Balkonkraftwerk, Basiswissen und Aufbau.

OP #8083308
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Hallo Forum!
Ich soll mich um ein Balkonkraftwerk kümmern. Da hier zwar unendlich viel geschrieben wurde, vieles aber schon älter ist und die Regeln sich wohl schnell und dieses Jahr geändert haben, möchte ich das Thema hier neu angehen.

Ausgangslage:
Es ist für eine Ferienwohnung, die (wenn überhaupt) vorwiegend am Wochenende genutzt wird. Das System soll vor allem in den ungenutzen Zeiten die Betriebskosten quasi auf Null drücken. Als System habe ich dieses hier herausgesucht: https://www.solakon.de/products/onpower?variant=49591410262342 Dabei geht es nicht darum den letzten Cent zu sparen (ist ja eh nicht mein Geld), sondern darum, dass das alles gut klappt und auch später, wenn ich tot bin, noch nachvollziebar ist. Es darf nichts fehlen, wenn ich das installiere.

Was ich weiß (oder glaube zu wissen):

Marktstammdatenregister muss man das anmelden. 2000 W Leistung ist erlaubt, max. 800 W drüfen eingespeist werden. Und das System wird über eine normale Steckdose ins Haus eingespeist.

Was ich nicht weiß und sich vielleicht naiv anhört:

Da die Wohnung nicht so sehr viel genutzt wird und der Speicher irgenwann voll ist, was passiert mit dem überschüssigen Strom der nicht mehr eingespeist werden darf? Wird der in Wärme verwandelt und schadet das dem System?

Gibt es sonst noch was, das ich wissen muss und nicht erwähnt habe? Irgendwelche elektrischen Voraussetzungen, die ich vorher überprüfen muss? Das Haus dürfte jetzt ungefähr 16 Jahre alt sein.

Ich danke euch für eure wertvollen Tipps!

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#8083335
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Frank O. schrieb:

Das System soll vor allem in den ungenutzen Zeiten die Betriebskosten quasi auf Null drücken.

https://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/__2.html

Alle Betriebskosten sind gesetzlich festgesetzt. Es gibt insgesamt 17 Punkte:

1
Laufende öffentliche Lasten für das Grundstück
2
Kosten für Wasserversorgung
3
Entwässerungskosten
4
Heizkosten
5
Warmwasserkosten bzw. für die Zubereitung des warmen Wassers
6
Kosten für Heizungsanlagen und verbundene Heizungs- und Warmwasseranlagen
7
Kosten für Betrieb und Unterhalt eines Aufzugs
8
Kosten der Straßenreinigung und Müllbeseitigung
9
Kosten der Gebäudereinigung und Ungezieferbekämpfung
10
Kosten der Gartenpflege,
11
Kosten der Beleuchtung
12
Kosten der Schornsteinreinigung
13
Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung
14
Kosten für den Hauswart
15
Kosten des Betriebs der Gemeinschafts-Antennenanlage,
16
Kosten des Betriebs der Einrichtungen für die Wäschepflege
17
Sonstige Betriebskosten

Wie das alles auf Null gedrückt werden soll wirst Du uns verraten?

: Bearbeitet durch User
#8083347
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Horst schrieb:

Wie das alles auf Null gedrückt werden soll wirst Du uns verraten?

Bla, bla, bla ...

Frank O. schrieb:

Ich danke euch für eure wertvollen Tipps!

Wir brauchen mehr Details. Welche Grundlast wird benötigt?

Wenn es einfach und wartungsfrei funktionieren soll, lege die Anlage so aus, daß der Speicher morgens leer ist und im Laufe des Tages wieder voll geladen wird. Ob dafür 2 PV-Module reichen, hängt vom Umfeld der Aufstellung ab. Zu viele PV-Module schaden nicht. Meine Meinung: Nulleinspeisung und der ganze Klumpatsch drum herum lohnen in der Regel nicht. Die Ersparnis in den Wintermonaten kannst Du mit 0 € ansetzen.

Bei Deinem o.g. Angebot fehlen noch die Halterungen und u.U. längere Verbindungskabel. Es gibt günstigere Lösungen, wenn man weiß, was man braucht.

#8083350
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Horst schrieb:

Alle Betriebskosten sind gesetzlich festgesetzt.

Du bist echt ein Horst. Aber sowas von

Frank: Wenn du Module mit mehr als 1000W peak einbaust, musst du wieder die unsägliche Wielanddose einbauen. Betrieb an einer normalen Steckdose nur bis 1000W peak PV Leistung. Die Lobbyisten haben in der neuesten VDE Richtlinie wieder ganze Arbeit geleistet.

Wenn du in der Nacht die Stromkosten auf 0 haben willst, brauchst du einen Speicher. Der Wechselrichter (wohl dann im Speicher integriert) muss den Verbrauch erfassen und auf Null-Einspeisung regeln, so lange der Akku nicht leer ist. Dazu muss man hinter dem Zähler eine Verbrauchsmesseinrichtung einbauen oder ggf. den Zähler direkt auslesen. Wie das geht sagt dir (hoffentlich) die Beschreibung des von dir gewählten Speichers.

Ist der Akku voll und noch Sonne da, wird eingespeist (ohne Vergütung). Programmierst du den Wechselrichter auf keine Einspeisung, dann wird der überschüssige Strom der PV halt nicht verwendet.

Dieter wird jetzt gleich wieder jammern, dass in dem Fall die Erde überhitzt weil die Albedo der PV Zellen ja so schlecht ist.

Nachtrag: Meist brauchen Wechselrichter und Messeinrichtung WLAN Anschluss und kommuniziern über eine Hersteller-Seite.

: Bearbeitet durch User
OP #8083366
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Mi N. schrieb:

Welche Grundlast wird benötigt?

Das weiß ich nicht so genau. Kühlschrank, in der Abwesenheit auf kleinster Stufe, Heizung und Internet. Es sollen 4 Module, also 2000 W werden. Die Jahresstromkosten gingen von 500kWh bis letztes Jahr 1162kWh. Das letzte Jahr ist aber die Ausnahme, weil der Sohn dort für seine Prüfung gelernt hatte und längere Zeit da war.

OP #8083369
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Udo S. schrieb:

Frank: Wenn du Module mit mehr als 1000W peak einbaust, musst du wieder die unsägliche Wielanddose einbauen. Betrieb an einer normalen Steckdose nur bis 1000W peak PV Leistung. Die Lobbyisten haben in der neuesten VDE Richtlinie wieder ganze Arbeit geleistet.

Das ist schon wieder ein wichtiger Hinweis für mich. Das kannte ich nicht. Vielen Dank!
Die Anlage regelt die Einspeisung auf 800 W.
Dass die Anlage irgendwann auch einspeist, wird sich nicht vermeiden lassen. Im Moment ist 4,22kWh geplant, obwohl die Dame auch die 6,33kWh nehmen würde. Finde ich aber übertrieben, weil das Teil auch dann irgendwann trotzdem einspeisen wird und die 4,22kWh für das Wochenende so knapp reichen dürften. 500 Euro mehr für die knapp 2kWh finde ich zuviel.

#8083371
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Frank O. schrieb:

Als System habe ich dieses hier herausgesucht:

Ja, diese Kacke.

Entweder man schliesst die an den Hausstrom zur Einspeisung an, dann liefert sie bis zu 800W, unterstützt also die Herdplatte, die Klimaanlage, Waschmaschine, Trockner, wasauchimmer bis zu dem Strom der Solar einkommt oder im Akku verfügbar ist.

ODER du schliesst einige Geräte, wie Kühlschrank, Alarmanlage und Router an die Notstromsteckdose an, dann funktionieren die auch bei Stromausfall, aber nicht wenn die Sonne weg ist und der Akku leer.

Der Herd/Klima/Waschbaschine/Geschirrspüler/Trockner bleibt dann am Hausstrom weil sie zu viel Strom benötigen, kriegen aber nichts vom Solarstrom ab.

Also ENTWEDER muss man dann immer umstecken, je nach Stromverfügbarkeit, oder zumindest umprogrammieren auf nachladen des Akkus aus dem Stromnetz bei Dunkelflaute damit der Kühlschrank nicht abtaut.

So lange man nicht (mit einem extra Stromzähler) mitmisst, was das Haus derzeit aus dem Netz benötigt, kann man halt nicht die Einspeiseleistung auf Nullsumme regeln. Daran kranken all diese all-in-1 Kisten.

Und 500€ fur 2kWh ist ein stolzer Akkupreis.

OP #8083372
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Mi N. schrieb:

Bei Deinem o.g. Angebot fehlen noch die Halterungen und u.U. längere Verbindungskabel.

In der Ausführung "Balkon" sind die Halterungen dabei und der Typ, mit dem ich gerade sprach, meinte, dass da bis zu 20m Kabel möglich sind. Der war aber ein bisschen hohl und weit vom Wissen über sein eigenes Produkt entfernt.

Was passiert mit dem Strom der nicht eingespeist werden kann, der wird doch wohl in Wärme umgewandelt?
Und was macht das mit dem Umrichter? Brät der dann ab, wenn es zu warm wird?

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OP #8083374
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Michael B. schrieb:

Der Herd/Klima/Waschbaschine/Geschirrspüler/Trockner bleibt dann am Hausstrom weil sie zu viel Strom benötigen, kriegen aber nichts vom Solarstrom ab.

Kannst du mir das erklären?
Ich kenne mich mit dem Krempel nicht so aus.
So wie ich dachte, da draußen ist Strom und vom Speicher auch, wenn ich jetzt mehr Strom brauche, regelt das die Anlage, bis der Akku leer ist.
Ist das nicht so?

Beitrag #8083375 wurde vom Autor gelöscht.
OP #8083391
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Klaus F. schrieb:

Ist der voll, wird ins öffentliche Netz eingespeist ("verschenkt").

Angenommen die Panelen produzieren 2000 W und der Speicher ist voll, dann bleiben 1400 W über. Wo gehen die hin?
Natürlich ist noch der reguläre Stromverbrauch abzuziehen.

Aber jetzt, nachdem Michael das schrieb, ist die nächste Frage. Ich dachte die 800 W sind nur die, die zurückgespeist werden dürfen. Angenommen du hast gerade 1000 W Verbrauch und 800 W darf ans Netz zurück, dann dürften aus meiner Sicht da 1800 W ins Haus rein kommen.
Ist das nicht so?

: Bearbeitet durch User
#8083411
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Frank O. schrieb:

Ist das nicht so?

Bitte male dir das selbst auf ein Stück Papier, verschiedene Szenarien. Beginnend mit dem verplompten "Stromzähler" (besser wäre: Energiezähler). Grundlagen sind Addition und Subtraktion. Die Anlage kann wohl 2000 W max. erzeugen, jedoch nur 800 W einspeisen zur Schukodose. Aber das sollte genauen in der Anleitung stehen. Und drandenken daß der besagte Zähler in beide Richtungen Energie fliessen läßt, jedoch nur die aufgenommene zählt.

Dass Solarzellen ihre eigene Energie selbst verheizen, ist formulierter Quark. Natürlich werden sie warm am Hausdach, falls nicht angeschlossen, wie Betondachsteine ja auch. Wenn sie aktiv arbeiten, werden sie auch warm, weil Strom fliesst und sie einen Innenwiderstand haben. Das sollte auch klar sein. Da sollte unser hh nochmal selbst nachdenken und besser formulieren, selbst wenn das dann nicht ein einem Satz geht.

(Firma: Dem Ben seine Leiche) #8083416
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Michael B. schrieb:

ODER du schliesst einige Geräte, wie Kühlschrank, Alarmanlage und Router an die Notstromsteckdose an, dann funktionieren die auch bei Stromausfall, aber nicht wenn die Sonne weg ist und der Akku leer.

Whot?!? Sind die Anstecker nicht eine Art USV? Also erst aus Solar und Akku und wenn da nichts mehr kommt, Netz?

#8083422
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Frank O. schrieb:

Angenommen die Panelen produzieren 2000 W und der Speicher ist voll, dann bleiben 1400 W über. Wo gehen die hin?

Die weden vom PV-Panel gar nicht abgeholt, bleiben dort als Wärme.

Frank O. schrieb:

Ich dachte die 800 W sind nur die, die zurückgespeist werden dürfen. Angenommen du hast gerade 1000 W Verbrauch und 800 W darf ans Netz zurück, dann dürften aus meiner Sicht da 1800 W ins Haus rein kommen. Ist das nicht so?

Nein, es wird max. 800W ins Hausnetz eingespeist. Verbraucht das Haus gersde 0, gehen 800W ins Netz. Verbraucht das Haus 500, gehen 300W ins Netz, verbraucht das Haus 1000, bezieht es 200W zusatzlich aus dem Netz.

OP #8083424
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Michael B. schrieb:

Die weden vom PV-Panel gar nicht abgeholt, bleiben dort als Wärme.

Danke!

Michael B. schrieb:

Nein, es wird max. 800W ins Hausnetz eingespeist. Verbraucht das Haus gersde 0, gehen 800W ins Netz. Verbraucht das Haus 500, gehen 300W ins Netz, verbraucht das Haus 1000, bezieht es 200W zusatzlich aus dem Netz.

Also alles Leute Verascherei. Dann muss ich die Anlage noch mal neu überdenken.

#8083434
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H. H. schrieb:

Klaus F. schrieb:

Dass Solarzellen ihre eigene Energie selbst verheizen, ist formulierter Quark.

Dann hast du sie nicht verstanden.

Ach. Dann frage ich mal ganz höflich nach wissenschaftlichen Referenzen dazu. Gern so richtig mit Physik. Was unterscheidet die nicht angeschlossene Solarzelle bzgl. ihrer Temperatur von einem Dachstein, der angenommermaßen dieselben Reflektionseigenschaften habe? Fliesst ein Strom in der nicht angeschlossenen Zelle bzw. Modul?

#8083446
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Frank O. schrieb:

Also glit die Mehrleistung eigentlich nur um einen Speicher zu füllen? Das ist ja blöd.

wenn du einen Speicher hast, ist das doch nicht blöd. Das was du tags in den Speicher einspeist kannst du nachts entnehmen. Du solltest übrigens nicht davon ausgehen dass eine 2000W Anlage 2000W abgibt. Das macht sie nur im Idealfall, praktisch also nie. Rechne mal ganz grob mit 1000W im Durchschnitt und wenn die Sonne scheint.

