Hallo,
Suche Bestückungsplan/Stückliste/Verdrahtungsplan für alten Völkner (1974-1984) 10-Band Stereo-Equalizer Bausatz.
Die Platine nutzt 6x µA3403 ICs.
Platinen-Layout liegt unbestückt vor, mir fehlen jedoch die konkreten Werte zu den Bauteilnummern.
Sowie die Verdrahtung zwischen den Platinen, der Schiebereglerplatine, Netzteil zur OP-Platine und den Schaltern.
Nachtrag Platinenrückseite der Schieberegler.
Schieberegler 20 kOhm.
Danke für den Link.
Dort war ich auch schon unterwegs. Die Bestückungsnummern für Widerstände und Elkos/Kondensatoren weichen im Bausatz (C22, R28) jedoch von der Beispielschaltung ab.
Werde auch einmal per iteration die gleichen Bauteile zur Platine zuordnen. Mal sehen was übrig bleibt. Aber es befinden sich auch fünf Lötpunkte oberhalb/unterhalb von R7/C2 die ich noch entschlüsseln muss.
Danke für den Link.
Dort war ich auch schon unterwegs. Die Bestückungsnummern für Widerstände und Elkos/Kondensatoren weichen im Bausatz (C22, R28) jedoch von der Beispielschaltung ab.
Werde auch einmal per iteration die gleichen Bauteile zur Platine zuordnen. Mal sehen was übrig bleibt.
Aber es befinden sich auch fünf Lötpunkte oberhalb/unterhalb von R7/C2 die ich noch entschlüsseln muss.
Korrekt, war auch mein erster Gedanke.
Die Bestückung der OP-Platine könnte aufgehen (mit Zuhilfenahme der Beispielschaltungen im Netz).
Die drei Umschalter habe ich in Bezug zur Platine noch nicht entschlüsselt (Funktion: Tape, Monitor, Defeat)
Wo anlöten?
KI gibt mir folgende Antwort:
Tape:
Regelt den Signalweg für ein angeschlossenes Kassetten- oder Tonbanddeck. Wenn dieser Schalter aktiviert ist, leitet das Gerät das Signal von der Tape-Buchse auf der Rückseite weiter. So kannst du hören, was vom Tonband abgespielt wird, oder das bearbeitete Signal direkt an das Aufnahmegerät senden.
Monitor (Hinterbandkontrolle):
Ermöglicht das Mithören während einer laufenden Aufnahme. Wenn du ein Tonbandgerät mit drei Tonköpfen besitzt, greift diese Funktion das Signal nach der Aufnahme vom Band ab. So hörst du zeitversetzt genau das Ergebnis, das gerade auf das Band magnetisiert wurde, und nicht das Live-Eingangssignal.
Defeat (Bypass):
Schaltet den gesamten Equalizer-Schaltkreis stumm, ohne die Kabel umzustecken. Das Audiosignal wird komplett linear und unverändert durchgeschleust. Diese Funktion ist ideal für den direkten Vorher-Nachher-Vergleich, um zu prüfen, ob deine Klangregelung den Sound wirklich verbessert.
Es liegen auch drei 4-fach Chich-Buchsen bei.
Da muss man wohl von hinten nach vorne die Verschaltung aufbröseln.
🤯
Der EQ selbst hat nur einen Eingang und einen Ausgang. Es liegt an Dir, wie Du das mit Deinen Schaltern auf die Buchsen verteilst. Aber nimm unbedingt mehr DIN-Buchsen, davon sind heute viel zu wenige an den Geräten. + duck und weg +
Alleine aus Faulheit würde ich eine neue Platine in SMD machen, wo die Potis dann gleich mit drauf sitzen.
vielen Dank für Beispielschaltung mit dem TL074.
Werde mich damit auch beschäftigen - und schlau machen, umgesetzt für alle 10 Kanäle.
