ich möchte gerne wissen, ob meine Poolpumpe an oder aus ist. Dafür verwende ich einen SCT013-010, der mir eine Wechselspannung von etwa 80 mV liefert, wenn der Motor läuft. Mit einem Spannungsteiler erzeuge ich einen Offset von 1,6 V, sodass ich Spannungen zwischen 1,68 V und 1,52 V erhalte. Diese Spannungswerte werden mit einem ADC (ADS1115) an den Raspberry Pi (FHEM) weitergegeben. Da ich jedoch nur alle 30 Sekunden eine Abtastung durchführe, kommt es vor, dass ich genau die Offsetspannung erhalte. Dadurch habe ich keine Möglichkeit festzustellen, ob der Motor an oder aus ist.
Ich habe darüber nachgedacht, die Wechselspannung gleichzurichten und zu glätten. Allerdings habe ich bei dieser Spannung das Problem, dass der Gleichrichter nichts durchlässt. Die Spannung müsste also zuerst verstärkt und dann gleichgerichtet werden.
Habt ihr einen Tipp für eine einfache Schaltung? Als Spannungsversorgung habe ich nur die 5v bzw 3,3v des RaspberryPi.
Wickel das Kabel mehrfach durch den Kern. Dann bekommst du mehr Signal. Wenn du nur Ein / Aus erkennen willst, reicht es danach das Signal gleichzurichten.
Wickel das Kabel mehrfach durch den Kern. Dann bekommst du mehr Signal.
Wenn du nur Ein / Aus erkennen willst, reicht es danach das Signal
gleichzurichten.
Wer schaltet denn die Pumpe an oder aus? Vielleicht lieber dort
anzapfen...
Ansonsten wäre ein Präzisionsgleichrichter eine Lösung für dein Problem.
Die Pumpe wird auch vom uC gesteuert. Sie eine eigene Elektronik (verschieden Stufen), die nur über einen Schaltkontakt gesteuert wird. Ich bekomme keinerlei Rückmeldung.
ich habe ja nur eine positive Spannung für die Versorgung des OP. Oder habe ich etwas verwechselt? Ist schon viele Jahre her, dass ich mich mit OP beschäftigt habe ;-)
Einfach 5ms lang mehrere Messwerte nehmen und davon den grössten (oder rms) Wert.
Übrigen weisst du damit nur, ob die Pumpe Strom bekommt. Ob sie auch dreht, weisst du nicht. Sie könnte klemmen bzw. Kondensator platt sein.
Wozu man wissen will, ob die Pumpe läuft, wüsste ich aber nicht. Wenn überhaupt steuert man die Pumpe nach anderen Parametern, Zeit, Sonnenschein, PV Verfügbarkeit.
Es gäbe die Schaltung des Präzisionsgleichrichters, Spitzenwertgleichrichters und Komparators bei 3.3V mit Rail-To-Rail OpAmps wie LMC6462. Die könnte auch gleich ein digitales Schaltsignal erzeugen, spart den A/D Wandler.
ich habe ja nur eine positive Spannung für die Versorgung des OP. Oder
habe ich etwas verwechselt? Ist schon viele Jahre her, dass ich mich mit
OP beschäftigt habe ;-)
Ein OP braucht nicht zwingend eine positive und negative Versorgungsspannung.
Ein OP braucht nicht zwingend eine positive und negative
Versorgungsspannung.
Der weiß nicht einmal, was "positiv" und "negativ" ist.
"+/-2.5V" ist für einen OP das selbe wie "+5V/0V"). Ansonsten kommt es auf die Schaltung an, in der er benutzt wird.
Der weiß nicht einmal, was "positiv" und "negativ" ist.
"+/-2.5V" ist für einen OP das selbe wie "+5V/0V"). Ansonsten kommt es
auf die Schaltung an, in der er benutzt wird.
Sag ich doch nur nicht so ausführlich ;-) . Das lernt man dann ja wenn man danach googelt.
ich möchte gerne wissen, ob meine Poolpumpe an oder aus ist. Dafür
verwende ich einen SCT013-010
Damit erkennst du nur, ob Strom fließt. Es sagt nichts darüber aus, ob die Pumpe läuft.
Da ich jedoch nur alle 30 Sekunden eine Abtastung durchführe, kommt
es vor, dass ich genau die Offsetspannung erhalte. Dadurch habe ich
keine Möglichkeit festzustellen, ob der Motor an oder aus ist.
Mit nur einem Transistor bekommst du die Verstärkung so hoch, dass sich am Ausgang eine DC-Spannung zwischen 0 Volt und 2,5V (Je nach Motorstrom) auslesen lässt.
