauanleitung ohne vorgefertigte Bausätze? Dann könnte ich mal nach Bauanleitungen suchen. Ich habe mittlerweile eine ziemlich große Datenbank mit den Inhaltsverzeichnissen zu über 50 Elektronikzeitschriften.
Allerdings habe ich geschätzt erst 30% der Bauanleitungen eingegeben und mit den ältesten Heften (Anfang 1970er bis Ende 1980er) begonnen, aber Funktions- und Rauschgeneratoren waren einige dabei.
Nicht ganz, Ausgangspegel in dBu/mV digital angezeigt, und weisses und rosa Rauschen ....
Hab im Forum dieses gefunden: https://www.mikrocontroller.net/articles/FY6900
Deutlich kleiner als die meisten prof. Geräte, und deutlich günstiger.
Zwei Punkte gefallen mir bisher nicht: es rauscht nicht rosa sondern nur weiss, und es zeigt nur mV, und nicht dBu an.
Ein rosa Rauschfilter kann man mit ein paar passiven Bauteilen aufbauen. Und von dBU auf mV oder umgekehrt könnte man, nach eingehendem Studium der entsprechenden Fachliteratur, auch selbst umrechnen.
Ein rosa Rauschfilter kann man mit ein paar passiven Bauteilen aufbauen.
Und von dBU auf mV oder umgekehrt könnte man, nach eingehendem Studium
der entsprechenden Fachliteratur, auch selbst umrechnen.
Jepp, ist korrekt, beides ist einfach umsetzbar. Darauf wird es vermutlich hinaus laufen.
Aber mal schauen, evtl gibt es doch noch einen Hinweis auf "mein perfektes Gerät".
Die geforderten Parameter sind viel zu trivial, als das sich
jemand die Muehe machen wuerde, dafuer ein spezielles Geraet
zu konstruieren.
Und die gewuenschten Komfortfunktionen sind auch im Profibereich
nicht selbststaendlich. Oft muss man sich mit V, mV, µV und
dBm zufrieden geben. Und die dBm sind dann auch noch auf
50 Ohm bezogen.
Als Notbehelf benutze ich einen HP-8116A und dazu noch einen
kapazitiv abgestimmten Wienbrueckengenerator.
Rauschen brauche ich allerdings nicht.
Man koennte aber das, was der TO will, grundsaetzlich in eine
wirklich kleine Alubox bauen. Wenn er es wirklich braucht,
sollte er das auch tun.
Oft muss man sich mit V, mV, µV und
dBm zufrieden geben. Und die dBm sind dann auch noch auf
50 Ohm bezogen.
Nun, im Audiobereich eher absurd, hat man 600Ohm am Studiogerät, eher 1 - 10kOhm in der Konsumertechnik.
Welcher Pegel wird denn dann bei Fehlanpassung angezeigt? Das ist die Frage die sich mir bei Anschaffung des FY6900 noch stellt.
Das meiste müsste z.B. ein JDS6600 abdecken.
Allerdings kann er kein rosa Rauschen, soweit ich mich erinnere. Aber man kann eigene Waveforms laden.
Ansonsten einfach, leicht und preiswert.
Jepp, deswegen suche ich nach geeigneten Geräten/Bausätzen.
W.S. hatte einmal etwas DDS-basiertes vorgestellt.
Rauschen und dBu muesste man da dann "nur" dazubauen.
Oh, den Sweep natuerlich auch. Aber das ist ja nur Software.
Rauschen brauche ich allerdings nicht.
ZB zur Feststellung der Raumakustik
An der koennte und wollte ich eh nichts aendern.
Die ist so wie ist mir gut genug.
Mich wundert das du keinerlei Anforderungen zu Dynamik und Rauschabstand
hast.
Fuer "selbst" erzeugte Signale wuerde man wohl vom derzeitigen Stand
bei Aidiocodecs ausgehen. Das waeren 24 bit und 384 kHz.
Bei einem DDS-IC muss man sowieso nehmen was man kriegt :).
An einen Sweep wird man sicher nicht die selben Anfordungen stellen.
Aber der TO wird schon wissen was er damit vorhat und messen will.
Fuer Audiomessungen waere auch der maximale Klirrfaktor relevant.
Mich wundert das du keinerlei Anforderungen zu Dynamik und Rauschabstand
hast. Fuer 16Bit Standardaudio? Also 96db?
Erstmal habe ich nur den Funktionsumfang definiert. Dann mal schauen was es gibt. Dann sehen was geht, bzw welche Abstriche ich hinnehmen muss.
Wie gesagt, ich denke ohnehin nicht das mit einfachen Bastellösungen 100dB zu erreichen sind.
Um das zu erreichen war in unseren Profikisten der Aufwand gigantisch. Die Messgeräte lagen 1992 bei knapp 80tDM und über 30kg Eigengewicht.