Gast #8083465
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Frank O. schrieb:

Gibt es sonst noch was, das ich wissen muss und nicht erwähnt habe?

Ich würde mir es nicht so kompliziert machen:

  • Stammdatenregister anmelden (-->eventuell Zählerwechsel)
  • PV Panels aufbauen, WR an trockenen, möglichst kühlen Ort installieren
  • PV an WR anschließen und WR ans Stromnetz (bestenfalls mit Schukostecker)
  • bei Batterienutzung: nicht mehr Akkukapa als Peakleistung der PV Module (z.B. 2KWh Akkukapa bei 2 KW Peak Leistung)
  • wenn die Anlage gut ist, dann hast du bei Überschuss folgende Optionen:
    • Überschuss ins Netz speisen (gibt aber keine Vergütung)
    • WR runterregeln lassen, dann "verbrennt" die Leistung in den Modulen
    • für Warmwasseraufbereitung o.ä. nutzen
OP #8083474
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Vielen Dank euch allen!
Bin jetzt auf Stand. Das mit der Größe des Speichers muss sie selbst wissen. Ich habe ihr jetzt doch den kleinsten Speicher vorgeschlagen, da sie für die Mehrkosten ein Jahr Strom kaufen kann und der sowieso irgenwann voll ist und viel verschenkt wird.

Falls einem noch sinnvolles einfällt, ich werde natürlich lesen und antworten, aber im Grunde weiß ich jetzt alles was ich wissen muss.

#8083476
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schraub da 2 (oder 4) Zellen aufs Dach, lass bei so einer kleinen Anlage den Akku weg

Der hauptsächliche Stromverbrauch ist wohl eh tagsüber

Diese ganzen "Balkon-PV-Schnäppchen" sind meist überteuert

2 Panels, je ca 70€ - waren mal bei 50€ vor einem Jahr 1 x Hoymiles HM-800 WR - unter 100€

Problem sind die hohen Versandkosten der Panels - schau mal bei Kleinanzeigen ob Du einen Händler in der Nähe findest - gibt viele solche "Schuppenhändler" die Palettenweise einkaufen, einzeln verkaufen

OP #8083484
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Heinz R. schrieb:

schraub da 2 (oder 4) Zellen aufs Dach, lass bei so einer kleinen Anlage den Akku weg

Danke Heinz!
Für mich selbst würde ich das sicher so machen, aber da meine Lebenszeit begrenzt ist, soll das schon von einer Firma sein, die dann auch Support leisten können. Ich weiß leider nicht wann es mich weg haut. Der Krebs ist nicht mal so sehr das Problem (im Moment wenigstens), aber ich hatte auch schon Schlaganfälle (durch die Chemo) und muss eigentlich immer damit rechnen, dass es mich weg haut. Sie hat zwar nicht mehr ganz so viel Kohle, aber sie kann und will das auch so.

#8083521
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H. H. schrieb:

I

H. H. schrieb:

Gern so richtig mit Physik.

Naja. Die Shockley-Gleichung. Es gibt noch längere Version davon, zu finden über: physik.unibas.ch Kennlinien von Solarzellen

Aber niemand, nicht mal die so oft hochgelobte KI, kann beziffern wieviel denn der theoretische Temperaturanstieg der unbelasteten (idealen?) Zelle denn sein soll. Oder wieviel weniger heiss oder warm sie bei Abnahme von Strom ist.

Für die Praxis wichtiger erscheint mir die Aussage, daß übliche Solarmodule bis zu 85°C ohne Schaden aushalten (sollen).

#8083527
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Udo S. schrieb:

Frank: Wenn du Module mit mehr als 1000W peak einbaust, musst du wieder die unsägliche Wielanddose einbauen. Betrieb an einer normalen Steckdose nur bis 1000W peak PV Leistung. Die Lobbyisten haben in der neuesten VDE Richtlinie wieder ganze Arbeit geleistet.

Die Steckdose merkt doch gar nichts von der Nennleistung der Module, solange der Wechselrichter auf die 800W begrenzt ist.

Die Grenze, bis zu der eine normale Schukosteckdose für die Einspeisung benutzt werden darf, liegt bei 960 Wp (VDE-AR-N 4105:2026-03 in Verbindung mit DIN VDE V 0126-95).

#8083532
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Klaus F. schrieb:

Aber niemand, nicht mal die so oft hochgelobte KI, kann beziffern wieviel denn der theoretische Temperaturanstieg der unbelasteten (idealen?) Zelle denn sein soll. Oder wieviel weniger heiss oder warm sie bei Abnahme von Strom ist.

Wärmewiderstand halt.

Die elektrische Flächenleistung ist ja nicht besonders groß, im Vergleich zur eingestrahlten Leistung.

#8083539
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Frank O. schrieb:

Ich habe ihr jetzt doch den kleinsten Speicher vorgeschlagen, da sie für die Mehrkosten ein Jahr Strom kaufen kann und der sowieso irgenwann voll ist und viel verschenkt wird.

Mit einer Modulnennleistung von 960Wp wird man im Winter den Strombedarf wohl kaum mit den Solarpanelen decken können. Oder wo steht das Haus?
Wie hoch ist der tägliche Energiebedarf der im Winter aktiven Gerätschaften?
Ohne Akku muss man den ganzen Strom für die Nacht kaufen.

Ein Autarkiegrad von 100% rechnet sich nie. https://solar.htw-berlin.de/rechner/unabhaengigkeitsrechner/

Die Kosteneinsparung entsteht durch den Strom, den man nicht kaufen muss. Ob man dann im Sommer welchen verschenkt, ist völlig egal. Außerdem kann man mit dem überschüssigen Strom das Warmwasser bereit stellen und die Heizung ganz abschalten. Die Kosten für die Anlage und für die Montage muss man dagegen rechnen, woraus sich die Amortisationszeit ergibt. Alles danach trägt zur Deckung anderer Kosten bei.

Heinz R. schrieb:

Strom wird in Zukunft eher günstiger als teurer

Dann warte mal ab, wie sich die Netzentgelte entwickeln. Davor ist man nur mit vollständigem Inselbetrieb ohne Stromnetzzugang sicher.

: Bearbeitet durch User
#8083541
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Rainer W. schrieb:

Außerdem kann man mit dem überschüssigen Strom das Warmwasser bereit stellen und die Heizung ganz abschalten.

aber sicher mit einem 2 Panel Balkonkraftwerk - außer mit irrwitzig teuren Heizstäben

Ja, wir machen gerade auch WW mit dem Heizstab, bei 25kWp - mit der WP wäre es wohl günstiger - Spassprojekt

Wir haben 2026 einen extremen Sommer, so viele Sonnenstunden hatten wir lange nicht

#8083585
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Frank O. schrieb:

Mi N. schrieb:

Welche Grundlast wird benötigt?

Das weiß ich nicht so genau. Kühlschrank, in der Abwesenheit auf kleinster Stufe, Heizung und Internet. Es sollen 4 Module, also 2000 W werden.

Udo S. schrieb:

Du bist echt ein Horst. Aber sowas von

Wer bitte ist hier der Horst mit dem 2-kW- Kühlschrank? Das Idiotenforum ohne Sinn für Humor und Ironie

Leute, vergesst Eure H.H.-Pillen nicht, sonst wirds duster im Schacht ;)

: Bearbeitet durch User
#8083594
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Frank O. schrieb:

Grob 17% Rendite die ersten 3,3 Jahre und dann (wenn nichts kaputt geht) 100%, das ist schon eine gute Sache.

Ick lach mir schräg! Welche Heilsversprechen hat man Dir denn gemacht?

Die Kosten für die o.g. Anlage verdoppeln sich vermutlich, wenn die Installation nicht in Eigenleistung erbracht werden kann. Bei 500 kWh/a und 30 ct/kWh können jährlich bei optimalem Nutzen 150 € eingespart werden. Wie lange dauert es, bis 3000 € Anschaffungskosten 'eingespielt' wurden? Sehr lange!

Frank O. schrieb:

Falls einem noch sinnvolles einfällt, ich werde natürlich lesen und antworten, aber im Grunde weiß ich jetzt alles was ich wissen muss.

Da irrst Du wohl. Nebenbei: Eine PV-Anlage kauft sich nicht wie eine Tüte Hundefutter. Sieh Dir mal bei den technischen Daten die Abmessungen der Module und das Gewicht an, bevor man Dir eine 150 kg Palette vor die Tür stellt.

Heinz R. schrieb:

schraub da 2 (oder 4) Zellen aufs Dach, lass bei so einer kleinen Anlage den Akku weg

Das lese ich immer wieder von Dir. Eine PV-Anlage ohne Akku ist unsinnig!

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8083689
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Frank O. schrieb:

Hallo Forum! Ich soll mich um ein Balkonkraftwerk kümmern.

...

Ausgangslage: Es ist für eine Ferienwohnung, die (wenn überhaupt) vorwiegend am Wochenende genutzt wird. Das System soll vor allem in den ungenutzen Zeiten die Betriebskosten quasi auf Null drücken.

...

Marktstammdatenregister muss man das anmelden. 2000 W Leistung ist erlaubt, max. 800 W drüfen eingespeist werden. Und das System wird über eine normale Steckdose ins Haus eingespeist.

Was ich nicht weiß und sich vielleicht naiv anhört:

Da die Wohnung nicht so sehr viel genutzt wird und der Speicher irgenwann voll ist, was passiert mit dem überschüssigen Strom der nicht mehr eingespeist werden darf? Wird der in Wärme verwandelt und schadet das dem System?

Gibt es sonst noch was, das ich wissen muss und nicht erwähnt habe? Irgendwelche elektrischen Voraussetzungen, die ich vorher überprüfen muss?

...

Ich danke euch für eure wertvollen Tipps!

Hi, genau vor diesen Fragen stehe ich zur Zeit auch. Außerdem noch die Unterscheidung Balkonkraftwerk oder Photovoltaikanlage auch zur entgeltlichen Einspeisung. Mit oder ohne Akku. Was rechnet sich am schnellsten?

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8083755
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H. H. schrieb:

I=Iph−ID=Iph−IS[eUDn⋅UT−1]

Das war aber die Bedingung: bei offenem Stromkreis mißt man die Leerlaufspannung der Solarzelle.

Sie hängt logarithmisch vom Photostrom ab.

Sie steigt mit der Beleuchtung.

Sie sinkt mit der Temperatur (weil 𝑈 𝑇 steigt)

Typische Werte ungefähr:

Siliziumzelle: 0,55 V - 0,65 Volt pro Zelle

Beitrag #8083778 wurde vom Autor gelöscht.
#8083799
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BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Typische Werte ungefähr:

Kannst Du nicht einfach einmal Deine 'typischen' Werte mitteilen? Hast Du 'nur' einen Balkon, ein ganzes Dach oder eine große Scheune mit Südneigung frei?

Meine Ansprüche wären, daß sich die Anschaffungskosten binnen 5 Jahren durch reduzierte Stromrechnungen wieder einsparen lassen. Je nach Standort dürfte ein BKW etwa 200 - 400 € Pro Jahr bringen, sofern Du auch einen entsprechenden Verbrauch hast. Danach könntest Du abschätzen, was bei Eigeninstallation für die Hardware ausgegeben werden darf: Module, Akku, Montagematerial.

Andere Leute haben andere Vorstellungen. Einige meinen, mit PV ihre Wärmepumpe versorgen zu können, was ich nicht nachvollziehen kann. Wiederum andere möchten ihr E-Auto 'billig' volltanken. Ein Bekannter von mir hat sich für 20 k€ Module und Speicher installieren lassen, wovon ich fast 20 Jahre lang meine Stromrechnung bezahlen könnte. Er ist damit sicherlich ein guter Mensch ;-)

: Bearbeitet durch User
#8083800
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BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Außerdem noch die Unterscheidung Balkonkraftwerk oder Photovoltaikanlage auch zur entgeltlichen Einspeisung.

Rechtlich gibt es die Bezeichnung "Balkonkraftwerk" gar nicht.

Mit oder ohne Akku. Was rechnet sich am schnellsten?

Das kommt auf dein Verbrauchsprofil, deine Aufstellungsmöglichkeiten und deine Absichten an. Wenn du den Strom genau dann brauchst, wenn er von der Sonne kommt, ist ein Akku überflüssig.

Ansonsten gibt es genug Simulatoren im Netz, um Amortisationszeiten und Verbrauchsprofile zu rechnen.
https://joint-research-centre.ec.europa.eu/pvgis-photovoltaic-geographical-information-system_en
https://solar.htw-berlin.de/rechner/stecker-solar-simulator/
https://solar.htw-berlin.de/studien/stromspeicher-inspektion-2026/

: Bearbeitet durch User
#8083801
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Mi N. schrieb:

ndere Leute haben andere Vorstellungen. Einige meinen, mit PV ihre Wärmepumpe versorgen zu können, was ich nicht nachvollziehen kann. Wiederum andere möchten ihr E-Auto 'billig' volltanken

wieso soll man nicht die WP mit PV unterstützen?

Aktuell ist bei Selbstmontage eine "richtige" PV-Anlage mit EVG nach ca. 7 Jahren bezahlt

Aber natürlich gebe ich da der WO den Vorrang es zu verbrauchen bevor ich es ins Netz gebe

Meinen Firmen-Hybrid-PKW lade ich auch fast nur mit PV-Strom, bekomme aber vom AG meinen Netztarif ersetzt

Mi N. schrieb:

Je nach Standort dürfte ein BKW etwa 200 - 400 € Pro Jahr bringen, sofern Du auch einen entsprechenden Verbrauch hast.

der entsprechende Verbrauch wird hier halt schwierig

Frank O. schrieb:

Ausgangslage: Es ist für eine Ferienwohnung, die (wenn überhaupt) vorwiegend am Wochenende genutzt wird. Das System soll vor allem in den ungenutzen Zeiten die Betriebskosten quasi auf Null drücken.

