Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik IC-Idenifikation für Garagentor Zahlenschloß


von Peter F. (peterklaus)


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Hallo liebes Forum,
ich habe folgendes Problem:
ich habe auf einer Platine die durch ein Code-Zahlenschloß angesteuert 
wird leider keine Funktion mehr. Der Strom 12 V vom Garagetormotor kommt 
an. Das Relais schaltet nicht mehr und die rote LED geht nicht an. Ich 
wollte schauen welche IC‘s da verbaut sind, da hat man sehr 
wahrscheinlich die Nummern rausgeschliffen damit man die nicht mehr 
identifizieren kann.
Hat jemand eine Lösung was da kaputt sein könnte ?

Liebe Grüße
Peterklaus

von Helmut -. (dc3yc)


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Peter F. schrieb:
> Hat jemand eine Lösung was da kaputt sein könnte ?

Ja, die Platine wird kaputt sein! Wie soll man dir helfen, wenn du keine 
Angaben machst? Hersteller des Garagentors, Typenbezeichnung, Foto! Das 
alles sollte schon in der Eröffnungsfrage stehen. Mannomann, setzen, 
sechs.

von Oliver R. (orb)


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Die simpelste Version wäre ein 4017 aber vermutlich steck da irgendein 
Microcontroller drin. Und selbst wenn Du den bekommst fehlt Dir das 
Programm das da drauf läuft.

von Helmut -. (dc3yc)


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Helmut -. schrieb:
> Wie soll man dir helfen, wenn du keine
> Angaben machst? Hersteller des Garagentors, Typenbezeichnung, Foto! Das
> alles sollte schon in der Eröffnungsfrage stehen. Mannomann, setzen,
> sechs.

Kauf dir einen neuen Empfänger! Du kannst ja nicht mal alle Fragen 
richtig beantworten. Dann gehe ich davon aus, dass du das auch nicht 
repariert bekommst.

von Stephan S. (uxdx)


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Peter F. schrieb:
> Der Strom 12 V vom Garagetormotor kommtan.

Hast Du vor oder hinter den 4 Dioden gemessen? Was ist das für ein 
stehnder 3-Beiner zwischen den blauen Elkos und den Dioden, ein 7805?

Bitte auch ein Photo der Unterseite.

von Max M. (jens2001)


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Oliver R. schrieb:
> vermutlich steck da irgendein
> Microcontroller drin.

Sicher Nicht!

von H. H. (hhinz)


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Max M. schrieb:
> Oliver R. schrieb:
>> vermutlich steck da irgendein
>> Microcontroller drin.
>
> Sicher Nicht!

µCs gabs schon im 20. Jahrhundert.

von Max M. (jens2001)


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Peter F. schrieb:
> wollte schauen welche IC‘s da verbaut sind,

Und wie hilt dir das weiter?

Ich würd erstmal prüfen ob die Stromversorgung funktioniert!
Wenn die rote LED nicht leuchtet könnte das ein Hinweis sein.
Hast du ein Multimeter?
Kannst du damit umgehen???
Das grosse, rune, blaue Bauteil ist ein Elwktrokytkondensator.
Daneben sind 4 Dioden und ein Spannugsregle. Die gehören zur 
Stromversorgung!!!

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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DECP-05 ist die einzige Bezeichnung auf der Platine, aber kein 
Hersteller.
Wie heißt der?
Die Enten-KI empfielt:
https://www.hornbach.de/p/fluegeltor-4m-cimone-h-160cm-aluminium-tanker-b700-motorisierung/12259960/
dazu eine Drehtormotorisierung "TANKER B700"
https://www.casanoov.de/tanker-b700-drehtormotorisierung/
aber das alles entspringt vermutlich nur der blühenden Phantasie der KI.

von Max M. (jens2001)


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BtW
Es könnte hilfreich sein die Rückseite de Platine zu sehen!

von Michael B. (laberkopp)


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Peter F. schrieb:
> Der Strom 12 V vom Garagetormotor kommt an.

Und, kommen auch 5V aus dem Spannungsregler raus ?

