über die vergangenen 15 Jahre haben sich bei mir mehrere Laptops angehäuft, unter Anderem:
Samsung RC730, 17,3" aus 2011 inkl. Aftermarket-Netzteil
Medion MD98200, 15,4" aus 2007 inkl. Original-Netzteil
Lenovo ThinkPad X240, 12,5" aus 2013 inkl. Original-Netzteil, Dockingstation & Netzteil für Dockingstation
irgend ein Fujitsu (den muss ich erstmal suchen)
alle jeweils ohne HDD/SSD.
Zum Wegwerfen sind mir die Teile zu schade.
Ich habe schon bei div. Altelektronik-Annehmer im Web geschaut, die nehmen höchstens Laptops, die 10 Jahre alt sind.
Ich möchte damit auch kein Geld verdienen, nur kann ich mich nicht zum Wegwerfen durchringen.
Wo könnte man sich mit solcher Hardware melden bzw. wohin könnte man sowas spenden? Gibt es Anlaufstellen außer den typischen im Web, die sowas nehmen, eventuell zum Schlachten oder zum Recyclen?
Falls jemand hier im Forum sowas haben will, kann er sich gerne bei mir melden. Gegen Versandkosten würde ich das Zeugs abgeben.
Mit einem (ressourcenschonenden) Linux (z.B. Mint) bespielen (also HDD oder SSD einsetzen) und irgend welchen Hilfe-Vereinen für Rentner, Asylanten oder 3. Welt anbieten ... ?
Wo könnte man sich mit solcher Hardware melden bzw. wohin könnte man
sowas spenden?
Hier im "Markt". Mach ein paar ordentliche Fotos und schreibe ein bischen etwas dazu. Möglicherweise gibt es jemand der dieses Zeug sogar gebrauchen kann. Wenn es auch nur zum Ausschlachten ist.
Die Idee hatte ich auch, deshalb hatte ich mich z.B. an Labdoo gewandt und eine Absage erhalten - die Laptops sind wohl zu alt und man nimmt nur Laptops mit Windows.
Vor-Ort-Vereine, bei denen ich mal anklopfen könnte, gibt es bei mir auf dem Land leider nicht. Die nächste VHS (in der Internet-/PC-Kurse angeboten werden) hat ebenfalls kein Interesse.
In meiner Wetterstation läuft schon seit 2001 ein 25MHz 386sx LT als Logging und Anzeige-Computer. Braucht nur 12V bei 0.5A, ist also auch schön sparsam. Anstatt einer sich drehenden Festplatte dient eine 64MB(!) IDE SSD. Der Platz reicht für mindestens sechs Monate Logging aus.
Läuft zuverlässig wie ein Uhrwerk. Datenübertragung zum PC mit Client/Server-SW über den Druckerport. In gewisser Hinsicht ist diese Anordnung mit einem embedded uC vergleichbar. MS-Dos hat sich als sehr zuverlässig erwiesen. Abstürze kommen nicht vor. Tägliche Sicherheits-Updates sind auch nicht notwendig;-)
Ich sehe keinen Grund zur Modernisierung - Ist für mich verlässliche Technik. Alles z.B. auf rPi umzubauen lohnt sich (für mich) nicht.
Für Spezialzwecke können also diese ältlichen Laptops durchaus noch Nischen ausfüllen.
Mein Thinkpad R61 von 2009 verrichtet seinen staubigen Dienst neben einer kleinen CNC 3018. Bis es nicht mehr geht. Der ist zwar schnarchlangsam, aber das ist egal…
Mit einem (ressourcenschonenden) Linux (z.B. Mint) bespielen (also HDD
oder SSD einsetzen)
Je nach Prozessor muss man schauen, das man eine Distribution findet, die noch 32-bit Architektur unterstützt. Das macht nicht mehr jede.
Ein historisches HP Omnibook 2 mit Windows98(!) dient mir bis heute als Frickelcomputer für EPROMs mit dem KISS Programmer und PonyProg. Habe ich mal mit IDE Adapter auf SSD geschnurzelt.
Alle anderen mittelalten habe ich aber ohne viel Trauer dem Recyclinghof überantwortet. Allerdings kamen die auch alle gebraucht von Bekannten oder aus dem Recycling - nie neu gekauft.
Wenn die Dinger so alt sind, das sie noch einen echten Parallelport haben, könnten sie zum Betrieb eines alten EPROM Programmiergerätes interessant sein. So Galep 4 und älter. Es gibt doch regelmäßig Anfragen, wie man die Dinger in die Moderne hieven kann.
