Tauchlampe Hartenberger mini compact LCD?

OP #8017236
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Ich benötige Hilfe für einen PIC16F716 zum auslesen bzw. das Byte richtig zu setzten. Folgendes Problem: Die Lampe läßt sich zwar einschalten geht kurz an und wieder aus. Sie ist Softwareseitig gesperrt. Der Akku hat 100 Prozent. Ich möchte gern den Pic auslesen und die Lampe wieder freischalten. Vielleicht hat einer von Euch Erfahrungen mit dem Pic oder dieser Tauchlampe. Ich hänge mal ein paar Bilder an um die Schaltung vielleicht zu verstehen. Bedanke mich schon mal für die Hilfe. Gruß blitzer7630

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#8017432
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Stephan S. schrieb:

Evtl ist einer der anderen Chips auf der Platine ein EEPROM oder Flash Chip.

Definitiv, wo sollte sonst z.B. die 6-stellige Seriennummer (Menüpunkt 1) gespeichert werden? Allerdings hat die Lampe mehr als 1 Steuerung (Menüpunkt 3+4), es kommt da also auch noch die andere Steuerung in Frage.

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OP #8017484
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Danke für die vielen Tips, habe jetzt mal die Werte abgerufen. Da ist nichts aufälliges dabei. Außer vielleicht der Ladestrom dort stand 1,9A. Man könnte ja eigentlich einen anderen AKKU Pack nehmen der nicht gesperrt ist und der müßte ja mit der Lampenelektronik funktionieren.Auf der Akku Platine hatte ich die anderen Bauteile schon nachgeschaut, ich meine das waren MOSFETs.

#8017683
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Syrko schrieb:

Problem: Die Lampe läßt sich zwar einschalten geht kurz an und wieder aus.

Das sieht aber eher nach einem Akku aus, dessen Spannung durch hohen Innenwiderstand gleich nach Einschalten zusammenbricht.

Sie ist Softwareseitig gesperrt.

Dann würde sich die Lampe wahrscheinlich gar nicht einschalten lassen.

Der Akku hat 100 Prozent.

Das mag für die Spannung zutreffen, aber eine Zelle mit hohem Ri reicht, um... Eine wirklich aussagekräftige Zahl, wieviel Ah in den Akku beim letzten Laden geladen wurden, ist ja im Menü nicht enthalten, auch nicht wieviel Ah aus dem Akku entnommen wurden.

Daher mein Tipp - Akku defekt (min. eine Zelle)

Die Beschreibung wirft zumindest Fragen auf: auf S. 22 heisst es:

Alle von uns hergestellten Akkueinschübe mit 5 - 6 Zellen (6V - 7,2V)

S. 23:

Alle von uns hergestellten Akkueinschübe mit 5 - 12 Zellen (6V - 14,4V)

Das würde 1,2V je Zelle bedeuten -> NiCd. Das passt nicht mit LiMn zusammen, die ich nur mit 3,6V-3,8V je Zelle gefunden habe.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8019130
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Stephan S. schrieb:

Ron-Hardy G. schrieb:

kenn ich eigentlich nur von LED-Navigationslichtern, nach 50k Betriebsstunden ist Ende, wegen möglicher Degradation des Leuchtmittels (BTDT)

Das sind fast 6 Jahre 24/7 Bei einer Tauchlampe?

Es würde mich bei "Akku-immer-dran"-Geräten nicht wundern, wenn intern ein Timer mitzählt. Egal ob die Lampe leuchtet oder nicht. Bei Erreichen der Soll-Zeit bleibts Licht halt aus.

#8020379
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Wäre nett, wenn du mir auch verraten würdest wie ich das Problem beheben kann.

Im schlimmsten Fall gar nicht. Weil die Lampe nun erwartet das sie auf die Produktionsstrasse kommt wo sie einmal neu initialisiert wird.

Irgendwo ist doch bestimmt ein Halbleiter vorhanden, der die Leuchtmittel schaltet.

