STAHLWERK MBD-800 ST läuft nicht rund

OP #8103507
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Hallo Zusammen,

ich habe kürzlich eine Tischbohrmaschine STAHLWERK MBD-800 ST (baugleich Weidinger TB 2500) gekauft. Von denen hört man nur gute Testberichte. Aber meine Maschine scheint echt nicht rund zu laufen. Allerdings habe ich auch keine Erfahrungen mit solch kleinen Bohrmaschinen.

Ich habe mal ein Video angehängt. Ist das ein Fall für eine Reklamation?

Angehängte Dateien:
#8103516
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Grumpy schrieb:

Von denen hört man nur gute Testberichte.

Das beruhigt!

Das Futter eiert ja schon. Was gibt denn der Hersteller als maximalen Schlag an? Nix? Darauf kannst du dich dann berufen.

Weißt du, die Leute die die Videos machen leben teilweise davon. Was erwartest du denn von denen? Dass sie sich ihr Geschäft kaputt machen?

Beim nächsten Mal wird es bestimmt besser.

#8103539
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H. H. schrieb:

Billiger Chinakram.

H. H. schrieb:

https://www.alibaba.com/product-detail/800W-Digital-Mini-Bench-Drill-Press_1601892375560.html

Beim Blick auf das Weidinger-Produktbild fiel mir sofort Baumarkt-Werbung mit dem halben Preis ein, z.B. als Scheppach.

Giovanni schrieb:

bei: https://forum.zerspanungsbude.net/portal ist Deine Frage vielleicht besser aufgehoben. Zum Thema "Rundlauf" gibt es dort schon einige Beiträge.

Wenn es die tatsächlich gibt, dürftest Du gefälligt die Beiträge verlinken und nicht nur REKLAME auf die Übersichtsseite posten.

OP #8103601
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H. H. schrieb:

Billiger Chinakram.

Diese Antwort nervt mich ehrlich gesagt. Sowas ist immer leicht dahergesagt.

Ich habe mich schon einige Zeit informiert. Wenn man Maschinen im Bereich 200-300 EUR sucht kommen sofort die Weldinger und die komische Grüne Bosch und ein paar größere Maschinen, eher noch billiger, auch alle aus der gleichen China-Fabrik (Güde, Einhell usw.). Die Parkside kostet nicht mal die Hälfte der TB, müsste also noch billigerer kram sein. Eine Flott für 3500 kann ich mir nicht leisten und 200-300 EUR sind nicht so wenig Geld. Die Ausstattung dieser Maschine ist nicht ganz schlecht, ich mag die digitale Tiefenanzeige und auch die Höheneinstellung ist sehr angenehm. Bringt halt alles nichts wenn sie nicht rund läuft.

Ich würde auch 500 EUR ausgeben. Was ist deine Empfehlung?

Nick schrieb:

Das Futter eiert ja schon

Wenn es tatsächlich nur das Futter wäre, würde ich auch ein besseres kaufen, z.B. ein Baer. Frage mich halt ob das Sinn macht. Müsste das Originale Futter nicht besser laufen?

: Bearbeitet durch User
#8103617
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Grumpy schrieb:

Eine Flott für 3500 kann ich mir nicht leisten und 200-300 EUR sind nicht so wenig Geld.

so what ??

Flott Maschinen gibt es auch gebraucht, aber wenn kein Wissen vorhanden ist, greift man gerne zu asiatischen Billigmaschinen und wundert sich (falls Wissen vorhanden) über die schlechte Qualität.

Es gilt immer noch: you get what you pay for

Gruß

#8103618
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Grumpy schrieb:

H. H. schrieb:

Billiger Chinakram.

Diese Antwort nervt mich ehrlich gesagt. Sowas ist immer leicht dahergesagt. Ich habe mich schon einige Zeit informiert. Wenn man Maschinen im Bereich 200-300 EUR sucht kommen sofort die Weldinger und die komische Grüne Bosch

Die komische grüne von Bosch zieht aber auch problemlos einen 16er Bohrer durch Eisen, und ist auch zum Gewindeschneiden mit M10 geeignet! Das versuch mal mit dem billigen Chinakram.

OP #8103621
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Rainer D. schrieb:

Die komische grüne von Bosch zieht aber auch problemlos einen 16er Bohrer durch Eisen, und ist auch zum Gewindeschneiden mit M10 geeignet! Das versuch mal mit dem billigen Chinakram.

Die Bosch ist sicher nicht Made in Germany und kostet in etwa gleich viel. Wo soll da der große Qualitätssprung herkommen? Aber wenn du sagst die ist viel besser, nehme ich halt die Bosch. Bis der nächste dann hier ankommt und behauptet es wäre ebenfalls Chinakram.

