Highperformer schrieb:> Er hat das etwas ungeschickt formuliert. Er meint wahrscheinlich, dass> viele Firmen keine Ahnung von ihren eigenen Daten haben und wie man> diese effizient einsetzt. Beispielsweise hat die Öl- und Gasindustrie in> den USA nun statistische Methoden "entdeckt", wie man Verfahren> optimieren kann.
Ja - sorry - für meine vielleicht komplizierte Formulierung.
ich meinte eben genau das, die Firmen haben keine Ahnung. Ist so. Wer
soll denn wirklich wissen, was in einem komplexen Umsystemen einer Firma
läuft? Wir sind noch ganz am Anfang.
Durch unternehmensweite Vernetzung aller Entitäten, die zu einer Firma
gehören (auch Industry 4.0 genannt), können wir Daten, wenn wir gut
sind, neues Zusammenhänge, und wenn wir noch besser sind, Wissen
generieren. Erstmal nur um das geht's momentan.........
Ich bin der Meinung, Viele Streiter für Industrie 4.0. machen sich was
vor. I. 4.0 wird die deutsche Wirtschaft genausowenig retten wie andere
versuchte Schemen zuvor. Ob die Industrie in D in der Zukunft
erfolgreich bleibt und wachsen kann hängt nur singular davon ab, ob D
weiterhin den ausländischen Kunden überzeugen kann ob sein Produkt für
ihn ( den Kunden) nützlich ist. Dann spielt der Preis (noch) keine
Rolle. Der eigene Markt und Absatz in D sind kleine Fische. Remember -
It is a global economy!
Ansonsten ist die Produktion in D im Vergleich zum Billig-Ausland
schlechthin meist zu teuer um kompetitiv zu bleiben. Die Gehälter sind
im Vergleich zum Ausland unrealistisch zu hoch und die
Wirtschaftsgesetze tragen eigens zu Problemen bei. In vielen
Produktionsbereichen wird D wahrscheinlich speziell im KMU Bereich noch
viel erleben und es werden viele bekannte Betriebe kurz oder langfristig
ins Gras beissen müssen (Rosenheim ). Das ist Evolution und keine
Strategie wird helfen weil die Produktions Kosten in D immer zu hoch
bleiben werden. Das läßt sich wegen der Lebenskosten in D kaum ändern.
Betriebe so wie früher wird es niemals mehr geben können. Die Märkte
verändern sich auch oft in unerwünschter Weise und unterminieren
althergebrachte Voraussetzungen.
Deshalb finde ich es verwunderlich, daß I. 4.0. Dogmatik mit High-tech
Automation und Datenmanagement das Panazea und die Erlösung sein soll.
Es wird wahrscheinlich nur diejenigen etwas nützen die es in die Tat
umsetzen müssen und davon profitieren. Am Ende wird es die wirklichen
Probleme auch nicht lösen können weil es fundamental an den wirklichen
Problemen vorbeigeht. Abgesehen davon ist das alles Neuland und man hat
noch keine praktischen Erfahrungen. Wie lange können sich die
betroffenen Firmen das Lehrgeld bezahlen und die Zeit dazu leisten,
während das Ausland alle Mittel im globalen Spiel ausnützt? In diesem
Spiel überlebt nur der Gewinner.
Die chinesischen und anderen externen Wettstreiter werden von der
Verwirrung und Ablenkung die I.4.0 bringen wird nur profitieren und
weiter strategisch ausbauen. Sicher, sie werden noch lange von D
nützliche Werkzeuge kaufen, aber endlich werden sie davon auf lange
Sicht den größeren Nutzen haben. Siehe auch amerikanische Wirtschafts
Wettstreit Attitüden.
Wie schon gesagt, D wird nur in solchen Bereichen erfolgreich bleiben
die schon jetzt erfolgreich sind. Diese Betriebe machen schon jetzt
alles seit Jahrzehnten richtig und effizient und brauchen I. 4.0. nicht.
R&S z.B. befassten sich mit effektiver High-Tech Automation schon seit
den 80er Jahren und sind ganz gut damit gefahren. Sich mit I.4.0 zu
befassen wird eher von tatkräftigen Maßnahmen ablenken weil man dann vor
lauter Bäume den Wald nicht mehr sieht. I 4.0. wird zum Niedergang der
Industrie hier paradoxischerweise maßgeblich beitragen. Die wirklichen
Wettbewerbs Probleme sind draussen in der Welt und können nicht intern
konfrontiert werden.
Siehe auch:
https://www.cetpm.de/eBooks/Leseprobe_Illusion40/ordner/assets/common/downloads/Leseprobe_Effiziente_Bueros.pdf
Jetzt könnt ihr über mich herfallen;-)
Schönen Tag noch,
Gerhard
Gerhard O. schrieb:> Diese Betriebe machen schon jetzt> alles seit Jahrzehnten richtig und effizient und brauchen I. 4.0. nicht.
Die machen wahrscheinlich schon seit Jahren I 4.0 ohne es so zu nennen.
Zur Effizienz gehören Mittel, die auch unter I 4.0 fallen.
Effizient wird man nur mit I 4.0 aber nicht.
klausi schrieb:> Ja - sorry - für meine vielleicht komplizierte Formulierung.> ich meinte eben genau das, die Firmen haben keine Ahnung. Ist so. Wer> soll denn wirklich wissen, was in einem komplexen Umsystemen einer Firma> läuft? Wir sind noch ganz am Anfang.> Durch unternehmensweite Vernetzung aller Entitäten, die zu einer Firma> gehören (auch Industry 4.0 genannt), können wir Daten, wenn wir gut> sind, neues Zusammenhänge, und wenn wir noch besser sind, Wissen> generieren. Erstmal nur um das geht's momentan.........
Der Vorwurf, "viele Firmen haben keine Ahnung", klingt zu sehr nach
Unternehmensberatungen die ständig irgendeinen Quatsch als innovative
Idee verkaufen müssen. Es ist eben so dass viele Firmen heute darauf
nicht mehr reinfallen: Firmen die funktionieren und erfolgreich sind,
haben Ahnung. Ich finde es witzig dass du annimmst dass es in der Firma
niemandem gibt der Ahnung davon hat wie die Firma läuft, sorry, aber das
ist Quark. Konkrete Probleme die es in der Firma gibt, bleiben auch so
weil sie was mit Kundenorientierung zu tun haben. Nennt sich
Flexibilität.
Was soll denn genau "noch bessere Vernetzung" bringen? Zusammenhänge der
Prozesse und Wissen sind an sich nichts Neues und jede Firma würde
solches lieber bei sich intern halten als als irgendwohin nach außen
vernetzen. Die Abläufe an sich sind heute schon weitgehend optimiert.
