ich habe mir einen Adapter für RS232 und USB gebaut. Schaltplan im Anhang.
Der RS232-Teil funktioniert einwandfrei.
Bei meinen vorherigen Tests mit einem fertigen FT232-Adapter habe ich mir ein STK600 und ein STK500 zerschossen. Daher wollte ich jetzt die restliche Hardware mit einem ADUM1201 schützen. Als Buchse habe ich eine USB B genommen.
Aber leider funktioniert die Schaltung nicht.
Wenn ich die Schaltung mit dem PC verbinde, wird die erst gar nicht erkannt. Nehme ich den fertigen FT232-Adapter, dann wird der Treiber auch installiert. Auch das Senden vom Atmega klappt einwandfrei und ist mit HTerm zu sehen. Allerdings habe ich hier auch eine andere USB-Buchse als bei meiner Hardware. Aber ich glaube nicht, dass es daran liegt, da das Kabel am STK600 funktioniert.
Sende ich über meine Hardware, dann kann ich an Pin 7 des ADUM1201 mit dem Logikanalysator einwandfrei den gesendeten Text lesen. Aber an Pin 2 kommt nichts raus.
Zwischen PIN 8 und 5 bzw. 1 und 4 ist eine vernünftige Spannung von 5V messbar.
Das Senden vom PC aus konnte ich bisher gar nicht testen, weil der nicht erkannt wird.
Hat jemand eine Idee, was in der Schaltung falsch sein könnte oder woran es sonst liegt.
ich habe mir einen Adapter für RS232 und USB gebaut. Schaltplan im
Anhang.
Jaja, der übliche Schwachsinn, wo alles als Kleckse verteilt irgendwie gezeichnet ist. Mein Gott, das kann man GANZ NORMAL so zeichen, wie es logisch zusammen gehört! Mit Signalen und nicht mit Netznamen verbinden!
Der RS232-Teil funktioniert einwandfrei.
Bei meinen vorherigen Tests mit einem fertigen FT232-Adapter habe ich
mir ein STK600 und ein STK500 zerschossen.
Dann bist du ein echter Künstler? Wie hast du da angestellt? Was hast du wie in welcher Reihenfolge angeschlossen?
Daher wollte ich jetzt die
restliche Hardware mit einem ADUM1201 schützen. Als Buchse habe ich eine
USB B genommen.
Aber leider funktioniert die Schaltung nicht.
Wenn ich die Schaltung mit dem PC verbinde, wird die erst gar nicht
erkannt.
Dann hast du mit dem FT232 Lötfehler. Der Schaltplan sieht logisch korrekt aus, auch wenn maximal hipstermäßig gezeichnet. Was zeigt der Gerätemanger an? Außerdem muss man beim Anstecken das typisch Plong hören (bei Windows).
Sende ich über meine Hardware, dann kann ich an Pin 7 des ADUM1201 mit
dem Logikanalysator einwandfrei den gesendeten Text lesen.
Na das ist ja einfach, denn du schließt ja vermutlich direkt das Kabel an JP3.
Aber an Pin 2
kommt nichts raus.
Dann ist was faul.
Zwischen PIN 8 und 5 bzw. 1 und 4 ist eine vernünftige Spannung von 5V
messbar.
Hat dein Sender auch 5V Pegel?
Das Senden vom PC aus konnte ich bisher gar nicht testen, weil der nicht
erkannt wird.
Hat jemand eine Idee, was in der Schaltung falsch sein könnte oder woran
es sonst liegt.
Du musst einen systematische Fehlersuche betreiben. Fang bei J3 an und speise dort ein Signal ein. Dann geht die ganze Signalkette durch.
Ohh, was sehe ich? Du hast RXD1 und TXD1 an U3 und U2 vertauscht! Das geht so nicht! Sieh dir die Pfeilrichtung der Inverter an. U3-12 muss an U2-7 und U3-11 an U2-6.
Jaja, der übliche Schwachsinn, wo alles als Kleckse verteilt irgendwie
gezeichnet ist. Mein Gott, das kann man GANZ NORMAL so zeichen, wie es
logisch zusammen gehört! Mit Signalen und nicht mit Netznamen verbinden!
Verstehe ich nicht, was Du meinst. Wenn ich die Leitungen durchzeichne, ist mir das zu unübersichtlich.
Na das ist ja einfach, denn du schließt ja vermutlich direkt das Kabel
an JP3.
Nein, deshalb schrieb ich ja ausdrücklich, dass ich an Pin 7 das Signal messen konnte. Nachdem es an JP3 anlag, habe ich natürlich getestet, ob es auch an Pin 7 ankommt.
Zwischen Pin 5 und Pin 8 liegen die 5V, die auch von dem Board des Mikrocontrollers kommen. Zwischen Pin 1 und Pin 4 liegen die 5V der USB-Schnittstelle des PCs.
Ohh, was sehe ich? Du hast RXD1 und TXD1 an U3 und U2 vertauscht! Das
geht so nicht! Sieh dir die Pfeilrichtung der Inverter an. U3-12 muss an
U2-7 und U3-11 an U2-6.
Kannst Du mir das mal näher erklären. Entweder habe ich einen Denkfehler ode wir reden aneinander vorbei.
Im Datenblatt des FT232RL heißt es:
1 TXD Output Transmit Asynchronous Data Output.
und
5 RXD Input Receiving Asynchronous Data Input.
Nach meinem Verständnis muss an Pin 5 (RxD FT232RL) der TxD des Mikrocontrollers angeschlossen werden und an Pin 1 FT232 der RxD des Mikrocontrollers.
Den ADUM1201 habe ich so verstanden, dass ich TxD von 7 nach 2 und RxD von 3 nach 6 anschliessen kann. Altenativ wäre TxD von 3 nach 6 und dementsprechend RxD von 7 nach 2. Dann müssten aber auch die Versorgungsspannungen und GND getauscht werden.
Darüber hinaus war entweder nur JP1/JP2 gesteckt oder JP3/JP4. Keines war gleichzeitig verbunden.
Wenn ich die Leitungen durchzeichne,
ist mir das zu unübersichtlich.