Der IC mit 18 Pins wird ein Microcontroller sein schon so modern dass er 
einen internen Oszillator hat aber noch so alt dass er kein EEPROM 
besitzt, das ist der 8-polige daneben.

Also ein PIC16C54, vergleiche mal die Anschlussbelegung.

Soviel zum Thema deutsche Abschleifidioten.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Michael B. schrieb:
> Soviel zum Thema deutsche Abschleifidioten.

Wenn sie sich schon die Mühe mit dem Abschleifen gemacht haben, werden 
sie ihn wohl auch gegen Auslesen gesperrt haben.

Peter F. schrieb:
> die rote LED geht nicht an.

Prüfe wie schon mehrfach gesagt, prüfe erst mal ob der 5V 
Spannungsregler noch funktioniert.

von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Der IC mit 18 Pins wird ein Microcontroller sein schon so modern dass er
> einen internen Oszillator hat aber noch so alt dass er kein EEPROM
> besitzt, das ist der 8-polige daneben.

So wird das sein.

von Michael B. (laberkopp)


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Peter F. schrieb:
> Hat jemand eine Lösung was da kaputt sein könnte ?

Apropos IC in Fassungen: Einmal rausziehen und reinstecken, manchmal 
gibt es Kontaktschwierigkeiten.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Manchmal hilfts noch ein bisschen zu erahnen, was da mal stand, wenn man 
die abgeschliffene IC-Flaeche mit z.b. WD40 oder sowas etwas "nass" 
macht.

Gruss
WK

von Jens M. (schuchkleisser)


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Das ist eine einseitige Platine, da kann es auch passieren das 
Lötstellen brechen.
Pauschal alles nachlöten oder jede (!) Lötstelle kontrollieren.
Aber zuerst auch: kommt da Spannung an?
Was zeigt die rote LED normalerweise an? Wenn die nur eine "jetzt geht's 
gerade auf"-Anzeige ist, kann der Fehler natürlich auch am Tastaturteil 
liegen, oder der Verkabelung da hin.

von Ulrich P. (uprinz)


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Wir sind ja heute alle wieder sehr höflich und zuvorkommend und sorgen 
fleißig dafür Menschen für unser Hobby und Beruf zu interessieren.

@peterklaus Bitte mach mal ein Foto von der Unterseite, am liebsten so, 
wie Bild 3, 4 und 5, gleiche Orientierung aber Unterseite. So kann man 
sich die Bilder parallel anschauen und vergleichen, was wo sitzt.

Trotzdem die Basics kann man schon mal messen:

1) Das Modul wird mit Spannung überhaupt versorgt? Das müsste man über 
die beiden blanken Drähte vom fehlenden Transformator messen können.

2) Kommt am großen Kondensator auf der + Seite eine Spannung an und ist 
die halbwegs sauber? Ist sie (deutlich) über 7V?

3) Ist das IC mit der Kühlfahne ein 7805, dann müsste am kleinen 
Kondensator auf einer Seite +5V anliegen.

Sind bei PICs die Nummern doppelt vergeben? Ein PIC16C54 hat 28 Pins und 
nicht nur 18. 18 Pins legen aber einen uC nahe statt eines 
Logikbausteins.

Vom oberseitigen Layout der Bauteile könnte gut ein PIC16F88 passen, 
wenn man einen NE555 als Oszillator nutzt.

Da die Platine offensichtlich extern mit einer Niederspannung versorgt 
wird, da der Trafo gebrückt ist, kann es gut sein, dass da einfach DC12V 
rein gepackt wird. Damit wechselt der Strom nicht mehr über alle 4 
Dioden sondern es werden dauerhaft zwei Dioden belastet. Ist da eine 
durch, ist es dunkel. Das wäre dann eine 20ct Reparatur.

: Bearbeitet durch User
von Ron-Hardy G. (ron-hardy)


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Ulrich P. schrieb:
> Ein PIC16C54 hat 28 Pins

Nope, gibt auch 18.

von J. R. (yoc)


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Dergute W. schrieb:
> Manchmal hilfts noch ein bisschen zu erahnen, was da mal stand, wenn man
> die abgeschliffene IC-Flaeche mit z.b. WD40 oder sowas etwas "nass"
> macht.