Da wird wohl ein DCDC Converter als Stromregler drin sein.

Vanye

#8020380
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Syrko schrieb:

Wäre nett, wenn du mir auch verraten würdest wie ich das Problem beheben kann.

Woher sollen wir das wissen? Das ist offensichtlich ein relativ komplexes Spezialsystem, man müsste die Teile genau ansehen und sich dann überlegen, wie man die Elektronik überlisten kann. Einfach nur "auslesen und freischalten" ist nicht.

Mikrocontroller in kommerziellen Produkten sind zu 99% auslesegeschützt, dh. du kommst nicht so einfach an den Code, man kann das zwar aufwändig rekonstruieren, dafür braucht man aber ein recht "gutes" Know-how von Mikrocontrollern und Firmware, das hast du offensichtlich nicht. Natürlich könnte man mit größerem Aufwand und evtl. Messungen mit einem Logikanalysator herausfinden, wie der "Sperrmechanismus" funktioniert und diesen evtl. umgehen, aber wie gesagt, schwierig.

Denkbar wäre einfach eine neue Firmware zu schreiben, muss ja nicht so aufwändig sein mit der ganzen Datenspeicherung etc. Dafür müsste man mal grob den Schaltplan rekonstruieren, also welche ICs, Taster etc. und wie die mit dem MCU verbunden sind, dann macht man halt eine einfache FW, die einfach nur die Lampe einschaltet und dimmt.

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OP #8021195
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Ich habe jetzt versucht auszulesen, wie zu erwarten war der Code geschützt. Jetzt habe ich mal ein paar Fotos von der Platine und der Bauteile gemacht. Vielleicht versteht einer die Schaltung.

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OP #8021658
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Clemens S. schrieb:

Syrko schrieb:

Wäre nett, wenn du mir auch verraten würdest wie ich das Problem beheben kann.

Tausch mal zurück zu den originalen Akkus.

ist das Problem kleiner geworden? - Licht geht wieder an und anschließend wieder aus Das Problem ist gleich geblieben? - du hast es verschlimmbessert

Mit dem Original Pack geht sie wieder kurz an und dann wieder aus.

Ich würde gern mal ein Vergleichstyp der Zelle testen. Hat wer vielleicht einen Link, wo man solche Zellen beziehen kann?

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#8021661
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Syrko schrieb:

Mit dem Original Pack geht sie wieder kurz an und dann wieder aus.

Was ist ein Pack?

Original Zellen + Platine = kurz Licht Neue Zellen + Platine = kein Licht

Platine ist immer die selbe?

Dann denke ich nicht dass das ein SW Problem ist

Miss bitte die Zellspannung wenn das Licht brennt und aus geht.

Inkrementiert der Ladezyklen Zähler? Welche anderen werte ändern sich?

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#8021720
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Syrko schrieb:

Platine ist immer die Gleiche.

Damit ist es unwahrscheinlich dass der Chip hier der Grund ist.

mach mal Bilder von der Verschaltung der original Zellen.

Miss die Spannung des Original Akkus.

WARUM IST DAS SO SCHWER??!!??

Syrko schrieb:

Das sieht aus wie ein Neustart.

Syrko schrieb:

Sie ist Softwareseitig gesperrt.

Syrko schrieb:

Sie sind alle in Ordnung.

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#8021743
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Hartenberger hat glaube ich Lithium-Mangan Zellen (LiMn bzw LMO oder NMC) verbaut; Ich glaube als Grund wurde mal die geringere Neigung zum thermischen Durchgehen (aka Akkubrand) angegeben. Oder das war TillyTec? Die entsprechenden Zellen sollte man aber problemlos bekommen. Original ist glaube ich Sony US18650VT, die aktuellen Zellen haben wahrscheinlich eine höhere Kapazität, sprich längere Brenndauer. Wenn die Lampe aber die original Kapazität erwartet und den Strom überwacht wird die Anzeige dann nicht mehr stimmen.

