DC Anlauf-Strombegrenzer für Akku am AC Wechselrichter

Gast #7818522
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Hallo Experten, ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit wie ich an einen Wechselrichter (800W max. Ausgangsleistung) einen Akku (statt PV Module) anschließen und betreiben kann. Abgesehen von echten batteriebetriebenen Wechselerichtern ist das nur möglich, wenn man den Strom, insbesondere den Einschaltstrom) begrenzt, da ansonsten ddie Gefahr besteht, dass der Inverter Schaden nimmt oder dessen Lebensdauer drastisch reduziert wird.

Dachte eine Spule mit hoher Induktivität zwischen Akku und Wechselrichter DC Eingang kann den Einschaltstrom weit genug reduzieren ? Was spricht dagegen bzw. wie kann man den DC Einschaltstrom möglichst einfach reduzieren ?

Bitte keine Diskussionen, ob Akkubetrieb am WS Sinn macht, es soll hier nur um die technische Umsetzbarkeit gehen !

Vielen Dank Dave

Gast #7818534
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David schrieb:

Wechselrichter gegen einen dafür geeigneten austauschen.

Batteriebetriebene WS sind um ein Vielfaches teurer; will den Bestand an Geräten nutzen und nur auf Nachtbetrieb nachrüsten.

Steaks sind um ein vielfaches teurer, will den Bestand an Putzlappen nutzen.

#7818543
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David schrieb:

Dachte eine Spule mit hoher Induktivität zwischen Akku und Wechselrichter DC Eingang kann den Einschaltstrom weit genug reduzieren ? Was spricht dagegen bzw. wie kann man den DC Einschaltstrom möglichst einfach reduzieren ?

In jedem Fall musst du zuerst herausfinden, wie lange und auf welchen Wert der Einschaltstrom begrenzt werden muss. Abhängig von dem Ergebnis kann man dann ausrechnen, wie groß eine Drossel sein muss oder ob es sich eher rentiert, eine klassische Begrenzung

  • mit NTC oder
  • mit Vorwiderstand + Relais (zeitverzögert) zu bauen.
Gast #7818551
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H. H. schrieb:

David schrieb:

Wechselrichter gegen einen dafür geeigneten austauschen.

Batteriebetriebene WS sind um ein Vielfaches teurer; will den Bestand an Geräten nutzen und nur auf Nachtbetrieb nachrüsten.

Steaks sind um ein vielfaches teurer, will den Bestand an Putzlappen nutzen.

Deshalb richtet sich die Frage ja nur an Experten, die mit Putzlappen ein Steak handhaben können :-)

#7818559
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David schrieb:

Dachte eine Spule mit hoher Induktivität zwischen Akku und Wechselrichter DC Eingang kann den Einschaltstrom weit genug reduzieren ? Was spricht dagegen

Alles.

Nur bestimmte Wechselrichter sind dafür gebaut, neben Stromquellen wie sie PV Module darstellen auch an Spannungsquellen betrieben zu werden.

Will man aus einer Spannungsquelle eine Stromquelle (ohne gigantische Verluste) machen bleibt nur ein Schaltregler der die besondere Kennlinie der PV nachbildet damit z.B. MPPT Algorithmen im Wechselrichter noch korrekt funktionieren und korrekt der Strom begrenzt wird.

So ein Schaltregler muss die ganze Eingangsleistung des WR umwandeln können, also vielleicht 650W oder 3kW, was auch immer du hast, und erfordert praktisch denselben technischen Aufwand inklusive derselben Verluste.

Weil der Markt dafür aber viel kleiner ist, oder sagen wir eher nicht existiert, kann man die nicht in derartigen Mengen herstellen, sie wären also VIEL TEURER als dein Wechselrichter.

Deine 'Spule', selbst wenn sie unzureichenderweise nur den 'Einschaltstrom' (sagen wir von 20A bei 34V) auf 1s begrenzt, von 1.7H bei 20A, wäre grösser als dein Wechselrichter.

Es fehlt dir einfach komplett an technischem Grundverständnis.

Gast #7818560
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Dietrich L. schrieb:

In jedem Fall musst du zuerst herausfinden, wie lange und auf welchen Wert der Einschaltstrom begrenzt werden muss. Abhängig von dem Ergebnis kann man dann ausrechnen, wie groß eine Drossel sein muss oder ob es sich eher rentiert, eine klassische Begrenzung

  • mit NTC oder
  • mit Vorwiderstand + Relais (zeitverzögert) zu bauen.

NTC Thermistor hatte ich zuerst in Erwägung gezogen, aber keinen gefunden, die eine PV ähnliche Stromstärke (max. 15 A für den 800 W Balkonkraftwerk Wechselrichter) vertragen. Der Wechselrichter (Growatt, 800W )hat laut Datenblatt eine max. Kurzschlusstromstärke von 15 A, wie lange man darüber liegen darf, ist nicht bekannt.

Gast #7818568
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Weil der Markt dafür aber viel kleiner ist, oder sagen wir eher nicht existiert, kann man die nicht in derartigen Mengen herstellen, sie wären also VIEL TEURER als dein Wechselrichter.

Deine 'Spule', selbst wenn sie unzureichenderweise nur den 'Einschaltstrom' (sagen wir von 20A bei 34V) auf 1s begrenzt, von 1.7H bei 20A, wäre grösser als dein Wechselrichter.

Es fehlt dir einfach komplett an technischem Grundverständnis.

Wie erwähnt kann der MPPT meines WS auch abgeschaltet werden. Selbst wenn nicht, liegt die Akkuspannung außerhalb des MPP Tracking Spannungsbereichs. Es gibt ja Schaltungen dafür (s. https://solarmodule-gladbeck.de/wp-content/uploads/2023/05/Currentlimiter-v2-0.pdf) , aber vielleicht hat jemand eine einfachere Methode für meinen Fall.

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