Hast Du die Verschaltung aus dem Bauch raus aufgezeichnet oder liegt das in deiner Schublade? 😀
Wenn die Filterstufen zu den Frequenzen mit den Bauteilwerten ausgemacht sind, muss ich meinen Freund aktivieren die Platine zu fräsen. Meine alte Vorgehensweise mit Chemie hab ich schon 40 Jahre nicht mehr gemacht und ist auch nicht mehr zeitgemäß.
Super vielen Dank nochmal an alle.
Sobald was brauchbares auf dem Tisch liegt melde ich mich wieder. Kann aber dauern.
----muss ich meinen Freund aktivieren die Platine zu fräsen. Meine
alte Vorgehensweise mit Chemie hab ich schon 40 Jahre nicht mehr gemacht
und ist auch nicht mehr zeitgemäß.
OMG -- weder fräsen noch selber ätzen ist heute noch zeitgemäss.
Hi Jürgen, ich melde mich hier erst spät dazu, obwohl ich schon mitgelesen hatte.
Ich würde so einen Equalizer heute nicht mehr nutzen. Hatte mir von 20Jahren einen Beringer 30kanäligen gekauft, in der hochgestochenen Erwartung, damit meine Anlage "einmessen" zu können. Konnte ich nicht! Die Dinger rauschen saumäßig und du kannst an den Potis schieben wie du willst: Es wird nicht besser.
Ich rate dir statt dessen zu einem DSP. Da gibt's auch bei Thomann einen 4x4 mini oder so ähnlich. Aber noch viel besser sind die auf ADAU1701 basierenden (Tiny Sine z.B).
Da hast du eine Software von ADI Sigmastudio, und mit der kannst du nach Herzenslust Notches, Peaks oder shelving Filter, Laufzeit-, Allpässe oder Frequenzweichen in Software parametrieren. Das alles für ganz kleines Geld, Software für lau.
Die Qualität ist 16bit/48ksps, damit Hifi-tauglich.
Ein grafischer Equalizer ist hübsch, aber nicht mehr zeitgemäß.
Btdt.
Ich rate dir statt dessen zu einem DSP. Da gibt's auch bei Thomann einen
4x4 mini oder so ähnlich. Aber noch viel besser sind die auf ADAU1701
basierenden (Tiny Sine z.B).
Da hast du eine Software von ADI Sigmastudio, und mit der kannst du nach
Herzenslust Notches, Peaks oder shelving Filter, Laufzeit-, Allpässe
oder Frequenzweichen in Software parametrieren. Das alles für ganz
kleines Geld, Software für lau.
Die Qualität ist 16bit/48ksps, damit Hifi-tauglich.
Ein grafischer Equalizer ist hübsch, aber nicht mehr zeitgemäß.
Btdt.
Ich habe den Tiny Sine, aber der ist eine Fertiglösung für einen gewünschten Frequenzgang. Mit einmal am Dreregler spielen ist es da nicht getan. Da musst du mit dem Programmer (über USB) einen Frequenzgang einstellen und auf den Prozessor hochladen. Qualitätsmäßig ist das sicher besser als jeder andere Equalizer, aber vermutlich nicht das, was der TE sich wünscht.
----muss ich meinen Freund aktivieren die Platine zu fräsen. Meine
alte Vorgehensweise mit Chemie hab ich schon 40 Jahre nicht mehr gemacht
und ist auch nicht mehr zeitgemäß.
OMG -- weder fräsen noch selber ätzen ist heute noch zeitgemäss.
Stichwort: JLCPCB
Naja, bei diesem „alten“ Projekt werden die Kosten für eine Platine bei JLCPCB wohl nicht mehr im Verhältnis stehen.
Dann vielleicht doch für den Einzelfall eine gefräste Platine.
Er HAT doch offenbar die Platinen, zumindest konnte Jürgen ein Photo davon machen, es kann nur um die Eingangsumschaltung gehen die man damals frei verdrahtet haben wird damit man die Bedienelemente frei platzieren konnte. Das sollte heute immer noch gehen.
Bei jlcpcb eine Platine um alle 20 Schiebepotis in bedienbarer Anordnung zu montieren fertigen zu lassen wird jedenfalls teuer weil gross, gut dass er sie schon hat, einseitig reicht dafür ja auch.