NKon.nl hatte mal was vergleichbares: https://www.nkon.nl/en/sony-konion-us18650vtc6-3120mah-30a-met-button-top.html

oder

https://www.akkuteile.de/en/lithium-ionen-battery/size-18650/sony/zellen/us18650vtc5-2600mah-3-6v-3-7v-industrial-cell_100666_3198

#8021999
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Was sollen denn die Experimente mit den Akkuzellen bringen? Wenn der Akku gesperrt ist und erst wieder freigeschalten werden muss dann wird sich vermutlich auch durch Zellentausch nichts daran ändern. Und wie schon weiter oben geschrieben: Interessant ist die 1-Wire Kommunikation, so wie es aussieht hängt der DS2438 nicht nur am PIC auf der Akkuplatine sondern geht auch über eine der Verbindungsbuchsen zur Gehäuseelektronik. Eventuell wird der 1-Wire Bus auch noch zur Kommunikation zwischen Gehäuseelektronik und Akkuelektronik verwendet.

Die Frage ist allerdings ob sich auf dem 1-Wire Bus noch viel tut wenn der Akku gesperrt ist, vermutlich wird dann nach einem Reset des PIC nur der DS2438 angesprochen und nach dem Erkennen der Sperre passiert nichts mehr.

OP #8022006
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Ich habe mir ja so einen Logicanalyzer bestellt. Die neuen Zellen möchte ich dann benutzen, wenn die Lampe wieder läuft. Ich möchte dann mitschneiden was passiert beim einschalten, da ja der Ausgang kurz angesteuert wird. In einem anderen Forum, habe ich gesehen das es einer geschafft hat, den Akku zu entsperren. Leider kann man dort nicht mehr schreiben und erfahren wie Er es gemacht hat.

https://www.swiss-divers.ch/forums/topic/limg-hartenberger-akku/

zur Ergänzung noch ein Foto vom PIC auslesen.

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#8022056
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Syrko schrieb:

ein Foto vom PIC auslesen.

Stephan S. schrieb:

wenn Bit 13 low ist, dann ist der Code gesperrt

Dieter S. schrieb:

Was sollen denn die Experimente mit den Akkuzellen bringen? Wenn der Akku gesperrt ist und erst wieder freigeschalten werden muss dann wird sich vermutlich auch durch Zellentausch nichts daran ändern.

genau das passiert aber nicht.

Der Akku verhält sich nach Zelltausch unterschiedlich.

Clemens S. schrieb:

Original Zellen + Platine = kurz Licht Neue Zellen + Platine = kein Licht

Da ist was faul und es hat nichts mit dem PIC zu tun.

Dieter S. schrieb:

Die Frage ist allerdings ob sich auf dem 1-Wire Bus noch viel tut wenn der Akku gesperrt ist, vermutlich wird dann nach einem Reset des PIC nur der DS2438 angesprochen und nach dem Erkennen der Sperre passiert nichts mehr.

ja aber dann müsste das Verhalten bei beiden Zellblöcken gleich sein.

zudem bieten mehrere Online Shops den Akku an:

https://www.akkukaufhaus.de/Akkus/fuer-Tauchlampen/Hartenberger/H2Ole-LiMn-Akku-f.-Hartenberger-Mini-compact-7-2-Volt-6.7AH-im-Zylinderformat-inkl.-Einbau

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#8022092
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Das dürfte ein Überstrom sein "Und wenn die Temperatur ok aussieht (25 Grad), die Spannung auch (~5 V nach Teilung mit einem Teiler), bleibt der Strom eine ganze Sekunde bei 24 A (nach dem DS2438-System). Es handelt sich um eine 12-V-50-W-Glühbirne und eine 16-V-Batterie. Der Start der Glühbirne erfolgt über ein PWM-Signal. Ich denke, das ist die Ursache dafür, dass sich die Glühbirne ausschaltet."

