Bauteilbestimmung Schaltregler-IC aus LED-Lampe

OP #7912139
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Moin, eine VoltoLux LED-"Birne" von Frauchen hat nach fast 10 Jahren ihr Leben beendet. Eine der 7 LEDs in der Reihenschaltung ist ausgefallen trotz Alukern-Platine und tiefgezogenem Alu-"Tricher" für das Lampengehäuse.

Die Netzteilplatine ist im Sockel auf einen Dorn aufgesteckt. Die Schaltung ist insofern interessant, dass der Trafo nur 3 Anschlüsse hat, also offensichtlich keine galvanische Trennung aufweist.

Aus Neugier würde mich die Schaltregler-Topologie interessieren. Besteht eine Chance, zum IC (SO8 ohne Pin 7) mit der Bezeichnung Z7Y?7D36 ein Datenblatt zu finden?

Vielen Dank im Voraus!

OP #7912165
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Jupp, ich hab mal die Schaltung ausgemessen und aufgezeichnet. Der "Trafo" ist tatsächlich eine normale Spule. Der dritte Pin ist nur zur mechanischen Fixierung.

Die Schaltung ist tatsächlich ein normaler Buck/Step-Down mit Current Mode, wenn auch etwas seltsam gezeichnet mit Drossel in der geschalteten Minus-Leitung. Spart man sich halt den High-Side-Treiber und Bootstrap-Kondensator.

Über die 3R3-Shunts R4 + R5 kann man wohl den Strom des Current Mode einstellen.

Interessant ist, dass die Schaltung komplett ohne externe Kondensatoren für Oszillator oder Kompensation auskommt.

Rainer W. schrieb:

Du könntest die ausgefallene LED überbrücken.

Hab ich auch schon überlegt, be Brücke oder 5V-TVS-Diode reinlöten. Der Strom wird ja geregelt.

Danke!

(Firma: matzetronics) #7912179
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Marek N. schrieb:

Hab ich auch schon überlegt, be Brücke oder 5V-TVS-Diode reinlöten. Der Strom wird ja geregelt.

Einfach überbrücken ist vermutlich das sinnvollste. Ausserdem kannst du einen der Shunts entfernen, das reduziert den Strom durch die LED auf die hälfte. Wird evtl. etwas dunkler, erhöht aber die Lebensdauer auf praktisch ewig.

(Firma: matzetronics) #7912354
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Rainer W. schrieb:

Der Lichtstrom von LEDs steigt innerhalb der zulässigen Betriebsbedingungen mit dem Strom.

Meine Erfahrung ist die, das die Herren Hersteller die LEDs soweit überfahren, das du den Strom erstmal um mindestens 20% reduzieren kannst, ohne Leuchtkraft zu verlieren. Alles weitere verdunkelt zwar die Lampe, erhöht aber die Lebensdauer. Den meisten Leuten ist auch der Unterschied von 9W auf z.B. 7W wurscht.

#7913194
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Matthias S. schrieb:

Meine Erfahrung ist die, das die Herren Hersteller die LEDs soweit überfahren, das du den Strom erstmal um mindestens 20% reduzieren kannst, ohne Leuchtkraft zu verlieren.

Das würde bedeuten, dass der Lichtstrom innerhalb des zulässigen Bereichs ab einem bestimmten Strom konstant bleiben müsste. Soetwas ist mir noch nie untergekommen. Welcher LED-Typ soll das sein, der sich derartig benimmt (Datenblatt?)

(Firma: matzetronics) #7913246
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Michael B. schrieb:

Meine Erfahrung ist, dass du blind sein musst.

Und ich habe den Eindruck, das du Leseschwierigkeiten hast. Welchen Teil von

Marek N. schrieb:

Einen der Shunts auf 4R7 (war grad da) erhöht. Optisch kein Unterschied in der Helligkeit auszumachen.

soll ich dir nochmal erklären?

Anscheinend weisst du auch nicht, das LED bei Überschreiten ihres Maximalstroms nicht mehr heller werden, sondern nur noch wärmer. Laberst also nur, wie üblich.

Michael B. schrieb:

Es gibt sogar schöne Diagramme im Datenblatt dafür.

Das gilt aber nur, wenn die innerhalb der Diagramme betrieben werden. Genau das tun viele Hersteller aber nicht.

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