Papa P. schrieb:

Flott Maschinen gibt es auch gebraucht, aber wenn kein Wissen vorhanden ist, greift man gerne zu asiatischen Billigmaschinen und wundert sich (falls Wissen vorhanden) über die schlechte Qualität.

Habe noch keine konkrete Empfehlung bisher gesehen. Nur Allgemeinplätze. Was wäre denn eine Nicht-Billig-Asia Maschine bis 500 EUR?

: Bearbeitet durch User
#8103622
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Grumpy schrieb:

Die Bosch ist sicher nicht Made in Germany und kostet in etwa gleich viel. Wo soll da der große Qualitätssprung herkommen? Aber wenn du sagst die ist viel besser, nehme ich halt die Bosch. Bis der nächste dann hier ankommt und behauptet es wäre ebenfalls Chinakram.

Sie ist aber kein billiger Chinakram.

Dass Kistenschieber wie Stahlwerk oder Weldinger dir für den billigen Chinakram viel Geld abknöpfen wollen ist dir wohl nicht klar.

#8103628
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Grumpy schrieb:

Wenn es tatsächlich nur das Futter wäre, würde ich auch ein besseres kaufen, z.B. ein Baer. Frage mich halt ob das Sinn macht. Müsste das Originale Futter nicht besser laufen?

Fahre mal die Spindel ganz aus und wackle dann mal am Bohrfutter. Wenn Du da seitliches Spiel fest stellst, dann liegt das am Spindellager, leider ein häufiges Problem bei Maschinen in Baumarktqualität, und dann bringt ein neues Bohrfutter auch nichts. Wenn kein merkbares Spiel, dann kannst Du es ja mal mit einem neuen Futter probieren.

Ich habe seit vielen Jahren diese Maschine https://toolarena.eu/Tischbohrmaschine-RB18-Vario-Rotwerk. Ist zwar am Ende auch nur Chinakram, aber zumindest meine funktioniert ordentlich und hat auch bei voll ausgefahrener Spindel kein spürbares Spiel. So Sachen wie digitale Tiefenanzeige hat die natürlich nicht, habe ich aber bisher auch noch nicht vermisst.

OP #8103682
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Hans schrieb:

Ich habe seit vielen Jahren diese Maschine https://toolarena.eu/Tischbohrmaschine-RB18-Vario-Rotwerk.

Danke für den Tipp. Ich habe vom gleichen Hersteller diese gefunden: https://toolarena.eu/Rotwerk-Bohr-Fraesmaschine-X0

Scheint eine etwas teurere Entsprechung zu den vorgenannten Maschinen zu sein.

Würde sich das lohnen?

Allerdings sind Rotwerk auch typische Baumarkt-Maschinen. Werden z.B. von Obi vertrieben.

: Bearbeitet durch User
#8103698
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H. H. schrieb:

Technische Daten gelesen?

Inwieweit ein 14 kg schweres Gerät überhaupt sinnvoll als Tischborhrmaschine bzeichnet werden darf ist sicher eine Frage des Standpunkts. Auf 1 Zehntel genau und einigermaßen rund schaffe ich auch am Bohrständer mit einer eingespannten Handbohrmaschine. Wenn es deutlich genauer sein muss sprechen wir von deutlich mehr Gewicht und Geld.

#8103730
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Grumpy schrieb:

Wenn es tatsächlich nur das Futter wäre, würde ich auch ein besseres kaufen, z.B. ein Baer.

Ich glaub nicht, dass Baer selbst Futter in D-Land fertigt. Ich hab schon meine Zweifel bei deren Gewindebohrer/Schneideisen. In der Firma kaufen wir nix mehr von denen.

Frage mich halt ob das Sinn macht. Müsste das Originale Futter nicht besser laufen?

Warum das? Die Spindel hat einen Bohrfutterkonus (ausser es ist ganz grottig wie beim Akkuschrauber). Wenn der schon nicht rund läuft, dann muss man ein unrund laufendes Bohrfutter finden, das den Fehler genau ausgleicht. :-)

Wenn du ein gutes Futter haben willst, dann Albrecht. Könnte aber fast so teuer wie die TBM werden. Alternativ Röhm.

Um das Futter runterzubekommen, brauchst du einen speziellen Keil (Abdrückgabel Bohrfutter). Um den Schlag zu messen, brauchst du eine Messuhr und einen Halter dazu.

Papa P. schrieb:

Flott Maschinen gibt es auch gebraucht,

Man findet kaum gute gebrauchte (Tisch)Bohrmaschinen. Damit fängt jeder seine Hobbywerkstatt an. Entweder Schrott und teuer oder noch teurer.

#8103838
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Grumpy schrieb:

Für teure Maschinen Made in Germany braucht man kein Wissen sondern nur genug Geld.