#8083807
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Rainer W. schrieb:

Ansonsten gibt es genug Simulatoren im Netz, um Amortisationszeiten und Verbrauchsprofile zu rechnen.

Das ist ja alles ganz nett. Meine Module haben eine Neigung von ca. 5° nach Norden und sind vormittags und nachmittags durch Bäume abgeschattet. Ein wenig blöd für eine Simulation.

Will sagen: es kommt auf die eigenen Gegebenheiten an und nicht auf einen statistischen Mittelwert einer Region. Die Zahlen der Anbieter zum Einsparpotential lesen sich hingegen wie die einer Gelddruckmaschine.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8083849
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Mi N. schrieb:

Rainer W. schrieb:

Ansonsten gibt es genug Simulatoren im Netz, um Amortisationszeiten und Verbrauchsprofile zu rechnen.

Das ist ja alles ganz nett. Meine Module haben eine Neigung von ca. 5° nach Norden und sind vormittags und nachmittags durch Bäume abgeschattet. Ein wenig blöd für eine Simulation. Will sagen: es kommt auf die eigenen Gegebenheiten an und nicht auf einen statistischen Mittelwert einer Region. Die Zahlen der Anbieter zum Einsparpotential lesen sich hingegen wie die einer Gelddruckmaschine.

So ist es, leider.

Ich hatte mir hier Beispiele aus der Praxis erhofft. Natürlich außer dummen Sprüchen kam nichts, oder fast nichts.

#8083868
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Michael B. schrieb:

Was rechnet sich am schnellsten?

Günstig eingekauft, selbst installiert, und in Region mit teurem Strom in einem Haushalt mit PV freundlichem Stromnutzungsprofil, also konstant Strom am Tag, wenig nachts.

Du benennst zwei Gründe, weshalb ich nicht mit Solar spiele: Ein relativ günstiger Strompreis und ein Verbrauchsprofil, das nicht zur Sonne passt.

Mi N. schrieb:

Ein Bekannter von mir hat sich für 20 k€ Module und Speicher installieren lassen, wovon ich fast 20 Jahre lang meine Stromrechnung bezahlen könnte.

Die Stromrechnung muß man in Grundkosten und Vebrauch zerlegen, dann kommt man ganz schnell auf noch längere Amortisationszeiten bzw. kann schon geringere Anlagenkosten nicht schönrechnen. Wenn dann noch wegen Solar erhöhte Zählerkosten oder gar ein zweiter fürs Auto kommen, wird das noch grenzwertiger.

Mi N. schrieb:

Er ist damit sicherlich ein guter Mensch ;-)

Ich glaube, dass genau das und nur das für viele Solaranlagen gilt.

BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Ich hatte mir hier Beispiele aus der Praxis erhofft.

Zuallererst hast Du einen Thread gekapert, der nicht von Dir erstellt wurde.

Natürlich außer dummen Sprüchen kam nichts, oder fast nichts.

Dazu trägst Du jede Menge bei.

#8083879
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Manfred P. schrieb:

Die Stromrechnung muß man in Grundkosten und Vebrauch zerlegen, dann kommt man ganz schnell auf noch längere Amortisationszeiten bzw. kann schon geringere Anlagenkosten nicht schönrechnen.

Die Grundkosten sind immer da - auch wenn man nur eine einzige 5W-LED-Funzel betreiben will

Die Grundkosten sind quasi der Eintrittspreis in die Disco - ob Du dort dann 10 Whisky oder gar nichts trinkst ist dann Deine Entscheidung

Das ändert sich aber wohl nächstes Jahr, Grundpreis wird für PV-Einspeiser höher

Ich verstehe aber nicht was bei einer Berechnung mit 7 Cent EVG so schwierig sein soll

1 kWp installiert bringt im Jahr grob 1000kWh - sind alleine durch EVG ca 70€

Da rechnet man halt - was kostet die Anlage, wie lange dauert die Amortisation - und freut sich dann das jede selbst verbrauchte kWh die Zeit verkürzt

Wir haben hier heute 115kWh selbst erzeugt - 60 davon selbst genutzt - Auto geladen, Klimaanlagen, Akku für die Nacht voll

die 60 kWh hatten mich bei Netzbezug ca. 20€ gekostet - so habe ich einen Verlust von ca. 5€

OP #8083921
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Amortisation ist immer wieder das Thema und natürlich auch berechtigt. Ganz im Anfang, als Solar hier auf dem Markt kam, hatte ich das gerechnet. Natürlich ohne die staatlichen Zuschüsse. Da dauerte es zu lange und die ersten Anlagen gingen oft innerhalb von 7 Jahren kaputt. Heute sieht es da offenbar deutlich besser aus. Dass man nicht unbedingt reich wird, wenn man sich solche Anlagen aufbaut, das wird wohl den meisten klar sein. Bei vielen Leuten wird sicher auch die Unabhängigkeit eine Rolle spielen. Weniger weil das Stromnetz nicht klappt, sondern vermutlich sich ein wenig von der Politik unabhängig zu machen. Der einzige Grund so etwas zu machen ist für mich, dass man "Schrankgeld" nutzbringend in den eigenen Kreislauf bringt. Ob am Ende nur 2% für dich selbst raus kommen oder eben mehr, das ist nicht so wichtig. Wenn man sieht, dass sie planen an die privaten Vermögen zu gehen, ist eine Variante das "Schrankgeld" oder sich Sachen kaufen. Und Solar ist eine Sache die wieder Geld zurück bringt.

#8083929
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Frank O. schrieb:

Wenn man sieht, dass sie planen an die privaten Vermögen zu gehen,

Bei mir stehen sie schon vor der Tür! Was soll ich nur machen?

Geht's noch?

Manfred P. schrieb:

Du benennst zwei Gründe, weshalb ich nicht mit Solar spiele: Ein relativ günstiger Strompreis und ein Verbrauchsprofil, das nicht zur Sonne passt.

Das mag ja sein, aber ich spiele gerne und für das Verbrauchsprofil gibt es Akkus. 100% Wirkungsgrad gibt es nicht!

Wichtig für mich ist, das eigene Denken nicht aus der 'Hand' zu geben und zu sehen, was geht und was nicht.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8083996
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Frank O. schrieb:

Amortisation ist immer wieder das Thema und natürlich auch berechtigt. Ganz im Anfang, als Solar hier auf dem Markt kam, hatte ich das gerechnet. Natürlich ohne die staatlichen Zuschüsse. Da dauerte es zu lange und die ersten Anlagen gingen oft innerhalb von 7 Jahren kaputt. Heute sieht es da offenbar deutlich besser aus. Dass man nicht unbedingt reich wird, wenn man sich solche Anlagen aufbaut, das wird wohl den meisten klar sein.

...

Ich hatte es damals auch für mich einmal kalkuliert; "breakeven" nach ca. 25 Jahren. Da war meine Entscheidung klar. Aber hier oben wurden einige Tools vorgestellt danach sind es immer noch 10 Jahre.

Das was ich nicht mehr weiß ob ich die Inflationsrate mit eingerechnet habe. Und bei dem Beispiel mit 25 Jahren, da durfte noch nicht einmal etwas kaputt gehen. Völlig illusorisch der Krempel.

In der Industrie muß der break even point nach 3 Jahren erreicht werden, sonst outsourcing...

Das Ganze funktioniert nur mit Betrug am ehrlichen Steuerzahler...

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Beitrag #8084006 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8084067
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Frank O. schrieb:

Als System habe ich dieses hier herausgesucht: https://www.solakon.de/........

Von Solakon hab ich die Schn**ze voll. Hab drei BKW Anlagen gekauft. Bei einer war der WR defekt. Hat x Mails und 6 Wo gedauert, dann die Warnung Am**** um Hilfe zu bitten, bis ich einen neuen bekam. Nachdem ich eine entsprechende Rezension abgegeben hatte, war das Angebot ganz schnell verschwunden, und ein neues eingestellt.

Zudem sind die gelieferten Growatt WR großer Mist. Die TSUN und Hoymiles meiner anderen BKW leisten bei Sonnenaufgang längst, bevor die Growatt in Quark kommen. Abends das gleiche, die Growatt geben als erste auf, die anderen tun noch lange.

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#8084092
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Mi N. schrieb:

Das ist ja alles ganz nett. Meine Module haben eine Neigung von ca. 5° nach Norden und sind vormittags und nachmittags durch Bäume abgeschattet.

Die Ausrichtung deiner Panele kannst du in eigentlich allen Simulatoren eingeben. Um die Bäume in der Simulation zu berücksichtigen, musst du dir schon die Mühe machen, dem Simulator deine örtliche Horizontlinie (also mit Berücksichtigung der Bäume) mitzuteilen.

Will sagen: es kommt auf die eigenen Gegebenheiten an und nicht auf einen statistischen Mittelwert einer Region.

Richtig erkannt. Die statistischen Mittelwert einer Region beschreiben die Sonneneinstrahlung (Einfallsrichtung, Wolkenstatistik, Transparenz der Atmosphäre).
Die eigenen Gegebenheiten kann der Simulator nicht erraten, d.h. die musst du ihm schon selber mitteilen (beim oben verlinkten JRC PV-GIS 5.3 z.B. indem du "Upload horizon file" wählst). "Ein bisschen Beschattung" kannst du damit allerdings nicht rechnen, das ist wohl war.

Ein wenig blöd für eine Simulation.

Blöd ist der Nutzer, der die Möglichkeiten der Simulatoren nicht nutzt - scnr

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OP #8084095
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Rainer D. schrieb:

Von Solakon hab ich die Schn**ze voll.

Danke für den Hinweis! Ich werde das überprüfen.

Mi N. schrieb:

Frank O. schrieb:

Wenn man sieht, dass sie planen an die privaten Vermögen zu gehen,

Bei mir stehen sie schon vor der Tür! Was soll ich nur machen? Geht's noch?

Unser (Sch)Merz(loser) Kanzler hatte das sogar kurz nach der Wahl gesagt.
Du hast wohl recht. Aber seine Aussage klang völlig anders und er sprach damals von Zugriff.
Sicher wurde das erst anders dargestellt, als er Wind von den richtigen Leuten bekam. Ich persönlich glaube, dass der Plan trotzdem besteht. Und früher hat es so etwas wohl schon gegeben und die Gesetze dazu existieren anscheinend immer noch in selber Form.

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#8084142
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BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Ich hatte es damals auch für mich einmal kalkuliert; "breakeven" nach ca. 25 Jahren. Da war meine Entscheidung klar. Aber hier oben wurden einige Tools vorgestellt danach sind es immer noch 10 Jahre.

Wann war damals?

Diese tollen Tools - in meinen Augen totaler Quatsch Sie berechnen Sonnenwinkel, Verschattung,...

Aber fragen sie nach Eigenleistung, Montageaufwand? Braucht es ein Gerüst? Braucht es einen neuen Zählerkasten?

Die Berechnung war vor 20 Jahren wo ein 100W Panel 1000€ gekostet hat toll - damals hat man auch sehr aufwändige Sonnennachführungen gebaut

Manche scheinen die aktuellen PV-Preise nicht zu kennen Aktuell liegt ein 440W PV-Panel wieder bei ca. 70€ - war mal vor einem Jahr bei 50€

Wir haben hier einen Wachtelstall - als Dach einfach 2 PV-Zellen Für 100€ bekomme ich im Baumarkt keine 4m² Trapezblech...

Gast #8084182
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Heinz R. schrieb:

Manche scheinen die aktuellen PV-Preise nicht zu kennen Aktuell liegt ein 440W PV-Panel wieder bei ca. 70€ - war mal vor einem Jahr bei 50€

Es sind heute die hohen Installationskosten/Handwerkerkosten, weniger die Materialkosten, die das Ganze nicht mehr so schnell amortisierbar machen. Du darfst eine große PV nicht selber installieren, ohne dass du einen Elektriker/Firma hast, die dazu berechtigt ist bzw. für dich "unterschreibt" und letztlich den Kopf hinhält. Und wegen letzterem wird es keiner machen, wenn er es nicht selber installiert hat - oder er wird viel Geld für seine Unterschrift verlangen. Aber das Thema hier ist ja Balkonkraftwerk, das geht ohne Firma, und kann sich recht schnell amortisieren. Beim Thema bleiben...

#8084194
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Finn R. schrieb:

Du darfst eine große PV nicht selber installieren, ohne dass du einen Elektriker/Firma hast, die dazu berechtigt ist bzw. für dich "unterschreibt" und letztlich den Kopf hinhält.

das ist gar kein Problem - zumindest hier nicht Der Elektriker haftet nicht für die DC-Seite, Kleinspannung, wie die Modeleisenbahn

Notfalls bekommt er einen Schrieb das er rein für die AC-Seite verantwortlich ist

Mit statischen Dingen, Plattenbefestigung usw hat er nichts zu tun

Gast #8084228
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Heinz R. schrieb:

DC-Seite, Kleinspannung, wie die Modeleisenbahn

Bei einer großen Anlage hast du auch auf DC Seite mehrere 100V, sonst bekommst du die große Leistung gar nicht im WR verarbeitet. Und der Elektriker haftet für die ganze Anlage. Wenn im Dc Teil der Blitz einschlägt und dir die Wohnung abfackelt, weil ein Blitzschutz nicht (korrekt) installiert wurde, haftet der Elektriker, dafür sorgt dann schon die Versicherung.

Beitrag #8084229 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8084248
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Finn R. schrieb:

Bei einer großen Anlage hast du auch auf DC Seite mehrere 100V, sonst bekommst du die große Leistung gar nicht im WR verarbeitet.

Micro-WR sind erfunden - auch wenn die gar nicht so Micro sind - gibt es bis ca 3000W

Finn R. schrieb:

und dir die Wohnung abfackelt, weil ein Blitzschutz nicht (korrekt) installiert wurde,

lass mal besser den Elektriker keinen Blitzschutz machen - das geht schief Wenn dann braucht es da echte Fachfirmen, Fangstangen,.... das wird richtig teuer

Ein vom Elektriker verlegter Potentialausgleich - so heisst das dann - bei dem aber der Blitz nicht weiss das es kein Blitzableiter sondern nur ein Potentialausgleich ist - das kann sehr lustig ausgehen

#8084294
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Rainer W. schrieb:

Udo S. schrieb:

Frank: Wenn du Module mit mehr als 1000W peak einbaust, musst du wieder die unsägliche Wielanddose einbauen. Betrieb an einer normalen Steckdose nur bis 1000W peak PV Leistung. Die Lobbyisten haben in der neuesten VDE Richtlinie wieder ganze Arbeit geleistet.

