Servus,
kann man eine Netzdrossel wie im Bild zusehen ist, auch als Trafo oder Wandler nutzen ? Die Windungen müsste man natürlich an die Anforderungen anpassen.
Danke ;)
|
Anzeige
|
Stromkompensierte DrosselServus, kann man eine Netzdrossel wie im Bild zusehen ist, auch als Trafo oder Wandler nutzen ? Die Windungen müsste man natürlich an die Anforderungen anpassen. Danke ;)
Gast
#7671498
Kann man, aber das Ferritmaterial ist natürlich nicht für Leistungsübertrager optimiert, hat höhere Magnetisierungsverluste.
Für Experimente im kleinen Spannungs- und Leistungsbereich(bis 30VDC-PWM/1A) dürfte es also ausreichend sein ? Ich möchte das Verhalten einer PWM Quelle auf einen Übertrager bzw. Induktion idealerweise auf der Sekundärseite, per Oszilloskop veranschaulichen. Es geht wie so oft um den Lerneffekt.. Trafo funktioniert. Ich habe so eine Drossel mal auf der einen Seite als Speicherdrossel für einen LED Currentmode Controller benutzt (HV9910) und aus der anderen Seite gleich seine Versorgung gezapft: Beitrag "Re: Suche Schaltplan für KSQ 2600mA 48V mit PWM"
Gast
#7671516
Gast
#7671517
Ja.
Natürlich sind die Dinger nicht dafür gedacht (Luftspalt, Kernmaterial) aber als Demonstration geht das schon. Kommerziell anwenden würde ich das eher nicht, aber das ist sicher allen hier klar. Vielleicht hilft das weiter: https://staff.ltam.lu/feljc/electronics/messtechnik/messung_ferritspulen.pdf Zitat aus diesem *.pdf: ".....Spulen mit recht hoher Induktivität im mH-Bereich, aber miserabel kleinem Sättigungsstrom. Diese sind Filterdrosseln, oft mit zwei Wicklungen für hin- und zurückfliessenden Strom. Diese beiden gleichen Anteile heben sich in ihrer Wirkung gegenseitig auf , so dass die Spule auch bei hohem Strom praktisch ungesättigt funktionieren und HF durch ihren hohen Blindwiderstand zurückhalten kann. Diese Spulen sind für Schaltnetzteile überhaupt nicht geeignet."
Ein kommerzieller Nutzen ist nicht geplant, wie gesagt nur zum Experimentieren. Als Alternative habe ich noch die im Anhang zur Verfügung. Diese Netzfilter sind nur für sehr kleine Feldstärken geeignet, da sie als Filter immer vom Gegenstrom durchflossen werden. Ich habe gerade mal ein ähnliches Exemlar vermessen. Bis 50mA in einer Wicklung hat sie 1mH, von 50 bis 100mA nur noch 0,5mH. Sie kommt also sehr früh in die Sättigung. Mit 1A geht da gar nichts.
Gast
#7671595
Haben mehr Streufeld, nimm besser Ringkerne.
Die eigentliche Verwendung mit der Gegeninduktion ist mir bekannt.
Gast
#7671597
Man muss ja nur den Magnetisierungsstrom klein halten.
Beitrag #7671710 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast
#7671711
Gast
#7671735
Bei Eisenpulverkernen ist der Luftspalt im ganzen Kern verteilt. http://www.amidon.de/contents/de/d641.html Die Verluste sind größer, dafür ist der Kern billiger. Die CMBH ist allerdings ein MnZn Material ohne verteilten Luftspalt. Würth bietet LTspice Modelle für die CMBH an.
Schon gewußt, daß Spulen etwas mit Magnetismus zu tun haben, und speziell bei Spulen mit Kernen sich spezielle Effekte einstellen?
