wie kann man die Temperatur und RH in einem entfernten Haus (andere Stadt)
in ca. 5 Räumen auf unterschiedlichen Etagen überwachen?
Es sollen die Live-Werte ausgelesen werden können
Es soll eine Alarm-Email bei unterschreiten von Temperaturen versendet werden können
(z.B. bei einem Heizungsausfall im Winter)
Das Abspeichern der Werte über ein paar Monate wäre nett, aber kein Muss.
Es soll keine Cloud verwendet werden oder - wenn doch - so soll kein Zugriff/Steuerung
aus der Cloud auf die Geräte möglich sein, sondern nur das Hochladen der Daten.
Die Akkus/Batterien der Sensoren sollten min. 1 Jahr, besser 1,5-2 Jahre durchhalten.
Das Haus ist ein Einfamilienhaus, hat Keller + 2,5 Etagen
In dem Haus läuft eine ans Internet angeschlossene FritzBox! 6490 Cable.
Mich würden 2 Alternativen interessieren:
1.) die günstigste noch zuverlässige Möglichkeit einer puren
Temperatur- & Feuchte - Überwachung.
2.) eine preiswerte, aber nicht zwingend billige, dafür aber ausbaufähige Lösung,
in die man später ggf. noch weitere Sensoren (Bewegungsmelder, Tür-Status,
Leckage-Melder, ...) oder gar auch Aktoren (z.B. elektr. Heizungsventile)
einbinden kann.
Ich selber bin Hobby-Elektroniker und auch halbwegs Software-erfahren und
könnte meinem Freund (für den ich hier frage) bei der Einrichtung der Lösung helfen.
Trotzdem wäre eine pflegeleichte Lösung für ihn langfristig vermutlich die beste Wahl.
Bei meinen ersten Recherchen bin ich von Lösungsalternativen quasi erschlagen worden.
Daher wollte ich Euch einmal fragen, was die gängigen "Mainstream"-Lösungen sind und
was Ihr in diesem Szenario empfehlen würdet.
Alternativ freue ich mich auch über Links, wo es Übersichten gibt und wo man
sich generell in dieses Thema einlesen kann.
Sollte ich noch wichtige Angaben vergessen haben, so fragt bitte einfach hier nach.
Wenn da schon eine Fritzbox läuft, kann man da ganz einfach Fritz Dect 440 anmelden. Das sind Taster mit eingebautem Temperatur/Feuchte-Sensor. Nicht das günstigste, aber das einfachste.
Alternativ: Zigbee-Gateway und irgendwelche Zigbee-Komponenten. Meine 7690 kann Zigbee selbst, aber für die 6490 wird noch ein FRITZ!Smart Gateway benötigt.
Du könntest auch für jeden Raum einen ESP32 oder ESP8266 mit einem USB-Netzteil und einem BME-280-Sensor ausstatten. Alle Einheiten kommunizieren über ESPNow oder ein Mesh-Protokoll, der letzte in der Reihe schickt es dir per Fritzbox-VPN.
Das ist natürlich mehr Aufwand, als etwas Fertiges zu kaufen, hat aber den unschlagbaren Vorteil, dass die Software alles machen kann, was du gerne hättest (und zu programmieren in der Lage bist).
Danke Frank, für Deine Vorschläge!
Könnte sich mein Freund per Fritz!Smart Gateway auch alarmieren lassen,
wenn die Temperatur unter X Grad fällt?
Diese Funktion bietet die Fritzbox nicht direkt an. Du müsstest ein kleines Rechnerchen laufen lassen (was auch immer), das periodisch die Sensordaten aus der Fritzbox ausliest und dann das macht, was gefordert ist (Mail, Logging,...)
Für so was habe ich der Einfachheit halber einen Airgradient ONE im Einsatz. Dafür gibt es für Home Assistant eine Integration, über die man Alarme auslösen kann nach belieben.