Aber sicher nicht wenn das so stark abgeschliffen wurde wie hier.

Michael B. schrieb:
> Einmal rausziehen und reinstecken

Sollte immer die erste Aktion sein.

von H. H. (hhinz)


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Ulrich P. schrieb:
> Vom oberseitigen Layout der Bauteile könnte gut ein PIC16F88 passen,

Gabs aber erst ab 1998.


> wenn man einen NE555 als Oszillator nutzt.

Der PIC kann RC ganz alleine.

von Michael G. (saveline)


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Tippe mal auf sowas o.ä. mit PIC.

von H. H. (hhinz)


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Ulrich P. schrieb:
> Ein PIC16C54 hat 28 Pins

Nö, das hätte z.B. ein PIC16C55.

von H. H. (hhinz)


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Michael G. schrieb:
> Tippe mal auf sowas o.ä. mit PIC.

So Michael schrieb mit älteren µC und externem EEPROM.

von Peter F. (peterklaus)


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Helmut -. schrieb:
> Peter F. schrieb:
>> Hat jemand eine Lösung was da kaputt sein könnte ?
>
> Ja, die Platine wird kaputt sein! Wie soll man dir helfen, wenn du keine
> Angaben machst? Hersteller des Garagentors, Typenbezeichnung, Foto! Das
> alles sollte schon in der Eröffnungsfrage stehen. Mannomann, setzen,
> sechs.

von Peter F. (peterklaus)


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Lieber Helmut,

dass ist ja schon beleidigend was Du hier schreibst, wenn Du mir eine 
sechs gibst bekommst Du von mir keine Note, dass überlasse ich dem 
Forum.
Da ich hier im Forum neu bin, hast Du mich hiermit genügend abgewatscht.
Ich habe natürlich versucht Bilder mit einzustellen, dass ist mir nicht 
gleich gelungen.

Dir gebe ich zum Schluss einen guten Rat: Versuche nicht Neumitglieder 
nieder zu machen !!!

Liebe Grüße
Peter Feldmann

von Gerald B. (gerald_b)


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Das große abgeschliffene IC sollte ein Serien/Parallel, 
Parallel/Seriellwandler sein. Es gab da was, was in Funkfernbedienungen, 
Funktürklingeln usw. verwendet wurde. Gab es auch vor ca. 20 Jahren im 
Conrad Katalog. Bin mit nicht sicher, könnte ein HTxxx von Holtek 
gewesen sein. Vielleicht klingelt da ja bei jemand anderem was.
Wie schon gesagt, ich würde erstmal am großen Elko messen und dann am 
TO220 Spannungsregler, bzw. parallel zum kleinen Elko. 
Höchstwahrscheinlich ist der Spannungsregler ein 7805. An dessen Ausgang 
sollten 5V anliegen. Dann der Transistor ist der Relaistreiber und am 
Relais ist die Freilaufdiode zu erkennen. Alles keine 
Raketenwissenschaft.

von H. H. (hhinz)


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Gerald B. schrieb:
> Funkfernbedienungen,
> Funktürklingeln usw.

Es handelt sich nicht um eine solche.

von Ron-Hardy G. (ron-hardy)


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Gerald B. schrieb:
> Das große abgeschliffene IC sollte ein Serien/Parallel,
> Parallel/Seriellwandler sein.

Eher nicht. Aufschluß sollte ein Foto der Unterseite geben.

von Peter F. (peterklaus)


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Nochmal mit mehr Bildern.

von Peter F. (peterklaus)


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Nochmal Bilder

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Es gibt nur PIC16C5X in 18-pin (10 Typen) mit internem EPROM oder ROM. 
Ich sehe keine Möglichkeit, ein externes ROM anzuschließen, im 
Datenblatt ist nichts zu finden. Ein I2C-Speicher wäre natürlich 
möglich, aber der müsste dann mit eigener Software angesteuert sein und 
den ROM-Inhalt in das Ram des PIC holen, das ist nicht vorgesehen.
https://ww1.microchip.com/downloads/aemDocuments/documents/MCU08/ProductDocuments/DataSheets/30453E.pdf

von Jens M. (schuchkleisser)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich sehe keine Möglichkeit, ein externes ROM anzuschließen, im
> Datenblatt ist nichts zu finden.

