Es gibt da jemanden, den interessiert in wie weit der TMS32020 dem U320C20 gleicht. ...und damit wissen wir auch was als nächstes kommt...
Aber uralt. Wen willst du damit beglücken der gar 'helfen*?
MfG Spess
Du bist noch älter. Und versuchst uns mit deinem Gesülze zu beglücken. Musst die Bilder ja nicht anschauen!
Wen willst du damit beglücken der gar 'helfen*?
Na allen, die wie ich an den Innereien eines ICs interessiert sind. Man kann die Arbeit und den Aufwand, den Richard hier reinsteckt, garnicht genug würdigen!
Texas Instruments TMS32020, ein recht bekannter DSP:
In der Mitte des Dies sind 15 sehr kleine Testpunkte integriert.
Es sind 16. Einen weiteren Punkt kann man hinter (?) den Leiterbahnen an voraussagbarer Position erkennen.
Aber uralt. Wen willst du damit beglücken der gar 'helfen*?
All denen, die sich für Elektronik bzw. Chip-Design interessieren oder es sich gerne anschauen!?
Wie kann man gegen sowas meckern? Lass die Leute doch machen wozu sie Bock haben!
Gruß Jobst
Texas Instruments TMS32020, ein recht bekannter DSP:
In der Mitte des Dies sind 15 sehr kleine Testpunkte integriert.
Es sind 16. Einen weiteren Punkt kann man hinter (?) den Leiterbahnen an voraussagbarer Position erkennen.
Stimmt! Den habe ich doch glatt übersehen. Mich hat die "krumme" Zahl schon gewundert. :) Danke! (Der Testpunkt befindet sich über Polysiliziumleitungen.)
@all: Danke für die lobenden Worte. :)
Stimmt! Den habe ich doch glatt übersehen. Mich hat die "krumme" Zahl schon gewundert. :) Danke! (Der Testpunkt befindet sich über Polysiliziumleitungen.)
Was mich wundert ist, dass die Testpunkte nicht weiter gehen. Die von oben kommenden Leitungen gehen ja links (also dann "über" der diagonal texturierten, rechteckigen Fläche) bis 32 weiter.
Gruß Jobst
Stimmt! Den habe ich doch glatt übersehen. Mich hat die "krumme" Zahl schon gewundert. :) Danke! (Der Testpunkt befindet sich über Polysiliziumleitungen.)
Was mich wundert ist, dass die Testpunkte nicht weiter gehen. Die von oben kommenden Leitungen gehen ja links (also dann "über" der diagonal texturierten, rechteckigen Fläche) bis 32 weiter.
Gruß Jobst
Der digitalisierte TMS32020 lag hier schon eine gewisse Zeit lang herum. Ich hätte die einzelnen Funktionsblöcke gerne den Strukturen zugeordnet. Vielleicht ergäbe sich daraus eine Erklärung, warum man nur 16 Testpunkte spendiert hat. Diese Art der komplexeren Digitaltechnik ist aber nicht meine Stärke. Ich wollte nicht unendlich viel Zeit investieren und auch nicht zu wild spekulieren. Daher gibt es (noch?) keine Zuordnung.
Grüße,
Richard
Ich find es einfach genial mit den Bildern!
Egal von welchem IC, Transistor oder was auch immer gerade unter die Linse gerät.
Ist immer interessant!
Aber uralt.
Ja und? Vieles, was Richard analysiert, ist noch deutlich älter – interessant trotzdem.
Aktuelle Prozessoren mit dem Lichtmikroskop zu betrachten, dürfte angesichts deren Strukturbreiten dagegen eher wenig interessant sein.
Ich find es einfach genial mit den Bildern! Egal von welchem IC, Transistor oder was auch immer gerade unter die Linse gerät. Ist immer interessant!
Sehe ich auch so. Mich interessieren die optischen Bauteile ganz besonders.
Ich würde mir auch gerne solche Fotos von Schreib-Leseköpfen anschauen, auch wenn das keine Halbleiter sind.
Danke Danke! :)
Ich würde mir auch gerne solche Fotos von Schreib-Leseköpfen anschauen, auch wenn das keine Halbleiter sind.
Schreib-Leseköpfe von Festplatten? Da habe ich ein paar: https://www.richis-lab.de/HDD.htm Ein Diskettenlaufwerk habe ich auch mal zerlegt: https://www.richis-lab.de/floppy.htm Die Bilder sind schon recht alt und daher nicht so gut wie die heutigen, aber für einen gewissen Einblick sollte es reichen.
Ich find es einfach genial mit den Bildern!
Ja.
Wobei es da ja viele im Netz gibt.
Aber sie sind nützlich um Fälschungen erkennen zu können, und da hat Richi schon ein paar mal geholfen.
Schreib-Leseköpfe von Festplatten? Da habe ich ein paar: Ein Diskettenlaufwerk habe ich auch mal zerlegt:
Cool, danke.
https://www.richis-lab.de/floppy.htm
Die Diskettenlaufwerke wurden aber nicht per IDE angeschlossen, sondern über ein 34-poliges Flachkabel mit einem ganz anderen Interface.
Ich find es einfach genial mit den Bildern!
Ja.
Wobei es da ja viele im Netz gibt.
Ich versuche immer etwas Hintergrundinformationen und Erklärungen, manchmal sogar Schaltungsanalysen dazu zu liefern. Das ist soweit ich weiß (in der Frequenz) einzigartig.