Das ist keine Beispielschaltung, dass ist das, was auf Deiner Platine
ist!
Gruß
Jobst
Jep, Danke Dir für den ersten Ansatz der Schaltung Reverse aus der Platine.
Mir ist der Bausatz beim durchforsten meiner Bastelbox in die Finger geraten. Und war gleich als Lötprojekt eventuell für Elektronik Einsteiger (das junge Gemüse im Haus) gedacht.
Ob es nun mit den vorhandenen Bauteilen umgesetzt wird oder der verbesserten Variante mit dem TL074
wird noch erörtert.
Hi Jürgen, ich melde mich hier erst spät dazu, obwohl ich schon
mitgelesen hatte.
Ich würde so einen Equalizer heute nicht mehr nutzen. Hatte mir von
20Jahren einen Beringer 30kanäligen gekauft, in der hochgestochenen
Erwartung, damit meine Anlage "einmessen" zu können. Konnte ich nicht!
Die Dinger rauschen saumäßig und du kannst an den Potis schieben wie du
willst: Es wird nicht besser.
Ich rate dir statt dessen zu einem DSP. Da gibt's auch bei Thomann einen
4x4 mini oder so ähnlich. Aber noch viel besser sind die auf ADAU1701
basierenden (Tiny Sine z.B).
Da hast du eine Software von ADI Sigmastudio, und mit der kannst du nach
Herzenslust Notches, Peaks oder shelving Filter, Laufzeit-, Allpässe
oder Frequenzweichen in Software parametrieren. Das alles für ganz
kleines Geld, Software für lau.
Die Qualität ist 16bit/48ksps, damit Hifi-tauglich.
Ein grafischer Equalizer ist hübsch, aber nicht mehr zeitgemäß.
Btdt.
Hallo Gunnar, alles richtig. Der DSP hat seine Berechtigung in der neuen Klangwelt und genau das wonach man früher gestrebt hat. Die alte analoge HiFi-Technik aus den 70-zigern hatte seine Schwächen aber auch seinen Charm. Klang für den Einstieg aber schon super nur noch nicht perfekt. Trotzdem habe ich sie „noch“ nicht der Verwertung zugeführt. Funktioniert ja auch noch. Und dafür war damals tatsächlich, wie Du es schon beschrieben hast, der Equalizer gedacht. Vielleicht klingt die lieblings Schallplatte dann noch ein Quäntchen besser. Von Platte auf Band gesichert mit Equalizer getunt für die nächste Party (so der Plan).
Ich habe mir tatsächlich seit dem Kauf meiner ersten eigenen Stereo-Anlage 1978 (Plattenspieler Dual CS-621, Receiver Toshiba SA-750, Kassettendeck Toshiba PC-5460 mit Dynaudio P-16 - für mich damals ein kleines Vermögen) nichts mehr neues zugelegt. Sonder repariert (Onkyo A-8430) oder vor einer Entsorgung gerettet (Yamaha HTR-4065).
Aber super, dass Du die Welt der neuen digitalen Möglichkeiten einbringst. Hier sind die Träume von früher verwirklicht. Es kann leicht sein dass ich mir auch eine Alternative zur alten analogen Class A/B Verstärker Technik zulege. Nur mal so zum vergleichen.
Ein grafischer Equalizer ist hübsch, aber nicht mehr zeitgemäß.
Btdt.
Er hat doch die Platine, die Teile, Buchsen, Griffe. Dann kann er es
auch zusammenlöten oder aber alles entsorgen.
An den TE: Wenn Du mal eine Liste der Bauelemente und deren Anzahl
machst, wird Dir hier auch jemand bei der Zuordnung der teile helfen.
Aber super, dass Du die Welt der neuen digitalen Möglichkeiten
einbringst. Hier sind die Träume von früher verwirklicht.
