Hallo Forum!
Ich soll mich um ein Balkonkraftwerk kümmern.
Da hier zwar unendlich viel geschrieben wurde, vieles aber schon älter ist und die Regeln sich wohl schnell und dieses Jahr geändert haben, möchte ich das Thema hier neu angehen.
Ausgangslage:
Es ist für eine Ferienwohnung, die (wenn überhaupt) vorwiegend am Wochenende genutzt wird.
Das System soll vor allem in den ungenutzen Zeiten die Betriebskosten quasi auf Null drücken.
Als System habe ich dieses hier herausgesucht:
https://www.solakon.de/products/onpower?variant=49591410262342
Dabei geht es nicht darum den letzten Cent zu sparen (ist ja eh nicht mein Geld), sondern darum, dass das alles gut klappt und auch später, wenn ich tot bin, noch nachvollziebar ist.
Es darf nichts fehlen, wenn ich das installiere.
Was ich weiß (oder glaube zu wissen):
Marktstammdatenregister muss man das anmelden.
2000 W Leistung ist erlaubt, max. 800 W drüfen eingespeist werden. Und das System wird über eine normale Steckdose ins Haus eingespeist.
Was ich nicht weiß und sich vielleicht naiv anhört:
Da die Wohnung nicht so sehr viel genutzt wird und der Speicher irgenwann voll ist, was passiert mit dem überschüssigen Strom der nicht mehr eingespeist werden darf? Wird der in Wärme verwandelt und schadet das dem System?
Gibt es sonst noch was, das ich wissen muss und nicht erwähnt habe? Irgendwelche elektrischen Voraussetzungen, die ich vorher überprüfen muss?
Das Haus dürfte jetzt ungefähr 16 Jahre alt sein.
Wir brauchen mehr Details. Welche Grundlast wird benötigt?
Wenn es einfach und wartungsfrei funktionieren soll, lege die Anlage so aus, daß der Speicher morgens leer ist und im Laufe des Tages wieder voll geladen wird. Ob dafür 2 PV-Module reichen, hängt vom Umfeld der Aufstellung ab. Zu viele PV-Module schaden nicht.
Meine Meinung: Nulleinspeisung und der ganze Klumpatsch drum herum lohnen in der Regel nicht. Die Ersparnis in den Wintermonaten kannst Du mit 0 € ansetzen.
Bei Deinem o.g. Angebot fehlen noch die Halterungen und u.U. längere Verbindungskabel. Es gibt günstigere Lösungen, wenn man weiß, was man braucht.
Frank:
Wenn du Module mit mehr als 1000W peak einbaust, musst du wieder die unsägliche Wielanddose einbauen. Betrieb an einer normalen Steckdose nur bis 1000W peak PV Leistung.
Die Lobbyisten haben in der neuesten VDE Richtlinie wieder ganze Arbeit geleistet.
Wenn du in der Nacht die Stromkosten auf 0 haben willst, brauchst du einen Speicher.
Der Wechselrichter (wohl dann im Speicher integriert) muss den Verbrauch erfassen und auf Null-Einspeisung regeln, so lange der Akku nicht leer ist. Dazu muss man hinter dem Zähler eine Verbrauchsmesseinrichtung einbauen oder ggf. den Zähler direkt auslesen. Wie das geht sagt dir (hoffentlich) die Beschreibung des von dir gewählten Speichers.
Ist der Akku voll und noch Sonne da, wird eingespeist (ohne Vergütung). Programmierst du den Wechselrichter auf keine Einspeisung, dann wird der überschüssige Strom der PV halt nicht verwendet.
Dieter wird jetzt gleich wieder jammern, dass in dem Fall die Erde überhitzt weil die Albedo der PV Zellen ja so schlecht ist.
Nachtrag: Meist brauchen Wechselrichter und Messeinrichtung WLAN Anschluss und kommuniziern über eine Hersteller-Seite.
Wie das alles auf Null gedrückt werden soll wirst Du uns verraten?
Das ist doch Polemik.
Aber da ich als TO höflich bin, antworte ich dir darauf.
Der Beitrag lautet "Balkonkraftwerk, Basiswissen und Aufbau." und das sollte ziemlich klar stellen über welche Kosten es geht.
Das weiß ich nicht so genau. Kühlschrank, in der Abwesenheit auf kleinster Stufe, Heizung und Internet.
Es sollen 4 Module, also 2000 W werden.
Die Jahresstromkosten gingen von 500kWh bis letztes Jahr 1162kWh. Das letzte Jahr ist aber die Ausnahme, weil der Sohn dort für seine Prüfung gelernt hatte und längere Zeit da war.
Frank:
Wenn du Module mit mehr als 1000W peak einbaust, musst du wieder die
unsägliche Wielanddose einbauen. Betrieb an einer normalen Steckdose nur
bis 1000W peak PV Leistung.
Die Lobbyisten haben in der neuesten VDE Richtlinie wieder ganze Arbeit
geleistet.
Das ist schon wieder ein wichtiger Hinweis für mich. Das kannte ich nicht. Vielen Dank!
Die Anlage regelt die Einspeisung auf 800 W.
Dass die Anlage irgendwann auch einspeist, wird sich nicht vermeiden lassen.
Im Moment ist 4,22kWh geplant, obwohl die Dame auch die 6,33kWh nehmen würde.
Finde ich aber übertrieben, weil das Teil auch dann irgendwann trotzdem einspeisen wird und die 4,22kWh für das Wochenende so knapp reichen dürften. 500 Euro mehr für die knapp 2kWh finde ich zuviel.
Entweder man schliesst die an den Hausstrom zur Einspeisung an, dann liefert sie bis zu 800W, unterstützt also die Herdplatte, die Klimaanlage, Waschmaschine, Trockner, wasauchimmer bis zu dem Strom der Solar einkommt oder im Akku verfügbar ist.
ODER du schliesst einige Geräte, wie Kühlschrank, Alarmanlage und Router an die Notstromsteckdose an, dann funktionieren die auch bei Stromausfall, aber nicht wenn die Sonne weg ist und der Akku leer.
Der Herd/Klima/Waschbaschine/Geschirrspüler/Trockner bleibt dann am Hausstrom weil sie zu viel Strom benötigen, kriegen aber nichts vom Solarstrom ab.
Also ENTWEDER muss man dann immer umstecken, je nach Stromverfügbarkeit, oder zumindest umprogrammieren auf nachladen des Akkus aus dem Stromnetz bei Dunkelflaute damit der Kühlschrank nicht abtaut.
So lange man nicht (mit einem extra Stromzähler) mitmisst, was das Haus derzeit aus dem Netz benötigt, kann man halt nicht die Einspeiseleistung auf Nullsumme regeln. Daran kranken all diese all-in-1 Kisten.
Bei Deinem o.g. Angebot fehlen noch die Halterungen und u.U. längere
Verbindungskabel.
In der Ausführung "Balkon" sind die Halterungen dabei und der Typ, mit dem ich gerade sprach, meinte, dass da bis zu 20m Kabel möglich sind.
Der war aber ein bisschen hohl und weit vom Wissen über sein eigenes Produkt entfernt.
Was passiert mit dem Strom der nicht eingespeist werden kann, der wird doch wohl in Wärme umgewandelt?
Und was macht das mit dem Umrichter? Brät der dann ab, wenn es zu warm wird?
Der Herd/Klima/Waschbaschine/Geschirrspüler/Trockner bleibt dann am
Hausstrom weil sie zu viel Strom benötigen, kriegen aber nichts vom
Solarstrom ab.
Kannst du mir das erklären?
Ich kenne mich mit dem Krempel nicht so aus.
So wie ich dachte, da draußen ist Strom und vom Speicher auch, wenn ich jetzt mehr Strom brauche, regelt das die Anlage, bis der Akku leer ist.
Ist das nicht so?
Ist der voll, wird ins öffentliche Netz eingespeist ("verschenkt").
Angenommen die Panelen produzieren 2000 W und der Speicher ist voll, dann bleiben 1400 W über. Wo gehen die hin?
Natürlich ist noch der reguläre Stromverbrauch abzuziehen.
Aber jetzt, nachdem Michael das schrieb, ist die nächste Frage.
Ich dachte die 800 W sind nur die, die zurückgespeist werden dürfen.
Angenommen du hast gerade 1000 W Verbrauch und 800 W darf ans Netz zurück, dann dürften aus meiner Sicht da 1800 W ins Haus rein kommen.
Ist das nicht so?
Bitte male dir das selbst auf ein Stück Papier, verschiedene Szenarien.
Beginnend mit dem verplompten "Stromzähler" (besser wäre: Energiezähler).
Grundlagen sind Addition und Subtraktion.
Die Anlage kann wohl 2000 W max. erzeugen, jedoch nur 800 W einspeisen zur Schukodose. Aber das sollte genauen in der Anleitung stehen.
Und drandenken daß der besagte Zähler in beide Richtungen Energie fliessen läßt, jedoch nur die aufgenommene zählt.
Dass Solarzellen ihre eigene Energie selbst verheizen, ist formulierter Quark.
Natürlich werden sie warm am Hausdach, falls nicht angeschlossen, wie Betondachsteine ja auch.
Wenn sie aktiv arbeiten, werden sie auch warm, weil Strom fliesst und sie einen Innenwiderstand haben. Das sollte auch klar sein.
Da sollte unser hh nochmal selbst nachdenken und besser formulieren, selbst wenn das dann nicht ein einem Satz geht.
ODER du schliesst einige Geräte, wie Kühlschrank, Alarmanlage und Router
an die Notstromsteckdose an, dann funktionieren die auch bei
Stromausfall, aber nicht wenn die Sonne weg ist und der Akku leer.
Whot?!?
Sind die Anstecker nicht eine Art USV? Also erst aus Solar und Akku und wenn da nichts mehr kommt, Netz?
Die Anlage kann wohl 2000 W max. erzeugen, jedoch nur 800 W einspeisen
zur Schukodose.
Das ist für mich noch ein ziemlich komplexes Thema, weil ich mich nicht damit befasst habe.
Also glit die Mehrleistung eigentlich nur um einen Speicher zu füllen? Das ist ja blöd.
Ich dachte die 800 W sind nur die, die zurückgespeist werden dürfen.
Angenommen du hast gerade 1000 W Verbrauch und 800 W darf ans Netz
zurück, dann dürften aus meiner Sicht da 1800 W ins Haus rein kommen.
Ist das nicht so?
Nein, es wird max. 800W ins Hausnetz eingespeist. Verbraucht das Haus gersde 0, gehen 800W ins Netz. Verbraucht das Haus 500, gehen 300W ins Netz, verbraucht das Haus 1000, bezieht es 200W zusatzlich aus dem Netz.
Nein, es wird max. 800W ins Hausnetz eingespeist. Verbraucht das Haus
gersde 0, gehen 800W ins Netz. Verbraucht das Haus 500, gehen 300W ins
Netz, verbraucht das Haus 1000, bezieht es 200W zusatzlich aus dem Netz.
Also alles Leute Verascherei.
Dann muss ich die Anlage noch mal neu überdenken.
Dass Solarzellen ihre eigene Energie selbst verheizen, ist formulierter
Quark.
Dann hast du sie nicht verstanden.
Ach.
Dann frage ich mal ganz höflich nach wissenschaftlichen Referenzen dazu.
Gern so richtig mit Physik.
Was unterscheidet die nicht angeschlossene Solarzelle bzgl. ihrer Temperatur von einem Dachstein, der angenommermaßen dieselben Reflektionseigenschaften habe?
Fliesst ein Strom in der nicht angeschlossenen Zelle bzw. Modul?
Also glit die Mehrleistung eigentlich nur um einen Speicher zu füllen?
Das ist ja blöd.
wenn du einen Speicher hast, ist das doch nicht blöd. Das was du tags in den Speicher einspeist kannst du nachts entnehmen. Du solltest übrigens nicht davon ausgehen dass eine 2000W Anlage 2000W abgibt. Das macht sie nur im Idealfall, praktisch also nie. Rechne mal ganz grob mit 1000W im Durchschnitt und wenn die Sonne scheint.
Vielen Dank euch allen!
Bin jetzt auf Stand. Das mit der Größe des Speichers muss sie selbst wissen.
Ich habe ihr jetzt doch den kleinsten Speicher vorgeschlagen, da sie für die Mehrkosten ein Jahr Strom kaufen kann und der sowieso irgenwann voll ist und viel verschenkt wird.
