Ich habe festgestellt, dass sich IC101 (SSC3s927) erwärmt, wenn das Problem auftritt. Von Resonanzwandlern habe ich leider keine Ahnung, wusste bis dahin noch nichtmal, was das ist.
Kann dieser IC die Ursache sein oder ist das auch nur ein Symptom von einem einfacherem Bauteil?
Das nachträgliche Gebastel war schon so, das NT wurde Ende 2020 im Rahmen einer Rückrufaktion ausgetauscht. Die Revision ist trotzdem von 2017.
Habe auch noch mehr, deutliche Fotos, sind aber dementsprechend groß.
ich würde auch auf Elkos tippen, der Sägezahn auf der 9V ist mMn zu hoch, da könnte eine Schutzschaltung ansprechen;
das Relais überbrückt wohl nur den NTC im Full-On, scheinbar spinnt das Abschalten des Hauptnetzteils, während die 9V zusammenbrechen
LG ist ja bekannt für nicht sehr hohe Bauteilqualität
ist das Problem inzwischen gelöst?
Wenn ich das richtig sehe, liegt am Netzelko über 450V an. Selbst wenn ein 450V-Elko drin ist, sollten da nicht wesentlich mehr als 400V anliegen. Möglicherweise wird dadurch eine Schutzschaltung aktiviert. Wie hoch ist denn die Spannung im Normalbetrieb?
Jörg
Eingeschaltet liegen 393V an. Schaltet das Gerät in Standby, steigt die Spannung langsam an und es fängt bei 450V an zu klicken. Schaltet man ihn dazwischen ein, fällt die Spannung sofort wieder auf 393V.
Das deutet auf einen Fehler in der aktiven PFC hin. Es gibt zwar Ausnahmen, aber bei den meisten Netzteilen wird die PFC in der Tat aus Energiespargründen und zur Erhöhung der Lebenserwartung im Standby-Betrieb abgeschaltet. Vermutlich kommt das Standby-Schaltsignal aus irgendwelchen Gründen nicht am PFC-Schaltkreis an. Sowas ohne Schaltplan zu finden, dürfte aber nicht ganz einfach sein.
Weiß ich noch nicht, dafür müsste ich es nochmal ausbauen.
Die nächste Erkenntnis ist, dass sich das Netzteil einschaltet und aufhört mit klicken, sobald dieser Bereich heiß angepustet wird. Im Betrieb wird dort nur das Relais warm.
Ich habe es zum Jörg rüber gebracht und er hat das Problem gefunden und behoben.
Einer der Entstörkondensatoren hat stark an Kapazität verloren und dadurch in Kombination mit einem Anderen die Überspannung verursacht. Diese wurden scheinbar nachträglich "reingebastelt" und sind laut JR zudem zu knapp in der Spannungsfestigkeit bemessen. (Laut Beschriftung aber 500V?)
Nun sind kleinere, hoffentlich haltbarere Kondensatoren verbaut, für die die Platine scheinbar auch vorgesehen war.
Das Netzteil wurde im Rahmen einer Rückrufaktion, offiziell wegen Brandgefahr, ausgetauscht.
Laut Beschriftung ist es trotzdem von 2017 und die Bildersuche mit der Teilenummer (EAY64470101) ergab, dass andere Netzteile zufälligerweise an den Stellen ebenfalls die deutlich kleineren verbaut haben, anstatt die gelben Klötze.
Im Standby liegt die Zwischenkreisspannung nun bei entspannten 312V.
Vielleicht mag der Jörg ja auch noch was dazu schreiben ;D
Ich habe mir das Netzteil selbst mal angesehen. Der Fehler war sehr kurios und da wären wir sicher auch nach einer endlos langen Diskussion nicht drauf gekommen. Die Erklärung ist nicht ganz einfach, aber ich versuche es mal mit Hilfe von ein paar Bildchen:
Die in Verdacht geratene PFC war daran nicht beteiligt. Sie funktionierte einwandfrei und schaltete sich im Standby-Betrieb ordnungsgemäß ab.
Der Fehler lag an der Beschaltung des eingangsseitigen Brückengleichrichters. Wie üblich, sind dort Kondensatoren zwischen AC-Eingang und DC-Ausgang verbaut (1. Bild). Üblich sind Kapazitäten in der Größenordnung von 1nF. So war es vom Layout her wohl auch vorgesehen. Tatsächlich wurden dort aber nachträglich wesentlich größere 820nF-Kondensatoren hereingezwängt. Das funktioniert problemlos, solange beide Kondensatoren gleich groß sind. Vermutlich mangels Bauraum wurden hier aber normale Folienkondensatoren verwendet, die nicht die erforderliche Belastbarkeit eines X-Kondensators hatten. Folglich haben sie im Lauf der Zeit erheblich an Kapazität verloren. Auch das wäre kein Problem gewesen, wenn der Verschleiß gleichmäßig gewesen wäre. Stattdessen hatten die Kondensatoren aber erheblich unterschiedliche Kapazitäten (787nF und 276nF). Warum das zu einer Überspannung führt, lässt sich besser erklären, wenn man den Extremfall C2=820nF und C3=0 annimmt (2. Bild). Solange der Ausgang normal belastet wird, hat das keine wesentliche Auswirkung. Bei geringer Last tendiert C2 jedoch dazu, eine DC-Spannung aufzubauen, statt der AC-Spannung zu folgen. Da C3 entfallen ist, wird sich die AC-Spannung auf diesen Eingang des Gleichrichters verlagern. Dadurch werden die Dioden D3 un D4 stromlos und können im Schaltplan entfallen (3. Bild). Wenn man jetzt noch die in Serie geschaltete AC-Quelle und C2 vertauscht, erkennt man die klassische Villard-Verdopplerschaltung. Da diese Verdopplerschaltung unerwünscht ist, könnte man auch sagen, dass man mit C2 eine "parasitäre Verdopplerschaltung" generiert. Wenn C2=C3 ist, wird die gleichmäßige Aufteilung des AC-Anteils auf beide AC-Eingänge des Gleichrichters erzwungen, auch ohne Last. Der Übergang von C3=C2 zu C3=0 und der resultierenden Ausgangsspannung von 325V-650V ist dabei fließend.
Warum die vergleichweise riesigen 820nF-Kondensatoren dort nachträglich eingebaut wurden, ist unklar. Vermutlich gab es Probleme bei der Prüfung im EMV-Labor und da musste irgendeine schnelle Lösung her, in diesem Fall leider ohne Rücksicht auf die Lebenserwartung des Gerätes.
Ich habe genau das selbe Problem. Im Moment behelfe ich mir damit, das der TV einfach komplett stromlos gemacht wird wenn er nicht benötigt wird. Ist aber auch irgendwie keine Dauerlösung. Mit welchem Wert wurden die beiden Kondensatoren ersetzt? Laut der Erklärung soll es ein "üblicher" 1nF sein, bin ich da richtig unterwegs?