Die Steckdose merkt doch gar nichts von der Nennleistung der Module, solange der Wechselrichter auf die 800W begrenzt ist. Die Grenze, bis zu der eine normale Schukosteckdose für die Einspeisung benutzt werden darf, liegt bei 960 Wp (VDE-AR-N 4105:2026-03 in Verbindung mit DIN VDE V 0126-95).

Es geht nicht um die Steckdose, sondern um den für die VDE total typischen Anwendungsfall, dass Du hinter der Steckdose für die PV noch einen Abluftwäschetrockner und einen Warmwasserboiler betreibst, während die Zuleitung in Dämmwolle verlegt ist.

Dann kommt man theoretisch auf paarundzwanzig Ampere im Kabel und die heizen das über den Tag bei den typischen Dachgeschosstemperaturen von >30°C über die kritische Temperatur von 70°C auf. Das passiert nicht, solange durch die limitierte Peak-Leistung von 960W die 800W nur über einen begrenzten Zeitraum im Tagesgang anliegen, können aber deutlich überschritten werden, wenn die Module schon ab morgens um 8 die 800W bringen.

Für 99,999% der Nutzerschaft ist das ein unglaubwürdiges Szenario aber eine VDE-Norm muss halt 100% abdecken.

#8084360
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Martin S. schrieb:

aber eine VDE-Norm muss halt 100% abdecken.

Für die Lobby bitte 101,9%.

Seltsam. Bei den vergossenen Schukosteckern mit angeschweißten Litzen, die regelmäßig bei Geräten mit >2kW Anschlussleistung wie Wäschetrockner, Waschmaschinen oder Elektroheizungen die Schuko Steckdosen ausbrennen reicht der VDE auch nur 70%.

Aber da kann der arme sonst auftragslose Elektriker ja auch keine 500€ für die Verlegung einer neuen Leitung incl. separater Sicherung, RCD und Wieland Dose abzocken.

Gast #8084376
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Heinz R. schrieb:

3000W unter Kleinspannung, dann dürften um die 100A im Spiel sein; das hört sich eher nach Schweissgerät als nach PV an.

https://www.offgridtec.com/hoymiles-mit-5000-8t-mikrowechselrichter-5000w-mit-4-mppts-3-phasig.html

Max. Eingangsspannung: 140V Anzahl MPP-Tracker: 4 MPPT-Spannungsbereich: 12V - 136V Max. Eingangsstrom: 4 x 20A

Die 5KW Leistung erzielst du nur bei Eingangsspanung >>100V und nicht bei Kleinspannung

#8084379
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Heinz R. schrieb:

Strom wird in Zukunft eher günstiger als teurer

das kommt immer auf den Wirtschaftsminister an, wohin die Reise geht. Im Moment würde ich nicht drauf wetten, dass der Strompreis mittelfristig weiter sinkt.

Finn R. schrieb:

Du darfst eine große PV nicht selber installieren, ohne dass du einen Elektriker/Firma hast, die dazu berechtigt ist bzw. für dich "unterschreibt" und letztlich den Kopf hinhält.

gibt es aber. Man muss halt länger Suchen. Aber 350Euro für die Netzanmeldung ist imho ein guter Deal.

Finn R. schrieb:

Und der Elektriker haftet für die ganze Anlage. Wenn im Dc Teil der Blitz einschlägt und dir die Wohnung abfackelt, weil ein Blitzschutz nicht (korrekt) installiert wurde, haftet der Elektriker, dafür sorgt dann schon die Versicherung.

hmmm, find ich gewagt. Meine Große PV wurde von einer Firma installiert, die mittlerweile insolvent ist (wie auch immer man das schafft mit einer PV Firma)... Da noch eine Regressforderung zu stellen wird schwierig, denke ich. Überhaupt sind Versicherungen natürlich nicht dafür bekannt, großzügig Geld zu verschenken. Aber ganz ehrlich; Blitzschutz ist nochmal ne ganz andere Nummer als ein Potentialausgleich. Letzterer sollte gemacht werden aber wenn der Blitz in die Bude fährt und die Anlage über den PE geerdet ist, nunja, dann dürfte das der elektrotechnische Totalschaden des Hauses sein.

Die Erweiterung hab ich indess selbst installiert. Anmeldung läuft gerade noch, weshalb sie noch nicht in Betrieb ist.

Heinz R. schrieb:

das ist gar kein Problem - zumindest hier nicht Der Elektriker haftet nicht für die DC-Seite, Kleinspannung, wie die Modeleisenbahn

Kleinspannung bis 1kV? Nagut, es gibt Anlagen, mit viel Verschattung z.B., da ist die Parallelschaltung der Module effektiver, aber dann braucht man halt dicke Kabel und wehe es zündet irgendwo ein Lichtbogen. Das dürfte nicht lustig werden.

#8084382
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Martin S. schrieb:

Es geht nicht um die Steckdose, sondern um den für die VDE total typischen Anwendungsfall, dass Du hinter der Steckdose für die PV noch einen Abluftwäschetrockner und einen Warmwasserboiler betreibst, während die Zuleitung in Dämmwolle verlegt ist.

Na ja, das Thema der Last auf der Leitung ist mit der Begrenzung auf 800 W Ausgangsleistung vom Wechselrichter (früher 600W) doch abgehandelt.
Niemand verbietet dir, die Panele eines BKW nachzuführen, so dass du bei passender Wetterlage über längere Zeit sogar deutlich mehr als die unter STC gemessene Leistung von den Modulen bekommst. Und was ist dann mit der Erwärmung? Von welcher thermischen Zeitkonstanten der in der Dämmwolle verlegten Leitung geht diese Vereinigung überhaupt aus?

Spätestens, wenn du einen Abluftwäschetrockner und einen Warmwasserboiler an einem Tag mit starker Bewölkung zusammen an der besagten Leitung betreibst, merkst du, dass die Argumentation ziemlich daneben liegt, weil dir dann grundsätzlich an solchen Tagen der LS entgegen springen würde. Oder wie viele Stunden muss der Verbrauch anliegen, damit der VDE rote Pickel im Gesicht bekommt?

Wenn man den Wechselrichter seine 800 W in einen Endstromkreis einspeisen lässt, ist die STC-Leistung der Module auch völlig irrelevant. Oder wenn die Panele in Ost-West-Anordnung stehen, liefern sie NIE gleichzeitig volle Leistung. Das schafft der VDE aber nicht in seinem Regelwerk abzubilden.

Da wird EIN Worst-Case Szenario zur Fußfessel für alle Kleinanlage und damit sicher verhindert, dass auch bei schwacher Sonneneinstrahlung (Bewölkung, niedriger Sonnenstand im Winterhalbjahr) sinnvoll PV-Erträge aus dem Wechselrichter heraus kommen (Stichwort: Over-Paneling). Dem Nutzer wird mit dieser Pauschalisierung jegliche Fähigkeit zum eigenen Denken abgesprochen - schade eigentlich.

Und bezogen auf den Steckverbinder dürfte es ziemlich egal sein, ob die 800 W des Wechselrichters von Panelen mit 960 Wp oder von welchen mit 2000 Wp kommen.

Kein Wunder, dass die Anmeldung von Anlagen im Marktstammdatenregister die tatsächliche Situation der Anlageninstallation so schlecht repräsentiert.

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#8084427
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Rainer W. schrieb:

Na ja, das Thema der Last auf der Leitung ist mit der Begrenzung auf 800 W Ausgangsleistung vom Wechselrichter (früher 600W) doch abgehandelt.

Dachte man.

Aber jetzt kommst du und willst SCHON WIEDER drüber diskutieren.

Es nimmt nie ein Ende.

Rainer W. schrieb:

Und bezogen auf den Steckverbinder dürfte es ziemlich egal sein, ob die 800 W des Wechselrichters von Panelen mit 960 Wp oder von welchen mit 2000 Wp kommen.

Aber wir willst du Wieland das Monopol wieder nehmen, die haben genügend teute Lobbyismus dafur betrieben, etwas musst du denen lassen damit sich das Geld wieder einspielt.

Du verstehst nichts von unserer Wirtschaft.

#8084429
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Rainer W. schrieb:

Da wird EIN Worst-Case Szenario zur Fußfessel für alle Kleinanlage und damit sicher verhindert, dass auch bei schwacher Sonneneinstrahlung (Bewölkung, niedriger Sonnenstand im Winterhalbjahr) sinnvoll PV-Erträge aus dem Wechselrichter heraus kommen (Stichwort: Over-Paneling). Dem Nutzer wird mit dieser Pauschalisierung jegliche Fähigkeit zum eigenen Denken abgesprochen - schade eigentlich.

Genau. Ein WC-Szenario. Ab ins Klo und runter damit.

Ich sehe es ja genauso und habe deshalb auch 1,6kWp angeschlossen. Ich hätte auch mehr gemacht, aber das erlaubt der Platz nicht.

Demnächst kommen nochmal 1,6kWp auf's andere Vordach. Blöd nur, dass die Hoymiles eine so niedrige Eingangsspannung haben. 2s geht mit meinen Modulen leider nicht.

#8084437
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Finn R. schrieb:

Max. Eingangsspannung: 140V Anzahl MPP-Tracker: 4 MPPT-Spannungsbereich: 12V - 136V Max. Eingangsstrom: 4 x 20A Die 5KW Leistung erzielst du nur bei Eingangsspanung >>100V und nicht bei Kleinspannung

stimmt, bei dem Model machen sie 2 Zellen in Reihe

Ich habe z.B. diese hier verbaut:

https://www.emax-haustechnik.de/photovoltaik/mikro-wechselrichter-hms-1600-4t-ohne-integriertem-wi-fi-modul-hoymiles.htm

OP #8084553
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Udo S. schrieb:

Aber da kann der arme sonst auftragslose Elektriker ja auch keine 500€ für die Verlegung einer neuen Leitung incl. separater Sicherung, RCD und Wieland Dose abzocken.

Sehe ich auch eher so. Die 4 Ampere wärmen da gar nichts auf.
Daher verstehe ich nicht, dass man nicht wenigstens 1500 W einspeisen darf, wovon man eben die Waschmaschine bedient und dann den kostbaren Strom nicht verschenken muss.

#8084583
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Frank O. schrieb:

Die 4 Ampere wärmen da gar nichts auf. Daher verstehe ich nicht, dass man nicht wenigstens 1500 W einspeisen darf,

Angenommen du speist in einen Stromkreis ein, der mit 16A abgesichert ist. Dann hast du 3600W mögliche Leistung plus 800W vom BKW. Zwei 2,2 kW Heizlüfter laufen da also prächtig. Ggf. auf einer 1,5mm² Leitung die noch mit Lüsterklemmen mehrfach irgendwie verknüppel ist. Insofern ist eine Beschränkung durchaus sinnvoll, weil keiner weiß wie die Verteilung bei dem Anwender aussieht und was noch auf dem Stromkreis an Lasten hängt. 99% der Anwender kümmert das auch nicht, solange es nicht raucht oder die Sicherung fliegt wird eingeschaltet.

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OP #8084600
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Wir gehen doch immer von einem technisch einwandfreien Zustand aus. Das was schon erlaubt ist, also 10 Ampere auf jeden Fall, dann können da doch kna6unter 8 Ampere fließen. Eben so viel, dass die WaMa läuft und der normale Hausstrom. Das wären vielleicht 1000 Watt. Ich glaube eher, dass das dem Erhalt des Verdienstes der Energieversorgern dienen soll.

(Firma: Funkenflug Industries) #8084655
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Eure Diskussion ist völlig sinnbefreit. Es kommt nicht drauf an was elektrotechnisch richtig ist, es kommt drauf an, was in den Normen und vor allem im letzten Muster der TAB 2026 drinsteht.

"Steckersolargerät", wie der Name schon sagt steckerfertig bis 800VA Wechselrichterleistung und 960Wp Modulleistung geht mit Schuko-Stecker.

"Balkonkraftwerk" bzw. Kleinsterzeugeranlage mit 800VA Wechselrichterleistung und maximal 2kWp Modulleistung geht mit Einspeisesteckdose z.B. Wieland.

Alles darüber erfordert nach dem Muster der TAB 2026 den Einbau eines Zählers mit IMSys und Fernsteuerbarkeit, sonst Abregelung auf 60% Nennleistung oder Nulleinspeisung, auch wenn die Anlage weiterhin nur 800VA Wechselrichterleistung hat.

OP #8084751
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Rainer D. schrieb:

Von Solakon hab ich die Schn**ze voll.

Hallo Reiner!
Ich muss mich noch einmal für den wertvollen Tipp bedanken!
Das ist wohl wirklich so. Vielleicht nicht ganz so schlimm, aber schlimm genug. Und daher habe ich ein anderes System heraus gesucht. Das ist nicht nur Testsieger bei Stiftung Warentest gewesen, es ist auch noch einige hundert Euro günstiger. Allerdings scheinen da nicht die Halter für den Balkon dabei zu sein. Macht aber auch nichts, denn die anderen hätte ich auch umbauen müssen, da das kein Gitter ist, sondern Glasscheiben und sturmfest muss das auch sein, denn an der Küste weht ein anderer Wind.
Also vielen Dank für den Hinweis!

#8084769
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Ben B. schrieb:

Es kommt nicht drauf an was elektrotechnisch richtig ist, es kommt drauf an, was in den Normen und vor allem im letzten Muster der TAB 2026 drinsteht.

Was in der Norm und im Muster der TAB steht, hat für den Einzelfall nichts zu sagen. Entscheidend ist erstmal, was der Netzbetreiber des Niederspannungsnetzen in seinen unternehmensspezifischen Technischen Anschlussbedingungen (TAB) stehen hat.