Falls einem noch sinnvolles einfällt, ich werde natürlich lesen und antworten, aber im Grunde weiß ich jetzt alles was ich wissen muss.
schraub da 2 (oder 4) Zellen aufs Dach, lass bei so einer kleinen Anlage den Akku weg
Der hauptsächliche Stromverbrauch ist wohl eh tagsüber
Diese ganzen "Balkon-PV-Schnäppchen" sind meist überteuert
2 Panels, je ca 70€ - waren mal bei 50€ vor einem Jahr
1 x Hoymiles HM-800 WR - unter 100€
Problem sind die hohen Versandkosten der Panels - schau mal bei Kleinanzeigen ob Du einen Händler in der Nähe findest - gibt viele solche "Schuppenhändler" die Palettenweise einkaufen, einzeln verkaufen
schraub da 2 (oder 4) Zellen aufs Dach, lass bei so einer kleinen Anlage
den Akku weg
Danke Heinz!
Für mich selbst würde ich das sicher so machen, aber da meine Lebenszeit begrenzt ist, soll das schon von einer Firma sein, die dann auch Support leisten können.
Ich weiß leider nicht wann es mich weg haut. Der Krebs ist nicht mal so sehr das Problem (im Moment wenigstens), aber ich hatte auch schon Schlaganfälle (durch die Chemo) und muss eigentlich immer damit rechnen, dass es mich weg haut.
Sie hat zwar nicht mehr ganz so viel Kohle, aber sie kann und will das auch so.
Für mich selbst würde ich das sicher so machen, aber da meine Lebenszeit
begrenzt ist, soll das schon von einer Firma sein, die dann auch Support
leisten können.
unter diesen Umständen löhnt sich ein Balkonkraftwerk nicht
Es geht ja darum, dass auch Laien die anschließen können (Stecker rein, fertig) in die bestehende Elektroinstallation, ohne dass was überlastet wird oder nicht funktioniert.
Naja.
Die Shockley-Gleichung.
Es gibt noch längere Version davon, zu finden über: physik.unibas.ch Kennlinien von Solarzellen
Aber niemand, nicht mal die so oft hochgelobte KI, kann beziffern wieviel denn der theoretische Temperaturanstieg der unbelasteten (idealen?) Zelle denn sein soll.
Oder wieviel weniger heiss oder warm sie bei Abnahme von Strom ist.
Für die Praxis wichtiger erscheint mir die Aussage, daß übliche Solarmodule bis zu 85°C ohne Schaden aushalten (sollen).
Frank:
Wenn du Module mit mehr als 1000W peak einbaust, musst du wieder die
unsägliche Wielanddose einbauen. Betrieb an einer normalen Steckdose nur
bis 1000W peak PV Leistung.
Die Lobbyisten haben in der neuesten VDE Richtlinie wieder ganze Arbeit
geleistet.
Die Steckdose merkt doch gar nichts von der Nennleistung der Module, solange der Wechselrichter auf die 800W begrenzt ist.
Die Grenze, bis zu der eine normale Schukosteckdose für die Einspeisung benutzt werden darf, liegt bei 960 Wp (VDE-AR-N 4105:2026-03 in Verbindung mit DIN VDE V 0126-95).
Aber niemand, nicht mal die so oft hochgelobte KI, kann beziffern
wieviel denn der theoretische Temperaturanstieg der unbelasteten
(idealen?) Zelle denn sein soll.
Oder wieviel weniger heiss oder warm sie bei Abnahme von Strom ist.
Wärmewiderstand halt.
Die elektrische Flächenleistung ist ja nicht besonders groß, im Vergleich zur eingestrahlten Leistung.
Ich habe ihr jetzt doch den kleinsten Speicher vorgeschlagen, da sie für
die Mehrkosten ein Jahr Strom kaufen kann und der sowieso irgenwann voll
ist und viel verschenkt wird.
Mit einer Modulnennleistung von 960Wp wird man im Winter den Strombedarf wohl kaum mit den Solarpanelen decken können. Oder wo steht das Haus?
Wie hoch ist der tägliche Energiebedarf der im Winter aktiven Gerätschaften?
Ohne Akku muss man den ganzen Strom für die Nacht kaufen.
Die Kosteneinsparung entsteht durch den Strom, den man nicht kaufen muss. Ob man dann im Sommer welchen verschenkt, ist völlig egal. Außerdem kann man mit dem überschüssigen Strom das Warmwasser bereit stellen und die Heizung ganz abschalten. Die Kosten für die Anlage und für die Montage muss man dagegen rechnen, woraus sich die Amortisationszeit ergibt. Alles danach trägt zur Deckung anderer Kosten bei.
Rendite. Wenn du das Geld nur liegen hast, dann gibt es nicht viel dafür. Du sparst Geld und die Rendite ist besser als auf der Bank und du spürst die Rendite sofort.
Grob 17% Rendite die ersten 3,3 Jahre und dann (wenn nichts kaputt geht) 100%, das ist schon eine gute Sache.
Grob 17% Rendite die ersten 3,3 Jahre und dann (wenn nichts kaputt geht)
100%, das ist schon eine gute Sache.
Ick lach mir schräg! Welche Heilsversprechen hat man Dir denn gemacht?
Die Kosten für die o.g. Anlage verdoppeln sich vermutlich, wenn die Installation nicht in Eigenleistung erbracht werden kann.
Bei 500 kWh/a und 30 ct/kWh können jährlich bei optimalem Nutzen 150 € eingespart werden. Wie lange dauert es, bis 3000 € Anschaffungskosten 'eingespielt' wurden? Sehr lange!
Falls einem noch sinnvolles einfällt, ich werde natürlich lesen und
antworten, aber im Grunde weiß ich jetzt alles was ich wissen muss.
Da irrst Du wohl.
Nebenbei: Eine PV-Anlage kauft sich nicht wie eine Tüte Hundefutter. Sieh Dir mal bei den technischen Daten die Abmessungen der Module und das Gewicht an, bevor man Dir eine 150 kg Palette vor die Tür stellt.
Hallo Forum!
Ich soll mich um ein Balkonkraftwerk kümmern.
...
Ausgangslage:
Es ist für eine Ferienwohnung, die (wenn überhaupt) vorwiegend am
Wochenende genutzt wird.
Das System soll vor allem in den ungenutzen Zeiten die Betriebskosten
quasi auf Null drücken.
...
Marktstammdatenregister muss man das anmelden.
2000 W Leistung ist erlaubt, max. 800 W drüfen eingespeist werden. Und
das System wird über eine normale Steckdose ins Haus eingespeist.
Was ich nicht weiß und sich vielleicht naiv anhört:
Da die Wohnung nicht so sehr viel genutzt wird und der Speicher
irgenwann voll ist, was passiert mit dem überschüssigen Strom der nicht
mehr eingespeist werden darf? Wird der in Wärme verwandelt und schadet
das dem System?
Gibt es sonst noch was, das ich wissen muss und nicht erwähnt habe?
Irgendwelche elektrischen Voraussetzungen, die ich vorher überprüfen
muss?
...
Ich danke euch für eure wertvollen Tipps!
Hi, genau vor diesen Fragen stehe ich zur Zeit auch. Außerdem noch die Unterscheidung Balkonkraftwerk oder Photovoltaikanlage auch zur entgeltlichen Einspeisung. Mit oder ohne Akku. Was rechnet sich am schnellsten?
Günstig eingekauft, selbst installiert, und in Region mit teurem Strom in einem Haushalt mit PV freundlichem Stromnutzungsprofil, also konstant Strom am Tag, wenig nachts.
Kannst Du nicht einfach einmal Deine 'typischen' Werte mitteilen?
Hast Du 'nur' einen Balkon, ein ganzes Dach oder eine große Scheune mit Südneigung frei?
Meine Ansprüche wären, daß sich die Anschaffungskosten binnen 5 Jahren durch reduzierte Stromrechnungen wieder einsparen lassen. Je nach Standort dürfte ein BKW etwa 200 - 400 € Pro Jahr bringen, sofern Du auch einen entsprechenden Verbrauch hast. Danach könntest Du abschätzen, was bei Eigeninstallation für die Hardware ausgegeben werden darf: Module, Akku, Montagematerial.
Andere Leute haben andere Vorstellungen. Einige meinen, mit PV ihre Wärmepumpe versorgen zu können, was ich nicht nachvollziehen kann. Wiederum andere möchten ihr E-Auto 'billig' volltanken.
Ein Bekannter von mir hat sich für 20 k€ Module und Speicher installieren lassen, wovon ich fast 20 Jahre lang meine Stromrechnung bezahlen könnte. Er ist damit sicherlich ein guter Mensch ;-)
Außerdem noch die Unterscheidung Balkonkraftwerk oder
Photovoltaikanlage auch zur entgeltlichen Einspeisung.
Rechtlich gibt es die Bezeichnung "Balkonkraftwerk" gar nicht.
Mit oder ohne Akku. Was rechnet sich am schnellsten?
Das kommt auf dein Verbrauchsprofil, deine Aufstellungsmöglichkeiten und deine Absichten an. Wenn du den Strom genau dann brauchst, wenn er von der Sonne kommt, ist ein Akku überflüssig.
ndere Leute haben andere Vorstellungen. Einige meinen, mit PV ihre
Wärmepumpe versorgen zu können, was ich nicht nachvollziehen kann.
Wiederum andere möchten ihr E-Auto 'billig' volltanken
wieso soll man nicht die WP mit PV unterstützen?
Aktuell ist bei Selbstmontage eine "richtige" PV-Anlage mit EVG nach ca. 7 Jahren bezahlt
Aber natürlich gebe ich da der WO den Vorrang es zu verbrauchen bevor ich es ins Netz gebe
Meinen Firmen-Hybrid-PKW lade ich auch fast nur mit PV-Strom, bekomme aber vom AG meinen Netztarif ersetzt
Ausgangslage:
Es ist für eine Ferienwohnung, die (wenn überhaupt) vorwiegend am
Wochenende genutzt wird.
Das System soll vor allem in den ungenutzen Zeiten die Betriebskosten
quasi auf Null drücken.
Ansonsten gibt es genug Simulatoren im Netz, um Amortisationszeiten und
Verbrauchsprofile zu rechnen.
Das ist ja alles ganz nett. Meine Module haben eine Neigung von ca. 5° nach Norden und sind vormittags und nachmittags durch Bäume abgeschattet. Ein wenig blöd für eine Simulation.
Will sagen: es kommt auf die eigenen Gegebenheiten an und nicht auf einen statistischen Mittelwert einer Region. Die Zahlen der Anbieter zum Einsparpotential lesen sich hingegen wie die einer Gelddruckmaschine.
Ansonsten gibt es genug Simulatoren im Netz, um Amortisationszeiten und
Verbrauchsprofile zu rechnen.
Das ist ja alles ganz nett. Meine Module haben eine Neigung von ca. 5°
nach Norden und sind vormittags und nachmittags durch Bäume
abgeschattet. Ein wenig blöd für eine Simulation.
Will sagen: es kommt auf die eigenen Gegebenheiten an und nicht auf
einen statistischen Mittelwert einer Region. Die Zahlen der Anbieter zum
Einsparpotential lesen sich hingegen wie die einer Gelddruckmaschine.
So ist es, leider.
Ich hatte mir hier Beispiele aus der Praxis erhofft. Natürlich außer dummen Sprüchen kam nichts, oder fast nichts.
Günstig eingekauft, selbst installiert, und in Region mit teurem Strom
in einem Haushalt mit PV freundlichem Stromnutzungsprofil, also konstant
Strom am Tag, wenig nachts.
Du benennst zwei Gründe, weshalb ich nicht mit Solar spiele:
Ein relativ günstiger Strompreis und ein Verbrauchsprofil, das nicht zur Sonne passt.
Ein Bekannter von mir hat sich für 20 k€ Module und Speicher
installieren lassen, wovon ich fast 20 Jahre lang meine Stromrechnung
bezahlen könnte.
Die Stromrechnung muß man in Grundkosten und Vebrauch zerlegen, dann kommt man ganz schnell auf noch längere Amortisationszeiten bzw. kann schon geringere Anlagenkosten nicht schönrechnen. Wenn dann noch wegen Solar erhöhte Zählerkosten oder gar ein zweiter fürs Auto kommen, wird das noch grenzwertiger.