Zeptobars ist sehr ruhig geworden und er schreibt nur wenig zu den Schaltkreisen. Meist findet sich dort nur das Bild des Dies mit dessen Größe.
Ken Shirriff beschreibt die Dinge die er analysiert extrem genau (wie aktuell den 386), aber er schafft daher natürlich nur sehr wenige Bauteile. Dazwischen gibt es außerdem viele andere Dinge, wie zum Beispiel Raumfahrtthemen.
The Signal Path macht tolle Analysen im HF-Bereich, aber das Format Video muss man mögen. Er ist außerdem sehr speziell im HF-Bereich unterwegs. Bis vor Kurzem ging es ihm meiner Meinung nach hauptsächlich um Messgeräte und ähnliches deutlich weniger um die Details der ICs selbst.
Tinytransistors ist an sich sehr interessant, da tut sich aber bisher nicht übermäßig viel.
Siliconpr0n ist ein umfangreiches Sammelbecken, dort gibt es aber auch "nur" blanke Die-Bilder. Der Aufbau der Seite ist meiner Meinung nach gewöhnungsbedürftig.
Das sind soweit ich weiß die großen Größen in diesem Bereich. (John McMaster zähle ich wie einige anderen Größen zu Siliconpr0n, da sie ansonsten meines Wissens nur sporadisch in sozialen Netzwerken auftreten.)
Die Diskettenlaufwerke wurden aber nicht per IDE angeschlossen, sondern über ein 34-poliges Flachkabel mit einem ganz anderen Interface.
Da hast du natürlich Recht. Danke für den Hinweis. Ist korrigiert.
Die Diskettenlaufwerke wurden aber nicht per IDE angeschlossen, sondern über ein 34-poliges Flachkabel mit einem ganz anderen Interface.
Nennt sich Shugart-Bus, benannt nach Al Shugart, dem Gründer von Seagate und Entwickler der (8") Diskette.
Gruß Jobst
Danke Danke! :)
Ich würde mir auch gerne solche Fotos von Schreib-Leseköpfen anschauen, auch wenn das keine Halbleiter sind.
Schreib-Leseköpfe von Festplatten? Da habe ich ein paar: https://www.richis-lab.de/HDD.htm Ein Diskettenlaufwerk habe ich auch mal zerlegt: https://www.richis-lab.de/floppy.htm Die Bilder sind schon recht alt und daher nicht so gut wie die heutigen, aber für einen gewissen Einblick sollte es reichen.
Bei der WD Caviar 2210 das "omni wx" auf dem WD-Controller/Gatearray sieht für mich hebräisch aus... Hatte WD ein Labor in Israel?
Bei der WD Caviar 2210 das "omni wx" auf dem WD-Controller/Gatearray sieht für mich hebräisch aus... Hatte WD ein Labor in Israel?
Ja, das könnte/sollte hebräisch sein. Mir hat mal jemand gesagt, dass die Zeichen um 180° gedreht werden müssten. Übersetzt hat sie bisher aber noch niemand. Heute hat Western Digital auf jeden Fall Standorte in Israel. Das könnte passen.
Und hier haben wir ihn schon, den U320C20 aus dem Zentrum für Mikroelektronik Dresden:
Ich habe ein Update zum C550:
https://www.richis-lab.de/calc02.htm
Dort finden sich jetzt drei Varianten: C550, PICO1 und GI250 Es hat jemand die drei Typen getestet. Alle drei verhalten sich gleich, der C550 läuft lediglich mit einer geringeren Versorgungsspannung (Low-Power Typ).
@richi123 hast du schon einen Versuch mit dem ESP32-S3-Pico wagen können?
Ich habe beim Ausmisten noch was gefunden, was vielleicht interessant sein könnte: die Innereien eines Sercel WiNG (ich habe aber nur 1stk - habe ich zerdonnert am Strassenrand gefunden, wurde wohl überfahren).
Ich habe absolut nichts über die ASICs und den (MEMS?) Sensor gefunden - keine Ahnung ob es vielleicht nur bekanntes in anderem Gehäuse ist - oder was interessantes. Ich habe mal 2 Fotos angehängt.
MEMS Datamatrix Inhalt: M34201707F05131031
Der ESP32-S3-Pico ist schon fertig, den muss ich die nächsten Tage mal hochladen.
Sercel WiNG? Sehr speziell... Interessant... Den MEMS sollte man sich mal anschauen, den würde ich mir schon vornehmen.
So, hier haben wir nun den ESP32-S3-PICO-1 mit meiner Interpretation des Aufbaus innerhalb des Packages:
So, hier haben wir nun den ESP32-S3-PICO-1 mit meiner Interpretation des Aufbaus innerhalb des Packages:
Könte das "LAWARE" vielleicht ein "DELAWARE" sein wo von der einen Leiterbahn links das DE verdeckt ist? man sieht was links unter der LB rausschauen was auch ein Buchstabe sein könnte
So, hier haben wir nun den ESP32-S3-PICO-1 mit meiner Interpretation des Aufbaus innerhalb des Packages:
Sehr cool! Freut mich dass das geklappt hat, und ist mega spannend!
