Stromerkennung für Holzmaschinen

OP #8111710

Hallo,

eignet sich folgende Schaltung zur Erkennung, ob eine meiner Holzbearbeitungsmaschinen angeschaltet ist? Ich habe 230V und 400V Maschinen bis 5,5kW.

Als Wandlerspule nutze ich eine STWA1. Diese hat folgende Werte:

Dauerstrom: max. 100 A AC Kurzzeitstrom: 300 A für 10 s Maximaler Ausgangsstrom bei 100 A Primärstrom: 140 mA effektiv Maximal angegebene Ausgangsspannung: 200 V Peak

Bei 170 ohm Shunt, würden bei 2A 2,8mA und bei 100A 140mA fließen. Das gleichrichten mit einer Zeitkonstante von 100ms und einen 1:11 Spannungswandler. Bei hohen Strömen kann natürlich ein dahinter geschalteter Mikrocontroller aufrauchen. Und ohne Shunt können glaube ich gefährliche Spannungen entstehen.

Danke für Tips!

Angehängte Dateien:

Max M. schrieb:

Und ohne Shunt können glaube ich gefährliche Spannungen entstehen.

Richtig, du darfst Stromwandlertrafos nie ohne Lastwiderstand in Betrieb nehmen.

Gegen zu hohe Spannung (bei zu hohem Strom, Anlaufstrom) hilft ein Vorwiderstand vor dem uC Eingang, z.B. 10k.

Aber Stromwandlertrafos begrenzen bei Sättigung von selbst, also einfach nicht überdimensioniert auslegen.

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Ich gebe dir mal einen guten Tipp als jemand, der sowas schonmal konstruiert hat und einsetzt.

Du möchtest das Störfeld des Motors per Spule messen. Das ist völlig kontaktlos, läuft per Knopfzelle ewig und funktioniert auch bei dreiphasigen Induktionsmotoren.

Den klebst du einfach per Klett auf Motorhöhe an, je nachdem wie viele Lagen und damit Windungen deine Spulenplatine hat, reicht auch Anbringung am Motorschalter.

Gerät ist so 3x3 cm groß bei mir.

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OP

Keks schrieb:

Ich gebe dir mal einen guten Tipp als jemand, der sowas schonmal konstruiert hat und einsetzt. Du möchtest das Störfeld des Motors per Spule messen. Das ist völlig kontaktlos, läuft per Knopfzelle ewig und funktioniert auch bei dreiphasigen Induktionsmotoren. Den klebst du einfach per Klett auf Motorhöhe an, je nachdem wie viele Lagen und damit Windungen deine Spulenplatine hat, reicht auch Anbringung am Motorschalter. Gerät ist so 3x3 cm groß bei mir.

Dafür würde ich eher ein ELKO EP PRI-52 oder ähnlich verwenden. Schaltkontakt bei Stromfluss. Nicht jede Maschine lässt sich aber so umrüsten (oder ich will da nicht dran rumbohren).

(Firma: Q3)

Das ist doch bestimmt ein Tippfehler, oder?

170 Ohm als Shunt? Also als Widerstand, durch den der Arbeitsstrom fließt und dessen Spannugsabfall man zur Indikation misst?

Evtl. 170 Milli- oder Mikroohm, oder?

Ich würde bei dieser Maschinen-Leistung einen Stromzangen- bzw. Hallsensor nehmen, der von einer Zuleitungs-Ader ein- oder zweimal umwickelt ist, sollte reichen.

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OP

Der Stromwandler liefert als Sekundärstrom ca. 1,4mA / A. Also bei 100A 140mA. Bei 170 Ohm oder sogar 330 Ohm ist die Spannung groß genug, um diese zu "messen". Messen heißt, ja da fließt ein Strom, Genauigkeit vollkommen egal.

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H. H. schrieb:

Hellsehermodule sind gerade schwer zu bekommen, er wird also schon messen müssen.

Ich meinte nur, er muss das Feld nicht MESSEN (Die genaue Größe ermitteln), sondern nur an einer Schwelle mit vielleicht einer Hysterese etwas schalten, er braucht also nichts abgleichen, kalibrieren, anzeigen oder möglichst genau messen... mehr wollte ich damit nicht sagen...

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