Die Stromrechnung muß man in Grundkosten und Vebrauch zerlegen, dann
kommt man ganz schnell auf noch längere Amortisationszeiten bzw. kann
schon geringere Anlagenkosten nicht schönrechnen.
Die Grundkosten sind immer da - auch wenn man nur eine einzige 5W-LED-Funzel betreiben will
Die Grundkosten sind quasi der Eintrittspreis in die Disco - ob Du dort dann 10 Whisky oder gar nichts trinkst ist dann Deine Entscheidung
Das ändert sich aber wohl nächstes Jahr, Grundpreis wird für PV-Einspeiser höher
Ich verstehe aber nicht was bei einer Berechnung mit 7 Cent EVG so schwierig sein soll
1 kWp installiert bringt im Jahr grob 1000kWh - sind alleine durch EVG ca 70€
Da rechnet man halt - was kostet die Anlage, wie lange dauert die Amortisation - und freut sich dann das jede selbst verbrauchte kWh die Zeit verkürzt
Wir haben hier heute 115kWh selbst erzeugt - 60 davon selbst genutzt - Auto geladen, Klimaanlagen, Akku für die Nacht voll
die 60 kWh hatten mich bei Netzbezug ca. 20€ gekostet - so habe ich einen Verlust von ca. 5€
Amortisation ist immer wieder das Thema und natürlich auch berechtigt.
Ganz im Anfang, als Solar hier auf dem Markt kam, hatte ich das gerechnet. Natürlich ohne die staatlichen Zuschüsse.
Da dauerte es zu lange und die ersten Anlagen gingen oft innerhalb von 7 Jahren kaputt. Heute sieht es da offenbar deutlich besser aus.
Dass man nicht unbedingt reich wird, wenn man sich solche Anlagen aufbaut, das wird wohl den meisten klar sein.
Bei vielen Leuten wird sicher auch die Unabhängigkeit eine Rolle spielen.
Weniger weil das Stromnetz nicht klappt, sondern vermutlich sich ein wenig von der Politik unabhängig zu machen.
Der einzige Grund so etwas zu machen ist für mich, dass man "Schrankgeld" nutzbringend in den eigenen Kreislauf bringt.
Ob am Ende nur 2% für dich selbst raus kommen oder eben mehr, das ist nicht so wichtig. Wenn man sieht, dass sie planen an die privaten Vermögen zu gehen, ist eine Variante das "Schrankgeld" oder sich Sachen kaufen. Und Solar ist eine Sache die wieder Geld zurück bringt.
Amortisation ist immer wieder das Thema und natürlich auch
berechtigt.
Ganz im Anfang, als Solar hier auf dem Markt kam, hatte ich das
gerechnet. Natürlich ohne die staatlichen Zuschüsse.
Da dauerte es zu lange und die ersten Anlagen gingen oft innerhalb von 7
Jahren kaputt. Heute sieht es da offenbar deutlich besser aus.
Dass man nicht unbedingt reich wird, wenn man sich solche Anlagen
aufbaut, das wird wohl den meisten klar sein.
...
Ich hatte es damals auch für mich einmal kalkuliert; "breakeven" nach ca. 25 Jahren. Da war meine Entscheidung klar. Aber hier oben wurden einige Tools vorgestellt danach sind es immer noch 10 Jahre.
Das was ich nicht mehr weiß ob ich die Inflationsrate mit eingerechnet habe. Und bei dem Beispiel mit 25 Jahren, da durfte noch nicht einmal etwas kaputt gehen. Völlig illusorisch der Krempel.
In der Industrie muß der break even point nach 3 Jahren erreicht werden, sonst outsourcing...
Das Ganze funktioniert nur mit Betrug am ehrlichen Steuerzahler...
Von Solakon hab ich die Schn**ze voll. Hab drei BKW Anlagen gekauft. Bei einer war der WR defekt. Hat x Mails und 6 Wo gedauert, dann die Warnung Am**** um Hilfe zu bitten, bis ich einen neuen bekam. Nachdem ich eine entsprechende Rezension abgegeben hatte, war das Angebot ganz schnell verschwunden, und ein neues eingestellt.
Zudem sind die gelieferten Growatt WR großer Mist. Die TSUN und Hoymiles meiner anderen BKW leisten bei Sonnenaufgang längst, bevor die Growatt in Quark kommen. Abends das gleiche, die Growatt geben als erste auf, die anderen tun noch lange.
Das ist ja alles ganz nett. Meine Module haben eine Neigung von ca. 5°
nach Norden und sind vormittags und nachmittags durch Bäume
abgeschattet.
Die Ausrichtung deiner Panele kannst du in eigentlich allen Simulatoren eingeben. Um die Bäume in der Simulation zu berücksichtigen, musst du dir schon die Mühe machen, dem Simulator deine örtliche Horizontlinie (also mit Berücksichtigung der Bäume) mitzuteilen.
Will sagen: es kommt auf die eigenen Gegebenheiten an und nicht auf
einen statistischen Mittelwert einer Region.
Richtig erkannt. Die statistischen Mittelwert einer Region beschreiben die Sonneneinstrahlung (Einfallsrichtung, Wolkenstatistik, Transparenz der Atmosphäre).
Die eigenen Gegebenheiten kann der Simulator nicht erraten, d.h. die musst du ihm schon selber mitteilen (beim oben verlinkten JRC PV-GIS 5.3 z.B. indem du "Upload horizon file" wählst). "Ein bisschen Beschattung" kannst du damit allerdings nicht rechnen, das ist wohl war.
Ein wenig blöd für eine Simulation.
Blöd ist der Nutzer, der die Möglichkeiten der Simulatoren nicht nutzt - scnr
Wenn man sieht, dass sie planen an die privaten Vermögen zu gehen,
Bei mir stehen sie schon vor der Tür! Was soll ich nur machen?
Geht's noch?
Unser (Sch)Merz(loser) Kanzler hatte das sogar kurz nach der Wahl gesagt.
Du hast wohl recht. Aber seine Aussage klang völlig anders und er sprach damals von Zugriff.
Sicher wurde das erst anders dargestellt, als er Wind von den richtigen Leuten bekam.
Ich persönlich glaube, dass der Plan trotzdem besteht. Und früher hat es so etwas wohl schon gegeben und die Gesetze dazu existieren anscheinend immer noch in selber Form.
Ich hatte es damals auch für mich einmal kalkuliert; "breakeven" nach
ca. 25 Jahren. Da war meine Entscheidung klar. Aber hier oben wurden
einige Tools vorgestellt danach sind es immer noch 10 Jahre.
Wann war damals?
Diese tollen Tools - in meinen Augen totaler Quatsch
Sie berechnen Sonnenwinkel, Verschattung,...
Aber fragen sie nach Eigenleistung, Montageaufwand?
Braucht es ein Gerüst?
Braucht es einen neuen Zählerkasten?
Die Berechnung war vor 20 Jahren wo ein 100W Panel 1000€ gekostet hat toll - damals hat man auch sehr aufwändige Sonnennachführungen gebaut
Manche scheinen die aktuellen PV-Preise nicht zu kennen
Aktuell liegt ein 440W PV-Panel wieder bei ca. 70€ - war mal vor einem Jahr bei 50€
Wir haben hier einen Wachtelstall - als Dach einfach 2 PV-Zellen
Für 100€ bekomme ich im Baumarkt keine 4m² Trapezblech...
Manche scheinen die aktuellen PV-Preise nicht zu kennen
Aktuell liegt ein 440W PV-Panel wieder bei ca. 70€ - war mal vor einem
Jahr bei 50€
Es sind heute die hohen Installationskosten/Handwerkerkosten, weniger die Materialkosten, die das Ganze nicht mehr so schnell amortisierbar machen. Du darfst eine große PV nicht selber installieren, ohne dass du einen Elektriker/Firma hast, die dazu berechtigt ist bzw. für dich "unterschreibt" und letztlich den Kopf hinhält. Und wegen letzterem wird es keiner machen, wenn er es nicht selber installiert hat - oder er wird viel Geld für seine Unterschrift verlangen. Aber das Thema hier ist ja Balkonkraftwerk, das geht ohne Firma, und kann sich recht schnell amortisieren. Beim Thema bleiben...
Du darfst eine große PV nicht selber installieren, ohne dass du einen
Elektriker/Firma hast, die dazu berechtigt ist bzw. für dich
"unterschreibt" und letztlich den Kopf hinhält.
das ist gar kein Problem - zumindest hier nicht
Der Elektriker haftet nicht für die DC-Seite, Kleinspannung, wie die Modeleisenbahn
Notfalls bekommt er einen Schrieb das er rein für die AC-Seite verantwortlich ist
Mit statischen Dingen, Plattenbefestigung usw hat er nichts zu tun
Bei einer großen Anlage hast du auch auf DC Seite mehrere 100V, sonst bekommst du die große Leistung gar nicht im WR verarbeitet. Und der Elektriker haftet für die ganze Anlage. Wenn im Dc Teil der Blitz einschlägt und dir die Wohnung abfackelt, weil ein Blitzschutz nicht (korrekt) installiert wurde, haftet der Elektriker, dafür sorgt dann schon die Versicherung.
und dir die Wohnung abfackelt, weil ein Blitzschutz nicht (korrekt)
installiert wurde,
lass mal besser den Elektriker keinen Blitzschutz machen - das geht schief
Wenn dann braucht es da echte Fachfirmen, Fangstangen,.... das wird richtig teuer
Ein vom Elektriker verlegter Potentialausgleich - so heisst das dann - bei dem aber der Blitz nicht weiss das es kein Blitzableiter sondern nur ein Potentialausgleich ist - das kann sehr lustig ausgehen
Frank:
Wenn du Module mit mehr als 1000W peak einbaust, musst du wieder die
unsägliche Wielanddose einbauen. Betrieb an einer normalen Steckdose nur
bis 1000W peak PV Leistung.
Die Lobbyisten haben in der neuesten VDE Richtlinie wieder ganze Arbeit
geleistet.
Die Steckdose merkt doch gar nichts von der Nennleistung der Module,
solange der Wechselrichter auf die 800W begrenzt ist.
Die Grenze, bis zu der eine normale Schukosteckdose für die Einspeisung
benutzt werden darf, liegt bei 960 Wp (VDE-AR-N 4105:2026-03 in
Verbindung mit DIN VDE V 0126-95).
Es geht nicht um die Steckdose, sondern um den für die VDE total typischen Anwendungsfall, dass Du hinter der Steckdose für die PV noch einen Abluftwäschetrockner und einen Warmwasserboiler betreibst, während die Zuleitung in Dämmwolle verlegt ist.
Dann kommt man theoretisch auf paarundzwanzig Ampere im Kabel und die heizen das über den Tag bei den typischen Dachgeschosstemperaturen von >30°C über die kritische Temperatur von 70°C auf. Das passiert nicht, solange durch die limitierte Peak-Leistung von 960W die 800W nur über einen begrenzten Zeitraum im Tagesgang anliegen, können aber deutlich überschritten werden, wenn die Module schon ab morgens um 8 die 800W bringen.
Für 99,999% der Nutzerschaft ist das ein unglaubwürdiges Szenario aber eine VDE-Norm muss halt 100% abdecken.
Seltsam. Bei den vergossenen Schukosteckern mit angeschweißten Litzen, die regelmäßig bei Geräten mit >2kW Anschlussleistung wie Wäschetrockner, Waschmaschinen oder Elektroheizungen die Schuko Steckdosen ausbrennen reicht der VDE auch nur 70%.
Aber da kann der arme sonst auftragslose Elektriker ja auch keine 500€ für die Verlegung einer neuen Leitung incl. separater Sicherung, RCD und Wieland Dose abzocken.
das kommt immer auf den Wirtschaftsminister an, wohin die Reise geht. Im Moment würde ich nicht drauf wetten, dass der Strompreis mittelfristig weiter sinkt.
Du darfst eine große PV nicht selber installieren, ohne dass du einen
Elektriker/Firma hast, die dazu berechtigt ist bzw. für dich
"unterschreibt" und letztlich den Kopf hinhält.
gibt es aber. Man muss halt länger Suchen. Aber 350Euro für die Netzanmeldung ist imho ein guter Deal.