OP #8084772
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Rainer W. schrieb:

Was in der Norm und im Muster der TAB steht, hat für den Einzelfall nichts zu sagen. Entscheidend ist erstmal, was der Netzbetreiber des Niederspannungsnetzen in seinen unternehmensspezifischen Technischen Anschlussbedingungen (TAB) stehen hat.

Im Grunde ist das eine neue Diskussion, denn ich werde ein Komplettpaket nehmen und das entspricht aktuellen Regelungen.

#8084779
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Frank O. schrieb:

Im Grunde ist das eine neue Diskussion,

Wg. TAB: Aber doch recht hilfreich, um ein Problem unlösbar zu machen.

Frank O. schrieb:

Und daher habe ich ein anderes System heraus gesucht. Das ist nicht nur Testsieger bei Stiftung Warentest gewesen, es ist auch noch einige hundert Euro günstiger.

Hat das neue Pferd auch einen Namen? Der letzte Test ist wohl von 5/2025, was schon länger her ist. So ganz teile ich deren Beurteilung nicht.

#8084806
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Ben B. schrieb:

"Steckersolargerät", wie der Name schon sagt steckerfertig bis 800VA Wechselrichterleistung und 960Wp Modulleistung geht mit Schuko-Stecker. "Balkonkraftwerk" bzw. Kleinsterzeugeranlage mit 800VA Wechselrichterleistung und maximal 2kWp Modulleistung geht mit Einspeisesteckdose z.B. Wieland. Alles darüber erfordert nach dem Muster der TAB 2026 den Einbau eines Zählers mit IMSys und Fernsteuerbarkeit, sonst Abregelung auf 60% Nennleistung oder Nulleinspeisung, auch wenn die Anlage weiterhin nur 800VA Wechselrichterleistung hat.

wer will das wie kontrollieren? Hausdurchsuchung?

8 Platten auf dem Dach heißt ja noch lange nicht das 8 Platten am WR angeschlossen sind

wer baut das IMSys ein?

Bei mir ist der Sub vom Netzbetreiber nach 10min wieder gegangen, kein Empfang im Zählerkasten

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OP #8084860
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Mi N. schrieb:

Wg. TAB: Aber doch recht hilfreich, um ein Problem unlösbar zu machen.

Das hast du schön ausgedrückt.

Frank O. schrieb:

Und daher habe ich ein anderes System heraus gesucht. Das ist nicht nur Testsieger bei Stiftung Warentest gewesen, es ist auch noch einige hundert Euro günstiger.

Hat das neue Pferd auch einen Namen? Der letzte Test ist wohl von 5/2025, was schon länger her ist. So ganz teile ich deren Beurteilung nicht

Irgendwann muss ich mich aber entscheiden. Und das was letztes Jahr gewonnen hat, kann heute nicht der letzte Mist sein. Wie ich schon sagte, nicht für mich und die Dame fand das, was ihr als teuer empfindet, erstaunlich günstig. Der Einbau ist kostenlos, weil ich das mache.
Gut, Essen und Trinken kostet es dann wohl doch.

(Firma: Funkenflug Industries) #8084875
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wer will das wie kontrollieren?

Kommt halt drauf an, ob das irgendwo auffällt. Spätestens wenn man Dir nachweisen kann, daß Du mehr als diese 800VA eingespeist hast (die Du vielleicht angemeldet hast), hast Du ein Problem.

Darfst auch nicht vergessen, die Messstellenbetreiber haben viele Datensätze von vielen 800VA-Anlagen. Die wissen recht genau wieviel eine Anlage mit 960Wp oder 2kWp in Deiner Gegend normalerweise so macht. Wenn Deine Anlage dann mit dem Doppelten heraussticht, bekommst Du wahrscheinlich Post.

Hausdurchsuchung?

Ausbau des Zählers wenn Du lange genug die Kooperation verweigerst und eine berechtigte Annahme besteht, daß Du da irgendwas betreibst, was so nicht erlaubt ist.

8 Platten auf dem Dach heißt ja noch lange nicht das 8 Platten am WR angeschlossen sind

Stellt sich auch jeder 2kWp extra aufs Dach und benutzt die dann nicht, vollkommen schlüssiges Argument.

Was Du machen könntest, 960Wp/2kWp als Balkonkraftwerk bzw. Kleinsterzeugeranlage mit 800VA Wechselrichter und den Rest als Inselanlage ohne Verbindung zum Stromnetz. Die Inselanlage darf dabei keinen Wechselrichter haben, der eine Einspeisung ins Stromnetz ermöglichen würde. Sonst wäre ein einfacher späterer Anschluss der Inselanlage ans Stromnetz möglich und das mögen manche Netzbetreiber nicht.

wer baut das IMSys ein? Der Verteilnetzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber.

Bei mir ist der Sub vom Netzbetreiber nach 10min wieder gegangen, kein Empfang im Zählerkasten

Das ist natürlich Pech, dann halt Abregelung auf 60% oder Du darfst Dich selbst drum kümmern, wie Du irgend eine Kommunikationsverbindung in Deinen Zählerkasten bekommst.

: Bearbeitet durch User
#8084876
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Frank O. schrieb:

Irgendwann muss ich mich aber entscheiden. Und das was letztes Jahr gewonnen hat, kann heute nicht der letzte Mist sein

Du mußt mir meine Fragen ja nicht beantworten, aber wenn jemand diesen Beitrag hier findet, wäre es hilfreich, daß er konkrete Angaben direkt erfahren würde. In dem (vermuteten) Test ist die zweitplatzierte Anlage minimal anders benotet und ca. 200 € günstiger. Man darf dem Pferd eben nicht nur ins Maul schauen ;-)

Der Einbau ist kostenlos, weil ich das mache.

Das hatte ich bislang anders in Erinnerung. Aber Du hast Recht, mach was Du willst.

OP #8084910
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Mi N. schrieb:

Hat das neue Pferd auch einen Namen?

Mur weil ich das noch nicht beantwortet habe, heißt es nicht, dass ich das verweigern will. Das vorher und jetzt habe ich auf dem Mobiltelefon geschrieben. Ich muss erst wieder den Rechner anhaben. Und im Moment habe ich keine Zeit dazu, da ich noch etwas zu tun habe. Schreibe ich dir selbstverständlich noch.

#8084919
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Ben B. schrieb:

Kommt halt drauf an, ob das irgendwo auffällt. Spätestens wenn man Dir nachweisen kann, daß Du mehr als diese 800VA eingespeist hast (die Du vielleicht angemeldet hast), hast Du ein Problem.

es geht nicht ums mehr eispeisen, macht ja auch wenig Sinn wenn man eh nichts dafür bekommt? Es geht darum möglichst lange / oft im Jahr diese 800W zu haben

keine Ahnung wofür diese Panel-Leistungsbegrenzung gut sein soll?

Ben B. schrieb:

Darfst auch nicht vergessen, die Messstellenbetreiber haben viele Datensätze von vielen 800VA-Anlagen. Die wissen recht genau wieviel eine Anlage mit 960Wp oder 2kWp in Deiner Gegend normalerweise so macht. Wenn Deine Anlage dann mit dem Doppelten heraussticht, bekommst Du wahrscheinlich Post.

Das wissen sie eben nicht. klar, max Grenze 800W - aber wieviel ich selber davon brauche, was mein Hausnetz braucht kann denen egal sein

Die werden sicher auch besseres zu tun haben als zu sagen "schau an, Du hast einen Kühlschrank und eine Fritzbox, kochst 3 x am Tag, Sonnenleistung waren nur 40% - Du hast gegenüber dem Schnitt zu wenig bezogen"

Ben B. schrieb:

Stellt sich auch jeder 2kWp extra aufs Dach und benutzt die dann nicht, vollkommen schlüssiges Argument.

Es gibt viele die damit direkt per DC den Boiler aufheizen

Ich habe hier PV-Platten aufs Hühnerhaus gemacht - 2m² für 50€ - dafür bekommst kein Trapezblech incl. sauberer Befestigung und Einfassung

Ben B. schrieb:

wer baut das IMSys ein? Der Verteilnetzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber.

Bei mir ist der Sub vom Netzbetreiber nach 10min wieder gegangen, kein Empfang im Zählerkasten

Das ist natürlich Pech, dann halt Abregelung auf 60% oder Du darfst Dich selbst drum kümmern, wie Du irgend eine Kommunikationsverbindung in Deinen Zählerkasten bekommst.

hier ist Netztbetreiber = Messstellenbetreiber Ich muss da gar nichts machen, ihr Problem wenn sie es nicht hinbekommen

Die Anlage ist schon da, 24,9kWp , sie haben das Recht und eigentlich auch die Pflicht ihn einzubauen - ob sie es tun ist nicht mein Problem Abgeregelt wird nichts

OP #8084955
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Mi N. schrieb:

Man darf dem Pferd eben nicht nur ins Maul schauen ;-)

Der Einbau ist kostenlos, weil ich das mache.

Das hatte ich bislang anders in Erinnerung. Aber Du hast Recht, mach was Du willst.

Von einbauen lassen war nie die Rede, jedenfalls nicht von mir.
Sonst würde ich wohl kaum hier nachfragen.

Das "Pferd"ist dieses hier: https://greensolar.de/produkt/balkonkraftwerk-basic-1800-800-black-bifazial-mit-balkonkraftwerkspeicher-avocado-home-base

: Bearbeitet durch User
OP #8084972
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Heinz R. schrieb:

keine Ahnung wofür diese Panel-Leistungsbegrenzung gut sein soll?

Ich will mich gar nicht so sehr an dieser Randdiskussion beteiligen, aber ich bin ganz deiner Meinung. Für mich würde ich auch Wege finden.
Was mich aber immer wieder wundert, die Bedenkenträger. Gehen die überhaupt noch aus dem Haus? So viel Angst kann doch ein Mensch gar nicht alleine haben.
Diese Dauerangst vor allem und jedem, da verpasst man das ganze Leben.

OP #8084980
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Michael B. schrieb:

Daher definieren Elektrotechniker, was für einen Laien ok ist und ab wann ein wissender Elektriker einen Blick drauf werfen sollte.

Ich glaube eher, dass das für die Strom produzierende Industrie immer noch ein gutes Geschäft bleiben soll.
Es gäbe sicher andere Maßnahmen die eine Überlastung des Hausnetzes ausschließt, selbst bei höherer Leistung. Und in meinen Augen war das auch schon sehr früh in den Grundstrukturen geplant.

#8084986
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Frank O. schrieb:

Unten auf der Seite ist ein Smartmeter. Koste extra, das soll man wohl dazu kaufen. Ich habe die heute angeschrieben, aber noch keine Antwort erhalten. Da sind noch ein paar Dinge zu klären.

schade, finde es nicht -genau das hätte ich mir gerne mal angesehen

Die Hersteller von so Mini-Akkus sagen immer "alles easy" - verschweigen das es diesen Zähler braucht

Wenn Du den vom Elektriker einbauen lässt stehen wohl noch mal 500€ auf der Uhr, dann noch Einbindung ins Wifi oder gar ein Kabel quer durchs Haus verlegen

Eigentlich sind Aussagen wie "Smarte Steuerung – optimiert Stromnutzung automatisch" schon Betrug?

: Bearbeitet durch User
OP #8084990
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Frank O. schrieb:

Unten auf der Seite ist ein Smartmeter.

Merkwürdig. Seit gerade eben stelle ich fest, dass das Smartmeter gar nicht mehr angeboten wird. Ich habe das auch nicht mehr über "Zubehör" gefunden.

Nur noch der Text ist da:

Erweitere dein System um einen Smart Meter
Ein Smart Meter wird verwendet um Lastspitzen eines Balkonkraftwerks zu verringern und den Stromverbrauch effizienter zu gestalten. Ein moderner Speicher wie die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist mit dem Anker SOLIX Smart Meter kompatibel und kann KI gesteuert Wetterdaten auslesen, um dir günstigere Stromtarife zu bieten.

Die Seite soll seriös sein. Ein bisschen zweifle ich daran.

Angehängte Dateien:
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OP #8084994
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Heinz R. schrieb:

Wenn Du den vom Elektriker einbauen lässt stehen wohl noch mal 500€ auf der Uhr, dann noch Einbindung ins Wifi oder gar ein Kabel quer durchs Haus verlegen Eigentlich sind Aussagen wie "Smarte Steuerung – optimiert Stromnutzung automatisch" schon Betrug?

Na ja, das bekomme ich wohl eingebaut, deshalb trift mich das nicht, aber du hast schon recht. Immerhin hatten sie zuvor noch drauf hingewiesen.
Die Arbeitsleistung ist ja heute immer das Problem. Diese Kosten sind einfach immer sehr hoch und da wird ein vermeintliches Geschäft schnell zunichte gemacht.
Möglich viel zu können ist wie ein zweites Gehalt. Früher habe ich sogar auch noch Schuhe besohlt. Die Schuhe, wo es sich noch lohnt, die werde ich wohl nicht mehr ablaufen. Aber das Zeug habe ich auch alles noch und für kleine Lackreparaturen oder ähnliche Sachen hole ich das dann doch mal hervor.

: Bearbeitet durch User
#8085001
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Frank O. schrieb:

Nur noch der Text ist da:

Erweitere dein System um einen Smart Meter Ein Smart Meter wird verwendet um Lastspitzen eines Balkonkraftwerks zu verringern und den Stromverbrauch effizienter zu gestalten. Ein moderner Speicher wie die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist mit dem Anker SOLIX Smart Meter kompatibel und kann KI gesteuert Wetterdaten auslesen, um dir günstigere Stromtarife zu bieten.

Die Seite soll seriös sein. Ein bisschen zweifle ich daran.

das ist alles mehr als unseriös - Lastspitzen, KI-gesteuert,...