Naja, war ja 2001. Da gab es noch nicht viel wirklich Modernes,
vergleichbar mit heute.
Ich hab kürzlich ein Notebook verschrottet, BJ 2001. Darin war ein Pentium-III mit 600 MHz und 512 MB RAM (Vollausbau), verschrottet, weil ein Tantalkondensator sich entschlossen hat, seinen Inhalt über Teilen der Platine zu verteilen. Als ich das Ding das letzte Mal rausgekramt habe (keine fünf Jahre her), ließen sich sogar noch die beiden (!) LiIon-Akkus aufladen, und es ließ sich eine gewisse Zeit lang damit betreiben. Drauf lief ein Windows XP (die Festplatte war durch eine SSD ersetzt, da hab' ich ein schickes 2.5"-Gehäuse, das nach außen PATA/IDE spricht, innen aber einen M.2-SATA-Slot hat).
Tja, nu ist vorbei. Das war ... ja, tatsächlich, das war mein letzter funktionierender Rechner mit einem Frickelport.
Weischt, wenn etwas oller als zwanzig ist, dann beginnt der Sammlerwert als Youngtimer, dann kannste Knete mit dem Asbach alten Ding machen.
Muscht halt a weng an der Provenienz drehen.
Machst Aufkleber wie "Turrican rulez" uff die Maschine und erzählts, da hatt die Entwicklerlegende Manfred Trenz seinen PC-Kassenschlager "Meine Tierarztpraxis" für den Gameboy advance drauf konvertiert und versichern das da noch Cluster mit den Orginal bitmaps der Tierärztin auf der Platte lungern - die richtigen Originalen bevor der Arztkittel drüber gerendert wurde ...
Sind diese wirklich, wenn die Akkus nicht ganz kaputt sind und der Nachkauf nicht zu teuer sein sollte. Ich habe auch noch einen Assus EEEPc von 2008. Der läuft noch, der Akku auch, 2G RAM und HD 250GB ist auch noch drin. Der ist zum Tippen, als Reserve im Urlaub gut.
Falls Du es noch nicht gemerkt haben solltest, sind wir hier nicht im Forum "Markt". Zweitens solltest Du mal lesen, was Du gepostet hattest, als eine Forumsmitglied die gleiche Frage in einem Thread "Offtopic" stellte, wo er wissen wollte, ob so jemand irgendwelche Teile noch brauchen könne, bevor er es in den "Markt" einstellt.
Aus dem Grunde Harald, mache für Deine hier genannten Teile einen Thread im "Markt" auf und halte Dich an die Regeln, wie alle anderen hier im Forum.
Ich habe auch noch einen Assus
EEEPc von 2008. Der läuft noch, der Akku auch, 2G RAM und HD 250GB ist
auch noch drin. Der ist zum Tippen, als Reserve im Urlaub gut.
Viel zu schwer und energiehungrig für einen Fahrrad-Camping-Urlaub.
In meiner Wetterstation läuft schon seit 2001 ein 25MHz 386sx LT als
Logging und Anzeige-Computer. Braucht nur 12V bei 0.5A, ist also auch
schön sparsam. Anstatt einer sich drehenden Festplatte dient eine
64MB(!) IDE SSD.
In der Firma hatte ich einen Toshiba Tecra 350 MHz mit Hyperterm als Datenlogger / -Anzeige 24/7 laufen. Festplatte klassisch mechanisch.
Das waren zwar nur einstellige Jahre, aber ich hätte nicht gedacht, dass er das durchhält. Der stammte vom Kramhaufen des IT-Kollegen, der alles ausgesonderte einfach immer drauf packte.
und halte Dich an die Regeln, wie alle anderen hier im
Forum.
Gerade Du, der Du jeden beliebigen Thread früher oder später mit Deinem Geschwurbel und unhaltbaren alternativen "Wahrheiten" beglückst, willst jemandem Verhaltensregeln auferlegen. Wäre es nicht so erbärmlich jämmerlich, könnte man das ja lustig finden.
Anscheinend kannst Du es nicht vertragen, wenn Du auch bei einem Fehler erwischt wirst. Wie geschrieben, Du hast andere ganz schön angegangen für das wo Du mich hier aufforderst.
Bei Dir ist alles was Dir nicht gefällt, nicht Deiner Meinung entspricht oder außerhalb Deines Weltbildes nachdenken müßtest, also Thesen, ein Geschwurbel.
