Geqäult unter beobachtung der Temperatur und Rauchentwicklung:
5VA - aber dann ehr geringe Lebensdauer und gut durchgeheizt...
Der Trafo ansich sieht recht alt und billig aus - also eher konservativ Leistung erwarten - also eher 3VA und weniger.
Das mit den Brückengleichrichter sollte funktionieren.
Am besten aber herausfinden welche Spannung für die eigentliche Schaltung verwendet wird und eines der kleinen Schaltnetzteilchen die "Bastler" zuhause in Massen herumliegen hat direkt nach den Gleichrichter verwenden (+ -)
S30 oder EIS28 Kern, 0.8VA, wird auch nicht der modernste sein.
Letztlich: Probebelasten (bei einer Umgebungstemperatur von 40 GradC) bis die Kerntemperatur über 100 GradC geht (wie weit über 100 hängt an der Lackisolierung die du nicht kennst).
Ist jedenfalls nicht viel und der primäre Draht haardünn, die Leistungsaufnahme wird belastet und unbelastet nahezu gleich sein.
Wohl EI30/10,5.
Als vergossener Printtrafo 1VA bei ta=70°C.
Um den zu ersetzen, muß man die Last kennen. Ich habe hier ein paar EI30 mit 16mm Höhe und 9 Volt, sollen 2,5VA sein. Die knallen leer dermaßen hoch, dass ich bei geringer Last noch 19V am Ladeelko habe.
Mehr als 1,5VA-2,5VA.
Du kannst aber mit anderen Trafos vergleichen.
Widerstand messen, Primär und Sekundär.
Dann kann man schon recht genau abschätzen.
Sorry:-)
Gut, dann bleibt nur Sekundär.
Und schauen welche Schaltung dahinter sitzt.
So schwer wird es ja nicht sein.
Die verschraubten Trafos mit offenem Blechpacket sind aber sehr robust.
Wenn ich die auf Metall schraube zieht das eine Menge Wärme weg.
Das vergossene Zeug ist nicht wirklich besser.
Vielleicht von der Isolation.
Vermutlich ist nicht die Primärwicklung, sondern die in diese eingewickelte Temperatursicherung (ca. 125°C) defekt.
Die knallen leer dermaßen hoch, dass ich bei geringer Last
noch 19V am Ladeelko habe.
Exakt, die Spannung ist extrem "elastisch", das heißt lastabhängig.
Harald W. schrieb:
Man kann, aber eine Zweiweggleichrichtung hat weniger Verluste.
Falsch! Sie hat zwar weniger Verluste im Gleichrichter, aber wegen des kleineren Stromflußwinkels höhere Verluste im Trafo.
Sie lohnt sich nur bei kleinen Spannungen, wo der Dioden-Spannungsabfall "wehtut".
Bei 15V ist Vollweggleichrichtung effektiver, vor allem mit Schottky-Dioden.
Leider hat Peter noch nichts über die Anwendung geschrieben. Auch ich halte ein externes Steckernetzteil (altes stabilisiertes Handynetzteil, die hatten oft 6-9 Volt) für eine gute Alternative. Geringere Standby-Verluste sind ein weiterer Vorteil gegenüber den ineffektiven Kleintrafos.
Die Schaltung mit einer 9V Batterie versorgen und die Stromaufnahme messen?
Wenn vorhanden eine 12V 5W Halogenlampe zur Strombegrenzung in Reihe schalten.
Vermutlich ist nicht die Primärwicklung, sondern die in diese
eingewickelte Temperatursicherung (ca. 125°C) defekt.
Selbst wenn, um da ranzukommen, muß ich den Trafo öffnen.
Aber der Spulenkörper ist Primärseitig gut gebräunt, und wie man auf dem Foto erkennen kann, sind die Weichmacher aus der Zuleitungsisolierung raus.
Der Trafo müßte also komplett neu gewickelt werden. Das ist dann doch zuviel Aufwand...
Was ist denn nur mit euren Kristallkugeln los?
Also gut... Es handelt sich um einen uralten Radiowecker, der mich jahrzehntelang zuverlässig aus meinem wohlverdienten Schlaf geweckt hat.
Dem möchte ich ein zweites Leben als Nur-Wecker/Zeitschaltuhr geben.
Außer der erwähnten Zweiweg-Gleichrichtung, die über Ladeelko und 2,2Ω das Uhren-IC SP8560 versorgt, hat eine Seite des Trafos noch zwei ungeglätte Einweg-Gleichrichtungen. Eine versorgt die Led-Anzeige (dürfte wohl der höchste Stromverbrauch sein), die andere erzeugt scheinbar den 50Hz-Takt (aber wozu eine 1N400x als Gleichrichter?).
