Es gibt immer mehr KI-Hardware. Sei es nun Graphikarten, CPUs oder MCUs.
In diesem Thread will ich die Anforderung an die Hardware für bestimmte Anwendungen diskutieren. Das kann z.B. die Ausführung eines LLMs auf dem eigenen Rechner bedeuten.
Eine Nvidia RTX5090 hat z.B. 3352 AI TOPS, ist allerdings nicht ganz billig. Die Frage stellt sich auch, welchen Einfluss die Archtektur des KI-Beschleunigers auf die Ausführungsgeschwindigkeit hat.
Wir hatte schon einmal eine Diskussion hier zur Anforderung an die PCs:
Würde mich sehr interessieren. Auch welche Modelle jeweils geeignet sind, und welche sonstige Software-Infrastuktur (Agent-Runtime / IDE / Chatbot etc.). Auch wie man die integrierte NPU von den "AMD Ryzen AI" Prozessoren für sowas nutzt (welches Modell etc).
Siehe auch Deep-seek.
Ich hatte auch mal ne komplette Offline .de Wikipedia auf dem Handy (Kiwix), braucht halt nur ne gescheit große SDCard (~100 GB).
Ist halt oft wie beim Opel Manta, die dümmsten Nüße haben die dicksten Motoren. SCNR
Heise hat mal ein Video gemacht welches du bei Youtube finden kannst wo
Keno spezielle Grafikkarten mit spezieller Hardware verglichen hat.
Ich meine, das Video gesehen habe. Er hatte eine relativ schnelle Graphikkarte mit viel Speicher.
Der Speicher scheint wichtig zu sein, weil das ganze Modell rein passen muss, sonst fängt die Graphikkarte an, den Speicher zu swappen und dann wird das ganze sehr langsam.
Die meisten Graphikarten scheinen wohl nur 16GB Speicher zu haben.
Da stellt sich die Frage: Passt die Modelle wie z.B. Qwen3.5-122B-A10B da rein Beitrag "KI-Modelle Deep Dive"
A10B heißt hier wohl 10Giga aktive Gewichte, was sich so anhört, als wenn es passen könnte.
Mittlerweile ist man bei den Gewichten wohl bei "Minifloat FP4" angekommen.
Das ist eine 4Bit "Fließkommazahl" mit dem Wertebereich -6 bis 6.
Eine offene Frage ist, ob man ein echtes FP32 Modell einfach in ein FP4 Modell umwandeln könnte. Dann würde in eine Graphikkarte mit 16GB ingesammt 32GB Gewichte reinpassen.
Ein lustiger Nebeneffekt von FP4: Auf einem Mikrocontroller könnte man die Multiplikation mit einer 256 Byte Look-Up-Table realisieren und damit würde es auch auf Mikrocontroller ohne Hardwaremultiplizier zügig laufen.
Das Jetson Orin könnte eine schöne Platform zum experimentieren sein.
Leider hat es nur 76TOPs und 8GB Ram, was nur für kleine Modelle reichen dürfte.
Das schöne ist, dass das Board ein Linux beinhaltet, so dass es eigenständig laufen kann.
Eine Nvidia RTX5090 hat z.B. 3352 AI TOPS, ist allerdings nicht ganz
billig. Die Frage stellt sich auch, welchen Einfluss die Archtektur des
KI-Beschleunigers auf die Ausführungsgeschwindigkeit hat.
Es stellt sich eher die Frage, was du denn überhaupt mit der KI machen willst und wie oft.
Wahrscheinlich ist es in den meisten Fällen sinnvoll, für die sehr rechenintensiven Schritte (Modell trainieren oder so) auf einen Clouddienst zurückzugreifen wie den von Google oder Amazon und bei sich vor Ort für die Ausführung nur eine moderat ausgestattete Maschine anzuschaffen.
So kann man beispielsweise 8x Nvidia A100 mit 640GB VRAM für USD 20.- pro Stunde mieten (Google).
8x Nvidia H200 mit 1128GB VRAM für USD 40.- pro Stunde (Amazon).
Ich meine, das Video gesehen habe. Er hatte eine relativ schnelle
Graphikkarte mit viel Speicher.
Der Speicher scheint wichtig zu sein, weil das ganze Modell rein passen
muss, sonst fängt die Graphikkarte an, den Speicher zu swappen und dann
wird das ganze sehr langsam.
Ganz so einfach ist es nicht. Du willst moeglichst viel Speicher haben damit du ein moeglichst grosses Modell nutzen kannst das dann halt moeglichst intelligente Antworten liefert. Damit du auf diese Antworten aber nicht zu lange warten musst brauchst du halt auch noch moeglichst schnellen Speicher.