Dann lern halt, es übersichtlich zu machen. Die Leitungen zieht man nicht "durch", sondern man zeichnet sie so, daß sie die Funktion der Schaltung erkennbar machen.
Dann lern halt, es übersichtlich zu machen. Die Leitungen zieht man
nicht "durch", sondern man zeichnet sie so, daß sie die Funktion der
Schaltung erkennbar machen.
Ich verstehe zwar nicht, wie ihr das meint, werde mich in meinem nächsten Schaltplan aber bemühen es übersichtlicher zu machen.
Hilft mir momentan aber bei der Fehlersuche nicht weiter. Ich habe gerade nochmal die Datenblätter des ADUM1201 und des FT232RL verglichen. Dabei kann ich aber keinen Fehler feststellen. Momentan sehe ich auch nicht, wieso der ADUM1201 falsch beschaltet ist.
FT232 im falschen Gehäuse (Schaltplan suggeriert SSOP28) oder falschrum aufgelötet?
penibel auf Kurzschlüsse testen/untersuchen
FT232 nochmal entfernen, schauen ob dann Daten aus dem ADuM rauskommen
ggf. nochmal auf Kurzschüsse testen
Und: Lass dich nicht ärgern, die einzelen Gruppen im Schaltplan könnte man tatsächlich etwas übersichtlicher anordnen, aber Spaghettipläne wie öfters mal gewünscht sind wie du schon sagst viel schlimmer.
FT232 im falschen Gehäuse (Schaltplan suggeriert SSOP28) oder
falschrum aufgelötet?
Leider nicht. Ich musste mir den zwar gerade mit einer Lupe ansehen, um die Markierung für Pin 1 zu sehen. Aber es wäre zu schön gewesen. Der Fehler ist mir mit einem 74HC573 passiert. Aber jetzt leider nicht.
Werde ich die Tage nochmal testen. Bin zwar der Meinung, dass ich das gemacht habe, aber mache ich nochmal in Ruhe. Werde aber erst am Donnerstag, eher Freitag dazu kommen.
FT232 nochmal entfernen, schauen ob dann Daten aus dem ADuM rauskommen
ggf. nochmal auf Kurzschüsse testen
Ist nicht so einfach möglich. Da ich sowieso 5 Platinen anfertigen lassen musste, gehe ich wohl eher nochmal hin und bestelle mir die Bauteile neu und werde den Schritt für Schritt aufbauen.
Und: Lass dich nicht ärgern, die einzelen Gruppen im Schaltplan könnte
man tatsächlich etwas übersichtlicher anordnen, aber Spaghettipläne wie
öfters mal gewünscht sind wie du schon sagst viel schlimmer.
Übersichtlich fand ich den auch nicht. Aber mir ist zunächst nicht eingefallen, wie ich das besser machen konnte. Mit der Zeit hatte ich mich dran gewöhnt, weil ich wusste wohin die Signale gingen. Von Falk kamen noch wenigstens konstruktive Vorschläge. Auf sowas überhebliches, wie unten, kann ich aber verzichten.
Jaja, der übliche Schwachsinn, wo alles als Kleckse verteilt irgendwie
gezeichnet ist. Mein Gott, das kann man GANZ NORMAL so zeichen, wie es
logisch zusammen gehört! Mit Signalen und nicht mit Netznamen verbinden!
Verstehe ich nicht, was Du meinst. Wenn ich die Leitungen durchzeichne,
ist mir das zu unübersichtlich.
Dann mach es einfach richtig. Das geht. Muss man halt mal lernen. Ist aber nicht wirklich schwer.
Falk B. schrieb:
Dann hast du mit dem FT232 Lötfehler.
Die Verbindungen habe ich durchgemessen. Die sind alle vorhanden.
Kurzschlüsse?
Falk B. schrieb:
Du musst einen systematische Fehlersuche betreiben. Fang bei J3 an
und speise dort ein Signal ein. Dann geht die ganze Signalkette durch.
Habe ich gemacht. Bis an Pin 7 (nicht nur JP3) kommt das Signal an. An
Pin 2 kommt nichts raus.
Falk B. schrieb:
Ohh, was sehe ich? Du hast RXD1 und TXD1 an U3 und U2 vertauscht! Das
geht so nicht! Sieh dir die Pfeilrichtung der Inverter an. U3-12 muss an
U2-7 und U3-11 an U2-6.
Kannst Du mir das mal näher erklären.
Ist das so unklar? Ein Ausgang von einem IC muss an einen Eingang von einem anderen IC. Außerdem sollte die Datenflußrichtung stimmen.
Entweder habe ich einen Denkfehler
ode wir reden aneinander vorbei.
Im Datenblatt des FT232RL heißt es:
Dort sind wir doch gar nicht! U2 und U3!
1 TXD Output Transmit Asynchronous Data Output.
und
5 RXD Input Receiving Asynchronous Data Input.
Nach meinem Verständnis muss an Pin 5 (RxD FT232RL) der TxD des
Mikrocontrollers angeschlossen werden
Stimmt, Pin 5 ist ein Eingang
und an Pin 1 FT232 der RxD des
Mikrocontrollers.
Stimmt.
Den ADUM1201 habe ich so verstanden, dass ich TxD von 7 nach 2 und RxD
von 3 nach 6 anschliessen kann.
Stimmt auch, war aber keine Sekunde Inhalt meiner Kritik. ISt das das Textverständnis der Gen Z?
Altenativ wäre TxD von 3 nach 6 und
dementsprechend RxD von 7 nach 2. Dann müssten aber auch die
Versorgungsspannungen und GND getauscht werden.
Kann man machen. Das sit aber gar nicht das Problem.
Darüber hinaus war entweder nur JP1/JP2 gesteckt oder JP3/JP4. Keines
war gleichzeitig verbunden.
Dann geht es ja gar nicht, denn du hast ja in JEDER Datenleitung 2 Jumper in Reihe drin, warum auch immer.
Lies meinen 1. Beitrag nochmal in Ruhe und denk drüber nach.
Dann lern halt, es übersichtlich zu machen. Die Leitungen zieht man
nicht "durch", sondern man zeichnet sie so, daß sie die Funktion der
Schaltung erkennbar machen.