2.) eine preiswerte, aber nicht zwingend billige, dafür aber
ausbaufähige Lösung,
in die man später ggf. noch weitere Sensoren (Bewegungsmelder,
Tür-Status,
Leckage-Melder, ...) oder gar auch Aktoren (z.B. elektr.
Heizungsventile)
einbinden kann.
Loxone? Nicht ganz billig, aber es läuft zuverlässig, die Komponenten sind normalerweise sogar recht ansehnlich und von der Konfiguartion her kenne ich nichts einfacheres.
Also, meine 7590 bietet an, bei Temperaturgrenzen eine Mail zu senden,
gerade getestet.
Das klingt interessant!
Mein Freund hat zwar eine FritzBox 6490 Cable, aber vielleicht wäre das ein guter Zeitpunkt, sein altes Möhrchen einmal aufzurüsten.
Kannst Du Deinen Test noch etwas mehr beschreiben (welchen Sensor verwendest Du, in welchen Untermenüs hast Du das eingestellt, ... - ich selber habe auch eine 7590 und mich würde das gerade auch interessieren).
Für so was habe ich der Einfachheit halber einen Airgradient ONE
im Einsatz. Dafür gibt es für Home Assistant eine Integration, über die
man Alarme auslösen kann nach belieben.
Cooles Teil, dieser Airgradient ONE! Leider nicht ganz billig mit seinen 138$ als Bausatz bzw. 230$ als Fertiggerät.
Wäre zwar mit Kanonen auf Spatzen geschossen, ist aber definitiv eine Alternative, die ich mir nochmals näher ansehen werde.
Wenn ich Dich richtig verstehe, so bräuchte ich dafür allerdings einen zusätzlichen Server, auf dem ich Home Assistant installieren muss, oder?
Diese Funktion bietet die Fritzbox nicht direkt an. Du müsstest ein
kleines Rechnerchen laufen lassen (was auch immer), das periodisch die
Sensordaten aus der Fritzbox ausliest und dann das macht, was gefordert
ist (Mail, Logging,...)
Lies:
https://www.heise.de/select/ct/2016/7/1459414791794586
fchk
Danke für den Link auf diesen interessanten Artikel!
Dort steht zu lesen:
Löblicherweise hat AVM alle für eine externe Ansteuerung notwendigen Grundlagen
seiner AVM-Home-Automation-Schnittstelle (AHA-API) offen gelegt (siehe c’t-Link).
Das eröffnet tatsächlich ein ganzes Universum von Möglichkeiten!
Ebenfalls eine super Idee!
Man kann einfache Wenn-dann-Regeln erstellen, und da gebe ich einen "Taster" an (Den 440, der misst Luftfeuchte und Temperatur, nutze ich als Raumthermostat) und löse damit eine "Vorlage" aus die dann "Komfortfunktionen" nutzen kann.
Und da ist unter anderem die Möglichkeit hinterlegt, einen Telefonanruf auszulösen, eine URL aufzurufen oder auch eine Nachricht zu schicken, wobei das dann wahlweise eine email oder eine App-Nachricht in der Smarthomeapp sein kann.
Und das sind m.W. Standardfunktionen für alle Boxen die Smarthome/DECT können sofern das OS noch aktuell ist/aktualisiert wird.
Da die 6490 schon drei Jahre keinen Support mehr hat könnte es sein das die das nicht kann.
Hinsichtlich deiner Anforderungsliste kommst du fast ganz gut hin:
Livewerte gehen mit Smarthome-App oder auch mit z.B. BoxToGo, einer fremden Fritz-App die mir besser gefällt
Alarm geht
Werte abspeichern geht so nicht. War aber kein Muss.
Keine Cloud. Zugriff per DynDNS (myfritz) und Benutzer/Passwort über verschlüsselte Verbindung. Nutze ich auch so.
Batterielebensdauer kommt hin. Hängt natürlich von den Batterien ab.
Reichweite ist halt DECT, bei baulicher mistigen Verhältnissen kann man aber einen DECT-Repeater 100 einsetzen, den brauchte ich auch.