Jetzt ist das aber so das die Entwickler der Modelle immer die aktuellste coole Hardware haben die sie sich gerade so leisten koennen. Schliesslich ist das ganze ja ihr Hobby oder so. Wenn du also nicht das kleinere Modell von vorgestern nutzen willst und immer vorne dabei sein willst dann brauchst du eigentlich immer das was heute am teuersten ist und es wird in ein paar Monaten total veraltet sein. :-D
Die Hardwareanforderungen sind ganz unterschiedlich, je nach dem, ob ein fertiges Modell nur offline verwendet werden soll, oder aktiv gelernt werden soll aus weiteren Beispielen.
Wir haben in der Firma extra einen Experimentier-Rechner für lokale KI eingerichtet, für rel. kleines Geld: Intel i7 3,2GHz, MSI Gamingboard mit 32GB RAM und eine Radeon RX3090 mit 24GB. Alles vor ca Jahr einzeln gebraucht gekauft, noch vor der Speicherkrise, für weniger als 600,-
Derzeit laufen dort LM Studio mit verschiedenen Modellen im Server-Mode, sowie Paperless NGINX und OpenClaw. Ziel ist eine KI-basierte Dokumenten-Klassifizierung - das Projekt eines Praktikanten.
Wenn die KI nicht gerade damit beschäftigt ist, die OCR-Ergebnisse in 4...6 Dokumenten gleichzeitig zu optimieren, kommen auch Chat-Antworten übers Netzwerk mit nahezu der gleichen Geschwindigkeit, wie man das von ChatGPT oder Grok gewohnt ist.
Bei den gigantischen Harware-Anforderungen der "Großen" muss man immer auch daran denken, dass dort hunterttausende User gleichzeitig dranhängen, was lokal eher nicht vorkommt :-)
Übrigens: Ein aktueller MacMini mit M4 Prozessor (z.B. 10 CPU-Kerne und 10 GPU Kerne, 32GB RAM) soll für lokale KI richtig gut geeignet sein. Preis neu um die 1600,- - da kostet derzeit alleine eine PC-Grafikkarte mehr ...
Ganz so einfach ist es nicht. Du willst moeglichst viel Speicher haben
damit du ein moeglichst grosses Modell nutzen kannst das dann halt
moeglichst intelligente Antworten liefert. Damit du auf diese Antworten
aber nicht zu lange warten musst brauchst du halt auch noch moeglichst
schnellen Speicher.
Beides (intelligenz und schnell) sind Wunschträume und letzterer ist eher unnötig. Wenn man weiss, das es mit der Antwort dauern wird, formuliert man seine Anfrage präziser. Und nicht selten erkennt man, das in der gut formulierten Frage, die halbe Antwort steckt (macht die KI auch nicht anders).
Und dann ist dann noch wie man "intelligent" definiert, die KI presentiert halt nur schlau aussehende Suchergebnisse (OK, das ist manchen genug).
Aber ein Schachcomputer ist kein guter Sparringspartner, der macht den menschen nicht besser sondern setzt seine Wissenslücken gnadenlos im Spiel ein.
BTW: wer an Maschinen glaubt sollte sich mal mit der Herkunft der Antwort auf alles (""forty-two") beschäftigen.
Beides (intelligenz und schnell) sind Wunschträume und letzterer ist
eher unnötig.
In diesem Thread geht es um KI-Hardware von kleinen Embedded-Systemen bis zu Systemen, auf denen LLMs laufen können. Das ist kein Thread für KI-Meinungsgelaber. Kannst du deinen eigenen Thread im Offtopic-Forum aufmachen?
Übrigens: Ein aktueller MacMini mit M4 Prozessor (z.B. 10 CPU-Kerne und
10 GPU Kerne, 32GB RAM) soll für lokale KI richtig gut geeignet sein.
Preis neu um die 1600,- - da kostet derzeit alleine eine PC-Grafikkarte
mehr ...
Das klingt interessant. Kann es sein, dass es sich um den Mac-Mini-Pro handelt?
Ich vermute, dass der Mac Mini Pro auch weniger Strom als die NVIDIA-Grafikkarten bei gleicher KI-Performance braucht, was ein Vorteil wäre.