Jörg hat da die üblichen X1/Y2 Keramikkondensatoren eingebaut, mit 1nF. Man wird auch die oft in Netzteilen verbauten 2,2nF Kondensatoren nehmen können. Meist sind die so hellblau, aber es gibt sie auch in sandgelb:
Ich habe nun einige Versuche hinter mir, zum einen mit 1nf, dann 2,2nf und auch 4,4nf. Leider immer mit dem gleichen Resultat: Das Netzteil schaltet nicht durch sprich es kommt keine Gleichspannung hinten an. Baut man wieder die originalen Kondensatoren ein, dann lässt sich der Fernseher wieder mit dem üblichen Klackern einschalten. Die Kapazitäten der großen gelben liegen ca 200 nF auseinander. Mir fällt eigentlich nur ein, die Kondensatoren durch ebensolche zu ersetzen, aber ich verstehe nicht warum es offensichtlich bei euch mit den kleinen funktioniert und sich bei mir nichts tut. Hat noch jemand eine Idee?
Nein, der TV geht gleich gar nicht an. Es ist das gleiche Board soweit ich das sehen kann. Die gleichen gelben Kondensatoren wo eigentlich die kleineren hätten hin sollen. Wenn die zwei ausgelötet sind und kein Kondensator drin ist führt dies zu dem gleichen Verhalten wie mit den neuen Kondensatoren. Es funkt tatsächlich nur mit den Originalen. Einzige Einschränkung, er schaltet im Standby das Relais ca. alle 10 Sekunden ein und wieder aus.
Danke für all die Tipps, aber ich hab mir jetzt einfach ein neues Board aus Fernost geholt. War für mich die einfachere und unkompliziertere Lösung. Auch wenn ich es gerne selber repariert hätte....
Hallo miteinander, da ich vor einiger Zeit das selbe Problem hatte und den Fehler beim Netzteil auch nicht gefunden habe, habe ich mir ein alternatives Netzteil (OLED65E8PCA LGP65C8-180P EAX67914301 power board) um 70€ bestellt. Da die Größte etwas anders ist und zwei Ausgäne nicht ganz gleich wie beim Original Netzteil belegt sind, musste ich es etwas umbauen. Weil ich aber das originale Netzteil doch gerne als Reserve repariert hätte, bin ich nun sehr froh, dass ich diesen Blog gefunden habe. Weiß zufällig jemand welche Spannung ich anlegen muss um das nun dank eurer Hilfe reparierte Netzteil im ausgebauten Zustand zu aktivieren? Würde gerne alle Ausgangspannungen testen ohne das ich den TV wieder von der Wandhalterung nehmen muss. Danke
Das mit der Netzspannung hätte ich gerade noch hinbekommen:)Danke, dann werde ich das bei Gelegenheit testen.
Ja das Netzteil ist eigentlich bis auf 2 Pins identisch belegt. Nur liefert es statt den 24V nur 23V. Ich hatte eigentlich das Original Netzteil bestellt, dieses war aber nicht verfügbar. Die Chinesen haben mir dann das Netzteil als Alternative vorgeschlagen....
Mein Netzteil wurde auch vor ca. 2 Jahren wegen Brandgefahr im Zuge der Rückrufaktion ausgetauscht und das neue klickte seit einiger zeit im Standby fröhlich herum. Einer von den zwei Kondensatoren hatte nur mehr 2nF der andere 290nF. Nun warte ich auf die neuen Kondensatoren. Danke
Hallo Zusammen, mein TV hat jetzt auch das klicken im Standby. Die Netzplatine hat die Bezeichnung LGP65B7-17OP, EAY 64470102. Diese Platine ist jedoch kaum zu bekommen. Kennt jemand eine Alternative dazu die eingebaut werden könnte? z.B.das LGP65C8-180P wie von einem anderen User beschrieben.
Habe leider auch Probleme mit meinem tv.
Bei mir alles folgendermaßen angefangen.
Zu erst konnte ich nicht mehr in den lg Store rein. Danach haben sich 2 der 4 hdmis verabschiedet. Nach ca 2 weitern Wochen fing es mit dem klicken im standby an (alle 5 Sekunden ca.). Und nun geht der tv nicht mehr an. Die standby Lampe reagiert zwar aber ich bekomme kein Bild.
Meine Frage ist kann es mit den 2 Kondensatoren zutun haben?
Hallo zusammen
Habe leider auch Probleme mit meinem tv.
Bei mir alles folgendermaßen angefangen.
Zu erst konnte ich nicht mehr in den lg Store rein. Danach haben sich 2
der 4 hdmis verabschiedet. Nach ca 2 weitern Wochen fing es mit dem
klicken im standby an (alle 5 Sekunden ca.). Und nun geht der tv nicht
mehr an. Die standby Lampe reagiert zwar aber ich bekomme kein Bild.
Meine Frage ist kann es mit den 2 Kondensatoren zutun haben?
Gruß Waldemar
Jetzt war der tv ca 2 Wochen im standby und funktionierte ca für 3 Stunden bis er von alleine in den standby gewechselt hat.
Jetzt geht er wieder nicht mehr an.
Ich bin über eure Diskussion gestolpert. Mein 65B7D hat jetzt auch das Phänomen dass er im Standby klickt.
Beim Klicken (3-5 mal) geht dabei die Standby Leuchte aus und nach den Klicks wieder an. Das wiederholt sich ein paar mal bis es ein anderes Klick gibt und dann legt der TV ne Pause mit dem Klicken ein (< 1min)
Ich hab keine Ahnung von Elektronik und daher meine wichtigste Frage: ist das gefährlich oder einfach nur ein „Schönheitsfehler“ wenn sonst alles funktioniert ?
Hallo Sven,
ganz ungefährlich ist das nicht. Immerhin bedeutet dieser Fehler eine permanente erhebliche Überspannung in Standby-Betrieb. Da könnten schwerwiegende Folgefehler auftreten. Das sollte schon behoben werden. Bis das soweit ist, würde ich das Gerät grundsätzlich nicht im Standby beteiben, also immer am Netzschalter ausschalten oder Stecker ziehen. Da besteht aber die Gefahr, dass Du es irgendwann vergisst.
Mein Gerät hätte das selbe Fehlerbild und ich konnte es problemlos auf die beschriebene Weise durch Umbau auf zwei 2.2 nF Kondensatoren (VY2222M31Y5VS63V7) beheben.
Hallo nochmal,
ich habe inzwischen einige Varianten dieser Teile in die Finger bekommen. Der Fehler zieht sich durch alle Versionen. Die Version im Bild scheint eine neuere Version zu sein. Hier wurde schon das Layout derart geändert, dass die fehleranfälligen Kondensatoren direkt reinpassen. Also keine Notlösung mehr sondern jetzt eine dauerhafte Designänderung, die ihren Besitzern in den nächsten Jahre sicher noch viel "Freude" bereiten wird.
Die häufigste Variante war meines Wissens die Rev1.1 von 2017. Das ist die, bei der die großen Kondensatoren in das kleine Footprint gezwängt wurden. Die Version im Bild oben war, glaube ich, von 2020 (kann leider nicht mehr nachsehen).
Keine LED, keine Spannung an USB, Stromverbrauch quasi 0.
Am Netzteil nur die 7.8V an 12VM messbar.
Hi zusammen,
REV1.1 2017.05.22
Verbaut sind bei mir C601 und C602 die kleinen Blauen Kondensatoren. Jeweils 470pF und 1KV.
Es waren beide Brückengleichrichter, der Thermistor TH101 und eine Diode D603 durchgebrannt.
Nach austausch dieser Teile messe ich an 12VM 7,7 volt.
An den anderen Pins ist im ausgebauten Zustand keine spannung messbar.
Ist das so in Ordnung?