Ich verstehe zwar nicht, wie ihr das meint, werde mich in meinem
nächsten Schaltplan aber bemühen es übersichtlicher zu machen.
Hilft mir momentan aber bei der Fehlersuche nicht weiter. Ich habe
gerade nochmal die Datenblätter des ADUM1201 und des FT232RL verglichen.
Dabei kann ich aber keinen Fehler feststellen.
Das hat auch keiner behauptet! Es geht um die Verbindung zwischen U2 und U3!
Ich habe das jetzt (hoffentlich) was übersichtlicher gezeichnet.
Schaltplan im Anhang.
Deutlich besser, wenn gleich noch Luft nach oben ist.
Wastl schrieb:
Die USB-Versorgung braucht an der Buchse auf jeden Fall einen
10uF Abblock-Kondensator.
Meinst Du zwischen Pin 1 und Pin 4 der Buchse?
Die Buchse braucht die nicht, wohl aber der FT232RL. An V+USB und GND. 100nF Keramik nah dran (<10mm) und 4,7uF Tantal, der darf weiter weg sein.
FT232 im falschen Gehäuse (Schaltplan suggeriert SSOP28) oder
falschrum aufgelötet?
Leider nicht. Ich musste mir den zwar gerade mit einer Lupe ansehen, um
die Markierung für Pin 1 zu sehen. Aber es wäre zu schön gewesen.
Zeig uns ein gutes Bild davon.
Ist nicht so einfach möglich.
Doch. Entweder mit Heißluft oder zwei FETTEN Lötzinnwürsten, mit denen man beide Reihen Pins gleichzeitig flüssig hält.
Übersichtlich fand ich den auch nicht. Aber mir ist zunächst nicht
eingefallen, wie ich das besser machen konnte. Mit der Zeit hatte ich
mich dran gewöhnt, weil ich wusste wohin die Signale gingen.
Das ist aber nicht der Sinn der Sache. Ein Schaltplan sollte so übersichtlich und leicht verständlich wie möglich sein. Auch und gerade für Leute, die den zum ersten Mal sehen.
P S Schaltplänge als JPG sind nicht so das Wahre. Besser PNG onder noch besser als PDF drucken. Siehe Bildformate.
Verfolge mal die eingezeichneten Signale und denk über das Thema
Signalrichtung nach.
Es gibt keine Verbindung zwischen J3 und U2 und auch keine zwischen U2 und U3. Bei J3 steht TXout und RxOut. Die sind nur ausschließlich an U3 angeschlossen.
Möglicherweise war das unübersichtlich in meinem ersten Schaltplan, weil ich die RS232-Buchse in der unteren rechten Ecke eingezeichnet hatte. Aber in der Überarbeitung ist es jetzt der Logik nach, oben RS232 und unten USB.
Dann geht es ja gar nicht, denn du hast ja in JEDER Datenleitung 2
Jumper in Reihe drin, warum auch immer.
Erklär mir mal, wo Du das siehst?
Nochmal, damit es ganz deutlich wird. Es geht vom Wannenstecker J1 (RxD, TxD) auf den Jumper JP1 und JP2 danach zum MAX232. Die Jumper sind aber offen.
PARALLEL geht es vom Wannenstecker J1 (RxD, TxD) auf die Jumper JP3 und JP4. Die bei meinem Problem geschlossen waren.
Die TxD-Leitung geht vom Wannenstecker J1 über JP3 auf den Anschluss 7 (VIA) des ADUM1201 und geht dann über Pin 2 (VOA) auf den RxD des FT232. Von Pin 2 hatte ich erwartet, dass daran dasselbe Signal wie an Pin 7 ist.
Die TxD-Leitung des FT232 geht kommt beim ADUM1201 auf Pin 3 und von Pin 6 auf den RxD des Mikrocontrollers. Hier zu testen, soweit bin ich aber noch gar nicht gekommen.
Ein Schaltbild aus dem Datenblatt habe ich angehangen. M. E. wäre es vollkommen egal, ob ich die Anschlüsse 7 und 2 für TxD und 6 und 3 für RxD nehmen. Ich hätte es auch umdrehen können. Aber dann hätte ich die Spannungen auch tauschen müssen.
Falls dem nicht so ist, lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren.
Dein Schaltplan sagt, du hast einen Kurzschuß von V+USB nach GND.
Schau mal PWR_FLAG nahe U1 und J1 an.
Finde ich nicht. Ich habe mir gerade in Kicad mal die Netze V+USB, GND_USB und GND hervorheben lassen. Da ist kein Kurzschluss. Ein Powerflag heißt nicht, dass das miteinander verbunden ist. Beim DRC-Check bemängelt Kicad, wenn das Netz nicht mit einer Spannungsversorgung angeschlossen ist. Ein Powerflag behebt diesen Fehler. Das ist aber keine Verbindung.
Doch. Entweder mit Heißluft oder zwei FETTEN Lötzinnwürsten, mit denen
man beide Reihen Pins gleichzeitig flüssig hält.
Ich habe schon bewusst geschrieben, dass es nicht klappt. An Heissluft hatte ich auch gedacht. Aber direkt daneben ist ein 6 poliger Wannenstecker. Der wäre dann hinüber und damit kann ich die ganze Platine vergessen. Mit den Würsten wird es auch eng.
Danke. Kommt in die nächste Version rein. Aber damit hängt das Problem nicht zusammen. U3 ist der Baustein für die RS232-Verbindung. Dir funktioniert trotz fehlendem C einwandfrei. Erstmal geht es mir jetzt darum, den Grund zu finden, warum das jetzt nicht läuft. Der PC erkennt noch nicht einmal, dass das eingesteckt ist. Vollkommen egal, ob ich die Platine vom Mikrocontroller versorge oder nicht. Auf der anderen Seite kommt mein gesendetes Signal hinter dem ADUM1201 auch nicht an.
P S Schaltplänge als JPG sind nicht so das Wahre. Besser PNG onder noch
besser als PDF drucken.