Du schaust nach Sonnenuntergang TV-Hausverbrauch 500W - der "Akku" muss das wissen, 500W ins Netz speisen Um 10 gehst ins Bett - Verbrauch nur noch 250W - also darf er nur noch 250W einspeisen - hier hilft nur messen, keine KI

Der Smartmeter ist wohl der hier: https://dura-solar.de/Anker-SOLIX-Smart-Meter-Gen-2/410702-2?affiliateCode=Google&campaignCode=GoogleShoppingCampaign

Dem musst alle 3 Phasen zuführen, 3 Klemmspulen setzen

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OP #8085003
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Rainer W. schrieb:

Was in der Norm und im Muster der TAB steht, hat für den Einzelfall nichts zu sagen. Entscheidend ist erstmal, was der Netzbetreiber des Niederspannungsnetzen in seinen unternehmensspezifischen Technischen Anschlussbedingungen (TAB) stehen hat.

Also ich beziehe mich da auf den Anbieter:

Vereinfachung der Balkonkraftwerk-Nutzung durch das Solarpaket 1 – Das gilt in Deutschland auch 2026 Das Solarpaket 1 erleichtert seit 2024 die Nutzung von Balkonkraftwerken durch weniger Bürokratie und dies gilt auch 2026. Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist nicht mehr erforderlich, und die Registrierung im Marktstammdatenregister wurde stark vereinfacht. Eine weitere Neuerung ist die Anhebung der Leistung auf eine 800 Watt Grenze (zuvor 600 Watt), wodurch die Installation unkomplizierter wird, da keine zusätzlichen technischen Anpassungen notwendig sind. Wichtig zu beachten ist aber, dass du dein Balkonkraftwerk trotz des Wegfalls der Anmeldung beim Netzbetreiber, registrieren musst. Diese geschieht über das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (MaStR).

OP #8085009
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Heinz R. schrieb:

Der Smartmeter ist wohl der hier: https://dura-solar.de/Anker-SOLIX-Smart-Meter-Gen-2/410702-2?affiliateCode=Google&campaignCode=GoogleShoppingCampaign Dem musst alle 3 Phasen zuführen, 3 Klemmspulen setzen

Jetzt ist auch klar wieso der andere weg ist. Da gibt es jetzt einen neueren. Klar muss man messen.
Übrigens danke für den Link! Das ist auch interessant.

Wenn ich die Preise sehe und noch günstiger von euch gehört habe, werde ich das wohl auch bei mir machen, vorausgesetzt der Vermieter stimmt meinem Ansinnen zu. Ich muss dann zunächst eine Stecdose auf dem Balkon installieren.

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#8085016
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Frank O. schrieb:

Jetzt ist auch klar wieso der andere weg ist. Den musste man sicher hart verdrahten. Klar muss man messen.

bei einem Kollegen - ich hatte ihm einen in der Firma übrigen kleinen 3000W-WR nebst 5kWh Akku mitgegeben, wir wollten wissen wie einfach das geht Wir erfassen bei ihm den Hausverbrauch nur per SML am bereits vorhandenen digitalen Zähler

Rechne ich mal alles zusammen in Deinem Beispielfall

4 x PV-Panel, je 60€ 240€ 1 x Hoymiles HM-1600 140€ 1 x Pylontech Akku 3,5kWh 580€ 1 x Victron MP2-3000GX 480€ 1 x Bastelkram / Tasmota 100€

sind dann 1540€ - klar fast das Doppelte wie dieses "Wunderwerk" - aber halt auch eine ganz andere Kategorie

Viele vergessen bei diesen Wunderakkus - wie bekomme ich die PV-Kabel vernünftig zum Akku

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OP #8085019
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Heinz R. schrieb:

Rechne ich mal alles zusammen in Deinem Beispielfall

Ja sicher! Deshalb habe ich diesen Beitrag auch aufgemacht.
Technisch kann ich das sicher besser, als Tausende die ihre Anlagen aufgebaut haben. Aber wenn man das Zeug noch nie in den Händen hatte, dann gibt es immer Fallstricke. Und da ich dafür fast 500 Kilometer (hin und zurück) fahren muss und mit Ultimate (zuletzt bei 2,72 Euro tanken müssen), möchte ich natürlich nicht mehrfach dort hinfahren. Ist zwar sehr schön dort und ich darf da auch sonst hin (habe ich aber noch nie wahr genommen), aber hier habe ich mein ganzes Werkzeug und irgendwas fehlt letztlich immer.

Übrigens hatte das alte Smartmeter auch induktive Klemmen.

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#8085028
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Du willst ernsthaft da ein mal hinfahren, alles nötige Werkzeug im Kofferraum haben? Vergiss es und lass es

Diverse Bekannte hatten mich oft auch um Hilfe gebeten und ich habe auch schon vielen Menschen geholfen, PV, Wasser, Strom, Torantrieb,...

Aber es war immer Hilfe - nicht "ich war der billige Handwerkerersatz"

Um so Dinge wie Kabelkanäle sägen und anbringen, Löcher durch Wände bohren usw musste ich mich nie kümmern Am Ende gar noch den Dreck weg machen sonst wird gejammert?

Es ging immer um die letzten 5% wo das Fachwissen fehlt Die 95% davor, wo man schwitzt, es dreckig wird durften sie - evtl. nach Anleitung - schön selber machen

OP #8085044
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Heinz R. schrieb:

Aber es war immer Hilfe - nicht "ich war der billige Handwerkerersatz"

Das war ich früher oft. Jetzt bin ich eh nicht mehr gesund und das mache ich nur noch für ganz spezielle Leute.
Zweimal werde ich wohl hin müssen.
Teneriffa muss ich auch noch mal hin. Das wird bestimmt wesentlich schwieriger.

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(Firma: Funkenflug Industries) #8085052
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es geht nicht ums mehr eispeisen, macht ja auch wenig Sinn wenn man eh nichts dafür bekommt? Es geht darum möglichst lange / oft im Jahr diese 800W zu haben

Der Zähler misst trotzdem, wieviel Du gegen die Verbrauchsstromrichtung ins Netz eingespeist hast.

Und wenn Du schreibst, Du hast Dir da 24,5kWp irgendwo hingestellt... Soll ich ernsthaft glauben, daß da ein 800W Wechselrichter dran ist?

keine Ahnung wofür diese Panel-Leistungsbegrenzung gut sein soll?

Das hat niemand, der sich ein wenig mit der Materie auskennt. Aber es steht halt so in den Normen und Gesetzen drin, da kannste machen nix. Ich weiß auch nicht, wieso ich ein paar km von hier entfernt auf einer vierspurigen und in der Mitte baulich getrennten Bundesstraße nur 70 fahren darf. Woanders darf man auf so einer Straße 130 fahren, nur hier nicht. Ist natürlich doof, aber wenn ich da trotzdem 130 fahre, zahle ich am Ende auch dafür.

OP #8085102
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Mir drängen sich neue Fragen auf:

Diese Solarmodule, haben die immer einen Rahmen und vor allem, haben die auch schon immer einen Steckeranschluss?
Wenn die einen Steckeranschluss haben, kann man das lesen welches System es ist oder gibt es nur ein System?
Diese Stecker und Leitungen kann man doch bestimmt auch einzeln kaufen und selbst konfektionieren?
Ich erinnere mich, dass bei Solar irgendwo eine Diode dazwischen muss. Ist das in den Modulen schon verbaut oder muss ich da etwas vorsehen?

#8085114
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Heinz R. schrieb:

avocado - interessanter Name, nie gehört

Schon klar, Du lebst in einem Gigawatt-Universum ;-) https://www.tepto.de/docs/366990-FOXESS-Avocado-22-Pro-M-AC-E-DE-Benutzerhandbuch.pdf

Aber wie funktioniert das, woher weiß der Akku wieviel er einspeisen soll? Da braucht es doch noch irgendwas um den Hausverbrauch zu erfassen?

Mi N. schrieb:

Meine Meinung: Nulleinspeisung und der ganze Klumpatsch drum herum lohnen in der Regel nicht.

Es wäre hilfreich, ein Verbrauchsprofil zu haben, das die Grundlast zeigt. Eine Anlage auf Spitzenlast auszulegen, erzeugt nur unnötig Kosten. Wer weiß denn, ob überhaupt eine WLAN Verbindung vom Zählerkasten (Klappe zu, Affe tot) zur Wohnung zustande kommt?

#8085121
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Mi N. schrieb:

Mi N. schrieb:

Meine Meinung: Nulleinspeisung und der ganze Klumpatsch drum herum lohnen in der Regel nicht.

Es wäre hilfreich, ein Verbrauchsprofil zu haben, das die Grundlast zeigt. Eine Anlage auf Spitzenlast auszulegen, erzeugt nur unnötig Kosten. Wer weiß denn, ob überhaupt eine WLAN Verbindung vom Zählerkasten (Klappe zu, Affe tot) zur Wohnung zustande kommt?

Ein Akkussystem, dessen gespeicherte Energie zu 50% umsonst eingespeist wird lohnt sich nicht. Der Akku amortisiert sich nur dann, wenn er dazu benutzt wird den Eigenverbrauch zu decken. Du also zwischen 22 und 35 ct. pro kWh sparst. Um das zu erreichen machst du den Akku entweder so klein, dass er über Nacht gerade so die untere Grenze der Grundlast abdeckt, oder du machst ihn größer und hast eine Nulleinspeisungs Regelung.

Wenn du dazu allerdings einen Elektriker brauchst der dir eine zusätzliche Verbrauchsmesseinrichtung installiert, dann dürfte die Amortisation in weite Ferne rücken.

(Firma: Funkenflug Industries) #8085144
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Wie schnell sich eine Solaranlage amortisiert wenn man sie zum Eigenbedarf errichtet, hängt davon ab, wie hoch die eigenen Stromkosten sind. Angenommen Du zahlst nur 60..70 Euro im Monat an Strom, dann kannst auch nur maximal diese 60..70 Euro einsparen, abzüglich der Grundgebühr.

Diese Solarmodule, haben die immer einen Rahmen und vor allem,

Nein, gibt auch flexible, allerdings absolut nicht zu empfehlen. Die Dinger sind bei weitem nicht so haltbar wie angepriesen, sondern meistens nach 2..3 Jahren ein Totalschaden, dazu sind sie auch noch unverschämt teuer und liefern weniger Strom als "echte" Solarmodule.

haben die auch schon immer einen Steckeranschluss?

Nein. Früher(tm) war nur Festanschluss einer Solaranlage erlaubt.

Wenn die einen Steckeranschluss haben, kann man das lesen welches System es ist oder gibt es nur ein System?

Gibt mehrere. Immer eines oder zwei Solarmodule mit maximal 960Wp Gesamtleistung und ein maximal 800VA starker Wechselrichter.

Diese Stecker und Leitungen kann man doch bestimmt auch einzeln kaufen und selbst konfektionieren?

Theoretisch und handwerklich ja, praktisch aber nein weil diese Anlage dann streng genommen nicht mehr als steckerfertig gilt. Die steckerfertigen Anlagen sind mit all ihren Bestandteilen zusammen geprüft und zugelassen, wenn man sich was selbst baut, ist es das nicht.

Ich erinnere mich, dass bei Solar irgendwo eine Diode dazwischen muss. Ist das in den Modulen schon verbaut oder muss ich da etwas vorsehen?

Kümmer Dich bei einem Balkonkraftwerk oder Steckersolargerät nicht drum. Bei letzterem dürfte man streng genommen gar keine Diode einbauen (könnte sein, daß es dann kein steckerfertiges Steckersolargerät mehr ist wenn man dran rumbaut) und bei ersterem hat man nicht mehrere Strings, die man evtl. parallelschalten müsste. Da kümmert sich der Wechselrichter alleine drum.

Die Dioden für die Überbrückung bei Verschattung sind in den Modulen integriert.

OP #8085158
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Da ihr hier eure eigene Diskussion führt und meine neuen Fragen nicht beantwortet (was aber nicht schlimm ist) habe ich schon wieder etwas mehr gelesen.
Die Kabel sind jetzt klar, die haben wohl alle MC4-Stecker, kann man auch selbst passend anfertigen.
Im Moment, da ich jetzt schon viel gelesen habe, tendiere ich doch eher dazu das selbst zusammenzustellen. Es sind doch sowieso fertige Komponenten, mit genormten Steckern und die Balkonhalterung, selbst wenn ich da etwas Fertiges bekomme, muss ich das eh für die Befestigung an diese Glasscheiben anpassen. Oben wird das noch passen, aber mindestens ein Querstrebe muss da rein, sodass ich die an den Zwischenpfosten befestigen kann.
Seht ihr das auch vielleicht als die bessere Vorgehensweise an und gibt es da keine rechtlichen Einschränkungen?

OP #8085163
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Udo S. schrieb:

Ein Akkussystem, dessen gespeicherte Energie zu 50% umsonst eingespeist wird lohnt sich nicht.

Moin Udo!
Die Frage ist zumindest für mich und die Dame längst geklärt. Geht für mich nur noch um die eher technischen und rechtlichen Details. Wobei ich bei den rechtlichen Sachen sicher die Kirche im Dorf lassen werde. Nenne ich immmer "Mut zur Lücke".

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#8085170
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Frank O. schrieb:

Die Kabel sind jetzt klar, die haben wohl alle MC4-Stecker, kann man auch selbst passend anfertigen.

Kauf dir Stecker und 4mm² Kabel, sowie eine passende Crimpzange und so rin Öffnungswerkzeug. Das hat bei mir aller prima zusammengepasst. In der Regel haben die Balkonkraftwrke entweder zwei oder sogar 4 MPPT Eingänge, so dass man bei 4 Solarmodulen entweder zwei parallel oder jedes einzeln anklemmt. Die Kabel die bei so einem Komplettset dabei sind reichen von der Länge her meist nicht für die jeweilige Installationssituation.

(Firma: Funkenflug Industries) #8085172
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Wenn Du es selbst zusammenstellst, dann geh auf 2kWp Modulleistung und lass Dir eine Einspeisesteckdose (mit Endstromkreis) installieren. Da kommst Du schon durch den Eigenbau nicht drum herum. Die Erleichterung mit dem Schuko-Stecker gilt nur für steckerfertige Anlagen und ich weiß nicht, ob es auch einzelne "steckerfertige Wechselrichter" gibt, an die man dann selbst ausgewählte Module anschließen darf. Außerdem machen die 2kWp echt Sinn, vor allem in den Zeiten wo keine Sonne scheint und im Tal der Tränen (auch bekannt als Winter, Ende November bis Februar kommt nur sehr wenig aus der PV).