Ja, das Thema hat mich wirklich begeistert. Früher baute ich analoge Linkwitz-Riley-Frequenzweichen mit selektierten Bauelementen auf, naja das hat funktioniert.
Dann kaufte ich mir dieses Ding:
https://www.hs-sound.de/TinySine-TSA1701 und sah, wie einfach ich über SigmaStudio den DSP programmieren kann. Ungeahnte Welten - simpel in der Umsetzung und jederzeit schnell anpassbar.
Oder der, mit Programmieradapter: https://www.hs-sound.de/TinySine-TSA1701-SET
Ich habe den Tiny Sine, aber der ist eine Fertiglösung für einen
gewünschten Frequenzgang.
Die Aussage kommt mir vor wie "Ein PC ist nur eine elektronische Schreibmaschine".
Klar muß man sich mit der Software etwas befassen, die Bibliothek von (Filter-)Elementen ist nicht so extrem übersichtlich, aber es gibt gute Wiki und Foren von ADI.
Beim Lesen fiel mir meine alte Grigelat Anlage ein, die hatte auch einen 2x10 Kanal Equalizer, allerdings ohne OP sondern mit vielen BC109. Die Schaltung sollte im Netz verfügbar sein. Hier ein Auszug der Bauteilbestückung, vielleicht hilft es.
Beim Lesen fiel mir meine alte Grigelat Anlage ein,
Deine oder meine?
Meine hatte aber nur einen 2x 5 Kanal Equalizer. Hab vor weinigen Jahren noch die von Dir erwähnten BC109 erneuert, und einige Widerstände in den Filterteilen. Und klar, nachdem ich es einige Male lautstärkemäßig übertrieben hatte, hab ich jetzt auf D Endstufenmodule (TPA3255) umgebaut.
Mit anderen Worten, meine steht noch in Lohn und Brot ;-)))
Beim Lesen fiel mir meine alte Grigelat Anlage ein,
Deine oder meine?
Meine hatte aber nur einen 2x 5 Kanal Equalizer. Hab vor weinigen Jahren
noch die von Dir erwähnten BC109 erneuert, und einige Widerstände in den
Filterteilen. Und klar, nachdem ich es einige Male lautstärkemäßig
übertrieben hatte, hab ich jetzt auf D Endstufenmodule (TPA3255)
umgebaut.
Mit anderen Worten, meine steht noch in Lohn und Brot ;-)))
Fast komplett! Ich hatte wirklich 2x10 Kanal (zwei Module), Mischpult, Tuner (mit Ausgang für Stolle Antennenrotor, 14 Elemente Yagi), Cassettendeck, 2x120Watt Endstufen. Alles an EV Bassreflex mit Hörnern :-))
Eigentlich schade das alles abgegeben zu haben....
Beim Lesen fiel mir meine alte Grigelat Anlage ein,
Deine oder meine?
Meine hatte aber nur einen 2x 5 Kanal Equalizer. Hab vor weinigen Jahren
noch die von Dir erwähnten BC109 erneuert, und einige Widerstände in den
Filterteilen. Und klar, nachdem ich es einige Male lautstärkemäßig
übertrieben hatte, hab ich jetzt auf D Endstufenmodule (TPA3255)
umgebaut.
Mit anderen Worten, meine steht noch in Lohn und Brot ;-)))
Ja super - da hat sich Rainer damals ein kleines Tonstudio zugelegt. Gleich 2x Revox A77. Respekt. Ich habe mir die Anschaffung einer Revox Bandmaschine immer wieder überlegt aber aus Liquiditätsgründen dann doch wieder verschoben. Tja, dann gab es eben nur die kleine Lösung mit Kassettendeck wie ober erwähnt.
Und unter der rechten Bandmaschine steht eine d&b audiotechnik P1200A Endstufe? Darunter ein Stereo-Graficequalizer vom Typ Fisher EQ-273? Plattenspieler auch von Fisher? Richtig vermutet? Damit wurde auch das letzte Tönchen rausgeholt und die kleinen Schwächen seiner Lieblingsmusik ausgebügelt :)
Gleich 2x Revox A77. Respekt. Ich habe mir die Anschaffung einer Revox
Bandmaschine immer wieder überlegt aber aus Liquiditätsgründen dann doch
wieder verschoben.
