Ich möchte gerne einen 24V DC Motorcontroller mit einem 0-10V Signal einer SPS steuern.
Allerdings habe ich noch Probleme mit dem 0-10V Signal auf den 0-5V
Eingang von dem Motor-Steuergerät zu kommen.
Deshalb habe ich auf Basis des Curtis 1216 Motorcontrollers einen
groben Schaltplan erstellt.
Um das ganze galvanisch voneinander zu trennen, wollte ich mit einem
Trennverstärker von Phönix arbeiten. (Oder ist das unnötig?)
Den konfiguriere ich dann auf 0-10V Input und 0-5V Output.
Könnte mir bitte jemand sagen, ob ich die Output-Seite vom
Trennverstärker korrekt mit dem Motorcontroller "0-5V THROTTLE" Eingang
verbunden habe?
Bei der 24V Stromversorgung des Trennverstärkers bin ich mir auch nicht sicher, ob ich diesen nun vom Netzteil der SPS oder von der Stromversorgung (24V Batterie) des Motor-Controllers speisen soll.
Vermutlich ist ein Trennverstärker in diesem Fall eher sinnlos oder gar kontraproduktiv. Aber es sollte auf jeden Fall beachtet werden, wo die Schaltungsmassen zusammengeführt werden, damit es nicht zu Störeinkopplungen auf den Steuereingang kommt. Höchstwahrscheinlich gibt es hierfür an J1 auch einen dedizierten Massepin für das Steuersignal.
Gibt es einen Grund warum Du galvanische Trennung brauchst?
Wenn nein, verbinde beide Grounds und verwende einen Spannungsteiler um
das 0-10 auf ein 0-5V Signal anzupassen.
Ohne konkreten Grund bringen galvanisch Trennungen häufig mehr Chaos als
Nutzen. Insbesondere bei Anfängern.
keinen konkreten Grund, ich dachte nur es sei gut, beide Systeme voneinander zu trennen.
Das heißt, wenn ich das 0-10V Signal softwareseitig in der SPS auf max. 5V begrenze, dann könnte ich diese auch direkt an das Steuergerät anschließen?
Also unter der Annahme, dass ich beide GND (24V Netzteil & 24V Batterie) verbinde?
Der Spannungsteiler wäre dann also quasi die Variante, wo ich hardwareseitig das Signal auf 5V begrenze?
Vermutlich ist ein Trennverstärker in diesem Fall eher sinnlos oder gar
kontraproduktiv. Aber es sollte auf jeden Fall beachtet werden, wo die
Schaltungsmassen zusammengeführt werden, damit es nicht zu
Störeinkopplungen auf den Steuereingang kommt. Höchstwahrscheinlich gibt
es hierfür an J1 auch einen dedizierten Massepin für das Steuersignal.
Leider sind die anderen Anschlüsse nicht beschriftet und beschrieben in dem Datenblatt.
Somit weiß ich nicht ob J1 Steuersignal Masse ist.
Könnte ich das irgendwie anders herausfinden?
Leider sind die anderen Anschlüsse nicht beschriftet und beschrieben in
dem Datenblatt.
Das Datenblatt ist eine Katastrophe und ersetzt nicht ein ordentliches Produkthandbuch. Ich bin ziemlich entsetzt darüber, dass so etwas gar nicht auf den Webseiten von Curtis erhältlich ist.
Somit weiß ich nicht ob J1 Steuersignal Masse ist.
J1 hat sechs Pins. Die genaue Pinbelegung steht im nicht vorhandenen Handbuch.
Könnte ich das irgendwie anders herausfinden?
Möglicherweise geht Curtis wirklich davon aus, dass die Massen irgendwo miteinander verbunden wären. Wenn tatsächlich das Steuersignal die einzige Verbindung zwischen dem SPS-Teil und dem Pumpenteil sein sollte, wäre es sinnvoll, die Massen möglichst dicht an der B--Klemme zusammenzuführen. Wenn es mehrere Verbindungen geben sollte, muss man einen geeigneten Kompromiss finden. Bei den hohen Strömen muss man schon aufpassen, nicht einen Teil des Stroms versehentlich über irgendwelche ringförmigen Signalmassen zu führen.
Leider sind die anderen Anschlüsse nicht beschriftet und beschrieben in
dem Datenblatt.
Das Datenblatt ist eine Katastrophe und ersetzt nicht ein ordentliches
Produkthandbuch. Ich bin ziemlich entsetzt darüber, dass so etwas gar
nicht auf den Webseiten von Curtis erhältlich ist.
Die genaue Pinbelegung steht im nicht vorhandenen
Handbuch.
Ja bei allen anderen Curtis Steuergeräten gibt es ein Handbuch zum Download.
Aber da das Modell 1216 ein sehr simpler Motorcontroller ist, haben die vielleicht gedacht, dass es nicht nötig sei ein Handbuch zum Download anzubieten.
Wenn tatsächlich das Steuersignal die
einzige Verbindung zwischen dem SPS-Teil und dem Pumpenteil sein sollte,
wäre es sinnvoll, die Massen möglichst dicht an der B--Klemme
zusammenzuführen. Wenn es mehrere Verbindungen geben sollte, muss man
einen geeigneten Kompromiss finden. Bei den hohen Strömen muss man schon
aufpassen, nicht einen Teil des Stroms versehentlich über irgendwelche
ringförmigen Signalmassen zu führen.