Ich finde das Ganze wird komplett überschätzt, ist nur heisse Luft ohne
Konzept, und irgendwas dadurch zu verbessern (oder die Welt zu retten)
wird nicht funktionieren. Im Grunde wird zum Schluß darauf hinauslaufen
(wie bei allen Unternehmensberatungen) dass man irgendwo ein Paar Leute
entläßt und über die Zeitarbeit wieder einstellt, das ist das was man
aus unserer menschenverachtenden Wirtschaft kennt. Ich wette, das wird
die Lösung für mehr Gewinn sein.
Gästchen schrieb:> Ich finde es witzig dass du annimmst dass es in der Firma> niemandem gibt der Ahnung davon hat wie die Firma läuft, sorry, aber das> ist Quark.Gästchen schrieb:> Was soll denn genau "noch bessere Vernetzung" bringen?
In einem Unternehmen gab es 5 unterschiedliche Datenbanken, Sharepoints,
... etc. um Daten abzulegen, keiner konnte mir sagen, was wie wo
abgelegt werden sollte.
Ja im SharePoint XY gibt es schon den Ordner - bla bla
Das heißt ist dann nicht I 4.0, aber eine Möglichkeit etwas zu
verbessern.
Gerhard O. schrieb:> Ich bin der Meinung, Viele Streiter für Industrie 4.0. machen sich was> vor. I. 4.0 wird die deutsche Wirtschaft genausowenig retten wie andere> versuchte Schemen zuvor. Ob die Industrie in D in der Zukunft> erfolgreich bleibt und wachsen kann hängt nur singular davon ab, ob D> weiterhin den ausländischen Kunden überzeugen kann ob sein Produkt für> ihn ( den Kunden) nützlich ist. Dann spie....
Schön zusammengefasst, wollte nur Danke dafür sagen.
Ich bin der Meinung, dass alle die an IoT und I4.0 "mitarbeiten" ja
ohnehin der MEinung sind dass das kein Mensch in einer sinnvollen Weise
nutzen wird, die breite Masse glaubt aber leider was die Bundesregierung
und die Werbetreibenden dann daraus fomulieren.
Ich finde es gut auch über "Endziele" nachzudenken, Produktion
vernetzen, Menschen immer weiter ersetzen, wohin soll das führen, mehr
Arbeitsplätze etnstehen dabei nie, ich persönlich finde zudem dass
Arbeit die 100% an einem PC stattfindet, nicht wirklich Arbeit genannt
werden kann :) ( wir tuen eben alles dafür Dinge zu entwickeln und zu
benutzen, die uns hart arbeitend aussehen lassen, aber eigentlich das
Gegenteil sind...egal)
Also Arbeitsplätze abbauen um jeden Preis effizienter werden und
gleichzeitig Vollbeschäftigung anpreisen, den Widerspruch kann ich ja
einem Grundschüler beibringen, aber dennoch ist unser System gerade auf
so einem Weg.
Ich schrieb:> In einem Unternehmen gab es 5 unterschiedliche Datenbanken, Sharepoints,> ... etc. um Daten abzulegen, keiner konnte mir sagen, was wie wo> abgelegt werden sollte.> Ja im SharePoint XY gibt es schon den Ordner - bla bla> Das heißt ist dann nicht I 4.0, aber eine Möglichkeit etwas zu> verbessern.
Wenn es 5 unterschiedliche Datenbanken gibt, dann hat es einen Grund.
Jemand hat sich damals Gedanken gemacht wie das am besten aufzusetzen
wäre, eher mehrere Menschen haben darüber nachgedacht. Es können genau
so historische, prozesstechnische oder markt-strategische Gründe
dahinter sein (z.B. verschiedene Kunden). Genau so könntest du Nachteile
erhalten wenn du daraus eine MEGA-Datenbank machst.
Und wie gehabt: eine Revolution wird hier ausbleiben.
Stefan S. schrieb:> Also Arbeitsplätze abbauen um jeden Preis effizienter werden und> gleichzeitig Vollbeschäftigung anpreisen, den Widerspruch kann ich ja> einem Grundschüler beibringen
Eben, darauf läuft es hinaus. Leider ist die Regierung mit
Wirtschaftslobbys gesteuert anstatt etwas für das Land zu machen, z.B.
für Erhalt der Arbeitsplätze, Verbesserung der maroden Infrastruktur,
ein Programm gegen Notstand in der Pflege, gegen Nostand auf dem
Wohungsmarkt usw. Stattdessen haben wir in einem der reichsten Länder
Europas eine der niedrigsten Renten. Da könnte man Tausende Projekte
daraus machen die sich später auszahlen würden.
Gästchen schrieb:> Wenn es 5 unterschiedliche Datenbanken gibt, dann hat es einen Grund.
Sollte so sein!
Gästchen schrieb:> Es können genau> so historische, prozesstechnische oder markt-strategische Gründe> dahinter sein (z.B. verschiedene Kunden).
Ja - könnte!
Es konnte mir aber keiner sagen, was ich wo ablegen soll und was ich wo
finden kann.
Ein Konzept, möglichst sinnvoll, sollte dazu schon vorhanden sein.
Ich schrieb:> Ja - könnte!> Es konnte mir aber keiner sagen, was ich wo ablegen soll und was ich wo> finden kann.> Ein Konzept, möglichst sinnvoll, sollte dazu schon vorhanden sein.
Du musst aber schon differenzieren: wenn du hier keine angemessene
Arbeitsanweisung bekommst (als einzelner Mitarbeiter), ist das noch
keine Aussage über die Qualität des Datenbankensystems. Und klar, du
könntest Recht haben und herrscht Chaos oder ein veraltetes System ist
drin. Allerdings sehe ich hier mehr einen gesunden menschlichen Verstand
verpflichtet als eine Industrierevolution als Projekt der
Bundesregierung und Wirtschaft. :)
Ich schrieb:> In einem Unternehmen gab es 5 unterschiedliche Datenbanken, Sharepoints,> ... etc. um Daten abzulegen, keiner konnte mir sagen, was wie wo> abgelegt werden sollte.
Genau das mein ich, und selbst schon zig mal in Konzernen miterlebt.
Gästchen schrieb:> Wenn es 5 unterschiedliche Datenbanken gibt, dann hat es einen Grund.> Jemand hat sich damals Gedanken gemacht wie das am besten aufzusetzen> wäre, eher mehrere Menschen haben darüber nachgedacht.
Falsch! Keiner hatte eine Ahnung vom Gesamtsystem, nur jeder von seinem.