Der interne Programmspeicher ist das einzig Programmierbare.
Die 16C5-Serie hat so gut wie keine Peripherie, ist ja auch schon einge 
Dekaden alt. Ein Hardware-I2C gabs damals noch nicht.

Christoph db1uq K. schrieb:
> Ein I2C-Speicher wäre natürlich
> möglich, aber der müsste dann mit eigener Software angesteuert sein und
> den ROM-Inhalt in das Ram des PIC holen, das ist nicht vorgesehen.

Datenspeicher via I2C anzubinden war mit Bitbanging eine 
Standardanwendung und einfach umzusetzen.
Und hier sind's ein paar Ziffern, das schafft man schon, auch mit nur 25 
Bytes RAM.
Wobei man die getippte Ziffer ja live mit dem EEProm vergleichen könnte, 
braucht noch weniger RAM.

von Jens G. (jensig)


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Peter F. schrieb:
> Nochmal Bilder

Was soll man denn mit diesem halben Bild anfangen? Mach doch mal ein 
Bild von der gesamten Rückseite, und möglichst ohne 
Blitzlicht-Gegengewitter ...

von Ron-Hardy G. (ron-hardy)


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Jens G. schrieb:
> Was soll man denn mit diesem halben Bild anfangen?

Man sieht: definitiv PIC und I2C-EEprom

von Jens G. (jensig)


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Ron-Hardy G. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Was soll man denn mit diesem halben Bild anfangen?
>
> Man sieht: definitiv PIC und I2C-EEprom

Ja, würde ich fürs erste auch erstmal denken. Aber warum muss man immer 
solch selektive Bilder posten - als hätte man etwas zu verbergen ...

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Jetzt haben wir wenigstens das Erstellungsdatum 1991/92, die Initialen 
CD und nochmal das geheimnisvolle DECP-05.

Ron-Hardy G. schrieb:
> definitiv PIC und I2C-EEprom

Am EEPROM sind aber vier Pins miteinander verbunden (GND?), eines offen, 
bleiben noch drei Pins für den I2C-Bus und Plus.

von Michael B. (laberkopp)


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Jens G. schrieb:
> Was soll man denn mit diesem halben Bild anfangen?

Draufgucken.

Das hast du dir wohl vor dem meckern gespart.

Man sieht deutlich die Stromversorgungspins in der Mitte, den RC 
Oszillator rechts, die serielle anbindung des EEPROMs, vielleicht 
PCF8581, die 4 pull downs und 7 Leitungen zur Tastatur.

Ein besseres Bild hätte es nicht geben können.

Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich sehe keine Möglichkeit, ein externes ROM anzuschließen

Wozu ROM ? Das hat der uC intern. Man braucht EEPROM zur 
Datenspeicherung, das hatte der 16C54 noch nicht. Allerdings ist mein 
ältestes Datenblatt vom 16C54 von 1993. Was gab es 1991 ?

: Bearbeitet durch User
von Ron-Hardy G. (ron-hardy)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Am EEPROM sind aber vier Pins miteinander verbunden (GND?), eines offen,
> bleiben noch drei Pins für den I2C-Bus und Plus.

Passt doch.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://www.datasheetarchive.com/datasheet/PCF8581/Philips-Components
Blöd, das man hier nur Original-Herstellerseiten eintragen kann, die 
gibts nicht mehr. Die Anschlüsse auf GND sind die Adressen, das kommt 
hin.

https://bitsavers.org/components/microchipTechnology/_dataBooks/
da gibts Microchip-Datenbücher ab 1990 (608 Seiten, das dauert).

sehr übersichtlich
SECTION 4
PIC16xxx Series Microcontroller Family  4- 1
PIC16C5X EPROM-Based 8-Bit CMOS Microcontroller Series .4- 5
PIC1654S 8-Bit Microcontroller  4- 35
PIC1655  8-Bit Microcontroller  4- 51
PIC1670  8 Bit Microcontroller  4- 67

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Jens M. schrieb:
> Was zeigt die rote LED normalerweise an?