Türkontakte (350) und Heizventile (301/302) habe ich auch im Einsatz, das funktioniert sehr gut, nur die Heizungen sind etwas träge, da sie nur alle 15 (301) bzw. 5 (302) Minuten Kontakt zur Basis aufnehmen.
Bessere Fritzen bzw. das Smartgateway haben Zigbee und können (leider kaum mehr erhältliche und nur selten vollständig kompatible) Fremdsensoren verwenden, für die Anforderung Bewegung/Leckage, alternativ macht man es andersrum: Fritz exportiert seine Smarthome-Dinge per Matter und die Matterbasis kann z.B. Matter over Thread, dann kann man da grandios erweitern, z.B. mit Ikea Dirigera und Konsorten.
Da hab ich aber mangels Anforderung keine Erfahrung mit.
Der einzige Wermutstropfen: der Preis. Fritz ist recht teuer. Aber dafür funktioniert es Applemäßig: sehr zuverlässig, innerhalb der Grenzen dessen was AVM meint als Funktion implementieren zu wollen.
Aber für deine Anwendung das Wetter im Auge zu halten und die Heizung aufzudrehen reichts.
Noch was: Sensoren sind z.B. die Türkontakte, d.h. auch die können Mails auslösen, und auch die Heizventile und der DECT-Repeater geben ihre lokale Temperatur kund.
Und am 440 sind 4 Tasten, die ebenfalls (sogar in 3 Ebenen) alles mögliche auslösen können.
für Home Assistant nimmt man gerne einen Raspberry Pi als Server. Es gibt zur leichteren Installation ein vorkonfiguriertes OS, das mit dem Rapberry Pi Imager auf eine SD-Karte geschrieben werden kann.
Erst einmal vielen herzlichen Dank für die Mühen der Erklärung, die Du Dir in Deinem letzten Post gemacht hast - hast Du super erklärt und ich konnte 90% nachvollziehen.
Falls das für Dich okay ist, so habe ich hier noch ein paar Nachfragen zu Deiner Erklärung:
Man kann einfache Wenn-dann-Regeln erstellen, und da gebe ich
einen "Taster" an (Den 440, der misst Luftfeuchte und Temperatur, nutze
ich als Raumthermostat) und löse damit eine "Vorlage" aus die dann
"Komfortfunktionen" nutzen kann.
Und da ist unter anderem die Möglichkeit hinterlegt, einen Telefonanruf
auszulösen, eine URL aufzurufen oder auch eine Nachricht zu schicken,
wobei das dann wahlweise eine email oder eine App-Nachricht in der
Smarthomeapp sein kann.
Das ist super interessant für meinen Freund.
Könnte es sich bei unterschreiten einer Temperatur X sowohl per Email, als auch
per Telefonanruf als auch per App informieren lassen? Oder geht immer nur eine
Funktion?
Und das sind m.W. Standardfunktionen für alle Boxen die Smarthome/DECT
können sofern das OS noch aktuell ist/aktualisiert wird.
Da die 6490 schon drei Jahre keinen Support mehr hat könnte es sein das
die das nicht kann.
Muss ich meinen Freund mal fragen - leider ist er nicht so IT-affin und hat
vmtl. noch nicht einmal die Fernwartungsmöglichkeiten seiner Fritzbox
aktiviert. Und weil er aktuell nicht in dem zu überwachenden Haus ist,
wird es daher wohl keine Möglichkeit geben, das auf die Schnelle herauszubekommen.
Aber wie schon angedeutet, wäre jetzt eigentlich ein guter Zeitpunkt,
sein altes AVM-6490-Möhrchen einmal durch etwas Neueres zu ersetzen.
Hinsichtlich deiner Anforderungsliste kommst du fast ganz gut hin:
Livewerte gehen mit Smarthome-App oder auch mit z.B. BoxToGo, einer
fremden Fritz-App die mir besser gefällt
Super Tipp - danke.
