Ich suche einen Ringkernspeicher um diese alte Technik meinen Auszubildenden präsentieren zu können.
Ich habe ihn vor ein paar Tagen EPROMs in die Hand gedrückt und erklärt wie das Ganze funktioniert und da sind sie aus dem Staunen nicht herausgekommen, wie kompliziert die Bedienung damals war.
Nun suche ich noch ein Ringkernspeicher als Exponat.
Ja frag doch ob sie was zum Abgeben haben und lass dir gleich Kopien von den Erklärtafeln geben. Ansonsten mal bei einem ehemaligen Nixdörfler fragen, die hatten sowas Kistenweise.
Ergänzend noch die "zeitgemäße Literatur dazu" Wahl Elektronik für Elektromechaniker. Natürlich kann ein verglibtes Buch nicht die eigenen Erkenntnisse ersetzen. Der Leseimpuls ist jedenfalls sehr klein.
Ja, den Kernspeicher hat ein Chinese erfunden, jedenfalls das essentiele Prinzip des Zurückschreibens nach dem (Inhalt-zerstörenden) Lesen.
IBM hat Wang das Patent später abgekauft und Wang lamentierte sein Leben lang, die hätten ihm zu wenig gezahlt. Aber sein Sohn hat später die stolze Computer-Firma des Papa's in den Abgrund geritten ... https://de.wikipedia.org/wiki/An_Wang
Ja, auch ein Kernspeicher kann heute noch bedeutend Wissen vermitteln...
Sind ehemalige Nixdörfler denn namentlich und mit Adresse allgemein
bekannt? Ich kenne keinen - von daher!? Was für ein Tip soll das sein?
Die wohnen nicht im Dorf, sondern in der Stadt.
In mehreren, nicht nur in Paderborn.
Gemeint sind die ehemaligen Mitarbeiter der Heinz Nixdorf Computer AG, dem grössten Hersteller von "Mittlerer Datentechnik" in .de damals. (die hatten wohl auch in Berlin mindestens ein Werk).
Ein anderer Hersteller "Mittlerer Datentechnik" war Triumph-Adler, TA. Wenn ich mich recht erinner, war es ein Ex-TA'ler der im Forum mal Core-Mems verticken wollte.
Ansonsten studiere mal diese Seite https://corememoryshield.com . Da findest Du auch Mailadressen von den Leuten die das "verbrochen" haben. Ich würde die einfach mal anschreiben und nachfragen.
Ansonsten setze Dich einfach mal mit Wolfgang Robel (der ist hier auch unterwegs) in Verbindung. Der hat das Ding aufgebaut und das auf seiner Webseite beschrieben (https://www.wolfgangrobel.de/museum/corearduino.htm). Vielleicht der Dir helfen den Kontakt zum Entwickler herzustellen
Man muß es dann halt selbst zusammenbauen, aber der Aufwand scheint sich in Grenzen zu halten und man kann die Funktion dann auch gleich am praktischen Beispiel demonstrieren. Der Bausatz hat seinerzeit wohl um 30€ gekostet.
Dabei ist "die Siemensianer" ein geflügeltes Wort.
Ja bei den gibt es auch "healthineers". Bei denen war ich auch schon dienstlich, allerdings schmunzeln die Mitarbeiter an der Werkbank selbst über diesen Begriff - ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Dabei ist "die Siemensianer" ein geflügeltes Wort.
Ja bei den gibt es auch "healthineers". Bei denen war ich auch schon
dienstlich, allerdings schmunzeln die Mitarbeiter an der Werkbank selbst
über diesen Begriff - ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Telekom-iker kommt mir da noch in den Sinn, aber das gilt wohl als beleidigend ...
Gemeint sind die ehemaligen Mitarbeiter der Heinz Nixdorf Computer AG,
Na wenn Stefan nicht weiter kommt kann er die ja dann mal fragen. Er kann sich ja in einer städtischen Fußgängerzone durchfragen, bestimmt hat er ja Glück und trifft dabei genau auf einen Nichtdörfler der Kistenweise Ringkernspeicher im Keller stehen hat...
