Hallo liebes Forum,
ich habe folgendes Problem:
ich habe auf einer Platine die durch ein Code-Zahlenschloß angesteuert wird leider keine Funktion mehr. Der Strom 12 V vom Garagetormotor kommt an. Das Relais schaltet nicht mehr und die rote LED geht nicht an. Ich wollte schauen welche IC‘s da verbaut sind, da hat man sehr wahrscheinlich die Nummern rausgeschliffen damit man die nicht mehr identifizieren kann.
Hat jemand eine Lösung was da kaputt sein könnte ?
Hat jemand eine Lösung was da kaputt sein könnte ?
Ja, die Platine wird kaputt sein! Wie soll man dir helfen, wenn du keine Angaben machst? Hersteller des Garagentors, Typenbezeichnung, Foto! Das alles sollte schon in der Eröffnungsfrage stehen. Mannomann, setzen, sechs.
Die simpelste Version wäre ein 4017 aber vermutlich steck da irgendein Microcontroller drin. Und selbst wenn Du den bekommst fehlt Dir das Programm das da drauf läuft.
Wie soll man dir helfen, wenn du keine
Angaben machst? Hersteller des Garagentors, Typenbezeichnung, Foto! Das
alles sollte schon in der Eröffnungsfrage stehen. Mannomann, setzen,
sechs.
Kauf dir einen neuen Empfänger! Du kannst ja nicht mal alle Fragen richtig beantworten. Dann gehe ich davon aus, dass du das auch nicht repariert bekommst.
Ich würd erstmal prüfen ob die Stromversorgung funktioniert!
Wenn die rote LED nicht leuchtet könnte das ein Hinweis sein.
Hast du ein Multimeter?
Kannst du damit umgehen???
Das grosse, rune, blaue Bauteil ist ein Elwktrokytkondensator.
Daneben sind 4 Dioden und ein Spannugsregle. Die gehören zur Stromversorgung!!!
Und, kommen auch 5V aus dem Spannungsregler raus ?
Der IC mit 18 Pins wird ein Microcontroller sein schon so modern dass er einen internen Oszillator hat aber noch so alt dass er kein EEPROM besitzt, das ist der 8-polige daneben.
Also ein PIC16C54, vergleiche mal die Anschlussbelegung.
Der IC mit 18 Pins wird ein Microcontroller sein schon so modern dass er
einen internen Oszillator hat aber noch so alt dass er kein EEPROM
besitzt, das ist der 8-polige daneben.
Das ist eine einseitige Platine, da kann es auch passieren das Lötstellen brechen.
Pauschal alles nachlöten oder jede (!) Lötstelle kontrollieren.
Aber zuerst auch: kommt da Spannung an?
Was zeigt die rote LED normalerweise an? Wenn die nur eine "jetzt geht's gerade auf"-Anzeige ist, kann der Fehler natürlich auch am Tastaturteil liegen, oder der Verkabelung da hin.
Wir sind ja heute alle wieder sehr höflich und zuvorkommend und sorgen fleißig dafür Menschen für unser Hobby und Beruf zu interessieren.
@peterklaus Bitte mach mal ein Foto von der Unterseite, am liebsten so, wie Bild 3, 4 und 5, gleiche Orientierung aber Unterseite. So kann man sich die Bilder parallel anschauen und vergleichen, was wo sitzt.
Trotzdem die Basics kann man schon mal messen:
Das Modul wird mit Spannung überhaupt versorgt? Das müsste man über die beiden blanken Drähte vom fehlenden Transformator messen können.
Kommt am großen Kondensator auf der + Seite eine Spannung an und ist die halbwegs sauber? Ist sie (deutlich) über 7V?
Ist das IC mit der Kühlfahne ein 7805, dann müsste am kleinen Kondensator auf einer Seite +5V anliegen.
Sind bei PICs die Nummern doppelt vergeben? Ein PIC16C54 hat 28 Pins und nicht nur 18. 18 Pins legen aber einen uC nahe statt eines Logikbausteins.
Vom oberseitigen Layout der Bauteile könnte gut ein PIC16F88 passen, wenn man einen NE555 als Oszillator nutzt.
Da die Platine offensichtlich extern mit einer Niederspannung versorgt wird, da der Trafo gebrückt ist, kann es gut sein, dass da einfach DC12V rein gepackt wird. Damit wechselt der Strom nicht mehr über alle 4 Dioden sondern es werden dauerhaft zwei Dioden belastet. Ist da eine durch, ist es dunkel. Das wäre dann eine 20ct Reparatur.
Hat jemand eine Lösung was da kaputt sein könnte ?