Ja dies wäre die einzige Verbindung zwischen SPS und Motorcontroller.
Alles andere, wie "Key or System Enable" löse ich über ein potenzialfreies Relais.
Oder an welcher Stelle dachtest du, dass ich eine weitere Verbindung herstellen könnte? Da der Motorcontroller so simpel ist, gibt es ja nicht viel mehr anzuschließen.
@ Ralf (dasbesteodernichts):
Warum startest du laufend neue Threads zur selben Aufgabe und verheimlichst, was bisher schon beantwortet und vorgeschlagen wurde?
@ Ralf (dasbesteodernichts):
Warum startest du laufend neue Threads zur selben Aufgabe und
verheimlichst, was bisher schon beantwortet und vorgeschlagen wurde?
Weil das Thema mit dem Proportionalventil nicht viel mit diesem Thema zutun hat, wo es um einen völlig anderen Motorcontroller geht und nicht um Ventile.
Das Thema mit "Hallsensor ... imitieren" war darauf bezogen, das originale Motorsteuergerät über den verbauten Signalgeber zu steuern.
Ich dachte, dass es so übersichtlicher ist, wenn z.B. jemand später danach googelt, dann muss er sich nicht durch 10 Seiten in einem Thema durchlesen.
Aber ich beabsichtige in dieser Angelegenheit kein weiteres Thema aufzumachen, sorry.
Im Datenblatt steht doch, das der 1216 mit massebezogenen 0-5V am Throttle Eingang gesteuert werden kann. Dazu reicht ein einfacher 2:1 Spannungsteiler, der den SPS Ausgang nicht strommäßig überfordert.
Im Datenblatt steht doch, das der 1216 mit massebezogenen 0-5V am
Throttle Eingang gesteuert werden kann. Dazu reicht ein einfacher 2:1
Spannungsteiler, der den SPS Ausgang nicht strommäßig überfordert.
Dabei auch den Eingangswiderstand des 1216 beachten!
Wenn sich die Eingangsimpedanz Ri des Curtis Controllers nicht wesentlich ändert, dann bau einfach einen Spannungsteiler aus 2k7 und 3k3 Widerständen auf.
Wenn sich die Eingangsimpedanz Ri des Curtis Controllers nicht
wesentlich ändert
Das tut sie nicht. Das ist mehr oder weniger der nichtinvertiernde Eingang eines Opamps mit ein wenig Schutzbeschaltung. Evtl. ist da noch ein RC Glied zur Entstörung, aber alles unkritisch.
Ein Spannungsteiler für Hutschienenmontage ist mir leider nicht bekannt. Nimm 2 Klemmen für Hutschiene, wie Hinz vorschlägt und klemme da die Widerstände rein.
keinen konkreten Grund, ich dachte nur es sei gut, beide Systeme
voneinander zu trennen.
die Idee bleibt trotzdem gut solange es Notebooknetzteile gibt die die GND von sekundär auf primär PE brücken und sich dort aller möglicher EMV Schmutz fast jeglicher Spannungshöhe anfinden kann. Das will man nicht über +5V aufmodulieren.
keinen konkreten Grund, ich dachte nur es sei gut, beide Systeme
voneinander zu trennen.
die Idee bleibt trotzdem gut solange es Notebooknetzteile gibt die die
GND von sekundär auf primär PE brücken und sich dort aller möglicher EMV
Schmutz fast jeglicher Spannungshöhe anfinden kann. Das will man nicht
über +5V aufmodulieren.
Wäre denn dann mein ursprünglicher Schaltplan korrekt?
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich die 24V Versorgung des Trennverstärkers nicht von der 24V Batterie (Motorcontroller) kommen muss.
Wäre denn dann mein ursprünglicher Schaltplan korrekt?
möglich, ich kenne den Baustein nicht, würde mit dem erst mal Versuche
anstellen vor einer endgültigen Platine.
Danke für den Hinweis / Einschätzung, dann werde ich das mal ausprobieren.
So einen Trennverstärker habe ich glaube ich noch da.
Ich habe die an anderer Stelle schon benutzt, um ein 0-10V Signal in ein 4-20mA Signal zu wandeln. Das kann man bei denen alles per Dipschalter konfigurieren.
Ich baue allerdings keine Platine, sondern dass soll alles in einen Schaltschrank auf Hutschiene montiert werden.
Bei disem Trennverstärker ist die Spannungsversorgung vom Ein und Ausgang galvanisch getrennt. Dementsprechend ist es egal wo die 24V herkommen. Nimm das was verkabelungsmäßig komfortabler ist.
Im Beispiel auf dem Ursprungspost sind beide 24V ja galv. getrennt vorhanden.
Entsprechend der Überschrift muß aber noch die Spannung umgesetzt werden 0-10V rein 0-5V raus.
Nicht viel anders wäre es wenn die PWM aus einem Arduino oder ESP erzeugt werden sollen.
Das sind 14,3 kOhm. Also durchaus lösbar mit einem simplen mittelohmigen
Spannungsteiler.
Wenn der Eingangwiderstand einen festen Wert von 14.3kΩ besitzt, wäre es doch naheliegend, einfach einen Vorwiderstand von 14.3kΩ vor den Eingang zu schalten.