Na wenn Stefan nicht weiter kommt kann er die ja dann mal fragen. Er
kann sich ja in einer Städtischen Fußgängerzone durchfragen, vielleicht
hat er ja Glück und trifft dabei auf einen der Kistenweise
Ringkernspeicher im Keller stehen hat...
Ich dachte da eher, das der TO, der dem Nick nach in Berlin zugange ist, sich mal bei Vintage Computer Festival Berlin resp. den Organisatoren "blicken" lässt. Oder im bereits erwähnten Computermuseum der HTW (abgesehen davon das es in Berlin nicht nur das eine Computermuseum gibt) ... Oder ...
Oder kriegt man heute nicht mehr alles in Berlin organisiert solange man nicht auf den Kopf gefallen ist ???
Und bezüglich Nixdorf könnte man ja mal für einen Start beim "Heinz Nixdorf MuseumForum" in Paderborn mit Fragen anfangen, die sollen sogar per Email erreichbar sein: https://www.hnf.de/home.html
Da wäre ein echter Ferritkernspeicher aus einer ESER-ZRE zur Ansicht.
Man sieht gut die vielen Dioden für die Matrix sowie die Transistoren für die Spalten und Zeilen.
Das selbstbauen wäre natürlich der Knaller, aber soviel Aufwand wollte
ich jetzt nicht betreiben den Entwickler zu Kontaktieren.
Das wäre vielleicht insofern sinnvoll, weil er bestimmt noch die kompletten Unterlagen hat und das einen evtuellen Nachbau sehr erleichter, der wäre dann fast so als wenn man den kompletten Bausatz kaufen würde. Vielleicht hat er aber auch noch das eine oder andere da und würde es Dir überlassen.
Da wäre ein echter Ferritkernspeicher aus einer ESER-ZRE zur Ansicht.
Man sieht gut die vielen Dioden für die Matrix sowie die Transistoren
für die Spalten und Zeilen.
Schönes Exponat, mehrere Technologiegenerationen auf einer Platine, vom Ferrit-Kernspeicher (50er) bis integrierten Schaltkreis (70er). Backplane-stecker (Gegenstücke für Messerleiste) wie aus der Schranktechnik der Telekomschaltschränke ist auch vorhanden.
Ebenso gemischt die die Verschiedenen Verbindungstechniken: (2-lagige) PCB und Fädeldraht-Kabelbaum. Damals hatte man sich noch Zeit für die Fertigung genommen, dieBackplae-Stecker sind garnoch genietet und nicht geschraubt.
Wirklich sehr schön, an dem Stück könnte man mehrer Vorträge zur Geschichte der Elektronik und Elektronik-fertigung halten.
Da wäre ein echter Ferritkernspeicher aus einer ESER-ZRE zur Ansicht.
Man sieht gut die vielen Dioden für die Matrix sowie die Transistoren
für die Spalten und Zeilen.
Das ist natürlich auch ein Ferritkernspeicher, aber eine Sonderform: ein Fädelspeicher (ROM). Hier wurde nicht die Ummagnetisierung eines Ferritringes detektiert, sondern die Ringe wurden quasi als Trafokern verwendet. Die vielen Drähte wurden je nach "1" oder "0" durch den Ring durch oder am Ring vorbei gefädelt, zusätzlich gab es in jedem Ring eine kleine Sekundärwindung zum Auslesen.
Nebenbei, Jussi hat leider nie die Gerber Files herausgegeben...
Das wäre ja nicht das Problem, wenn man den Schaltplan hat, dann könnte man ein PCB machen.
Ich habe mir gerade noch mal dieses Projekt https://corememoryshield.com/report.html angeschaut. Das ist ja alles recht übersichtlich und verwendet ja ausschließlich Standardbauelemente. Für die Leseleitung könnte man an Stelle der 2 OPV's und des NANDS
Ich habe mir gerade noch mal dieses Projekt
https://corememoryshield.com/report.html angeschaut. Das ist ja alles
recht übersichtlich und verwendet ja ausschließlich Standardbauelemente.
Für die Leseleitung könnte man an Stelle der 2 OPV's und des NANDS
Als ich das letzte Mal gesucht hatte war die Versorgungslage mit Ferritkernen (die brauchen natuerlich eine starke Hysterese) nicht so gut.