habe ein kleines Problem mit meiner Grässlin Zeitschaltuhr. Akku G1 habe ich erneuert. Danach lief die Zeitschaltuhr wieder, bis der Akku leer war.
Habe danach die Gleichspannung überprüft. Siehe da, es sind nur 0,5V. Es müssten meine ich um die 2 V sein. Lege ich Gleichspannung mittels Netzteil direkt an, wo der Akku war (hab ich ausgelöstet) funktioniert die Schaltung einwandfrei.
Habe jetzt alle 4 Dioden mit Multimeter durchgemessen, Widerstand R1 und R3 sowie den C1, C2. Zenerdiode V5 ebenfalls mal ausgelötet, Spannung ebenfalls nur 0,5V. Alles okay meiner Meinung nach. Trotzdem nur 0,5V. Wie kann denn das sein?
Prinzip eine ganz einfache Schaltung, aber ich muss mir von euch einen Rat holen. Komme da nicht weiter.
Wenn dir die Schaltung um die Ohren fliegen soll, dann nimm den anderen Kondi. Wenn du aber so wenig über Schaltungstechnik weißt, solltest du im eigenen Interesse die Finger von Netzspannung lassen!
Nein, das dachte ich zuerst auch, bei ZTE ist das aber tatsächlich so. Den C2 hatte ich schonmal ausgelötet. Da hat sich nichts an der Gleichspannung verändert.
Nein, ZTE 2V- "Z-Dioden" bestehen aus 3 in Reihe geschalteten Dioden, weil bei der kleinen Spannung der Zener-Effekt oder der Avalanche-Effekt noch nicht wirken.
Nein, ZTE 2V- "Z-Dioden" bestehen aus 3 in Reihe geschalteten Dioden,
weil bei der kleinen Spannung der Zener-Effekt oder der Avalanche-Effekt
noch nicht wirken.
Na gut. Nochmal gut gegangen. 😅
Aber trotzdem sollte die Z-Diode zumindest im Schaltplan richtig rum eingezeichnet werden!
Meint ihr, ich könnte testweise einen 1µF Kondensator mal einsetzen?
Nein, der ist viel zu gross. An deiner Stelle würde ich einen 4,7kOhm
Widerstand provisorisch an der Stelle anlöten, wo Du die 0,5V gemessen
hast und alles rechts davon abtrennen. Dann solltest Du etwa 10V messen.
Falls ja, Stück für Stück wieder die Bauelemente rechts davon wieder
verbinden und nachsehen, wann die Spannung auf 0,5V springt. Dann
hast Du das fehlerhafte Bauelement/Baugruppe gefunden.
Achtung! Du misst mit direkter Verbindung zu 230VAC!
Also entsprechende Vorsicht walten lassen!
Nein, ZTE 2V- "Z-Dioden" bestehen aus 3 in Reihe geschalteten Dioden,
weil bei der kleinen Spannung der Zener-Effekt oder der Avalanche-Effekt
noch nicht wirken.
Na gut. Nochmal gut gegangen. 😅
Aber trotzdem sollte die Z-Diode zumindest im Schaltplan richtig rum
eingezeichnet werden!
Das könnte ich natürlich machen, ist aber jetzt erstmal nebensächlich. Außerdem ist der schwarze Ring auf der Zenerdiode auf der Minusseite. Deshalb finde ich es jetzt erstmal nicht verkehrt.
Meint ihr, ich könnte testweise einen 1µF Kondensator mal einsetzen?
Nein, der ist viel zu gross. An deiner Stelle würde ich einen 4,7kOhm
Widerstand provisorisch an der Stelle anlöten, wo Du die 0,5V gemessen
hast und alles rechts davon abtrennen. Dann solltest Du etwa 10V messen.
Falls ja, Stück für Stück wieder die Bauelemente rechts davon wieder
verbinden und nachsehen, wann die Spannung auf 0,5V springt. Dann
hast Du das fehlerhafte Bauelement/Baugruppe gefunden.
Achtung! Du misst mit direkter Verbindung zu 230VAC!
Also entsprechende Vorsicht walten lassen!
Okay verstehe. Habe die Gleichspannungsseite mittels einem Netzteil mit 1,2V versorgt ohne die Netzspannung. So funktioniert die Schaltung einwandfrei. Somit sollte die Gleichspannungsseite eigentlich okay oder etwa nicht?