Werde ich zukünftig beachten. Mein Gedanke war, jpg ist kleiner und verbraucht auf dem Server weniger Speicher. PDF wollte ich keinem zumuten, dass jedesmal zu öffen. Kann ich aber ohne weiteres zukünftig machen. Habe das Schaltbild jetzt als png angehanden.
Nochmal, U3 ist an der ganzen USB-Geschichte nicht beteiligt. Die Jumper
JP1 und JP2 sind OFFEN !!!
Na dann verwirre uns noch bitte ein wenig mehr, was die ganze Geschichte denn nun wirklich sein soll. In deinem 1. Beitrag sprachst du von STK500 und galvanischer Trennung zum USB. Also muss auch U3, der MAX232 beteiligt sein, denn das STK500 hat einen normalen RS232 Anschluss.
Es gibt keine Verbindung zwischen J3 und U2 und auch keine zwischen U2
und U3. Bei J3 steht TXout und RxOut. Die sind nur ausschließlich an U3
angeschlossen.
Möglicherweise war das unübersichtlich in meinem ersten Schaltplan, weil
ich die RS232-Buchse in der unteren rechten Ecke eingezeichnet hatte.
Aber in der Überarbeitung ist es jetzt der Logik nach, oben RS232 und
unten USB.
Was ist daran logisch, wenn man einen USB-RS232 Umsetzer baut? Die gehören so weit wie möglich nebeneinander, dann sieht man den Signalfluß klarer.
Falk B. schrieb:
Das hat auch keiner behauptet! Es geht um die Verbindung zwischen U2 und
U3!
Der RS232-Baustein wird zwar mit +5V versorgt, aber der hat mit der
ganzen Sache überhaupt nichts zu tun.
Ach so? Na wie schön das JETZT schon zu hören!
Nochmal, damit es ganz deutlich wird. Es geht vom Wannenstecker J1 (RxD,
TxD) auf den Jumper JP1 und JP2 danach zum MAX232. Die Jumper sind aber
offen.
PARALLEL geht es vom Wannenstecker J1 (RxD, TxD) auf die Jumper JP3 und
JP4. Die bei meinem Problem geschlossen waren.
Das wußten wir alle bisher keine Sekunde.
Die TxD-Leitung geht vom Wannenstecker J1 über JP3 auf den Anschluss 7
(VIA) des ADUM1201 und geht dann über Pin 2 (VOA) auf den RxD des FT232.
Von Pin 2 hatte ich erwartet, dass daran dasselbe Signal wie an Pin 7
ist.
Solche Lyrik ist Schwachsinn. Ein gescheiter Schaltplan zeigt sowas SOFORT!
Ein Schaltbild aus dem Datenblatt habe ich angehangen. M. E. wäre es
vollkommen egal, ob ich die Anschlüsse 7 und 2 für TxD und 6 und 3 für
RxD nehmen. Ich hätte es auch umdrehen können. Aber dann hätte ich die
Spannungen auch tauschen müssen.
Stimmt. Das war aber gar nicht das Thema.
Dein Schaltplan sagt, du hast einen Kurzschuß von V+USB nach GND.
Schau mal PWR_FLAG nahe U1 und J1 an.
Finde ich nicht. Ich habe mir gerade in Kicad mal die Netze V+USB,
GND_USB und GND hervorheben lassen. Da ist kein Kurzschluss. Ein
Powerflag heißt nicht, dass das miteinander verbunden ist. Beim
DRC-Check bemängelt Kicad, wenn das Netz nicht mit einer
Spannungsversorgung angeschlossen ist. Ein Powerflag behebt diesen
Fehler. Das ist aber keine Verbindung.
Aha. Ganz dolle Geschichte. So einen Käse kannte ich bisher noch nicht.
Platine vom Mikrocontroller versorge oder nicht. Auf der anderen Seite
kommt mein gesendetes Signal hinter dem ADUM1201 auch nicht an.
Da kein DingDong kommt ist entweder das USB Kabel defekt, oder (wahrscheinlicher) einfach die der Überspannungsschutz falschrum.
Also einfach mal U1 auslöten.
In deinem 1. Beitrag sprachst du von STK500
und galvanischer Trennung zum USB.
Hör doch auf, irgendwas reinzuinterpretieren, was ich weder gemeint und schon gar nicht geschrieben habe. Ich habe nirgendwo erwähnt, dass ich das Teil für ein STK500 oder STK600 benötige. Das ist für etwas ganz anderes.
Mit den STK's habe ich, bevor ich die Schaltung gezeichnet und die Platinen habe anfertigen lassen, mit fertig gekauften FT232-Adaptern getestet, ob das so funktioniert. Bevor ich mich dran setze und eine eigene Schaltung entwerfe, wollte ich erst einmal testen, ob das so alles läuft und dabei habe ich mir die STK's zerschossen. Warum weiß ich nicht.
Doch, wenn Du Dir nur mal den Schaltplan angesehen hättest, statt Dich seitenlang darüber auszulassen, wie schlecht der ist. Dort gibt es zwei Bezeichner. Der eine nennt sich TxD1 und geht auf JP1 UND JP3. Der andere nennt sich TxD1 und geht auf JP2 UNDJP4.
Solche Lyrik ist Schwachsinn. Ein gescheiter Schaltplan zeigt sowas
SOFORT
Die Lyrik hätte ich mir sparen können, wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest, den Schaltplan, der eindeutig unter Deinem Niveau ist, auch nur mal drei Sekunden anzusehen.
oder
(wahrscheinlicher) einfach die der Überspannungsschutz falschrum
Meinst Du, dass der falsch rum eingelötet ist? Werde ich in den nächsten Tagen überprüfen und mich dann melden. Ich habe darauf, trotz Lupe, keine Markierung für den Pin 1 gefunden und den durchgemessen. Ich will aber nicht ausschliessen, dass der mir aus der Pinzette gerutscht ist und sich dabei verdreht hat.
Ich habe das jetzt (hoffentlich) was übersichtlicher gezeichnet.
Schaltplan im Anhang.
