Auf unserem Schiff verwenden wir eine MaxPower Funkfernbedienung auf 868MHz für den Betrieb der Strahlruder. Immer wieder kommt es dabei zu Ausfällen, ohne ersichtlichen Grund. Der Handsender versucht zu senden (blaue LED blinkt) bekommt aber keine Antwort und stellt den Betrieb deshalb sofort ein (mit Empfangsbestätigung blinkt die blaue LED so lange wie man den jeweiligen Knopf drückt/wird das Ausgangsrelais betätigt). Normalerweise blinkt am Empfänger eine grüne LED wenn ein valides Signal empfangen wird. Das geschieht dann NICHT. Dabei scheint die Entfernung zwischen Sender und Empfänger keine Rolle zu spielen??? Selbst direkt daneben gibt es dann keine Reaktion.
Es liegen IMMER mindestens 12,8 Volt am Empfänger an, intern kommt zuerst ein 78M05; Unterspannung kann kaum ein Thema sein. Die beiden einzigen Elkos sind vor und nach dem Regler und unverdächtig (C und ESR sind ok). Sende- und Empfangsantennen sind als PCB Schleifen ausgeführt, ohne Außenanschluß.
Die beiden CR2430 Batterien (in Reihe) sind zum x-ten Mal getauscht (von jeder Bitterstoff Beschichtung befreit ;-), jedes erdenkliche Fabrikat probiert, kein Erfolg.
Am nächsten Tag/einige km weiter funktioniert das wieder ohne Probleme. Ich bin ratlos...
Es wäre besser, sowas (und all die anderen Dinge, bei denen man auf die Idee kommen könnte, dass etwas falsch sein könnte) zu messen, anstatt zu vermuten.
Man kann zwar alles durchlöten, und durchtauschen, aber am Ende muss man auch mal Belege sammeln ...
Es wäre besser, sowas (und all die anderen Dinge, bei denen man auf die
Idee kommen könnte, dass etwas falsch sein könnte) zu messen, anstatt zu
vermuten.
Man kann zwar alles durchlöten, und durchtauschen, aber am Ende muss man
auch mal Belege sammeln ...
Was soll ich da messen? Das ist unterwegs auf einem Schiff, da habe ich kein Labor dabei ;-)
Die Betriebsspannungen sind vorhanden, extern 12,8 Volt sowie intern die 5Volt nach dem 78M05. Mehr geht mit Bordmitteln nicht. Und einen transportablen Weitbereichsempfänger für mögliche Störstrahlung besitze ich nicht....
Such dir in der Nähe ein paar Amateurfunker und frage ob sie dir mit einem SDR-Empfänger helfen können. Einige kann man direkt an das Handy anstöpseln und sehen was auf der 868 MHz-Frequenz los ist. Da kann man auch erkennen ob es Störungen auf dem Band gibt.
Ist nicht ortsabhängig (zuletzt immer wieder sporadisch durch ganz Belgien hindurch) und es läuft kein anderes Gerät das stören könnte (auch keine Handyladegeräte o.ä. der mögliche Zusammenhang ist mir klar) Es sind auch verschiedene Crews betroffen, ganz anderes Nutzerverhalten. Einen SDR habe ich selbst, müßte ich nur mal mitnehmen. Die Fernbedienung hat viele Jahre ohne Probleme funktioniert. Mit den E-Motoren hat das rein gar nichts zu tun, schon der Empfang funktioniert ja schon nicht, lange bevor sich ein Motor in Bewegung gesetzt hätte.
Ein Kabel müßte bei einem 12m Schiff schon ziemlich lang sein und wäre beim Schleusen extrem hinderlich. Ziemlich sinnloser Ratschlag.
Im Winter kommen Sender und Empänger raus und in die Werkstatt, möglicherweise ist es ja wirklich "nur" eine kalte Lötstelle. Dafür spricht daß es sich relativ plötzlich "entwickelt" hat.
Ein Kabel müßte bei einem 12m Schiff schon ziemlich lang sein und wäre
beim Schleusen extrem hinderlich. Ziemlich sinnloser Ratschlag.
Kein Mensch käme auf die Idee, ein loses Kabel übers ganz Schiff zu ziehen.
Entweder bedient man den/die Strahler vom Steuerstand aus oder hat eventuell eine zweite Bedienmöglichkeit (Steckdose für kabelgebundene FB) am Bug, falls es sich um einen Bugstrahler handelt.
Kein vernünftiger Mensch vertraut für solche Funktionen auf eine funkgebundene Fernbedienung, die gerade in einer Schleuse leicht durch in der Nähe befindliche Anlagen, ggf. auf anderen Schiffen, unerwartet gestört werden könnte.
Ein Kabel müßte bei einem 12m Schiff schon ziemlich lang sein und wäre
beim Schleusen extrem hinderlich. Ziemlich sinnloser Ratschlag.
Kein Mensch käme auf die Idee, ein loses Kabel übers ganz Schiff zu
ziehen.
Entweder bedient man den/die Strahler vom Steuerstand aus oder hat
eventuell eine zweite Bedienmöglichkeit (Steckdose für kabelgebundene
FB) am Bug, falls es sich um einen Bugstrahler handelt.
Kein vernünftiger Mensch vertraut für solche Funktionen auf eine
funkgebundene Fernbedienung, die gerade in einer Schleuse leicht durch
in der Nähe befindliche Anlagen, ggf. auf anderen Schiffen, unerwartet
gestört werden könnte.