Bisher ist der TO gar nicht drauf eingegangen.
Ich vermute, dass der Strom von einem Klingeltrafo kommt und die LED die 
Betriebsbereitschaft anzeigt.
Wenn die LED schon nicht leuchtet, dann ist vielleicht der Trafo hin 
oder ein Kabel (meist starre Telefonleitungen) abgebrochen und das Teil 
funktioniert wohl wieder, wenn der Strom ankommt.
Die Dioden sind ja wohl der Brückengleichrichter.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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back to the roots

von Frank O. (frank_o)


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Peter F. schrieb:
> Der Strom 12 V vom Garagetormotor kommt
> an.

Ich vermute, dass das die Spannung vom Klingeltrafo ist und die wohl 
zusammmen brechen wird, wenn die Betätigung gedrückt wird. Das würde auf 
ein loses Kabel oder defekten Klingeltrafo hinweisen.

: Bearbeitet durch User
von Mario M. (thelonging)


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Frank O. schrieb:
> Ich vermute, dass der Strom von einem Klingeltrafo kommt und die LED die
> Betriebsbereitschaft anzeigt.

Die LED wird vom PIC angesteuert.

von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Allerdings ist mein
> ältestes Datenblatt vom 16C54 von 1993. Was gab es 1991 ?

Den 16C54, der wurde 1989 bemustert und ging 1990 in Serie.

von Frank O. (frank_o)


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Mario M. schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> Ich vermute, dass der Strom von einem Klingeltrafo kommt und die LED die
>> Betriebsbereitschaft anzeigt.
>
> Die LED wird vom PIC angesteuert.

Danke!
Aber trotzdem ist es sicher sinnvoll mal zu schauen, ob die Spannung 
zusammen bricht, wenn da etwas betätigt wird.

von Peter F. (peterklaus)


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Hallo,

der Strom kommt von einem Berner-Garagentormotor der ein Sektionaltor 
antreibt und das schon über 20 Jahre
(siehe Bilder).
LG

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Peter F. schrieb:
> Berner-Garagentormotor

https://www.berner-torantriebe.de/torantriebe-ueberblick/garagentorantriebe/

Und ich dachte schon, der läuft so langsam wie die Uhr in Bern, die dem 
Maler ständig den Pinsel aus der Hand schlägt. Ich dachte, der "kleine" 
Zeiger ist dort länger als der große. Also einmal in 12 Stunden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zytglogge
doch ein großer Zeiger.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8014351 wurde vom Autor gelöscht.
von Ulrich P. (uprinz)


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So, nach viel Abwatscherei und halber Bilder...

Peter, hast Du mal meinen Beitrag gelesen und hast Du nach der Liste die 
grundsätzlichen Spannungen auf ihr Vorhandensein geprüft?

Und ergänzend zu den drei Messpunkten, welche Ausstattung hast Du?
Multimeter? Scope?

Ein Microcontroller ist wie ein Motor, statt Benzin, Luft und Funke 
brauchen wir aber Spannung, Takt und Reset.

Mit einem Scope kann man Takt und Reset gut prüfen. Aber auch ohne Scope 
müsste man mit einem Multimeter eine Spannung ca um die halbe 
Betriebsspannung am RC-Glied messen. Also vermutlich zwischen den beiden 
Bauteilen (Widerstand und Kondensator) direkt oberhalb vom I2C EEPROM 
neben dem Schalter.

Wir versteigen uns hier in EEPROMs und PICs, aber es fehlen die aller 
rudimentärsten Messergebnisse. In 90% der Fälle ist einer der beiden 
Puffer Elkos trocken und der 7805 hat sich tot geschwungen. Die Frage 
ist, starb er offen oder kurz? Im ersten Fall Elkos und 7805 tauschen, 
im zweiten Fall alles neu kaufen. (Oder PIC und EEPROM selbst mit neuer 
Software versehen)

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die Firma existiert noch:
Zentrale Rottenburg
Berner Torantriebe KG
Graf-Bentzel-Str. 68
72108 Rottenburg / Germany
+49/(0)7472/9812-0
info@berner-torantriebe.de

Aber nach 35 Jahren haben die vermutlich keine Ersatzteile oder 
Informationen mehr dazu. Eine Anfrage per e-mail zu beantworten könnte 
ja noch möglich sein, auch wenn die lieber neue Geräte verkaufen.

