Hallo ich versuche gerade unser Radio wieder zum Laufen zu bekommen.
Es handelt sich um ein Technisat Digitalradio 371 CD BT.
Erster Fehler war die Netzplatine. Dort waren zwei Elkos defekt. Dies hat sich dadurch gezeigt, dass das Display nur mehr geblinkt hat.
Diese habe ich ersetzt und bin nun einen Schritt weiter.
Display zeigt wieder alles an und auch die Senderauswahl funktioniert.
Dort steht nun das was man eigentlich hören sollte.
Nur gibt die Kiste keinen Ton aus.
D.h. irgend etwas auf der Hauptplatine scheint auch noch defekt zu sein.
Hat irgend jemand hier im Forum evtl. eine Idee für mich ?
Lieben Dank, aber das ist nicht das Problem. Habe alle Stecker dreimal überprüft. Dachte ich zuerst auch, da man absolut gar kein Geräusch hört, nicht mal ein Rauschen.
Bei Digital gibt es kein Rauschen. Entweder alles oder nichts, voller Ton oder Stille.
Dann ist der Chip eben kaputt. Haben die Geräte alle irgendwie so an sich, nach Ablauf des Produktzyklus (ca. 2 Jahre) mit geplanter Obsoleszenz auszufallen. Technisat bildet da bestimmt keine Ausnahme. Oder hast Du noch Garntie auf das Gerät?
Wie gut dass meine 2 Technisat Geräte das vergessen haben und nach 4 Jahren noch anstandslos funktionieren.
Nachtrag: es gibt hier aber tatsächlich ein Technisat, welches ich gebraucht als defekt gekauft habe und nicht mehr funktioniert. Wie alt es ist, weiß ich nicht.
Hat aber ein anderes Fehlerbild.
Pauschal Bauteile tauschen kann ggf langwierig werden. Wenn ein Multimeter vorhanden ist, könnte man schauen ob die Versorgungsspannungen plausibel sind. Von "Grundig" gibt's ein Digitalradio mit den gleichen Symptomen, dort stirbt ein Widerstand in der Spannungsversorgung des Audioprozessors. Haben dieses Jahr schon zwei davon im Reparaturcafé kuriert. Beitrag "Grundig DTR 6000 X (Amp IC YD7377): keine Audioausgabe"
Du könntest prüfen, ob die 5V an Pin 1 jetzt anliegen und ob an Pin 28 ca. 2,2 V anliegen. Dann ist der Chip korrekt versorgt.
Nun machst du eine "Brummprobe", indem du die Eingangs- Pins mit dem Finger berührst (LIN/RIN 1/2/3/4). Irgendwo sollte dann Brummen aus den LSPs kommen. Falls nicht, wiederholst du das am Eingang der Endstufe (da wo die Leiterzüge von Pin 23 + 24 hin führen).
Brummt dort auch nichts, hat ggf. die Endstufe ein Problem.
Du kannst auch mit einem improvisierten "Audiotester" (anderes Gerät mit Aux- Eingang, mit dem du ein Aux- Kabel mit offenen Enden verwendest) prüfen, ob ein Audiosignal aus dem Frontier- Chip kommt. Dazu stellst du einen Radiosender ein, der guten Empfang hat und hältst die Kabelenden an Masse und nacheinander an die Pins (LIN/RIN 1/2/3/4). Dann weißt du, dass der Audioprozessor ein Signal bekommt. Kommt auch aus den Pins 23 + 24 ein (per Lautstärkeregler einstellbares) Signal, liegt es an der Endstufe.
Ich hatte letztens einen solchen Chip getauscht, wonach der Fehler wieder kam. Das Problem war dann eine winzige Unterbrechung der Datenleitung vom Frontier- Modul zum Audioprozessor, sodass dieser immer einen falschen (nicht belegten) Eingang angewählt hatte. Hier waren Brummproben und Signal vom Frontier postitiv - also alles da, es müsste gehen, aber geht nicht.
Nach Überbrückung des Leiterzuges war dann alles gut...
Hallo, ich hoffe, dass der Beitrag noch "offen" ist. Ich habe das selbe Problem mit dem Digit 370. Elkos gewechselt. 9 und 5V liegen jetzt an. Display funktioniert. Kein Ton.
Endstufe brummt am Eingang links und rechts. Alles wie schon vorher im Beitrag beschrieben.
Der 5V Regler ist als möglicher Fehler (IC2) lokalisiert, offensichtlich Gehäuse bei mir "geschmolzen", also nur noch die Anfangsbuchstaben zu erkennen. Jetzt meine Frage: der erwähnte 5V-Regler (ebay) sieht optisch genau so aus. Allerdings stimmt die Bezeichnung nicht im Entferntesten überein. Kann man den (ebay) einfach so verwenden? Wie ist die genaue Bezeichnung des IC2? Gibt es einen Schaltplan?
Schon mal vielen Dank für die Hilfe.
Den ich oben verlinkt habe, kannst du problemlos dafür nehmen. Der ist gleich oder besser wie der originale.
Um zu testen ob der Soundchip noch geht, kannst du den def. Regler auslöten und mal provisorisch eine Ader von den 5V aus dem Netzteil dort hin ziehen.