Kennst Du Hersteller, die wirklich noch in Deutschland fertigen?

Stefan W. schrieb:

Inwieweit ein 14 kg schweres Gerät überhaupt sinnvoll als Tischborhrmaschine bzeichnet werden darf ist sicher eine Frage des Standpunkts.

Wieviel Tonnen akzeptierst Du als Minimum? Meine schätze ich so in Richtung 100 kg.

Nick schrieb:

Papa P. schrieb:

Flott Maschinen gibt es auch gebraucht,

Man findet kaum gute gebrauchte (Tisch)Bohrmaschinen. Damit fängt jeder seine Hobbywerkstatt an. Entweder Schrott und teuer oder noch teurer.

Ich habe eine Solid TB13S, die wir neu in die Werkstatt bekamen und sie Jahre später nach Umstrukturierung zu mir umsiedeln durfte. Das genaue Jahr weiß ich nicht, die müsste Anfang der 80er angeschafft worden sein und kostete um 6000 DM.

Sowas heutzutage fabrikneu aus deutscher Fertigung würde dann wohl 8888 €uro kosten?

#8103839
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Grumpy schrieb:

meine Maschine scheint echt nicht rund zu laufen. Allerdings habe ich auch keine Erfahrungen mit solch kleinen Bohrmaschinen. Ich habe mal ein Video angehängt. Ist das ein Fall für eine Reklamation?

Mal ehrlich:
Die Spitze und der Schaft des Holzbohrers scheint mir zentrierter zu laufen, als das Bohrfuttergehäuse aussen.
Damit ist imA keine Beurteilung möglich.
Ohne Deine vorhandenen Möglichkeiten zu kennen, ist es auch schwierig, eine Empfehlung zu geben.

#8103854
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Grumpy schrieb:

Ralf X. schrieb:

Ohne Deine vorhandenen Möglichkeiten zu kennen, ist es auch schwierig, eine Empfehlung zu geben.

Welche Möglichkeiten den Rundlauf zu prüfen gäbe es denn?

Mit am besten wäre eine Messuhr (mit passendem Ständer) und ordentlichem Rundstab.
Und dann am Austritt aus dem Futter den Rundlauf messen und am unteren Ende wiederholen. Anschliessend den Rundstab in z.B. 90° Schritten verdreht ins Futter spannen und Messungen wiederholen, um Fehler im Rundstab auszuschliessen oder rechnerisch zu eliminieren.

#8103907
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Nick schrieb:

Man findet kaum gute gebrauchte (Tisch)Bohrmaschinen. Damit fängt jeder seine Hobbywerkstatt an. Entweder Schrott und teuer oder noch teurer.

Alleine die Suche nach dem Begriff "Gillardon" bringt bei Kleinanzeigen etliche Angebote, die günstigste Maschine liegt bei 250,- und steht in MeckPomm. Da muss man dann halt einen Anhänger oder Transporter sowie drei Kumpels organisieren, aber alles machbar. Nach "Flott" oder "Alzmetall" habe ich jetzt gar nicht gesucht, da wird das Bild aber ähnlich sein.

#8103982
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Grumpy schrieb:

Danke für den Tipp. Ich habe vom gleichen Hersteller diese gefunden: https://toolarena.eu/Rotwerk-Bohr-Fraesmaschine-X0 Scheint eine etwas teurere Entsprechung zu den vorgenannten Maschinen zu sein. Würde sich das lohnen?

Die läuft under "Fräsmaschinen" und die haben meist einen entscheidenden Nachteil, wenn man eine Bohrmaschine will. Da fährt die Spindel meist nicht selbständig zurück, d.h. man muß das selber tun. Für ein/zwei Löcher mag das gehen, wenn man viele Bohrungen machen will ist das nicht so dolle. Meist geht der Vorschub bei diesen Maschinen auch recht straff. Das ist an dieser Stelle so gewollt. Bedeutet die Spindel bleibt in der Position wo man sie hin bewegt hat. Ist mir seinerzeit auch passiert. Ich hatte da diese Maschine https://toolarena.eu/Fraesmaschine-EFM200-Rotwerk gekauft - wurde da auch als Bohr-/Fräsmaschine beworben. Jetzt habe ich eine Fräs- und eine Bohrmaschine und habe das bisher nicht bereut. Also prüfe vorher das Verhalten des Vorschubs, ob es auch wirklich wie bei einer Bohrmaschine funktioniert, also mit selbständigen Rücklauf.