Ich denke dieser Chip hat allgemein noch nicht die Bekanntheit die er eigentlich verdient hätte. Ich habe bis jetzt einen Prototypen von einem Produkt damit gebaut - und es ist echt faszinierend wie kompakt und simpel man mit einem solch hoch integrierten Baustein bauen kann. Das Ding hat alles drin auf 7*7mm und super dünn, wofür man normalerweise ein mindestens 20x20x3mm grosses Modul brauchen würde.
Und falls jemand daran interessiert ist auch damit zu arbeiten: JLCPCB hat die dinger zwar komischerweise nicht im Katalog, man kann sie aber ziemlich kostengünstig von Taobao zu JLC bestellen - und dann dort bestücken lassen. Und das funktioniert auch wirklich.
Könte das "LAWARE" vielleicht ein "DELAWARE" sein wo von der einen Leiterbahn links das DE verdeckt ist? man sieht was links unter der LB rausschauen was auch ein Buchstabe sein könnte
Ja, das könnte sein. Wobei ich mit Delaware auch keinen Zusammenhang herstellen kann...
Sehr cool! Freut mich dass das geklappt hat, und ist mega spannend!
Ja, hat mir auch viel Freude gemacht. Schon irre was man heute in so kleine Gehäuse packen kann.
Das Die des WCH CH32V003 kennt man schon, dennoch haben wir es hier nun in einer (meiner Meinung nach) sehr schönen Bildqualität:
Und im Vergleich dazu der CH32V002:
Dieser "gewebte" NE555 wäre vielleicht noch passend zum Thema ;-)
https://hackaday.com/2025/09/10/the-555-as-youve-never-seen-it-in-textile/
Nochmal WCH, hier der CH32V203:
Wir hatten doch mal den Taschenrechner-Controller C550. Hier haben wir nun den CZL-550, die Variante mit integrierten Segmenttreibern:
Und hier haben wir ihn schon, den U320C20 aus dem Zentrum für Mikroelektronik Dresden:
Ich habe noch ein kleines Kunstwerk auf dem U320C20 gefunden:
hier der CH32V203:
Ich lach Grad herzlich, "Puya" Speicher im Detail in einem WCH MCU zu sehen, hätte ich echt nicht erwartet.
Danke für die tollen Bilder!
Danke für die tollen Bilder!
Gerne! :)
Und hier haben wir schon das nächste Teil, den Signalprozessor Motorola DSP56001:
U820, der Taschenrechner-Controller, der im minirex 73 Taschenrechner verbaut wurde:
https://www.richis-lab.de/calc04.htm
Und dazu ein Update des U821 mit einem etwas besseren Bild:
Hier haben wir jetzt den TMS0105 zum Vergleich mit dem U820:
https://www.richis-lab.de/calc05.htm
Leider wurde das Die etwas beschädigt.
Der TMS0100 war doch maskenprogrammiert. Oder hieß der TMS1000, ist schon lange her.
Es gab beides, zuerst die TMS1000-Familie, dann die TMS0100-Familie und ja, die vielen Varianten entstanden durch Maskenprogrammierung. Man könnte sich darüber streiten ob MaskenPROGRAMMIERUNG der richtige Ausdruck ist. Die Unterschiede sind oft nur marginal, wie zum Beispiel eine unterschiedliche Anzeige der Zahl 7.
Und es gibt noch eine andere Revision des TMS0105, genau genommen handelt es sich um eine Variante der kostenreduzierten TMS0700-Familie:
Microchip PIC16F13145, ein Mikrocontroller mit konfigurierbaren Logikblöcken:
Bluetrum BT8922H2, ein chinesischer Mikrocontroller, der in In-Ear-Kopfhörern eingesetzt wird:
Nochmal zwei chinesische Bluetooth-Mikrocontroller, der Jieli Technology JL7013A6 und der JL7014F5:
Schreib-Leseköpfe von Festplatten? Da habe ich ein paar: https://www.richis-lab.de/HDD.htm
Ohh... ich habe hier noch defekte 8x 1,2TB 2,5" und 2x 4TB 3,5" SAS Festplatten liegen. Falls du daran Interesse hast?!
Würde mich schonmal interessieren ob es da im Bereich des Lesekopfes Änderungen gibt.
Danke für das Angebot, aber ich habe hier auch noch ein paar Festplatten herumliegen, die es wert wären angeschaut zu werden. Aktuell stehen mir zu viele integrierte Schaltkreise im Weg. Ich gehe die Festplatten schon auch mal wieder an, aber das wird noch etwas dauern.
Nochmal zwei chinesische Bluetooth-Mikrocontroller, der Jieli Technology JL7013A6 und der JL7014F5:
Interessant die Pappenheimer (musste mich mit anderen ICs von denen schonmal rumärgern) mal etwas gestripped zu sehen. GIbts da auch noch ne entmetallisierte Version um die Strukturverteilung aufm Silizium zu sehen?
Richard K. schrieb:
Nochmal zwei chinesische Bluetooth-Mikrocontroller, der Jieli Technology JL7013A6 und der JL7014F5:
Interessant die Pappenheimer (musste mich mit anderen ICs von denen schonmal rumärgern) mal etwas gestripped zu sehen. GIbts da auch noch ne entmetallisierte Version um die Strukturverteilung aufm Silizium zu sehen?
Noch nicht, aber das kann ich kurzfristig nachliefern. Ich denke einer reicht, schließlich scheinen die beiden gleich zu sein.
