Zeigt her eure Kunstwerke (ab 2024) [Endet 07.02.]

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#7588247
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Nix gegen die Kreativität und den "mir hotten jo nüscht"-Geist, aber sollten im Kunstwerke-Thread nicht Dinge gezeigt werden wo der Betrachter denkt "oh Schick, das hätte ich auch gern" oder "das würd ich gern kaufen können" oder "das würd ich gern können können"?

Sonst könnte ich meine immer noch funktionierende Lochrasterplatine zeigen, die ich mit 14 1987 gebaut habe um einen 4-fach-Wasserspiel-Apparat von Oasepumpen anzusteuern. Im Prinzip ein Binärzähler, aber mit Diodenmatrix um die Ausgänge eher als Graycode zu schalten. Bringt 4x 230V mit Optorelais (ich meine 4A?), läuft seit mittlerweile über 30 Jahren in der Sommersaison jeden Tag mehrere Stunden, ohne Probleme. Ist in einem Wanddurchbruch eingeklebt, das einzig sichtbare ist eine unbeschriftete Alufrontplatte mit ein paar Schaltern (4x Hand/Aus/Auto per Wippe, 1x Drehschalter zur Programmbeschränkung, ein Poti für die Wechselgeschwindigkeit) und ein paar LEDs. Leider beim Anzeichnen der Schalter schön die Frontplatte zerkratzt, aber es sind wenigstens parallele Linien... ;) Da eine neue Platte via Conrad zu teuer war und dazu auch etliche Strippen hätten abgelötet werden müssen (alle braun 0,14mm² von Märklin) ist es so geblieben und war der Stolz des Hausbesitzers, weil

  • selbstgebaut
  • billiger als das Oasegerät
  • besser als das Oasegerät Würde ich trotzdem niemandem zeigen wollen, obwohl es wenigstens gerade gesägt ist.
#7588261
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Jens M. schrieb:

aber sollten im Kunstwerke-Thread nicht Dinge gezeigt werden wo der Betrachter denkt "oh Schick, das hätte ich auch gern" oder "das würd ich gern kaufen können" oder "das würd ich gern können können"?

Dann kann ich vielleicht etwas bieten:

Ich habe gerade ein kleines USB-Audio-Interface mit Line Out (oder Line In) fertiggestellt und bin selber ein bisschen davon fasziniert, wie schick das kleine Gehäuse aussieht.

Die Schaltung ist nicht weltbewegend, im Prinzip nur ein TI PCM2904 mit Filter nach Application Note.

Wirtschaftlich ist es auch nicht, wenn bereits das Gehäuse und der PCM zusammen mehr kosten als ein Behringer UCA-202, aber darum geht es ja nich.

Falls sich jemand eine kleine, kompakte USB-Soundkarte bauen will, findet hier die Unterlagen: https://github.com/SebiR/USB_Audio_Interface

Ich bin jedenfalls stolz auf das Ergebnis und den professionellen Look.

Angehängte Dateien:
#7588283
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Ralf S. schrieb:

Hey, sehr cool. Nach welchem Prinzip hast Du die Ansteuerung gemacht? O-10V?

Die 10V Technik verschwand 2000. Es wurde erst einmal ein 8 Kanal Dimmerpack gebaut , im 19 Zoll Gehäuse. Das schnellste und einfachste war für meinen Musikkollegen eine Rs232 Verbindung, welche mit meinen Teil mit C-Control schnell realisiert wurde. Das Gerät war nur für kurze Zeit gedacht. Ein Jahr war es im Einsatz. Danach wurden die Dämmerpacks auf DMX umgerüstet und mit einen professionellen Lichtpult gearbeitet

Meine gezeigte Steuerung war vorher eine Modellbahnsteuerung natürlich mit etwas anderen Inhalt.

Ich verstehe den Stolz von vielen Nachbauten professioneller Art, aber ich habe so etwas für wenig sinnvoll gehalten ,welche man in den meisten Fällen nur kurze Zeit nutzt.

Wie hat mein Lehrmeister vor 65 Jahren gesagt, nicht so gut wie möglich, sondern so gut wie nötig.

Musterentwicklungen müssen funktionieren...

Jens M. schrieb:

Würde ich trotzdem niemandem zeigen wollen, obwohl es wenigstens gerade gesägt ist.

Ja so isses, nicht dazu stehen wollen was man fabriziert. ..und wenn, wird aber nur das Beste gezeigt.

Sebastian R. schrieb:

Ich bin jedenfalls stolz auf das Ergebnis und den professionellen Look.