Ansonsten gibt es die RB18 Vario Rotwerk (die Maschine die ich habe) auch hier RB18 Vario Rotwerk auch hier https://www.profishop.de/pg/1149791/6badfd7012be893984f6b98a9a5d28109. Wie gesagt ich bin mit der Maschine sehr zufrieden. Das Schnellspannfutter der Maschine geht bis 16mm. Eine digitale Tiefenanzeige hat sie nicht, aber das geht auch ohne und man kann trotzdem exakt arbeiten. Dafür hat sie einen einfachen Teileapparat (Bohrungen gleichmäßig auf einem Umfang verteilen), auch, wenn ich es erst zweimal benutzt habe, ein nettes Schmankerl.

#8103985
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Grumpy schrieb:

Diese Maschinen haben alle ein Gewinde 1/2-20 UNF.

Schon Kacke, auch wenn man erst mal meint das ist gut. Konus ist deutlich besser von den Rundlaufeigenschaften. Meine Rotwerks haben alle Konus.

Grumpy schrieb:

Hans sagte bereits dass es auch nur eine China Maschine ist.

Das muß man im Falle von Rotwerk etwas spezifizieren. Die Firma Rotwerk sitzt in München. Dort werden die Maschinen auch entwickelt. Allerdings erfolgt die Fertigung der Maschinen in China. Ist halt so wie bei bei vielen anderen Firmen auch.

#8103988
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Stefan W. schrieb:

Inwieweit ein 14 kg schweres Gerät überhaupt sinnvoll als Tischborhrmaschine bzeichnet werden darf ist sicher eine Frage des Standpunkts.

Die steht schon gut auf der Werkbank. Auf alle Fälle so gut, daß ich sie bisher (knapp 10 Jahre), noch nicht festgeschraubt habe, obwohl das mit den dafür vorgesehenen Bohrungen problemlos möglich wäre.

Stefan W. schrieb:

Auf 1 Zehntel genau und einigermaßen rund schaffe ich auch am Bohrständer mit einer eingespannten Handbohrmaschine.

Das Zehntel zweifle ich mal an. Im Handbetrieb ist das nich so einfach. Allein das exakte Ankörnen ist da schon eine Herausforderung, von den anderen Unzulänglichkeiten einer Handbohrmaschine nebst Ständer reden wir gar nicht. Sagen wir mal so für den Heimbedarf reicht es auf alle Fälle, auch wenn es nicht auf's 1/10 ist sondern eher 3/10-5/10. Ansonsten hängt die Genauigkeit auch noch stark vom verwendeten Bohrer ab. Geschliffene Bohrer sind halt deutlich besser als die meist rollgewalzten aus dem Baumarkt. Fürs Alltagsgeschäft nehme ich auch Rollgewalzte (mein Favorit Alpen - gibt es bei Hornbach), nur wenn es darauf ankommt hole ich die Geschliffenen heraus.

#8103994
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Ralf X. schrieb:

Mit am besten wäre eine Messuhr (mit passendem Ständer) und ordentlichem Rundstab. Und dann am Austritt aus dem Futter den Rundlauf messen und am unteren Ende wiederholen. Anschliessend den Rundstab in z.B. 90° Schritten verdreht ins Futter spannen und Messungen wiederholen, um Fehler im Rundstab auszuschliessen oder rechnerisch zu eliminieren.

Ja, genauso macht man das. Allerdings wird der TO wohl keine Messuhr haben.

Um raus zu bekommen ob's am Bohrfutter oder der Welle liegt müßte man noch den Rundlauf der Welle prüfen. Dazu muß man das Bohrfutter abbauen und schauen ob die Welle von der Fertigung her einen Zentrierkegel hat. Da kann man mit einem Feinzeiger in der Nähe des Kegelrandes antasten und die Welle langsam drehen lassen. Wenn alles exakt rund läuft, sollte die Anzeige quasi still stehen bzw. bei Stillstand der Welle immer den Startwert anzeigen.

#8104001
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Hans schrieb:

Ja, genauso macht man das. Allerdings wird der TO wohl keine Messuhr haben. Um raus zu bekommen ob's am Bohrfutter oder der Welle liegt müßte man noch den Rundlauf der Welle prüfen. Dazu muß man das Bohrfutter abbauen und schauen ob die Welle von der Fertigung her einen Zentrierkegel hat. Da kann man mit einem Feinzeiger in der Nähe des Kegelrandes antasten und die Welle langsam drehen lassen. Wenn alles exakt rund läuft, sollte die Anzeige quasi still stehen bzw. bei Stillstand der Welle immer den Startwert anzeigen.

Der TO will eure Meinung zu dieser Bohrmaschine. --Er will nicht messen.-- An alle die zuviel Zeit übrig haben, bitte diesen Schrott kaufen und nachmessen.

Dann dem TO es mudegerecht servieren,

UNGLAUBLICH.