Davon ist der immer noch weit entfernt. Du solltest dich einigen, ob die Form der Labels für die Signalrichtung steht oder nicht. Bei RXD1 scheint nach dem Plan Ausgang auf Ausgang zu gehen ("RXD1" von U2.6 über JP4)
Nochmal, U3 ist an der ganzen USB-Geschichte nicht beteiligt. Die Jumper
JP1 und JP2 sind OFFEN !!!
Sinn eines Jumpers ist, dass man zwei Signale verbinden KANN, also müssen die Signalrichtungen so sein, dass man sie verbinden DARF, ohne dass es zu elektrischen Fehlern kommt.
Was soll diese künstliche Verknickelung von RX_USB, TX_USB, RX_LED und TX_LED? Falls du D1, D2 und U2 auf die passende Höhe zu U4 bringst, kannst du dir einen Haufen davon sparen und der Plan wird deutlich übersichtlicher.
J1, J2 und J3 hängen immer noch als Waisenkinder in irgend welchen Ecken des Schaltplans.
Das war es leider auch nicht. Die Verbindungen sind da, aber es ist noch immer nichts von Windows zu hören. Trotz Lupe erkenne ich auf dem Baustein auch keine Markierung, wo Pinn 1 ist.
Ich werde am Wochenende eine neue Platine anfertigen lassen und dabei kommen auch sämtliche hier angesprochenen Kondensatoren rein. Als ich die Schaltung gezeichnet hatte, habe ich mich zwar ans Datenblatt des FT232 gehalten, aber die Kondensatoren vollkommen übersehen.
Die Bausteine werde ich neu bestellen und die alten wegschmeissen.
Sinn eines Jumpers ist, dass man zwei Signale verbinden KANN, also
müssen die Signalrichtungen so sein, dass man sie verbinden DARF, ohne
dass es zu elektrischen Fehlern kommt.
Das ist ein Argument. Ich werde die Jumper so ändern, dass entweder in die eine oder andere Richtung das Signal geht. Also entweder USB oder RS232. Da die Schaltung nur für mich war, war mein Gedanke, dass ich J1/J2 nur stecke, wenn ich RS232 haben will oder J3/J4 nur bei USB.
Danke nochmal an allen, die mir hier mit konstruktiven Beiträgen weitergeholfen haben.
Das war es leider auch nicht. ... Trotz Lupe erkenne ich auf dem
Baustein auch keine Markierung, wo Pinn 1 ist.
Du könntest es ausmessen. Die in U1 enthaltenen Dioden sind sogar im Symbol dargestellt. Die Z-Diode zwischen Gnd und VBUS (Pin 2 und 5) mit ihrer Durchbruchspannung von mindestens 6V wäre bspw. super zur Feststellung der Orientierung geeignet. Ein einfacher Diodentester reicht (oder ein Vorwiderstand mit einem Voltmeter).
Falls U1 falsch herum eingelötet ist, müsste erstmal VBUS zusammenbrechen, bis der Baustein sich überlegt hat, wie er mit der daraus resultierenden Überlast umgeht. Was misst du für VBUS?
Anhand deines hochgeladenen Schaltplans sind die Details wegen des ungünstigen Datenformats und der daraus resultierenden Unschärfe etwas schwierig zu erkennen. Was spricht dagegen, den Schaltplan in einem passenden Format zu erstellen und hochzuladen, so wie aus gutem Grund in den Forenregeln auch angemerkt?
Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen.
Du könntest es ausmessen. Die in U1 enthaltenen Dioden sind sogar im
Symbol dargestellt. Die Z-Diode zwischen Gnd und VBUS (Pin 2 und 5) mit
ihrer Durchbruchspannung von mindestens 6V wäre bspw. super zur
Feststellung der Orientierung geeignet.
Da der keine vernünftige Markierung hatte, habe ich das vor dem Einbau gemacht. Aber ich will nicht ausschließen, dass der aus der Pinzette gerutscht ist und ich den dann verdreht hat. Mittlerweile sieht das nachgelötete aus wie Hulle und ich werde die Bauteile neu bestellen. Bin gerade dabei den Schaltplan neu zu zeichnen. Wenn der ok ist, werde ich die neuen Platinen anfertigen lassen. Ich muss sowieso die Hauptplatine neu erstellen lassen, da dort kleinere, nicht gravierende Fehler vorhanden waren. Daher bietet sich das jetzt an.
Was spricht dagegen, den Schaltplan in einem
passenden Format zu erstellen und hochzuladen, so wie aus gutem Grund in
den Forenregeln auch angemerkt?
Werde ich machen. Mein Gedankengang war im JPG verbraucht es weniger Speicher auf dem Server. Da es sich hier um ein kostenloses Forum handelt, wollte ich das klein halten. Der nächste Schaltplan wird im pdf-Format.
Mein Gedankengang war im JPG verbraucht es weniger
Speicher auf dem Server.
Bei Zeichnung aus dem Rechner (Liniengraphiken, wie ein ECAD-Programm sie liefert, ohne Rauschen und Farbverläufe) ist das nicht der Fall.
Statt irgendwelche Gedanken daran zu verschwenden, könntest du es einfach ausprobieren.
Du darfst nur nicht den Fehler machen, erst eine JPEG-Datei zu erstellen und die nachträglich in PNG umzuwandeln, weil dann die ganzen JPEG Artefakte bereits drin sind.
Der nächste Schaltplan wird im pdf-Format.
PDF ist kein Graphikformat, sondern bezogen auf Graphiken eine (zusätzliche) Verpackung.
Warum wehrst du dich gegen die Forenregeln?
Du darfst nur nicht den Fehler machen, erst eine JPEG-Datei zu erstellen
und die nachträglich in PNG umzuwandeln, weil dann die ganzen JPEG
Artefakte bereits drin sind.
Genau so hatte ich gestern bei dem überarbeiteten Schaltplan gemacht. War dann wohl nicht so der Bringer.
Ich habe jetzt mal einen neuen Schaltplan erstellt. Ging aber auch nur in PDF, direkt PNG weiss ich nicht, wie das geht. Wäre nett, wenn da jemand mal kurz drüber sieht, ob das elektrisch in Ordnung ist. Der ist hoffentlich auch besser lesbar. Ebenso hoffe ich, dass ich keinen der 100nF vergessen habe.