Dann ist leider das externe Schaltnetzteil ausgeschlossen.
Mhhh... Radiowecker und fast 2025 ist sowieso etwas historisch und von Vorgestern - aber wenn es dein Geschmack ist:
Alles hat seine Zeit und nichts ist für ewig- entsorge deinen Radiowecker und kaufe dir irgendeinen neuen.
Die werden eben weil sie kaum noch nachgefragt werden zu kleinen Preisen Online - auch "neu" oder wirklich neu als Chinaböller, die aber alle gut genug sind und deinen alten Radiowecker in allen Punkten (Display, Radioteil) ausstechen, gehandelt.
Alles hat seine Zeit und nichts ist für ewig- entsorge deinen
Radiowecker und kaufe dir irgendeinen neuen.
Das kann auch Gründe haben, dass das nicht so einfach geht.
Zum Besipiel kann die Nutzung eines neuen Gerätes am dementen Elternteil scheitern. Bei anderen ist das Teil in den Desigernschlafzimmermöbeln integriert und schaut furchtbar aus, was in dem Falle ein Luxusproblem wäre.
Typische Salamitaktik des Fragestellers. Es kann gern bei Reichelt, Pollin, Conrad usw. selbst einen neuen suchen, der ihm gefällt und passt (falls nicht ein Elko die eigentliche Ursache der Überlastung war).
Das Probem bei solch kleinen Transformatoren ist, dass sie sehr weich sind. Bedeutet, die Leerlaufsoannung kann das 3 fache der Nennspannung betragen. Nennspannung bedeutet bei Nennstrom. Es gibt immer wieder Leute, welche mit solchen Trafos +15V machen wollen. Waehlen dann einen mit 15V Nennspannung und erwarten 22V vor dem Spannungsregler. Ohne Last sind's dann aber 42V, und der 7815 geht mit 40V kaputt.
... die Leerlaufsoannung kann das 3 fache der Nennspannung betragen. ...
Ganz so viel dann doch nicht.
Eine bekannte Fa. (Verden/Aller) gibt für ihre
"unbedingt kurzschlussfesten" Printtransformatoren von 3,2 VA einen Leerlauffaktor von 1,57 an.
Meine Messung an einem solchen 9Volt-Exemplar: 13,9 V.
Aber natürlich muss man auch an die Toleranz der Netzspannung denken.
(Falls mal sonntags bei Wind die Sonne scheint.)
Dann gehe ich bei einem Ersatztrafo besser von der minimalen IC-Spannung aus:
7,5V= -> 5V~, also ein 6V-Trafo.
Brückengleichrichter oder Trafo mit Mittelanzapfung kann ich mir sparen, dieser Teil versorgt scheinbar nur den Radio/Audio-Teil (den ich nicht brauche).
Die Leute, die einen Neukauf empfehlen, verstehen scheinbar nicht, daß es Spaß machen kann, eine so verwurschtelte Schaltung (die Bauteile sind kreuz und quer bestückt, ohne sich um den Bestückungsdruck zu kümmern) zu entknobeln.
Schau dir die Schaltbilder zum SP8560/LM8560 an, dann erkennst du, dass für den Multiplexbetrieb der Anzeige zwei um 180° verschobene Halbwellen vom Netztrafo benötigt werden. Deshalb der Trafo mit Mittelanzapfung. Üblicherweise sind das 2x7Vac Trafos nimm also einen kleinen 2x6V Netztrafo, wenn du nichts anderes findest.
Es handelt sich um einen uralten Radiowecker, der mich jahrzehntelang
zuverlässig aus meinem wohlverdienten Schlaf geweckt hat.
Dem möchte ich ein zweites Leben als Nur-Wecker/Zeitschaltuhr geben.
Außer der erwähnten Zweiweg-Gleichrichtung, die über Ladeelko und 2,2Ω
das Uhren-IC SP8560
Brückengleichrichter oder Trafo mit Mittelanzapfung kann ich mir sparen,
dieser Teil versorgt scheinbar nur den Radio/Audio-Teil (den ich nicht
brauche).
Das ist doch Unsinn, der SP8560 / LM8560 braucht doch beide Wicklungen.
Das Datenblatt zum SP8560 habe ich angefügt, leider in chinesisch.
Mein chinesisch ist leider ein wenig eingerostet daher kann ich nur übersetzen:
Das obere Schaltbild auf Seite 5 ist für positive Versorgungsspannung, das untere für negative Versorgungsspannung. Beide mit 9V Batteriepufferung.
Jetzt kann der TO erforschen welche Version er hat, eventuell die Suchmaschinen mit einer Bildersuche und SP8560 / LM8560 bemühen.