Und der Elektriker haftet für die ganze Anlage. Wenn im Dc Teil der
Blitz einschlägt und dir die Wohnung abfackelt, weil ein Blitzschutz
nicht (korrekt) installiert wurde, haftet der Elektriker, dafür sorgt
dann schon die Versicherung.
hmmm, find ich gewagt. Meine Große PV wurde von einer Firma installiert, die mittlerweile insolvent ist (wie auch immer man das schafft mit einer PV Firma)... Da noch eine Regressforderung zu stellen wird schwierig, denke ich. Überhaupt sind Versicherungen natürlich nicht dafür bekannt, großzügig Geld zu verschenken. Aber ganz ehrlich; Blitzschutz ist nochmal ne ganz andere Nummer als ein Potentialausgleich. Letzterer sollte gemacht werden aber wenn der Blitz in die Bude fährt und die Anlage über den PE geerdet ist, nunja, dann dürfte das der elektrotechnische Totalschaden des Hauses sein.
Die Erweiterung hab ich indess selbst installiert. Anmeldung läuft gerade noch, weshalb sie noch nicht in Betrieb ist.
das ist gar kein Problem - zumindest hier nicht
Der Elektriker haftet nicht für die DC-Seite, Kleinspannung, wie die
Modeleisenbahn
Kleinspannung bis 1kV? Nagut, es gibt Anlagen, mit viel Verschattung z.B., da ist die Parallelschaltung der Module effektiver, aber dann braucht man halt dicke Kabel und wehe es zündet irgendwo ein Lichtbogen. Das dürfte nicht lustig werden.
Es geht nicht um die Steckdose, sondern um den für die VDE total
typischen Anwendungsfall, dass Du hinter der Steckdose für die PV noch
einen Abluftwäschetrockner und einen Warmwasserboiler betreibst, während
die Zuleitung in Dämmwolle verlegt ist.
Na ja, das Thema der Last auf der Leitung ist mit der Begrenzung auf 800 W Ausgangsleistung vom Wechselrichter (früher 600W) doch abgehandelt.
Niemand verbietet dir, die Panele eines BKW nachzuführen, so dass du bei passender Wetterlage über längere Zeit sogar deutlich mehr als die unter STC gemessene Leistung von den Modulen bekommst. Und was ist dann mit der Erwärmung? Von welcher thermischen Zeitkonstanten der in der Dämmwolle verlegten Leitung geht diese Vereinigung überhaupt aus?
Spätestens, wenn du einen Abluftwäschetrockner und einen Warmwasserboiler an einem Tag mit starker Bewölkung zusammen an der besagten Leitung betreibst, merkst du, dass die Argumentation ziemlich daneben liegt, weil dir dann grundsätzlich an solchen Tagen der LS entgegen springen würde. Oder wie viele Stunden muss der Verbrauch anliegen, damit der VDE rote Pickel im Gesicht bekommt?
Wenn man den Wechselrichter seine 800 W in einen Endstromkreis einspeisen lässt, ist die STC-Leistung der Module auch völlig irrelevant. Oder wenn die Panele in Ost-West-Anordnung stehen, liefern sie NIE gleichzeitig volle Leistung. Das schafft der VDE aber nicht in seinem Regelwerk abzubilden.
Da wird EIN Worst-Case Szenario zur Fußfessel für alle Kleinanlage und damit sicher verhindert, dass auch bei schwacher Sonneneinstrahlung (Bewölkung, niedriger Sonnenstand im Winterhalbjahr) sinnvoll PV-Erträge aus dem Wechselrichter heraus kommen (Stichwort: Over-Paneling). Dem Nutzer wird mit dieser Pauschalisierung jegliche Fähigkeit zum eigenen Denken abgesprochen - schade eigentlich.
Und bezogen auf den Steckverbinder dürfte es ziemlich egal sein, ob die 800 W des Wechselrichters von Panelen mit 960 Wp oder von welchen mit 2000 Wp kommen.
Kein Wunder, dass die Anmeldung von Anlagen im Marktstammdatenregister die tatsächliche Situation der Anlageninstallation so schlecht repräsentiert.
Warum wird meine Antwort auf diesen I... gelöscht ???
Was sagt die Mail, die dir geschickt wurde?
Es gab Vermutungen dass Andreas einen (KI?) Filter benutzt um bei bestimmten Begriffen Beiträge automatisch zu löschen.
Und bezogen auf den Steckverbinder dürfte es ziemlich egal sein, ob die
800 W des Wechselrichters von Panelen mit 960 Wp oder von welchen mit
2000 Wp kommen.
Aber wir willst du Wieland das Monopol wieder nehmen, die haben genügend teute Lobbyismus dafur betrieben, etwas musst du denen lassen damit sich das Geld wieder einspielt.
Da wird EIN Worst-Case Szenario zur Fußfessel für alle Kleinanlage und
damit sicher verhindert, dass auch bei schwacher Sonneneinstrahlung
(Bewölkung, niedriger Sonnenstand im Winterhalbjahr) sinnvoll PV-Erträge
aus dem Wechselrichter heraus kommen (Stichwort: Over-Paneling). Dem
Nutzer wird mit dieser Pauschalisierung jegliche Fähigkeit zum eigenen
Denken abgesprochen - schade eigentlich.
Genau. Ein WC-Szenario. Ab ins Klo und runter damit.
Ich sehe es ja genauso und habe deshalb auch 1,6kWp angeschlossen. Ich hätte auch mehr gemacht, aber das erlaubt der Platz nicht.
Demnächst kommen nochmal 1,6kWp auf's andere Vordach. Blöd nur, dass die Hoymiles eine so niedrige Eingangsspannung haben. 2s geht mit meinen Modulen leider nicht.
Max. Eingangsspannung: 140V
Anzahl MPP-Tracker: 4
MPPT-Spannungsbereich: 12V - 136V
Max. Eingangsstrom: 4 x 20A
Die 5KW Leistung erzielst du nur bei Eingangsspanung >>100V und nicht
bei Kleinspannung
stimmt, bei dem Model machen sie 2 Zellen in Reihe
Aber da kann der arme sonst auftragslose Elektriker ja auch keine 500€
für die Verlegung einer neuen Leitung incl. separater Sicherung, RCD und
Wieland Dose abzocken.
Sehe ich auch eher so. Die 4 Ampere wärmen da gar nichts auf.
Daher verstehe ich nicht, dass man nicht wenigstens 1500 W einspeisen darf, wovon man eben die Waschmaschine bedient und dann den kostbaren Strom nicht verschenken muss.
Die 4 Ampere wärmen da gar nichts auf.
Daher verstehe ich nicht, dass man nicht wenigstens 1500 W einspeisen
darf,
Angenommen du speist in einen Stromkreis ein, der mit 16A abgesichert ist. Dann hast du 3600W mögliche Leistung plus 800W vom BKW. Zwei 2,2 kW Heizlüfter laufen da also prächtig.
Ggf. auf einer 1,5mm² Leitung die noch mit Lüsterklemmen mehrfach irgendwie verknüppel ist.
Insofern ist eine Beschränkung durchaus sinnvoll, weil keiner weiß wie die Verteilung bei dem Anwender aussieht und was noch auf dem Stromkreis an Lasten hängt. 99% der Anwender kümmert das auch nicht, solange es nicht raucht oder die Sicherung fliegt wird eingeschaltet.
Wir gehen doch immer von einem technisch einwandfreien Zustand aus.
Das was schon erlaubt ist, also 10 Ampere auf jeden Fall, dann können da doch kna6unter 8 Ampere fließen.
Eben so viel, dass die WaMa läuft und der normale Hausstrom.
Das wären vielleicht 1000 Watt.
Ich glaube eher, dass das dem Erhalt des Verdienstes der Energieversorgern dienen soll.
Eure Diskussion ist völlig sinnbefreit. Es kommt nicht drauf an was elektrotechnisch richtig ist, es kommt drauf an, was in den Normen und vor allem im letzten Muster der TAB 2026 drinsteht.
"Steckersolargerät", wie der Name schon sagt steckerfertig bis 800VA Wechselrichterleistung und 960Wp Modulleistung geht mit Schuko-Stecker.
"Balkonkraftwerk" bzw. Kleinsterzeugeranlage mit 800VA Wechselrichterleistung und maximal 2kWp Modulleistung geht mit Einspeisesteckdose z.B. Wieland.
Alles darüber erfordert nach dem Muster der TAB 2026 den Einbau eines Zählers mit IMSys und Fernsteuerbarkeit, sonst Abregelung auf 60% Nennleistung oder Nulleinspeisung, auch wenn die Anlage weiterhin nur 800VA Wechselrichterleistung hat.
Daher verstehe ich nicht, dass man nicht wenigstens 1500 W einspeisen
darf, wovon man eben die Waschmaschine bedient und dann den kostbaren
Strom nicht verschenken muss.
Ich glaube, dass Du das Verbrauchsprofil einer Waschmaschine, Strom über Zeit, nicht verstanden hast.
Hallo Reiner!
Ich muss mich noch einmal für den wertvollen Tipp bedanken!
Das ist wohl wirklich so. Vielleicht nicht ganz so schlimm, aber schlimm genug. Und daher habe ich ein anderes System heraus gesucht. Das ist nicht nur Testsieger bei Stiftung Warentest gewesen, es ist auch noch einige hundert Euro günstiger. Allerdings scheinen da nicht die Halter für den Balkon dabei zu sein. Macht aber auch nichts, denn die anderen hätte ich auch umbauen müssen, da das kein Gitter ist, sondern Glasscheiben und sturmfest muss das auch sein, denn an der Küste weht ein anderer Wind.
Also vielen Dank für den Hinweis!
Es kommt nicht drauf an was elektrotechnisch richtig ist, es kommt drauf
an, was in den Normen und vor allem im letzten Muster der TAB 2026
drinsteht.
Was in der Norm und im Muster der TAB steht, hat für den Einzelfall nichts zu sagen. Entscheidend ist erstmal, was der Netzbetreiber des Niederspannungsnetzen in seinen unternehmensspezifischen Technischen Anschlussbedingungen (TAB) stehen hat.
Was in der Norm und im Muster der TAB steht, hat für den Einzelfall
nichts zu sagen. Entscheidend ist erstmal, was der Netzbetreiber des
Niederspannungsnetzen in seinen unternehmensspezifischen Technischen
Anschlussbedingungen (TAB) stehen hat.
Im Grunde ist das eine neue Diskussion, denn ich werde ein Komplettpaket nehmen und das entspricht aktuellen Regelungen.
Und daher habe ich ein anderes System heraus gesucht. Das ist nicht nur
Testsieger bei Stiftung Warentest gewesen, es ist auch noch einige
hundert Euro günstiger.
Hat das neue Pferd auch einen Namen? Der letzte Test ist wohl von 5/2025, was schon länger her ist. So ganz teile ich deren Beurteilung nicht.
"Steckersolargerät", wie der Name schon sagt steckerfertig bis 800VA
Wechselrichterleistung und 960Wp Modulleistung geht mit Schuko-Stecker.
"Balkonkraftwerk" bzw. Kleinsterzeugeranlage mit 800VA
Wechselrichterleistung und maximal 2kWp Modulleistung geht mit
Einspeisesteckdose z.B. Wieland.
Alles darüber erfordert nach dem Muster der TAB 2026 den Einbau eines
Zählers mit IMSys und Fernsteuerbarkeit, sonst Abregelung auf 60%
Nennleistung oder Nulleinspeisung, auch wenn die Anlage weiterhin nur
800VA Wechselrichterleistung hat.
wer will das wie kontrollieren? Hausdurchsuchung?
8 Platten auf dem Dach heißt ja noch lange nicht das 8 Platten am WR angeschlossen sind
wer baut das IMSys ein?
Bei mir ist der Sub vom Netzbetreiber nach 10min wieder gegangen, kein Empfang im Zählerkasten
Wg. TAB: Aber doch recht hilfreich, um ein Problem unlösbar zu machen.
Das hast du schön ausgedrückt.
Frank O. schrieb:
Und daher habe ich ein anderes System heraus gesucht. Das ist nicht nur
Testsieger bei Stiftung Warentest gewesen, es ist auch noch einige
hundert Euro günstiger.
Hat das neue Pferd auch einen Namen? Der letzte Test ist wohl von
5/2025, was schon länger her ist. So ganz teile ich deren Beurteilung
nicht
Irgendwann muss ich mich aber entscheiden. Und das was letztes Jahr gewonnen hat, kann heute nicht der letzte Mist sein.