Liquiditätsgründe, die hätte ich mir auch genauer überlegen sollen. Beide Revöxe waren 19/38cm Halbspurgeräte. Das erforderliche Bandmaterial hat mich arm gemacht. Hab die Geräte beim Händler zurück in Zahlung geben können, bei gleichzeitiger Abnahme einer A77 Viertelspurmaschine, plus einer Sony TC377 Maschine.
Und unter der rechten Bandmaschine steht eine d&b audiotechnik P1200A
Endstufe? Darunter ein Stereo-Graficequalizer vom Typ Fisher EQ-273?
Plattenspieler auch von Fisher? Richtig vermutet?
Nein, leider nicht. Beide Geräte unter der rechten Bandmaschine sind von Grigelat. Und der Plattendreher war von BSR. Die genaue Type ist entfallen, imho ein 810 Senator.
Und klar, nachdem ich es einige Male lautstärkemäßig
übertrieben hatte
Klar ist dann nur, dass die Anlage Schrott ist.
Es gehört halt mehr als Franz Bastelstunde dazu, um einen Verstärker betriebssicher auszulegen (trotz der branchenüblichen Unterdimensionierung von Trafo und Kühlkörpern), nämlich Thermoschalter und Überstromschutz.
Klar ist dann nur, dass die Anlage Schrott ist.
Es gehört halt mehr als Franz Bastelstunde dazu, um einen Verstärker
betriebssicher auszulegen (trotz der branchenüblichen
Unterdimensionierung von Trafo und Kühlkörpern), nämlich Thermoschalter
und Überstromschutz.
Hätte ich dich damals schon gekannt, dann hätte ich mich sicherlich vorher von Dir beraten lassen, bei dieser unendlichen Überlegenheit :-))))
Komisch, bei mir lief die Anlage auch im ECHTEN PA Betrieb (volle Power stundenlang) und hat nie ein Problem gehabt :-) Die 120 Watt Endstufen hatten serienmäßig Ventilatoren, wenn man die natürlich blockiert...
Komisch, bei mir lief die Anlage auch im ECHTEN PA Betrieb (volle
Power stundenlang) und hat nie ein Problem gehabt :-)
Ich hatte zwar nur 2x 60 Watt, aber auch die liefen stundenlang an den gezeigten Boxen voll Power problemlos.
Allerdings nur bis beim Hochwasser der Keller voll lief, und das Netzteil samt Endstufen unter Wasser stand (der Grigelat stand hochkant im Keller während eines Umzugs).
Die Teile hab ich dann getasucht. Aber leider bin ich auf Endstufenmodule mit Fake TDA7293 reingefallen. Die hab ich nun gegen die TPA3255 Module getauscht. Die werden mit max 100W pro Kanal belastet und machen keinen Stress mehr.
Ob es nun mit den vorhandenen Bauteilen umgesetzt wird oder der
verbesserten Variante mit dem TL074
wird noch erörtert.
Wenn, dann nimm lieber den TL084. Beide haben die selben hochohmigen J-FET Eingänge. Der 74 ist der LowPower Nachfolger. Der 84 lässt aber erwarten, das er geringfügig rauschärmer sein sollte, da er intern etwas niederohmiger ist. Deshalb verbraucht er ja etwas mehr Strom.
glasube fast, der 064er ist der Low-Power-Typ. der 074er ist schon die rauscharme Variante des 084er (Bei uns hiessen die "B084". Das hat auch ganz ansehnlich funktioniert. Ob es da einen B074 gab? Einen B064 schon, selbst aber nie gesehen.) Aber einen TL074 gibt es immernoch. Wenn man die entsprechende Versorgungsspannung zur Verfügung hat und den recht hochohmigen Eingang braucht(?), kann man den doch nehmen. Muss man nicht gleich nen OPA1654 oder ähnliche, dem TL084 vergleichbare, Flagschiffe auffahren.