Ulrich P. schrieb:
> PIC und EEPROM selbst mit neuer
> Software versehen

Das EEPROM könnte man auslöten, auslesen oder neu programmieren (wenn 
man weiß, wie die Daten angeordnet sind), der PIC ist nur vom Hersteller 
einmalig programmierbar. Gibt es ein einfaches Programmiergerät für den 
PCF8581 via I2C-Bus, oder könnte man damit z.B. einen Arduino 
beschäftigen?

von Michael B. (laberkopp)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Das EEPROM könnte man auslöten, auslesen oder neu programmieren (wenn

Wozu ? Da steht nur der Zahlencode drin.

Das Programm ist im 16C54, und den kann man pinkompatibel durch den 
16F84 ersetzen, der hat das EEPROM schon eingebaut, das Programm steht 
im Artikel von Beitrag "Re: IC-Idenifikation für Garagentor Zahlenschloß"

von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Christoph db1uq K. schrieb:
>> Das EEPROM könnte man auslöten, auslesen oder neu programmieren (wenn
>
> Wozu ? Da steht nur der Zahlencode drin.
>
> Das Programm ist im 16C54, und den kann man pinkompatibel durch den
> 16F84 ersetzen, der hat das EEPROM schon eingebaut, das Programm steht
> im Artikel von Beitrag "Re: IC-Idenifikation für Garagentor
> Zahlenschloß"

Eher einen 16F627 nehmen.

von Ulrich P. (uprinz)


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Ist alles nett und gut, aber diese Alternativen werden nicht 
funktionieren, wenn der TO uns nicht endlich verrät, ob wenigstens die 
Stromversorgung funktioniert.

Bei PIC bin ich eh raus, das überlasse ich Euch gerne. Ich mag die 
Dinger nicht, bin von AVR über STM32 auf ESP32 und für große Dinge von 
imx6 auf ZynqMP.

Natürlich kann man diese Platine mit jeden x-beliebigen Arduino oder 
ESP32 board nachbilden und sich bei ESP32 auch noch eine Nachricht 
senden lassen, wenn das Tor öffnet oder schließt oder es remote öffnen 
und schließen oder was auch immer man sich vorstellen mag. Je nach 
verfügbarer Sensorik kann man Temperatur und Zeit zum Öffnen und 
Schließen korrelieren und feststellen, wann die Rollen mal neu 
geschmiert werden müssen. Auch per MQTT in Home Assistant einbinden ist 
ne Option.

ABER: so lange der Controller keinen Saft bekommt, weil eine Diode, der 
7805 oder / und seine Kondensatoren ausgestiegen sind, wird das alles 
nix werden.

von Stephan S. (uxdx)


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H. H. schrieb:
> Eher einen 16F627 nehmen.

Cave: der ist nur bis 5 Volt spezifiziert, der 16C54 dagegen bis 6 Volt. 
Wenn die Schaltung hier mit 6 Wolt läuft, wird's eng

von Michael B. (laberkopp)


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Stephan S. schrieb:
> Cave: der ist nur bis 5 Volt spezifiziert, der 16C54 dagegen bis 6 Volt.
> Wenn die Schaltung hier mit 6 Wolt läuft, wird's eng

Wenn die Schaltung mit 9V läuft, sind beide futsch.

Idiotie muss bestraft werden.

Deine 'wenns' sind idiotisch. Die Schaltung läuft nicht mit 6V.

von H. H. (hhinz)


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Stephan S. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Eher einen 16F627 nehmen.
>
> Cave: der ist nur bis 5 Volt spezifiziert, der 16C54 dagegen bis 6 Volt.
> Wenn die Schaltung hier mit 6 Wolt läuft, wird's eng

Welches EERPOM aus der Zeit war für 6V spezifiziert?