Tom G. schrieb:
Richard K. schrieb:
Nochmal zwei chinesische Bluetooth-Mikrocontroller, der Jieli Technology JL7013A6 und der JL7014F5:
Interessant die Pappenheimer (musste mich mit anderen ICs von denen schonmal rumärgern) mal etwas gestripped zu sehen. GIbts da auch noch ne entmetallisierte Version um die Strukturverteilung aufm Silizium zu sehen?
Noch nicht, aber das kann ich kurzfristig nachliefern. Ich denke einer reicht, schließlich scheinen die beiden gleich zu sein.
Und hier haben wir nun das Substrat:
https://www.richis-lab.de/uC12.htm#sub
Erstaunlich viel Speicherfläche dafür, dass der Flash-Speicher ausgelagert wurde...
Erstaunlich viel Speicherfläche dafür, dass der Flash-Speicher ausgelagert wurde...
Vermutlich RAM. es müssen ja immer Pakete des Datenstromes zwischengespeichert und per Algoritmus wieder "aufgeblasen" werden.
Richard K. schrieb:
Erstaunlich viel Speicherfläche dafür, dass der Flash-Speicher ausgelagert wurde...
Vermutlich RAM. es müssen ja immer Pakete des Datenstromes zwischengespeichert und per Algoritmus wieder "aufgeblasen" werden.
Einige der kleineren Blöcke könnten auch Lock-Up-Table für die Signalverarbeitung sein.
Richard K. schrieb:
Lock-Up-Table
Oder doch Look-up-Table? ;-)
Hoffentlich Look-up-Table. :)
Richard K. schrieb:
Erstaunlich viel Speicherfläche dafür, dass der Flash-Speicher ausgelagert wurde...
Vermutlich RAM. es müssen ja immer Pakete des Datenstromes zwischengespeichert und per Algoritmus wieder "aufgeblasen" werden.
Einige der kleineren Blöcke könnten auch Lock-Up-Table für die Signalverarbeitung sein.
Es gibt aber auch ein BootROM drin. Die Dinger sprechen nen obskures protokoll über USB fürs Programmieren wenn man die beim Powerup mit der richtigen Sequenz an den Pins kitzelt. xref: https://github.com/kagaimiq/jielie/
Bei mir hieß es mal in einem Löschkommentar, ich soll nicht soviel spekulieren..
Der Link mit der höher aufgelösten Ansicht funktioniert bei mir nicht, weder im Browser, noch per Herunterladen.
Und warum? Warum ohne jeden Kommentar?
Den Kommentar hatte ich vergessen, muss man das gleich aufspießen? Der Intel 4004 ist einfach toll, wenn man vorher viel mit Wertetabellen gemacht hat, und diese anfangen komplexer zu werden. Quasi der nächste Schritt in die CPU Welt.
Die KI hat auch "spekuliert": "Speicher mit CPU", (nicht umgekehrt) - fand ich gut. ;)
schreibt wirr...
Ich verstehe weder deinen Wiki-Bildlink noch deine Einlassung von eben.
Dein Bild ist übrigens kein Die-Photo sondern ein Foto von einer technischen Die-Zeichnung - passt also hier nicht wirklich rein. Auch wenn der 4004 ein toller Baustein ist und Richard bei den Strukturgrößen sicher super Echtfotos machen könnte...
Ich hätte noch diverse P4004 und C4040 da - aber die Kosten stehen in keinem Verhältnis... ;-)
Es gibt aber auch ein BootROM drin. Die Dinger sprechen nen obskures protokoll über USB fürs Programmieren wenn man die beim Powerup mit der richtigen Sequenz an den Pins kitzelt. xref: https://github.com/kagaimiq/jielie/
Der Boot-ROM könnte aber auch im Flash abgelegt sein. Das dürfte effizienter sein.
Der Link mit der höher aufgelösten Ansicht funktioniert bei mir nicht, weder im Browser, noch per Herunterladen.
Der Link funktioniert. Viele Browser haben aber mit der Bildgröße ein Problem. "Link speichern" (also die dahinter liegende Datei) und dann mit einem Bildbetrachter öffnen funktioniert normalerweise, kommt aber auch auf den Bildbetrachter an.
Mal wieder ein Taschenrechner-Controller, heute ein TMS0803 von Texas Instruments:
Und nochmal ein Taschenrechner-Controller, heute von Litronix ein LIT-2314 mit seinem LBC-1082:
Die Bezeichnung "slide rule" auf dem Taschenrechner ist ja hübsch. :-)
Damals waren die ICs wirklich noch einfach gestrickt …
Die Bezeichnung "slide rule" auf dem Taschenrechner ist ja hübsch. :-)
Damals waren die ICs wirklich noch einfach gestrickt …
Ja, und der Leistungsbedarf von 300 Megawatt ist auch nicht zu verachten.
Mit Einheiten hatten es die Amis nie so. Sei doch froh, dass es nicht in BTU pro Minute oder in Milli-PS angegeben ist. :-)
Mit Einheiten hatten es die Amis nie so.
O ja. "thou", "mil", und "micron". Tolle Maßeinheiten, bei denen das eigentliche weggelassen wird, aber der Präfix weiterverwendet wird.
Das ist bei denen aber auch anderswo so - als "NAND" bezeichnet man mittlerweile nicht mehr einen 7400, sondern ein Flash-ROM. Wie darin die Speicherzellen konstruiert sind, ist ziemlich irrelevant (und wird von den meisten eh' nicht verstanden), aber es wird auf "NAND" und "NOR" herumgeritten, aber die klitzekleine Information, daß das nichtflüchtiger Speicher ist, weggelassen.