Alarm geht
Werte abspeichern geht so nicht. War aber kein Muss.
Keine Cloud. Zugriff per DynDNS (myfritz) und Benutzer/Passwort über
verschlüsselte Verbindung. Nutze ich auch so.
Nutzt Du nur DynDNS + https zum Zugriff, oder nutzt Du auch
VPN, um auf die Box zuzugreifen?
Batterielebensdauer kommt hin. Hängt natürlich von den Batterien ab.
Reichweite ist halt DECT, bei baulicher mistigen Verhältnissen kann man
aber einen DECT-Repeater 100 einsetzen, den brauchte ich auch.
Türkontakte (350) und Heizventile (301/302) habe ich auch im Einsatz,
das funktioniert sehr gut, nur die Heizungen sind etwas träge, da sie
nur alle 15 (301) bzw. 5 (302) Minuten Kontakt zur Basis aufnehmen.
Super Erfahrungsbericht - danke dafür!
Bessere Fritzen bzw. das Smartgateway haben Zigbee
für die Anforderung Bewegung/Leckage,
alternativ macht man es andersrum: Fritz exportiert seine
Smarthome-Dinge per Matter und die Matterbasis kann z.B. Matter over
Thread, dann kann man da grandios erweitern, z.B. mit Ikea Dirigera und
Konsorten.
Ich muss zugeben: das habe ich noch nicht so ganz verstanden.
Vmtl. fehlt mir da noch ein wenig Wissen.
Da hab ich aber mangels Anforderung keine Erfahrung mit.
Der einzige Wermutstropfen: der Preis. Fritz ist recht teuer. Aber dafür
funktioniert es Applemäßig: sehr zuverlässig, innerhalb der Grenzen
dessen was AVM meint als Funktion implementieren zu wollen.
Aber für deine Anwendung das Wetter im Auge zu halten und die Heizung
aufzudrehen reichts.
Supi - danke für Deine Einschätzung!
Noch was: Sensoren sind z.B. die Türkontakte, d.h. auch die können Mails
auslösen, und auch die Heizventile und der DECT-Repeater geben ihre
lokale Temperatur kund.
Und am 440 sind 4 Tasten, die ebenfalls (sogar in 3 Ebenen) alles
mögliche auslösen können.
Yep - das hatte ich auch so aus den Beschreibungen verstanden.
Danke nochmals für die Bestätigung, dass ich richtig lag.
@Igel1,
für Home Assistant nimmt man gerne einen Raspberry Pi als Server. Es
gibt zur leichteren Installation ein vorkonfiguriertes OS, das mit dem
Rapberry Pi Imager auf eine SD-Karte geschrieben werden kann.
Danke für den Hinweis!
Ich würde es ja gerne einmal für meinen Freund ausprobieren (Einen Raspi 4 habe ich sogar hier rumfliegen), aber mir fehlt ein ZigBee Sensor und ein ZigBee Hub.
Bitte sei so nett und spendiere noch ein paar mehr Worte, wie Du die eingangs in meinem Thread gelisteten Funktionen per Shelly implementieren würdest.
önnte es sich bei unterschreiten einer Temperatur X sowohl per Email,
als auch
per Telefonanruf als auch per App informieren lassen?
Also, man kann pro Vorgang (Mail, Nachricht, Anruf) eine sog. Vorlage erstellen, die z.B. Mailadresse/Betreff/Text oder eben die Telefonnummer enthält, und man kann dann mehrere Vorlagen in ein Szenario packen das man per wenn/dann auslösen kann.
Ich würde also sagen ja das geht.
Ich muss zugeben: das habe ich noch nicht so ganz verstanden
Smarthome per Matter ist der heiße Scheiß.
Aber die Fritze kann doch Matter? Ja, aber nur als Gerät, nicht als Zentrale.
D.h. du brauchst ein Matterzentralgerät, das dann alle Mattergeräte verwaltet, und die Fritze exportiert alle ihre Geräte als Mattergerät.