Ja, die Platine wird kaputt sein! Wie soll man dir helfen, wenn du keine
Angaben machst? Hersteller des Garagentors, Typenbezeichnung, Foto! Das
alles sollte schon in der Eröffnungsfrage stehen. Mannomann, setzen,
sechs.
dass ist ja schon beleidigend was Du hier schreibst, wenn Du mir eine sechs gibst bekommst Du von mir keine Note, dass überlasse ich dem Forum.
Da ich hier im Forum neu bin, hast Du mich hiermit genügend abgewatscht.
Ich habe natürlich versucht Bilder mit einzustellen, dass ist mir nicht gleich gelungen.
Dir gebe ich zum Schluss einen guten Rat: Versuche nicht Neumitglieder nieder zu machen !!!
Das große abgeschliffene IC sollte ein Serien/Parallel, Parallel/Seriellwandler sein. Es gab da was, was in Funkfernbedienungen, Funktürklingeln usw. verwendet wurde. Gab es auch vor ca. 20 Jahren im Conrad Katalog. Bin mit nicht sicher, könnte ein HTxxx von Holtek gewesen sein. Vielleicht klingelt da ja bei jemand anderem was.
Wie schon gesagt, ich würde erstmal am großen Elko messen und dann am TO220 Spannungsregler, bzw. parallel zum kleinen Elko. Höchstwahrscheinlich ist der Spannungsregler ein 7805. An dessen Ausgang sollten 5V anliegen. Dann der Transistor ist der Relaistreiber und am Relais ist die Freilaufdiode zu erkennen. Alles keine Raketenwissenschaft.
Es gibt nur PIC16C5X in 18-pin (10 Typen) mit internem EPROM oder ROM. Ich sehe keine Möglichkeit, ein externes ROM anzuschließen, im Datenblatt ist nichts zu finden. Ein I2C-Speicher wäre natürlich möglich, aber der müsste dann mit eigener Software angesteuert sein und den ROM-Inhalt in das Ram des PIC holen, das ist nicht vorgesehen.
https://ww1.microchip.com/downloads/aemDocuments/documents/MCU08/ProductDocuments/DataSheets/30453E.pdf
Ich sehe keine Möglichkeit, ein externes ROM anzuschließen, im
Datenblatt ist nichts zu finden.
Der interne Programmspeicher ist das einzig Programmierbare.
Die 16C5-Serie hat so gut wie keine Peripherie, ist ja auch schon einge Dekaden alt. Ein Hardware-I2C gabs damals noch nicht.
Ein I2C-Speicher wäre natürlich
möglich, aber der müsste dann mit eigener Software angesteuert sein und
den ROM-Inhalt in das Ram des PIC holen, das ist nicht vorgesehen.
Datenspeicher via I2C anzubinden war mit Bitbanging eine Standardanwendung und einfach umzusetzen.
Und hier sind's ein paar Ziffern, das schafft man schon, auch mit nur 25 Bytes RAM.
Wobei man die getippte Ziffer ja live mit dem EEProm vergleichen könnte, braucht noch weniger RAM.
Was soll man denn mit diesem halben Bild anfangen?
Draufgucken.
Das hast du dir wohl vor dem meckern gespart.
Man sieht deutlich die Stromversorgungspins in der Mitte, den RC Oszillator rechts, die serielle anbindung des EEPROMs, vielleicht PCF8581, die 4 pull downs und 7 Leitungen zur Tastatur.
Ich sehe keine Möglichkeit, ein externes ROM anzuschließen
Wozu ROM ? Das hat der uC intern. Man braucht EEPROM zur Datenspeicherung, das hatte der 16C54 noch nicht. Allerdings ist mein ältestes Datenblatt vom 16C54 von 1993. Was gab es 1991 ?
Bisher ist der TO gar nicht drauf eingegangen.
Ich vermute, dass der Strom von einem Klingeltrafo kommt und die LED die Betriebsbereitschaft anzeigt.
Wenn die LED schon nicht leuchtet, dann ist vielleicht der Trafo hin oder ein Kabel (meist starre Telefonleitungen) abgebrochen und das Teil funktioniert wohl wieder, wenn der Strom ankommt.
Die Dioden sind ja wohl der Brückengleichrichter.
Ich vermute, dass das die Spannung vom Klingeltrafo ist und die wohl zusammmen brechen wird, wenn die Betätigung gedrückt wird. Das würde auf ein loses Kabel oder defekten Klingeltrafo hinweisen.
Und ich dachte schon, der läuft so langsam wie die Uhr in Bern, die dem Maler ständig den Pinsel aus der Hand schlägt. Ich dachte, der "kleine" Zeiger ist dort länger als der große. Also einmal in 12 Stunden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zytglogge
doch ein großer Zeiger.
Peter, hast Du mal meinen Beitrag gelesen und hast Du nach der Liste die grundsätzlichen Spannungen auf ihr Vorhandensein geprüft?