Gruß

#8104013
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Ralf X. schrieb:

Naja, Firmensitz der Rotwerk GmbH ist ein Briefkasten im "Company House Munich", wo mehr als 40 Firmensitze gemeldet sind. Teils sehr fluktuierend...

Ja und? Weist Du was die da an Bürofläche gemietet haben? So viel Platz wird die Konstruktionsabteilung auch nicht benötigen. Lass die mal 5 Konstrukteure haben, vielleicht sind es auch weniger. Die Maschinen sind ja nun wirklich sehr einfach aufgebaut, da braucht es ganz bestimmt keine gigantische Entwicklungabteilung.

Ist mir aber am Ende auch egal, weil die Bohrschine und die Fräse funktionieren, lediglich der Drehbank mußte ich an ein paar Stellen auf die Sprünge helfen.

: Bearbeitet durch User
#8104071
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Hans schrieb:

Die läuft under "Fräsmaschinen" und die haben meist einen entscheidenden Nachteil, wenn man eine Bohrmaschine will.

Eine "Fräs"maschine mit Bohrfutter als Spannmittel für Fräser ist schon eine sehr gewagte Aneignung.

Hans schrieb:

Dafür hat sie einen einfachen Teileapparat

Pingelig-Modus: Das nennt sich Teilapparat.

Hans schrieb:

War ja wieder mal zu erwarten, daß es der H.H. wieder mal besser weis.

Rotwerk (AKA Rotzzwerg), Quantum, Stürmer, Weldinger, Stahlwerk, ... sind für mich nur Poser. Die haben keine eigene Fertigung in D-Land/Europa. Der Chinese klebt gerne jeden beliebigen Aufkleber schon im Werk auf. Oder woher kommt es, dass sich verschiedene Hersteller die gleichen Maschinen teilen?
Das bedeutet aber nicht, dass manche Vertriebe (paar Namen siehe oben) keinen Einfluss auf die Modelle des Chinesen nehmen.

#8104182
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Grumpy schrieb:

Glaube bei dir piept es! Ich will wissen ob MEINE Maschine defekt ist

Das Deine Maschine defekt ist, wissen wir doch bereits seit dem Video in Deinem 1. Post.

oder nicht. Und ja ich möchte das auch gerne nachmessen.

Dann miss es halt aus, wenn Du geeignete Meßmittel hast. Ist aber eigentlich Zeitverschwendung.

Manchmal liegt's bei Baumarktmaschine auch einfach am minderwertigen Bohrfutter. Einem Kollegen mit ähnlichem Fehler hab ich mal mein Röhm Bohrfutter geliehen und dann war der Fehler weg. Es lohnt aber nicht, gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen. Ich würde die Maschine direkt zurückgeben.

OP #8104185
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Michael L. schrieb:

Das Deine Maschine defekt ist, wissen wir doch bereits seit dem Video in Deinem 1. Post.

Hat bisher so klar niemand gesagt. Einzige Aussage dazu war bisher

Nick schrieb:

Das Futter eiert ja schon.

Dann aber auch:

Ralf X. schrieb:

Die Spitze und der Schaft des Holzbohrers scheint mir zentrierter zu laufen, als das Bohrfuttergehäuse aussen.

Somit stehts 1:1.

Einigkeit besteht aber immerhin darin dass ich dumm und geizig bin. Und faul.

Aber ja, ich werde die jetzt mal umtauschen und schauen ob ich bei der nächsten Glück habe. Ich würde sie ja zurückgeben, stehe dann aber immer noch ohne Maschine da.

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#8104244
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Grumpy schrieb:

Einigkeit besteht aber immerhin darin dass ich dumm und geizig bin

Nein, aber die Erfahrung vieler zeigt, dass gute TBMs Geld kosten.

Kauf dir halt sowas: https://www.amazon.de/WABECO-Magnet-Messstativ-Messuhr-Zentralklemmmung-Messuhrhalter/dp/B00GISNB2W/ref=asc_df_B00GISNB2W

Damit solltest du das ausreichend genau messen können. Es muss für deine Belange wohl keine Mitutoyo sein.

: Bearbeitet durch User
#8104253
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Udo S. schrieb:

Kauf dir halt sowas:

Aber darauf achten, dass das Magnetstativ mit Alu-Magnet bestellt wird.
Der Tisch der TBM sieht mir sehr nach Alu aus. :-))

Nochmal zum Rundlauf: An einem Bohrer ist der schwer zu erkennen. Geht nur vernünftig, wenn man auf den glatten Teil direkt am Austritt aus dem Futter schaut. In dem Fall Holzbohrer geht zusätzlich die Spitze. Und beides eiert in dem Fall. Ich hab eben nochmal nachgesehen. Wenn schon das Futter sichtbar eiert, kann der Rest kaum besser sein.