Wie ich schon sagte, nicht für mich und die Dame fand das, was ihr als teuer empfindet, erstaunlich günstig. Der Einbau ist kostenlos, weil ich das mache.
Gut, Essen und Trinken kostet es dann wohl doch.
Kommt halt drauf an, ob das irgendwo auffällt. Spätestens wenn man Dir nachweisen kann, daß Du mehr als diese 800VA eingespeist hast (die Du vielleicht angemeldet hast), hast Du ein Problem.
Darfst auch nicht vergessen, die Messstellenbetreiber haben viele Datensätze von vielen 800VA-Anlagen. Die wissen recht genau wieviel eine Anlage mit 960Wp oder 2kWp in Deiner Gegend normalerweise so macht. Wenn Deine Anlage dann mit dem Doppelten heraussticht, bekommst Du wahrscheinlich Post.
Hausdurchsuchung?
Ausbau des Zählers wenn Du lange genug die Kooperation verweigerst und eine berechtigte Annahme besteht, daß Du da irgendwas betreibst, was so nicht erlaubt ist.
8 Platten auf dem Dach heißt ja noch lange nicht
das 8 Platten am WR angeschlossen sind
Stellt sich auch jeder 2kWp extra aufs Dach und benutzt die dann nicht,
vollkommen schlüssiges Argument.
Was Du machen könntest, 960Wp/2kWp als Balkonkraftwerk bzw. Kleinsterzeugeranlage mit 800VA Wechselrichter und den Rest als Inselanlage ohne Verbindung zum Stromnetz. Die Inselanlage darf dabei keinen Wechselrichter haben, der eine Einspeisung ins Stromnetz ermöglichen würde. Sonst wäre ein einfacher späterer Anschluss der Inselanlage ans Stromnetz möglich und das mögen manche Netzbetreiber nicht.
wer baut das IMSys ein?
Der Verteilnetzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber.
Bei mir ist der Sub vom Netzbetreiber nach 10min wieder gegangen,
kein Empfang im Zählerkasten
Das ist natürlich Pech, dann halt Abregelung auf 60% oder Du darfst Dich selbst drum kümmern, wie Du irgend eine Kommunikationsverbindung in Deinen Zählerkasten bekommst.
Irgendwann muss ich mich aber entscheiden. Und das was letztes Jahr
gewonnen hat, kann heute nicht der letzte Mist sein
Du mußt mir meine Fragen ja nicht beantworten, aber wenn jemand diesen Beitrag hier findet, wäre es hilfreich, daß er konkrete Angaben direkt erfahren würde. In dem (vermuteten) Test ist die zweitplatzierte Anlage minimal anders benotet und ca. 200 € günstiger. Man darf dem Pferd eben nicht nur ins Maul schauen ;-)
Der Einbau ist kostenlos, weil ich das mache.
Das hatte ich bislang anders in Erinnerung. Aber Du hast Recht, mach was Du willst.
Mur weil ich das noch nicht beantwortet habe, heißt es nicht, dass ich das verweigern will. Das vorher und jetzt habe ich auf dem Mobiltelefon geschrieben.
Ich muss erst wieder den Rechner anhaben.
Und im Moment habe ich keine Zeit dazu, da ich noch etwas zu tun habe.
Schreibe ich dir selbstverständlich noch.
Kommt halt drauf an, ob das irgendwo auffällt. Spätestens wenn man Dir
nachweisen kann, daß Du mehr als diese 800VA eingespeist hast (die Du
vielleicht angemeldet hast), hast Du ein Problem.
es geht nicht ums mehr eispeisen, macht ja auch wenig Sinn wenn man eh nichts dafür bekommt?
Es geht darum möglichst lange / oft im Jahr diese 800W zu haben
keine Ahnung wofür diese Panel-Leistungsbegrenzung gut sein soll?
Darfst auch nicht vergessen, die Messstellenbetreiber haben viele
Datensätze von vielen 800VA-Anlagen. Die wissen recht genau wieviel eine
Anlage mit 960Wp oder 2kWp in Deiner Gegend normalerweise so macht. Wenn
Deine Anlage dann mit dem Doppelten heraussticht, bekommst Du
wahrscheinlich Post.
Das wissen sie eben nicht. klar, max Grenze 800W - aber wieviel ich selber davon brauche, was mein Hausnetz braucht kann denen egal sein
Die werden sicher auch besseres zu tun haben als zu sagen "schau an, Du hast einen Kühlschrank und eine Fritzbox, kochst 3 x am Tag, Sonnenleistung waren nur 40% - Du hast gegenüber dem Schnitt zu wenig bezogen"
wer baut das IMSys ein?
Der Verteilnetzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber.
Bei mir ist der Sub vom Netzbetreiber nach 10min wieder gegangen,
kein Empfang im Zählerkasten
Das ist natürlich Pech, dann halt Abregelung auf 60% oder Du darfst Dich
selbst drum kümmern, wie Du irgend eine Kommunikationsverbindung in
Deinen Zählerkasten bekommst.
hier ist Netztbetreiber = Messstellenbetreiber
Ich muss da gar nichts machen, ihr Problem wenn sie es nicht hinbekommen
Die Anlage ist schon da, 24,9kWp , sie haben das Recht und eigentlich auch die Pflicht ihn einzubauen - ob sie es tun ist nicht mein Problem
Abgeregelt wird nichts
keine Ahnung wofür diese Panel-Leistungsbegrenzung gut sein soll?
Ich will mich gar nicht so sehr an dieser Randdiskussion beteiligen, aber ich bin ganz deiner Meinung.
Für mich würde ich auch Wege finden.
Was mich aber immer wieder wundert, die Bedenkenträger. Gehen die überhaupt noch aus dem Haus? So viel Angst kann doch ein Mensch gar nicht alleine haben.
Diese Dauerangst vor allem und jedem, da verpasst man das ganze Leben.
Da braucht es doch noch irgendwas um den Hausverbrauch zu erfassen?
Unten auf der Seite ist ein Smartmeter. Koste extra, das soll man wohl dazu kaufen.
Ich habe die heute angeschrieben, aber noch keine Antwort erhalten.
Da sind noch ein paar Dinge zu klären.
Daher definieren Elektrotechniker, was für einen Laien ok ist und ab
wann ein wissender Elektriker einen Blick drauf werfen sollte.
Ich glaube eher, dass das für die Strom produzierende Industrie immer noch ein gutes Geschäft bleiben soll.
Es gäbe sicher andere Maßnahmen die eine Überlastung des Hausnetzes ausschließt, selbst bei höherer Leistung. Und in meinen Augen war das auch schon sehr früh in den Grundstrukturen geplant.
Unten auf der Seite ist ein Smartmeter. Koste extra, das soll man wohl
dazu kaufen.
Ich habe die heute angeschrieben, aber noch keine Antwort erhalten.
Da sind noch ein paar Dinge zu klären.
schade, finde es nicht -genau das hätte ich mir gerne mal angesehen
Die Hersteller von so Mini-Akkus sagen immer "alles easy" - verschweigen das es diesen Zähler braucht
Wenn Du den vom Elektriker einbauen lässt stehen wohl noch mal 500€ auf der Uhr, dann noch Einbindung ins Wifi oder gar ein Kabel quer durchs Haus verlegen
Eigentlich sind Aussagen wie "Smarte Steuerung – optimiert Stromnutzung automatisch" schon Betrug?
Merkwürdig. Seit gerade eben stelle ich fest, dass das Smartmeter gar nicht mehr angeboten wird. Ich habe das auch nicht mehr über "Zubehör" gefunden.
Nur noch der Text ist da:
Erweitere dein System um einen Smart Meter
Ein Smart Meter wird verwendet um Lastspitzen eines Balkonkraftwerks zu verringern und den Stromverbrauch effizienter zu gestalten. Ein moderner Speicher wie die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist mit dem Anker SOLIX Smart Meter kompatibel und kann KI gesteuert Wetterdaten auslesen, um dir günstigere Stromtarife zu bieten.
Die Seite soll seriös sein. Ein bisschen zweifle ich daran.
Wenn Du den vom Elektriker einbauen lässt stehen wohl noch mal 500€ auf
der Uhr, dann noch Einbindung ins Wifi oder gar ein Kabel quer durchs
Haus verlegen
Eigentlich sind Aussagen wie "Smarte Steuerung – optimiert Stromnutzung
automatisch" schon Betrug?
Na ja, das bekomme ich wohl eingebaut, deshalb trift mich das nicht, aber du hast schon recht. Immerhin hatten sie zuvor noch drauf hingewiesen.
Die Arbeitsleistung ist ja heute immer das Problem. Diese Kosten sind einfach immer sehr hoch und da wird ein vermeintliches Geschäft schnell zunichte gemacht.
Möglich viel zu können ist wie ein zweites Gehalt.
Früher habe ich sogar auch noch Schuhe besohlt. Die Schuhe, wo es sich noch lohnt, die werde ich wohl nicht mehr ablaufen. Aber das Zeug habe ich auch alles noch und für kleine Lackreparaturen oder ähnliche Sachen hole ich das dann doch mal hervor.
Erweitere dein System um einen Smart Meter
Ein Smart Meter wird verwendet um Lastspitzen eines Balkonkraftwerks zu
verringern und den Stromverbrauch effizienter zu gestalten. Ein moderner
Speicher wie die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist mit dem Anker
SOLIX Smart Meter kompatibel und kann KI gesteuert Wetterdaten auslesen,
um dir günstigere Stromtarife zu bieten.
Die Seite soll seriös sein. Ein bisschen zweifle ich daran.
das ist alles mehr als unseriös - Lastspitzen, KI-gesteuert,...
Du schaust nach Sonnenuntergang TV-Hausverbrauch 500W - der "Akku" muss das wissen, 500W ins Netz speisen
Um 10 gehst ins Bett - Verbrauch nur noch 250W - also darf er nur noch 250W einspeisen - hier hilft nur messen, keine KI
Was in der Norm und im Muster der TAB steht, hat für den Einzelfall
nichts zu sagen. Entscheidend ist erstmal, was der Netzbetreiber des
Niederspannungsnetzen in seinen unternehmensspezifischen Technischen
Anschlussbedingungen (TAB) stehen hat.
Also ich beziehe mich da auf den Anbieter:
Vereinfachung der Balkonkraftwerk-Nutzung durch das Solarpaket 1 – Das gilt in Deutschland auch 2026
Das Solarpaket 1 erleichtert seit 2024 die Nutzung von Balkonkraftwerken durch weniger Bürokratie und dies gilt auch 2026. Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist nicht mehr erforderlich, und die Registrierung im Marktstammdatenregister wurde stark vereinfacht.
Eine weitere Neuerung ist die Anhebung der Leistung auf eine 800 Watt Grenze (zuvor 600 Watt), wodurch die Installation unkomplizierter wird, da keine zusätzlichen technischen Anpassungen notwendig sind.
Wichtig zu beachten ist aber, dass du dein Balkonkraftwerk trotz des Wegfalls der Anmeldung beim Netzbetreiber, registrieren musst. Diese geschieht über das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (MaStR).
Jetzt ist auch klar wieso der andere weg ist. Da gibt es jetzt einen neueren.
Klar muss man messen.
Übrigens danke für den Link! Das ist auch interessant.
Wenn ich die Preise sehe und noch günstiger von euch gehört habe, werde ich das wohl auch bei mir machen, vorausgesetzt der Vermieter stimmt meinem Ansinnen zu. Ich muss dann zunächst eine Stecdose auf dem Balkon installieren.
Jetzt ist auch klar wieso der andere weg ist. Den musste man sicher hart
verdrahten.
Klar muss man messen.
bei einem Kollegen - ich hatte ihm einen in der Firma übrigen kleinen 3000W-WR nebst 5kWh Akku mitgegeben, wir wollten wissen wie einfach das geht
Wir erfassen bei ihm den Hausverbrauch nur per SML am bereits vorhandenen digitalen Zähler
Rechne ich mal alles zusammen in Deinem Beispielfall
4 x PV-Panel, je 60€ 240€
1 x Hoymiles HM-1600 140€
1 x Pylontech Akku 3,5kWh 580€
1 x Victron MP2-3000GX 480€
1 x Bastelkram / Tasmota 100€
sind dann 1540€ - klar fast das Doppelte wie dieses "Wunderwerk" - aber halt auch eine ganz andere Kategorie
Viele vergessen bei diesen Wunderakkus - wie bekomme ich die PV-Kabel vernünftig zum Akku
Rechne ich mal alles zusammen in Deinem Beispielfall
Ja sicher!