Mit dem 1k Trimmer lässt sich die notwendige Verstärkung stufenlos einstellen.
Dafür ("EIN" oder "AUS") ist eine kleine Schaltung wohl
ausreichend oder oder möchtest Du den genauen Strom messsen?
Dann nimm das von "crazyhorse"! Präzisionsgleichrichter! Oh, oh!
Mann nehme zwei Dioden in Reihe und dazu zwei antiparallel.
Dann mit einem widerstand (ca. 40 Ohm) über einen Optokoppler (AC).
Das ganze in ein kleines Gehäuse und vergießen. Und Mann hat einen
schönen Stromsensor für wenig Schotter!
Vor nicht allzu langer Zeit war hier ein Beitrag zu lesen, in dem
mal der Umgang in diesem Forum untereinander kritisiert wurde. Fand
ich gut! Außerdem läuft das eigentliche Thema immer häufiger aus dem
Ruder, da wohl jeder erst mal sein Wissen preisgeben möchte.
Mann nehme zwei Dioden in Reihe und dazu zwei antiparallel.
Dann mit einem widerstand (ca. 40 Ohm) über einen Optokoppler (AC).
Das ganze in ein kleines Gehäuse und vergießen. Und Mann hat einen
schönen Stromsensor für wenig Schotter!
Du bist aber auch ein Fuchs!
Allerdings hast du grosszügig ein paar Sachen übersehen. Der Stromsensor ist schon da. Nicht jeder, der nicht so genial wie du ist, möchte die Netzleitung auftrennen und wieder isolieren, insbesonders im Nassbereich.
Dioden in Reihe? Tja, selbst mit einem kleinen Motor ist man im Anlaufmoment mit einer 4007 schnell am Ende. Oben stand irgendwo was von 0,8A im Normalbetrieb. Anlauf, Blockade, Defekt - da ist man dann schnell bei bei 1N5407 o.ä., 4 Stk davon sind nicht mehr klein, Sicherheitsrisiken gratis dazu.
ich möchte gerne wissen, ob meine Poolpumpe an oder aus ist. Dafür
verwende ich einen SCT013-010, der mir eine Wechselspannung von etwa 80
mV liefert, wenn der Motor läuft. Mit einem Spannungsteiler erzeuge ich
einen Offset von 1,6 V, sodass ich Spannungen zwischen 1,68 V und 1,52 V
erhalte. Diese Spannungswerte werden mit einem ADC (ADS1115)
Jaja, es lebe der Overkill! ;-)
Ein 60A Stromwandler und ein 16 Bit ADC für so eine "Mamutaufgabe"! Wie sind die nur damals zum Mond geflogen, mit einem BRUCHTEIL an Technologie?
Ich habe darüber nachgedacht, die Wechselspannung gleichzurichten und zu
glätten. Allerdings habe ich bei dieser Spannung das Problem, dass der
Gleichrichter nichts durchlässt. Die Spannung müsste also zuerst
verstärkt und dann gleichgerichtet werden.
Man nimmt einen Stromwandler, dessen Shunt man anpassen kann, dann geht fast jeder. Denn wenn man nur kleine Ströme messen will, kann man einen größeren Shunt für mehr Signal nutzen!
Jaja, es lebe der Overkill! ;-)
Ein 60A Stromwandler und ein 16 Bit ADC für so eine "Mamutaufgabe"!
Wenn es an Grundlagen fehlt, ist es schwierig, sinnvolle Bauteile zu wählen.
Man nimmt einen Stromwandler, dessen Shunt man anpassen kann, dann geht
fast jeder. Denn wenn man nur kleine Ströme messen will, kann man einen
größeren Shunt für mehr Signal nutzen!
Mit "größerem Shunt" bin ich nicht bei Dir, der muß schon im definierten Bereich des Wandlers bleiben.
Weiter vorne wurde empfohlen, den Leiter mehrfach duch den Stromwandler zu führen. Es bleibt ein Rätselspiel, solange die Daten der Pumpe nicht bekannt sind.
Man nimmt einen Stromwandler, dessen Shunt man anpassen kann, dann geht
fast jeder. Denn wenn man nur kleine Ströme messen will, kann man einen
größeren Shunt für mehr Signal nutzen!
Mit "größerem Shunt" bin ich nicht bei Dir, der muß schon im definierten
Bereich des Wandlers bleiben.
Nö. Lies mal den Artikel Stromwandler.
Klar kann es sein, daß man bei DEM Wandler schlecht bis gar nicht an den eingebauten Shunt rankommt, dann ist das halt Pech. Aber nur aus mechanischen, nicht elektrischen Gründen.