Miss mal das PWM Signal und den Schalttransistor.

Ansonsten bestell mal einen DS2438 den mit deinen Daten zu füllen.

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#8022096
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...ne GLÜHlampe??? WTF.

Dann müsste es mit einer 5W 12V aber ok sein? Und wieso gehts dann mit "neuen" (?) Akkus nicht, das verstehe ich pers. am wenigsten. Strom so schnell so hoch, dass Notabschaltung? Und bei den alten Akkus sind diese zu weich und die Spg bricht ein oder wie? Kann man die dann nicht mit einem LNT puffern?

Klaus.

#8024748
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Wenn ich es richtig sehe dann beträgt die Samplerate von "Tauchlampe.sr" nur 20 kHz, das ist zu wenig. Mit 1 MHz sollte es funktionieren, das kann der Logic Analyzer bestimmt auch noch.

Und diese kleinen Traces kann man hier hochladen, dazu braucht es keinen externen Serverdienst.

#8024770
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Dieter S. schrieb:

Wenn ich es richtig sehe dann beträgt die Samplerate von "Tauchlampe.sr" nur 20 kHz, das ist zu wenig. Mit 1 MHz sollte es funktionieren, das kann der Logic Analyzer bestimmt auch noch.

Ich bin kein 1-wire-Experte, deswegen habe ich mal einen DS18B20 an einen ESP und meinen LA gehängt; der braucht mindestens 500 kHz, um die Daten sauber zu lesen. Deine Empfehlung mit 1 MHz ist also top!

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#8025194
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Scheinbar reichen die 8 User Bytes aus Page 4 für das Verhalten der Lampe aus, laut dem Trace werden nur diese User Bytes des DS2438 gelesen.

Im Idealfall hat man einen Trace einer funktionierenden Lampe und schreibt dann deren User Bytes in den DS2438 der defekte Lampe. Wenn nicht könnte man mit den Daten der hier

Beitrag "Re: Tauchlampe Hartenberger mini compact LCD?"

verlinkten Seite experimentieren. Zum Beschreiben braucht man den DS2438 nicht auslöten, es reicht den PIC im Reset zu halten.

OP #8034968
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Ich habe jetzt mal die Werte in den Seiten geändert, aber beim anstecken der Lampe werden die wieder zurückgesetzt bzw. geändert in die vohergehenden Werte. Wenn man allerdings bei dem Messwiderstand eine Brücke einlötet, bleibt die Lampe an und zeigt aber im Display bei der laufzeit 999min an.

#8035409
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Bernd B. schrieb:

Ich würde da eher auf defekten Widerstand anstatt defekten Chip tippen.

Stimmt natürlich. - ich hatte von Anfang an das analoge Frontend des Chips im Verdacht und dachte eher dass der Widerstand deutlich stabiler ist.

Miss mal die Spannung über den Widerstand im Betrieb. Dann können wir im DB des Batteriecontrollers schauen, welchen Strom der messen muss.

Dann sehen wir was hinüber ist.

#8036613
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Matthias S. schrieb:

Daher mein Tipp - Akku defekt (min. eine Zelle)

Mein Tipp bei so einer Vermutung wäre, sich den Verlauf der Akkuspannung während des Einschaltens einmal anzusehen, bevor man ihm blind die Schuld zuschiebt.

Bernd B. schrieb:

Miss mal den Widerstand (natürlich ohne Brücke).

... und mit 4-Leiteranschluss.

Syrko schrieb:

IMG_8311.JPG

Screenshot geht anders, auch ganz ohne Aliasing.

Matthias S. schrieb:

Clemens S. schrieb:

Screenshots und keine Bildschirmfotos

?????

Ein Photo von einem Bildschirm ist noch lange kein Screenshot. Das geht heutzutage digital, ohne den Umweg über Linsen und Aliasing auf Grund von Undersampling.

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