Energiespeicher oder Bombe?

J. S. schrieb:

Ach ja, weil in der BananenRepublikDeutschland die Atomkraft Geschichte ist und man keinen Schritt weiter beim Entsorgen des Atommülls ist, ist das natürlich auch weltweit so.

Russland lässt es liegen. USA klappen es in die Wüste und merken so langsam dass das keine so tolle Idee ist, ihre Endlagerideen sind auch noch nicht so tolle. Dabei haben beide Landschaften wo zumindest hunterte km drumherum praktisch niemand lebt. Ach so, im Pazifik droht ein amerikanisches Lager undicht zu werden. Ins Wasser haben de "großen" "Atomnationen" auch schon zielich viel gekippt, verdünnt sich ja.

Lieber J.S. ich frage mich doch wer hier der "Experte" ist, ich bin keiner, ausser vieleicht relativ gesehen zu dir.

Udo S. schrieb:

J. S. schrieb:

Ach ja, weil in der BananenRepublikDeutschland die Atomkraft Geschichte ist und man keinen Schritt weiter beim Entsorgen des Atommülls ist, ist das natürlich auch weltweit so.

Russland lässt es liegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/BREST_(Reaktor) https://en.wikipedia.org/wiki/BREST_(reactor)

"The reactor uses nitride uranium-plutonium fuel, is a breeder reactor and can burn long-term radioactive waste. Lead is chosen as a coolant for being high-boiling, radiation-resistant, low-activated and at atmospheric pressure."

Udo S. schrieb:

Das Recycling ist so schon mal tausendfach besser ...

Das eigentliche Solarmudul zu schreddern und die Krümel in den Asphalt zu mischen, ist kein Recycling sondern Downcycling, denn die Wertstoffe sind weg. Da kann man die Module auch gleich thermisch verwerten (verbrennen). Bei den "Fachleuten" hier sind nicht mal die Begrifflichkeiten bekannt.

Solarmodule enthalten ca. 1 Prozent Wertstoffe (Silizium, Kupfer, Blei, Cadmium und winzigste Mengen Silber), da wird sich ein Recycling so schnell nicht lohnen. Das wird nur mit reichlich Staatsknete gehen.

Eine ähnliche Luftnummer ist die Reparatur von alten Solarmodulen. Da will man defekte Zellen von hinten heraus schneiden, neue Zellen einsetzen, anschließen und anschließend einlaminieren. Aberwitzig, wenn dann nach ein paar Jahren die nächsten Zellen ausfallen. Ebenfalls unwirtschaftlich, denn neue Module kosten kaum noch was und haben zudem 20 Jahre Garantie.

Gustav K. schrieb:

Solarmodule enthalten ca. 1 Prozent Wertstoffe (Silizium, Kupfer, Blei, Cadmium und winzigste Mengen Silber), da wird sich ein Recycling so schnell nicht lohnen. Das wird nur mit reichlich Staatsknete gehen.

Kommt drauf an. Wenn man das mal mit dem Gehalt dieser Stoffe in den diversen Erzen vergleicht, ist das schon was. Aber man braucht einen Prozess und der muss auch energetisch bezahlbar sein.

Gustav K. schrieb:

Udo S. schrieb:

Das Recycling ist so schon mal tausendfach besser ...

Solarmodule enthalten ca. 1 Prozent Wertstoffe (Silizium, Kupfer, Blei, Cadmium und winzigste Mengen Silber), da wird sich ein Recycling so schnell nicht lohnen. Das wird nur mit reichlich Staatsknete gehen.

Du meinst so wie hier? https://www.bdew.de/online-magazin-zweitausend50/stoffwechsel/pv-anlagen-im-angesicht-der-entsorgungswelle/

●DesIntegrator ●. schrieb:

Uwe D. schrieb:

●DesIntegrator ●. schrieb:

Gustav K. schrieb:

denn neue Module kosten kaum noch was

China sei Dank

Den staatlichen Xi-Milliarden sei Dank - nicht weil die Leute da wirtschaftlicher sind.

okay.