#8085174
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Frank O. schrieb:

Im Moment, da ich jetzt schon viel gelesen habe, tendiere ich doch eher dazu das selbst zusammenzustellen. Es sind doch sowieso fertige Komponenten, mit genormten Steckern

Ein Wechelrichter an Solarpanels anzuschliesst ist plug & play.

Einen Akku aus Einzelzellen zu verpacken mit BMS und richtig mit MPPT Lader und Wechselrichter zu verheiraten und auf Nulleinspeisung des teuren Akkustroms zu regeln damit der auch die Nacht durchhält ist so kompliziert, daß nicht mal die Fertigangebote bisher eine ordentliche Lösung haben, z.B. kann man oft nicht vorgeben ob man den Akku nur zu 80% nutzen will zur Lebensdauerverlängerung, oder vorgeben daß zumindest 30% Restladung erhalten bleiben soll um Notstrom bei Stromausfall vorzuhalten.

#8085184
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Michael B. schrieb:

z.B. kann man oft nicht vorgeben ob man den Akku nur zu 80% nutzen will zur Lebensdauerverlängerung

das ist bei den, üblicherweise genutzten, LFP Akkus auch gar nicht nötig. Viel wichtiger wäre: den Akku nicht schon am Morgen um 8 auf 100% zu laden und dann bis abends dort zu halten. Da ist es sinnvoller, ihn erstmal nur auf 50% zu laden und dann, je nach zu erwartendem Tagesertrag, idealerweise so auf 100% zu laden, dass er nur eine möglichst kurze Zeit auf 100% Ladestand verweilt.

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(Firma: Funkenflug Industries) #8085198
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Die selbstgebaute Nulleinspeisung schließt sich praktisch aus, das ist das Problem.

So wie ich das mitbekommen habe, dürfen nur Steckersolargeräte ohne Akku mit dem normalen Schuko-Stecker angeschlossen werden. Dafür könnte man sich problemlos eine Nulleinspeisung bauen, indem man Messeinrichtungen wie Shelly Zwischenstecker benutzt (auch einen für den Wechselrichter) und die Leistung passend regelt, daß die Summe aus Verbrauch der Geräte minus Leistung des Wechselrichters Null ergibt. Das macht aber keinen Sinn, außer daß man dann keinen Strom an das EVU verschenkt wenn man dem das nicht gönnt und sich extra dafür solchen Aufwand machen möchte.

Mit Akku braucht man schon mal mindestens eine Einspeisesteckdose wie bspw. Wieland, dazu den nötigen Endstromkreis und einen Elektriker, der diese Dose installiert. Und wenn der schon mal da ist, kann der auch gleich eine kompatible 3phasige Leistungsmessung in die Unterverteilung einbauen. Shelly (Pro) 3EM wird da gerne genommen, Vorsicht bei den Geräten mit integrierten Wandlern, die haben teils große Probleme mit der Messgenauigkeit. Mit dieser Messeinrichtung kriegt man dann problemlos eine Nulleinspeisung bis 800VA hin (Voraussetzung Messeinrichtung und Wechselrichter kommen miteinander klar). Also das ist technisch überhaupt kein Problem und sollte soweit ich bei diesem Normenwirrwarr noch durchblicke auch erlaubt sein (wenn der Anschluss eines Akkus erlaubt ist, dürfte nichts dagegen sprechen, den mit Nulleinspeisung zu betreiben) - aber man darf es eben nicht selbst bauen.

Wer wirklich Selbstbau ohne Anschlussprobleme will: Inselanlage. Achtung hierbei, die Aufstellung der Module muss den Normen entsprechen und es darf keine Verbindung zum Stromnetz bestehen oder einfach hergestellt werden können. Also kein Hybridwechselrichter, den man einfach an das Stromnetz anschließen könnte, kein Nachladen der Akkus aus dem Netz, keine Nulleinspeisung. Sondern brav die damit zu versorgenden Geräte vom Stromnetz trennen und in die Inselanlage einstöpseln. Viele VNB erlauben sowas inzwischen unter Verwendung eines trennenden Umschalters (mit trennender Neutralstellung), aber den müsste man sich auch in die Unterverteilung einbauen lassen weil man da nicht selbst dran darf.

#8085199
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Ben B. schrieb:

Diese Stecker und Leitungen kann man doch bestimmt auch einzeln kaufen und selbst konfektionieren?

Theoretisch und handwerklich ja, praktisch aber nein weil diese Anlage dann streng genommen nicht mehr als steckerfertig gilt. Die steckerfertigen Anlagen sind mit all ihren Bestandteilen zusammen geprüft und zugelassen, wenn man sich was selbst baut, ist es das nicht.

wie soll das bei der oben gezeigten "Komplettanlage" gehen? Die Kabel an den Zellen sind ca.1m lange - kommen hinten links und rechts an der langen Seite raus

Vielleicht reicht es wenn man diesen "Akku" genau mittig hinter den Zellen positioniert - selbst das bezweifle ich

Selbstverständlich braucht es hier MC4-Verlängerungen die man zukaufen oder selber anfertigen muss

OP #8085335
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Ben B. schrieb:

Mit Akku braucht man schon mal mindestens eine Einspeisesteckdose wie bspw. Wieland, dazu den nötigen Endstromkreis und einen Elektriker, der diese Dose installiert.

Warum den Elektriker? Man muss doch nur noch alles in MaStR eintragen. Kommt das jemand prüfen und wenn ja, wenn alles den Normen und Vorschriften entspricht, was können die dann sagen? Und wieso noch solch eine Dose. Überall steht, dass du das an eine normale Steckdose anschließen kannst und darfst.

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#8085384
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Frank O. schrieb:

Warum den Elektriker?

Er glaubt, für Nulleinspeisung müsse man einen extra Zähler installieren, und für diese Erweiterung der bestehenden Elektroinstallation braucht man in D halt einen Elektriker.

Es gibt sber auch den Weg auf den bestehenden rlrktronischen Zahler einen Aufsatz zu kleben, der die Zählimpulse an den Wechselrichter eeiterleitetbzw. den S0 Ausgsng zu nutzen.

Dann muss man den 800W Wechselrichter mit Akku und PV Modulen nur in eine Steckdose stecken, und das geht ohne Elektrikeraufzrag (dessen Kosten so sberwitzig sind dass sie fas Projekt nutzlos machen).

OP #8085434
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Michael B. schrieb:

Er glaubt, für Nulleinspeisung müsse man einen extra Zähler installieren, und für diese Erweiterung der bestehenden Elektroinstallation braucht man in D halt einen Elektriker.

Moin Michael!
Von Nulleinspeisung war nie die Rede. Nur so viel eigenen Strom nutzen wie möglich. Nulleinspeisung wäre gar nicht möglich, selbst wenn man ordentlich viel Speicher hätte. Es geht im Wesentlichen darum, dass in der Abwesenheit möglichst kein Strom aus dem Netz gebraucht wird und in der Anwesenheit natürlich auch noch etwas Strom gespart wird.

Ein paar Sachen, wie die Stecker und Kabel, werde ich extern bestellen, den Shelly (alles andere geht nicht in der Konstellation) auch, Sicherungen und ein bisschen Kleinmaterial, dann bin ich jetzt ca. bei 1300-1400 Euro maximal.
Heute Morgen rief mich eine Dame aus der Frima Green Solar an und wir klärten die offenen Punkte. Die Eignerin fährt am Wochenende hin (ich habe keine Lust) und sie bekommt noch ein paar Aufträge, was sie alles messen muss und wie die Sonne verläuft. Dann kann ich das alles nächste Woche bestellen und in Kürze einbauen.
War aber schon einiges zu lesen, wenn man sich noch gar nicht aktiv mit dem Thema beschäftigt hat.

OP #8085443
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Michael B. schrieb:

Aber von Akku, und Akkustrom ins Netz einzuspeisen wäre doof.l, der ist viel zu teuer. Also bleibt nur eine Einspeiseregelung, genau so viel Strom zu erzeugen, wie fas Haus selbst gerade braucht.

Ja klar!
Aber wenn du 2 Wochen (oder länger) gar nicht da bist, dann kannst du die Leistung in den Zellen verbrennen oder du lässt was ins Netz. Wenn es auch fast kein Geld gibt oder sogar gar kein Geld, dann doch lieber ins Netz. Dann kann man wenigstens sagen, dass man für die Allgemeinheit Strom erzeugt. ;-)
Spaß beiseite, das ist doch unterm Strich egal, die Hauptsache bleibt, dass sie ihre Betriebskosten senken kann.

#8085460
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Michael B. schrieb:

Es gibt sber auch den Weg auf den bestehenden rlrktronischen Zahler einen Aufsatz zu kleben, der die Zählimpulse an den Wechselrichter eeiterleitetbzw. den S0 Ausgsng zu nutzen.

Das ist für eine Nulleinspeisungsregelung aber viel zu träge. Und ausserdem muss man dafür erstmal einen digitalen Zähler haben, den man in manchen Gebieten erst bekommt, wenn man eine PV Anlage anmeldet. :) Das kann man allenfalls für die Verbrauchsmessung im allgemeinen nutzen. (Dafür ist das ja auch gedacht)

#8085463
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Frank O. schrieb:

Ein paar Sachen, wie die Stecker und Kabel, werde ich extern bestellen, den Shelly (alles andere geht nicht in der Konstellation) auch, Sicherungen und ein bisschen Kleinmaterial, dann bin ich jetzt ca. bei 1300-1400 Euro maximal.

Diese Kosten werden sich wohl nicht rentieren. Fraglich ist auch, ob vier PV-Module notwendig sind. Was auch immer "der Shelly" sein soll, den brauchst Du nicht. Kläre, daß der zu verwendene Akku genau die Grundlast einspeist und die nominell 800 W direkt ausgibt, wenn er voll ist. Da gibt es Akkus, die von Hause aus schon auf einen brauchbaren Wert 100 - 200 W eingestellt sind und ohne App direkt verwendet werden können.

Es gäbe die einfache Möglichkeit mit einem OBI-Teil den Grundverbrauch zu ermitteln Beitrag "Obi Energie-Tracker (15 €) von der Cloud befreit" und dann die Anlage gezielt zu konfigurieren. Das ist aber schon eher etwas für Geizhälse ;-)

#8085466
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Frank O. schrieb:

werde ich extern bestellen, den Shelly (alles andere geht nicht in der Konstellation) auch,

Michael B. schrieb:

Dann muss man den 800W Wechselrichter mit Akku und PV Modulen nur in eine Steckdose stecken, und das geht ohne Elektrikeraufzrag

Den Shelly (Pro 3EM ? o.ä.) - was soll der überhaupt machen - wird wohl der Elektriker verdrahten müssen oder wie hattest du das gedacht?
Immerhin muss der im Verteiler direkt an die Netzspannung angeklemmt werden. Den gibt es nicht zum "in die Steckdose stecken".

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OP #8085467
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Michael B. schrieb:

Aber das ist nicht das was das Wort Nulleinspeisung betrifft.

Das verstehe ich darunter und das Internet auch:

Unter Nulleinspeisung versteht man den Betrieb einer Photovoltaikanlage oder eines Balkonkraftwerks, bei dem der erzeugte Solarstrom ausschließlich im eigenen Haushalt verbraucht oder im Akku gespeichert wird. Ein intelligenter Zähler (Smart Meter) misst den aktuellen Bedarf in Echtzeit, sodass der Wechselrichter die Leistung so drosselt, dass kein überschüssiger Strom ins öffentliche Netz fließt.

Diese neuen Speicher scheinen aber auch trotzdem im Netz zu speicher. Ob und wie man das alles einstellen kann, werde ich sehen, wenn alle da ist, angebaut und läuft.

#8085468
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Christian B. schrieb:

Das ist für eine Nulleinspeisungsregelung aber viel zu träge.

Nein, du willst ja nur den Akku davor schützen, einen relevanten Anteil seiner Ladung ins Netz abzugeben. Nicht kein Milliwatt rückwärts fliessen zu lassen.

Und ausserdem muss man dafür erstmal einen digitalen Zähler haben,

Nicht unbedingt, es gab auch Ferraris mit Zählausgang. Aber digitale sollten inzwischen Standard sein (die nicht 40 Jahre geeicht halten sondern nur 10, kein Fortschritt).

OP #8085470
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Heinz R. schrieb:

https://www.sonnenverlauf.de/

Danke! So etwas hatte ich eigentlich gesucht.
Aber da die Sonne im Moment noch kräftig scheint, braucht sie nur auf den Balkon gucken.
Da ist eigentlich nur die Frage offen, ob auf einer Seite oder über Ecke. Aber auch das ist im Grunde mittlerweile egal, weil ich Meterware an Kabeln bestellen werde und die 100 Meter (2x50 Meter) werden reichen. Die Module müssen alle einzeln angeschlossen werden.

OP #8085473
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Rainer W. schrieb:

Den Shelly (Pro 3EM ? o.ä.) - was soll der überhaupt machen - wird wohl der Elektriker verdrahten müssen oder wie hattest du das gedacht? Immerhin muss der im Verteiler direkt an die Netzspannung angeklemmt werden. Den gibt es nicht zum "in die Steckdose stecken".

Moin Rainer!
Der ist maßgeblich für die Steuerung von Speicher/WR.

Der "Elektriker" bin ich in diesem Fall. Das kann ich alles selbst und schon mehrfach ganze Installationen gemacht. Natürlich nach allen Regeln und da kannst du nicht einmal das Drehmoment für die Klemmen bemängeln. Ich mache solche Sachen immer so, dass das im Zeifel noch pingliger und korrekter ist, als wenn das der entsprechende Fachmann macht. Also braucht niemand Bedenken haben.

#8085477
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Frank O. schrieb:

Danke! So etwas hatte ich eigentlich gesucht. Aber da die Sonne im Moment noch kräftig scheint, braucht sie nur auf den Balkon gucken.

es gibt auch Seiten wie Solcast, da kann man die Größe der Anlage und die Ausrichtung nebst dem Standort eingeben und erhält dann eine Vorhersage, was die Anlage vorr. am Tag erzielen wird. Da dies aber Wetterabhängig ist, geht das natürlich nicht fürs ganze Jahr sondern nur wenige Tage im Voraus.