Es gibt doch einfach keinen Grund für eine andere Spannung als die 
üblichen 5V.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Michael B. schrieb:
> das Programm steht
> im Artikel

"Elektor 7-8 2002" steht da nur, kann man das Programm noch von Elektor 
bekommen, oder ist es sonst irgendwo erhältlich? Im Schaltplan steht 
noch eine Nummer "004003-11"

Ich habe nur noch ein Heft von 2002, irgendwann Ende der 90er war ich 
aus Elektor drausgewachsen und habe mein Abo gekündigt. Vielleicht hat 
jemand das noch und kann es nachschauen, ob die Software abgedruckt ist. 
Hatte Elektor eine Softwaresammlung, in der die enthalten ist?

Im Webarchiv gibt es einige Jahrgänge als PDF, leider fehlt 2002:
https://archive.org/details/ElektorMagazine/Elektor%5Bnonlinear.ir%5D%201974-12/

oder hat jemand das Gold-Abo
https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-200207
"Der Heft-Download ist ausschließlich unseren GOLD- und 
GREEN-Mitgliedern vorbehalten."

Titelblatt:
https://www.picclickimg.com/G6EAAeSwRfJpSFU9/Elektor-2002-kompletter-Jahrgang-11-Hefte.webp

https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-200207/1389
Dieses elektronische Code-Schloss arbeitet mit einem Mikrocontroller vom 
Typ PIC16F84-04. Der Ausgang wird aktiv, nachdem der geheime Zugangscode 
über eine Ziffern-Tastatur eingegeben wurde. Der Code besteht aus 
insgesamt sechs beliebig wählbaren Ziffern zwischen 0 und 9; er kann 
auch nachträglich ohne Eingriff in die Schaltung geändert werden. 
Natürlich bleibt der gespeicherte Code bei einem eventuellen Ausfall der 
Stromversorgung erhalten. Für die akustischen Kontrolle ist ein 
Piezo-Signalgeber (Buzzer) vorhanden, wobei die Anzahl der Töne die 
richtige oder. falsche Code-Eingabe signalisiert. Die Schaltung eignet 
sich insbesondere für die Steuerung elektrischer Tür-Öffner, als 
General-Schalter für die häusliche Alarm-Anlage oder auch als 
Wegfahr-Sperre im Kraftfahrzeug (Straßenverkehrs-Zulassungsordnung 
beachten!).
download nur für Mitglieder (oder für 5€ ?)

Es gab Bausätze von Geist-Elektronik:
https://www.yumpu.com/de/document/read/6173259/1999-geist-electronic-versand-gmbh/43

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Hatte Elektor eine Softwaresammlung, in der die enthalten ist?

https://www.elektormagazine.de/files/magazine/2002/dolo/0060011.zip

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)



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Sehr schön, ich habe auch einen PIC-Syntax-Editor gefunden und das ganze 
in ein PDF farbig gedruckt.

von H. H. (hhinz)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Sehr schön, ich habe auch einen PIC-Syntax-Editor gefunden und das
> ganze
> in ein PDF farbig gedruckt.

Falls das jemand nachbauen will: Die Software geht von einem PIC16C84 
aus, nicht einem PIC16F84. AFAIR gabs da einen relevanten Unterschied.

von Frank O. (frank_o)


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Ohne, dass ich den TO abqualifizieren will, aber ich glaube es ist 
besser, dass er sich eine neue Steuerung, mit allen Unterlagen besorgt.
So Sätze wie "12V Strom" und "Der Strom kommt vom Motor", lassen bei mir 
den Eindruck entstehen, dass er mit dieser Aufgabe völlig überfordert 
ist.
Ist auch nicht schlimm, denn er kann es ja lernen. Aber im Moment wird 
er so nicht weiter kommen.
Jeder der halbwegs etwas von Elektrik (nicht mal Elektronik) versteht 
und richtig messen kann, wird nach kurzer Zeit gemessen haben, ob die 
Spannung nicht zusammen bricht und ob der Spannungswandler die 5V raus 
gibt.
Ebenso ist der TO mehrfach von verschiedenen Leuten zu bestimmten 
Messungen aufgefordert worden, die er nicht gemacht hat und auch nicht 
nachgefragt hat, wie er das messen soll.
Früher habe ich oft in meinem Job per Telefon Kollegen geholfen. Dann 
gab es immer wieder Kollegen, die nicht viel von Elektronik verstanden 
(um nicht zu sagen gar nichts) und nicht mal den Messanweisungen folge 
leisten konnten.
Wenn ich dann hin gefahren war, war das Fehlerbild ganz anders, die 
angegebenen Messwerte stimmten überhaupt nicht überein, mit dem was ich 
dann gemessen hatte und oft war der Fehler so einfach zu finden, wenn 
sie nur genau das gemacht hätten, was ich am Telefon gesagt hatte.
Mein Vorschlag ist daher, dass der TO sich jemanden dazu holt, der so 
etwas messen kann.