Allerdings haben die NVIDIA-Graphikkarten einen großen Vorteil: CUDA
Das ist für reine Anwender vielleicht nicht wichtig, aber für Leute im Entwicklungsbereich, die sich auch mit dem ein- oder anderen Algorithmus beschäftigen, könnte das ein Ausschlusskriterium für den MAC sein. Welche Entwicklungstools für Programmierung der KI-Einheiten gibt es dort?
32GB RAM? Da bekommt man aber kein wirklich nützliches LLM rein.
Zum
Rumspielen reicht es vielleicht...
Derzeit wären 512 GB RAM der Sweetspot, um z.B. ein Minimax 2.5 laufen
zu lassen. Das kann richtig was (etwa auf Claude 4.6 Niveau).
Das LMM läuft im VRAM der Grafikkarte, deshalb ist sie (auch) drin, nicht nur wegen der GPUs. Und das ist mehrfach schneller als das System-RAM. Es muss (dürfte aber) auch nich tgrößer sein, als das LMM selbst. Und für eine lokale KI sind 20GB+ schon recht ordentlich.
Ich vermute mal, du hast selbst noch keinerlei praktische Versuche gemacht, klingt jedenfalls so. Selbst auf einem "mickrigen" Macbook M2 mit 16 GB antwortet ein (kleines) LMM (unter Ollama) erstaunlich flüssig.
Übrigens: Ein aktueller MacMini mit M4 Prozessor (z.B. 10 CPU-Kerne und
10 GPU Kerne, 32GB RAM) soll für lokale KI richtig gut geeignet sein.
Preis neu um die 1600,- - da kostet derzeit alleine eine PC-Grafikkarte
mehr ...
Das klingt interessant. Kann es sein, dass es sich um den Mac-Mini-Pro
handelt?
Ich vermute, dass der Mac Mini Pro auch weniger Strom als die
NVIDIA-Grafikkarten bei gleicher KI-Performance braucht, was ein Vorteil
wäre.
Jein ... noch ist es bei uns tatsächlich nur ein "Wald-und-Wiesen-PC", wie beschrieben. Ein Mac Mini wäre aber sicher besser. Wir prüfen derzeit noch, wozu man den sonst noch gebrauchen könnte, nicht nur für KI-Experimente, dafür alleine ist er mir zu teuer.
Wir prüfen derzeit noch, ob die in verschidenen Foren und Fachzeitschriften versprochene Performance beim Einsatz als Server für das Datenbanksystem "Filemaker Pro" hält, was sie verspricht ... dann werden wir einen kaufen.
Auch interessant, allerdings ohne persönliche Erfahrung diesbezüglich, wollte es nur mal in die Runde werfen:
Für den Raspberry gibts auch verschiedene "KI-Beschleuniger", z.B. "Coral" von Google. Bildverarbeitung und Objekterkennung scheinen damit ganz brauchbar zu laufen ...
Übrigens: Ein aktueller MacMini mit M4 Prozessor (z.B. 10 CPU-Kerne und
10 GPU Kerne, 32GB RAM) soll für lokale KI richtig gut geeignet sein.
Preis neu um die 1600,- - da kostet derzeit alleine eine PC-Grafikkarte
mehr ...
Das klingt interessant. Kann es sein, dass es sich um den Mac-Mini-Pro
handelt?
Ich vermute, dass der Mac Mini Pro auch weniger Strom als die
NVIDIA-Grafikkarten bei gleicher KI-Performance braucht, was ein Vorteil
wäre.
Das Optimum wäre der Mac Studio M3 Ultra. Der hat einen Prozessor, wo zwei Chips direkt intern miteinander verbunden sind. Dadurch sind hier bis zu 512GB RAM möglich. Jeff Geerling hat 4 von diesen Teilen per Thunderbolt miteinander verbunden, und dieser Cluster hat schon exterm erstaunliches geleistet. Ok, das waren auch 50k$, aber andere gleichwertige Lösungen lagen eher bei 200k$ oder so.
Allerdings haben die NVIDIA-Graphikkarten einen großen Vorteil: CUDA
Dann wäre der DGX Spark oder einer seiner Clones das bessere. Der hat 128GB schnelles Unified Memory und als NVidia-System natürlich vollen CUDA-Support.
Wenn man 128 GB RAM nimmt kann man mit der NPU ziemlich große Modelle rechnen. Halt nicht so schnell wie bei einer Nvidia GPU, aber immerhin einigermaßen "schlau".
Oder bezieht sich "efficiency" auf Stromverbrauch?
Ja vermutlich, die NPU soll sehr energieeffizient sein. Weniger TOPS bei viel RAM (statt viel VRAM) -> langsam aber schlau. Ist vielleicht besser als ein gleich teures System mit GPUs und wenig VRAM, welches schnell aber dumm ist, oder so...