Als "kleiner Anfänger" (nicht böse gemeint!) würde ich das Video an Rotzzwerg schicken und die Reaktion abwarten bevor ich noch zusätzlich Geld in den Nachweis stecke. Der Rundlauf ist wohl nicht speziviert, also hat man sowieso schlechte Karten.

Korrektur: Ich hab weiter oben "Quantum" geschrieben, es sollte "Optimum" heißen. Mein persönliche Name ist aber Optikrumm. Die Firmen/Marken Optimum und Stürmer hängen zusammen.

#8104263
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Nick schrieb:

Aber darauf achten, dass das Magnetstativ mit Alu-Magnet bestellt wird. Der Tisch der TBM sieht mir sehr nach Alu aus. :-))

Jemand der etwas nachdenkt wird dann einfach etwas aus Stahl neben die Bohrmaschine stellen und das Stativ darauf befestigen. Um den (Un)Rundlauf abzuschätzen reicht das allemal.

Aber vielleicht hat Mitutoyo ja Alumagnete

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#8104278
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Grumpy schrieb:

Somit stehts 1:1. Einigkeit besteht aber immerhin darin dass ich dumm

Man könnte bei dem Theater das du machst schon auf die Idee kommen ...

Was soll diese 1:1 Buchhaltung wer was gesagt hat? Ist das hier eine Abstimmung?

Du entscheidest ob sie für deine Zwecke, die wir nicht kennen, was taugt. Wenn sie für dich nix taugt dann bewege deinen Arsch und gib sie zurück. Fertig.

Willst du hier so lange rum machen bis eventuelle Fristen zur Rückgabe abgelaufen sind?

OP #8104286
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Hannes J. schrieb:

Wenn sie für dich nix taugt dann bewege deinen Arsch und gib sie zurück. Fertig. Willst du hier so lange rum machen bis eventuelle Fristen zur Rückgabe abgelaufen sind?

Hab ich doch bereits geschrieben dass ich sie umtausche. Wenn die nächste aber wieder genau so eiert schau ich wieder mit dem Ofenrohr ins Gebirge und kann keine Löcher bohren.

Ich habe sogar die KI befragt. Diese gibt mit Optimum als Hersteller der einiges in D fertigt. Konkret wird die OPTIdrill DQ 18 empfohlen. In dem Preissegment werden die aber nicht in D gefertigt sein.

https://www.dermachershop.de/tischbohrmaschine-optimum-optidrill-dq-18-230v.html

Gibts da Erfahrungen?

Garantierte Rundlaufgenauigkeit kleiner als 0,03 mm in der Bohrpinole gemessen

ist das gut?

: Bearbeitet durch User
#8104302
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Nick schrieb:

Hans schrieb:

Die läuft under "Fräsmaschinen" und die haben meist einen entscheidenden Nachteil, wenn man eine Bohrmaschine will.

Eine "Fräs"maschine mit Bohrfutter als Spannmittel für Fräser ist schon eine sehr gewagte Aneignung.

Wenn man das Teil nicht kennt, einfach einfach mal den Griffel still halten. Das mit dem Bohrfutter ist der Auslieferungszustand, zumindest bei meiner Maschine (https://toolarena.eu/Fraesmaschine-EFM200BL-Rotwerk). Da gibt es Spannzangenfutter (https://toolarena.eu/ER16-MK2-M10Spannzangenfutter-426E-Industriequalitaet) und Spannzangen. Ich habe für meine Maschine die passenden Zangenfutter und Zangen, nehme die aber recht selten, weil mir da die Umspannerrei der Werkzeuge zu aufwendig ist. Mit dem Bohrfutter geht es einfach schneller. Da ich vorwiegend Alu und Kunststoff bearbeite und mit moderraten Vorschub arbeite, klappt das gut.

Wie das genau bei der Maschine des TO ist kann ich natürlich nicht sagen, da müßte man mal die Spindel im ausgefahrenen Zustand sehen. Lt. Bedienungsanleitung (https://media.cdn.bauhaus/m/754495/BH_DOC_754495.pdf) soll es aber auch für diese Maschine Spannzangen geben. Im Auslieferungszustand ist die eh nicht als Fräse zu gebrauchen. Da braucht es dann schon noch einen Kreuztisch. So wie die Maschine aufgebaut ist, wird sie wohl auch nur für kleinere Fräsarbeiten (Modellbau und Ähnliches) gedacht sein.

#8104304
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Nick schrieb:

Rotwerk (AKA Rotzzwerg), Quantum, Stürmer, Weldinger, Stahlwerk, ... sind für mich nur Poser. Die haben keine eigene Fertigung in D-Land/Europa.

