hat evtl. jemand ein (gebrauchtes) RLC-Messgerät übrig und würde es zu einem fairen Preis verkaufen? Anzeige von Q bei Spulen und ESR bei Kondensatoren wäre mir wichtig. Eine Messbrücke, die manuell bedient werden muss, würde ich unter dieser Voraussetzung auch nehmen.
Optimal wäre so etwas wie z.B. Peaktech 2170, neu übersteigt das aber leider mein derzeitiges Budget.
hat evtl. jemand ein (gebrauchtes) RLC-Messgerät übrig und würde es zu
einem fairen Preis verkaufen? Anzeige von Q bei Spulen und ESR bei
Kondensatoren wäre mir wichtig. Eine Messbrücke, die manuell bedient
werden muss, würde ich unter dieser Voraussetzung auch nehmen.
Optimal wäre so etwas wie z.B. Peaktech 2170, neu übersteigt das aber
leider mein derzeitiges Budget.
Das habe ich mir vor einiger Zeit gekauft. Gibt es auch günstiger, dann aber mit weniger Zubehör.
Hast du schon mal den universal Bauteiltester angeschaut, wenigstens ESR kann der anzeigen, was bei Spulen ist mir nicht bekannt, weil ich das noch nie gebraucht hab.
Optimal wäre so etwas wie z.B. Peaktech 2170, neu übersteigt das aber
leider mein derzeitiges Budget.
Das habe ich mir vor einiger Zeit gekauft. Gibt es auch günstiger, dann
aber mit weniger Zubehör.
Hallo Jörg, wie findest du den, kannst du den empfehlen?
Hallo Johannes,
ich habe das Messgerät noch nicht so lange. Dementsprechend habe ich erst wenige Kondensatoren damit getestet. Das hat es natürlich einwandfrei gemacht.
Die Haptik ist ok. Das Messgerät ist aber recht groß. Die Tasten haben einen recht langen Hub, aber ok. Es sind auch keine Knackfrösche. Das Display ist gut ablesbar und beleuchtbar. Rs gibt reichlich Zubehör und einen Koffer.
Das Messgerät misst mit einer Frequenz bis 100khz. Das kann das von Dir erwähnte Peaktech auch, kostet aber um die 100,- Euro mehr. Will man ein LCR von Keysight zahlt man für die 100khz Ausführung >700,- Euro.
Ich habe lange überlegt was ich kaufen soll. Irgendwann bin ich dann hier im Forum auf das Messgerät aufmerksam geworden. Vermutlich hat damals auch jemand nach einer Empfehlung gesucht. Bei weiterer Recherche bin ich dann auf den verlinkten Youtuber Jörg gestoßen. Den kannte ich schon vorher und gebe daher sehr viel auf seine Fachkompetenz.
Nimm Dir die Zeit und schaue die 3 Videos an in denen es um das Gerät (2 Teile ) und in einem anderen Video um die Genauigkeit geht. Der Youtuber ist äußerst angenehm anzuhören. Ruhige Stimme, keine nervige Hintergrundmusik und er weiß wovon er spricht.
Das Messgerät misst mit einer Frequenz bis 100khz. Das kann das von Dir
erwähnte Peaktech auch, kostet aber um die 100,- Euro mehr.
Das Peaktech macht allerdings offenbar Vierleitermessung, das wäre ja auch nicht schlecht zugunsten der Genauigkeit. Ich hatte gedacht, ob vllt. jemand dieses oder etwas Ähnliches ein Gebrauchtes „übrig“ hat und verkaufen würde.
Optimal wäre so etwas wie z.B. Peaktech 2170, neu übersteigt das aber
leider mein derzeitiges Budget.
Ja, über 250 ist ein krasser Preis für ein einfaches auf Cyrustek ES51919/ES51920 basierendes Messgerät, das gibt es auch billiger, z.B. UniT UT612 um 139, CEM DT9935 um 129, bauähnlich mit:
Das Messgerät misst mit einer Frequenz bis 100khz. Das kann das von Dir
erwähnte Peaktech auch, kostet aber um die 100,- Euro mehr.
Das Peaktech macht allerdings offenbar Vierleitermessung, das wäre ja
auch nicht schlecht zugunsten der Genauigkeit.
Macht das DE5000 lt. Bedienungsanleitung auch, wenn man den Adapter verwendet. Ich halte das allerdings etwas für eine Mogelpackung weil die Aufteilung auf 4 Drähte im Adapter erfolgt. Jedenfalls sieht es für mich so aus wenn man das Video (Teardown zum DE5000 von Dave Jones) ansieht.
Ja das hab ich auch schon im Auge, bin aber nicht der einzige – derzeit
47 Beobachter, wird denke ich nicht unter 200 Euro weggehen, mal sehen …
200,- Euro kann ich mir bei weitem nicht vorstellen. Dann könnte man auch noch etwas drauflegen und das Gerät neu kaufen. Ich persönlich würde bei dem Gerät nicht mal dreistellig bieten. Ist aber meine persönliche Meinung.