Ich dachte immer dass es dabei um die lächerlich geringen Löhne geht

Seit dem Jahr 2000 haben sich die Einkommen etwa verfünffacht. Jugendarbeitslosigkeit im 2-stelligen Prozentbereich.

Und das ist kein chinesisches Problem. Die Südkoreaner arbeiten wie die blöden - zumindest was die Arbeitszeit angeht - aber die korreliert nicht mit der Produktivität. Bei ca. 52h Wochenarbeitszeit sollte sogar auf 69h/Woche erhöht werden - aber im Ergebnis unter dem Wert der westlichen Welt…

Uwe D. schrieb:

Und das ist kein chinesisches Problem. Die Südkoreaner arbeiten wie die blöden - zumindest was die Arbeitszeit angeht - aber die korreliert nicht mit der Produktivität. Bei ca. 52h Wochenarbeitszeit sollte sogar auf 69h/Woche erhöht werden - aber im Ergebnis unter dem Wert der westlichen Welt…

Als ehemaliger Angestellter einer sükoreanischen Firma in D kann ich das nur bestätigen: Anwesenheit ist alles, Leistung weniger. Da hilft irgendwann nur die Flucht oder eine starke Interessenvertretung.

Die Kurzsichtigkeit bei Kindern ist extrem (wie auch in China oder Japan), dass extreme und zwanghafte Lernen hat seinen Preis. Und die 69h/Woche bezogen sich auf die Gesetzgebung.

Zurück zum Thema: Also ich habe flexible 200W Module für 52€ das Stück gekauft. Die Teile sind leicht und lassen sich an jeden Schuppen oder stabilen Zaun montieren (die Nachbarschaft hat auch 1,80m hohe geschlossene Sichtschutzelemente aus Holz stehen…). Damit kann ich allerlei Möglichkeiten im Garten nutzen um für 3-5h Strom zu ernten, das Gewicht ist unbedeutend. Und so bekomme ich mit überschaubar geringem Geldeinsatz für den Sommer eine Kostendämpfung.

Und mein Pool, der Teich und die extra Lüftung läuft nur im Sommer - das passt für mich. Jeder, der dieses Jahr einen extra Urlaub auf Malle machen will oder macht, bezahlt mit den Mehrkosten (ggü. dem Vorjahr) der Flüge/Hotels mehr als ich für meine Investitionen…

Thomas R. schrieb:

Als ehemaliger Angestellter einer sükoreanischen Firma in D kann ich das nur bestätigen: Anwesenheit ist alles, Leistung weniger.

als deutscher Angestellter warst - sorry, nicht böse gemeint - eher Repräsentant, da zahlen sie Dir alles, vor allem ein Schweine-Gehalt - alles toll und wichtig, new Division, , new Business - und nach 1-2 Jahren trennt man sich einvernehmlich kenne genug so Job-Hopser die immer 1-2 Jahre irgendwo Director bla bla sind - dann 4 Monate arbeitslos - und der Spass beginnt von Neuem, bis zur Rente

Christian M. schrieb:

In vielen SolarForen werden diese LiFePo Akkus hochgelobt und zentnerweise in Holzkisten ins Haus verbaut. Immer wird davon gesprochen das niemals nie was passieren könnte und nun?

https://www.pv-magazine.de/2023/10/13/explosion-eines-30-kilowattstunden-batteriespeichers-zerstoert-wohnhaus/

Da ist es doch sicher geboten, ein generelles Verbot für derart gefääährliche Dinge im privater Hand auszusprechen?!

„Nach Angaben des Hausbesitzers handelt es sich um ein LiFePo4-Speichersystem. […] Allerdings erklärte er, dass es sich weder um ein Batteriespeicher von LG oder Senec handele, sondern um einen Speicher mit LiFePo4-Zellchemie.“

Tjo … ist ja wohl allgemein bekannt, dass poloniumhaltige Sachen gefährlich sind. Und das von ’nem selbsternannten „Fachmagazin“ m(

Wie auch immer, sie haben ’ne Fortsetzung: https://www.pv magazine.de/2023/10/27/ursache-fuer-die-explosion-des-30-kilowattstunden-batteriespeichers-wird-wohl-ungeklaert-bleiben/ (Domain wie oben, das - muss selbst reingemalt werden. Die krude Spamlinkerkennung hier dreht mal wieder frei)

Die Überlegung geht in die Richtung, dass die Akkus aus irgendeinem Grund Elektrolytdampf abgeblasen haben, der seinerseits dann ein zündfähiges Gas-Luft-Gemisch gebildet hat, welches dann durchzündete. Wäre immerhin einigermaßen plausibel, wenngleich die Möglichkeit für so Gasexplosionen auch bei etwa Pb/H₂SO₄-Akkus gegeben ist.