Passt zum Land der Kehrwerte. Warum auch Leiterquerschnitte als Fläche angeben, man kann doch den Nenner eines völlig willkürlichen Bruchs angeben ... und landet so bei AWG.
Wirklich verwunderlich ist bei denen aber, daß sie ein dezimales Währungssystem haben.
man kann doch den Nenner eines völlig willkürlichen Bruchs angeben ... und landet so bei AWG
Nein, die Anzahl der Züge durch die Lehren beim Drahtziehen.
Nein, die Anzahl der Züge durch die Lehren beim Drahtziehen.
Und, ist das nicht vollkommen willkürlich? Denn da steckt ja das --willkürlich festgelegte-- Ausgangsmaterial drin.
Ist jedenfalls sehr offensichtlich kompletter Schwachsinn.
Jetzt allerdings genug off-topic für hier.
Fujitsu MB8851, ein kleiner 4Bit-Mikrocontroller von Fujitsu:
MB8851
Sicherlich nur 64 worte RAM, das k ist ein Schreibfehler, dein B auch.
Stimmt, die haben da ein k rein geschmuggelt und ich habe es auf die Schnelle übernommen. Danke für den Hinweis!
Das B ist aber richtig. Die Variante mit dem A hat einen RAM mit 128*4 Speicherzellen.
Hallo Richard, ich hätte hier noch was ganz seltenes für dich: 2 ICs aus einem ehemaligen Teleclub Pay-TV Dekoder. Das sind irgendwelche Prozessoren im PLCC Gehäuse (44 + 88 polig) Beschriftet mit einem Motorola Logo und Canal +. Das interessante wäre herauszubekommen, ob dafür Customized IC hergestellt wurden, oder umgelabelte Standard Prozessoren eingesetzt wurden. Interesse?
Gruß Markus
Hallo Markus,
das klingt schon interessant. Da kann ich natürlich nicht nein sagen. Es könnte aber etwas dauern... :)
Grüße,
Richard
Hat ja keine Eile, es dauert solange wie es dauert ;-) Schick ich dir die Tage zu. Bis dann.
Markus
Früher oder später kommt alles dran! :) Danke!
Beschriftet mit einem Motorola Logo und Canal +. Das interessante wäre herauszubekommen, ob dafür Customized IC hergestellt wurden, oder umgelabelte Standard Prozessoren eingesetzt wurden.
Oft steht der Maskensatz drauf.
Diese Decoder wurden in D als Premiere Decoder vermarktet. Das waren die Teile mit dem stilisierten Kunststoffschlüssel als Keycard. War wohl Anfang 2000. Es lassen sich leider nur spärlich Fotos dazu finden.
Hier ein Video wo dieser Decoder kurz zu sehen ist: https://www.youtube.com/watch?v=fJwr-2h8KkU ... und hier mal eines der wenigen Bilder der Box: https://www.scheida.at/scheida/Satelliten_Receiver_Museum/Bilder_SAT-Receiver-Museum/F_Sagem_Syster_G1_Decoder_front.jpg
Es scheint tatsächlich kein Bild der geöffneten Box zu geben. Schade... Gerade bei solchen Dingen schaut doch normalerweise immer irgendjemand was sich dahinter verbirgt.
Das sind heute gesuchte Sammlerstücke: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/premiere-g1-decoder-mit-schluessel/3355997547-175-25132
Gut recherchiert. Es existieren wohl sogar noch welche, hätte ich nach 25 Jahren nicht gedacht.
TMS0602, ein weiterer Taschenrechner-Controller:
Und nochmal zwei Taschenrechner-Controller:
Electronic Arrays EA7044 (Antex ML1003A) https://www.richis-lab.de/calc18.htm
Litronix LIT-3003 (Antex ML1003A) https://www.richis-lab.de/calc19.htm
Keine Ahnung was das für eine Schicht auf dem LIT-3003 ist. Das Zeug ist extrem hartnäckig.
Beim EA7044 habe ich noch einen genaueren Blick auf den Speicherbereich geworfen:
Keine Ahnung was das für eine Schicht auf dem LIT-3003 ist. Das Zeug ist extrem hartnäckig.
Polyimid? In der Fab wird Polyimid im ASHer mittels Sauerstoffplasma runtergestripped. Aber selbst diese hochreaktive Entfernung dauert 20 min bei 250°C
Polyimid kenne ich gut und kann ich mittlerweile auch gut thermische entfernen. Das dürfte es nicht sein. Wobei die Chemie natürlich ein weites Feld ist. Vielleicht hätten die damals ein ganz besonders stabiles Polyimid.
https://www.richis-lab.de/images/calc/21x06.jpg
Ich weiss noch wie damals ehrfürchtig solche Platinen angestaunt habe; ausserirdisch. Machte meine ersten Erkundungsversuche in Röhrenradios und fand sowas https://www.u-r-rennert.de/radio/schmu_eck_stern/stern_innen.JPG schon hochmodern...
Nochmal ein Litronix Taschenrechner-Controller, ein LIT2102 mit seinem Zusatzbaustein LBC-1080:
Bluetrum AB5301A, ein chinesischer "Audio-Mikrocontroller" mit integriertem Radio-Receiver und Bluetooth-Transceiver:
https://www.richis-lab.de/uC15.htm
...UCUN Technology hatte ich vorher auch noch nicht gehört...