Keiner hatte sich mit dem anderen abgesprochen. So kommen dann solche
Bastellösungen raus. Merkste was? So kann man das nämlich auch auslegen.
Und ich könnte ewig weitermachen: keine Synergieeffekte, vielleicht
auch: schlechte Unternehmenskultur. Jedes System musst du dann einzeln
warten. Vernetzung und Sammeln von Wissen (für alle) - findet nicht
statt.
Jetzt du ;-)
MfG
klausi
klausi schrieb:> Falsch! Keiner hatte eine Ahnung vom Gesamtsystem, nur jeder von seinem.> Keiner hatte sich mit dem anderen abgesprochen. So kommen dann solche> Bastellösungen raus. Merkste was? So kann man das nämlich auch auslegen.> Und ich könnte ewig weitermachen: keine Synergieeffekte, vielleicht> auch: schlechte Unternehmenskultur. Jedes System musst du dann einzeln> warten. Vernetzung und Sammeln von Wissen (für alle) - findet nicht> statt.> Jetzt du ;-)
Jetzt ich, was? Und dass alles so schlecht im Unternehmen läuft, soll
ich dir aufs Wort glauben, oder was? Dass ein ganzes Unternehmen, das
aufgrund mehrerer Datenbänke vermutlich nicht so klein ist, die ganze
Menschenmenge blöder ist als du alleine? Das soll ich jetzt einfach
glauben?
Das Problem mit Datenbanken ist durch einen IT-ler in Null-Komma-Nix
gelöst, du machst eine Fliege aus einem Elephanten. Manchmal macht eine
Trennung in Datenbanken Sinn weil sie alles übersichtlicher und
effizienter macht, eine Bastellösung muss hier kein Argument sein.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du willst: ich habe bereits die
Möglichkeit erwähnt dass du Recht haben könntest, wo ist das Problem?
Ich habe dazu lediglich auch die andere Seite der Medaile erwähnt da ich
dich und dein Unternehmen nicht kenne und kein Hellseher bin.
Gästchen schrieb:> Allerdings sehe ich hier mehr einen gesunden menschlichen Verstand> verpflichtet als eine Industrierevolution als Projekt der> Bundesregierung und Wirtschaft. :)
Stimmt!
Hört sich aber dolle an!
Gästchen schrieb:> Du musst aber schon differenzieren: wenn du hier keine angemessene> Arbeitsanweisung bekommst (als einzelner Mitarbeiter), ist das noch> keine Aussage über die Qualität des Datenbankensystems. Und klar, du> könntest Recht haben und herrscht Chaos oder ein veraltetes System ist> drin.
Ich frage ja nach!
Wenn ich zu doof bin - OK.
Meine Berichte habe ich dann da abgelegt, wo einer meinte, das ich das
sinnvollerweise ablegen sollte.
Als Externer macht man das dann.
Denen ist auch mal eine Festplatte mit Daten abgeraucht, ohne Backup.
Hat irgendwie niemanden richtig interessiert, erstmal.
Die liegen ja bestimmt irgendwo auf einer der X unterschiedlichen
Datenbanksysteme, gut versteckt.
Struktur macht dann daraus das I 4.0
Ich schrieb:> Ich frage ja nach!> Wenn ich zu doof bin - OK.> Meine Berichte habe ich dann da abgelegt, wo einer meinte, das ich das> sinnvollerweise ablegen sollte.> Als Externer macht man das dann.
Kenne ich dass man Externe manchmal ignoriert. Bleib hartnäckig.
> Denen ist auch mal eine Festplatte mit Daten abgeraucht, ohne Backup.> Hat irgendwie niemanden richtig interessiert, erstmal.> Die liegen ja bestimmt irgendwo auf einer der X unterschiedlichen> Datenbanksysteme, gut versteckt.> Struktur macht dann daraus das I 4.0
Die Revolution der Spiegelung der Festplatten gab es vor 15 Jahren, neu
ist so etwas ganz und gar nicht. Keine Ahnung was ihr bis jetzt gemacht
habt: sitzt ihr noch vor Röhrenmonitoren oder was? Das wird immer
komischer.
Gästchen schrieb:> Keine Ahnung was ihr bis jetzt gemacht> habt: sitzt ihr noch vor Röhrenmonitoren oder was? Das wird immer> komischer.
Röhrenmonitore?! So etwas gibt es schon? Da brauche ich ja bald keinen
Bediendrucker mehr.
Freu
MfG Paul
klausi schrieb:> Durch unternehmensweite Vernetzung aller Entitäten, die zu einer Firma> gehören (auch Industry 4.0 genannt),
Kein Mensch sagt außerhalb dieses Landes "Industry 4.0", das ist mal
wieder Denglisch und Marketing allererster Güte. Klingt halt so toll
International und von Welt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0#Entwicklungen_im_Ausland
klausi schrieb:> Retro N. schrieb:>> Kein Mensch sagt außerhalb dieses Landes "Industry 4.0",>> Klar, meinte natürlich IoT. So wird's genannt. Zufrieden?
Du bis ja offensichtlich ein echter Experte (oder Troll).
IoT steht immer noch für Internet of Things.
Retro N. schrieb:> Kein Mensch sagt außerhalb dieses Landes "Industry 4.0",
Industry 4.0 is a name for the current trend of automation and data
exchange in manufacturing technologies. It includes cyber-physical
systems, the Internet of things, cloud computing[1][2][3][4] and
cognitive computing.
Man macht daraus aber kein großes Ding.
Im englischen Wikipedia, aus dem Du den ersten Satz ohne Quellenangabe
zitierst, steht das aber nur zur englischen Übersetzung des deutschen
Buzzwords:
The term "Industrie 4.0" originates from a project in the high-tech
strategy of the German government, which promotes the computerization of
manufacturing.[5]
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Industry_4.0
Daher bleibe ich dabei: Kein Mensch im Ausland verwendet den Begriff als
allgemeine Bezeichnung.
In den USA läuft die Thematik unter dem Industrial Internet Consortium“,
kurz IIC.[22] In Japan unter Industrial Value-Chain Initiative“, kurz
IVI.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0#Entwicklungen_im_Ausland
Gerhard O. schrieb:> Wie schon gesagt, D wird nur in solchen Bereichen erfolgreich bleiben> die schon jetzt erfolgreich sind. Diese Betriebe machen schon jetzt> alles seit Jahrzehnten richtig und effizient und brauchen I. 4.0. nicht.
Der Begriff Industrie 4.0 ist leider wirklich für dei Tonne und
willkürlich interpretierbar.
Fakt is das eine echte digitalisierung in den Unternehmen faktisch nicht
vorhanden ist. Große Betriebe haben da sicher Vorsprung aber gerade bei
den klein- und mitlerenunternehmen wird häufig wie in den 80 ern
gearbeitet. Einziger unterschied ist die Schreibmaschine hat nen
Monitor.
Da muss dringend was getan werden aber leider kommt das bei einigen
nicht an der grosshirninde vorbei du wirst nicht glauben wieviele
Unternehen noch ERP systeme aus den 80/90ern haben da ist nix mit mal
eben auf was modernes migrieren. Du glaubst nicht wieviele Server mit
Software aus den 90ern verarbeiten und die software kannste kaum
neuschreiben usw..
klaro schrieb:> Du glaubst nicht wieviele Server mit> Software aus den 90ern verarbeiten und die software kannste kaum> neuschreiben usw..
Ich glaube alles!
klaro schrieb:> Fakt is das eine echte digitalisierung in den Unternehmen faktisch nicht> vorhanden ist. Große Betriebe haben da sicher Vorsprung aber gerade bei> den klein- und mitlerenunternehmen wird häufig wie in den 80 ern> gearbeitet. Einziger unterschied ist die Schreibmaschine hat nen> Monitor.
Was soll denn "echte Digitalisierung" sein? Schriftverkehr läuft heute
selbst bei 1-Mann-Firmen digital. Finanzverwaltung auch.Es wird mit
Datenbanken und CAD gearbeitet. Projekte mit Software geplant. Was soll
noch dazu kommen, LCD-Bildschirme in Toiletten anbringen oder was?
Kleine oder mittlere Unternehmen kommen hier mit einfacheren Methoden
aus weil sie nicht den Umfang wie Großkonzerne haben. Großkonzerne
brauchen schon ein spezielles System um sich selbst zu verwalten. Es gab
unzählige Versuche "Lösungen" für Kleinunternehmen anzubieten. Weil aber
die Chefs in diesen Unternehmen die Vorteile genau sehen wollen, ist es
immer bei der schönen und buten Präsentation geblieben. Was keine
Vorteile bietet, muss nicht genommen werden, auch wenne so schön
zukunftsweisend und hip ist.
Gästchen schrieb:> Was soll denn "echte Digitalisierung" sein? Schriftverkehr läuft heute> selbst bei 1-Mann-Firmen digital. Finanzverwaltung auch.Es wird mit> Datenbanken und CAD gearbeitet. Projekte mit Software geplant. Was soll> noch dazu kommen, LCD-Bildschirme in Toiletten anbringen oder was?> Kleine oder mittlere Unternehmen kommen hier mit einfacheren Methoden> aus weil sie nicht den Umfang wie Großkonzerne haben. Großkonzerne> brauchen schon ein spezielles System um sich selbst zu verwalten. Es gab> unzählige Versuche "Lösungen" für Kleinunternehmen anzubieten. Weil aber> die Chefs in diesen Unternehmen die Vorteile genau sehen wollen, ist es> immer bei der schönen und buten Präsentation geblieben. Was keine> Vorteile bietet, muss nicht genommen werden, auch wenne so schön> zukunftsweisend und hip ist.
Viel besser hätte ich es nicht schreiben können :-)
Kleinunternehmen können gegenüber Großen unter anderem genau damit
punkten: kein starres Schema und dadurch sehr hohe Flexibilität.
Es gibt eben keine Verwaltung, die durchgefüttert werden muss. Bei
Großunternehmen geht es vermutlich nicht anders.
Gästchen schrieb:> Was soll denn "echte Digitalisierung" sein? Schriftverkehr läuft heute> selbst bei 1-Mann-Firmen digital. Finanzverwaltung auch.Es wird mit> Datenbanken und CAD gearbeitet. Projekte mit Software geplant. Was soll> noch dazu kommen, LCD-Bildschirme in Toiletten anbringen oder was?
Die bestehenden Möglichkeiten richtig nutzen!
Was bringt es, wenn ein Handwerker eine E-Mail-Adresse hat, da aber nur
max. 1 mal am Tag oder Rückfrage reinschaut.
Wenn es in einem Unternehmen zig verschiedene Datenbanken gibt, die
Lagerverwaltung, die Planung, der Einkauf, .... aber die Planung nicht
einfach sehen kann, was ist auf Lager.
Echte Digitalisierung ist die sinnvolle Verknüpfung aller existierender
Bereiche innerhalb eines Unternehmens.
Die Planung kann sehen, was auf Lager ist, ob man ggf. auf bestehenden
Lagerbestand zurückgreifen kann, der Einkauf nachschauen kann, ob man
Alternativen zu einer externen Bestellung hat etc.
Der Meister sehen kann, ob man mit dem Lagerbestand ein Projekt stemmen
kann, ohne extra ans Lagerterminal zu gehen.
"Echte" Digitalisierung? Schlechter Begriff.
Zum damaligen Zeitpunkt waren die Lösungen wahrscheinlich schon ziemlich
"echt" digitalisiert. Und heutige/baldige "echte Digitalisierung" ist in
10 Jahren aufgrund des techn. Fortschrittes vermutlich dann auch nicht
mehr "echt", wenn die damaligen Lösungen heute als nicht "echt" gelten?
Neo-Digitalisierung ist besser, wenn man schon solche Begriffe verwenden
möchte.
Ich kenne einen früheren Ingenieur Kollegen von uns der schon vor vielen
Jahren zu einer wirklichen World-Class High-Tech Firma ging. Diese Firma
stellt Hochleistungs Data Storage Solutions her. $5000+ FPGAs sind in
deren Schaltungen da üblich. Deutlicher darf ich hier nicht werden.
Er zeigte mir später Mal wie dort gearbeitet wird. Dort wurde jede Menge
eigener In-House Software geschrieben um eine totale Integration aller
Design und Herstellungsprozesse zu bewirken. Alleine das Teile
Management ist beeindruckend. Jedes Produkt wird in kompletten Detail in
Real-Time dokumentiert. Das fängt mit Cradle to Grave Tracking aller
relevanten Fakten an. Die PCB CAD Programme sind damit gelinkt, so daß
der Entwickler sofort weiß welche Teile er benutzen darf, Änderungen
bezüglich Erhältlichkeit und was sonst noch. Auch kaufmännische
Notwendigkeiten sind total integriert. Irgendwelche Probleme sind auch
dort hintergrlegt. Die CAD Bibliotheken sind alle gelinkt. Das ist
natürlich für Euch auch nichts Neues. Jedenfalls wird dort nichts, aber
auch nichts, dem Zufall überlassen. Man bekommt den Eindruck hier
operiert ein Organismus.
Die Firma produziert weltweit und arbeiten Daten mäßig weltweit als eine
Einheit. Kollegen in den USA arbeiten in parallel mit. Jedenfalls wird
dort praktiziert was anderswo so oft nur belabert wird. Es ist also
bezeichnend, daß man dort nur Linux/Unix Computer BS findet. Sah dort
keine einzige Windows Maschine.
Ich habe den Eindruck das könnte ein (gutes) Beispiel von I4.0. in
Aktion sein. Ich habe vergessen zu erwähnen, daß in der Firma hier
hauptsächlich nur Ingenieure arbeiten. Die Kultur dort ist extrem
technisch gefärbt. BWL Jargon hört man dort praktisch nicht viel.
Man sieht also, es gibt Firmen die still und leise, ohne großes
Aufhebens, die Vorteile moderner Daten Verarbeitung und Integration von
Prozessen schon längere Zeit nutzen. Man muß halt wissen was man tut.
Das können wahrscheinlich Ingenieure am Ende immer noch am besten. BTW,
diese Firma macht Milliarden Umsätze im Jahr.
Rick M. schrieb:> Wenn es in einem Unternehmen zig verschiedene Datenbanken gibt, die> Lagerverwaltung, die Planung, der Einkauf, .... aber die Planung nicht> einfach sehen kann, was ist auf Lager.
Genau - da gibts sogar einen Begriff dafür: Scheindigitalisierung. Wenn
es zig verschiedene Systeme, Datenbanken etc gibt, ist das noch lange
nicht transparent, übersichtlich. Keiner hat einen wirklichen Überblick
drüber, was insgesamt eigentlich läuft, ausser vielleicht noch
Kleinbetriebe.
Und ja, besonders grossen Firmen sah ich auch so oft noch Uralt Systeme
aus den 90ern, wo jeder für sich irgendwelche Daten eingibt. Viele
Leute, die sich selbst beschäftigen, viele Arbeiten doppelt machen, da
eine Transparenz nicht gegeben ist, oder man gar nicht weiss,was die
andere Abteilung überhaupt macht...
Warum Deine Beschreibung einer erfolgreichen Firma das Gegenteil von
Industrie 4.0 ist, hast Du schon im Detail aufgelistet:
Gerhard O. schrieb:> Die Firma produziert weltweit
...
>als eine Einheit.
...
> Es ist also> bezeichnend, daß man dort nur Linux/Unix Computer BS findet. Sah dort> keine einzige Windows Maschine.> Ich habe vergessen zu erwähnen, daß in der Firma hier> hauptsächlich nur Ingenieure arbeiten. Die Kultur dort ist extrem> technisch gefärbt. BWL Jargon hört man dort praktisch nicht viel.
Das wäre in "Neuland", also für Industrie 4.0 undenkbar.
Gästchen schrieb:> Was soll denn "echte Digitalisierung" sein? Schriftverkehr läuft heute> selbst bei 1-Mann-Firmen digital. Finanzverwaltung auch.Es wird mit> Datenbanken und CAD gearbeitet. Projekte mit Software geplant. Was soll> noch dazu kommen, LCD-Bildschirme in Toiletten anbringen oder was?
LoL wirklich nett beschrieben. Nur da muss ich nur ziemlich schmunzeln.
Ich selber habe viel Kontakt zu Einkauf und Vertrieb anderer
Industrieunternehmen i.d.R. Mittelständler EPC, OEM usw.
Kleinunternehmen eher selten aber die sind i.d.R. besser organisiert
weil halt ein kleines Team alles im Griff hat.
Ich kenne fast kein Unternehmen in dem das von Dir berschriebe so läuft.
Ja man schreibt sich Emails. Bei einem echten Dokumentenmanagement
hörts dann aber auf. Ansonsten bekommt es keiner auf die Kette ne Email
überhaupt richtig zu schreiben. Betreff für die Tonne und 20 Leute im
CC/BCC usw...
Bitte geb mal ein ehrliches Feedback was du so Beruflich machst.
Cha-woma M. schrieb:> Nach dem Bericht liegt`s an der Doofheit der MA, das es ned recht> voran> geht mit dem I-Net und Industrie und so.>> https://www.welt.de/wirtschaft/article167634227/De...
Nicht nur hier, kenn einen Analysten in den USA, in seiner Abteilung
beherrschen nur 3 von 20 Analysten SQL.
Fehlendes Knowhow ist tatsächlich ein Problem.
klaro schrieb:> Ich kenne fast kein Unternehmen in dem das von Dir berschriebe so läuft.> Ja man schreibt sich Emails. Bei einem echten Dokumentenmanagement> hörts dann aber auf. Ansonsten bekommt es keiner auf die Kette ne Email> überhaupt richtig zu schreiben. Betreff für die Tonne und 20 Leute im> CC/BCC usw...
War mal beim großen S.. Die hatten mal mit sehr viel Aufwand einen
riesigen Plan gemacht über die Abläufe innerhalb des Unternehmens bzw.
des Segments, an manchen Stellen stand dort ein "I" wie Informieren!
Super, habe dann mal nachgefragt, wenn ich da informieren soll oder wer
mich dort ggf. informiert - keine Antwort.
Der Plan - online abrufbar war aber sehr beeindruckend, hat einige
Arbeitsstunden gekostet.
Bei anderen Unternehmen sollten man zumindest im Betreff einer Mail
reinschreiben, ob es um eine I: Info oder A: Action - Du musst jetzt
reagieren, .... geht.
Hält sich aber nicht jeder dran.
Wenn ich aber nicht weiß, wer alles informiert werden muss, stehen halt
irgendwie alle, die es betreffen könnte, unter CC/BC.
Zu Doofheit der Mitarbeiter, neue dolle Datenverwaltungsprogramme o.ä.
erklären sich selten von selbst.
Etwas Schulungsbedarf ist da wohl immer gegeben und natürlich ein
Konzept durch die Leitung, wie, was verwaltet werden sollte.
Rick M. schrieb:> Die bestehenden Möglichkeiten richtig nutzen!> Was bringt es, wenn ein Handwerker eine E-Mail-Adresse hat, da aber nur> max. 1 mal am Tag oder Rückfrage reinschaut.
Ein Handwerker, wie der Name schon sagt, ist kein Bürohängst der im
Internet surft. D.h. er arbeitet tatsächlich und hat das Telefon in der
Hand, mit dem er in Echtzeit kommuniziert. Handwerker nutzen E-Mail
hauptsächlich dazu um Dokumente zu erhalten. Die Kommunikation ist hier
zweckgebunden.
Dein Vorschlag mit öfters E-Mail checken ist ein unnötiger Zwang der
weder ihm selbst noch den Kunden was nützt: wenn du der Meinung bist
dass man für diese "Revolution" noch eine bestimmte Grundlast in der
Arbeit einplanen soll, dann kannst du gleich bei der Regierung
Subventionen beantraten, sie haben ja diesen Mist befohlen.
Rick M. schrieb:> Wenn es in einem Unternehmen zig verschiedene Datenbanken gibt, die> Lagerverwaltung, die Planung, der Einkauf, .... aber die Planung nicht> einfach sehen kann, was ist auf Lager.
Immer wieder lustig welche Beispiele ihr aussucht nur um Industrie 4.0
zu argumentieren. Was kommt als nächstes: die Putzfrau hat zu wenig
Schminke für Industrie 4.0 oder was?
Plannung ist die Sache von ISO9000, und es wurde schon vor Ewigkeiten
geregelt, es ist keine Revolution und auch nicht 4.0
Rick M. schrieb:> Echte Digitalisierung ist die sinnvolle Verknüpfung aller existierender> Bereiche innerhalb eines Unternehmens.
Und wieder nur Sprechblasen aber keine konkreten Aussagen. Was meinst du
nun genau? Soll man alle Datenbanken jetzt zu einer MEGA-Datenbank
mischen? Das soll sinnvoll sein? Oder soll man die Zeiten an der
Kaffeemaschine (oder in diesem Forum) an die Gehaltsabrechnung knüpfen?
Rick M. schrieb:> Die Planung kann sehen, was auf Lager ist, ob man ggf. auf bestehenden> Lagerbestand zurückgreifen kann, der Einkauf nachschauen kann, ob man> Alternativen zu einer externen Bestellung hat etc.> Der Meister sehen kann, ob man mit dem Lagerbestand ein Projekt stemmen> kann, ohne extra ans Lagerterminal zu gehen.
Es ist heute absolut üblich, selbst mit uralter Softwre, dass der
Lagerbestand am Rechner gecheckt wird, keine Ahnung was ihr da treibt
"mit dem Lager-Terminal". Was soll das sein, so ein kleines Fenster oder
ein Loch in der Wand wo man was nachfragt?
Handgecraftet schrieb:> Wenn es mit der Digital Factory nicht klappt, dann vielleicht mit einem> Job in einer etwas anderen Fabrik?> http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1173002.html> Die Export-Posts sind sogar QM-geprüft!
Wie kommst du nur drauf? Jeder Troll passt doch wunderbar in Industrie
4.0-Welt, das Ganze ist ja nur ein Trollprojekt von der Regierung und
Wirtschaft. So nach dem Motto: "Der König befiehlt die Trollrevolution".
Da kannst du doch ganze Wirtschatszweige wie "Unternehmensberater" die
nächsten 10 Jahre damit beschäftigen: die ersten 5 Jahre wird zuerst
diskutiert was Industrie 4.0 überhaupt ist. Die nachfolgenden 5 Jahre
wird diskutiert wie man Industrie 4.0 richtig umsetzt und nach diesen 10
Jahren wird man feststellen dass es nichts zum Revolutionieren gibt,
dass man es bereits hat.
So hat man 10 Jahre lang erfolgreich durchgetrollt. Nach disen Jahren
kommt dann "Industrie 4.1" oder was weiß ich.
Na wer hätte das gedacht, es gibt sogar „Landwirtschaft 4.0“.
D.h. dass Zeiten wo die Kühe irgendwo faul rumgelegen haben sind vorbei,
jetzt wird höchst effizient und agil nach Sprints gearbeitet. Ein
Meilenstein wird als ein frisch gelegter Kuhfladen markiert, die Leitkuh
ist „Scrum master“ und der Bauer ist jetzt „Project owner“. Jetzt geht
die Post ab.
Und wer hätte das gedacht: die Bauern sagen dass sie diesen Blödsinn
nicht brauchen:
https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bauernbund-widerspricht-Ministerin-Landwirtschaft-funktioniert-mit-oder-ohne-Digitalisierung-8096480.html
Das Ganze ist unglaublich witzig.
Gästchen schrieb:> Das Ganze ist unglaublich witzig.
Ja.
Was haben Agile Methoden mit Industrie 4.0 zu tun?
Schmeißt du grad alles durcheinander was dir irgendwo missfällt?
Komm, ein Personaler- oder BWL-Rant geht auch noch!
Gästchen schrieb:> Na wer hätte das gedacht, es gibt sogar „Landwirtschaft 4.0“.> D.h. dass Zeiten wo die Kühe irgendwo faul rumgelegen haben sind vorbei,> jetzt wird höchst effizient und agil nach Sprints gearbeitet. Ein> Meilenstein wird als ein frisch gelegter Kuhfladen markiert, die Leitkuh> ist „Scrum master“ und der Bauer ist jetzt „Project owner“. Jetzt geht> die Post ab.> Und wer hätte das gedacht: die Bauern sagen dass sie diesen Blödsinn> nicht brauchen:> https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bauern...> Das Ganze ist unglaublich witzig.
Oder nglaublich ernsthaft.
Bei der Digitalisierung geht es um Kontrolle und ÜberwachungDamit wird
jeder steuerbar. Damit kann man auch, sollte es notwendig sein, jeden
kaputtkriegen, wenn es sein muuss auch im Verborgenen, denn
Schwachpunkte werden
sichtbar. Das was der Bauer gesagt hat sollten auch Ingenieure sagen,
aus Eigeninteresse.
agümda schrieb:> Bei der Digitalisierung geht es um Kontrolle und ÜberwachungDamit wird> jeder steuerbar. Damit kann man auch, sollte es notwendig sein, jeden> kaputtkriegen....
Klar, man kann es auch von der ernsthaften Seite betrachten. Was glaubst
du warum ausgerechnet die Regierung dieses Projekt puscht? Natürlich
wollen sie mehr Kontrolle. In "Dialog Zukunft Vision 2050"
(Lieblingsbuch der Bundeskanzlerin) ist die Abschaffung des Bargeldes
bereits erwähnt, wie auch zentrale Speicherung aller Personendaten. Ab
da haben sie alles in der Hand und man kann nichts dagegen unternehmen.
Einmal der Finanzstrom deaktiviert, und weg ist einer.
Le X. schrieb:> Ja.> Was haben Agile Methoden mit Industrie 4.0 zu tun?> Schmeißt du grad alles durcheinander was dir irgendwo missfällt?> Komm, ein Personaler- oder BWL-Rant geht auch noch
Ich weiß nicht was Industrie 4.0 mit "Agilen Methoden" zu tun hat. Warum
sollte man sie nicht in einen Witz einbauen? Sind diese "Methoden"
heilig? Außer Personaler/BWL-ler muss doch irgendwo bischen Humor in
deinem Leben sein, oder?
Wenn es mal so wäre, das Personaler Humor hätten! Die nehmen diese buzz
words absolut ernst und qualifizieren Dich regelrecht herunter, wenn Du
nicht die passenden Antworten gibst und da mitmachst!
Ich habe das ja mehrfach hinter mir! Ich habe zum 30.9. meine Stelle
gekündigt und mich selbständig gemacht, weil es mir einfach gelangt hat
mit den Personalstrategien, Verbesserungen und Optimierungen und was es
alles gibt.
Die Personaler sind zu vollkommen unbegabten Quatschtanten verkommen und
am Liebsten Quatschtanten einstellen. Wer da mit den modernen Methoden
nicht mitmacht, gilt als alt und unerziehbar. Ist so bischen wie in
Nordkorea geworden!
Und während hier die Macher der Zukunft von der Industrie 4.0 träumen,
gehen die Aufträge nach China und Taiwan, weil da noch normale Firmen
sitzen, die noch ein paar Kabel zusammenbauen können, eine Platine
gefertigt wird oder ein Gehäuse geschraubt werden kann.
Und immer mehr gehen die Aufträge nach Indien und China, weil dort noch
Leute sitzen, die nicht den Kopf voll haben mit lauter Flausen, sondern
einfach mal ohne agil, scrum oder Blah Blah eine Software schreiben, die
in time fertig wird.
Und die Aufträge gehen an die Selbständigen, weil die noch richtig
arbeiten können und wollen.
Mein Chef hat gekündigt und sich selbständig gemacht, nimmt nun den
Programmentwicklungsauftrag direkt an, ohne Personalabteilungsquatsch,
die ihm nur billige Jungingenieure zubilligen, ohne head cut, ohne
Fortbildung, ohne Teambuilding, ohne Verbesserungs- und
Selbstfindungsprogramme. Nein einfach den Auftrag und dann aufgeteilt an
Ingenieurbüros und IT-ler.
Und seit 1.10.2017 mache Ich das auch!
Ende!
Industrie 1.0, normales Denken und Reden, vorbei an den Personalern und
Nahles und Arbeitsplatz 2.0, einfach daheim vom office aus.
Und was wir selber nicht hinbekommen, machen die Chinesen!
Hi-Tech-Progger S. schrieb:> Ende!
Was war heute mit dem Forum los, dass 14 Stunden keiner was geschrieben
hat?
Kafkaeske Stunden...
Jaja, wenn links und rechts die Märkte wegbrechen, dann muss man sich
eben eine glanzvoll funkelnde Zukunftsvision erschaffen, passend zur
Architektur der HQs.
Am Ende der Deindustrialisierung steht die Fabless Company. Es
existieren noch große Markennamen, deren Produkte alle von gleichen
riesigen Lohnfertigern produziert werden. Verbleibende Kompetenz: IP -
und Kapitalverwaltung.
Neueste Meldung
"
Neue Schätzungen für Ausmaß der Digitalisierung:
In den vergangenen Wochen kamen neue Schätzungen dazu, wie viele Stellen
die Digitalisierung betreffen könnte. Das Forschungsinstitut der
Bundesagentur für Arbeit hält ein Viertel der menschlichen Tätigkeiten
für automatisierbar. In einer Umfrage des IT-Verbandes Bitkom hielten
die Unternehmen jede zehnte Stelle für gefährdet. Die offene Frage ist,
wie viele Stellen auf der anderen Seite dazukommen.
"
aus
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/siemens-chef-joe-kaeser-sagt-die-digitalisierung-ist-das-groessere-problem-15455284.html
Cha-woma M. schrieb:> die Unternehmen jede zehnte Stelle für gefährdet. Die offene Frage ist,> wie viele Stellen auf der anderen Seite dazukommen.
Auf jeden Fall deutlich weniger, denn automatisiert wird nur, wenn
dadurch die Lohnsumme schwindet. Da man durch mehr Technik auch mehr
Spezialisten braucht, steigen dort die jetzt schon hohen Löhne weiter,
damit es sich für jedes Unternehmen lohnt, muss man viele der zu
automatisierenden Arbeitsplätze ersatzlos streichen, denn heute schon
werden diese viel schlechter als die Jobs der Automatisierer bezahlt.
Das gibt sowieso Probleme, die Industrie hat durch Aktionärswahnsinn
schon heute Technik altväterlicher Sitte nicht mehr im Griff.
Kaputt, untauglich, lange Entwicklungen und Lieferzeiten, überall
Engpässe.
In 10 Jahren könnte wohl schon alles final gegen die Wand gefahren sein.
Der Chinese ist bei Industrie 4.0 ganz vorne mit dabei. Ich bin
investiert! Sogar deutsche Unternehmen kooperieren mit meiner Firma,
weil sie es selbst nicht drauf haben. Ist auch kein Wunder. Ich hatte
kürzlich bei solch einer Firma auch ein Telefoninterview und es gab eine
Absage. Nicht wegen fachlicher Mängel, sondern weil ich dem Teamleiter
wohl nicht enthusiastisch genug rübergekommen bin und ihm auf die Frage,
was ich von Scrum halte, durch die Blume gesagt habe, dass dieses
sinnlose Gelaber nutzloser Schwachsinn und Zeitverschwendung ist und
mich nur von der Arbeit abhält. Wo sie doch alle so stolz sind und sich
für so fortschrittlich halten, weil sie auf den Scrum-Hype aufgesprungen
sind.
„Dann fahren in deutschen Städten bald chinesische Busse“
https://www.welt.de/wirtschaft/article173805579/VKU-Praesident-Ebling-Chinesische-Busse-und-Taxis-koennten-deutsche-Autohersteller-aus-den-Innenstaedten-verdraengen.html
Deutsche Konzerne wieder komplett am Versagen. Aber Hauptsache wir sind
Weltmeister in Teamwork und Scrum. Laut Pisa.
Ach ja, und die Firma von den zwei Beiträgen weiter oben, bei der ich
vor einigen Wochen eine Absage bekommen habe, die spammt schon seit
Wochen sämtliche Jobbörsen mit ihrer Stellenanzeige voll. Bzw. nicht die
Firma selbst, sondern der Personalvermittler, den sie für die
Bewerbersuche beauftragt haben. In manchen Jobbörsen haben sie fünf(!)
Stellenanzeigen für ein und dieselbe Stelle. Aber anscheinend ist kein
Bewerber gut genug, deswegen suchen sie schon seit einem halben Jahr.