Angeschlossen ans Netz bildet er eine Stromquelle mit einem
Strom von ca. 2mA. Das ist die billigste Methode, um für
Elektronikschaltungen eine Versorgung zur Verfügung zu
stellen. Besser wäre ein Trafo mit getrennten Wicklungen
zwischen Netz- und Kleinspannung.
Gibt es das tatsächlich, das ein Multimeter den korrekten Wert des Kondensators anzeigt, im Betrieb unter Spannung aber dann nicht richtig funktioniert?
Gibt es das tatsächlich, das ein Multimeter den korrekten Wert des
Kondensators anzeigt, im Betrieb unter Spannung aber dann nicht richtig
funktioniert?
Es sollte aber ein sog. X- oder Y-Kondensator sein. An Deiner Stelle
würde ich doch zuerst einmal systematisch weitermessen, ehe Du mehr-
mals nacheinander auf Verdacht neue Teile bestellst.
Gibt es das tatsächlich, das ein Multimeter den korrekten Wert des
Kondensators anzeigt, im Betrieb unter Spannung aber dann nicht richtig
funktioniert?
Aber unwahrscheinlich.
Vergiss C1, gehe eher dem Hinweis auf eventuell hohen Leckstrom von C2 nach. oder eine defekte Diode im Brückengleichrichter.
Es sind ja nur eine handvoll bedrahteter Bauteile im Kondensatornetzteil.
Dioden habe ich alle mit Multimeter durchgemessen. Wenn C2 defekt wäre, funktioniert die Schaltung mit angelegter Gleichspannung vom Netzteil doch auch nicht würde ich meinen.
Hab jetzt mal den Entstörkondensator, Dioden und den Elko C2 bestellt. Kann ja nicht sein, das wir die einfache Schaltung nicht wieder zum laufen bekomme.
Gibt es das tatsächlich, das ein Multimeter den korrekten Wert des
Kondensators anzeigt, im Betrieb unter Spannung aber dann nicht richtig
funktioniert?
Man hat schon Pferde ... vor der Apotheke. Kann sein, kann nicht.
Wenn der Akku raus ist, müssen über dessen Anschlüsse 5mA-DC zu messen sein, dann ist der 68nF in Ordnung.
Niemals Netzspannung anlegen, wenn die Z-Diode draußen ist!
Es wäre auch mal zu prüfen, ob sich er Akku extern laden lässt. Wäre nicht mein erster NiMH, der tot ist und Strom zieht.
Akku ist schon erneuert. Ist gelaufen bis der Akku leer war, da nur 0,5V DC.
Was soll ich machen? Multimeter zeigt 68nF an. Ebenso habe ich alle Dioden einseitig ausgelötet und mit dem Multimeter im Diodenmodus gemessen. Widerstände alle okay.
C2 ebenfalls laut Multimeter okay.
Wenn es jetzt sein kann, das der C1 doch kaputt sein kann, auch wenn das Multimeter den richtigen Wert anzeigt, werde ich den jetzt mal zuerst tauschen.
Bisher wurden noch Punkte ausgelassen, die noch getestet werden könnten.
Zum Beispiel könntest Du statt des Akkus eine rote LED einsetzen. Die muss ordentlich leuchten, wenn Netzspannung anliegt.
Dazu ein Kartonröllchen anfertigen von der Größe des Akkus, vorne und hinten Kontakte dran machen, LED mit Kabeln verbinden. Die Akkuattrappe in die Halterung stecken. Berührschutz an den Kabeln und LED nicht vergessen.
Bisher wurden noch Punkte ausgelassen, die noch getestet werden könnten.
Auf jeden Fall.
Zum Beispiel könntest Du statt des Akkus eine rote LED einsetzen. Die
muss ordentlich leuchten, wenn Netzspannung anliegt.
Da es rote LEDs mit Spannungen zwischen 1,5V und 3V gibt, ist ein
solcher Ersatz vielleicht nicht genau genug.
Dazu ein Kartonröllchen anfertigen von der Größe des Akkus, vorne und
hinten Kontakte dran machen,
"Mignon-Dummys" säge ich von einer runden 15mm-Holzleiste ab.