Und ergänzend zu den drei Messpunkten, welche Ausstattung hast Du?
Multimeter? Scope?
Ein Microcontroller ist wie ein Motor, statt Benzin, Luft und Funke brauchen wir aber Spannung, Takt und Reset.
Mit einem Scope kann man Takt und Reset gut prüfen. Aber auch ohne Scope müsste man mit einem Multimeter eine Spannung ca um die halbe Betriebsspannung am RC-Glied messen. Also vermutlich zwischen den beiden Bauteilen (Widerstand und Kondensator) direkt oberhalb vom I2C EEPROM neben dem Schalter.
Wir versteigen uns hier in EEPROMs und PICs, aber es fehlen die aller rudimentärsten Messergebnisse. In 90% der Fälle ist einer der beiden Puffer Elkos trocken und der 7805 hat sich tot geschwungen. Die Frage ist, starb er offen oder kurz? Im ersten Fall Elkos und 7805 tauschen, im zweiten Fall alles neu kaufen. (Oder PIC und EEPROM selbst mit neuer Software versehen)
Die Firma existiert noch:
Zentrale Rottenburg
Berner Torantriebe KG
Graf-Bentzel-Str. 68
72108 Rottenburg / Germany
+49/(0)7472/9812-0
info@berner-torantriebe.de
Aber nach 35 Jahren haben die vermutlich keine Ersatzteile oder Informationen mehr dazu. Eine Anfrage per e-mail zu beantworten könnte ja noch möglich sein, auch wenn die lieber neue Geräte verkaufen.
Das EEPROM könnte man auslöten, auslesen oder neu programmieren (wenn man weiß, wie die Daten angeordnet sind), der PIC ist nur vom Hersteller einmalig programmierbar. Gibt es ein einfaches Programmiergerät für den PCF8581 via I2C-Bus, oder könnte man damit z.B. einen Arduino beschäftigen?
Das EEPROM könnte man auslöten, auslesen oder neu programmieren (wenn
Wozu ? Da steht nur der Zahlencode drin.
Das Programm ist im 16C54, und den kann man pinkompatibel durch den
16F84 ersetzen, der hat das EEPROM schon eingebaut, das Programm steht
im Artikel von Beitrag "Re: IC-Idenifikation für Garagentor
Zahlenschloß"
Ist alles nett und gut, aber diese Alternativen werden nicht funktionieren, wenn der TO uns nicht endlich verrät, ob wenigstens die Stromversorgung funktioniert.
Bei PIC bin ich eh raus, das überlasse ich Euch gerne. Ich mag die Dinger nicht, bin von AVR über STM32 auf ESP32 und für große Dinge von imx6 auf ZynqMP.
Natürlich kann man diese Platine mit jeden x-beliebigen Arduino oder ESP32 board nachbilden und sich bei ESP32 auch noch eine Nachricht senden lassen, wenn das Tor öffnet oder schließt oder es remote öffnen und schließen oder was auch immer man sich vorstellen mag. Je nach verfügbarer Sensorik kann man Temperatur und Zeit zum Öffnen und Schließen korrelieren und feststellen, wann die Rollen mal neu geschmiert werden müssen. Auch per MQTT in Home Assistant einbinden ist ne Option.
ABER: so lange der Controller keinen Saft bekommt, weil eine Diode, der 7805 oder / und seine Kondensatoren ausgestiegen sind, wird das alles nix werden.
"Elektor 7-8 2002" steht da nur, kann man das Programm noch von Elektor bekommen, oder ist es sonst irgendwo erhältlich? Im Schaltplan steht noch eine Nummer "004003-11"
Ich habe nur noch ein Heft von 2002, irgendwann Ende der 90er war ich aus Elektor drausgewachsen und habe mein Abo gekündigt. Vielleicht hat jemand das noch und kann es nachschauen, ob die Software abgedruckt ist. Hatte Elektor eine Softwaresammlung, in der die enthalten ist?
https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-200207/1389
Dieses elektronische Code-Schloss arbeitet mit einem Mikrocontroller vom Typ PIC16F84-04. Der Ausgang wird aktiv, nachdem der geheime Zugangscode über eine Ziffern-Tastatur eingegeben wurde. Der Code besteht aus insgesamt sechs beliebig wählbaren Ziffern zwischen 0 und 9; er kann auch nachträglich ohne Eingriff in die Schaltung geändert werden. Natürlich bleibt der gespeicherte Code bei einem eventuellen Ausfall der Stromversorgung erhalten. Für die akustischen Kontrolle ist ein Piezo-Signalgeber (Buzzer) vorhanden, wobei die Anzahl der Töne die richtige oder. falsche Code-Eingabe signalisiert. Die Schaltung eignet sich insbesondere für die Steuerung elektrischer Tür-Öffner, als General-Schalter für die häusliche Alarm-Anlage oder auch als Wegfahr-Sperre im Kraftfahrzeug (Straßenverkehrs-Zulassungsordnung beachten!).