Das würde ich dir auch nicht absprechen wollen. MfG alterknacker

(Firma: www.ramser-elektro.at/shop) #7588362
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Gewitterdetektor / Blitzdetektor Shield für Arduino Nano :-)

https://www.mikrocontroller.net/topic/563916#new

#7588375
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Jens M. schrieb:

Nix gegen die Kreativität und den "mir hotten jo nüscht"-Geist

Lineale und Bleistifte zum sauberen Anreißen gab es. Bohrer mit denen man runde Löcher in die verschiedensten Materialien bohren konnte gabs auch - gut vielleicht nicht immer 1/10 gestuft, aber mit ner Millimeterstung konnte man auch schon einiges machen. Notfalls mußte man halt die Rundfeile zur Hand nehmen, die gab es nämlich auch. Sägen, wenn auch für Handbetrie, gab es. Wenn man damit nicht richtig umgehen konnte, mußte man halt üben. Feilen und Raspeln in verschieden Formen um das eine oder andere nachzuarbeiten gab es auch. Natürlich waren die Mechanikerarbeiten nicht des Elektronikbastlers liebste Kind, aber sie sind eben auch wichtig. Am Ende ist es eine Einstellungsfrage bzw. eine Wertschätzung des Materials was man verarbeitet, das war eigentlich viel zu wertvoll als das man es verhunzt. Aber da ticken die Leute offensichtlich ganz unterschiedlich.

#7588398
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Sebastian R. schrieb:

Dann kann ich vielleicht etwas bieten:

Das ist auf jeden Fall schon mal beinah "gekauft". Was ist denn der Grund? Künstlerisch ist es ja nun nicht (wenn auch dennoch optisch ansprechend) und besondere Anschlüsse o.ä. hat es auch nicht.

Al. K. schrieb:

Ja so isses, nicht dazu stehen wollen was man fabriziert.

Doch doch, ich stehe dazu, aber ein Kunstwerk ist es nicht. Q'n'D war es aber auch nicht.

#7588411
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Jens M. schrieb:

Was ist denn der Grund?

Gute Frage! Ursprünglich sollte es ein USB-Kopfhörer-Interface werden für DJ-Software und Tontechnik-Aufgaben. Dann hatte ich die Idee, ein besonders kompaktes Audio-Interface zu machen, dass einfach in der Laptoptasche wohnen kann. Als Tontechniker ist das schon praktisch, um einfach mal einigermaßen brauchbaren Sound ausm Laptop (auch von Präsentations-Laptops) ins Mischpult zu bekommen.

Eigentlich ist es nur eine "Machbarkeitsstudie", um im nächsten Schritt dann noch Line in/out Umschaltung und Kopfhörerverstärker mit einzubauen. Einfach mal testen, ob es soweit schon funktioniert.

Und ich hatte mich bei der Suche nach kleinen Gehäusen in das Hammond 1455D600 verliebt gehabt und das war das ideale Projekt, um eine Ausrede für das Gehäuse zu haben :D

tl;dr: "Weil ich es kann", ich wollte es einfach mal gemacht haben und baue darauf jetzt auf und mache ein extrem kompaktes Audio-Interface mit ein paar netten Features drauß.

Gast #7588412
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Was ist Kunst?

Da gibt es viele verschiedene Schwerpunkte.

Der Al.K ist ein purer Elektroniker, nur die Funktion zählt; mechanische Arbeiten und Ausführungen sind ihm ein Greuel, wie so vielen Elektronikern.

Die Kunst bei seinen Werken besteht doch darin, daß die Geräte funktionieren, trotz des Aussehens.

Ich bin da ganz bei ihm :-)

(Firma: Hobbytheoretiker) #7588439
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CA schrieb:

mechanische Arbeiten und Ausführungen sind ihm ein Greuel, wie so vielen Elektronikern.

Die Kunst bei seinen Werken besteht doch darin, daß die Geräte funktionieren, trotz des Aussehens.

Das trifft es sehr gut.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund. Es war weniger verdaechtig, wenn solche Geraete auch wie Bastelleien aussahen. Da nahm man an, dass alle Teile irgendwoher recycelt wurden.

#7588807
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Ralf M. M. schrieb:

Dieses "Oder Line In" mit der beidseitigen "Frontplatten"-Platine finde ich ein sehr gelungenes Detail.

Das muss ich aber auch sagen, pfiffig ist das.

Der trAmp ist ja eigentlich ein Q'n'D, aber dazu fehlt Heißkleber. Mit offenen Akkus und einem Kabelkanal als Gehäuse, abgeschlossen mit lackierter MDF, das ist nicht mehr Q'n'D, aber im optischen Sinne Kunst ja auch nicht mehr, sondern irgendwo dazwischen. Die "Frontplatte" find ich dagegen im Vergleich sehr schick.

#7588808
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Mark S. schrieb:

Wer Marshall kennt, weiß wovon ich schreibe.