Allerdings sind die Ryzen AI CPUs eigentlich für Notebooks; eine "große" Version mit mehr (NPU-)Leistung für Desktop/Server gibt's nicht. Dort soll man die dedizierten Beschleunigerkarten (AMD Instinct) nehmen, die natürlich Größenordnungen teurer sind...
Für mich stellt sich die Frage, wie gut die NPU von Frameworks wie
Tensorflow 2 unterstützt werden und wie aufwändig die Installation ist.
Software ist wohl das Hauptproblem ja... Für LLMs kann man "Lemonade AI" oder FastFlowLM nehmen, aber die Auswahl der fertig quantifizierten Modelle ist gering. Zum selbst Quantifizieren braucht man wieder eine Nvidia GPU 😁
Auch interessant, allerdings ohne persönliche Erfahrung diesbezüglich,
wollte es nur mal in die Runde werfen:
Für den Raspberry gibts auch verschiedene "KI-Beschleuniger", z.B.
"Coral" von Google. Bildverarbeitung und Objekterkennung scheinen damit
ganz brauchbar zu laufen ...
Immerin 4 TOPS bei 2 Watt für weniger als 80,-
Ich habe hier noch ein Unhiker K10 mit ESP32-S3 liegen.
Das wäre dann eine noch günstigere Möglichkeit, sich mit KI-Anwendungen auf dem Mikrocontroller zu beschäftigen.
Die KI-Fähigkeiten des ESP32-S3 werden aber nicht durch eine eingebaute NPU bestimmt, sonder durch eine Erweiterung des Befehlssatzes.
Zur schnellen Berechnung der Neuronalen Netze gibt es extra SIMD Befehle mit einer Datenbreite von 128Bit, die parallele 8Bit Multiplikation und andere wichtige Befehle für die Signalverarbeitung beinhalten.
Das sind ziemlich kompliziert klingende Assembler Befehle wie
1
EE.VMULAS.S8.ACCX.LD.IP
2
an instruction that performs a fused multiply + add + load,
da kostet derzeit alleine eine PC-Grafikkarte
mehr ...
Wenn man geeignete Boards für mehrere Grafikkarten hat, warum nicht auch
mehrere Grafikkarten nutzen, wenn die kostengünstig zu bekommen sind?
Die Grafikkarten werden ja nicht für die Grafik-Ausgabe benutzt, sondern als Rechenknecht und schnelles Speicher-Resevoir. Theoretisch kann ich mir vorstellen, dass sich das auch auf mehrere GK aufteilen lässt - die Frage ist, ob die Software (LLM) das derzeit mitmacht ...
EE.VMULAS.S8.ACCX.LD.IP
2an instruction that performs a fused multiply + add + load,
Klingt doch eigentlich so als wenn man das super fuer FFT oder sowas verwenden kann. Ich hab mich naemlich schon gefragt was wir alle mit den ganzen EdgeAI Mikrocontroller machen sollen die auf der Embedded ueberall rumhingen. Fuer irgendwas muss das Zeug ja gut sein. :)
EE.VMULAS.S8.ACCX.LD.IP
2an instruction that performs a fused multiply + add + load,
Klingt doch eigentlich so als wenn man das super fuer FFT oder sowas
verwenden kann. Ich hab mich naemlich schon gefragt was wir alle mit den
ganzen EdgeAI Mikrocontroller machen sollen die auf der Embedded
ueberall rumhingen. Fuer irgendwas muss das Zeug ja gut sein. :)
Ja, der ESP32-S3 ist für Signalverarbeitungsaufgaben optimiert.
Hier gibt es eine FFT-Library, welche die Funktionen nutzt: https://github.com/johnny49r/ESP_DSP_FFT
Bezüglich der KI-Anwendungen kannst du in meinem letzten Post den Link zum Unhiker K10 anklicken. Dort sieht man die typischen "AI" Anwendungen für den ESP32:
Wenn man 128 GB RAM nimmt kann man mit der NPU ziemlich große Modelle
rechnen. Halt nicht so schnell wie bei einer Nvidia GPU, aber immerhin
einigermaßen "schlau".
Aus der Praxis: Die NPU ist langsamer als die GPU, die Modelle für die NPU sind eher die kleinen. Dann lieber Nemotron, Qwen3/3.5, GLM oder gpt-oss auf die GPU. Klappt mit 96GB problemlos. Bleiben noch 32GB übrig, damit kann nebenher problemlos noch Redis & pgvector laufen lassen, fertig ist die Agentic AI Büchse.