Allerdings verstehe ich das noch nicht:
Wastl schrieb im Beitrag #7925292:
Der FT232 braucht auf jeden Fall an Pin 4 und Pin 20 einen
100nF Abblock-Kondensator.
Im Datenblatt ist der nicht eingezeichnet. Die entsprechende Seite des Datenblatts habe ich mal angehangen.
Wo steht irgendwo, dass ich einen USB-RS223-Umsetzer baue? Das
interpretierst nur Du da rein.
Doch, wenn Du Dir nur mal den Schaltplan angesehen hättest, statt Dich
seitenlang darüber auszulassen, wie schlecht der ist. Dort gibt es zwei
Bezeichner. Der eine nennt sich TxD1 und geht auf JP1 UND JP3. Der
andere nennt sich TxD1 und geht auf JP2 UNDJP4.
Keine Bange, die habe ich schon gesehen.
Die Lyrik hätte ich mir sparen können, wenn Du Dir die Mühe gemacht
hättest, den Schaltplan, der eindeutig unter Deinem Niveau ist, auch nur
mal drei Sekunden anzusehen.
Ich hab DEUTLICH mehr als 3s dafür investiert.
Stimmt. Das war aber gar nicht das Thema.
Doch, war es wohl. Denn bis an Pin 7 kommt mein Signal. Aber nicht mehr
an Pin 2.
Aber wo kommt dein Signal her? Wo wird es eingespeist? An J1?
Aha. Ganz dolle Geschichte. So einen Käse kannte ich bisher noch nicht.
Nur weil Du Kicad nicht kennst, muss es kein Käse sein.
Es gibt auch viele andere Programme, die sowas in der Form weder haben noch brauchen.
(wahrscheinlicher) einfach die der Überspannungsschutz falschrum
Meinst Du, dass der falsch rum eingelötet ist? Werde ich in den nächsten
Tagen überprüfen und mich dann melden.
Wenn das so wäre, wären die V+USB nahezu kurzgeschlossen, denn dann sind die Dioden in Flußrichtung gepolt.
Ich habe jetzt mal einen neuen Schaltplan erstellt. Ging aber auch nur
in PDF,
Das reicht. Und siehe da, es sieht schon ganz anders aus!
direkt PNG weiss ich nicht, wie das geht. Wäre nett, wenn da
jemand mal kurz drüber sieht, ob das elektrisch in Ordnung ist. Der ist
hoffentlich auch besser lesbar. Ebenso hoffe ich, dass ich keinen der
100nF vergessen habe.
Scheint soweit zu passen. Allerdings gehört C11 an V+USB und nicht direkt an die USB-Buchse.
Der FT232 braucht auf jeden Fall an Pin 4 und Pin 20 einen
100nF Abblock-Kondensator.
Im Datenblatt ist der nicht eingezeichnet.
Aber sicher! Schau hin! Das ist auch so ein Hipster-Unsinn, bei DEM Schaltplan mit Netznamen eine Verbindung herzustellen!
Jetzt solltest du noch die sinnlosen Labels an JP1 und JP2 entfernen und direkte Signale zeichnen. D1 und D4 sollten LOW active gesteuert werden, die Kathoden an die Signale und die Anoden per Vorwiderstand an +5V. Denn bei RS232 ist HIGH der Ruhepegel auf der Logikseite. So wie D2 und D3.
Der FT232 braucht auf jeden Fall an Pin 4 und Pin 20 einen
100nF Abblock-Kondensator.
dann wohl falsch verstanden. Ich hatte das so interpretiert, dass damit gemeint war, dass zwischen Pin 4 und Pin 20 ein Kondensator muss. Also die eine Seite des Kondensators an Pin 4 und die andere an Pin 20. Gemeint war aber wohl, zwischen Pin 4 und Pin 20 nach Gnd.
Ich werde den Schaltplan heute abend nochmal überarbeiten und das Ergebnis hier reinstellen.
Danke. Ich werde in den nächsten Tagen die Platine anfertigen lassen und sobald ich die habe das testen. Diesmal fange ich aber mit dem USB-Teil an und baue das schrittweise auf.
Sobald ich ein Ergebnis habe, werde ich Rückmeldung geben. Das dauert aber mindestens 4 Wochen.
... Das ist auch so ein Hipster-Unsinn, bei DEM Schaltplan mit Netznamen
eine Verbindung herzustellen!
Die Netznamen zu ignorieren, ist allerdings auch keine Lösung, weil die meisten ECAD-Programme NUR die Netznamen für das Aufstellen der Netzliste verwenden. Signale im Schaltplan, die nicht verbunden sind, aber den selben Netznamen tragen, gelten als gleiches Netz.
Der FT232 braucht auf jeden Fall an Pin 4 und Pin 20 einen
100nF Abblock-Kondensator.
dann wohl falsch verstanden. Ich hatte das so interpretiert, dass damit
gemeint war, dass zwischen Pin 4 und Pin 20 ein Kondensator muss. Also
die eine Seite des Kondensators an Pin 4 und die andere an Pin 20.
Dann hätte Wastl sicher geschrieben "... ZWISCHEN Pin 4 und Pin 20 ...".
Abblockkondensatoren gehen i.d.R. IMMER gegen Masse. Über den zweiten Pin eines Abblockkondensators muss man daher normalerweise gar nicht sprechen.
Über den zweiten
Pin eines Abblockkondensators muss man daher normalerweise gar nicht
sprechen.
... wenn man Sinn und Zweck eines Abblockkondensators verstanden
hat. So aber scheint es ganz grundsätzlichen Nachholbedarf an
elektronischen Grundkentnissen zu geben. So gesehen geben oft
Datenblätter nicht alles her was erforderlich ist.
Also Hauptaufgabe: wozu sind die Abblockkondensatoren notwendig
die gefehlt haben und ich angemahnt habe? Antwort von vielen
Anfängern: braucht's nicht, es geht ja auch ohne.