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Ohne, dass ich den TO abqualifizieren will, aber ich glaube es ist besser, dass er sich eine neue Steuerung, mit allen Unterlagen besorgt.
So Sätze wie "12V Strom" und "Der Strom kommt vom Motor", lassen bei mir den Eindruck entstehen, dass er mit dieser Aufgabe völlig überfordert ist.
Ist auch nicht schlimm, denn er kann es ja lernen. Aber im Moment wird er so nicht weiter kommen.
Jeder der halbwegs etwas von Elektrik (nicht mal Elektronik) versteht und richtig messen kann, wird nach kurzer Zeit gemessen haben, ob die Spannung nicht zusammen bricht und ob der Spannungswandler die 5V raus gibt.
Ebenso ist der TO mehrfach von verschiedenen Leuten zu bestimmten Messungen aufgefordert worden, die er nicht gemacht hat und auch nicht nachgefragt hat, wie er das messen soll.
Früher habe ich oft in meinem Job per Telefon Kollegen geholfen. Dann gab es immer wieder Kollegen, die nicht viel von Elektronik verstanden (um nicht zu sagen gar nichts) und nicht mal den Messanweisungen folge leisten konnten.
Wenn ich dann hin gefahren war, war das Fehlerbild ganz anders, die angegebenen Messwerte stimmten überhaupt nicht überein, mit dem was ich dann gemessen hatte und oft war der Fehler so einfach zu finden, wenn sie nur genau das gemacht hätten, was ich am Telefon gesagt hatte.
Mein Vorschlag ist daher, dass der TO sich jemanden dazu holt, der so etwas messen kann.
dass ist ja schon beleidigend was Du hier schreibst, wenn Du mir eine
sechs gibst bekommst Du von mir keine Note, dass überlasse ich dem
Forum.
Da ich hier im Forum neu bin, hast Du mich hiermit genügend abgewatscht.
Ich habe natürlich versucht Bilder mit einzustellen, dass ist mir nicht
gleich gelungen.
Dir gebe ich zum Schluss einen guten Rat: Versuche nicht Neumitglieder
nieder zu machen !!!
Liebe Grüße
Peter Feldmann
Nein, das ist eine berechtigte Antwort an jemanden, der einfach eine Frage "hinrotzt", ohne sich Gedanken zu machen. Mag sein, dass ich manchmal eine Sprache benutze, die andere als derb empfinden. Aber stelle dir meine Situation vor: du fragst, was an der Platine kaputt sein könnte. Allerdings sagst du nicht, um welches Gerät genau es geht. Es steht auch nicht auf den Leiterplatten. Also woher sollen wir wissen, was kaputt ist? Du hast das Gerät bei dir, nur du kannst messen, du musst Infos liefern, was du immer noch nicht getan hast. Und DU willst, dass man dir hilft. Also bist DU in der Bringschuld, nicht wir. Siehe auch den Beitrag gleich oben von Frank O.
Das ist der beste Vorschlag, kannst Du jemanden empfehlen der in der Nähe von DA oder Rhein/Maingebiet wohnt?
Ich selbst bin eigentlich kein Elektroniker.
LG
PeterKlaus
Dass es zwei unterschiedliche 16x84 gibt wußte ich, kenne aber nicht den Unterschied. Ich habe selbst einmal einen programmiert, hiermit:
https://www.lancos.com/en/ponyprog/
Der Hardwareaufwand ist gering. Allerdings ist der parallele Druckerport mittlerweile fast ausgestorben. Wenn tatsächlich der PIC oder das EEPROM defekt sein sollten wäre es eine Möglichkeit.
Aber zunächst würde ich erst mal prüfen, ob nicht nur ein anderes Hardwareproblem auf der Platine vorliegt. Das wäre jedenfalls der einfachere Fall.
Guck mal nach Toranlagen. Schildere denen welches System das ist und bitte einen Techniker zu schicken, der auch schon gleich ein kompatibles System mitbringt (mit allen technischen Unterlagen, also auch Schaltplan) und nach Möglichkeit sollte der Techniker schon etwas länger im Job sein.
"The PIC16F84/PIC16F84A is an improved version of the PIC16C84, and almost completely compatible, with better program security and using flash memory instead of EEPROM memory for program memory. The PIC16F84/PIC16F84A has 68 bytes of RAM whilst the PIC16C84 has 36 bytes."
"programming algorithm is different"
"make sure pins with multiple functions have been set up properly."