Du kannst also nicht die Ikea-Sensoren in der Fritze nutzen, aber du kannst Fritz-Lampen vom Matter aus steuern.
Matter ist Herstellerübergreifend und soll alles aus einer Hand ermöglichen, d.h. dein Mattercontroller (z.B. Google, Alexa oder Dirigera) kann alle Mattergeräte von Apple, Google, Aliexpress und Ikea sowie eben die Fritzdinger steuern.
Für deine erweiterten Anforderungen evtl. sinnvoll.
Ja, das ist mir noch eingefallen: ich hatte Türkontakte von Magenta, bevor es die von Fritz gab. Funktionieren super, aber nicht mit Fritz, obwohl in der Kompatibiltätsliste.
Seit ich die Fritzen nutze, ist das alles völlig störungsfrei.
das hatte ich auch so aus den Beschreibungen verstanden
Auch dazu eine Klarstellung: der 440, der in der Regel nur als ThermoHygro an der Wand hängt ist kein Sensor, sondern ein Taster.
Der Türkontakt dagegen ist ein Sensor, kein Kontakt.
die Fritzbezeichnungen (auch das mit den Vorlagen und Szenarien) ist ein wenig schräg.
find ich zumindest.
Auch dazu eine Klarstellung: der 440, der in der Regel nur als
ThermoHygro an der Wand hängt ist kein Sensor, sondern ein Taster.
Der Türkontakt dagegen ist ein Sensor, kein Kontakt.
die Fritzbezeichnungen (auch das mit den Vorlagen und Szenarien) ist ein
wenig schräg. find ich zumindest.
Erst nochmals ein Dankeschön für Deine Geduld und die vielen, guten Erklärungen.
Leider bin ich in Sachen 440 jetzt etwas verwirrt:
Sendet die 440 Ihre Temperatur & Hygo-Werte nicht an die Fritzbox?
Das würde ja bedeuten, dass ich die 440 nicht als remote-Temperatur-Sensor nutzen kann?!
Doch tut sie, damit wird ja die Heizung geregelt.
Aber aus irgendeinem Grund ordnet Firtz das Ding als Taster ein, obwohl das nicht die Hauptfunktion des Teils ist.
Daher sicht man im Menü logisch rum und denkt sich warum zum schiss das nicht geht und wenn man dann einfach mal alle optionen klickt machts auf einmal aha.
Loxone? Nicht ganz billig, aber es läuft zuverlässig, die Komponenten
sind normalerweise sogar recht ansehnlich und von der Konfiguartion her
kenne ich nichts einfacheres.
Wenn jede Stunde der Installation, Konfiguration und Einarbeitung 100€ kostet,
so haben diese Komponenten sicherlich Ihre Zielgruppe im Profibereich - aber
für den Privatmann und den o.g. Einsatzzweck sind sie m.M.n. etwas "overkill".
Doch tut sie, damit wird ja die Heizung geregelt.
Aber aus irgendeinem Grund ordnet Firtz das Ding als Taster ein, obwohl
das nicht die Hauptfunktion des Teils ist.
Daher sicht man im Menü logisch rum und denkt sich warum zum schiss das
nicht geht und wenn man dann einfach mal alle optionen klickt machts auf
einmal aha.
Ah - supi - bei mir hat's jetzt auch "aha" gemacht - danke wiederum dafür!
Bei beiden kann man sich die Daten entweder per "schöner" HTML-Seite oder per JSON auslesen. per myFritz sind die zugänglich. Sie können auch per MQTT o.ä. auf einen Server geladen werden.
Ein Punkt, der bei Heizungsausfall-Alarmen gerne vergessen wird: der Alarmweg selbst muss ueberwacht werden. Wenn im Winter die Heizung ausfaellt, faellt oft auch Strom oder Internet im Haus mit aus - dann kommt schlicht gar keine Mail mehr, und die Temperatur-Unterschreitung sieht man nie.