Das sie in Europa fertigen behaupten sie auch nicht. Bei Rotwerk steht gleich als erster Satz: "Seit 1996 entwickelt und vertreibt ROTWERK Maschinen und Zubehör zur Metallbearbeitung." Von Fertigung steht da gar nichts.

: Bearbeitet durch User
OP #8104306
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Optimum ist da auch recht ehrlich:

"Seit 2003 produziert OPTIMUM einen Teil seiner Metallbearbeitungsmaschinen in der eigenen Fabrik im chinesischen Yangzhou mit deutschem Produktionsleiter und Qualitätsmanagement-Beauftragten. Entwicklung, Konstruktion und Qualitätsmanagement finden maßgeblich in Deutschland statt."

OP #8104314
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H. H. schrieb:

Merkt man an den Details...

Wie meinst du das?

Letztlich musst du selbst entscheiden, ob eine Maschine deinen Anforderungen genügt.

Ich hab überhaupt keine hohen Anforderungen. Ich will nur nicht dass der Bohrer 5mm in jede Richtung rumschlackert. Jeder Bohrer den ich ausprobiert habe, inkl. Lochsägen, schlackern so dass alles vibriert sobald die Kontakt mit dem Material haben und das Loch sichtbar größer ist als der Bohrer. Was ich tatsächlich, mea culpa, bei einer 200 EUR Maschine nicht unbedingt so erwartet habe. Jo dann kauf ich jetzt halt ne 350 Optimum Maschine und versuche es mit Stoßgebeten.

: Bearbeitet durch User
#8104442
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Udo S. schrieb:

Jemand der etwas nachdenkt wird dann einfach etwas aus Stahl neben die Bohrmaschine stellen und das Stativ darauf befestigen. Um den (Un)Rundlauf abzuschätzen reicht das allemal.

Meine Bewunderung für diese Lösung!
Ich kann dir bestätigen, dass du absolut nicht in der Lage bist auch nur das geringste nachzudenken. Wenn man selbst bei dieser grundlegenden Messaufgabe so scheitert wie du, ist Hopfen und Malz verloren.

Denk nochmal nach! Länger!

Grumpy schrieb:

Entwicklung, Konstruktion und Qualitätsmanagement finden maßgeblich in Deutschland statt.

Man kann sich alles schön saufen.

Hans schrieb:

Wenn man das Teil nicht kennt, einfach einfach mal den Griffel still halten.

Hans schrieb:

Grumpy schrieb:

Danke für den Tipp. Ich habe vom gleichen Hersteller diese gefunden: https://toolarena.eu/Rotwerk-Bohr-Fraesmaschine-X0 Scheint eine etwas teurere Entsprechung zu den vorgenannten Maschinen zu sein. Würde sich das lohnen?

Die läuft under "Fräsmaschinen" und die haben meist einen entscheidenden Nachteil, wenn man eine Bohrmaschine will.

Schnucki! Meine Antwort bezog sich auf die verlinkte und von dir höchst persönlich als "Fräsmaschine" bezeichnete Bohrmaschine. Wenn du irgendwas Anderes aus dem Hut zauberst, solltest lieber du die "Griffel still halten".

Die hat auch nur einen B10-Kegel. Eine Umrüstung auf Spannzangen fällt also komplett aus. Die Rundsäule ist das nächste Hindernis.

Hans schrieb:

zumindest bei meiner Maschine

Also andere Maschine. Und wo war jetzt dein Argument?

#8104452
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Grumpy schrieb:

Garantierte Rundlaufgenauigkeit kleiner als 0,03 mm in der Bohrpinole gemessen

ist das gut?

Geht so. Nicht berauschend, nicht schlecht.
Zumindest hat die einen Morsekonus, also das unsägliche Gewinde zur Futterbefestigung ist schon mal weg.

Ich kann aber aus persönlicher Erfahrung nix von Optimum empfehlen. Vor langer Zeit hab ich mir mal eine Opti D330 gekauft. Die Erste mussten sie austauschen, weil die garantierten und im Messprotokoll zusammenfantaiserten Werte nicht eingehalten wurden. Da war sogar einer von Optimum da und konnte sich nicht mehr rausreden. Dann kan die Zweite. Die war etwas besser, bis ich sie genauer untersucht habe. Ein "Präzisionslager" der Spindel war als P0 gekennzeichnet. Etwas verwundert haben mich die Spuren vom Abziehen in der Lagerbohrung. Ich hab nachgemessen und war noch verwunderter. Die Bohrung war (wimre) 0,03 mm ballig. Ich hab das Lager sogar auf einer Messmaschine nachmessen lassen, wurde nicht besser. Optimum hat sich geweigert, das Lager zu ersetzen. Der Support, der auf das Bett eingeschabt werden muss, hat nicht gepasst, geschabt wurde das mit Meißel und Vorschlaghammer. Die untere Führung auf der Bettrückseite für den Übergriff des Supports (verhindert Abheben hinten) war nicht parallel zur Bettoberseite, die Spindellager im Spindelkasten haben nicht gefluchtet, die Skalentrommel hatte eine 8er-Teilung pro mm, die Reitstock-Pinole hat nicht gefluchtet, ...