Bipolar könnte man noch einen LM837 in Betracht ziehen, ist aber auch schon etwas älter.
Aber ja; besser als seine 6 Stück µA3403 sind die natürlich allemale. Da der µA3403, den man ja auch als MC3403 "kennt" und überall bekommt, kein (J)FET ist, sondern Bipolar aufgebaut ist, nimmt man viellicht eher einen Bipolar-Typen, wenn man Ersatz braucht. Rail to Rail muss es nicht sein und Single-Supply auch nicht. Ich hatte mal mit dem LM833 zu tun und war begeistert. Der oben erwähnte LM837 ist die Quad-Version davon.
Ich hab mal bei Reichelt die Suche bemüht: alles, was zwischen 3-5Euro kostet, dürfte passen ;)
Bei Audioschaltungen arbeite ich oft lieber mit 2-fach-Operationsverstärkern statt mit 4-fach. Bei 2-fach ist das Layout oft leichter erstellt und die Bauteileauswahl ist größer.
Die Standard-Operationsverstärker haben die gleiche Pinbelegung. D. h. beim Layout muss man sich noch nicht festlegen, welche man verwendet. Notfalls kann man auch Fassungen verwenden und die Verstärker später wählen oder gar tauschen.
Vermutlich sind hier die TL072/074 bzw. TL082/084 ausreichend rauscharm.
Rauschärmere kosten aber nicht viel mehr. Manche sind aber nur als 2-fache gut verfügbar. Sehr ähnlich sind beispielsweise MC33078, NE5532, LM833, RC4580.
Bei Audioschaltungen arbeite ich oft lieber mit
2-fach-Operationsverstärkern statt mit 4-fach. Bei 2-fach ist das Layout
oft leichter erstellt und die Bauteileauswahl ist größer.
Er HAT schon die Platine für 3402, da wäre man doof Bauteile zu besorgen die da nicht reinpassen.
Er HAT schon die Platine für 3402, da wäre man doof Bauteile zu besorgen
die da nicht reinpassen.
Stimmt, das hatte ich bei dem vielen Text übersehen.
Die 3403 sind Standard-Verstärker mit Standard-Pinning ohne Rausch-Spezifikation. Die würde ich auf Sockel setzen, um sie ggf. leicht austauschen zu können.
Vielen Dank erst mal an alle die sich umfangreiche Gedanken zu diesem vintage Thema gemacht haben. Jeder hat (Chris K., Jobst M., Gunnar F., Michael L., Gerd S., Michael B., Thomas, Rainer D., Gerald B., Axel R., Bernhard) Infos zu den fehlenden Altunterlagen und auch zukünftige Ideen für Verbesserungen für dieses Altprojekt beigetragen.
Die Bestückung der Bauteile dürfte nun nach recherche aufgehen und stimmen. Einzele Elkos/Kondensator müssen nach den "liegenden" Jahren gegen neue ersetzt werden.
Der IC wird gesockelt um die Möglichkeit der Verbesserung zu einem TL074 vereinfacht offen zu lassen.
Sobald etwas zu hören gebe ich Rückmeldung. Kann aber etwas dauern.
Einzele Elkos/Kondensator müssen nach den "liegenden" Jahren
gegen neue ersetzt werden.
Nicht nur die. Mir sind die grünen Widerstände in Deinem Sortiment (IMG_5175.jpeg, zweite von links) aufgefallen. die sassen auch im Grigelat Equalizer, und haben öfter mal für Stress gesorgt!
Die Styroflex Kondensatoren sind aber über jeden Zweifel erhaben.
Die Bestückungsliste geht von 5 Frequenzbändern aus, hier handelt es sich jedoch um 10 Frequenzbänder.
Bei 10 Frequenzbändern nimmt man üblicherweise Oktav-Abstand, also jeweils Faktor 2 zur nächsten Mittenfrequenz. Die Filterbandbreite ist auch abgestimmt auf den Abstand.