Eine bekannte Fa. (Verden/Aller) gibt für ihre
"unbedingt kurzschlussfesten" Printtransformatoren von 3,2 VA einen
Leerlauffaktor von 1,57 an.
Meine Messung an einem solchen 9Volt-Exemplar: 13,9 V.
Diese Überhöhung haben alle, auch Block. Das passt genau zu meinem von gestern, Hersteller ERA:
Die knallen leer dermaßen hoch,
dass ich bei geringer Last noch 19V am Ladeelko habe.
Ich würde auch heutzutage Eigenbauten noch klassisch mit Trafo und Längsregler versorgen, wobei ein etwas größerer Trafo u.U. weniger Verluste als ein voll ausgelasteter kleiner hat.
Brückengleichrichter oder Trafo mit Mittelanzapfung kann ich mir sparen,
dieser Teil versorgt scheinbar nur den Radio/Audio-Teil (den ich nicht
brauche).
Das ist doch Unsinn, der SP8560 / LM8560 braucht doch beide Wicklungen.
Ein 2x 6V EL30 Trafo wird es als Ersatz tun.
Erstmal finden einen solchen. Unser Peterchen braucht jemandem, der es ihm repariert oder kann den Radiowecker zum Schrott geben.
Weshalb seid Ihr denn sicher, dass NUR der Trafo kaputt ist? Wenn ich die zerbröselte Isolation der Anschlüsse sehe, sollte man auch den Rest genauer ansehen!
Es kann bei dem Alter des Gerätes sein, dass da noch ein Trafo für 220V drin ist, der aber mit den 240V oder mehr im lokalen Netz durch die vielen Solareinspeiser das Handtuch geworfen hat.
Es kann bei dem Alter des Gerätes sein, dass da noch ein Trafo für
220V drin ist, der aber mit den 240V oder mehr im lokalen Netz durch die
vielen Solareinspeiser das Handtuch geworfen hat.
Der ist einfach alt, die hauchdünnen PrimärWicklungsdrähte gammeln gerne durch.
Die zulässige Toleranz der Netzspannung wurde schon früher
"angepasst".
In etwa korrelierend mit der Umstellung auf 230/400V,
schrittweise auf die aktuellen +/-10%.
Den "Ökos" kommt das jedenfalls gut zupass:
Dann müssen die Windmühlen bzw. Solarzellen 'später' abgeschaltet werden, wenn sie mal, z.B. Pfingssonntags, zuviel Überschuss -zum Minuspreis-
ans Ausland liefern wollen...
Füttert man aber einen alten, d.h. für 220 V gewickelten,
Trafo im Radiowecker aus Ostasien,
mit (inzwischen zugelassenen) 253 V, wird er halt etwas wärmer...
Füttert man aber einen alten, d.h. für 220 V gewickelten,
Trafo im Radiowecker aus Ostasien,
mit (inzwischen zugelassenen) 253 V, wird er halt etwas wärmer...
Und wenn dann noch ein DC-Anteil hinzukommt, weil die WR nicht so ganz symmetrisch Einspeisen in der Nachbarschaft, die am gleichen Trafo dran hängen, dann war es das recht bald.
Mit den größeren Temparaturschwankungen gammeln die ...
Die optimistische 253 V-Antwort kann mich während der winterlichen Dunkelflaute und momentanen 5W Ertrag meiner Balkonsolaranlage nicht ganz überzeugen. Eher hätte ich eine Nullpunktverschiebung der 3 Phasen geglaubt. Netzspannung und Verbraucherstrom messen wäre besser. Dann wüsste man zumindest, ob der neue Trafo überlastet wird.
Weshalb seid Ihr denn sicher, dass NUR der Trafo kaputt ist?
Der Trafo ist sicher defekt. Die anderen Teile sehen unauffällig aus und
der Wecker hat bis zum Totalausfall durch den Trafo noch funktioniert.
Das NUR macht vielleicht Sinn: Ein Trafo kann wegen Überlast ausfallen, z.B. defekte Gleichrichtung oder Elko mit Kurzschluß. Letzteres ist selten, aber habe ich vor ein paar Wochen tatsächlich gesehen.
Es kann bei dem Alter des Gerätes sein, dass da noch ein Trafo für 220V
drin ist, der aber mit den 240V oder mehr im lokalen Netz durch die
vielen Solareinspeiser das Handtuch geworfen hat.
Du musst nicht immer Dinge dazu dichten, 240V kann man auch ohne Solar haben und sind hier eher die Regel.
Tastsächlich kann die erhöhte Netzspannung zum Ausfall beigetragen haben. Ich habe schon mehrere Trafos gemessen, die so knapp ausgelegt sind, dass deren Primärstrom deutlich stärker als die Netzspannung steigt. Besonders stark fällt das auf, wenn die ohne Last laufen.