Wie kann ich das Netzteil im ausgebauten Zustand dazu bringen zu starten?
Nochmal zum Einschaltvorgang:
Im Standby-Betrieb arbeitet das kleinere der beiden Netzteile im Energiesparmodus und liefert auf der 12VM-Leitung nur ca. 8V.
Wie bei TV-Netzteilen üblich, arbeiten die Steuersignale in positiver Logik, d.h., sie brauchen eine positive Spannung (3,3V oder 5V), damit die jeweiligen Spannungen einschalten.
Um alle Spannungen einzuschalten, müssen die Pins "PWR_ON", "12VT_ON" und "DRV_ON" angesteuert werden. Da ich inzwischen mehrere Netzteile testen musste und zum Glück die Steuerstecker aller Netzteile dieser Baureihe pinkompatibel sind, habe ich mir einen Stecker gebastelt, der diese Steuerleitungen über jeweils einen 1k-Widerstand mit der 12VM-Leitung verbindet. Dann kann man sofort alle Ausgangsspannungen überprüfen.
Also das Netzteil hat es jetzt nach 1 Woche wieder zerlegt. Genau die gleichen Teile sind wieder durchgebrannt. 😡 NTC, Brückengleichrichter und die Gleichrichterdiode hinter dem Brückengleichrichter.
Die 16a Haussicherung hat ausgelöst und die internen Sicherungen sind alle heile.
Da muss doch irgendwas das Netzteil überlasten bis der Brückengleichrichter durchlegiert. Ich denke mal der Fehler liegt irgendwo anders aber nicht im Netzteil selber?
Wozu bauen die dort 3 Sicherungen ein, wenn im Schadenfall vorher sämtliche Komponenten kaputt gehen?
Hat sich erledigt. Ich idiot hab statt einer Shottky diode eine
Gleichrichterdiode eingelötet.
Verbaut war eine Shottky Diode mit der Aufschrift 3A60. Im Datenblatt steht das diese 3A mit einer Spannung von 60V aushält. Die Diode ist direkt hinter den Brückengleichrichter an plus angelötet. Muss diese nicht eine höhere Spannung aushalten? Der Brückengleichrichter hat ja auch eine max. Spannung von 600V. Ich verstehe das irgendwie nicht. 🤔
Verbaut war eine Shottky Diode mit der Aufschrift 3A60. Im Datenblatt
steht das diese 3A mit einer Spannung von 60V aushält.
Das kann nicht sein. Vielleicht gibt es tatsächlich eine Schottky-Diode mit zufällig genau dieser Bezeichnung. Nach allgemein üblicher Nomenklatur für Gleichrichterdioden sollte die Diode 3A und 600V Sperrspannung haben (bei der aufgedruckten Voltzahl wird üblicherweise hinten eine Null weggelassen).
Ich nehme an, Du meinst Pos.-Nr. D603. Das ist eine Art Bypass-Diode, die den Einschaltstromimpuls an der PFC vorbei direkt zu den großen Elkos ableitet. Im Normalbetrieb nach dem Einschalten hat die keine Funktion mehr. An dieser Stelle braucht man nur eine 50-Hz-Gleichrichterdiode mit 600V Sperrspannung. Eine Schottky-Diode wäre hier maximal fehl am Platz, vor allem, wenn sie nur 60V kann.
Wenn D603 defekt ist oder Zeichen von Überhitzung zeigt, deutet das auf ein anderes Problem hin - vermutlich die eigentliche Ursache des ganzen Ärgers mit diesen Netzteilen. Mit den mir bis jetzt vorliegenden Informationen würde ich folgende These aufstellen:
Die PFC verursacht netzseitig einen relativ hohen Ripplestrom, der im Normalfall von den beiden X-Kondensatoren CX103 und CX104 abgefangen werden muss. Gerade diese Typen im gelben Gehäuse halten dieser Belastung aber nicht immer stand und verlieren nach und nach ihre Kapazität. Das führt wiederum zu einer Erhöhung der HF-Ripplespannung am Netzgleichrichter, was die Belastung der Restkapazität weiter erhöht und diesen Vorgang immer weiter beschleunigt. Das kann im Extremfall zur Explosion des X-Kondensators führen. Das ist vermutlich auch schon früher vorgekommen und deshalb gab es (vermutlich) die Rückrufaktion. Die hohe Ripplespannung am Netzgleichrichter führt auch dazu, dass D603 im Normalbetrieb leitend und überlastet wird. Um CX103 und CX104 zu entlasten, wurden die kleinen Kondensatoren C601 und C602 durch die riesigen Folienkondensatoren ersetzt. C601 und C602 liegen als Serienschaltung defakto parallel zu CX103 und CX104, die jeweils 470nF haben. Mit C601 = C602 = 820nF kommen also nochmal 410nF dazu. Inzwischen hat sich aber bei einigen Geräten gezeigt, dass diese Maßnahme den Fehler nicht verhindert, sondern nur verzögert.
Langer Rede kurzer Sinn:
Um den Fehler nachhaltig zu beseitigen, müssen nicht nur C601 und C602 zurückgebaut, sondern auch CX103 und CX104 überprüft werden. Besondere Vorsicht ist bei den gelben Typen geboten. Am besten baut man dort etwas höher belastbare X-Kondensatoren mit einem größeren Gehäuse (RM 22,5mm) und/oder einer höheren Kapazität (z.B. 680nF) ein.
Falls Jemand Informationen hat, die diese These bestätigen oder widerlegen, immer her damit.
Verbaut war eine Shottky Diode mit der Aufschrift 3A60. Im Datenblatt
steht das diese 3A mit einer Spannung von 60V aushält.
Das kann nicht sein. Vielleicht gibt es tatsächlich eine Schottky-Diode
mit zufällig genau dieser Bezeichnung. Nach allgemein üblicher
Nomenklatur für Gleichrichterdioden sollte die Diode 3A und 600V
Sperrspannung haben (bei der aufgedruckten Voltzahl wird üblicherweise
hinten eine Null weggelassen).
Ich nehme an, Du meinst Pos.-Nr. D603. Das ist eine Art Bypass-Diode,
die den Einschaltstromimpuls an der PFC vorbei direkt zu den großen
Elkos ableitet. Im Normalbetrieb nach dem Einschalten hat die keine
Funktion mehr. An dieser Stelle braucht man nur eine
50-Hz-Gleichrichterdiode mit 600V Sperrspannung. Eine Schottky-Diode
wäre hier maximal fehl am Platz, vor allem, wenn sie nur 60V kann.
Wenn D603 defekt ist oder Zeichen von Überhitzung zeigt, deutet das auf
ein anderes Problem hin - vermutlich die eigentliche Ursache des ganzen
Ärgers mit diesen Netzteilen. Mit den mir bis jetzt vorliegenden
Informationen würde ich folgende These aufstellen:
Die PFC verursacht netzseitig einen relativ hohen Ripplestrom, der im
Normalfall von den beiden X-Kondensatoren CX103 und CX104 abgefangen
werden muss. Gerade diese Typen im gelben Gehäuse halten dieser
Belastung aber nicht immer stand und verlieren nach und nach ihre
Kapazität. Das führt wiederum zu einer Erhöhung der HF-Ripplespannung am
Netzgleichrichter, was die Belastung der Restkapazität weiter erhöht und
diesen Vorgang immer weiter beschleunigt. Das kann im Extremfall zur
Explosion des X-Kondensators führen. Das ist vermutlich auch schon
früher vorgekommen und deshalb gab es (vermutlich) die Rückrufaktion.