Meins kam nach 7 Tagen aus Japan per FedEx hier an. FedEx hat dann später noch eine Rechnung über ~25€(??) geschickt. Ich kenne 3 Leute die das Gerät besitzen, alle sind zufrieden.
Hab es leider nicht bekommen; werde erstmal noch eine Weile abwarten, ob sich hier nicht doch vielleicht noch jemand mit einem Gebrauchtgerät meldet, ansonsten werde ich so ein DE-5000 (ebay) oder UT612 (Pollin) kaufen. Es hat noch eine Weile Zeit, ich benötige es nicht so dringend.
seit einigen Jahren betreibe ich ein Mastech MS5308. Habe verschiedene Geräte zur RLC-Messung: ein GenRad 1687 Megaherz für Messung mit 1MHz, ein RFT RLC-Universal-Messbrücke 221-3, LEADER LCR-740, DAAS4USB, Digilent Analog Discovery 2 ect.
Alle mehr oder weniger brauchbar.
Daher die Anschaffung des Mastech:
Es unterstützt die Auswahl von Messfreuenz und Anzeigeart und bietet 4-Leiter-Anschlüsse.
Im Anhang Bilder von Vergleichsmessungen und Datenblatt.
Das Mastech MS5308 ist dann wohl das günstigste unter den Geräten mit Vierleitermessung. Habe es auch bei ebay gefunden: https://www.ebay.de/itm/165669065731
Werde ich auch in Erwägung ziehen.
Johannes F. (jofe) 12.02.2024 02:39 Ich bezog mich schon auf den Beitrag hier, danach wurde das Teil ja sogar hier erfunden. Jedenfalls ist das ein nettes Teil das schon sehr viel kann, lediglich die Spulen hab ich nie gebraucht, kann deshalb auch nix zur Funktion sagen. Hier gibts das in geschätzt nem halben Dutzend unterschiedlichen Ausführungen. https://www.ebay.de/itm/272654151907
Die SW könntest du da natürlich gegen eine neue austauschen, auch wenn das bei meinem sicher auch geht, tuts die ursprüngliche ebenso, wahrscheinlich würde ich das, was eine neuere kann eh nicht nutzen.
Das Mastech MS5308 ist dann wohl das günstigste unter den Geräten mit
Vierleitermessung. Habe es auch bei ebay gefunden:
https://www.ebay.de/itm/165669065731
Werde ich auch in Erwägung ziehen.
Vom Preis gleichauf mit dem DE5000.
Das Mastech wirkt wertiger wie das DE5000. Es wirkt für ein mobiles Gerät allerdings unhandlicher, es wiegt auch ca. 850gr. Das ist natürlich u.a. den 8 Mignon sowie dem 9V Block geschuldet.
Die Vierleitermessung findet, wie beim DE5000, euch außerhalb des Messgerätes statt. Die Aufteilung auf 4-Leiter findet im Adapter statt. Da ist das Voltcraft anders, es hat 4 Anschlüsse am Messgerät direkt.
Die Messklemmen gefallen mir beim Mastech besser, ähnliche habe ich für ein anderes Messgerät bei mir.
Vorteil bem DE5000 ist der Koffer. Da ist alles schön beisammen.
Ohne das Mastech zu kennen vermute ich mal das die 2 Messgeräte beim Thema Genauigkeit gleich auf liegen.
Das Handling des Mastech würde mich schon mal interessieren;-)
Ich bin ja eigentlich ein Freund von Tischgeräten. Allerdings muss man dann schon tiefer in die Tasche greifen. Dafür benötige ich diese Art von Messgerät jedoch zu wenig.
Ja, das werde ich auch in die engere Auswahl mitnehmen.
Werde noch ein paar Wochen warten und mich dann entscheiden.
Vielen Dank auch schon einmal für alle Antworten bis hierher.
Der erste Eindruck war ziemlich gut; das Zubehör umfasst Kelvin-Adapter, zwei Kroko-Klemmen-Kabelchen, Kurzschlussbrücke, Gebrauchsanleitung auf Englisch, PC-Software-CD, Mini-USB-Kabel und USB-Steckernetzteil zum Aufladen des internen 3,7-V-Akkus.
Habe für evtl. Interessierte mal ein paar Fotos gemacht; die Messergebnisse sind soweit plausibel, mit der Ausnahme, dass es bei zwei gleichen (NoName-China-)-100-nF-Kerkos (Aufdruck 104) nur 34 nF anzeigt. Keine Ahnung, ob deren Kapazität bei 100 kHz wirklich so viel niedriger ist als der Nennwert. Habe leider gerade keine anderen Kerkos für Vergleiche zur Hand.
mit der Ausnahme, dass es bei zwei
gleichen (NoName-China-)-100-nF-Kerkos (Aufdruck 104) nur 34 nF anzeigt.
Habe nun noch einige andere Kerkos getestet, die allesamt Kapazitätsmesswerte mit max. 10 Prozent Abweichung vom Nennwert ergeben. Es muss also wohl an mangelhafter Qualität der zuerst getesteten Exemplare gelegen haben.
Anbei zudem noch einige Fotos von Messungen an verschiedenen Elkos.