Daher kommt meine Aversion gegen Optimum. Und ich glaub einfach nicht, dass Andere so viel besser sind. Optimum hat ja sogar ein Qualitätsmanagement in D-Land. Es ist einfach ein Lotteriespiel wenn man günstig kauft. Und man muss drauf hoffen, dass man das Gemurkse nicht findet.

#8104477
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Grumpy schrieb:

Ich denke ich knabbere meine Löcher einfach selbst ins Material. Es gibt in meinem Budget offensichtlich nur Schlimm und Schlimmer.

Gutes Werkzeug hilft nichts, wenn man damit nicht umzugehen weiß. Wie bloß habe ich das früher geschafft, mit der Metabo-Handbohrmaschine im Bohrständer zu basteln? Der Ständer (Grundgerät C1) ließ sich auch als Tischkreissäge aufbauen, womit ich mehr als nur ein ordentliches Gehäuse angefertigt habe.

OP #8104481
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Manfred P. schrieb:

Gutes Werkzeug hilft nichts, wenn man damit nicht umzugehen weiß. Wie bloß habe ich das früher geschafft, mit der Metabo-Handbohrmaschine im Bohrständer zu basteln?

Das ist jetzt halt Unsinn. Wer sagt dir dass ich damit nicht umgehen kann? Natürlich kann ich eine Handbohrmaschine mit Ständer nutzen. Nur will das heute niemand mehr so machen. Aus diversen Gründen.

OP #8104568
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Ok also angenommen man würde trotzdem eine Maschine kaufen wollen (was dumm wäre ich weiß), würde man heute noch ohne variable Drehzahleinstellung kaufen? Also klassisch mit Riemen umlegen?

Bei den Optimum fangen die "Vario" nämlich erst bei satt über 500 EUR an. Bei Rotwerk bekommt man Vario schon bei 350 EUR. Und bei den kleinen ist das quasi sowieso Standard.

: Bearbeitet durch User
#8104576
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Grumpy schrieb:

Ok also angenommen man würde trotzdem eine Maschine kaufen wollen (was dumm wäre ich weiß), würde man heute noch ohne variable Drehzahleinstellung kaufen? Also klassisch mit Riemen umlegen?

Die elektronische Drehzahlregelung kann das Drehmoment nicht erhöhen, im Gegensatz zum Getriebe. Du hast also bei minimaler Drehzahl auch nur noch minimale Leistung.

OP #8104582
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H. H. schrieb:

Grumpy schrieb:

Ok also angenommen man würde trotzdem eine Maschine kaufen wollen (was dumm wäre ich weiß), würde man heute noch ohne variable Drehzahleinstellung kaufen? Also klassisch mit Riemen umlegen?

Die elektronische Drehzahlregelung kann das Drehmoment nicht erhöhen, im Gegensatz zum Getriebe. Du hast also bei minimaler Drehzahl auch nur noch minimale Leistung.

Das stimmt in der Tat. Allerdings haben die größeren Maschinen oft eine Drehzahleinstellung mittels eines Hebels. Ist das irgendwie mechanisch statt elektronisch? Im Gegensatz zu den Kleinen wo wirklich alles elektronisch ist. Macht es das besser?

Beispiel: https://www.dermachershop.de/tischbohrmaschine-optidrill-dq-20v-230v-mit-vario-antrieb.html

: Bearbeitet durch User
#8104592
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Auf jeden Fall mit "Getriebe". Ich hab wie oben geschrieben eine Ixion BT 13 und bin sehr zufrieden, auch ohne elektronische Regelung. Das Einzige ist, dass sie in der größten Untersetzung eigentlich noch fast zu schnell läuft. War aber noch nicht wichtig genug um einen kleinen Umrichter dranzubauen.

Und vorher bin ich auch viele Jahre lang mit einer Metabo Schlagbohrmaschine im Bohrständer ausgekommen.

Grumpy schrieb:

Ich denke ich knabbere meine Löcher einfach selbst ins Material. Es gibt in meinem Budget offensichtlich nur Schlimm und Schlimmer.

Man muss nicht auf Leute hören, die hier nur ihr übersteigertes Selbstwertgefühl ausleben wollen. 3/100 ist für eine Hobby TBM völlig ok. Viel Erfolg

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