Die hohe Ripplespannung am Netzgleichrichter führt auch dazu, dass D603
im Normalbetrieb leitend und überlastet wird. Um CX103 und CX104 zu
entlasten, wurden die kleinen Kondensatoren C601 und C602 durch die
riesigen Folienkondensatoren ersetzt. C601 und C602 liegen als
Serienschaltung defakto parallel zu CX103 und CX104, die jeweils 470nF
haben. Mit C601 = C602 = 820nF kommen also nochmal 410nF dazu.
Inzwischen hat sich aber bei einigen Geräten gezeigt, dass diese
Maßnahme den Fehler nicht verhindert, sondern nur verzögert.
Langer Rede kurzer Sinn:
Um den Fehler nachhaltig zu beseitigen, müssen nicht nur C601 und C602
zurückgebaut, sondern auch CX103 und CX104 überprüft werden. Besondere
Vorsicht ist bei den gelben Typen geboten. Am besten baut man dort etwas
höher belastbare X-Kondensatoren mit einem größeren Gehäuse (RM 22,5mm)
und/oder einer höheren Kapazität (z.B. 680nF) ein.
Falls Jemand Informationen hat, die diese These bestätigen oder
widerlegen, immer her damit.
Jörg
Habe gerade mal die besagten Bauteile ausgelötet und gemessen.
CX104=470nK275V-X2=2,9nF
CX103=470nK275V-X2=11,2nF
CX102=470nK275V-X2=17nF
CX101=680nK275V-X2=632nF
C601=R 471K 1KV=475pF
C601=R 471K 1KV=473pF
alle anderen Folienkondensatoren sind noch heile. C601 u. C602 sind ja soweit auch noch ok.
CX104-CX101 würde ich ersetzen gegen größere? Also höhere Spannungsfestigkeit? C601 und C602 sollen auch durch Folienkondensatoren ersetzt werden? Nun stellt sich die Frage, welche? Es wäre ja nicht schlecht wenn es länger halten würde. 😀
ich wollte mich einfach bei den Leuten bedanken die das Problem ausgearbeitet haben. Ich habe heute meinen LG TV (BJ 2017) dank eurer Informationen "bis jetzt" erfolgreich ins StandBy-Leben zurückgeholt und kann jetzt wieder wie gewohnt einschalten. Ich hoffe es bleibt erstmal (für immer) so. Das letzte halbe Jahr habe ich halt mit dem Schalter der Steckdosenleiste gearbeitet und immer gleich nachdem einschalten der Steckerleiste den TV eingeschalten. Manchmal ging er aber dann auch nochmal von selbst aus, was natürlich sehr nervig war, weil dann die komplette Kette die dranhängt (Denon, Cambridge) alles mit ausgeschalten hat. Sind wir mal guter Dinge.
Kann man hier jemanden etwas gutes tun? Ich wäre gerne bereit einen kleinen Beitrag zu spenden?
Hi, ich suche immernoch in Berlin jemanden, der das gleiche Problem bei meinem TV beheben könnte. Ich selbst kann mit einem Lötkolben nicht umgehen und den TV irgendwo hin bringen ist auch recht schwierig.
Habt ihr einen Tipp ?
Viele Grüße Sven
Hallo,
Ich habe jetzt auch das Problem mit dem Klicken meines LG OLED 65 B7D Fernsehers im Standby Modus.
Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich machen kann, wenn ich selbst nicht Hand anlegen will bzw. kann?
Ich weiß, dass das Forum etwas für Leute ist, welche selbst Hand anlegen wollen. Allerdings habe ich im Internet ansonsten keinen weiteren Thread gefunden, wo dieses Problem beschrieben oder diskutiert wird.
Vielen Dank im voraus!
Hallo und noch mal vielen Dank für die Unterstützung!
Nach erfolgreichem Ersatz von C601 und C602 (VY2222M31Y5VS63V7 Capacitor ceramic X1,Y2,suppression capacitor 2.2nF) würde ich angesichts der letzen Beiträge gerne auch CX104-CX101 ersetzen. Meine elektronischen Fähigkeiten beschränken sich auf die Benutzung eines Lötkolbens und das Befolgen einer brauchbaren Anleitung. Könnte ich dazu eine genaue Typenbezeichnung der zu verwendenden Kondensatoren erhalten?
Um den Fehler nachhaltig zu beseitigen, müssen nicht nur C601 und C602
zurückgebaut, sondern auch CX103 und CX104 überprüft werden. Besondere
Vorsicht ist bei den gelben Typen geboten. Am besten baut man dort etwas
höher belastbare X-Kondensatoren mit einem größeren Gehäuse (RM 22,5mm)
und/oder einer höheren Kapazität (z.B. 680nF) ein.
Falls Jemand Informationen hat, die diese These bestätigen oder
widerlegen, immer her damit.
Hallo zusammen, hab mich erstmal direkt angemeldet hier da auch mein TV von dem ständigen Relaisschalten betroffen war im Stand-by. Dieser Artikel hat mir hier schon mal sehr weiter geholfen, vielen dank dafür an Alle beteiligten.
C601 und C602 habe ich wie vorgeschlagen durch 2,2nF XY Varianten ersetzt, das Problem war dann auch behoben, jedoch nach kurzer Betriebszeit (2-3h) ist der CX102 abgeraucht (mit richtig viel Rauch aus dem Gehäuse). Also Vorsicht wenn ihr nur C601 und 602 tauscht!!!
Mein Board ist übrigens eines der getauschten, von der Rückrufaktion, wo C601 und C602 bereits auf das korrekte Rastermass designed wurden. REV1.2 (2019.09.16).
Ich würde meine CX101-104 nun gegen folgende tauschen, gibts hier Einwände?
Und sollten die C601 und C602 ebenso retour auf diese getauscht werden, was ist hier eure Empfehlung? Vielen Dank. BR Max
Ja im TV Betrieb (kein Standby), aber nur der CX102. Ich werde jetzt alle (CX101-104) tauschen auf neue 680nF x2 und die getauschten C601 und C602 belassen (2,2nF).
Ja korrekt, aber ich beziehe mich da auf die Erkenntnisse von Jörg R., das es besser wäre diese durch eine höhere Kapazität zu ersetzen da diese wohl unterdimensioniert wurden. Deshalb hat LG vermutlich auch diese untypischen Ko's für C601 und C602 eingesetzt zur zusätzlichen Kapazitätserweiterung von CX103 und CX104. Da ich diese beiden (C601 und C602) aber nun bereits durch XY mit 2,2nF ersetzt habe, war mein Gedanke CX102-104 zumindest durch 680nF zu ersetzen, der CX101 is bereits ein 680nF auf meinem Board (Originalbestückung). Im groben Sinne sinds ja nur Entstörkondensatoren da sollte sich eine höhere Kapazität eher positiv auswirken. Bin aber natürlich für Gegenargumente offen und für jedes Feedback dankbar.