Die Wirkung von Abblock-Cs ist stark anwendungsspezifisch. Gerade bei CMOS ist dieses C besonders wichtig, da beim Schalten von CMOS-Strukturen kurze Impulsströme zwischen Vdd und Vss entstehen. Das Abblock-C stellt diesen Strömen den notwendigen geschlossenen Stromkreis bereit – darauf kommt es im Kern an.
Wesentlich ist, die Verbindung zwischen Vdd und Vss so nah wie möglich am Baustein und so induktionsarm wie möglich auszuführen. Fehlt dieses C direkt am IC, muss sich der Schaltstrom über die Impedanz der Verdrahtung sowie über parasitäre Ls, Rc und Cs seinen Weg zurücksuchen. In ungünstigen Fällen kann das – zusammen mit schlechter Leitungsführung – sogar die korrekte Funktion des Bausteins gefährden.
Auch die Bauart des Abblock-Cs spielt eine Rolle: je nach Schaltflanken-Energie und Geschwindigkeit muss es bestimmte Eigenschaften erfüllen, um den hochenergetischen Umschaltstrom so niederimpedant wie möglich schließen zu können. Oft kombiniert man verschiedene Werte, um eine breitbandige Wirkung zu erzielen. In der Praxis greift man fast immer zu Keramikkondensatoren, da diese bauartbedingt sehr günstige Eigenschaften mitbringen. Dennoch kann man durch falsche Auswahl oder oberflächliches Lesen der Datenblätter schnell ins Fettnäpfchen treten – und erlebt dann mitunter spannende Überraschungen. Deshalb lohnt es sich, die Datenblätter genau zu studieren und sich akribisch an die Empfehlungen der Hersteller zu halten.
Wer ein gutes Oszilloskop zur Verfügung hat, kann die Qualität der Abblockung auch direkt überprüfen. Sinnvoll ist es zudem, die Ausgangssignale des CMOS – korrekt wie im Datenblatt terminiert – im Auge zu behalten. Saubere, steile Schaltflanken sind das Ziel. Schlechte Abblockung verzerrt die Signale, ein fehlerhafter Abschluss führt zu Überschwingen oder unsauberen Kanten. Es lohnt sich auch in gewissen Situationen sich störende Bausteine mit Ferrit Komponenten geeigneter Bauart und Werte auf den Vdd Verbindungen zu entkoppeln. (Das wird auch beim AVR bei der AVDD Versorgung empfohlen).
Kurzum: bei CMOS lohnt es sich, nicht schlampig zu arbeiten, sondern etablierte Praktiken konsequent einzuhalten. Ein Mikrocontroller muss immer die im Datenblatt vorgeschriebenen Abblock-Cs bekommen, damit er zuverlässig läuft.
Was du geschrieben hast, stimmt zwar im Großen und Ganzen, verwirrt Anfänger aber eher. Für die vorliegende Schaltung ist das alles halb so wild. Man muss nur die Schaltung aus dem Datenblatt nachbauen und keinen totalen Unfug im Layout anstellen.
Wesentlich ist, die Verbindung zwischen Vdd und Vss so nah wie möglich
am Baustein und so induktionsarm wie möglich auszuführen.
Ja, aber auch hier muss man zwischen einfachen Digital-ICs und GHz Monster unterscheiden. So nah wie möglich kann mal 1mm oder auch mal 10mm bedeuten.
durch falsche Auswahl oder oberflächliches Lesen der Datenblätter
schnell ins Fettnäpfchen treten – und erlebt dann mitunter spannende
Überraschungen.
Stimmt.
Deshalb lohnt es sich, die Datenblätter genau zu
studieren und sich akribisch an die Empfehlungen der Hersteller zu
halten.
Stimmt so allgemein nicht, denn damit geht die Hysterie und Pedanterie wieder los, wie wir sie schon DUTZENDE Male hier erlebt haben! Es gibt ICs, die sehr "giftig" sind und man SEHR genau wissen muss, was man tut. Aber zum Glück sind nicht alle so!
etablierte Praktiken konsequent einzuhalten. Ein Mikrocontroller muss
immer die im Datenblatt vorgeschriebenen Abblock-Cs bekommen, damit er
zuverlässig läuft.
Aber auch da gibt es bisweilen deutlichen Spielraum. Wie weit man den ausreizen will oder darf, ist eine andere Frage. "Bestes" Beispiel der Arduino Nano. Den hab ich in verschiedensten Schaltungen im Einsatz. Vor ein paar Monaten macht der in einer Schaltung mit starkem Störpegel Probleme (Überschläge an einer 20kV HV-Quelle, Prüfaufbau). Die Untersuchung zeigte, daß der Entkoppelkondensator sehr schlecht angebunden ist! Siehe Bild! Die Lösung: einen 2. Kondensator WIRKLICH nah an den IC löten, dann lief es stabil. Ich hab das Layout vom Nano mal als Fingerübung verbessert. Siehe 2. Bild im Anhang. Dort hatte ich auch den Kondensator ergänzt. Und man sieht auch "schön" die Illusion von Masseflächen, die keine sind.
Wenn ich die Leitungen durchzeichne,
ist mir das zu unübersichtlich.
Das verstehe ich nicht. Wenn die Verbindungen zu sehen sind, ist es doch viel klarer. Man sollte natürlich die ICs so anordnen, daß sie möglichst in Signalrichtung liegen.
Die Abblock-Cs und die Versorgung kann man separat anordnen. Hat man getrennte Versorgungen sind auch verschiedene Farben hilfreich.
Und poste nicht so winzig, daß die Schrift unscharf und nur noch schwer zu lesen ist.
Dann hätte Wastl sicher geschrieben "... ZWISCHEN Pin 4 und Pin 20 ...".
Abblockkondensatoren gehen i.d.R. IMMER gegen Masse. Über den zweiten
Pin eines Abblockkondensators muss man daher normalerweise gar nicht
sprechen.
Nochmal, ich habe das falsch interpretiert. Mir ist der Sinn durchaus klar und auch, dass die gegen Masse geschaltet werden. Als ich mir das Datenblatt angesehen hatte, hatte ich nicht verstanden, wieso zwischen 4 und 20.