Wenn man allein auf einem 12m Schiff schleusen muß kann man die Strahlruder (Bug und Heck) nicht vom Steuerstand bedienen, der ist weit weg von der Schleusenwand wo ich mit der Leine stehe. Das Gerät wird ausdrücklich für diese Anwendung vom Hersteller der Strahlruder verkauft und hat jahrelang ohne Probleme funktioniert! Die Verbindung ist verschlüsselt und bidirektional. Laß gut sein...
Beiden 868Mhz Dingern gab es sowas, wie eine Nutzungsdauerbegrenzung innerhalb einer bestimmten Zeitspanne.
1
In Europe, the duty cycle limit in the 868 MHz band depends on the specific sub-band defined by the European Telecommunications Standards Institute (ETSI EN 300 220), rather than a single flat rate for the entire frequency range.
Wo steht in der Doku dass die Max Power Remote Control bidirektional ist und verschlüsselt?
Laut FCC hat der Hersteller zumindest für die 915 MHz Version in den USA lediglich die Sender (Remote Control) zertifiziert, die Empfänger gibt es dort nicht. Wenn die Geräte bidirektional sind sollte eigentlich auch der Empfänger in der Datenbank stehen, der muss bei "bidirektional" zurück senden.
So langsam gebe ich es auf den thread zu pflegen: selbstverständlich sind die Batterien gemessen, ein Multimeter ist Standardausstattung auf dem Schiff. JA, auch bei Betätigen einer Taste und JA, auch auf der Platine, nicht an den Batterien selbst.
Bidirektional schließe ich aus der sofortigen Einstellung des Sendebetriebes wenn der Empfänger nicht reagiert. Jedes Drücken führt dann nur zu einem kurzen Aufleuchten der Sende LED. Antwortet der Empfänger, flackert die Sende LED so lang man die Taste drückt.
Verschlüsselung/Rolling Code stand mal in irgendwelchen Internetquellen, das ist tatsächlich nur "Hörensagen". Die "Sync" LED am Empfänger deutet aber auch auf so etwas hin...
Bidirektional schließe ich aus der sofortigen Einstellung des
Sendebetriebes wenn der Empfänger nicht reagiert. Jedes Drücken führt
dann nur zu einem kurzen Aufleuchten der Sende LED. Antwortet der
Empfänger, flackert die Sende LED so lang man die Taste drückt.
So langsam gebe ich es auf den thread zu pflegen: selbstverständlich
sind die Batterien gemessen, ein Multimeter ist Standardausstattung auf
dem Schiff.
Mit einem einfachen Multimeter misst du eine Hausnummer, weil du damit nur die Leerlaufspannung der Batterien erfasst. Um den Innenwiderstand zu prüfen, musst du auch die Spannung unter Last messen.
Im Winter kommen Sender und Empänger raus und in die Werkstatt,
möglicherweise ist es ja wirklich "nur" eine kalte Lötstelle. Dafür
spricht daß es sich relativ plötzlich "entwickelt" hat.
Vielleicht ist der Sender einmal runter gefallen und hat dabei einen Haarriss bekommen. . Das könnte das "plötzlich" erklären. Der kann, muss aber nicht, an einer Lötstelle sein.
Ist die Platine stoßgeschützt montiert?
Ich bin raus. Der einzig sinnvolle Ansatz scheint eine kalte Lötstelle/Haarriß zu sein, also Werkstatt und Fleißarbeit.
Rainer: NATÜRLICH habe ich die Spannung unter Last gemessen, in Großbuchstaben: BEIM DRÜCKEN EINER SENDETASTE. Klar jetzt?
Hinz: Dann erkläre mal das seltsame Verhalten des Senders wenn der Empfänger "Nicht da" ist. Warum ist die Sende LED dann nur für eine Sekunde an, egal wie lange man eine Taste drückt? Woher soll der Sender "wissen" daß der Empfänger nicht da ist?
GENAU das habe ich nämlich versucht: bei funktionierender Verbindung einfach mal den Empfänger abgesteckt: siehe da der Sender ändert seine Funktion....
Hinz: Dann erkläre mal das seltsame Verhalten des Senders wenn der
Empfänger "Nicht da" ist. Warum ist die Sende LED dann nur für eine
Sekunde an, egal wie lange man eine Taste drückt? Woher soll der Sender
"wissen" daß der Empfänger nicht da ist?
GENAU das habe ich nämlich versucht: bei funktionierender Verbindung
einfach mal den Empfänger abgesteckt: siehe da der Sender ändert seine
Funktion....
Hast du bisher nicht erzählt. Aus der Beschreibung des Herstellers geht das nicht hervor.
Im Installationshandbuch steht nichts von einer Kontroll-LED für eine Empfangsbestätigung. Das sieht doch sehr nach einem unidirektionalem System aus.
Wegen der nur kurz aufleuchtenden Sende-LED im Fehlerfall könnte ich mir vorstellen, dass die Batterien durch den hohen Strom schnell einbrechen und der Sender die LED-Ansteuerung wegen Unterspannung sofort zurücknimmt.
Das könnte man ggf mit einem Kontrollempfänger messen. Oder einfacher, Batterien mit 50mA einsetzen. Habe spontan nur welche von Sanyo / Panasonic gesehen.
Ein Haarriss / Lötstelle kann es natürlich auch sein.