Um was geht's:
An der Steckerleiste zum Mainboard vom Netzteil messe ich folgende Werte:
OHNE Mainboard angeschlossen:
20VS 13,4V
12VM 7,8V -> passt als STBY
ACD 0
12VT_ON 0V
PRW_ON 0V
Mit Mainboard:
20VS 13,4V
12VM 7,8V
ACD 3,5
12VT_ON 0,03V
PRW_ON 3,3V
Meine Frage ist, wo die 12VT_ON Spannung herkommt. Ist das ein Signal aus dem Mainboard (welches damit eher der Übeltäter zu sein scheint?) oder wird die auf dem Netzteil erzeugt und dort funktioniert etwas nicht so wie es soll?
Die Kondensatoren C601 und 602 habe ich bereits getauscht, allerdings waren die ausgebauten nicht defekt.
Meine Frage ist, wo die 12VT_ON Spannung herkommt. Ist das ein Signal
aus dem Mainboard (welches damit eher der Übeltäter zu sein scheint?)
oder wird die auf dem Netzteil erzeugt und dort funktioniert etwas nicht
so wie es soll?
Hallo,
ich wohne in Wiesbaden und hatte in meinem ganzen Leben noch keinen Lötkolben in der Hand, daher traue ich mir das ganze nicht zu. Es wohnt nicht zufällig jemand im Rhein-Main-Gebiet der das mit den Kondensatoren schon gemacht hat?
Ich würde das Gerät auch vorbei bringen und natürlich auch gerne was für die Zeit und die Kleinteile bezahlen.
Schon jetzt mal vielen Dank
Silke
Konnte einer von euch beobachten, wie das Sterben angefangen hat?
Bei mir hängen Router, Switch und Fernseher ein einem Shelly. Über dessen Strommessfunktion wird ein 2. Shelly angesteuert. Dieser schaltet dann den AV Verstärker und andere Sachen dann ein, wenn der Fernseher an ist. Bisher habe ich dafür eine Schwellleistung von 50W verwendet.
Seit einer Weile funktioniert das nicht mehr, da im Standby öfters für eine kurze Zeit Leistungsspitzen vorhanden sind. Wenn ich den TV ausstecke, sind die weg. Die Auflösung im Log von Home Assistant ist leider etwas begrenzt, es sieht aber so aus, als ob die Last für ca. 50s anliegt.
Bisher konnte ich noch nicht identifizieren, ob das Relais anzieht, da ich nie im Raum war.
Konnte einer von euch vergleichbare Leistungsspitzen im Standby beobachten?
Ich habe hier noch X2 Kondensatoren mit 250~ und 220nF liegen. Da müsste ich ein passendes Pärchen ausmessen können. Sollten die passen? Im Zweifelsfall würde ich das einfach mal probieren, so aufwendig ist der Tausch nicht.
Die waren runter auf 725nF und 155nF. Schon etwas unsymmetrisch. Danke für den Tip mit dem Log. Mit meiner Magic Remote komme ich da nicht ran. Damuss ich mir noch was überlegen.
Also im Zuge einer Umtauschaktion wurde auch bei mir das Netzteil 2020 getauscht, 4 Jahre später hatte ich exakt das Problem mit dem Relais klackern unter Standby. Also ja kann man machen aber das Problem wird früher oder später präsent sein.
ich habe quasi das gleiche Netzteil, allerdings eine frühere Version (Rev 1.0 2017.01.09). Bei mir ist es so, dass gar keine Standbyspannung an den 12VM messbar ist. Ich habe dann mal den Weg zurückverfolgt und konnte feststellen, dass dieser LLC controller für die 12VM zuständig ist:
Ich habe aufgrund der Erfahrungen im Thread die Folienkondensatoren am Eingangsfilter ausgebaut und gemessen. Auch bei mir hatten die teilweise eine stark reduzierte Kapazität. Ich habe die jetzt provisorisch mal durch 820nF X2 ersetzt. Man muss zu dieser Netzteil Revision wissen, dass hier noch keine Filterkondensatoren am Netzgleichrichter verbaut wurden.
Ich habe dann im nächsten Schritt die Versorgungsspannung (Pin 2 im Datenblatt) des genannten control ICs gemessen. Diese stieg nur langsam auf knapp 5V an. Die Zwischenkreisspannung lag bei rund 310V. Ich konnte bei näherer Begutachtung der Platine sehen, dass der Widerstand an Pin 18 worüber er sich den startup Strom zieht, unterbrochen war. Das waren 3 SMD Widerstände und einer war offen. Ich habe dann einen Ersatz aus bedrahteten Widerständen mit dem gleichen Wert gebaut und das Netzteil zum testen eingebaut. Sobald ich ihn in die Steckdose gesteckt habe war die Standby LED wieder an. Habe ihn dann eingeschaltet und in dem Moment hat auch kurz was auf dem Bildschirm aufgeleuchtet. Ich musste allerdings sofort wieder ausschalten, da sich die von mir drangebauten Widerstände in magischen Rauch verwandelt haben.
Nun also die Frage: Woran kann das liegen? Zieht er permanent zu viel Strom über den Startup Pin? Es war ja zumindest kurzzeitig wieder die Standby Spannung da, weshalb ich davon ausgehe, dass der IC grundsätzlich funktioniert. Auch habe ich nach der Diode wo er sich die VCC Spannung dann aus dem Trafo holt mal 12V von extern eingespeist. Die kamen auch bis zum Controller durch. Falls hier jemand Ideen hat bin ich sehr dankbar. Vielleicht kann ich mit dieser Problembeschreibung etwas mehr Licht in die Problemfindung bei diesem Netzteiltyp bringen.
Die waren runter auf 725nF und 155nF. Schon etwas unsymmetrisch.
Danke für den Tip mit dem Log. Mit meiner Magic Remote komme ich da
nicht ran. Damuss ich mir noch was überlegen.
Kurze Rückmeldung:
Ich hab die 820nF gegen X2 220nF ausgetauscht. Seit dem sind die Leistungsspitzen weg.
Moin! Hier scheinen ein paar wirkliche Fachleute zugegen zu sein. Ich habe mich auch schon einmal quer gelesen, bin aber auf meinen Fehler nicht gestoßen. Wenn ich es doch übersehen haben sollte, schon mal „sorry“!
Ich habe einen LG B2 65 Zoll. Garantie leider abgelaufen. Der hat immer schon mal wieder rum gezickt- und ist zwischendurch ausgegangen oder wieder an aus an aus.
Seit einigen Wochen geht er erst wieder an, wenn ich 1 bis 30 Minuten warte. Nach erster Recherche dachte ich, es wäre die besagte Platine und habe sie bei Fixparts bestellt und eingebaut. Leider keine Verbesserung. Rote LED war im Stand-by Modus immer zu sehen. Wenn ich den Fernseher eingeschaltet habe, ist diese ausgegangen und der Fernseher dann nach besagte Zeit irgendwann tatsächlich angegangen.
Gibt es da noch eine Option den Fernseher zu retten oder kann ich direkt einen neunen bestellen? Dann wieder LG, ggf. G Serie?
Für Antworten bin ich sehr dankbar! Schönen Abend!
@Max77
Ich habe bei mir auch die C601 und C602 ersetzt, und gestern Abend gab
es dann auch während des Betriebs ein Knall und vermutlich hat sich wie
bei dir der CX102 in Rauch aufgelöst.
Daher die Frage, hast du deine CX101-104 jetzt gegen die 680nF getauscht,
oder hast du die 480nF die ja Original drin sind verbaut?