Deshalb habe ich diesen Beitrag auch aufgemacht.
Technisch kann ich das sicher besser, als Tausende die ihre Anlagen aufgebaut haben. Aber wenn man das Zeug noch nie in den Händen hatte, dann gibt es immer Fallstricke. Und da ich dafür fast 500 Kilometer (hin und zurück) fahren muss und mit Ultimate (zuletzt bei 2,72 Euro tanken müssen), möchte ich natürlich nicht mehrfach dort hinfahren.
Ist zwar sehr schön dort und ich darf da auch sonst hin (habe ich aber noch nie wahr genommen), aber hier habe ich mein ganzes Werkzeug und irgendwas fehlt letztlich immer.
Übrigens hatte das alte Smartmeter auch induktive Klemmen.
Du willst ernsthaft da ein mal hinfahren, alles nötige Werkzeug im Kofferraum haben? Vergiss es und lass es
Diverse Bekannte hatten mich oft auch um Hilfe gebeten und ich habe auch schon vielen Menschen geholfen, PV, Wasser, Strom, Torantrieb,...
Aber es war immer Hilfe - nicht "ich war der billige Handwerkerersatz"
Um so Dinge wie Kabelkanäle sägen und anbringen, Löcher durch Wände bohren usw musste ich mich nie kümmern
Am Ende gar noch den Dreck weg machen sonst wird gejammert?
Es ging immer um die letzten 5% wo das Fachwissen fehlt
Die 95% davor, wo man schwitzt, es dreckig wird durften sie - evtl. nach Anleitung - schön selber machen
Super spannendes Projekt, lass dich nicht entmutigen, und lass mal hören wie es weiterging. Die Preise sind ja echt sensationell, im Vergleich mit dem was man vor ein paar Jahren angeboten bekommen hat.
Aber es war immer Hilfe - nicht "ich war der billige Handwerkerersatz"
Das war ich früher oft. Jetzt bin ich eh nicht mehr gesund und das mache ich nur noch für ganz spezielle Leute.
Zweimal werde ich wohl hin müssen.
Teneriffa muss ich auch noch mal hin. Das wird bestimmt wesentlich schwieriger.
es geht nicht ums mehr eispeisen, macht ja auch wenig Sinn wenn man eh nichts
dafür bekommt? Es geht darum möglichst lange / oft im Jahr diese 800W zu haben
Der Zähler misst trotzdem, wieviel Du gegen die Verbrauchsstromrichtung ins Netz eingespeist hast.
Und wenn Du schreibst, Du hast Dir da 24,5kWp irgendwo hingestellt... Soll ich ernsthaft glauben, daß da ein 800W Wechselrichter dran ist?
keine Ahnung wofür diese Panel-Leistungsbegrenzung gut sein soll?
Das hat niemand, der sich ein wenig mit der Materie auskennt. Aber es steht halt so in den Normen und Gesetzen drin, da kannste machen nix. Ich weiß auch nicht, wieso ich ein paar km von hier entfernt auf einer vierspurigen und in der Mitte baulich getrennten Bundesstraße nur 70 fahren darf. Woanders darf man auf so einer Straße 130 fahren, nur hier nicht. Ist natürlich doof, aber wenn ich da trotzdem 130 fahre, zahle ich am Ende auch dafür.
Diese Solarmodule, haben die immer einen Rahmen und vor allem, haben die auch schon immer einen Steckeranschluss?
Wenn die einen Steckeranschluss haben, kann man das lesen welches System es ist oder gibt es nur ein System?
Diese Stecker und Leitungen kann man doch bestimmt auch einzeln kaufen und selbst konfektionieren?
Ich erinnere mich, dass bei Solar irgendwo eine Diode dazwischen muss. Ist das in den Modulen schon verbaut oder muss ich da etwas vorsehen?
Meine Meinung: Nulleinspeisung und der ganze Klumpatsch drum herum
lohnen in der Regel nicht.
Es wäre hilfreich, ein Verbrauchsprofil zu haben, das die Grundlast zeigt. Eine Anlage auf Spitzenlast auszulegen, erzeugt nur unnötig Kosten. Wer weiß denn, ob überhaupt eine WLAN Verbindung vom Zählerkasten (Klappe zu, Affe tot) zur Wohnung zustande kommt?
Meine Meinung: Nulleinspeisung und der ganze Klumpatsch drum herum
lohnen in der Regel nicht.
Es wäre hilfreich, ein Verbrauchsprofil zu haben, das die Grundlast
zeigt. Eine Anlage auf Spitzenlast auszulegen, erzeugt nur unnötig
Kosten. Wer weiß denn, ob überhaupt eine WLAN Verbindung vom
Zählerkasten (Klappe zu, Affe tot) zur Wohnung zustande kommt?
Ein Akkussystem, dessen gespeicherte Energie zu 50% umsonst eingespeist wird lohnt sich nicht.
Der Akku amortisiert sich nur dann, wenn er dazu benutzt wird den Eigenverbrauch zu decken. Du also zwischen 22 und 35 ct. pro kWh sparst.
Um das zu erreichen machst du den Akku entweder so klein, dass er über Nacht gerade so die untere Grenze der Grundlast abdeckt, oder du machst ihn größer und hast eine Nulleinspeisungs Regelung.
Wenn du dazu allerdings einen Elektriker brauchst der dir eine zusätzliche Verbrauchsmesseinrichtung installiert, dann dürfte die Amortisation in weite Ferne rücken.
Wie schnell sich eine Solaranlage amortisiert wenn man sie zum Eigenbedarf errichtet, hängt davon ab, wie hoch die eigenen Stromkosten sind. Angenommen Du zahlst nur 60..70 Euro im Monat an Strom, dann kannst auch nur maximal diese 60..70 Euro einsparen, abzüglich der Grundgebühr.
Diese Solarmodule, haben die immer einen Rahmen und vor allem,
Nein, gibt auch flexible, allerdings absolut nicht zu empfehlen. Die Dinger sind bei weitem nicht so haltbar wie angepriesen, sondern meistens nach 2..3 Jahren ein Totalschaden, dazu sind sie auch noch unverschämt teuer und liefern weniger Strom als "echte" Solarmodule.
haben die auch schon immer einen Steckeranschluss?
Nein. Früher(tm) war nur Festanschluss einer Solaranlage erlaubt.
Wenn die einen Steckeranschluss haben, kann man das lesen welches
System es ist oder gibt es nur ein System?
Gibt mehrere. Immer eines oder zwei Solarmodule mit maximal 960Wp Gesamtleistung und ein maximal 800VA starker Wechselrichter.
Diese Stecker und Leitungen kann man doch bestimmt
auch einzeln kaufen und selbst konfektionieren?
Theoretisch und handwerklich ja, praktisch aber nein weil diese Anlage dann streng genommen nicht mehr als steckerfertig gilt. Die steckerfertigen Anlagen sind mit all ihren Bestandteilen zusammen geprüft und zugelassen, wenn man sich was selbst baut, ist es das nicht.
Ich erinnere mich, dass bei Solar irgendwo eine Diode dazwischen muss.
Ist das in den Modulen schon verbaut oder muss ich da etwas vorsehen?
Kümmer Dich bei einem Balkonkraftwerk oder Steckersolargerät nicht drum. Bei letzterem dürfte man streng genommen gar keine Diode einbauen (könnte sein, daß es dann kein steckerfertiges Steckersolargerät mehr ist wenn man dran rumbaut) und bei ersterem hat man nicht mehrere Strings, die man evtl. parallelschalten müsste. Da kümmert sich der Wechselrichter alleine drum.
Die Dioden für die Überbrückung bei Verschattung sind in den Modulen integriert.
Da ihr hier eure eigene Diskussion führt und meine neuen Fragen nicht beantwortet (was aber nicht schlimm ist) habe ich schon wieder etwas mehr gelesen.
Die Kabel sind jetzt klar, die haben wohl alle MC4-Stecker, kann man auch selbst passend anfertigen.
Im Moment, da ich jetzt schon viel gelesen habe, tendiere ich doch eher dazu das selbst zusammenzustellen. Es sind doch sowieso fertige Komponenten, mit genormten Steckern und die Balkonhalterung, selbst wenn ich da etwas Fertiges bekomme, muss ich das eh für die Befestigung an diese Glasscheiben anpassen. Oben wird das noch passen, aber mindestens ein Querstrebe muss da rein, sodass ich die an den Zwischenpfosten befestigen kann.
Seht ihr das auch vielleicht als die bessere Vorgehensweise an und gibt es da keine rechtlichen Einschränkungen?
Die Dioden für die Überbrückung bei Verschattung sind in den Modulen
integriert.
Vielen Dank Ben!
Dein Beitrag kam kurz vorher, aber du hast schon die neuen Fragen zum Teil beantwortet.
Es ist auch sehr schön, dass du wirklich die Fragen beantwortet hast, das ist hier leider nicht immer der Fall.
Ein Akkussystem, dessen gespeicherte Energie zu 50% umsonst eingespeist
wird lohnt sich nicht.
Moin Udo!
Die Frage ist zumindest für mich und die Dame längst geklärt.
Geht für mich nur noch um die eher technischen und rechtlichen Details. Wobei ich bei den rechtlichen Sachen sicher die Kirche im Dorf lassen werde. Nenne ich immmer "Mut zur Lücke".
Die Kabel sind jetzt klar, die haben wohl alle MC4-Stecker, kann man
auch selbst passend anfertigen.
Kauf dir Stecker und 4mm² Kabel, sowie eine passende Crimpzange und so rin Öffnungswerkzeug.
Das hat bei mir aller prima zusammengepasst.
In der Regel haben die Balkonkraftwrke entweder zwei oder sogar 4 MPPT Eingänge, so dass man bei 4 Solarmodulen entweder zwei parallel oder jedes einzeln anklemmt.
Die Kabel die bei so einem Komplettset dabei sind reichen von der Länge her meist nicht für die jeweilige Installationssituation.
Wenn Du es selbst zusammenstellst, dann geh auf 2kWp Modulleistung und lass Dir eine Einspeisesteckdose (mit Endstromkreis) installieren. Da kommst Du schon durch den Eigenbau nicht drum herum. Die Erleichterung mit dem Schuko-Stecker gilt nur für steckerfertige Anlagen und ich weiß nicht, ob es auch einzelne "steckerfertige Wechselrichter" gibt, an die man dann selbst ausgewählte Module anschließen darf. Außerdem machen die 2kWp echt Sinn, vor allem in den Zeiten wo keine Sonne scheint und im Tal der Tränen (auch bekannt als Winter, Ende November bis Februar kommt nur sehr wenig aus der PV).
Im Moment, da ich jetzt schon viel gelesen habe, tendiere ich doch eher
dazu das selbst zusammenzustellen. Es sind doch sowieso fertige
Komponenten, mit genormten Steckern
Ein Wechelrichter an Solarpanels anzuschliesst ist plug & play.
Einen Akku aus Einzelzellen zu verpacken mit BMS und richtig mit MPPT Lader und Wechselrichter zu verheiraten und auf Nulleinspeisung des teuren Akkustroms zu regeln damit der auch die Nacht durchhält ist so kompliziert, daß nicht mal die Fertigangebote bisher eine ordentliche Lösung haben, z.B. kann man oft nicht vorgeben ob man den Akku nur zu 80% nutzen will zur Lebensdauerverlängerung, oder vorgeben daß zumindest 30% Restladung erhalten bleiben soll um Notstrom bei Stromausfall vorzuhalten.
z.B. kann man oft nicht vorgeben ob man den Akku nur zu 80% nutzen will
zur Lebensdauerverlängerung
das ist bei den, üblicherweise genutzten, LFP Akkus auch gar nicht nötig. Viel wichtiger wäre: den Akku nicht schon am Morgen um 8 auf 100% zu laden und dann bis abends dort zu halten. Da ist es sinnvoller, ihn erstmal nur auf 50% zu laden und dann, je nach zu erwartendem Tagesertrag, idealerweise so auf 100% zu laden, dass er nur eine möglichst kurze Zeit auf 100% Ladestand verweilt.
Die selbstgebaute Nulleinspeisung schließt sich praktisch aus, das ist das Problem.