Gast
#7671741
das ist schon richtig, magnetische Feldstärke H mit magnetischer Flussdicht B und dem Zusammenhang B= µ x H ist die Aussage korrekt, weil die kerne oft großes µ und kleine Sättigungsflussdichte B haben können die nur wenig H Solange man nicht in die Sättigung kommt hat man sowas wie einen Trafo, aber im Gegensatz zum Trafo haben diese Kerne mehr Hystereseverluste, also eine breite Hystereseschleife, das ist in dem Fall so gewollt Beim Trafo möchte man schmale Hystereseschleifen Für ein Experiment um eine LED zu betreiben oder etwas vergleichbare kann man den Kern nehmen
Beitrag #7671742 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast
#7671744
danke, auch alte Dackel lernen dazu
trivial banal oder was wolltest Du schreiben, daß Wasser nass ist?
Gast
#7671760
usw. Japp, da gabs etwas vor vielen Monden - Formeln mit griechischen Mykronen für Dielektrizität Vakuum-Medium, dazu Permeabilität, komischen Omega-Zeta-Buchstaben und weitere komplexe Rechnungen in der Dynamik, AxB, sin tan Fifi-Phi (ein katzengroßer Damenhund für besondere Anwendungen ;) dann noch die in den Ecken verbogene Hysteriesenkurve u.a. - seltsam, ich kann etwas abrufen mit log-Tabellenwerken - aber STOP jetzt, ich will nicht da rein - alter, langweilig durchgekauter Plunder - hab viel lustigeres zu tun. Ihr seid frischer vom Fach, also Hut ab, Respekt und wenig Qualen!
Gast
#7671762
so frisch bin ich gar nicht mehr, gelernt liegt das alles 30-35 Jahre zurück, aber immer wieder damit zu tun gehabt, sei es Hardware-Entwicklung, Magnet-Simulation oder auch Fehlersuche bei von Kollegen fertig entwickelten Geräten kurz vor der Serieneinführung Ich verwende stromkompensierte Drossen zB als Trenntransformator, um Signale auf Potential, zB auf Netz zu koppeln. Riskant, die Isolation zwischen beiden Wicklungen ist nicht i.a. ausreichend für eine sichere Trennung.
Das kommt auf die Bauform an. Oben haben wir ja eine Zweikammerdrossel, die da schon nicht schlecht ist. Die einfachen Ringkerndrosseln sind da natürlich risikoreicher.
Als Funktionsisolation sollte es aber jedenfalls ausreichen, wenn Drossel grds. für Netzspannung geeignet ist; den linken Schaltungsteil müßte man halt im Sinne der elektrischen Sicherheit ggf. als potentiell Netzspannung führend behandeln, so wie z.B. alles hinter einem Kondensator NT.
Gast
#7672053
richtig, war auch mein erster Gedanke, aber das ist wie mit den Cy und Cx Kondensatoren, funktionieren ja, zulässig nein, weil für die galvanische Trennung erhöhte Anforderungen gelten, wie auch Selbstheilung was hier natürlich nicht ist. Aber dann die verstärkte Isolierung etc Bei Trafos gibt es dass ja auch, Spielzeugtrafo für Eisenbahn haben ganz andere Anforderungen als der hochwertige in einem Gerät. Um mal etwas zu testen mit der notwendigen Vorsicht bedingt ok, also als Lehrer der den Schülern was vorführen will ist es nicht ok, wenn was passiert dann ist man dran. Für ein gerät aufzubauen das lange einen Zweck erfüllen soll klares nein
ausreichend für eine sichere Trennung. Die Spannung wird ja auch durch die beiden Kondensatoren getrennt. Die Spannung an der Spule ist daher Netz-Halbe, die kapazitive impedanz pro Cap 16k . Ueberspannung-Ableiter und Schutz ist nicht gezeichnet.
Gast
#7672343
Naja, Netzspannung + Surge halte sie ja aus, weil dafür gemacht. Die CMBH sind bis 1500VAC, 50Hz, 2sek spezifiziert. Dazu kommen dann noch die beiden Kondensatoren mit jeweils 650V Spannungsfestigkeit die man auch noch als Y2 auslegen kann. Wie viel sicherer darf es denn werden? Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
Anzeige
|