Bei uns in der Firma wurden vor zwei Jahren viele Notebooks ausgetauscht. Für die alten Notebooks hatten wir in einem Besprechungsraum ein HDMI-Kabel in den Bodenanschlusstank gelegt für Präsenationen vom Rechner aus der ersten Reihe. Bei den neuen Notebooks ist aber das Signal am HDMI-Ausgang schwächer. Somit funktioniert das nicht mehr. Nicht immer ist alles bei neueren Geräten besser.
Man könnte Linux drauf machen die Rechner gut vernetzen und was mit MPI machen. Früher hatten die so mit viel schwächeren Rechnern lokale Wetterberechnungen gemacht.
Das geht heute schon noch. Aber man muss sich nur die kleine Distroversion für die Konsole (Für den Raspi zum Beispiel die Lite-Version) holen und dann xfce-4 nachinstallieren.
Ich möchte damit auch kein Geld verdienen, nur kann ich mich nicht zum
Wegwerfen durchringen.
Naja, irgendwann isses halt mal durch. Wenn keine HDD/SSD drinnen ist, dann muesste ja erstmal eine rein, damit irgendwas geht. Dazu muss erstmal eine da sein, die da noch reinpasst, also ggf. z.B. P-ATA oder entsprechender Adapter. Nur, damit man dann einen uralten Rechner hat, ohne den man ja bisher auch prima leben konnte...
Ich hab' ja auch so ein altes Ding, einen DELL D820, der geht jetzt auf die 20 Jahre zu, da laeuft jetzt schon eine Zeit lang klaglos ein BLFS-12.0 drauf - und ja - es ist erstaunlich, was auf so einem alten Ding noch alles geht, und vielleicht bau' ich im Fruehling wenn B/LFS-12.5 rauskommt, noch mal ein aktuelles drauf, wenns Wetter schlecht genug ist.
Aber: Ich hab' halt Spass an so altem Glump. Und ich weiss, dass mit so einer Kiste kein Normalsterblicher gerne arbeiten/spielen/whatever wuerde. Denn die simplen Sachen, die normale Leute auf einem Rechner machen wollen, gehen halt nur arg, arg shice: Youtube, Mediathek nur in geringster Aufloesung, nix mit HD-Videos, etc.
Ja, natuerlich koennte man noch ggf. via Parallel/Seriell-Port andere Uralt-SpezialHW anschliessen und laufenlassen. Wenn man das aber wollte, haette man das schon laengst gemacht und die Rechner wuerden nicht im Eck unter einem Haufen anderer Rechner liegen.
Also vielleicht sich doch einen Ruck geben und die Dinger aufn Wertstoffhof bringen, wenn nicht hier irgendwer extrem laut schreit, dass er die unbedingt braucht...
so hart es auch klingen mag, die Zeiten ändern sich
Man sagt das sich die technologische Veränderung der letzten 20 Jahre die nächsten 20 Jahre nochmal gewaltig steigern wird
Ja, es ist hart, hatte heute auch mein Nexus One in der Hand, wohl eines der ersten Google Handys in Deutschland, ich war einer der ersten - sentimentale Erinnerungen
Bei mir läuft so ein uraltes 32bit-Gerät mit Arch Linux und getmail (ehemals Small Mini Server - SMS). Er war lange Zeit ein auch lokaler Internet-Server (DynDNS) und Samba-Server zur Datensicherung mit diversen Festplatten.
Jetzt sammelt er jeden Samstag für etwa 30 Minuten alle E-Mails vielen Mailboxen ein und gibt sie zur Sicherung weiter.
Gönnt ihm doch den Rentnerjob! Wer weiß, wie lange noch? 😀
Mit einem (ressourcenschonenden) Linux (z.B. Mint) bespielen (also HDD
oder SSD einsetzen) und irgend welchen Hilfe-Vereinen für Rentner,
Asylanten oder 3. Welt anbieten ... ?
Muss man teszen. Wenn die Rechner 64Bit können, kein Problem. Ich hatte letztens einen aus der XP-Ära, der war selbst Linux zu alt. Und so viele aktuelle schmale 32Bit Distributionen gibts nicht mehr im Mainstream.
Das geht heute schon noch. Aber man muss sich nur die kleine
Distroversion für die Konsole (Für den Raspi zum Beispiel die
Lite-Version) holen und dann xfce-4 nachinstallieren.
Da ist mir jedes alte Notebook 10x lieber als der wacklige Raspifrickelschrott.
Auf schwachbrüstige Rechner kommt eh nur die Servervariante einer Distro drauf, das Grafikgeraffel ist da maximal unnötig, weil man damit eh nix macht, also weg damit. ssh konfiguieren und dann nur noch vom PC aus verwalten, das Ding wird dann irgendwo hinter Möbel platziert und läuft bis es kaputt ist und das dauert sehr sehr lange, im Gegensatz zu dem Raspischrott der wohl als Beschäftigungstherapie entwickelt wurde.
also weg damit. ssh konfiguieren und dann nur noch vom PC aus
verwalten, das Ding wird dann irgendwo hinter Möbel platziert und läuft
bis es kaputt ist
Ja, und was macht dann der fünfte Laptop irgendwo hinter einem Möbelstück?! Sinn? Völlig Schwachsinniger Beitrag von dir zu diesem Thema!
Ich hatte
letztens einen aus der XP-Ära, der war selbst Linux zu alt. Und so viele
aktuelle schmale 32Bit Distributionen gibts nicht mehr im Mainstream.
Debian 12 (bookworm, oldstable)
Und das bekommt noch Jahre Support WIMRE.
Yep, LTS bis Mitte '28
Man könnte auch schauen, ob die für Retrogaming taugen. DOS, Mame, einfache Konsolenemus usw. sollten schon auf den alten Teilen laufen.
(ältere Windowsversionen für dies und da auch)
(DOS)-Assemblerprogrammierkurse sind vielleicht alt, aber so generelle Grundlagen wären schnell erarbeitet.
Naja, und wenn Internet geht, könnte man auch was mit Morse-Code machen.
Man könnte damit auch ein OS draufmachen, um z.B. schwierige USB-Sticks zu testen, also im Sinne von Testesser ;)
Oder einfach nur als Schreibmaschine missbrauchen, oder für Tippkurse am NB.
im Gegensatz zu dem
Raspischrott der wohl als Beschäftigungstherapie entwickelt wurde.
Das kann man so pauschal aber auch nicht sagen.
Bei mir laufen derzeit 4 RasPi (Wetterstation, Wettersatellitenempfang, Hausautomatierung) 24/7 seit ca. 10 Jahren ohne nennenswerte Probleme. Die laufen allesamt headless und per ssh administriert. Entscheident für die Zuverlässigkeit dieser Systeme ist, daß die Schreibzugriffe auf die SD-Karte so gerig wie möglich ausfallen. Aus diesem Grund habe ich z.B. sämtliches Logging abgeschalten und die anfallenden Daten werden via Netzwerk auf einer NAS gespeichert. Der RasPi an sich ist nicht unzuverlässig, Problem ist die SD-Karte, die die Schreibzugriffe auf Dauer nicht aushält.
Uralt Laptops kann man als KFZ Diagnosegeräte zu Geld machen, siehe
Preise für gebrauchte Dell Latitude D630.
Komisch, wohl (fast?) alle, die etwas teurer einen Käufer gefunden haben, sind vom gleichen VK mehrmals verkauft worden und stehen schon wieder nochmals zum Verkauf...
Ach Superdiet, die Dinger laufen headless, da braucht es überhaupt keinen Swap. Der Pi hat 512MB RAM und das ist bei einem headless System völlig ausreichend, da sind im laufenden Betrieb 25%-33% RAM frei (kann man leicht nachprüfen) und da muß nix ausgelagert werden. Genau aus diesem Grund haben bei mir alle Pi, bis auf einen, keinen Swap. Lediglich dem BananaPi, der bei mir als Wettersatellitenempfänger arbeitet (da sind bei jedem Empfang größere Bilddateien zu bearbeiten), habe ich etwas SWAP gegönnt. Der braucht die SD nur wegen der Bootpartition, ansonsten läuft das System auf einer SSD. Allerdings ist der auch mit 2GB RAM ausgestattet, von denen sind gut 90% frei wenn gerade nix empfangen wird. Ob der überhaupt den Swap nutzt keine Ahnung, ich habe es nicht nachgeprüft.
Das Verschieben des Swaps auf eine Extrapartition hilft gar nix, weil auch diese durch die ständigen Schreibzugriffe irgendwann den Geist aufgibt. Das System wird dann extrem langsam, weil es immer wieder versucht auf den Swapspace zu zugreifen.
Ach Superdiet, die Dinger laufen headless, da braucht es überhaupt
keinen Swap. Der Pi hat 512MB RAM und das ist bei einem headless System
völlig ausreichend, da sind im laufenden Betrieb 25%-33% RAM frei
Nun, das kommt ja wohl drauf an WAS man mit dem RP macht. Nen simplen Reverse Proxy mit Nginx und schon sind die 512MB nur damit voll. Da hat das System noch nicht einmal was. Oder ein normales LAMP Setup - da zieht ja SQL schon 200-300MB RAM.
Klar, wenn man sich den RP nur zum anschauen hinstellt, da braucht es kaum RAM, kann man ihn auch auslassen.
Nen simplen
Reverse Proxy mit Nginx und schon sind die 512MB nur damit voll. Da hat
das System noch nicht einmal was. Oder ein normales LAMP Setup - da
zieht ja SQL schon 200-300MB RAM.
Ich habe damit weder einen Proxy noch LAMP auf dem System, allerdings
Rene K. schrieb im Beitrag #8001383:
nur zum anschauen
sind die Pi's bei mir auch nicht da. Die sammeln im Wesentlichen Daten und das funktioniert definitiv ohne Swap.
Die 512MB RAM haben im wesentlichen nur die Pi's der Modellreihe A bis zur 3. Generation. Alles was ab Mitte 2019 hergestellt wurde, hat mindestens 1GB. Der im Post Beitrag "Re: Wohin mit (wirklich) alten Laptops?" erwähnte BananaPi hat 2GB. Da dieser über einen SATA Anschluß verfügt habe ich ihm eine SSD spendiert, auf der ich eine kleine Swap-Partition eingerichtet ist. Ob er diese überhaupt nutzt habe ich bisher nicht nachgeprüft. Wenn, dann wahrscheinlich nur wenn er die Satellitenbilder rendert. Ansonsten läuft da noch rrdtool und das braucht auch beim Erstellen der Grafiken keinen Swap - gerade mal nachgeschaut.
Beim großen Raspi nur im Textmode hatten trotzdem ein paar Anwendungen Swap verwendet. Die Prio setzte ich so, dass möglichst nichts geswappt wurde. Ohne swap haben einige Programme dafür eine eigene Datei unter /tmp gelegt als Swap-Ersatz. Damit hatte ich auch nicht gerechnet.
Das Verschieben des Swaps auf eine Extrapartition hilft gar nix, ...
Wenn Swap den Geist aufgibt, geht der andere Teil der SD-Karte meistens noch und es reicht einfach alles auf eine neue SD-Karte zu kopieren.
Meine Raspis liefen immer über zwei Jahre permanent mit einer so partitionierten SD-Karte ohne Ausfall. Unter htop konnte ich häufig sehen, dass einiges an Swap beansprucht wurde. Meistens war daran der Firefox beteiligt.
Uralt Laptops kann man als KFZ Diagnosegeräte zu Geld machen,
Komisch, mit meinem China-ELM-Adapter per USB an einem Medion von 12/2020 komme ich an alle Daten heran. Das geht auch mit dem Asus Eee-PC R101 von 2010, ebenfalls keine Legacy-Schnittstellen hat.
Komisch, mit meinem China-ELM-Adapter per USB an einem Medion von
12/2020 komme ich an alle Daten heran.
Ich habe meinen ELM327 Adapter, der ursprünglich nur RS232 hatte, mit einem HC-05 Modul auf Bluetooth nachgerüstet. So läuft der auch mit Telefon und neuen Rechnern.
Der Multiplexer wurde für die Werkstatt-Laptops von Daimler entwickelt, die auf dem Dell D630 basierten. Das Argument zieht auch heute noch wenn jemand sich die XDOS (OpenShell) Software installieren will. Ist ein Urban-Myth mit dem sich die uralt Laptops gut verkaufen lassen.
Ein China-ELM-Adapter tut's auch mit der XPT (PassThru) Software, allerdings nur wenn dieser J2534 spricht, wie der Openport 2.0. Ist aber ne wackelige Angelegenheit und nicht mit dem Schraubanschluss einer SD Connect zu vergleichen, keine Ahnung ob man so codieren will.
Wenn Swap den Geist aufgibt, geht der andere Teil der SD-Karte meistens
noch und es reicht einfach alles auf eine neue SD-Karte zu kopieren.
Trotzdem wird da das System erstmal extrem lamgsam und fällt schlimmstenfalls aus. Da das Teil dann immer noch per Netzwerk erreichbar ist, merkt man den Ausfall oftmals nicht sofort und reagiert einfach zu spät.
Meine Raspis liefen immer über zwei Jahre permanent mit einer so
partitionierten SD-Karte ohne Ausfall.
Toll! Ein Raspi meiner Wetterstation läuft seit 8 Jahren ohne Unterbrechung. Der zweite, ein OrangePi läuft nunmehr seit etwa 5 Jahren. Ist schon ein bissel mehr als 2 Jahre
Unter htop konnte ich häufig
sehen, dass einiges an Swap beansprucht wurde. Meistens war daran der
Firefox beteiligt.
Auf wie vielen Headlesssystemen läuft wohl ein Firefox? Auf meinen jedenfalls nicht. Da läuft noch nicht mal X-Server, Wayland oder irgend etwas adäquates. Demzufolge gibt es auf dem System auch keine Windowmanager und Programme mit grafischer Oberfläche. Da ist noch alles schön oldschool auf der Kommandozeile und auch da ist alles auf das unbedingt Notwendige beschränkt. Die Systeme sind also sehr schlank.
Toll! Ein Raspi meiner Wetterstation läuft seit 8 Jahren ohne
Unterbrechung.
Dito, hier ebenso ein Raspi der meine Aquariumsteuerung übernimmt seit 8 Jahren 24/7 ohne Ausfall mit ner billig mSD Karte ausm Müller. Und der loggt ständig alle 10 Sekunden 3x Temperatur, Co2, Durchfluss, Schwebeteilchen in eine SQL DB welche jeweils 5000 Datensätze vorhält.
hier ebenso ein Raspi der meine Aquariumsteuerung übernimmt seit 8
Jahren 24/7 ohne Ausfall mit ner billig mSD Karte ausm Müller. Und der
loggt ständig alle 10 Sekunden 3x Temperatur, Co2, Durchfluss,
Schwebeteilchen in eine SQL DB welche jeweils 5000 Datensätze vorhält.
Willst Du uns hier einen vom Pferd erzählen?
Alle 10s ein Log bedeutet 360 Schreibzugriffe pro Stunde, macht am Tag 8640 Schreibzugriffe. So ein NAND-Flashzelle hält ca. 100000 Schreibzyklen aus, danach ist die Oxidschicht zerstört und die Zelle kaputt. Es gibt Quellen die sprechen von bis zu 1000000 Schreibzyklen. Nehmen wir mal an Deine Karte könnte das, dann ist nach 1000000/8640 also knapp 116 Tagen Schluß mit lustig. Wir sind großzügig und sagen die Karte hält 3 Monate (1 Monat = 30 Tage), was gerader mal ganze 3% von den 8 Jahren sind.
Moderne Industriekarten können wohl, dank Wareleveling, mittlerweile deutlich mehr.
Da Deine Karte eine billige aus dem Müller ist und zudem auch schon 8 Jahre alt ist, sind wohl eher wohlwollende 100000 Schreibzyklen anzunehmen, was im Umkehrschluß ca. 11 Tage bedeutet.
macht am Tag 8640 Schreibzugriffe. So ein NAND-Flashzelle hält ca.
100000 Schreibzyklen
Ja und? Du bist wohl ernsthaft der Meinung das jedes Mal auf ein und dieselbe Nand Zelle geschrieben wird? Ernsthaft? Eine 64GB Karte hat 512.000.000.000 Zellen. 512Milliarden x 100.000 Schreibzugriffe je Zelle die Garantiert sind... Rechne es dir aus..
Du hast scheinbar das Prinzip Flash Speicher noch nicht begriffen.
55 Ct pro kWh hat man doch nur beim Baustrom!
Würd mich echt interessieren was da dahinter steckt!
Man muss einfach den gesamten Rechnungsbetrag durch die verbrauchten Kilowattstunden dividieren. Als Extremfall ergibt sich ein unendlicher Wert für die Kilowattstunde; also bestimmt keine Anregung um Energie zu sparen.
Bezüglich des Themas sollte nur besonders betont werden, dass der Energieverbrauch eines uralten Gerätes von 24 * 7 h auf 0,5 h / pro Woche gesunken ist.
Autsch! Rechnen kannst Du also auch nicht. Es sind sogar ein paar mehr Zellen (genau 549755813888). Die absolute Zahl der einzelnen Speicherzellen ist allerdings hier uninteressant, da in aller Regel mindestens ein Byte gelesen bzw. geschrieben wird. Aber auch das ist hier eher von untergeordneter Bedeutung da Medien wie HD, SSD und eben auch SD aus Sicht des OS blockorientierte Geräte sind. Das Handling erfolgt also in Blöcken und die sind in aller Regel >=512Byte. Obige Zahl auf auf Blöcke umgerechnet läßt die verfügbare Anzahl an Speicherplätzen deutlich schrumpfen.
Aber egal eine SD Karte auf die soviel wie bei Dir geschrieben wird hält keine 8 Jahre durch. Da wurde ich in der Praxis schon mehrfach eines Besseren belehrt, zwar nicht durch RasPi aber durch die Steuerungen unserer Firma. Da kam auch einer auf die Idee die normalerweise verbauten HD bzw. SSD durch Memorysticks zu ersetzen, weil die ja so schön billig sind. Die haben nach Auslieferung an an den Kunden kein viertel Jahr durchgehalten. Bei Kunden die die Anlage 24/7 genutzt haben, haben die nicht mal einen Monat gehalten Man hat dann Sticks in Industriequalität genommen, aber die haben auch nicht länger wie ein halbes Jahr geschafft. An statt die Reißleine zu ziehen, hat man die FW umgeschrieben und das Logging komplett abgeschalten. Die Dinger haben jetzt zwar länger gehalten, aber mit der unangenehmen Konsequenz, daß wir mehr Garantiereparaturen hatten, weil wir dem Kunden wegen fehlenden Loggings kein schuldhaftes Verhalten nachweisen konnten. Mittlerweile ist man schlauer geworden und setzt wieder auf HD bzw. SSD
Da kam auch einer auf die Idee die normalerweise
verbauten HD bzw. SSD durch Memorysticks zu ersetzen, weil die ja so
schön billig sind.
"Memorystick" ist das, was andere als "USB-Stick" bezeichnen? So etwas gibt es natürlich in beliebig beschissen.
Früher(tm) war Memorystick ein proprietäres Flash-Speichermedium von Sony. Daa aber ist glücklicherweise mittlerweile ausgestorben, zusammen mit SmartMedia, XD-Card und Co.
Debian schreibt nur dann auf die SD Card, wenn es entweder explizit (vom OS) angefordert wird oder weil der Puffer für den/die Sektor/en Wegbeschreibung werden muss.
Es wird auf jeden Fall nicht Byte für Byte geschrieben und beim typischen Anhängen eines Logs passiert nichts Schlimmes.
Bei mir laufen RasPi Zero W seit 2018 mit FHEM 24/7 und das Teil lebt ohne Probleme. Und natürlich ohne SWAP.
So ein NAND-Flashzelle hält ca. 100000
Schreibzyklen aus, danach ist die Oxidschicht zerstört und die Zelle
kaputt. Es gibt Quellen die sprechen von bis zu 1000000 Schreibzyklen.
Es sind sogar eher 1000.
Nehmen wir mal an Deine Karte könnte das, dann ist nach 1000000/8640
also knapp 116 Tagen Schluß mit lustig. Wir sind großzügig und sagen die
Karte hält 3 Monate (1 Monat = 30 Tage), was gerader mal ganze 3% von
den 8 Jahren sind.
In Deiner kleinen Welt.
Moderne Industriekarten können wohl, dank Wareleveling, mittlerweile
deutlich mehr.
Alle SD-Karten von "Markenherstellern" machen mindestens dynamic wear leveling. Und das schon seit einer halben Ewigkeit. Bei Industriekarten kommt hinzu, daß die MLC oder SLC nutzen, was mehr Schreibzyklen zuläßt. Man kann auch für kleines Geld (64GB für 13€) Karten wie die Samsung Pro Endurance kaufen, die z.B. zum Dauerbeschreiben mit z.B. Videos aus Überwachungskameras gedacht ist. Das Pendant von Sandisk (Max Endurance) wurde 2020 damit beworben, daß man die 64GB SD-Karte 30.000h mit Full-HD Video dauerbespielen könne. Selbst wenn das komprimiertes MP4 sein sollte, sind 3 Jahre Dauerbespielbarleit eine Hausnummer.
Ganz wichtig ist, und darauf achten die wenigsten, daß Karten aus vertrauenswürdiger Quelle bezogen werden. Dazu gehören ganz sicher nicht die großen Onlinekaufhäuser/-Marktplätze. SD-Karten gehören sicher zu den meistgefälschten Artikel im EDV-Bereich.
Irgendwie bist Du bei dem Thema im letzten Jahrhundert stecken geblieben. Aber tröste Dich, Du bist nicht der einzige hier im Forum.
Nachtrag: Das wollte ich doch noch aus einem Dokument von SanDisk aus dem Jahre 2010 zitieren: "Wear leveling is an intrinsic part of the erase pooling functionality of cards in the SanDisk microSD Card Product Family using NAND memory."
Ich nutze seit > 20 Jahren SD-Karten in verschiedenen Kameras, Noname-Kram hat hier und da Ärger gemacht, und SanDisk hat Ärger gemacht, da hab' ich eine Karte, die zerstörte Daten liefert, und eine andere Karte, die in den Nur-Lese-Betrieb umgestellt hat. Keine der beiden Karten wurde besonders intensiv genutzt oder war zum Zeitpunkt ihres Ausfalls besonders alt.
Mittlerweile nutze ich Karten von Samsung; von denen hat noch keine Ärger gemacht. Samsung spezifiziert immerhin auch die Schreibgeschwindigkeit, statt sich hinter Begriffen wie "Ultra" oder "Extreme" zu verstecken.
Wenn die Dinger so alt sind, das sie noch einen echten Parallelport
haben, könnten sie zum Betrieb eines alten EPROM Programmiergerätes
interessant sein. So Galep 4 und älter. Es gibt doch regelmäßig
Anfragen, wie man die Dinger in die Moderne hieven kann.
Bei mir läuft Galep-3 per LPT unter Windows 11 ohne Probleme.. :-)
Bei mir läuft Galep-3 per LPT unter Windows 11 ohne Probleme.
Interessant ist natürlich die Schnittmenge aus PCs, die sowohl neu genug sind, um den (komplett schwachsinnigen) "Hardwareanforderungen" von Windows 11 zu genügen, und die gleichzeitig alt genug sind, um noch einen echten Frickelport zu haben.
Die nutzen aber nicht die altbekannten I/O-Adressen < 0x3ff, auf die echte harte DOS-Programme zugreifen wollen, d.h. da muss man dann auch schon mit Tricks nachhelfen (oder die DOS-Programme sind so verweichlicht, daß man denen auch andere I/O-Adressen unterjubeln kann).
Wenn gar keine echten harten DOS-Programme verwendet werden, sondern Programme, die ein Betriebssystem und dessen Devicetreiberarchitektur nutzen, dann geht sowas natürlich.
Die nutzen aber nicht die altbekannten I/O-Adressen < 0x3ff, auf die
echte harte DOS-Programme zugreifen wollen, d.h. da muss man dann auch
schon mit Tricks nachhelfen (oder die DOS-Programme sind so
verweichlicht, daß man denen auch andere I/O-Adressen unterjubeln kann).
Wenn gar keine echten harten DOS-Programme verwendet werden, sondern
Programme, die ein Betriebssystem und dessen Devicetreiberarchitektur
nutzen, dann geht sowas natürlich.
Ein Blick in den Gerätemanager könnte da schon helfen.
SCSI-Karten konnten ja z.B. auch ihre Probleme haben.
Ein Blick in den Gerätemanager könnte da schon helfen.
Inwiefern?
SCSI-Karten konnten ja z.B. auch ihre Probleme haben.
Was soll das eine mit dem anderen zu tun haben? SCSI-Controller werden unter Windows mit dem zugehörigen Devicetreiber angesprochen, das war schon vor über 30 Jahren so. Mit DOS-Programmen, die über fest vorgegebene I/O-Adressen mit Frickelports reden wollen, hat das jedenfalls nichts zu tun, auch nicht entfernt.
Probleme mit SCSI-Controllern konnte man in einem komplett anderen Kontext haben - wenn man einen busmasterfähigen ISA-SCSI-Controller in einem PC mit PCI-Slots verwenden wollte, wie z.B. dem Adaptec 1542, das ging in die Hose, aber das hatte nichts mit Windows zu tun, sondern war ein Hardwarethema des PC-Chipsatzes.
Also das Thinkpad ist doch noch gut.. Linux druff und gut is..
PS..Geschrieben auf nen Thinkpad T540p mit Linux Mint ;-)
Ich habe (ca. 2015) ein paar Thinkpads T420 gekauft (als die Dinger als Leasingruecklaeufer sehr preisguenstig wurden). Die Rotationsplatten sind natuerlich durch SSD ersetzt, aber ansonsten sind die Dinger immer noch gut (mit Windows10 oder Debian).
Mein > 20 Jahre alter Laptop vom Discounter ist meine Disco-Zentrale
bei Familienfeiern:
Irgendein Media-Player unter Lubuntu, danach ein IC-Verstärker mit
20 Watt und vor allem passablen Lautsprechern, reicht locker für ein
Dorfgemeinschaftshaus.
Ich habe (ca. 2015) ein paar Thinkpads T420 gekauft (als die Dinger als
Leasingruecklaeufer sehr preisguenstig wurden). Die Rotationsplatten
sind natuerlich durch SSD ersetzt, aber ansonsten sind die Dinger immer
noch gut (mit Windows10 oder Debian).
Funktionieren auch bestens mit Windows 11, aktuelle Version (25H2).
Vor allen Dingen die Tastatur ist genial.
Mein Reden. Habe ich hier schon mehrfach und fast gebetsmühlenartig betont.