So wie ich das mitbekommen habe, dürfen nur Steckersolargeräte ohne Akku mit dem normalen Schuko-Stecker angeschlossen werden. Dafür könnte man sich problemlos eine Nulleinspeisung bauen, indem man Messeinrichtungen wie Shelly Zwischenstecker benutzt (auch einen für den Wechselrichter) und die Leistung passend regelt, daß die Summe aus Verbrauch der Geräte minus Leistung des Wechselrichters Null ergibt. Das macht aber keinen Sinn, außer daß man dann keinen Strom an das EVU verschenkt wenn man dem das nicht gönnt und sich extra dafür solchen Aufwand machen möchte.
Mit Akku braucht man schon mal mindestens eine Einspeisesteckdose wie bspw. Wieland, dazu den nötigen Endstromkreis und einen Elektriker, der diese Dose installiert. Und wenn der schon mal da ist, kann der auch gleich eine kompatible 3phasige Leistungsmessung in die Unterverteilung einbauen. Shelly (Pro) 3EM wird da gerne genommen, Vorsicht bei den Geräten mit integrierten Wandlern, die haben teils große Probleme mit der Messgenauigkeit. Mit dieser Messeinrichtung kriegt man dann problemlos eine Nulleinspeisung bis 800VA hin (Voraussetzung Messeinrichtung und Wechselrichter kommen miteinander klar). Also das ist technisch überhaupt kein Problem und sollte soweit ich bei diesem Normenwirrwarr noch durchblicke auch erlaubt sein (wenn der Anschluss eines Akkus erlaubt ist, dürfte nichts dagegen sprechen, den mit Nulleinspeisung zu betreiben) - aber man darf es eben nicht selbst bauen.
Wer wirklich Selbstbau ohne Anschlussprobleme will: Inselanlage. Achtung hierbei, die Aufstellung der Module muss den Normen entsprechen und es darf keine Verbindung zum Stromnetz bestehen oder einfach hergestellt werden können. Also kein Hybridwechselrichter, den man einfach an das Stromnetz anschließen könnte, kein Nachladen der Akkus aus dem Netz, keine Nulleinspeisung. Sondern brav die damit zu versorgenden Geräte vom Stromnetz trennen und in die Inselanlage einstöpseln. Viele VNB erlauben sowas inzwischen unter Verwendung eines trennenden Umschalters (mit trennender Neutralstellung), aber den müsste man sich auch in die Unterverteilung einbauen lassen weil man da nicht selbst dran darf.
Diese Stecker und Leitungen kann man doch bestimmt
auch einzeln kaufen und selbst konfektionieren?
Theoretisch und handwerklich ja, praktisch aber nein weil diese Anlage
dann streng genommen nicht mehr als steckerfertig gilt. Die
steckerfertigen Anlagen sind mit all ihren Bestandteilen zusammen
geprüft und zugelassen, wenn man sich was selbst baut, ist es das nicht.
wie soll das bei der oben gezeigten "Komplettanlage" gehen?
Die Kabel an den Zellen sind ca.1m lange - kommen hinten links und rechts an der langen Seite raus
Vielleicht reicht es wenn man diesen "Akku" genau mittig hinter den Zellen positioniert - selbst das bezweifle ich
Selbstverständlich braucht es hier MC4-Verlängerungen die man zukaufen oder selber anfertigen muss
Mit Akku braucht man schon mal mindestens eine Einspeisesteckdose wie
bspw. Wieland, dazu den nötigen Endstromkreis und einen Elektriker, der
diese Dose installiert.
Warum den Elektriker? Man muss doch nur noch alles in MaStR eintragen. Kommt das jemand prüfen und wenn ja, wenn alles den Normen und Vorschriften entspricht, was können die dann sagen?
Und wieso noch solch eine Dose. Überall steht, dass du das an eine normale Steckdose anschließen kannst und darfst.
Er glaubt, für Nulleinspeisung müsse man einen extra Zähler installieren, und für diese Erweiterung der bestehenden Elektroinstallation braucht man in D halt einen Elektriker.
Es gibt sber auch den Weg auf den bestehenden rlrktronischen Zahler einen Aufsatz zu kleben, der die Zählimpulse an den Wechselrichter eeiterleitetbzw. den S0 Ausgsng zu nutzen.
Dann muss man den 800W Wechselrichter mit Akku und PV Modulen nur in eine Steckdose stecken, und das geht ohne Elektrikeraufzrag (dessen Kosten so sberwitzig sind dass sie fas Projekt nutzlos machen).
Er glaubt, für Nulleinspeisung müsse man einen extra Zähler
installieren, und für diese Erweiterung der bestehenden
Elektroinstallation braucht man in D halt einen Elektriker.
Moin Michael!
Von Nulleinspeisung war nie die Rede. Nur so viel eigenen Strom nutzen wie möglich. Nulleinspeisung wäre gar nicht möglich, selbst wenn man ordentlich viel Speicher hätte.
Es geht im Wesentlichen darum, dass in der Abwesenheit möglichst kein Strom aus dem Netz gebraucht wird und in der Anwesenheit natürlich auch noch etwas Strom gespart wird.
Ein paar Sachen, wie die Stecker und Kabel, werde ich extern bestellen, den Shelly (alles andere geht nicht in der Konstellation) auch, Sicherungen und ein bisschen Kleinmaterial, dann bin ich jetzt ca. bei 1300-1400 Euro maximal.
Heute Morgen rief mich eine Dame aus der Frima Green Solar an und wir klärten die offenen Punkte. Die Eignerin fährt am Wochenende hin (ich habe keine Lust) und sie bekommt noch ein paar Aufträge, was sie alles messen muss und wie die Sonne verläuft. Dann kann ich das alles nächste Woche bestellen und in Kürze einbauen.
War aber schon einiges zu lesen, wenn man sich noch gar nicht aktiv mit dem Thema beschäftigt hat.
Aber von Akku, und Akkustrom ins Netz einzuspeisen wäre doof.l, der ist
viel zu teuer.
Also bleibt nur eine Einspeiseregelung, genau so viel Strom zu erzeugen,
wie fas Haus selbst gerade braucht.
Ja klar!
Aber wenn du 2 Wochen (oder länger) gar nicht da bist, dann kannst du die Leistung in den Zellen verbrennen oder du lässt was ins Netz. Wenn es auch fast kein Geld gibt oder sogar gar kein Geld, dann doch lieber ins Netz. Dann kann man wenigstens sagen, dass man für die Allgemeinheit Strom erzeugt. ;-)
Spaß beiseite, das ist doch unterm Strich egal, die Hauptsache bleibt, dass sie ihre Betriebskosten senken kann.
Es gibt sber auch den Weg auf den bestehenden rlrktronischen Zahler
einen Aufsatz zu kleben, der die Zählimpulse an den Wechselrichter
eeiterleitetbzw. den S0 Ausgsng zu nutzen.
Das ist für eine Nulleinspeisungsregelung aber viel zu träge. Und ausserdem muss man dafür erstmal einen digitalen Zähler haben, den man in manchen Gebieten erst bekommt, wenn man eine PV Anlage anmeldet. :) Das kann man allenfalls für die Verbrauchsmessung im allgemeinen nutzen. (Dafür ist das ja auch gedacht)
Ein paar Sachen, wie die Stecker und Kabel, werde ich extern bestellen,
den Shelly (alles andere geht nicht in der Konstellation) auch,
Sicherungen und ein bisschen Kleinmaterial, dann bin ich jetzt ca. bei
1300-1400 Euro maximal.
Diese Kosten werden sich wohl nicht rentieren. Fraglich ist auch, ob vier PV-Module notwendig sind. Was auch immer "der Shelly" sein soll, den brauchst Du nicht. Kläre, daß der zu verwendene Akku genau die Grundlast einspeist und die nominell 800 W direkt ausgibt, wenn er voll ist. Da gibt es Akkus, die von Hause aus schon auf einen brauchbaren Wert 100 - 200 W eingestellt sind und ohne App direkt verwendet werden können.
Es gäbe die einfache Möglichkeit mit einem OBI-Teil den Grundverbrauch zu ermitteln Beitrag "Obi Energie-Tracker (15 €) von der Cloud befreit" und dann die Anlage gezielt zu konfigurieren. Das ist aber schon eher etwas für Geizhälse ;-)
Dann muss man den 800W Wechselrichter mit Akku und PV Modulen nur in
eine Steckdose stecken, und das geht ohne Elektrikeraufzrag
Den Shelly (Pro 3EM ? o.ä.) - was soll der überhaupt machen - wird wohl der Elektriker verdrahten müssen oder wie hattest du das gedacht?
Immerhin muss der im Verteiler direkt an die Netzspannung angeklemmt werden. Den gibt es nicht zum "in die Steckdose stecken".
Aber das ist nicht das was das Wort Nulleinspeisung betrifft.
Das verstehe ich darunter und das Internet auch:
Unter Nulleinspeisung versteht man den Betrieb einer Photovoltaikanlage oder eines Balkonkraftwerks, bei dem der erzeugte Solarstrom ausschließlich im eigenen Haushalt verbraucht oder im Akku gespeichert wird. Ein intelligenter Zähler (Smart Meter) misst den aktuellen Bedarf in Echtzeit, sodass der Wechselrichter die Leistung so drosselt, dass kein überschüssiger Strom ins öffentliche Netz fließt.
Diese neuen Speicher scheinen aber auch trotzdem im Netz zu speicher. Ob und wie man das alles einstellen kann, werde ich sehen, wenn alle da ist, angebaut und läuft.
Das ist für eine Nulleinspeisungsregelung aber viel zu träge.
Nein, du willst ja nur den Akku davor schützen, einen relevanten Anteil seiner Ladung ins Netz abzugeben. Nicht kein Milliwatt rückwärts fliessen zu lassen.
Und
ausserdem muss man dafür erstmal einen digitalen Zähler haben,
Nicht unbedingt, es gab auch Ferraris mit Zählausgang. Aber digitale sollten inzwischen Standard sein (die nicht 40 Jahre geeicht halten sondern nur 10, kein Fortschritt).
Danke! So etwas hatte ich eigentlich gesucht.
Aber da die Sonne im Moment noch kräftig scheint, braucht sie nur auf den Balkon gucken.
Da ist eigentlich nur die Frage offen, ob auf einer Seite oder über Ecke. Aber auch das ist im Grunde mittlerweile egal, weil ich Meterware an Kabeln bestellen werde und die 100 Meter (2x50 Meter) werden reichen. Die Module müssen alle einzeln angeschlossen werden.
Da gibt es Akkus, die von Hause aus schon auf einen brauchbaren Wert 100
200 W eingestellt sind und ohne App direkt verwendet werden können.
Unzureichender Krampf.
Aber das ist halt was der Hersteller billigst realisieren kann ohne wirklich zu zählen was das Haus verbraucht. Er überlässt dann die Probleme dem Kunden.
Den Shelly (Pro 3EM ? o.ä.) - was soll der überhaupt machen - wird wohl
der Elektriker verdrahten müssen oder wie hattest du das gedacht?
Immerhin muss der im Verteiler direkt an die Netzspannung angeklemmt
werden. Den gibt es nicht zum "in die Steckdose stecken".
Moin Rainer!
Der ist maßgeblich für die Steuerung von Speicher/WR.
Der "Elektriker" bin ich in diesem Fall. Das kann ich alles selbst und schon mehrfach ganze Installationen gemacht. Natürlich nach allen Regeln und da kannst du nicht einmal das Drehmoment für die Klemmen bemängeln. Ich mache solche Sachen immer so, dass das im Zeifel noch pingliger und korrekter ist, als wenn das der entsprechende Fachmann macht.
Also braucht niemand Bedenken haben.
Danke! So etwas hatte ich eigentlich gesucht.
Aber da die Sonne im Moment noch kräftig scheint, braucht sie nur auf
den Balkon gucken.
es gibt auch Seiten wie Solcast, da kann man die Größe der Anlage und die Ausrichtung nebst dem Standort eingeben und erhält dann eine Vorhersage, was die Anlage vorr. am Tag erzielen wird. Da dies aber Wetterabhängig ist, geht das natürlich nicht fürs ganze Jahr sondern nur wenige Tage im Voraus.
Nein, du willst ja nur den Akku davor schützen, einen relevanten Anteil
seiner Ladung ins Netz abzugeben. Nicht kein Milliwatt rückwärts
fliessen zu lassen.