Und dann installierte der Lüftungstechniker FUs für die großen Lüftermotoren der Raumluftanlage ...... ;-))
Fuer "selbst" erzeugte Signale wuerde man wohl vom derzeitigen Stand
bei Aidiocodecs ausgehen. Das waeren 24 bit und 384 kHz.
Bei einem DDS-IC muss man sowieso nehmen was man kriegt :).
Eben. Dafür ist der oben erwähnte FY6600/FY6900 schon grenzwertig.
An einen Sweep wird man sicher nicht die selben Anfordungen stellen.
Korrekt. Während des Sweeps spielt der Pegel die wesentliche Rolle.
Fuer Audiomessungen waere auch der maximale Klirrfaktor relevant.
Der ist zB beim oben empfohlenen XR2206 grottenschlecht.
Aber man muss ja nicht unbedingt die Absolutwerte messen, sondern kann den Generator als Referenz definieren. Dann wirds schon wieder etwas einfacher.
Da Standardtool war lange von Rhode und Schwarz UPL.
Huch, das ist ja schon furchtbar modern. Ich habe viele Jahre mit dem hier gearbeitet: Beitrag "[V] Audio Messautomat"
Bj Anfang der 90er, laut Einwerbungsantrag 77kDM teuer, und mit Zubehör 32kg schwer.
Für die verschiedenen Rauschen gibt es Audiofiles die man in
Endlosschleife abspielt.
Ist mir völlig klar. Selbst mit einem Laptop mit integrierter Soundkarte kann man heute nahezu alles geforderte erschlagen. Und das sogar in erschreckend guter Qualität.
Ich bin ein alter Sack, seit vielen Jahren Rentner, und ich möchte meinen Interessenschwerpunkt Audiotechnik aus der Jugendzeit wieder aufleben lassen. Zu der Zeit gabs nur Kästen. Und zwar für jeden Zweck einen eigenen! Deswegen die Idee wieder einen solchen Kasten zu bauen! Und eben keinen Computer zu verwenden.
Klar, nicht überlebenswichtig, will nur spielen!
Warum hast du eigentlich dein "Altgeraet" verkauft?
Regierungsbeschluss?
Zum Glück redet mir da niemand rein. Ich hab das Gerät wegen der Unhandlichkeit und Platzbedarf nie hervor geholt.
Hab da auch noch nen HP8558 herumstehen. der muss auch aus Platzgründen auch weg. Werde ich wohl verschrotten. Die Messübergänge dazu hab ich eh neulich an einen Foristi verschenkt....
seuftz
Lass es dir doch mal zur Ansicht kommen.
Quasi zum Appetit holen.
Na ja, in der Preisregion fange ich dann schon an zu grübeln was ich lieber hätte.
Na ja, in der Preisregion fange ich dann schon an zu grübeln was ich
lieber hätte.
Es ist halt ein Hobby. Für Essen, Wohnung und Auto musst Du Geld ausgeben, für die Hobbies machst Du es freiwillig. Das sind dann halt die Sachen, auf die man sich freut wenn Wochenende ist.
Andere hauen vierstellige Summen für einen Urlaub raus oder kaufen sich Autos, für die sich ihre Kinder aus Protest auf der Straße festkleben. Da kann man durchaus auch in vernünftige Messtechnik investieren.
Jaaaaah, das ist ja alles richtig :-)) Aber ich hab ja auch noch andere Hobbys. Mal eben schnell einen Abgas-Analystor für die Brennwertheizung, ne Wärmebildkamera fürs Haus, ne dicke Akku Presszange für Wasserrohre, Seilwinde für den GW, WIG Schweissgerät, Dreh- und Fräsbank, Netzanalyser, Messmittel für Dieselmotore, jede Menge Werkzeuge usw usw usw Lauter Dinge die ich eigentlich nicht brauche.
Heisse ja nicht Trump, Musk oder Bezos ....
Ich hab das Gerät wegen der
Unhandlichkeit und Platzbedarf nie hervor geholt.
So ein > 30 kg Kaliber habe ich hier durchaus im Gebrauch.
19" breit, 4 HE hoch und ca. 75 cm lang...
Es tut was es soll und ist enorm vielseitig.
Jedweder Ersatz waere vllt ein wenig kleiner aber eben
teuer und mit Verzicht auf viele Funktionen, von denen
viele im Servicemenue ueber individuell schaltbare "Latche"
verborgen sind, verbunden.
Da haette ich an deiner Stelle eher ein "Spezialmoebel" gebaut,
um damit bequem arbeiten zu koennen. Aber ich kenne deine
Platzverhaeltnisse natuerlich nicht.
... schau Dir mal diesen Beitrag
Der betreibt ja ein "Straflager" aka Gulag fuer Urrraltgeraete.
Allein die achtlos auf dem blanken Boden gestapelten kleinen Teks...
Finde ich nun kein gutes Beispiel.