Falls der Soudchip def. ist, wäre das der richtige:
Hallo, vielen Dank für die Tipps. Werkseinstellung hatte nichts gebracht. Der 5V-Regler ist ja optisch zerstört, wie schon beschrieben. Ich werde ihn mal bestellen (ebay, wie empfohlen) und wechseln. Ich werde berichten. Vielen Dank vorerst.
Bei Digital gibt es kein Rauschen. Entweder alles oder nichts, voller
Ton oder Stille.
Dann ist der Chip eben kaputt. Haben die Geräte alle irgendwie so an
sich, nach Ablauf des Produktzyklus (ca. 2 Jahre) mit geplanter
Obsoleszenz auszufallen. Technisat bildet da bestimmt keine Ausnahme.
Oder hast Du noch Garntie auf das Gerät?
ciao
gustav
Doch bei Digital gibt es ebenfalls ein Rauschen, einige DAB Chipsätze haben da ein Feature dass bei mangelhaftem Empfang ein Rauschton generiert wird und der wird dann quasi schleichend eingeblendet.
Doch bei Digital gibt es ebenfalls ein Rauschen, einige DAB Chipsätze
haben da ein Feature dass bei mangelhaftem Empfang ein Rauschton
generiert wird und der wird dann quasi schleichend eingeblendet.
So, kurzes Update, Spannungsregler hat am IN-Pin 10v (bei einem 5V!!-Spannungsregler??) und am OUT-Pin genau 0,0V. Also wird das wohl die Ursache sein. Handelt es sich etwa doch um die 9V-Variante (Soundchip)? Oder hat das Netzteil noch eine Macke? V2 hat 9,9V V1 hat 5,5V (unbelastet).Verträgt der (ebay oben erwähnte) bestellte Spannungsregler auch 10V ?
Hattest du mal wie vorgeschlagen eine Ader von den 5V aus dem Netztzeil zum Ausgang des 5V Reglers (def. Bauteil zuvor abgelötet) gezogen? Dann siehst du sofort, ob der Austausch des Reglers ausreicht, oder ob noch mehr defekt ist.
So, nachdem die Regler (10 Stück für 1,29€ !!)angekommen waren, habe ich ihn gewechselt. Und siehe da: Das Gerät funktioniert wieder einwandfrei. Vielen Dank für eure Mithilfe.
Noch was zum Thema "Knistern": Ich als alter Analogfreak versuche durch eine Plattenwäsche vor dem Überspielen auf Band!! das Knistern wegzubekommen. So unterschiedlich kann Musikhören sein.
Glückwunsch! Ich hab auch noch ein paar Regler über... ;o)
Platten waschen ist ja o.k., aber Überspielen auf Band??? Ich hab das auch noch vor,
muss aber erst noch den Plattenspieler reparieren und viel Zeit haben. Dann aber
nichts wie ab auf die Festplatte damit als FLAC! Am Rechner kannst du auch gröbere
Kratzer und sporadische Knackser per Hand rausnehmen. Das unterschwellige Knistern
und den "analogen Klang" will man ja einfangen und das geht auch digital.
Damit hast du alle Möglichkeiten von Musikserver bis USB- Stick für´s Technisat- Radio.
Vom Rechner aus würde ich dann ggf. auf Band überspielen, wenn ich sowas hätte und
das Drehen der großen Spulen als meditativ empfinden würde... ;o)
Vielen Dank für die Tipps, aber ich möchte die Analogkette nicht unterbrechen. Ist eben altmodisch. Bei den Platten, die eventuell überspielt werden sollen (sonst bleibt es beim originalen Vinyl-Hören) handelt es sich vorwiegend um sog. DJ-Promos, das sind damals (90er) extra für DJs hergestellte meist Maxis mit 45Umdr. (also meist nur 1 Titel pro Seite !!). Da nervt das ständige Plattenwechseln bzw. Umdrehen. Da ist so ein oldscool Mixtape was Feines. Da schätzt man die Musik wieder.
Übrigens, wenn das jemanden interessiert: Denon DP37 mit MC-System auf Revox B77-Zweispur mit 19er Geschw.
Denon DP37 gefällt mir. Den hätte ich eigentlich auch gern.
Stattdessen habe ich noch den Denon DP23F aus der selben Zeit,
damals 1991 in Berlin gekauft. Da ist quasi die gleiche Technik
drin.
Dazu hab ich noch das damals als Upgrade dazugekaufte Denon DL110
mit Original- Box (heute ein Schatz und mehr wert, als der
Plattenspieler selbst).
Der DP23F läuft heute mit dem schön durchsichtig klingenden
VinylMaster Silver - wenn er denn läuft...
Hast du deine Photowiderstände schon mal selbst durchgetauscht?
Ich hatte dafür leider noch keine Zeit, aber neue Widerstände
liegen schon bereit...
Diese DJ- Promos - ist das nicht sowieso Dance, oder Techno?
Da passt doch digitalisieren auch ganz gut. ;o)
Hallo Fiedel, melde mich nochmal, allerdings sehr spät.
Mein DP37 ist noch unangetastet, läuft wie ein Neugerät. Zum "Durchhören" der Plattensammlung nutze ich einen Stanton 120 mit Direktantrieb. Da wäre der Denon zu schade und auch zu langsam. Bei den Promos handelt es sich um verschiedene Musikrichtungen.
Electro und Trance/Dance sind ja ganz passabel. Funk, Groove und House ist nicht so meins.