Die Stromquellen waren im Original mit Kippschaltern aufgebaut. Im Laufe der Zeit wurden aber deren Übergangswiderstände zu groß und die Ströme liefen weg. Dafür habe ich dann einen Elma-Drehschalter eingebaut. Da läuft jetzt nichts mehr.
Dann wurde noch ein Temperatursensor mit LM35 integriert. Zeigt hier 26°C.
was für eine Referenz ist denn da verbaut?
Der Herr Knechtges spricht von einer "temperaturkompensierten Hauptreferenz". Das klingt nicht wie "beheizter Zener" sondern eher nach den Typen, die heute von Microsemi verkauft werden.
Wann ist das Gerät auf den Markt gekommen?
Ich stelle mir die Frage, weil die Spannungsausgänge, insbesondere die kleinen, ein wenig schwach auf der Brust sind. Hier hätte ich Spannungsfolger als Impedanzwandler erwartet, so dass die Kiste vielleicht etwa 20 mA pro Ausgangsspannung hätte liefern können.
Ich frage mich auch, wie groß die Stellbereiche der Justierungspotis sind. Mit den vielleicht Zehngangdingern kriegt man bei zu großem Stellbereich nichts genau eingestellt wenn man z.B. aufgrund entsprechender Messtechnik gerne wollte.
"Spannungsquellen" offenbar. Dazu eine Frage: Welchen Innenwiderstand haben die und was bleibt von der Genauigkeit bei den Buchsen und Kabel noch über, wenn ich die mit 100uA belaste?
"Spannungsquellen" offenbar. Dazu eine Frage: Welchen Innenwiderstand
haben die und was bleibt von der Genauigkeit bei den Buchsen und Kabel
noch über, wenn ich die mit 100uA belaste?
Ich stelle mir die Frage, weil die Spannungsausgänge, insbesondere die
kleinen, ein wenig schwach auf der Brust sind. Hier hätte ich
Spannungsfolger als Impedanzwandler erwartet, so dass die Kiste
vielleicht etwa 20 mA pro Ausgangsspannung hätte liefern können.
Woran machst Du das fest? Für höhere Ausgangsströme der Spannungsausgänge wären sicherlich Senseanschlüsse angesagt gewesen. Ein alter Fluke 341 bzw 343 macht jedoch auch nur max 25mA am Ausgang, bezeichnet sich jedoch als Kalibrator mit einer Dekade höherer Genauigkeit.
OK, die 220Ohm bei 20mA sind etwas wenig.
Ansonst ist das ein schönes Gerät.
Ich stelle mir die Frage, weil die Spannungsausgänge, insbesondere die
kleinen, ein wenig schwach auf der Brust sind. Hier hätte ich
Spannungsfolger als Impedanzwandler erwartet, so dass die Kiste
vielleicht etwa 20 mA pro Ausgangsspannung hätte liefern können.
Woran machst Du das fest?
siehe letztes Bild oben im Auftaktbeitrag, alternativ auch die Beschreibung auf der Herstellerseite.
Für höhere Ausgangsströme der
Spannungsausgänge wären sicherlich Senseanschlüsse angesagt gewesen. Einür
Nein. Für eine Stromquelle brauchts keine Senseanschlüsse.
Aber für die Spannungsausgänge vielleicht wenn ein zu kalibrierendes Gerät angeschlossen wird das mehr als ein paar mA zieht.
stellst Du mich als Volldepp dar.
Das finde ich nicht so schön. :(
Das war nicht meine Intention, Sorry.
Deine Frage bezog sich für mich auf einen mit bis zu 20mA belastenden Spannungsausgang. Dort sind, wenn am Prüfling eine Genauigkeit von 0,01% gehalten werden sollen, Senseanschlüsse unabdingbar.
Bei einem angenommenen Messleitungswiderstand von 0,1Ω fallen daran bereits 2mV ab.
MfG
danke für das Beispiel, das hatte ich überhaupt nicht bedacht. Bei Voltmetern mit Impedanz bis hin zum GOhm-Bereich tritt das Problem gar nicht auf, aber man möchte ja gerne auch ein analoges Multimeter anschließen können.
Deine Frage bezog sich für mich auf einen mit bis zu 20mA belastenden
Spannungsausgang. Dort sind, wenn am Prüfling eine Genauigkeit von 0,01%
gehalten werden sollen, Senseanschlüsse unabdingbar.
Bei einem angenommenen Messleitungswiderstand von 0,1Ω fallen daran
bereits 2mV ab.
Bei Voltmetern mit Impedanz bis hin zum GOhm-Bereich tritt das Problem
gar nicht auf, aber man möchte ja gerne auch ein analoges Multimeter
anschließen können.
So ein Unfug, kein analoges Multimeter ist dermaßen niederohmig, selbst einfache Japaner hatten 10kOhm/V, meist 20k/V und mehr. Da kommen keine 20mA zustande.
Aber schön, wieder ein Problem herbeiphantasiert und das angebotene Gerät madig gemacht.
Ich biete eine Referenzquelle zum Kauf an.
Die Stromquellen waren im Original mit Kippschaltern aufgebaut. Im Laufe
der Zeit wurden aber deren Übergangswiderstände zu groß und die Ströme
liefen weg. Dafür habe ich dann einen Elma-Drehschalter eingebaut. Da
läuft jetzt nichts mehr.