Ich merke bisher keinen Unterschied durch den vermutlich defekten CX102,
was würde passieren wenn ich gar nichts machen würde?
@Markus W.
Ja die dürften auch gut passen. Ich hab mir dann folgende bei Conrad bestellt, sind zwar vom Pinabstand etwas grösser aber die Lötpins lassen sich gut zurechtbiegen.
Servus zusammen , ich habe hier eine EAY65689424 aus einem OLED55CX9LA!
Ich habe mir alles in diesem beitrag durchgelesen und schon mal eine menge gelernt. Ich habe volgendes Problem, dass bei mir das Netzteil gar nicht startet. Also ich habe gar keine Spannungen am ausgang im Standby modus!
Ich hatte auch die Carli Kondensatoren, habe die mal durchgemessen und die hatten bei 0,817 uF also waren beide gut. Habe trotzdem mal beide getauscht natürlich ohne Erfolg. Die Sicherung in der Mitte ist ganz und zeigt auch unter Spannung etwa 325V (F601 nach den großen Kondensatoren).
Die Mosfets auf der Secondary hatte ich alle mal im Widerstandsmodus durchgemessen und alle haben hohen widerstand. Also denke mal keiner der Mosfets ist durch. An den 3 Pin Dioden nähe des Ausgangs, kriege ich gar keine Spannung. Heißt ich habe auch keine Spannung aus dem Trafo heraus.
Es gab einen Stromausfall im Haus und danach war der Fernseher tot!
Wie fange ich da jetzt am besten an auf der Primary zu gucken. Die Kondensatoren laden sich auf jeden Fall auf, entlade die immer mit einer Glühbirne, wenn ich das Ding am Netz hatte.
Ist nicht das erste Netzteil an dem ich sitze, aber die meisten Netzteile hatten meist defekte Mosfets oder Dioden. Dieses mal scheint es etwas involvierter zu sein!
Habe mal etwas weiter gemacht und herausgefunden, dass der Eingang der Dioden einen Kurzschluss zu Masse aufzeigt, wie in dem Bild eingezeichnet.
Nehme ich den Trafo raus ist der Kurzschluss weg.
Also scheint es mir als hätte der Trafo einen weg.
Aber wenn das so wäre dann müsste ich das ja am Trafo selbst messen können, dass einige Windungen mit anderen verschmolzen sind.
Leider weiß ich nur nicht welche der Beinchen Kontakt haben sollten zueinander und welche nicht um sicher zu sein, dass der Trafo durch ist.
Leider konnte ich auch keinen Ersatz/Datenblatt finden.
Hatte es versucht mit 200P-LM11 , 20OP-LM11 und auch mit EBJ64232401, aber kein ordentliches Ergebnis bekommen.
Wenn da jemand Werte für hätte welches Bein, mit welchem verbunden sein müsste, wäre ich euch sehr verbunden!
Da hast du natürlich Recht, jedoch ist damit der Eingang der Gleichrichter Dioden auch zu Masse kurzgeschlossen und dadurch kann ja keine Spannung rauskommen.
Das ist der Punkt warum ich das gerne mal verifizieren würde. Der Punkt den ich davor markiert habe ist Spannungsführend und ausschlaggebend für eine Ausgansspannung.
Ohne den Trafo ist der Kurzschluss weg.
Auf dem Bild sind die Gleichrichter Dioden bereits ausgelötet!
Das ist eine klassische Mittelpunkt-Gleichrichterschaltung. D.h., der Trafo hat eine Wicklung mit Mittelanzapfung die direkt mit Masse verbunden ist. Die Dioden sitzen an den Wicklungsenden. Dein "Kurzschluss" ist die Verbindung der Spulenenden zur Masse.
Der Trafo ist also wahrscheinlich in Ordnung
Jörg
Ok danke, finde es dann komisch, dass ich nichts am Ausgang des Trafos messen kann. Weil am Eingang habe ich ca. 200V anliegen aber nichts am Ausgang. Und ein Trafo ist ja passiv, der braucht ja nichts um die Spannung zu wandeln.
Hey Jörg,
ich habe exakt das von dir geschilderte Problem. Wenn er an ist, läuft alles problemlos. Im Standbymodus dann das Klick-Klack Thema.
Kannst du mir sagen welche Kondensatoren du gegen die nachgerüsteten gelben Blöcke getauscht hast.
Meinetwegen schreiben wir privat und regeln das gegen eine Dankeschön-Paypal-Überweisung.
Ich habe nämlich einen Elektriker, der das machen würde, jedoch weiß er nicht welche nun hinein sollten.
Melde dich bitte
mein LG C1 macht nun auch Probleme.
SPrich, ich schalte ihn aus, die LED geht aus und er lässt sich nicht mehr einschalten. Ich muss für ein paar Minuten den Stecker ziehen.
Wenn ich Glück habe, gehts auch mal ohne Stecker ziehen, das Problem ist also noch nicht konstant.
Ich muss ja die Kondensatoren 601 und 602 tauschen, im besten Fall auch C101 -C104.
Da ich bei den Teilen aber nicht richtig durchblicke, wollte ich nachfragen, ob ich mit diesen richtig liege.
Den empfohlenen Würth finde ich nur bei Digikey, die wollen aber 18€ Versand bearbeitung.
Wäre super wenn mir hier kurz einer helfen kann.
Einlöten ist für mich kein Problem, will nur den TV wegen falschen Teilen nicht schrotten. Vorallem stimmen die Stückzahlen?
Ich nochmal. Ich war das Wochenende auf dem Campingplatz, die Sicherung für das Wohnzimmer ist wohl geflogen. Der TV schmeißt die Sicherung direkt wieder.
Ich habe das Netzteil nun ausgebaut, leider sieht es ein bisschen anders aus als bei meinen Vorgänger.
Wenn ich das nun richtig interpretiere, muss ich auf jeden Fall die 2 gelben tauschen und wohl am besten auch die 4 schwarzen?
Leider hab ich niemanden der vorbeikommen kann um die Bauteile zu tauschen.
Gleichzeitig braucht mein TV unbedingt nen Pixel Refresher Durchlauf der aber immer scheitert weil der aus dem Standby gestartet wird - aber nach einer Verzögerung die das Standby nicht durchhält.
Hat jmd eine Idee für einen Workaround ? Wie kann ich den Pixel Refresher früher starten oder ähnliches?
Um den Fehler nachhaltig zu beseitigen, müssen nicht nur C601 und C602
zurückgebaut, sondern auch CX103 und CX104 überprüft werden. Besondere
Vorsicht ist bei den gelben Typen geboten. Am besten baut man dort etwas
höher belastbare X-Kondensatoren mit einem größeren Gehäuse (RM 22,5mm)
und/oder einer höheren Kapazität (z.B. 680nF) ein.
Falls Jemand Informationen hat, die diese These bestätigen oder
widerlegen, immer her damit.
Hallo zusammen, hab mich erstmal direkt angemeldet hier da auch mein TV
von dem ständigen Relaisschalten betroffen war im Stand-by. Dieser
Artikel hat mir hier schon mal sehr weiter geholfen, vielen dank dafür
an Alle beteiligten.
C601 und C602 habe ich wie vorgeschlagen durch 2,2nF XY Varianten
ersetzt, das Problem war dann auch behoben, jedoch nach kurzer
Betriebszeit (2-3h) ist der CX102 abgeraucht (mit richtig viel Rauch aus
dem Gehäuse). Also Vorsicht wenn ihr nur C601 und 602 tauscht!!!
