HP 8447A Dual Amplifier

#7926680
Lesenswert?

Gunnar F. schrieb:

sorry wenn ich nicht rechnen kann: Bei 1W am Eingang soll der 100W liefern?

Da steht 30 dBm und nicht 20 dBm! Demnach müssten er sogar theoretisch 1000 Watt liefern. Aber wesentlich mehr als 1W wird er wohl am Ausgang nicht liefern können!

Andersrum würde das bedeuten, wenn man 1 mW einspeist, dann kommt tatsächlich 1 Watt raus. Das wiederum ergibt Sinn und so wird es wohl auch sein.

#7926714
Lesenswert?

Andrew T. schrieb:

RTFM IST DAS ECHT SO SCHWER IHR SPAKKER? 30dBm ist die Zerströrungsgrenze. Da ist das Teil übersteuert. da wird nicht mehr um 20dB linear Mann mann, einfach mal OP Manual VERSTEHEND lesen.

Reg Dich ab, Onkel!

Gunnar F. schrieb:

Okay, habe mal nachgeschaut: 1dB Kompression bei +6dBm. Die 30dBm am Eingang sind vielleicht ein Maximum Rating.

(letzteres in Englisch für "Zerströrungsgrenze")

#7926735
Lesenswert?

H. H. schrieb:

Harald W. schrieb:

H. H. schrieb:

die Verstärker baut man heute mit einem MMIC für ein paar Cent.

Wenn mans kann...

Ist mit den MMIC wirklich einfach geworden.

Mag ja alles sein Hinz, aber es braucht auch noch Gehäuse, Stromversrgung und andere Kleinteile drummrum damit es benutzbar ist. Es wäre höchst unfair, das alles zu ignorieren, nur um auf "kostet nur ein paar €ct und ist einfach geworden" zu subsummieren.

YMMV

Gast #7926737
Lesenswert?

Andrew T. schrieb:

die Verstärker baut man heute mit einem MMIC für ein paar Cent.

Wenn mans kann...

Ist mit den MMIC wirklich einfach geworden.

Mag ja alles sein Hinz, aber es braucht auch noch Gehäuse, Stromversrgung und andere Kleinteile drummrum damit es benutzbar ist.

Was aber keine 200€ an Wert hat.

Es wäre höchst unfair, das alles zu ignorieren, nur um auf "kostet nur ein paar €ct und ist einfach geworden" zu subsummieren.

Klar.

#7926744
Lesenswert?

Marcel V. schrieb:

Das war doch nur ein theoretischer Wert, um die Verstärkung von 10^3 zu erläutern! Ich habe doch geschrieben, dass die Kiste maximal nur 1 Watt rausschmeißt!

Die Kiste schmeisst auch kein Watt raus, sondern 6 dBm. Das ist ein Vorverstärker für Nahfeldsonden. Den kann man auch zwischen Antenne und Radio schalten. An den Eingang gehören eher Mikrowatt als Milliwatt.

#7926823
Lesenswert?

H. H. schrieb:

Harald W. schrieb:

H. H. schrieb:

die Verstärker baut man heute mit einem MMIC für ein paar Cent.

Wenn mans kann...

Ist mit den MMIC wirklich einfach geworden.

So etwas baute ich mir selber mit MCL MMICs Mitte der 80er Jahre. Der einstellbare Eingangsteiler ist von Preh. Konstruktion ist in Microstrip Bauweise in geschirmten Modulen. Interne Abschirmgehäuse aus dünnen Weißblech selber gefertigt. Die Limit LEDs leuchten nahe dem Eingangs-Kompressionspunkt, um Übersteuerung beobachten zu können. Das Gehäuse kaufte ich von HP. Frontplatte mit Tusche und Abreib-Buchstaben hergestellt mit Klarsichtlack als Schutz.

Eine große Mutter LP ist für das Netzteil und Verdrahtung zuständig.

Duck und weg, Gerhard

Angehängte Dateien:
: Bearbeitet durch User
#7926904
Lesenswert?

🍅🍅 🍅. schrieb:

Ist das wirklich stufenloser Attenuator oder nur glorifizierter Poti?

Und wieso 75Ohm?

Statt MMICs einfach fertiges Modul von Mini-Circuits is noch einfacher.... Ist glaub auch bei den HP-Dingern so, goldene Kiste und fertig.

Der sieht so aus: Beitrag "Re: unbekanntes Bauteil"

Solche Abschwächer kamen früher häufig in GA-Testinstrumenten zum Einsatz (z. B. von Kathrein, Wisi u. a.) und waren oft in portablen Fernseh-Prüfempfängern für GA zu finden. Es gab sie sowohl in 60-Ohm- als auch in 75-Ohm-Ausführung.

Typisch war ein Einstellbereich von rund 75 dB bei, wenn ich mich recht erinnere, etwa 6 dB Grunddämpfung.

In den 60er-Jahren (und teils auch noch später) war in Deutschland 60 Ohm die Standard-Impedanz für FS-Antennen und GA. "GA" stand damals für Großanlagen, die Apartmentbewohner von einer Zentralantennenanlage über eine spezielle Steckdose mit Rundfunk- und Fernsehsignalen versorgten. Kathrein in Rosenheim und Wisi gehörten damals zu den Marktführern.

Später setzte sich dann 75 Ohm als Standard durch, da bei dieser Impedanz die Verluste in Koaxialkabeln am geringsten ausfallen.

#7926905
Lesenswert?

🍅🍅 🍅. schrieb:

Ist das wirklich stufenloser Attenuator oder nur glorifizierter Poti?

Beitrag "Re: PIN-Dioden Abschwächer"

Im Gegensatz zu einem normalen Poti haben die Prehregler eine einigermaßen konstante Eingangs- und Ausgangsimpedanz.

Und wieso 75Ohm?

Weil die eigentlich für die Rundfunkmesstechnik entwickelt wurden. Typische Anwendung war am Ausgang eines Wobblers oder Bildmustergenerators.

#7926909
Lesenswert?

Cartman E. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

Die Limit LEDs leuchten nahe dem Eingangs-Kompressionspunkt, um Übersteuerung beobachten zu können.

Ja sehr schick. Und du bist ganz sicher das die LEDs nicht auch am Signal zerren?

Ich habe hier ähnliches, aber bis 1 GHz, ultralinear, und mit maximal +40 dBm am Ausgang. Mit MMICs geht das jedenfalls nicht. ☺ Und LEDs gibt es da keine.

Die LEDs wurden über Trennstufen und Leistungsteiler nach Gleichrichtung und Comparator angesteuert. Das "Signalzerren" war deshalb nicht leicht möglich.

Als "Ultralinear" würde ich mein Projekt nicht beurteilen. Ich weiß was Du da meinst. Dein Gerät ist da eine ganz andere Klasse und verwendet Gegenkopplungs-Techniken und vll. auch feedforward reduzierung der Verzerrungen. Aber das ist High-Tech. Damit lässt sich das gezeigte Gerät nicht wirklich vergleichen.

Ich verwendete es früher hauptsächlich um sehr schwache Signale für den 141T SA anzuheben oder Frequenzzähler. Nichts besonderes.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren