Forum: PC Hard- und Software Wohin mit (wirklich) alten Laptops?


von Ths S. (motorburner)


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Hallo zusammen,

über die vergangenen 15 Jahre haben sich bei mir mehrere Laptops 
angehäuft, unter Anderem:
- Samsung RC730, 17,3" aus 2011 inkl. Aftermarket-Netzteil
- Medion MD98200, 15,4" aus 2007 inkl. Original-Netzteil
- Lenovo ThinkPad X240, 12,5" aus 2013 inkl. Original-Netzteil, 
Dockingstation & Netzteil für Dockingstation
- irgend ein Fujitsu (den muss ich erstmal suchen)

alle jeweils ohne HDD/SSD.

Zum Wegwerfen sind mir die Teile zu schade.
Ich habe schon bei div. Altelektronik-Annehmer im Web geschaut, die 
nehmen höchstens Laptops, die 10 Jahre alt sind.

Ich möchte damit auch kein Geld verdienen, nur kann ich mich nicht zum 
Wegwerfen durchringen.

Wo könnte man sich mit solcher Hardware melden bzw. wohin könnte man 
sowas spenden? Gibt es Anlaufstellen außer den typischen im Web, die 
sowas nehmen, eventuell zum Schlachten oder zum Recyclen?

Falls jemand hier im Forum sowas haben will, kann er sich gerne bei mir 
melden. Gegen Versandkosten würde ich das Zeugs abgeben.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Mit einem (ressourcenschonenden) Linux (z.B. Mint) bespielen (also HDD 
oder SSD einsetzen) und irgend welchen Hilfe-Vereinen für Rentner, 
Asylanten oder 3. Welt anbieten ... ?

von Micha (e-nomo)


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Ths S. schrieb:
> Wo könnte man sich mit solcher Hardware melden bzw. wohin könnte man
> sowas spenden?

Hier im "Markt". Mach ein paar ordentliche Fotos und schreibe ein 
bischen etwas dazu. Möglicherweise gibt es jemand der dieses Zeug sogar 
gebrauchen kann. Wenn es auch nur zum Ausschlachten ist.

von Ths S. (motorburner)


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Die Idee hatte ich auch, deshalb hatte ich mich z.B. an Labdoo gewandt 
und eine Absage erhalten - die Laptops sind wohl zu alt und man nimmt 
nur Laptops mit Windows.

Vor-Ort-Vereine, bei denen ich mal anklopfen könnte, gibt es bei mir auf 
dem Land leider nicht. Die nächste VHS (in der Internet-/PC-Kurse 
angeboten werden) hat ebenfalls kein Interesse.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

In meiner Wetterstation läuft schon seit 2001 ein 25MHz 386sx LT als 
Logging und Anzeige-Computer. Braucht nur 12V bei 0.5A, ist also auch 
schön sparsam. Anstatt einer sich drehenden Festplatte dient eine 
64MB(!) IDE SSD. Der Platz reicht für mindestens sechs Monate Logging 
aus.

Läuft zuverlässig wie ein Uhrwerk. Datenübertragung zum PC mit 
Client/Server-SW über den Druckerport. In gewisser Hinsicht ist diese 
Anordnung mit einem embedded uC vergleichbar. MS-Dos hat sich als sehr 
zuverlässig erwiesen. Abstürze kommen nicht vor. Tägliche 
Sicherheits-Updates sind auch nicht notwendig;-)

Ich sehe keinen Grund zur Modernisierung - Ist für mich verlässliche 
Technik. Alles z.B. auf rPi umzubauen lohnt sich (für mich) nicht.

Für Spezialzwecke können also diese ältlichen Laptops durchaus noch 
Nischen ausfüllen.

Gerhard

von Uwe D. (monkye)


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Mein Thinkpad R61 von 2009 verrichtet seinen staubigen Dienst neben 
einer kleinen CNC 3018. Bis es nicht mehr geht. Der ist zwar 
schnarchlangsam, aber das ist egal…

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Frank E. schrieb:
> Mit einem (ressourcenschonenden) Linux (z.B. Mint) bespielen (also HDD
> oder SSD einsetzen)

Je nach Prozessor muss man schauen, das man eine Distribution findet, 
die noch 32-bit Architektur unterstützt. Das macht nicht mehr jede.

Ein historisches HP Omnibook 2 mit Windows98(!) dient mir bis heute als 
Frickelcomputer für EPROMs mit dem KISS Programmer und PonyProg. Habe 
ich mal mit IDE Adapter auf SSD geschnurzelt.
Alle anderen mittelalten habe ich aber ohne viel Trauer dem Recyclinghof 
überantwortet. Allerdings kamen die auch alle gebraucht von Bekannten 
oder aus dem Recycling - nie neu gekauft.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ein tragbarer Toshiba 3200SX steuert bei mir schon seit 1997 meine CNC 
Bord/Graviermaschine.

von Harald K. (kirnbichler)


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Gerhard O. schrieb:
> Braucht nur 12V bei 0.5A, ist also auch
> schön sparsam.

6 Watt ist für die erwähnte Leistung weit entfernt von "sparsam".

Damit kann man heute deutlich mehr veranstalten.

von Gerald B. (gerald_b)


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Wenn die Dinger so alt sind, das sie noch einen echten Parallelport 
haben, könnten sie zum Betrieb eines alten EPROM Programmiergerätes 
interessant sein. So Galep 4  und älter. Es gibt doch regelmäßig 
Anfragen, wie man die Dinger in die Moderne hieven kann.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Harald K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Braucht nur 12V bei 0.5A, ist also auch
>> schön sparsam.
>
> 6 Watt ist für die erwähnte Leistung weit entfernt von "sparsam".
>
> Damit kann man heute deutlich mehr veranstalten.

Naja, war ja 2001. Da gab es noch nicht viel wirklich Modernes, 
vergleichbar mit heute. Abgesehen davon ist das Teil fast 34J alt.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerald B. schrieb:
> Wenn die Dinger so alt sind, das sie noch einen echten Parallelport
> haben

So alt sind die Geräte des TE allerdings nicht. Die werden vermutlich 
nicht mal mehr RS232 haben.

von Arno R. (arnor)


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Was der TO da oben anbietet sind doch keine wirklich alten Laptops. Ich 
habe das hier:

Beitrag "Re: [S] C64 im Bereich Berlin-Köpenick"

noch bei mir zu stehen. Ist von etwa 1992.

von Volker (volmur)


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Ths S. schrieb:

> über die vergangenen 15 Jahre haben sich bei mir mehrere Laptops
> angehäuft, unter Anderem:
> - Samsung RC730, 17,3" aus 2011 inkl. Aftermarket-Netzteil
> - Medion MD98200, 15,4" aus 2007 inkl. Original-Netzteil
> - Lenovo ThinkPad X240, 12,5" aus 2013 inkl. Original-Netzteil,

Moin,

den X240 würde ich gegen Kostenübernahme für den Versand nehmen. Sende 
mir gerne Deine Kontaktdaten.

viele Grüße,
Volmur

von Harald K. (kirnbichler)


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Gerhard O. schrieb:
> Naja, war ja 2001. Da gab es noch nicht viel wirklich Modernes,
> vergleichbar mit heute.

Ich hab kürzlich ein Notebook verschrottet, BJ 2001. Darin war ein 
Pentium-III mit 600 MHz und 512 MB RAM (Vollausbau), verschrottet, weil 
ein Tantalkondensator sich entschlossen hat, seinen Inhalt über Teilen 
der Platine zu verteilen. Als ich das Ding das letzte Mal rausgekramt 
habe (keine fünf Jahre her), ließen sich sogar noch die beiden (!) 
LiIon-Akkus aufladen, und es ließ sich eine gewisse Zeit lang damit 
betreiben. Drauf lief ein Windows XP (die Festplatte war durch eine SSD 
ersetzt, da hab' ich ein schickes 2.5"-Gehäuse, das nach außen PATA/IDE 
spricht, innen aber einen M.2-SATA-Slot hat).

Tja, nu ist vorbei. Das war ... ja, tatsächlich, das war mein letzter 
funktionierender Rechner mit einem Frickelport.

von Mark S. (voltwide)


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Volker schrieb:
> den X240 würde ich gegen Kostenübernahme für den Versand nehmen.
Du bist mir zuvor gekommen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der Speicher, RAM und Festplatten ist heute viel wert. Kannst Du 
gewinnbringend verkaufen. ;)

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Der Speicher, RAM und Festplatten ist heute viel wert.

Aha.

Nun, wozu mag man nicht-DDR-SDRAM heute noch gebrauchen können? Oder was 
mag man mit einer 10-GB-2.5"-IDE/PATA-Festplatte anfangen wollen?

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Weischt, wenn etwas oller als zwanzig ist, dann beginnt der Sammlerwert, 
dann kannste Knete mit dem Asbach alten Ding machen.

Muscht halt a bißchen an der Provenienz drehen. Machst Aufkleber wie 
"Turrican rulez" uff die Maschine und erzählts, da hatt die 
Entwicklerlegende Manfred Trenz seinen PC-Kassenschlager "Meine 
Tierarztpraxis" für den Gameboy advance drauf konvertiert und versichern 
das da noch Cluster mit den Orginal bitmaps der Tierärztin auf der 
Platte lungern, die richtigen Originalen bevor der Arztkittel drüber 
gerendert wurde ...

SCNR

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