Mein Board ist übrigens eines der getauschten, von der Rückrufaktion, wo
C601 und C602 bereits auf das korrekte Rastermass designed wurden.
REV1.2 (2019.09.16).
Ich würde meine CX101-104 nun gegen folgende tauschen, gibts hier
Einwände?
Und sollten die C601 und C602 ebenso retour auf diese getauscht werden,
was ist hier eure Empfehlung? Vielen Dank. BR Max
Hallo Max,
ich bin leider technisch in diesem Bereich absoluter Anfänger. Mein Fernseher hat seit einigen Tagen auch das beschriebene Problem. Auch ich war von der Austauschaktion 2020 betroffen.
Ich traue mir zu die betroffenen Bauteile auszutauschen, nur möchte ich bei der Beschaffung dieser keinen Fehler machen. Könntest du mir bitte daher nochmal konkrete Links schicken, welche Teile ich kaufen muss für C601, C602 und CX101-104? Sind das 6mal die identische Teile oder unterscheiden sich diese. Habe die Beiträge mehrfach gelesen, aber 100%-ig sicher bin ich mir nicht.
Hallo Daniel,
da Reichelt nicht liefern konnte habe ich woanders bestellt und seither kein Problem mehr.
C601 und C602 habe ich durch folgende ersetzt:
VY2222M31Y5VS63V7 Capacitor ceramic X1,Y2,suppression capacitor 2.2nF
https://www.amazon.de/dp/B07W62RBYN
Ich habe dieses Standby "Klackern" währenddessen sich der LG nicht mehr anschalten lässt. Somit auch kein Pixel Refresher was sich langsam bemerkbar macht.
Habe mir einerseits nen gebrauchtes Versorgungsmodul bestellt, so dass ich es erst mal austauschen kann. Gleichzeitig kann ich dann mein Modul mit neuen Teilen versorgen.
Hallo! Ich habe den kleineren 55B7D.
Fehlerbild: Relais klicken in Sekunden Takt. Fernseher geht erst bei drücken der Fernbedienung nach ca. 15-40Sekunden später an. Wenn an, keine Probleme. Wenn aus, wieder klicken ohne Ende, also Stecker abziehen.
Habe ein anderes Netzteil, weil ich kein 65B7D sondern 55B7D besitze, auf dem Board ist kein CX101 aber CX102,Cx103,CX104 habe ich mit dem Baugleichen 470k 0,47UF ersetzt, selber Fehler. C601 UND C602 auch ersetzt, wieder selber Fehler.
Hat jemand den selben Fehler und hat erfolgreich den 55B7D Netzteil repariert und wie?
Eine Woche bis der Service vor Ort ein "neues" Netzteil verbaut hat.
Dieses hat ca. 20 Minuten gedauert. Danach alles wieder bestens!
Wollte der LG Service von Dir kein Foto der Meldung am Fernseher für den Umtausch?
Von mir wollen sie das. Aber für das Klicken gibt es ja keine Meldung am Fernseher.
willkommen im Club – hat mich jetzt auch erwischt 😄
Ich habe einen OLED65B7D (2017). Damals schon Probleme gehabt (bei 4K-Inhalten einfach ausgegangen), dann 2020 über den LG Austauschservice ein neues Netzteil bekommen. Verbaut ist aktuell bei mir:
Seit ca. einem Monat habe ich jetzt genau das Verhalten aus dem Thread:
Im Standby fängt das Netzteil an, mehrmals schnell hintereinander zu klicken. Im Betrieb läuft alles stabil. Aktuell ziehe ich im Standby den Stecker – ist aber natürlich keine Dauerlösung.
Ich habe mir das Ganze jetzt mal angeschaut und werde den hier beschriebenen Weg gehen:
Ich bin kein Vollprofi, aber Löten und Bauteile identifizieren passt – ich will das einfach selbst reparieren statt wegwerfen 👍
Der TV war sonst immer top (auch wenn das Panel inzwischen etwas altert – gerade Rot ist nicht mehr ganz sauber).
Zu den Bauteilen/Links:
Ich habe mir zwei konkrete Typen bei TME rausgesucht (Links ergänze ich gleich selbst).
Kann da bitte nochmal jemand drüberschauen, ob das so passt oder ich irgendwo Mist baue?
Wenn das okay ist, bestelle ich und berichte danach.
Und an alle hier: Danke für den mega Thread – ohne euch hätte ich das Thema nie so sauber verstanden 🙏
Auf der Stromplatine habe ich nur am Steckplatz C601 und C602 die Kondensatoren Carli 824J 500V gegen identische von Pilkor (bei eBay Kleinanzeigen suchen unter Folienkondensator 820nF) ausgetauscht. Kosten 4 Euro incl. Versand. Dann war das klickern weg und alles läuft wieder super. Habe ein ähnliches Gerät, den 65W7V-Z.
Viel Erfolg beim reparieren
Auf der Stromplatine habe ich nur am Steckplatz C601 und C602 die
Kondensatoren Carli 824J 500V gegen identische von Pilkor (bei eBay
Kleinanzeigen suchen unter Folienkondensator 820nF) ausgetauscht. Kosten
4 Euro incl. Versand. Dann war das klickern weg und alles läuft wieder
super. Habe ein ähnliches Gerät, den 65W7V-Z.
Viel Erfolg beim reparieren
Super, danke fürs Teilen.
Freut mich, dass es bei dir damit direkt weg war!
Ist ja ein etwas anderes Modell, aber ich gehe bei meinem B7 aktuell den ‚vollen‘ Weg mit allen 4 X2 + den kleinen Keramik, wie hier im Thread öfter beschrieben – einfach für etwas mehr Ruhe auf lange Sicht.
War bei dir bewusst nur C601/C602 oder einfach erstmal der schnellste Versuch?
Auf jeden Fall top, dass er wieder läuft
Wie schon mal erwähnt habe ich bei meinem Board folgende Bauteile ersetzt, auch bewusst so gewählt um die aus meiner Sicht fehldimensionierten Bauteile durch LG zu ersetzen, seither kein Problem, der TV ist täglich im Einsatz und läuft perfekt.
C601 und C602 habe ich durch folgende ersetzt:
VY2222M31Y5VS63V7 Capacitor ceramic X1,Y2,suppression capacitor 2.2nF
Ich habe inzwischen alle 6 Kondensatoren getauscht und den TV wieder zusammengebaut.
Er läuft schon mal ganz normal, Bild passt, keine direkten Auffälligkeiten 👍
Jetzt beginnt der eigentliche Test:
Bei mir war das Problem ja sporadisch — im Standby hat er manchmal mehrfach schnell hintereinander geklackert. Jetzt wird sich in den nächsten Tagen zeigen, ob das endgültig weg ist.
Ich habe die alten Kondensatoren vorher noch ausgemessen. Die Werte passen wirklich extrem gut zu dem, was hier im Thread beschrieben wurde.
Einer der Entstörkondensatoren hat stark an Kapazität verloren und
dadurch in Kombination mit einem Anderen die Überspannung verursacht.
Bei Dir @mkl (Meikel): Bei den beiden alten 500V-Kondensatoren hatte ich fast identische Werte wie Du!