Nicht unbedingt, es gab auch Ferraris mit Zählausgang. Aber digitale
sollten inzwischen Standard sein (die nicht 40 Jahre geeicht halten
sondern nur 10, kein Fortschritt).
Wir leben hier in Deutschland! Meine Eltern haben erst letztes Jahr einen neuen, digitalen Zähler erhalten, nachdem sie 1,5 Jahre vorher ein BKW angemeldet haben. In der Zeit hat sich der alte Zähler tagsüber ab und an auch mal rückwärts gedreht. Hätten sie die Anlage nicht geschenkt bekommen, hätte sie sich in der Betriebszeit bis zum Zählertausch schon amortisiert. Ist aber eine Anlage ohne Speicher.
Nicht alles was man KANN ist auch erlaubt. Ich könnte auch eine Unterverteilung neu bauen, so daß man hinterher keinen Fehler findet. Aber da ich kein gelernter Elektriker bin oder welche Zertifizierung man dafür auch immer brauchen mag, darf ich es leider nicht, egal wie gut ich es kann.
Das Shelly (Pro) 3EM) misst den aktuellen Stromfluss in der Verteilung, also das was der Zähler des EVU auch sieht, aber mit offener Schnittstelle und einmal pro Sekunde (zumindest beim Shelly). Für eine Nulleinspeisung muss man das mit möglichst hoher Geschwindigkeit und Genauigkeit messen und ausregeln. Wenn das zu langsam erfolgt, dann senkt das den finanziellen Ertrag. Bei einer kurzen Lastspitze würde man am Anfang den Strombezug bezahlen bevor der Wechselrichter seine Ausgangsleistung hochgefahren hat und nach dem Abschalten dieser Last bekommt man kein Geld für den Strom, der eingespeist wird bis der Wechselrichter seine Leistung wieder reduziert hat.
Was auch immer "der Shelly" sein soll, den brauchst Du nicht.
Der Shelly ist ein Smartmeter und der wird nicht unbedingt gebraucht, weil der Speicher im Grunde alles selbst macht, aber er ist sinnvoll, um die Anlage möglichst optimal zu nutzen. Und bei ~100 Euro Kosten (Mit Sicherungen und Kleinkram) ist das sicher eine gute Investiton.
Der Shelly ist ein Smartmeter und der wird nicht unbedingt gebraucht,
weil der Speicher im Grunde alles selbst macht
Blödsinn. Wie soll der Speicher bitte ohne irgend eine ausreichend schnelle Messeinrichtung wissen, wieviel Leistung er einspeisen soll?
Speicher macht schon Sinn, sonst bringt das normale Balkonkraftwerk nicht viel, weil tagsüber wo man auf Arbeit ist, nur wenig Strom verbraucht wird. Abends wenn man nach Hause kommt scheint schon keine Sonne mehr. Bißchen besser wirds wenn man Verbräuche planen (z.B. Waschmaschine programmieren) kann oder tagsüber jemand zuhause ist.
Danke erstmal für die Informationen im zweiten Absatz, das ist sehr informativ. Die Dame von Greensolar sagte heute Morgen, dass das der Shelly sein muss (oder sollte), denn der funktioniert mit dem Speicher/WR.
Zum ersten Absatz, ich habe da überhaupt keine Angst.
Selbst wenn jemand fragen würde wer das eingebaut hat, dann sage ich, dass das ein Elektriker war. Die werden und können (oder auch dürfen) keine DNS von dem Menschen verlangen (du siehst, ich übertreibe absichtlich).
Ich muss das nicht benennen und schon gar nicht, wenn keine Fehler festgestellt werden.
Außerdem ist das eine Eigentumswohnung. Dazu kommt, dass das mit der Anmeldung ziemlich einfach geworden ist. UND! Eine Rechnung für einen Elektriker kann niemand, absolut niemand und in absolut keinem Fall, verlangen.
Ich bin jetzt sicher nicht einer der großen Weisen in PV geworden, aber das was für diese Aktion nötig ist, das weiß ich nun ziemlich genau.
Ich habe die letzten Tagen einige Stunden mit dem Studium verbracht. Und Angst ist was, das ich nicht kenne.
Der Shelly ist ein Smartmeter und der wird nicht unbedingt gebraucht,
weil der Speicher im Grunde alles selbst macht, aber er ist sinnvoll, um
die Anlage möglichst optimal zu nutzen. Und bei ~100 Euro Kosten (Mit
Sicherungen und Kleinkram) ist das sicher eine gute Investiton.
So ein Teil hatte ich mal probehalber. Das WLAN Signal schaffte es nicht aus dem Zählerkasten heraus. Auch Repeater brachten es nicht. Vielleicht haben Eigner von Holzhäusern bessere Erfahrungen damit.
Das WLAN Signal schaffte es nicht aus dem Zählerkasten heraus.
Also ich hatte schon mit verschiedenen anderen Shellys gespielt und da ging das WLAN ziemlich weit. Aber zur Not hat der auch einen Netzwerkanschluss. Das wäre zwar blöd mit dem Kabel, aber nicht unmöglich.
Danke für den Link, aber ich habe mich schon für Anbieter und System entschieden.
So ein Teil hatte ich mal probehalber. Das WLAN Signal schaffte es nicht
aus dem Zählerkasten heraus. Auch Repeater brachten es nicht. Vielleicht
haben Eigner von Holzhäusern bessere Erfahrungen damit.
naja, ich hab meine via LAN angebunden. Das funktioniert zuverlässig und Problemlos.
naja, ich hab meine via LAN angebunden. Das funktioniert zuverlässig und
Problemlos.
Ist immer das Beste.
Hier bei mir habe ich eine Siemens Logo im Anschlusskasten, aber die FB im Raum dahinter. Dort wollte ich keine Löcher bohren und habe von TP-Link so ein Teil, das man verschiedenen konfigurieren kann, quasi auch als "WLAN-Kabel".
Einmal war das am Anfang abgestürzt und seit Jahren nicht mehr.
Will sagen, Möglichkeiten gibt es immer.
Und bei der Eignerin kann ich das sowieso machen wie ich es für richtig halte. Sie weiß, dass es immer die beste Möglichkeit ist, wenn ich was mache, die zur Verfügung steht.
Vielleicht noch ein Nachtrag, was man ohne Shelly (aber mit Speicher) machen könnte: Blindflug mit 100..150W konstanter Einspeisung so lange wie möglich. Sollte im Bereich des Grundbedarfs liegen und evtl. die Spitzen des Kühlschranks mit abdecken.
Bei mir braucht IT und Messtechnik (paar Shellys) ca. 25W wenn niemand zuhause ist. Der Kühlschrank kommt zeitweise mit 100W hinzu.
Nachteil ist dabei, daß man in der Zeit wo der Kühlschank-Verdichter nicht läuft 100W zu viel einspeist, die man nicht vergütet bekommt - das ist vor allem im Winter schon ärgerlich, weil da macht auch eine 2kWp-Anlage nicht mehr viel.
Mit dem WLAN-Signal des Shellys aus dem Verteilerkasten hatte ich noch kein Problem.
Edit: Den Zendure 800W Speicher würde ich persönlich mit Vorsicht genießen. Die Dinger sind (leider wie alle diese Kompaktspeicher) sehr teuer und man liest immer wieder von Defekten bei dem Ding.
Edit: Den Zendure 800W Speicher würde ich persönlich mit Vorsicht
genießen. Die Dinger sind (leider wie alle diese Kompaktspeicher) sehr
teuer und man liest immer wieder von Defekten bei dem Ding.
Der ist gut! Natürlich kann man immer alles irgendwo lesen ;-)
Das gezeigte Teil kostet ca. 329 €, hat nominell ca. 2 kWh (eff. wohl 1,6 kWh), den Wechselrichter integriert und bietet diverse Modi. Dafür bekommst Du nicht einmal das Material zusammengekauft. Zwei PV-Module dazu und an die Steckdose gesteckt: fertig.
Wenn ich nicht gerade andere Sachen zu tun hätte, würde ich mir das 'Spielzeug' mal 14 Tage hinstellen, um selber zu beurteilen, was damit los ist.
Ausgangslage:
Es ist für eine Ferienwohnung, die (wenn überhaupt) vorwiegend am
Wochenende genutzt wird.
Wenn der TO tatsächlich 4 x PV-Module gut ausgerichtet aufstellen kann, ist sein Akku binnen weniger Stunden (2 - 3) voll und es wird der Überschuß (typ. 800 W) den ganzen Tag für umme eingespeist. Insofern ist Nulleinspeisung völlig unrealistisch. 'Experten' sehen das natürlich ganz anders ;-)
Nein, sie wird schon genutzt. Halt nicht immer regelmäßig jedes Wochenende.
Das war früher so, als noch die Ehe bestand. Der Mann ist eigentlich immer hingefahren. Sie will das aber wieder mehr nutzen und es geht ja gerade darum, dass die Abwesenheit günstiger wird. Denn wenn man da ist, verbraucht man zu Hause nichts.
Die 4 Module im Paket kosten nur 100 Euro mehr als 2 Module. Da war die Entscheidung sehr leicht. Ok, mit Haltern und Kabel ist dss natürlich noch mal mehr.
Aber die Entscheidung für die Anlage steht.
Ich weiß nicht was der Zendure Speicher soll. Da ist ein anderer bei.
Wenn sie am Wochenende dort ist und alle Messungen von Abständen gemacht hat, dann wird das nächste Woche bestellt und dann nach der nächsten Runde Chemotherapie angebaut.
Und den Shelly würde ich nicht einsparen wollen. Warum auch? Die zusätzlichen 100 Euro. Sie hat ja keine Installationskosten. Ich mache das aus Freundschaft.
Mit 14 Tagen erreichst Du da nicht viel. Man kriegt halt mit, daß bei mehreren Leuten irgendwann die Akkupacks versagt haben, das ganze Gerät aus irgendwelchen Monitorings verschwindet (Software-Problem?) und ich meine auch was gehört zu haben, daß für die erste Generation dieser stapelbaren Akku-Geräte bereits keine Akkupacks mehr lieferbar sein sollen. Also wer sowas mit der Intension gekauft hat, das später einfach erweitern zu können, der glotzt in die Röhre. Fairerweise muss man dazu sagen, das ist kein Zendure-Problem, sondern ein allgemeines, was mehrere dieser Systeme haben.
Aber ist nur meine Meinung, ihr dürft alle kaufen was ihr wollt...
Vielleicht noch ein Nachtrag, was man ohne Shelly (aber mit Speicher)
machen könnte: Blindflug mit 100..150W konstanter Einspeisung so lange
wie möglich. Sollte im Bereich des Grundbedarfs liegen und evtl. die
Spitzen des Kühlschranks mit abdecken.
damit ist aber nur die Entladeseite betrachtet - das System muss doch auch wissen wann es aufladen kann?
Geht wohl im Blindflug schlecht? - ausser man sagt pauschal nur "alles über 800W Erzeugerleistung" - dann wird im Winter wohl gar nie geladen
Meine Betrachtungen beziehen sich alle auf Solaranlagen mit DC-gekoppelten Speichern. AC-gekoppelte Speicher sind wieder was ganz anderes. Aber auch da wäre so ein Blindflug mit konstanter Leistung möglich, denn die Leistung eines 800VA-Steckersolargeräts oder Balkonkraftwerks zu messen, ist einfach möglich. Dann muss das System aus AC-Speicher und Balkonkraftwerk nur auf die gewünschte Einspeiseleistung als Differenz regeln. Ich weiß nicht, ob es Systeme am Markt gibt, die das können bzw. AC-gekoppelte Speicher haben das Problem, daß sie einen zweiten 800VA-Wechselrichter am Stromanschluss bedeuten - und es ist nur einer erlaubt.
DC-gekoppelte Speicher laden ihre Akkus halt nur mit der Solarleistung, wenn da ein Überschuss zwischen Modul-Output und Wechselrichterleistung besteht. Wenn die sagen wir 100..150W nicht gehalten werden können, dann wird eben entweder weniger eingespeist (was die Module gerade hergeben) oder abgeschaltet (nachts bei leeren Akkus).
Das gezeigte Teil kostet ca. 329 €, hat nominell ca. 2 kWh (eff. wohl
1,6 kWh), den Wechselrichter integriert und bietet diverse Modi. Dafür
bekommst Du nicht einmal das Material zusammengekauft.