Beitrag #7544659 wurde von einem Moderator gelöscht.

Ein Freund, Modellflieger, hat in seinem schönen Haus einen Bastelkeller. Einmal gab es beim Laden seiner Akkus einen Brand. Schaden mehr als EUR 100.000,- Die ganze Haustechnik wurde zerstört.

Seither lädt er seine Akkus nur mehr im Garten - auf dem (kalten) Griller.

(Firma: Hobbytheoretiker)

Nach heutigem Stand ist eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie eine der sichersten Batterie-Technologien. LFP-Batteriespeicher haben deutliche Sicherheitsvorteile, insbesondere in Hinsicht auf eine mögliche Brandgefahr durch einen Kurzschluss in der Batteriezelle.23.07.2020 https://www.rct-power.com › batteri... 3 Gründe für Lithium-Eisenphosphat

Thomas U. schrieb:

Da ist es doch sicher geboten, ein generelles Verbot für derart gefääährliche Dinge im privater Hand auszusprechen?!

Genau wie Heizöltanks oder gar dieses gefährliche neuartige Zeugs wie Gasleitungen ...

Back to the roots! Such dir eine Höhle und trockenes Reisig für das Feuer gegen Raubtiere.

Jack V. schrieb:

Höhlenbewohner haben allerdings oft Probleme mit der Atmung von Rauchgas/CO, auch sind Ausstattung und Kleidung oft wohl nicht aus Stein gewesen.

Na ja, ich hätte kein Problem in einem Haus zu wohnen das PV auf dem Dach und eine LiFePO4 Batterie im Keller hat. Im Moment lebe ich in einem Haus das mehrere hundert Meter 60+ Jahre alte Gasleitungen quer durch alle Wohnungen hat. Und die sind noch unter Druck.

Die Höhle hatte ich nur den Klimawandel-Leugnern empfohlen die hier Panik verbreiten wollen weil irgendwo angeblich ein solcher Akku der Grund für eine Explosion war.

Rauchgase können übrigens auch explosive Mischungen bilden. Also lebten schon die Höhlenbewohner gefährlich :-)

Beitrag #7544930 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast

Percy N. schrieb:

Eben nicht, gersde darin liegt der taktische Vorteil: der Feind kann mit Beutematerial aus verwendeten Einwegdrohnen nicht nur nichts anfangen, sondern hat auch noch den Müll an der Backe.

Ja, der Drohnenmüll ist natürlich ein wichtiges Momentum für die Kriegsparteien. <Kopfschüttel>

ciao

Marci

Christian M. schrieb:

Was ist das für ein Feature? Muss ich jetzt immer was toll finden sobald ich was schlecht finde? Meinungsquote?

Ist für die Kasper die das Forum mit einem SPielautomaten verwechseln und imer auf Minus 1 klicken

ABer gibt sicher auch paar Pedanten hier die jeden Artilel in der Tageszeitung für sich mit Edding bewerten

Beitrag #7545266 wurde von einem Moderator gelöscht.

Udo S. schrieb:

Im Moment lebe ich in einem Haus das mehrere hundert Meter 60+ Jahre alte Gasleitungen quer durch alle Wohnungen hat. Und die sind noch unter Druck.

Du meinst die 30mBar? Ja, schon ein brachialer Druck der die 60 Jahre alten Leitungen sofort zum bersten bringt.

Nein im Ernst, so Gasleitungen sind auch nach vielen Jahren noch viel sicherer als man denkt.

Beitrag #7830888 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7830890 wurde von einem Moderator gelöscht.

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