Scheint Token/Sekunde eine passende Metrik.
Das Limit für eine brauchbare Antwortzeit scheint bei 20 Token/Sekunde
zu liegen.
Da hab ich so meine Zweifel, das "Token" pauschal ein vernünftiges Maß zur Leistungsbestimmung ist. Beispielsweise Vergleich zwischen Analyse von Menschlicher Sprache und Analyse von Programmcode oder Analyse von log-Dateien.
Wichtig ist, neben der Gesamtzahl der möglichen Token, die Konfidenz ("glaubhaft/Vertrauen") der gemachten Aussage. Beispielsweise gibt es bei der Linux-Sourceverwaltung eine Unmenge von KI-generierten "bug-reports" die sich im Nachhinein als "false alarm" o.ä. herausstellen.
Wobei "sachliche Fehlentscheidung wegen zu schnellen Textpassagen" macht auch die natürliche Intelligenz. Sieht man auch hier im Forum, da macht man sich selten die Mühe alle "Token" des Posts zu parsen sondern begnügt sich mit dem "Token Autor" um Posts willkürlich in Schubladen zu versenken. So nach der Devise "von dem User mit diesem Nick kommt nur Müll - hat der Rudelführer mal gesagt".
Cool danke, hast du so ein Setup schon für sowas benutzt? Wie gut
funktioniert das in der Praxis?
Benutze das Setup täglich, es kommt darauf an, was du damit machen willst. Die meisten Leute die sich auf so eine Kiste ein 120B Modell packen werden enttäuscht sein, weil da ein OpenAI/Gemini/Claude-Abo schneller und günstiger ist. Sobald es aber über einen Chatbot hinausgeht, langchain, langgraph, Agentic-Graph RAG etc. amortisiert sich die Kiste schneller als man denkt.
Kenne einige KMU die auf solchen Kisten mittlerweile mehr produktive Agentic AI machen als Großunternehmen.
Sobald es aber über einen Chatbot hinausgeht, langchain, langgraph,
Agentic-Graph RAG etc. amortisiert sich die Kiste schneller als man
denkt.
Für welche Use-Cases ist das konkret? Interaktive Code-Generierung bei Softwareentwicklung oder ist es dafür zu langsam? Eher für Batch-Prozesse bei denen die Latenz egal ist, wie Support-Emails beantworten?
Das muss man sich vermutlich so vorstellen. Deine Effizienz als Programmierer verdoppelt sich bei gleichzeitig halben Arbeitseinsatz. Du musst also mehr Kaffee trinken. :-D
Mein Eindruck, es ist schon sinnvoll, aber sicher hier und da noch neu und was hackelig. Noch 2-3Jahre und man wird von Programmierern den doppelten Output erwarten den sie mit solchen Systemen auch liefern koennen. Privat wird das wohl nicht so einfach weil sowas davon lebt das da im Hintergrund Spezialisten die Probleme wegbueglen und man dafuer Kohle rueberschieben muss.
Gespannt bin ich mal auf was anderes. Das grosse Computerproblem unserer Zeit besteht darin das es fuer alles droelfzigtausend Programme gibt und in der Softwareentwicklung und deren Tooling ist es sogar noch extremer. In dem Moment wo der Computer aber auch die Entwicklung uebernimmt erwarte ich da etwas Konsolidierung.
Die Hardware für meine KI-Experimente ist eingetroffen ..
Der Speicher ist mit 8GB etwas klein, aber für CUDA-Experimente und einfache Modelle wird es wohl reichen.
Es ist interessant, dass CPUs mit KI-Unterstützung noch eine relativ
kleine Chipfläche dafür verwenden.
Da gilt es zu unterscheiden: Dein Bild zeigt die NPU. Die kann kleine Modelle ausführen, ist energieeffizient aber nicht schnell (ok, schneller als CPU). Dann gibt es noch die iGPU, da laufen auch große Modelle drauf, mit ordentlicher Performance.
Speicher scheint wichtig zu sein, weil das ganze Modell rein passen
muss
So ist es. Mit weniger RAM kommt nichts brauchbares heraus. Die Leistung der Grafikkarte bestimmt dann, wie viele User damit parallel arbeiten können. Für einen reicht jede Grafikkarte.
Als langsame Zwischendung kommen mehrere Grafikkarten in Frage, deren RAM mit einem eigenen Link-Kabel zusammen geschaltet werden kann. Manche Nvidia Modelle können das.