Bei Dir:
788 nF
277 nF
Bei mir:
781 nF
351 nF
Also wirklich sehr ähnliches Fehlerbild.
Fotos vom Umbau hänge ich mal an 😊
---> Da die schwarzen Kondensatoren recht groß sind, und der eine sogar quer nicht gut unterzubringen war, hat einer lange sichtbare Beinchen. Steinigen erlaubt. 😊 Sehr unschön, aber Gefahr dass sich Drähte berühren ist nahe Null. Ich habe unten drunter noch bisschen Silikonkleber / RTV getan.
Danke nochmal an alle hier — ohne den Thread hätte ich das niemals so gezielt gefunden. Jetzt hoffe ich, dass das Standby-Klackern dauerhaft weg bleibt 🤞
Hatte auch das klicken des Relais. Habe zuerst selbst ein Reparaturversuch gestartet und gemerkt das D603 und 1 Gleichrichter durch waren und beide Gleichrichter plus die Diode ersetzt mit dem Wissen, das ist wahrscheinlich nicht der root cause. Alles funktioniert für 1 Woche und dann hat es jetzt den CX101 sehr übel erwischt (siehe Foto).
Ich werde nun gemäss euren Beiträgen die CX101-104 mit 680nF X2 305VAC/630VDC 20% ersetzen. Plus C601 und C602 mit den 2.2nF. Ich habe aber dort aktuel original 470pF verbaut. Mal schauen ob ich wirklich auf 2.2nF gehe, weil es hat so jetzt 9 Jahre funktioniert.
Auf jeden Fall wie ihr auf dem Bild sehen könnt, hat es mir die 2 Drosseln LF101 und LF102 erwischt wegen dem CX101 also wurden sehr sehr heiss gemäss Bild. Falls ich diese ersetzen möchte, welche könnt ihr mir empfehlen für LF101/102? Habe leider keine Ahnung welche hier sicher passend wären und warum.
da man immer nur kleine Bildausschnitte sieht und es verschiedene Platinenversionen gibt, ist es etwas schwierig, sich zu orientieren. Der defekte X-Kondensator scheint direkt am 230V-Eingang zu liegen. D.h., dass der hohe Ripplestrom bis zum Netzeingang "durchgeschlagen" ist und auch die beiden Entstördrosseln erwischt hat. Das läßt vermuten, dass alle X-Kondensatoren auf der Platine ihre Kapazität weitgehend verloren haben und ersetzt werden müssen. Die kleinen Drosseln haben 47µH, sind wegen ihrer reinen Filterfunktion aber eher unkritisch. Da kann man vergleichbare Ringkerndrosseln einsetzen.
Jörg
Danke für deine schnelle Antwort. Habe erst mal alle Kondensatoren ersetzt, aber ohne die Drosseln zu ersetzen. Es funktioniert im Moment, aber weiss nicht wie lange. Meine Frage, was könnte schlimmsten Falls wieder passieren wenn die Drosseln nicht mehr ganz ok wären?
Neue Drosseln müssten dann schon 10A haben oder was denkst du?
Hallo Simon,
wenn die Drosseln nicht funktionieren, wirkt sich das negativ auf die Störabstrrahlung und die Störempfindlichkeit aus. Das Gerät würde vermutlich bei einer EMV-Prüfung durchfallen, weil die Grenzwerte überschritten werden. Wenn die X-Kondensatoren in Ordnung sind, würdest Du den Unterschied höchstwahrscheinlich nicht bemerken. Vom Strom her hätte ich die Drosseln auf 5-10A geschätzt. Selbst dann, wenn es nur 5A sind und Du mit 100V Netzspannung auskommen müsstest, wären das noch 500W Leistung. Ich nehme mal an, dass die Leistungsaufnahme eines TVs deutlich geringer ist.
Noch zur Frage davor: Die 2,2nF für C601 und C602 waren nur geraten. Anscheinend hatte hier bisher noch niemand vorher ein Board im Originalzustand, bei dem diese Kondensatoren noch nicht durch die großen Klötze ersetzt wurden. Da wir jetzt wissen, dass diese Kondensatoren uersprünglich nur 470pF haben sollten, können wir es mit gutem Gewissen dabei belassen. Letztendlich ist es aber ziemlich egal.
Jörg
Danke Simon für dein Feedback und Jörg für deine Hilfe.
Ich habe einen OLED 77 CX und leider hört man dauerhaft ein leises Schnippen 24/7 im ausgeschaltetem Zustand, wie eine kleine Entladung, die jede Sekunde zündet. Also kein Relais. So wie ich das verstand, werden das wohl die zwei ungleich gealterten 820nF C601 und C602 Kondensatoren sein.
Dazu muss ich auch die Fernbedienung drei (jetzt schon vier) mal drücken, damit der TV an geht. Manchmal zieht das Relais an und geht in der gleichen Sekunde wieder aus...
Bei diesem 77" Monster ist die PSU Platine und das Layout noch grösser als all die, die hier abgebildet wurden.
Nun habe ich für 120€ eine fast neue (knapp ein Jahr alt aus einem anderen 77" CX mit Displayschaden) ersteigert. Die ist von 02.2025.
Habe den Thread hier zu spät gefunden und habe die Platine schon erworben gehabt, somit habe ich nun zwei.
Ich poste hier mal schöne hochauflösende Bilder.
Interessant ist, dass die C601 und C602 auf der Platine wohl laut Layout durch noch grössere ersetzt werden können? Seht selbst wie die Zeichnung drunter ausschaut und wieviel Platz da noch ist...
Heisst aber auch dort "EL 114" und "EL 115"...
Könnt ihr mir (Jörg evtl?) sagen, ob ich C601 und C602 durch die kleinen 1(2.2)nF ersetzen soll oder noch grössere verbauen soll und welche evtl noch tauschen?
Habe den thread hier ganz gelesen und die CX101-CX104 wären auch evtl zu tauschen, aber bei mir sind die ja schon die dicken schwarzen (684k 275V) und nicht die kleinen gelben/blauen.
Also müssen die CX101-CX104 bei mir nicht mehr getauscht werden?
Danke schon mal.
P.s. die neue soll wohl eine neuere Version sein habe ich irgendwo gelesen (Rev. 1.0 Ver. 1.3) und dass noch ein paar Sachen gefixt wurden... Ich mache mal auch Bilder von der alten Platine wenn ich den TV aufmache, zum Vergleich und der Vollständigkeitshalber.
Ich möchte die neue Platine einfach zukunftssicher machen damit ich in fünf Jahren nicht nochmal ran muss :)
C601 und C602 sind eine häufige Fehlerursache und sollten auf jeden Fall überprüft oder besser gleich durch kleine 470p-1000p-Typen ersetzt werden. Der dadurch verursachte Fehler bewirkt im Standby eine permanente erhebliche Überspannung, die auch größere Folgeschäden haben kann.
Durch den hochfrequenten Ripplestrom werden besonders die X-Kondensatoren links neben dem Relais sehr stark belastet. Ausgerechnet die sind hier etwas kleiner mit nur 470nF bemessen. Die sollten ebenfalls überprüft und ggf. durch etwas größere 680nF-Kondensatoren ersetzt werden. Wichtig ist, dass es sich um echte entsprechend belastbare X-Kondensatoren handelt, aber das wurde hier ja schon beschrieben.