Welcher Transistor

#7857931
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Ingo W. schrieb:

Meiner Meinung nach müsste es ein PNP (übliche Anschlussfolge BCE) sein.

Stimmt, ich glaube auch nicht dass die Anschlüsse Emitter und Kollektor beim TO-263 Package vertauscht sind. Deswegen ziehe ich meinen Vorschlag mit dem TIP127 wieder zurück.

Der Emitter bei einem PNP Transistor wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht über die Lampe mit GND verbunden sein.

#7858030
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OK es funktioniert! Danke Ingo und H.H. hatten recht mit dem N-Kanal Mosfet. Habe einen CMP3205 versucht und es geht. Leider wird der ohne Kühlung bei 21W sehr schnell heiß. Was jetzt auch erklärt warum der originale Transistor gestorben ist. Die Schaltung ist laut Aufschrift für 1-50W geeignet. Nochmals vielen Dank an alle!

(Firma: Hobbytheoretiker) #7858182
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Jürgen schrieb:

könnte als Ersatz vielleicht der IRLZ44N funktionieren?

Im SOA-Diagramm ist keine Kennlinie für DC enthalten. Du benötigst einen Mosfet, der im Linearbereich betrieben werden kann.

Der CMP3205 sowie IRF3205 haben auch keine SOA-Kennlinie für DC-Betrieb. Aus dem Datenblatt, weil der Abstand von 0,1ms-1ms-10ms, der schrägen Linien geringe werden, könnte vermutet werden, dass einer der Transistoren "gutmütiger" auf die Blinkfrequenzen im Bereich von 1Hz sein könnte.

Außerden wird eine niedrige Vorwärtsspannung Ugsth benötigt, damit der Spannungsabfall nicht zu groß wird im durchgeschalteten Zustand. Nur ist die Auswahl an Typen mit SOA-Kennlinie hier noch dünner gesät.

Wenn Du zwei CMP3205 parallel schalten wolltest, müßtest Du auch an die Streuung denken und welche heraussuchen, die relativ gut übereinstimmen. Daher stand da auch nur "würde die Chancen verbessern".

Wie Du siehst, ist das nicht ganz so trivial einfach.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7858195
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Die Schaltung wäre eigentlich gar nicht so schlecht, wenn da nicht ein paar Bauteile weggelassen worden wären.

Ähnlich wie dort: https://www.b-kainka.de/bastel59.htm würde der Kondensator etwas Bootstrapping bewirken und es würden noch bis zu 5V am Gate über der Versorgungsspannung erreicht werden.

Das war damals eine Schaltung mit Blinker fürs Rad, als Typen wie BUZ10 und Komplementärtypen für Bastler erhältlich wurden.

#7858213
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Ich hab ihn einfach "SuperDiet" getauft, den grossmäuligen Partylöwen und Alleinunterhalter:"Doktor Dieter"(seine Accountdaten). Er "weiß" einfach immer was, ganz egal ob Klima, Politik, Stromnetz oder Bastelschaltungen von Burkhard Kainka. Superman, äh, diet schiebt hier Dienst von früh bis spät. Als Naseweis ist er immer im Recht und kann sich die abweichenden Meinungen von seinem Dargebotenen nur mittels Verschwörungstheorien erklären. Die bei ihm oft reichlich angewendete Bewertungsfunktion bleibt meistens eindeutig negativ. Für deutsche Umlaute ist er zu doof.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7858218
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Hier ist der Link, wo erklärt wird, warum der Mosfet so warm wird: https://electronics.stackexchange.com/questions/661080/why-does-this-automotive-blinkers-n-mosfet-get-so-hot

Die Verbessserung ist leider nicht dort zu finden.

Bei dieser Blinkschaltung liegt am Mosfet die erhöhte Spannung vom Elko an, so dass die Verlustleistung nicht so hoch am Mosfet wird.
https://www.elektronik-labor.de/Notizen/0911Blinker.html

Allerdings ist dieser Durchbruch bei einigen Transistoren nicht vorhanden: Beitrag "Transistoren auf Eignung als Avalanche-Sägezahnoszillator testen - mitmachen!"

Angehängte Dateien:
(Firma: Hobbytheoretiker) #7858250
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Bei Deiner Schaltung handelt es sich aber um das Prinzip von dem Bild.

Der rechte Transistor ist durch den Mosfet ersetzt worden.

Der linke Transistor ist durch den Komplementärtyp ersetzt worden. Die Rückkopplung geht daher nicht an die Basis, sondern an den Emitter (Stichwort Basisschaltung).

Angehängte Dateien:

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