Michael B. schrieb:

Nein, du willst ja nur den Akku davor schützen, einen relevanten Anteil seiner Ladung ins Netz abzugeben. Nicht kein Milliwatt rückwärts fliessen zu lassen.

Nagut, das stimmt natürlich auch wieder.

Michael B. schrieb:

Nicht unbedingt, es gab auch Ferraris mit Zählausgang. Aber digitale sollten inzwischen Standard sein (die nicht 40 Jahre geeicht halten sondern nur 10, kein Fortschritt).

Wir leben hier in Deutschland! Meine Eltern haben erst letztes Jahr einen neuen, digitalen Zähler erhalten, nachdem sie 1,5 Jahre vorher ein BKW angemeldet haben. In der Zeit hat sich der alte Zähler tagsüber ab und an auch mal rückwärts gedreht. Hätten sie die Anlage nicht geschenkt bekommen, hätte sie sich in der Betriebszeit bis zum Zählertausch schon amortisiert. Ist aber eine Anlage ohne Speicher.

(Firma: Funkenflug Industries) #8085480
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Nicht alles was man KANN ist auch erlaubt. Ich könnte auch eine Unterverteilung neu bauen, so daß man hinterher keinen Fehler findet. Aber da ich kein gelernter Elektriker bin oder welche Zertifizierung man dafür auch immer brauchen mag, darf ich es leider nicht, egal wie gut ich es kann.

Das Shelly (Pro) 3EM) misst den aktuellen Stromfluss in der Verteilung, also das was der Zähler des EVU auch sieht, aber mit offener Schnittstelle und einmal pro Sekunde (zumindest beim Shelly). Für eine Nulleinspeisung muss man das mit möglichst hoher Geschwindigkeit und Genauigkeit messen und ausregeln. Wenn das zu langsam erfolgt, dann senkt das den finanziellen Ertrag. Bei einer kurzen Lastspitze würde man am Anfang den Strombezug bezahlen bevor der Wechselrichter seine Ausgangsleistung hochgefahren hat und nach dem Abschalten dieser Last bekommt man kein Geld für den Strom, der eingespeist wird bis der Wechselrichter seine Leistung wieder reduziert hat.

OP #8085481
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Mi N. schrieb:

Was auch immer "der Shelly" sein soll, den brauchst Du nicht.

Der Shelly ist ein Smartmeter und der wird nicht unbedingt gebraucht, weil der Speicher im Grunde alles selbst macht, aber er ist sinnvoll, um die Anlage möglichst optimal zu nutzen. Und bei ~100 Euro Kosten (Mit Sicherungen und Kleinkram) ist das sicher eine gute Investiton.

(Firma: Funkenflug Industries) #8085484
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Der Shelly ist ein Smartmeter und der wird nicht unbedingt gebraucht, weil der Speicher im Grunde alles selbst macht

Blödsinn. Wie soll der Speicher bitte ohne irgend eine ausreichend schnelle Messeinrichtung wissen, wieviel Leistung er einspeisen soll?

Speicher macht schon Sinn, sonst bringt das normale Balkonkraftwerk nicht viel, weil tagsüber wo man auf Arbeit ist, nur wenig Strom verbraucht wird. Abends wenn man nach Hause kommt scheint schon keine Sonne mehr. Bißchen besser wirds wenn man Verbräuche planen (z.B. Waschmaschine programmieren) kann oder tagsüber jemand zuhause ist.

OP #8085489
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Ben B. schrieb:

Nicht alles was man KANN ist auch erlaubt.

Danke erstmal für die Informationen im zweiten Absatz, das ist sehr informativ. Die Dame von Greensolar sagte heute Morgen, dass das der Shelly sein muss (oder sollte), denn der funktioniert mit dem Speicher/WR.

Zum ersten Absatz, ich habe da überhaupt keine Angst.
Selbst wenn jemand fragen würde wer das eingebaut hat, dann sage ich, dass das ein Elektriker war. Die werden und können (oder auch dürfen) keine DNS von dem Menschen verlangen (du siehst, ich übertreibe absichtlich). Ich muss das nicht benennen und schon gar nicht, wenn keine Fehler festgestellt werden. Außerdem ist das eine Eigentumswohnung. Dazu kommt, dass das mit der Anmeldung ziemlich einfach geworden ist. UND! Eine Rechnung für einen Elektriker kann niemand, absolut niemand und in absolut keinem Fall, verlangen.
Ich bin jetzt sicher nicht einer der großen Weisen in PV geworden, aber das was für diese Aktion nötig ist, das weiß ich nun ziemlich genau. Ich habe die letzten Tagen einige Stunden mit dem Studium verbracht. Und Angst ist was, das ich nicht kenne.

: Bearbeitet durch User
#8085496
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Gerade gefunden, wenn es günstig sein soll: https://www.heise.de/bestenlisten/testbericht/stromspeicher-zendure-solarflow-800-plus-im-test-guenstig-und-sehr-effizient/vt19bgv

Frank O. schrieb:

Der Shelly ist ein Smartmeter und der wird nicht unbedingt gebraucht, weil der Speicher im Grunde alles selbst macht, aber er ist sinnvoll, um die Anlage möglichst optimal zu nutzen. Und bei ~100 Euro Kosten (Mit Sicherungen und Kleinkram) ist das sicher eine gute Investiton.

So ein Teil hatte ich mal probehalber. Das WLAN Signal schaffte es nicht aus dem Zählerkasten heraus. Auch Repeater brachten es nicht. Vielleicht haben Eigner von Holzhäusern bessere Erfahrungen damit.

OP #8085497
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Mi N. schrieb:

Das WLAN Signal schaffte es nicht aus dem Zählerkasten heraus.

Also ich hatte schon mit verschiedenen anderen Shellys gespielt und da ging das WLAN ziemlich weit. Aber zur Not hat der auch einen Netzwerkanschluss. Das wäre zwar blöd mit dem Kabel, aber nicht unmöglich.

Danke für den Link, aber ich habe mich schon für Anbieter und System entschieden.

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OP #8085505
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Christian B. schrieb:

naja, ich hab meine via LAN angebunden. Das funktioniert zuverlässig und Problemlos.

Ist immer das Beste. Hier bei mir habe ich eine Siemens Logo im Anschlusskasten, aber die FB im Raum dahinter. Dort wollte ich keine Löcher bohren und habe von TP-Link so ein Teil, das man verschiedenen konfigurieren kann, quasi auch als "WLAN-Kabel". Einmal war das am Anfang abgestürzt und seit Jahren nicht mehr. Will sagen, Möglichkeiten gibt es immer. Und bei der Eignerin kann ich das sowieso machen wie ich es für richtig halte. Sie weiß, dass es immer die beste Möglichkeit ist, wenn ich was mache, die zur Verfügung steht.

: Bearbeitet durch User
(Firma: Funkenflug Industries) #8085507
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Vielleicht noch ein Nachtrag, was man ohne Shelly (aber mit Speicher) machen könnte: Blindflug mit 100..150W konstanter Einspeisung so lange wie möglich. Sollte im Bereich des Grundbedarfs liegen und evtl. die Spitzen des Kühlschranks mit abdecken.

Bei mir braucht IT und Messtechnik (paar Shellys) ca. 25W wenn niemand zuhause ist. Der Kühlschrank kommt zeitweise mit 100W hinzu.

Nachteil ist dabei, daß man in der Zeit wo der Kühlschank-Verdichter nicht läuft 100W zu viel einspeist, die man nicht vergütet bekommt - das ist vor allem im Winter schon ärgerlich, weil da macht auch eine 2kWp-Anlage nicht mehr viel.

Mit dem WLAN-Signal des Shellys aus dem Verteilerkasten hatte ich noch kein Problem.

Edit: Den Zendure 800W Speicher würde ich persönlich mit Vorsicht genießen. Die Dinger sind (leider wie alle diese Kompaktspeicher) sehr teuer und man liest immer wieder von Defekten bei dem Ding.

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#8085525
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Ben B. schrieb:

Edit: Den Zendure 800W Speicher würde ich persönlich mit Vorsicht genießen. Die Dinger sind (leider wie alle diese Kompaktspeicher) sehr teuer und man liest immer wieder von Defekten bei dem Ding.

Der ist gut! Natürlich kann man immer alles irgendwo lesen ;-)

Das gezeigte Teil kostet ca. 329 €, hat nominell ca. 2 kWh (eff. wohl 1,6 kWh), den Wechselrichter integriert und bietet diverse Modi. Dafür bekommst Du nicht einmal das Material zusammengekauft. Zwei PV-Module dazu und an die Steckdose gesteckt: fertig.

Wenn ich nicht gerade andere Sachen zu tun hätte, würde ich mir das 'Spielzeug' mal 14 Tage hinstellen, um selber zu beurteilen, was damit los ist.

BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Ausgangslage: Es ist für eine Ferienwohnung, die (wenn überhaupt) vorwiegend am Wochenende genutzt wird.

Wenn der TO tatsächlich 4 x PV-Module gut ausgerichtet aufstellen kann, ist sein Akku binnen weniger Stunden (2 - 3) voll und es wird der Überschuß (typ. 800 W) den ganzen Tag für umme eingespeist. Insofern ist Nulleinspeisung völlig unrealistisch. 'Experten' sehen das natürlich ganz anders ;-)

OP #8085530
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Nein, sie wird schon genutzt. Halt nicht immer regelmäßig jedes Wochenende. Das war früher so, als noch die Ehe bestand. Der Mann ist eigentlich immer hingefahren. Sie will das aber wieder mehr nutzen und es geht ja gerade darum, dass die Abwesenheit günstiger wird. Denn wenn man da ist, verbraucht man zu Hause nichts.

Die 4 Module im Paket kosten nur 100 Euro mehr als 2 Module. Da war die Entscheidung sehr leicht. Ok, mit Haltern und Kabel ist dss natürlich noch mal mehr. Aber die Entscheidung für die Anlage steht. Ich weiß nicht was der Zendure Speicher soll. Da ist ein anderer bei.

Wenn sie am Wochenende dort ist und alle Messungen von Abständen gemacht hat, dann wird das nächste Woche bestellt und dann nach der nächsten Runde Chemotherapie angebaut. Und den Shelly würde ich nicht einsparen wollen. Warum auch? Die zusätzlichen 100 Euro. Sie hat ja keine Installationskosten. Ich mache das aus Freundschaft.

: Bearbeitet durch User
(Firma: Funkenflug Industries) #8085535
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Mit 14 Tagen erreichst Du da nicht viel. Man kriegt halt mit, daß bei mehreren Leuten irgendwann die Akkupacks versagt haben, das ganze Gerät aus irgendwelchen Monitorings verschwindet (Software-Problem?) und ich meine auch was gehört zu haben, daß für die erste Generation dieser stapelbaren Akku-Geräte bereits keine Akkupacks mehr lieferbar sein sollen. Also wer sowas mit der Intension gekauft hat, das später einfach erweitern zu können, der glotzt in die Röhre. Fairerweise muss man dazu sagen, das ist kein Zendure-Problem, sondern ein allgemeines, was mehrere dieser Systeme haben.

Aber ist nur meine Meinung, ihr dürft alle kaufen was ihr wollt...

#8085541
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Ben B. schrieb:

Vielleicht noch ein Nachtrag, was man ohne Shelly (aber mit Speicher) machen könnte: Blindflug mit 100..150W konstanter Einspeisung so lange wie möglich. Sollte im Bereich des Grundbedarfs liegen und evtl. die Spitzen des Kühlschranks mit abdecken.

damit ist aber nur die Entladeseite betrachtet - das System muss doch auch wissen wann es aufladen kann?

Geht wohl im Blindflug schlecht? - ausser man sagt pauschal nur "alles über 800W Erzeugerleistung" - dann wird im Winter wohl gar nie geladen

Ohne Netzbezugsmessung - alles ganz großer Murks

(Firma: Funkenflug Industries) #8085548
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Puh nun nicht alles durcheinanderwerfen.

Meine Betrachtungen beziehen sich alle auf Solaranlagen mit DC-gekoppelten Speichern. AC-gekoppelte Speicher sind wieder was ganz anderes. Aber auch da wäre so ein Blindflug mit konstanter Leistung möglich, denn die Leistung eines 800VA-Steckersolargeräts oder Balkonkraftwerks zu messen, ist einfach möglich. Dann muss das System aus AC-Speicher und Balkonkraftwerk nur auf die gewünschte Einspeiseleistung als Differenz regeln. Ich weiß nicht, ob es Systeme am Markt gibt, die das können bzw. AC-gekoppelte Speicher haben das Problem, daß sie einen zweiten 800VA-Wechselrichter am Stromanschluss bedeuten - und es ist nur einer erlaubt.

DC-gekoppelte Speicher laden ihre Akkus halt nur mit der Solarleistung, wenn da ein Überschuss zwischen Modul-Output und Wechselrichterleistung besteht. Wenn die sagen wir 100..150W nicht gehalten werden können, dann wird eben entweder weniger eingespeist (was die Module gerade hergeben) oder abgeschaltet (nachts bei leeren Akkus).

#8085551
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Mi N. schrieb:

Das gezeigte Teil kostet ca. 329 €, hat nominell ca. 2 kWh (eff. wohl 1,6 kWh), den Wechselrichter integriert und bietet diverse Modi. Dafür bekommst Du nicht einmal das Material zusammengekauft.

Ja Nein Doch.

350€ für 2kWh sind nicht billig.

https://www.ebay.de/itm/137510910539

Ein 800W WR ist allerdings dabei.

Was hilft dir das, wenn er kaputt geht (oder der Akku) ?

Dann kannst du, Prinzip Kompaktanlage, alles wegschmeissen.

Denn Ersatzteile gibt es dazu dann sicher nicht mehr.

Und den Shelly musst du dazurechnen

https://www.billiger.de/pricelist/4429669802-shelly-pro-3em-120a?mc=YBvRT6skMgNx

Auch ein eher teurer Zähler.

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