Und noch ein Bluetrum Mikrocontroller, ein AB5322B:
Ein weiterer Taschenrechner-Controller, Frontier FR1001:
Für den Taschenrechner-Controller MOS MCS7529 gibt es nun einen Emulator (und ein besseres Bild):
CEMI MC14007, ein polnischer Taschenrechner-Controller:
WOW! Wer hätte gedacht, dass ich hier mal einen IC von CEMI zu Gesicht bekommen würde!? Vielen Dank fürs Teilen, Richard!
Verwendet wurde er unter anderem in folgenden Taschenrechner-Modellen (mit VFD!):
- Elwro 151: https://rafalbartoszak.com/elwro-151-the-last-evolution-of-the-144-model/
- Elwro 144: https://oldcomputer.info/calculator/elwro/index1.htm
Hier finden wir ein einfaches Datenblatt zum MC74007N, der später dann in MC14007N umbenannt wurde: https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/93783/ETC/MC74007N.html
Der Baustein wurde als "Taschenrechner mit acht (MC14007N) bzw. fünf (MC14005N)" Funktionen beworben. -- Warum der MC14007 tatsächlich acht Funktionen hat, obwohl er eine 7-er Endung hat erschließt sich mir auf die Schnelle nicht.
Der Baustein wurde zwar explizit für LED-Displays beworben, durch einen Trick, mit einer negativen Versorgungsspannung U_DD von bis zu -20 V (nominell -9,5 ... -6,5 V) ließen sich auch VFDs ansteuern.
Gott, jetzt werde ich ganz sentimental: Es ist fast 40 Jahre her, als ich als Kind unseren Taschenrechner BRDA10U mit Bubble-Display geschlachtet habe: https://oldcomputer.info/calculator/brda/index.htm Dafür könnte ich mich sonstwohin beißen, wenn ich rankäme. Ich habe mich schon damals gewundert, wie das denn funktionieren kann, dass es viel mehr Knöpfe und "Leuchtpünktchen" gibt, als der "Chip" überhaupt Anschlüsse hat? -- Ich versuchte mir das damit zu erklären, dass die Signale in einer Art Morse-Code, also Strom-an-Strom-aus übertragen werden: Ich hatte die Digitaltechnik "erfunden" ^.^
Nachtrag: Das Logo ITE gehört zum "Instytut Technologii Elektronowej" (Institut für Elektronen-Technologie): https://de.wikipedia.org/wiki/Instytut_Technologii_Elektronowej
Das ist aber nicht der erste Baustein von CEMI, deren NE555-Variante hatten wir vor langer Zeit auch schon: https://www.richis-lab.de/555_12.htm
Schön, wenn ich dir mit dem MC14007 eine Freude machen konnte!
Danke für die zusätzlichen Infos, die werde ich noch einbauen.
Danke Richard fürs Ergänzen der Infos.
Den ULY7855N habe ich mittlerweile auch bei dir entdeckt, der ist aber nicht so hübsch ;-)
Das mit der mangelhaften Beschriftung war leider eines der zahlreichen Symptome des zusammenbrechenden Kommunismus in den 80-er Jahren. Bei mir hatte sich irgendwann mal eine ganze Eisdose (also so ein 1-Liter-Gebinde für Eiscreme) mit TTL-ICs der Serie UCY74xx angesammelt, wo sich die Beschriftung nach und nach abgetragen hatte und die ich "irgendwann mal ausmessen" wollte.
Die DDR-ICs hatten zwar ihre "kursive Normschrift", gefühlt war die Beschriftung aber haltbarer.
Die DDR-ICs hatten zwar ihre "kursive Normschrift", gefühlt war die Beschriftung aber haltbarer.
Unterschiedlich, manches davon bröselte auch recht doll.
CEMI gab's hier eher selten, daher kann ich das nicht vergleichen. Wo hatten die eigentlich ihre Fertigungsstätte? Ich kann mich nur von einem Besuch im HFO dran erinnern, dass dort alle Schilder zweisprachig waren. Offenbar waren da viele Arbeitskräfte aus dem Nachbarland unterwegs.
Moin, laut Wikipedia[1] hatte CEMI seinen Hauptsitz in Warschau mit Halbleiterfabriken in Ostróda (Masuren), Mońki (da ist echt nichts!) und Łęczna (Woj. Lubelskie), also alles eher weiter im Osten.
Außerdem gab es noch Werke für Komponenten- und Gerätefertigung in Koszalin (Pommern), Toruń und Szczytno.
Der <s>Z80-Clone</s> Intel 8080-Clone MCY7880 wurde ab 1982 (also in der schwersten Zeit) in Warschau produziert.[2]
"UNITRA" war ja auch nur ein übergeordnetes Kombinat, ähnlich wie RFT mit vielen Dutzenden bis gar über 100 Teilfirmen, die praktisch die gesamte Elektronik abdeckten von der einfachen Haushaltsglühbirne (POLAM) bis zum Schiffsradar (UNIMOR). [3]
[1] https://pl.wikipedia.org/wiki/CEMI [2] https://pl.wikipedia.org/wiki/MCY7880 [3] https://pl.wikipedia.org/wiki/Unitra
Mit dem Megahunt MH2103ACBT6 springen wir in die Moderne und nach China:
"Er basiert auf einem RISC-M3 Kern."