Übliche Mittenfrequenzen für 10-Band-Equalizer (gleichmäßiger Oktavabstand):
31,25 Hz
62,5 Hz
125 Hz
250 Hz
500 Hz
1,0 kHz
2,0 kHz
4,0 kHz
8,0 kHz
16 kHz
Die Frequenzmitte des Hörbereichs liegt etwa bei 700 Hz.
Von wem stammen die Dokumente? (Abgesehen vom Bild der Platine)
Also der Verdrahtungsplan kann gar nicht stimmen, da Line-Out zwar am Defeat-Schalter angeschlossen ist, aber fest mit dem Ausgang des EQs verbunden ist. Und da passt noch mehr nicht.
Abgesehen davon finde ich es recht merkwürdig, die Anschlüsse für ein Gerät auf mehrere Anschlussplatten zu verteilen.
Tape und Monitor ist idR auch nur ein Schalter (Die Hinterbandkontrolle kommt am Tape normalerweise aus den selben Ausgängen wie normale Wiedergabe.)
Die Bestückungsliste geht von 5 Frequenzbändern aus, hier handelt
es sich jedoch um 10 Frequenzbänder.
Bei 10 Frequenzbändern nimmt man üblicherweise Oktav-Abstand, also
jeweils Faktor 2 zur nächsten Mittenfrequenz. Die Filterbandbreite ist
auch abgestimmt auf den Abstand.
Übliche Mittenfrequenzen für 10-Band-Equalizer (gleichmäßiger
Oktavabstand):
Von wem stammen die Dokumente? (Abgesehen vom Bild der Platine)
Also der Verdrahtungsplan kann gar nicht stimmen, da Line-Out zwar am
Defeat-Schalter angeschlossen ist, aber fest mit dem Ausgang des EQs
verbunden ist. Und da passt noch mehr nicht.
Abgesehen davon finde ich es recht merkwürdig, die Anschlüsse für ein
Gerät auf mehrere Anschlussplatten zu verteilen.
Tape und Monitor ist idR auch nur ein Schalter (Die Hinterbandkontrolle
kommt am Tape normalerweise aus den selben Ausgängen wie normale
Wiedergabe.)
Gruß
Jobst
Hallo Jobst.
Da muss ich Dir bedingungslos Recht geben. Du hast die Sachlage als Mensch mit erfahrener Logik betrachtet und auch vollkommen richtig erkannt.
Und ich habe mich zu bequem an eine KI gewandt. Nun das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend.
Ich würde sowas vorschlagen (nur ein Kanal aufgezeichnet)
Gruß
Jobst
Vielen Dank für die grafische Darstellung der Ein-/Ausgänge in Verbindung mit den drei zweipoligen Umschaltern.
Tape 1 Wiedergabe müsste (Bandgerät 1 Line In) und Tape 2 Wiedergabe müsste dann (Bandgerät 1 Line Out - Hinterbandkontrolle sein).
Tape 1/2 Aufnahme splittet das Signal auf zwei Bandaufnahmegeräte.
Soweit korrekt?
Hallo Rolf,
tja die kostenlose KI lern ja selbst noch und kann gefährliches Halbwissen verbreiten.
Ob die kostenpflichtige besser ist weiß ich nicht.
Da bin ich in eurer Runde besser aufgehoben 🙏🏻.
Ist aber auch erst mal egal, oder hast Du zu dem Bausatz auch ein vorgefertigtes Gehäuse?
Wenn nicht, dann löte erst mal die Platine zusammen und überlege Dir derweil, welche Eingänge und Ausgänge Du überhaupt benötigst und wo in der Übertragungskette der Equalizer eingefügt werden soll. Da kann der Bedarf an Ein-/Ausgängen und Signalwegen durchaus individuell verschieden sein. Ich hätte in der Skizze von Jobst z.B. gerne noch einen Weg Tape nach Tape zum überspielen.
Und laß irgendwelchen KI-Müll weg. Mach Skizzen lieber von Hand und fotografiere sie ab oder scanne sie ein.