von Helmut -. (dc3yc)


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Peter F. schrieb:
> Lieber Helmut,
>
> dass ist ja schon beleidigend was Du hier schreibst, wenn Du mir eine
> sechs gibst bekommst Du von mir keine Note, dass überlasse ich dem
> Forum.
> Da ich hier im Forum neu bin, hast Du mich hiermit genügend abgewatscht.
> Ich habe natürlich versucht Bilder mit einzustellen, dass ist mir nicht
> gleich gelungen.
>
> Dir gebe ich zum Schluss einen guten Rat: Versuche nicht Neumitglieder
> nieder zu machen !!!
>
> Liebe Grüße
> Peter Feldmann

Nein, das ist eine berechtigte Antwort an jemanden, der einfach eine 
Frage "hinrotzt", ohne sich Gedanken zu machen. Mag sein, dass ich 
manchmal eine Sprache benutze, die andere als derb empfinden. Aber 
stelle dir meine Situation vor: du fragst, was an der Platine kaputt 
sein könnte. Allerdings sagst du nicht, um welches Gerät genau es geht. 
Es steht auch nicht auf den Leiterplatten. Also woher sollen wir wissen, 
was kaputt ist? Du hast das Gerät bei dir, nur du kannst messen, du 
musst Infos liefern, was du immer noch nicht getan hast. Und DU willst, 
dass man dir hilft. Also bist DU in der Bringschuld, nicht wir. Siehe 
auch den Beitrag gleich oben von Frank O.

: Bearbeitet durch User
von Peter F. (peterklaus)


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Das ist der beste Vorschlag, kannst Du jemanden empfehlen der in der 
Nähe von DA oder Rhein/Maingebiet wohnt?
Ich selbst bin eigentlich kein Elektroniker.
LG
PeterKlaus

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Jetzt weiß ich, woher der Name Feldmann mir bekannt vorkam
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6tger_Feldmann
der Autor der Werner-Comics

Dass es zwei unterschiedliche 16x84 gibt wußte ich, kenne aber nicht den 
Unterschied. Ich habe selbst einmal einen programmiert, hiermit:
https://www.lancos.com/en/ponyprog/
Der Hardwareaufwand ist gering. Allerdings ist der parallele Druckerport 
mittlerweile fast ausgestorben. Wenn tatsächlich der PIC oder das EEPROM 
defekt sein sollten wäre es eine Möglichkeit.

Aber zunächst würde ich erst mal prüfen, ob nicht nur ein anderes 
Hardwareproblem auf der Platine vorliegt. Das wäre jedenfalls der 
einfachere Fall.

von Frank O. (frank_o)


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Peter F. schrieb:
> kannst Du jemanden empfehlen

Guck mal nach Toranlagen. Schildere denen welches System das ist und 
bitte einen Techniker zu schicken, der auch schon gleich ein kompatibles 
System mitbringt (mit allen technischen Unterlagen, also auch 
Schaltplan) und nach Möglichkeit sollte der Techniker schon etwas länger 
im Job sein.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://en.wikipedia.org/wiki/PIC16x84

"The PIC16F84/PIC16F84A is an improved version of the PIC16C84, and 
almost completely compatible, with better program security and using 
flash memory instead of EEPROM memory for program memory. The 
PIC16F84/PIC16F84A has 68 bytes of RAM whilst the PIC16C84 has 36 
bytes."

"programming algorithm is different"

"make sure pins with multiple functions have been set up properly."

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