In der von Dir aufgeführten Tabelle steht "ARM Cortex M3". Ja, rein akadaemisch betrachtet ist natürlich ARM auch eine RISC-Architektur, aber ...
Danke für den Hinweis. Da hatte der erste Kaffee des Tages wohl noch nicht seine Wirkung entfaltet. Ist korrigiert...
Da hatte der erste Kaffee des Tages wohl noch nicht seine Wirkung entfaltet.
Sollte kein schwerwiegender Vorwurf sein, das mit dem mangelnden Kaffee kenne ich übrigens auch nur zu gut.
Deine Aktivitäten und auch Deine Beschreibungen finde ich meistens hochinteressant.
Und wenn nicht, liegts eher an mir, ich hab's nicht so mit alten Taschenrechnern - obwohl, einen alten Aristo M27 hab' ich hier auch noch herumstehen. Und der funktioniert auch noch, wenn man fünf AA-Zellen reinsteckt.
Also, Lob & Dank!
Alles gut, ich freue mich immer, wenn man mich auf Fehler hinweist. Bei der Menge an Bauteilen geht es nicht ganz ohne.
Hin und wieder ist meine "Berichterstattung" etwas einseitig. Das ergibt sich manchmal so. Zur Zeit sind es die Taschenrechner-Controller, aber es kommen auch wieder Transistoren, Opamps und ganz ausgefallene Bauteile... :)
Danke! :)
Hier haben wir einen STM32F103C8T6... ...Moment... ...nein, es ist nochmal ein Megahunt MH2103ACBT6:
https://www.richis-lab.de/STM32_12.htm
:)
Besuch im HFO dran erinnern, dass dort alle Schilder zweisprachig waren. Offenbar waren da viele Arbeitskräfte aus dem Nachbarland unterwegs.
Wegen der Manufaktur und der dadurch benötigten Arbeitskräfte und der filigraneren Hände wurden viele polnische Frauen im HFO beschäftigt.
Manufaktur
Naja, das dürfte für die Germanium-Zeit zutreffend gewesen sein, für die 1980er Jahre war es eine Halbleiterfab wie viele andere. Damals natürlich fernab der Automatisierung, die wir heute 40+ Jahre später in solchen Fabs sehen.
Aber danke für den Link!
2514F062, ein weiterer STM32F103-Clon:
https://www.richis-lab.de/STM32_13.htm
Unter der Bezeichnung findet man keine weiteren Informationen. Der Hersteller bleibt ebenso unklar. In Fälschungen wird der Mikrocontroller auf jeden Fall genutzt:
2514F062, ein weiterer STM32F103-Clon:
https://www.richis-lab.de/STM32_13.htm
Unter der Bezeichnung findet man keine weiteren Informationen. Der Hersteller bleibt ebenso unklar. In Fälschungen wird der Mikrocontroller auf jeden Fall genutzt:
Hallo Richard
Es gibt von Infineon (Cypress) ein PSOC und gemäss Datenblatt scheint das auch ein externes Flash zu haben. Einer der eingesetzten Dies hat das Feature-Set M475. Bei Infineon im TQFP-48 nicht erhältlich, aber Bondpads hat der Chip ja mehr als ausreichend. ABER: Das ist nur ein Cortex-M0 - wohl etwas weit vom F103!?
LG Christoph
BTW: wärst Du an Cal-Tex Taschenrechnerchips interessiert?
Hallo Christoph,
das sind interessante Parallelen. Beim STM32F103 scheint es aber genug chinesische Clone zu geben. Unabhängig von den integrierten Details, halte ich es für unwahrscheinlich, dass man dafür einen Infineon PSOC fälscht.
Ich kenne jemanden der sich sehr über Bilder von Cal-Tex Taschenrechnerchips freuen würde und ja, ich hätte auch Interesse daran. Danke für das Angebot!
Viele Grüße,
Richard
Richard K. schrieb:
Ich kenne jemanden der sich sehr über Bilder von Cal-Tex Taschenrechnerchips freuen würde und ja, ich hätte auch Interesse daran. Danke für das Angebot!
Gut, ich stelle mal was zusammen :-). Es sind CT5005 und ein weiteres Cal-Tex CT50xx IC in handgefeiltem DIP-40 Keramikgehäuse, das vermutlich ein Printer-Interface ist. Dazu habe ich aber keinerlei Daten gefunden. MM57109 „number cruncher“ hätte ich auch noch.
Christoph
Klingt gut! Den MM57109 sollte man sich wohl auch mal anschauen. :)
Ein weiterer Bluetrum-Mikrocontroller, der AB5305B:
Hier haben wir noch ein Taschenrechner-Controller-Duo:
https://www.richis-lab.de/calc24.htm
https://www.richis-lab.de/calc25.htm
Es wundert mich, dass die Strukturen oberflächlich betrachtet so ähnlich sind. Ich hätte erwartet, dass die beiden Bausteine sehr unterschiedliche Funktionen übernehmen und entsprechend unterschiedlich aufgebaut sind. Aber Taschenrechner-Controller sind nicht meine Spezialität und es gibt nur wenig Hintergrundinformationen zu diesem Pärchen...