Hallo Michael, wäre es Dir möglich ein paar mehr Details der Platine zu fotografieren?
Schaltplan ist wie es aussieht leider nicht verfügbar.
Für viele Zwecke ist dies sicher ein gutes Kalibriergerät, mit LT1021 sogar selbst aufbaubar bei gleicher Genauigkeit.
Der ELMA Schalter ist natürlich genau richtig -- ist einfach langszeitstabil.
So ein Unfug, kein analoges Multimeter ist dermaßen niederohmig, selbst
einfache Japaner hatten 10kOhm/V, meist 20k/V und mehr. Da kommen keine
20mA zustand
ich habe mal mein erstes Multimeter, ein analoges Gerät der Marke "Hung Chang", Model HM-102BZ mit dem c't-Labornetzteil im 10V-Messbereich mit 10V beaufschlagt.
Es flossen 54µA.
Auf der Skala des Multimeters steht: 20 kOhm/V DC.
Auf der Skala des Multimeters steht: 20 kOhm/V DC.
Ohm/V ist schon kurios. Ist nichts anderes als 1/A. Warum druckt man
nicht einfach direkt den Strom bei Vollausschlag auf die Skala?
Weil man mit einem Multimeter sehr häufig innerhalb einer Schaltung misst, also "einer Quelle mit deutlichem Innenwiderstand".
Dort stellt das MM eine zusätzliche Belastung dar -- die z.B. wenn Du an einen Basisspannungsteiler einer elektronischen Schaltung misst, es die dortige Spannung beeinflusst. Ggfs sogar so stark, das die Schaltung nicht mehr wie vorgesehen funktioniert.
Ist die Schaltung nicht total niederohmig, macht das schon eine Unterschied welches MM man verwendet. Solltest Du mal in älteren Schaltplänen den Hinweis finden z.B. "Werte gemessen mit MM 50k/V" weisst du nun, warum das relevant ist.
Denn der Belastungswiderstand im gewählten Bereich ist für diesen Bereich konstant -- der fliesende Strom aber nicht (eben eine Variable, abhängig vom Zeigerausschlag)
Hallo Michael, wäre es Dir möglich ein paar mehr Details der Platine zu
fotografieren?
Schaltplan ist wie es aussieht leider nicht verfügbar.
Für viele Zwecke ist dies sicher ein gutes Kalibriergerät, mit LT1021
sogar selbst aufbaubar bei gleicher Genauigkeit.
Hallo Andrew,
das Gerät ist schon unterwegs zu Hugo. Geht also leider nicht mehr.
Denn der Belastungswiderstand im gewählten Bereich ist für diesen
Bereich konstant -- der fliesende Strom aber nicht (eben eine Variable,
abhängig vom Zeigerausschlag)
Ja, das ergibt Sinn; hatte ich nicht bedacht. Insofern ist natürlich eine Widerstandsangabe praktischer. Danke.
Hallo Michael, wäre es Dir möglich ein paar mehr Details der Platine zu
fotografieren?
Schaltplan ist wie es aussieht leider nicht verfügbar.
Für viele Zwecke ist dies sicher ein gutes Kalibriergerät, mit LT1021
sogar selbst aufbaubar bei gleicher Genauigkeit.
Hallo Andrew,
das Gerät ist schon unterwegs zu Hugo. Geht also leider nicht mehr.
Danke dir. Nun vielleicht ist Hugo so freundlich und ergänzt hier ein paar detailreiche Platinen Fotos in guter Auflösung.
ch habe mal mein erstes Multimeter, ein analoges Gerät der Marke "Hung
Chang", Model HM-102BZ mit dem c't-Labornetzteil im 10V-Messbereich mit
10V beaufschlagt.
Es flossen 54µA.
Auf der Skala des Multimeters steht: 20 kOhm/V DC.
Na passt doch einigermaßen: 20k mal 10 gibt 200kOhm bzw. 50µA an 10 Volt.
Im 100V-Bereich hat es dann 20k x 100, also 2Meg Eingangwiderstand und bei 100V-Meßgröße wieder 50 µA Eingangsstrom.
Ich glaube, dass man dafür am Kalibrator keine Senseleitung benötigt!
Ohm/V ist schon kurios. Ist nichts anderes als 1/A. Warum druckt man
nicht einfach direkt den Strom bei Vollausschlag auf die Skala?
Strom passt irgendwie, da der vom Meßwerk gefordert wird und sich die Meßbereiche durch unterschiedlich große Vorwiderstände ergeben. Ist so und wurde in der Berufschule gelehrt. Andersherum interessiert mich eher der Eingangswiderstand, der meinen Prüfling belastet und der Strom wäre ja nur bei Vollausschlag gegeben.
Ist das nicht "abhängig vom maximalen Skalenausschlag"?
Also je Messbereich der Wert des Endanschlags, und daher variabel.
Es wurde noch nicht hinreichend beschrieben?
Der Strom für Endanschlag ist in jedem Meßbereich gleich, weil vom Meßwerk gefordert. Der Eingangswiderstand variiert je nach Bereich. Es gibt da 'so komische' Effekte, dass sich die gemessene Spannung verändert, wenn man den Meßbereich umschaltet. Kennen nur noch ältere Elektroniker, heutige Digitalmultimeter sind ein vielfaches hochohmiger.