Oben wird ein 1,8mm-Loch reingebohrt und eine M2-Messing-
schraube reingedreht. Unten wird eine Messing-Heftzwecke
reingesteckt. Damit kann man dann gleich die beiden Drähte
befestigen.
Okay verstehe. Habe die Gleichspannungsseite mittels einem Netzteil mit
1,2V versorgt ohne die Netzspannung. So funktioniert die Schaltung
einwandfrei.
Bilde doch mal die Z-Diode aus 3 oder 4 1N4148 nach. Was alternativ auch geht, ist eine passende LED. Gelb oder Grün sollte passen. Alte LEDs sind zu bevorzugen, da bei neueren Technologien die Flusspannungen abweichen können. Den 10my Elko hast du gewechselt?
Der ist mir mal in einer analogen Quarzuhr im Armaturenbrett vom Auto ausgetrocknet. War vor fast 30 Jahren und die Nasen hatten dort einen 85 Grad Elko verbaut. Der war nach 2 Sommern platt. Hab dann eine Tantalperle mit 470n KerKo parallel verbaut. Dieses Konstrukt überlebte das Auto.
Bilde doch mal die Z-Diode aus 3 oder 4 1N4148 nach. Was alternativ auch
geht, ist eine passende LED. Gelb oder Grün sollte passen. Alte LEDs
sind zu bevorzugen, da bei neueren Technologien die Flusspannungen
abweichen können. Den 10my Elko hast du gewechselt?
Der ist mir mal in einer analogen Quarzuhr im Armaturenbrett vom Auto
ausgetrocknet. War vor fast 30 Jahren und die Nasen hatten dort einen 85
Grad Elko verbaut. Der war nach 2 Sommern platt. Hab dann eine
Tantalperle mit 470n KerKo parallel verbaut. Dieses Konstrukt überlebte
das Auto.
Was bewirkt dieser C1 überhaupt? Wäre schön es zu verstehen?
Kondensator im Wechselstromkreis:
Xc = 1 / (2* pi * f * C)
2* pi ca 6,28; f = bei Netzstrom 50 Hz; C in Farad
Der Kondensator wirkt im Wechselstromkreis wie ein Widerstand und hat wenn man den Wert nach obiger Formel ausrechnet ca 48kOhm. Dazu liegt der 220 Ohm in Reihe.
Bei Belastung ist zu berücksichtigen, dass der Strom im Kondensator dem Wirkstrom voraus eilt (Phasenverschiebung). Die Spannung am Verbraucher kann man somit nicht einfach nach dem ohmschen Gesetz berechnen.
Mahlzeit, wir lagen alle falsch. Es war der IC 1115A. Hatte zufällig die gleiche Schaltuhr nochmal hier zur Reparatur, bei dem nur der Akku defekt war. Hier ist aufgefallen, nach Anlegen der 1,2V sekundärseitig, das hier kein Strom zu messen war, müsste somit kleiner als 5mA gewesen sein. Netzteil kann anscheinend nicht genauer auflösen. Und auch keine Schwankungen.
Danach alle Teile umgelötet, bis der Fehler mitgewandert ist. Der IC war das letzte was ich in der Verdacht hatte, aber dieser war es.
Danke an alle. Jetzt muss ich nur noch sehen, woher ich einen neuen gebrauchten Eurosil 1115A bekomme. Den wirds vermutlich nicht mehr geben.
Ob Eurosil und die Schweizer µEM (Swatch Group) zusammenhängen? Hier jedenfalls ein Datenblatt eines H1117, Auf S. 5 eine Tabelle "Compatible EUROSIL E1208 xx"
Ob Eurosil und die Schweizer µEM (Swatch Group) zusammenhängen? Hier
jedenfalls ein Datenblatt eines H1117, Auf S. 5 eine Tabelle "Compatible
EUROSIL E1208 xx"
ob die original sind?
Einige Chinesen sind sehr gut im neu Bemalen alter ICs, sagt man. Wenn sich die Farbe mit Aceton löst, ist sie eher unecht,
Hoffen wir, dass die Beschaffung Erfolg hat.
Ob Eurosil und die Schweizer µEM (Swatch Group) zusammenhängen? Hier
jedenfalls ein Datenblatt eines H1117, Auf S. 5 eine Tabelle "Compatible
EUROSIL E1208 xx"