Das verstehe ich nicht. Wenn die Verbindungen zu sehen sind, ist es doch
viel klarer. Man sollte natürlich die ICs so anordnen, daß sie möglichst
in Signalrichtung liegen.
Als ich den Schaltplan gezeichnet hatte, habe ich die Symbole aus der Bibliothek von Kicad unverändert übernommen. Wenn ich da die Signale gezeichnet hätte, wäre das ein einziges Durcheinander geworden. Daher hatte ich mich entschlossen die Netze zu beschriften.
Nachdem die Qualität des Schaltplans hier bemängelt wurde, kam mir die Idee, dass ich die Symbole durchaus spiegeln kann und der gesamte Plan dadurch besser lesbar ist.
Und poste nicht so winzig, daß die Schrift unscharf und nur noch schwer
zu lesen ist.
Das lag wohl daran, dass ich von dem Schaltplan einen Screenshot gemacht und die jpg-Datei hochgeladen habe. Den letzten habe ich dann direkt aus Kicad als PDF gedruckt und hochgeladen.
Das ist ein Screenshot mittels Greenshot.
Ich bevorzuge aber auch, ganze Blätter als PDF auszugeben. Dann kann die sich jeder so vergrößern, wie er will und die Schrift bleibt immer scharf.
PDF hat sich für Zeichnungen und Dokumente durchgesetzt.
PDF als Vektorgrafik mit suchbaren, echten Texten ist optimal.
Das scheint aber Kicad nicht zu können. Nachdem ich mich nach anfänglichen Schwierigkeiten an Kicad gewöhnt habe, möchte ich nicht auf eagle zurück gehen. Das hat für mich andere Nachteile.
Schon mal probiert den Schaltplant als pdf zu plotten?
Auch gerade versucht.
Beide Dateien angehangen. Wenn ich mit Ctrl-F versuche einen Text zu suchen, wird nichts gefunden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich mir vor 4 Wochen einen neuen Rechner kaufen musste und da noch keine Software installiert habe, die pdf lesen kann. Bisher öffne ich meine Dateien immer mit dem Firefox. Möglicherweise liegt es auch daran.
PDF als Vektorgrafik mit suchbaren, echten Texten ist optimal.
Das scheint aber Kicad nicht zu können. Nachdem ich mich nach
anfänglichen Schwierigkeiten an Kicad gewöhnt habe, möchte ich nicht auf
eagle zurück gehen. Das hat für mich andere Nachteile.
Die meisten dieser kleinen Module sind, was Layout betrifft, in der Regel mehr oder weniger grottig. Ich habe zwar mit den Chinesen Nanos noch keine unerwarteten Überraschungen erlebt, aber möglich wären Probleme schon.
Diese Nanos und Pro-Mini würden von einem vierlagigen Bord Design sehr profitieren - dann wären nämlich die Aussenlagen nicht so überladen. Aber es geht auch zweilagig, wenn man bedacht vorgeht.
Ich finde übrigens einige der erhältlichen 328PB Module etwas enttäuschend, weil man meist nicht die extra IO-Pins zugänglich machen will. Ein Manko beim Pro-Mini ist auch der fehlende Zugang auf den AREF-Pin.
Ich finde übrigens einige der erhältlichen 328PB Module etwas
enttäuschend, weil man meist nicht die extra IO-Pins zugänglich machen
will.
Ich weiß nicht, welche Ports beim A*-Nano fehlen.
Ein Manko beim Pro-Mini ist auch der fehlende Zugang auf den
AREF-Pin.
Schlimmer ist, dass die zwei Pins für I2C nicht auf den äußeren Reihen
liegen und beim Chinesen zwei unterschiedliche Layouts in Umlauf sind.
Bei der Wahl von PM-Modulen passe ich immer auf, das Modul mit dem HC-49 Quarz zu wählen und wo die A4-A7 Pins am unteren Ende gelegt sind. Dies hat folgende Vorteile (für mich):
Der Quarz lässt sich leicht gegen einen anderer Frequenz austauschen und dürfte stabiler sein als die üblichen Ultraminiatur Typen. So sind leicht Spezialversionen mit geringerer Frequenz zwecks Stromersparniss möglich.
A4-7 Pins sind immer an der gleichen Stelle, was Einbau standardisiert.
Durch Stllegung der Power LED und Spannungsregler ist Batteriebetrieb im uA Bereich möglich.
Ich habe Optiboot BL für all gängige Frequenzen im Bereich von 1-16MHz
Mit dieser Version bin ich sehr zufrieden und stellt mein Standardmodul dar. Es gibt sie auch als ATMEGA168 falls dies aus irgendeinen Grund wünschenswert wäre.
In einen 4-20mA Sensorprojekt läuft der PM mit einen 1.8432MHz bei 2.7V und zieht gerade 1mA.
Gestern habe ich das Ganze neu aufgebaut und getestet. Es hatte einige Zeit gedauert, bis ich die Platinen erhalten hatte. Dann kam noch hinzu, dass ich den USBLC6 zwar ausgelötet hatte, aber irgendwie danach verschludert hatte und den neu bestellen musste, was das Ganze wiederum verzögert hat.
Mein Eindruck ist, dass der ADUM1201 defekt ist. Den hatte ich von der alten Platine ausgelötet und gestern zunächst wieder eingelötet. Bei meinen Tests konnte ich mit dem Logikanalysator sehen, dass sowohl auf der Senderseite (Pin 7) als auch Empfangsseite (Pin 3) am Eingang des ADUM1201 die Daten einwandfrei ankamen. Es war aber nichts am Ausgang des ADUM 1201 (sowohl Pin 6 als auch Pin 2) mit dem Logikanalysator zu sehen.
Daraufhin hatte ich den ausgetauscht. Das Senden funktionierte sofort auf Anhieb. Beim Empfang hatte ich aber noch Probleme. Das schien wohl an einer kalten Lötstelle zu lieben. Die +5V an Pin 8 lagen nicht sauber an. Nach dem Nachlöten lief auch der Empfang fehlerlos.
Die Platine funktioniert jetzt sowohl RS232-mäßig als auch USB.
Vielen Dank nochmal an Alle, für die Vorschläge und Gedanken.