Intel i860XR:
Da haben sich ja wirklich sehr viele Leute verewigen können. :-)
Und jeder zweite hat sich eine andere Schriftart ausgesucht. :)
Da haben sich ja wirklich sehr viele Leute verewigen können. :-)
Wie lange mag es wohl noch dauern, bis Richi den ersten auf einem Die verewigten Einkaufszettel entdeckt?
Und jeder zweite hat sich eine andere Schriftart ausgesucht. :)
Nun ja, ist ja von Mitte/Ende 80er Jahre. Bei den meisten "Word für Windows" Dokumenten sah es damals ähnlich aus, und ab den 90ern im Web ebenso. Schriftarten waren halt was Neues, da muss man die doch auch benutzen...
Wie lange mag es wohl noch dauern, bis Richi den ersten auf einem Die verewigten Einkaufszettel entdeckt?
Oder eine kleine Geschichte. :)
Nun ja, ist ja von Mitte/Ende 80er Jahre. Bei den meisten "Word für Windows" Dokumenten sah es damals ähnlich aus, und ab den 90ern im Web ebenso. Schriftarten waren halt was Neues, da muss man die doch auch benutzen...
So sieht es wohl aus. Wer sich kein Logo generieren konnte oder wollte hat zumindest eine andere Schriftart ausgewählt.
Klaus schrieb:
Nun ja, ist ja von Mitte/Ende 80er Jahre. Bei den meisten "Word für Windows" Dokumenten sah es damals ähnlich aus, und ab den 90ern im Web ebenso. Schriftarten waren halt was Neues, da muss man die doch auch benutzen...
So sieht es wohl aus. Wer sich kein Logo generieren konnte oder wollte hat zumindest eine andere Schriftart ausgewählt.
Zumindest habe ich noch keine Signatur gesehen, die Comic Sans oder Dingbats verwendet :D
i860XP, die Weiterentwicklung:
https://www.richis-lab.de/cpu16.htm
Dort hat man ordentlich aufgeräumt... ...leider.
Könnte das "i/IL" in der Beschriftung für Intel Israel stehen?
Vielleicht wurde der i860XP dort entwickelt, während der i860XR z.B. irgendwo in den USA designed wurde. Daher vielleicht eine andere Firmenkultur unter den Entwicklern dort.
Könnte das "i/IL" in der Beschriftung für Intel Israel stehen?
Vielleicht wurde der i860XP dort entwickelt, während der i860XR z.B. irgendwo in den USA designed wurde. Daher vielleicht eine andere Firmenkultur unter den Entwicklern dort.
Mit Pentium 4 vs. Pentium M war es genauso. Die aufzumachen und nebeneinanderzulegen mag auch interessant sein.
Könnte das "i/IL" in der Beschriftung für Intel Israel stehen?
Vielleicht wurde der i860XP dort entwickelt, während der i860XR z.B. irgendwo in den USA designed wurde. Daher vielleicht eine andere Firmenkultur unter den Entwicklern dort.
Interessante Interpretation! Könnte sein... Wobei ich IL nicht sofort mit Israel verbinden würde...
Mit Pentium 4 vs. Pentium M war es genauso. Die aufzumachen und nebeneinanderzulegen mag auch interessant sein.
Das ist aber schon so ein modernes Flip-Chip-Zeug. :) Damit habe ich bisher noch nicht viel gemacht.
Wobei ich IL nicht sofort mit Israel verbinden würde...
Ist halt denen ihr Auto-Landeskenner.
Wobei ich IL nicht sofort mit Israel verbinden würde...
Ist halt denen ihr Auto-Landeskenner.
Und Toplevel-Domain.
Oh, das war mir nicht bewusst. Dann passt das natürlich sehr gut. Werde ich noch ergänzen...
Ich musste kurz an dieses Symbol auf dem XR denken:
https://www.richis-lab.de/images/cpu/18x17.jpg
Das scheint aber eher ein LI als ein IL zu sein (und ein U).
Das scheint aber eher ein LI als ein IL zu sein (und ein U).
Oder der gute Mann hieß "Uli"?
Habe gerade noch diesen Post hier gefunden: https://x.com/kenshirriff/status/1712591975344406687
Dort geht es um den 8088 der in Isreal entwickelt wurde und auch die Kennung "i/IL" trägt. Und Ken Shirriff ist bei der Analyse alter Dies kein Unbekannter. Denke daher mal meine Vermutung mit "i/IL" für Intel Israel trifft zu.
Das scheint aber eher ein LI als ein IL zu sein (und ein U).
Oder der gute Mann hieß "Uli"?
:) Gut möglich.
Dort geht es um den 8088 der in Isreal entwickelt wurde und auch die Kennung "i/IL" trägt. Und Ken Shirriff ist bei der Analyse alter Dies kein Unbekannter. Denke daher mal meine Vermutung mit "i/IL" für Intel Israel trifft zu.
Da stimme ich dir vollumfänglich zu.
Dann habe ich noch einen i960MC:
Dann habe ich noch einen i960MC:
wo der wohl herausgezupft wurde.....
Dann habe ich noch einen i960MC:
wo der wohl herausgezupft wurde.....
Ich weiß es nicht, aber ich glaube das Teil war noch nie verbaut. Die Keramikstreifen scheinen mir Überresten dieser Rahmen zu sein:
U880, der DDR-Nachbau des Z80:
https://www.richis-lab.de/uC18.htm
Es scheint sich um eine frühere Generation zu handeln als bei den Bildern, die schon im Netz kursieren.
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