Deshalb zusaetzlich zur Schwelle immer auch einen Dead-Man-Alarm einplanen: die Ueberwachungsseite erwartet z.B. alle 30-60 Minuten einen frischen Wert pro Sensor, und wenn der ausbleibt, geht der Alarm los. Das deckt neben Strom/Internet auch leere Sensorbatterien und abgestuerzte ESPs mit ab.
Umgekehrt formuliert: nicht nur "Alarm bei <5 Grad", sondern "Alarm bei <5 Grad ODER seit X Minuten keine Daten".
Tragen Sie dazu alle gewünschten Adressen in das Textfeld ein und
trennen Sie diese mit einem Komma voneinander.
Hallo Frank,
danke für Deinen Hinweis, der allerdings nicht ganz auf meine Fragestellung passte:
ich wollte mit einem Ereignis (Temperatur < X Grad) 3 unterschiedliche Alarmierungen triggern:
1.) Alarmierung per Email
2.) Alarmierung per FritzApp
3.) Alarmierung per Anruf
... aber Jens M. war ja bereits so nett und hatte die Frage beantwortet:
Meine Frage:
Könnte es sich bei unterschreiten einer Temperatur X sowohl per Email, als auch per
Telefonanruf als auch per App informieren lassen?
Jens M.'s Antwort:
Also, man kann pro Vorgang (Mail, Nachricht, Anruf) eine sog. Vorlage erstellen,
die z.B. Mailadresse/Betreff/Text oder eben die Telefonnummer enthält, und man
kann dann mehrere Vorlagen in ein Szenario packen das man per wenn/dann auslösen kann. > Ich würde also sagen ja das geht.
Deshalb zusaetzlich zur Schwelle immer auch einen Dead-Man-Alarm
Naja, die Fritzbox kann auch täglich (um Mitternacht afaik) eine Nachricht schicken wie es ihr geht.
Ein Tag sollte drin sein.
Da muss man dann nur selber drauf achten das man die täglich bekommt und eilig handeln wenn nicht.
Deshalb zusaetzlich zur Schwelle immer auch einen Dead-Man-Alarm
Naja, die Fritzbox kann auch täglich (um Mitternacht afaik) eine
Nachricht schicken wie es ihr geht.
Ein Tag sollte drin sein.
Da muss man dann nur selber drauf achten das man die täglich bekommt und
eilig handeln wenn nicht.
Stimmt, die Fritzbox-Mail ist ein guter pragmatischer Baustein - Dead-Man-Light sozusagen, und ein Tag Aufloesung reicht bei Heizungsausfall im Winter meistens. Einen blinden Fleck hat sie aber: die Fritzbox meldet nur, dass SIE selbst und der Uplink leben. Wenn dahinter still etwas ausfaellt (ESP haengt, Sensor-Netzteil tot, Fuehler defekt), kommt ihre Taeglich-Mail trotzdem - genau der Ausfall, um den es geht, bleibt unsichtbar.
Deshalb am besten beides kombinieren: Fritzbox-Mail fuer Router/Uplink, und auf Sensorebene einen Heartbeat in Gegenrichtung (Sensor liefert periodisch Werte; bleiben sie laenger als X aus, schlaegt die Auswerteseite Alarm). Dann ist egal, an welcher Stelle es ausfaellt.
Und der Punkt "man muss selbst drauf achten" ist real, aber harmlos: eine Mail, die man taeglich erwartet, faellt beim Ausbleiben zum Glueck auf.
Nuja, wenn man Fritz-Komponenten nutzt, hat man die tägliche "ich lebe noch" von der Fritze selbst und dazu gibt's kostenlos auch "Verbindung verloren" und "Batterie leer" von allen Smarthometeilen.
Meist merkt man schwache Versorung schon vorher, weil es dann oft anfängt "Verbindung verloren" und dann 20 Minuten später "Verbindung wiederhergestellt".