Nun, Marshall ist ja irgendwo auch ein Synonym für "Türme" - insofern macht das Design der Amps ja auch Sinn. Es ist ja auch das stete Problem von Menschen unterschiedlicher Köpfergröße, dass sich die Bedienelemente, Schränke, Schubladen etc pp oft in der falschen Höhe befinden. Mein Mesa-Boogie-Nachbau steht daher auch auf einer Selbstbaubox mit 2x12" Celestion. das macht das Bedienen für mich einfacher. Gleiches gilt für meinen Denon im Wohnzimmer. Ich muss noch immer gruselnd an das stylische Audio-Rack fürs Wohnzimmer denken vor dem ich, oft genug kniete, um irgend welche Köpfe zu finden (außer dem schön großen Volume). Interessant finde ich auch die berüchtigten Radiowecker die irgendwie alles Nachbauten zu sein scheinen - zumindest wenn man die schlechte Bedienbarkeit zu nachtschlafender Zeit vergleicht. Im Bett liegend kann man hier nur äußerst schwer irgendwelche Einstellungen vornehmen. Ich muss hierzu regelmäßig das Licht anschalten um dann mit dem Gerät in der Hand, wieder halb sitzend die passenden Knöpfe zu drücken. Warum gibt es keine Flutlicht-Fronten mehr? Warum muss immer vieles so winzig sein? Ist das dem Wohnraummangel in Japan geschuldet? In meinem Alter (ab 62) sind großzügige Beschriftung und hinreichend große Bedienelemente ein Segen.

Gruß Ralf

p.s. hast DU Pläne Deines Amps die Du zeigen kannst?

#7588859
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Hans schrieb:

Das Projekt vom Al.K. ist von 2000, schreibt er zumindest, da war das definitv nicht mehr nötig und auch davor war's nicht erforderlich.

Du solltest aber auch bedenken das bis auf den C-Controll fast alles noch DDR Ware war oder in der Nachwendezeit geschenkt, oder sehr billig erworben wurde. z.B. kein Gehäuse, ein Aktenkoffer. Sperrholzplatten, alte Baugruppen was sogar sichtbar ist. ..und vorher war es eine Modellbahnsteuerung. ..und das Gerät hatte schon beim Bau sein Verfallsdatum. Geld wird nur ausgegeben wenn unbedingt erforderlich, das ist auch immer mein Prinzip.

Jetzt ist wieder eine Steuerung im Koffer zigmal verändert.

na ja es ist aber herrlich wenn man immer nur die Argumente Wiederholung liest.

Ein großer Maler hatte mal eine Blaue Leinwand für viel Geld als Kunst verkauft....

MfG alterknacker

Gast #7588923
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Al. K. schrieb:

Ein großer Maler hatte mal eine Blaue Leinwand für viel Geld als Kunst verkauft....

Ob das auch Kunst ist?...wenns ums Aussehen geht...sind zerrissene Jeans gerade hip. Mit solchen Fetzen wäre ich in meiner Jugend nicht herumgelaufen, jetzt sind solche kaputten Hosen auchnoch besonders teuer.

Alles nur eine Frage der Perspektive :-)

#7588935
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CA schrieb:

Al. K. schrieb:

Ein großer Maler hatte mal eine Blaue Leinwand für viel Geld als Kunst verkauft....

Ob das auch Kunst ist?...wenns ums Aussehen geht...sind zerrissene Jeans gerade hip. Mit solchen Fetzen wäre ich in meiner Jugend nicht herumgelaufen, jetzt sind solche kaputten Hosen auchnoch besonders teuer.

Alles nur eine Frage der Perspektive :-)

Aber die Kunst vom Al. K. soll ja auch funktionieren! 😎

Moderator Persönliche Seite #7593353
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Sorry Leute, der "offizielle" Kunstwerke-Thread bleibt auch 2024 noch dieser hier:

Beitrag "Zeigt her eure Kunstwerke (ab 2023)"

Grund: Wir werden nicht jedes Jahr einen neuen Thread aufmachen, sondern erst ab einer bestimmten Größe. Wenn wir jedes Jahr einen weiteren Thread hier anpinnen würden, dann sähe man statt angepinnter Threads gar nichts anderes mehr.

Sollte nun jemand sauer sein, weil sein "Kunstwerk" damit verschütt ginge, kann er sein Posting im 2023er Thread gern nochmal anbringen. Allerdings bitte ich hier, auf entsprechende Qualität zu achten. Das Ding hier im Eröffnungsposting gehört nämlich meiner Meinung nach eher in den Quick&Dirty-Thread als in den Kunstwerke-Thread. Außerdem sollte man eher ein aktuelles Projekt vorstellen und nicht unbedingt eine verstaubte Platine aus dem letzten Jahrtausend, mit der man heutzutage eher weniger anfangen kann. Abgeranzte Bedienelemente auf einer Sperrholzplatte wie im Eröffnungsposting dargestellt haben sicher auch nichts mit einem "elektronischen Kunstwerk" gemein.

Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, klar. Aber entsprechende Qualität wäre schon sinnvoll.

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