Weiter vorne wurde empfohlen, den Leiter mehrfach duch den Stromwandler
zu führen. Es bleibt ein Rätselspiel, solange die Daten der Pumpe nicht
bekannt sind.
Warum? Er will 0,8A Strom sicher erkennen, das reicht als Information.
Jaja, es lebe der Overkill! ;-)
Ein 60A Stromwandler und ein 16 Bit ADC für so eine "Mamutaufgabe"!
Wenn es an Grundlagen fehlt, ist es schwierig, sinnvolle Bauteile zu
wählen.
... jetzt nimmt der Thread wieder einmal eine besondere Wendung.
Ich habe nie behauptet, dass es sich um einen 60A-Stromwandler handelt. Der von mir verwendete SPC 013-010 hat einen Spannungsausgang und misst einen Strom bis zu 10A!!! Daraus zu schließen, dass es mir an Grundlagen fehlt, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Es ist merkwürdig, dass es immer wieder Personen gibt, die es für notwendig halten, in einem Forum, in dem sich weniger begabte Hobbyelektroniker mit einem Problem melden, ihre abwertenden Meinungen zum Wissensstand etc des Fragenden oder anderer Poster zu äußern. In der Psychologie wird dies als eine Form der Kompensation betrachtet. Entweder habe ich den Sinn eines Forums missverstanden, oder hier tummeln sich einige selbsternannte Experten, die nicht hier sind, um zu helfen, sondern um andere abzuwerten.
Zum Glück sind solche Fälle in Foren nicht die Regel. Wäre es nicht schön, wenn wir alle respektvoll miteinander umgehen und uns gegenseitig unterstützen würden, besonders in einer Gemeinschaft, die darauf abzielt, Wissen zu teilen und zu erweitern.
Wer nicht helfen will oder die Frage als dämlich ansieht, kann ja Kopfschüttelnd weiterziehen.
Und ja, es ist schon lange her, dass ich die Grundlagen der Elektronik gelernt habe. Dafür bin ich auch hier ...
Bei deinem Verstärker muss erst einmal die Flussspannung der Schottky Dioden überwunden werden. Das sind bestenfalls 2x 0,25V! Stefan sein Stromwandler bringt aber nur 80mV.
Also ist es klüger erst die Wechselspannung zu verstärken und zum Schluss gleichzurichten.
Der zweite OPV braucht nicht beschaltet zu werden, weil die Verstärkung dann schon zu hoch wäre. Ein LM358 würde hier auch ausreichen.
Ja Stefan,
das meinte ich mit meinem Beitrag etwas oberhalb. "crazyhorse" hat
sofort negativ geantwortet. Obwohl ich keine Dioden vorgeschlagen
hatte geht er sofort davon aus, dass es 4007 sind! Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass er solch eine hohe Spannung erwartet. Und dazu noch
die Anmerkung über den Nassbereich (wahrscheinlich ist seine Glaskugel deffekt). Aber er hat ja recht, denn der Stromsensor hat keine
Probleme mit dem "Nassbereich" und Mann muß auch kein Kabel dafür
auftrennen. ;-))
Übrigens die Schaltung passt mit einem Schrumpfschlauch in den
Anschlußkasten einer Pumpe von Gardena. Ich habe aber so etwas
schon mehrmals in einen extra Verteilerkasten in einem Gehäuse von
Reichelt (sieht aus wie ein leerer Sicherungsautomat) mit zusätzlichem
FI-Schutzschalter verbaut. Aber das ist hier nicht das Thema!
Die beste Antwort für mich auf eine Frage war übrigens: "Müßte gehen!"
Zwei Worte um wahrscheinlich Likes zu sammeln.
Leute mit Halbwissen (erworben mit Smartfon) sind eigentlich gefährlich und haben ständig etwas beizutragen.
So funktionierts, incl. Auswertung als Digitalsignal.
Die Schaltung arbeitet als idealer Gleichrichter ohne Offsets und Mindestspannung/Mindeststrom. Damit hat man nach dem Tiefpass R1/C1 den idealen Gleichrichtmittelwert des Primärstroms.
Das habe ich mich auch gerade gefragt. :-)
Vielen Dank für den Tipp!
Ich habe das Teil heute bekommen und es macht genau das, was ich mir vorgestellt habe. Für 13,12 lohnt sich der Eigenbau nicht.
Nochmals danke für den Tipp.
Stefan
Durch die zahlreichen Klicks kostet er jetzt schon 16,75 Euro! Das Charmante an diesem einstellbaren Stromsensor ist, dass er keine zusätzliche Versorgungsspannung benötigt.