Nur zur Erinnerung: Die Absage bekam ich nicht wegen fachlicher Mängel,
sondern weil ich dem Teamleiter nicht gehuldigt habe, was für ein toller
Hecht er ist, dass er Scrum eingeführt hat. Habe ihm stattdessen
sinngemäß gesagt, die Vorgehensweise ist nicht so wichtig. Wenn man
keine vernünftigen Mitarbeiter hat, dann wird das Projekt immer an die
Wand fahren, ganz egal welche Vorgehensweise man anwendet.
Das Teamleiterproblem finden sie überall , speziell wenn man nicht das
ganz spezielle Codewort bei der HR weis ...ist man mit Guten Leuten muß
man Absagen ( BOSCHableger ) gerne dabei ...
Mittlererweile entwickle ich mich zum Fan von einem gewissen Cromme, der
in weiser Voraussicht folgendes sagt
Deutschland wärmt sich in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne.
Der Welt Artikel ist symptomatisch , so hat man auch die
Drohnenindustrie binnen kürzester Zeit abgewirtschaftet ( und hier war
man vor 12 jahren quasi Basisschaffer / Urgestein ) . DIe Autoindustrie
ist quasi halbtot,
man optimiert sich zutode und merkt das nicht mal .... AUDI -Syndrom
....
Piccoz schrieb:> Deutschland wärmt sich in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne.
Götter- oder Abenddämmerung?
Welcher Bereich in Deutschland hat eigentlich noch richtige
zukunftsfähige Entwicklungen und Zustände?
Eiskalt schrieb:> Götter- oder Abenddämmerung?> Welcher Bereich in Deutschland hat eigentlich noch richtige> zukunftsfähige Entwicklungen und Zustände?
Gute Frage!
Eiskalt schrieb:> Welcher Bereich in Deutschland hat eigentlich noch richtige> zukunftsfähige Entwicklungen und Zustände?
- Chemieindustrie in ihrer gesamten Bandbreite
- Pharmaindustrie
- Maschinenbau
- Anlagen- und Automatisierungstechnik
- Umwelttechnik
- Militärtechnik
- auch wenn es nicht en vogue ist: ja, die Automobilindustrie
- usw.
Ich höre eigentlich seit zwanzig Jahren hier in DE nur von der
Abenddämmerung :-)
Interessiert allerdings die blöden Kunden im Ausland wenig. Die
bestellen einfach weiter - und immer mehr ;-)
Chris D. schrieb:> - auch wenn es nicht en vogue ist: ja, die Automobilindustrie
Wohl eher nicht. Hast anscheinend noch nicht mitbekommen, dass die
Chinesen schon weltweit ihre Elektrobusse verkaufen, während die
Deutschen noch nicht mal liefern können.
F. B. schrieb:> Chris D. schrieb:>>> - auch wenn es nicht en vogue ist: ja, die Automobilindustrie>> Wohl eher nicht. Hast anscheinend noch nicht mitbekommen, dass die> Chinesen schon weltweit ihre Elektrobusse verkaufen, während die> Deutschen noch nicht mal liefern können.
Doch, habe ich.
Aber: die automobile Welt besteht nicht nur aus Elektrobussen.
Nicht einmal ansatzweise.
F. B. schrieb:> Sogar deutsche Unternehmen kooperieren mit meiner Firma, weil sie es> selbst nicht drauf haben. Ist auch kein Wunder.
Das hab ich schon mal gehört...
F. B. schrieb:> Nur zur Erinnerung: Die Absage bekam ich nicht wegen fachlicher Mängel,> sondern weil ich dem Teamleiter nicht gehuldigt habe, was für ein toller> Hecht er ist, dass er Scrum eingeführt hat.
Hääh? Du sagst "meine Firma" und im nächsten Post "...du bekamst neue
Absage von einem Teamleiter"? Wie muss man das verstehen?
Klar, du hast den Durchblick. Und ja die Chinesen sind uns wirklich
voraus.
Chris D. schrieb:> Aber: die automobile Welt besteht nicht nur aus Elektrobussen.> Nicht einmal ansatzweise.
8.02.2018
VW-Vorstand warnt: Deutschland könnte bei E-Mobilität abgehängt werden
Volkswagen hat davor gewarnt, dass Deutschland wegen mangelnder
Förderung in der Elektromobilität abgehängt werden könnte.
http://www.businessinsider.de/vw-deutschland-darf-in-der-e-mobilitaet-nicht-abgehaengt-werden-5963520
Ja, ja. Jetzt wo sie durch ihre eigene Unfähigkeit abgehängt sind, ruft
dieses Gesindel wieder nach staatlicher Förderung durch Steuergelder.
Und sie werden es bekommen, diese Versager. Zum Kotzen.
klausi schrieb:> Hääh? Du sagst "meine Firma" und im nächsten Post "...du bekamst neue> Absage von einem Teamleiter"? Wie muss man das verstehen?
Ich besitze ein weltweites Konglomerat an Unternehmensbeteiligungen und
Finanzinvestitionen. Daneben bin ich noch hobbymäßig als Angestellter
tätig.
> Klar, du hast den Durchblick. Und ja die Chinesen sind uns wirklich> voraus.
In der Tat.
F. B. schrieb:> Ich besitze ein weltweites Konglomerat an Unternehmensbeteiligungen und> Finanzinvestitionen.
Absolut lächerlich, wie du dich hier als Kleinanleger wie ein zweiter
Warren Buffet aufplusterst! Die paar Wertpapiere sind echt nichts
besonderes, auf das du dir was einbilden könntest.
ZeroCool schrieb:> Ob mit oder ohne Industrie 4.0: Wenn man in seinem Job gut ist, brauch> man sich nicht um seine Zukunft zu sorgen ;-) Es wird jetzt nicht jeder> Informatiker bzw. Inscheniör Millionär, nur weil die Firma Deutschland> ein Produkt Industrie 4.0 auf den Markt bringt.
Red keinen Unsinn
Flensburg schrieb:>> Es wird jetzt nicht jeder>> Informatiker bzw. Inscheniör Millionär, nur weil die Firma Deutschland>> ein Produkt Industrie 4.0 auf den Markt bringt.
Na den Satz kann man doch bedenkenlos unterschreiben.
hdrskjfhj
http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/elon-musk-ueber-model-3-produktion-menschen-sind-unterbewertet-15543076.html
Die Luft ist raus, die Kuh ist vom Eis und der Drops ist gelutscht. Elon
hat's erkannt: Ohne Menschen geht's nicht mal bei den Superfirmen. Und
am Ende hat man die Algos nicht mehr im Griff. Darf Mark Z. auch gerade
lernen. Die Welt wurde durch Facebook + Partner kein bisschen besser.
Welch bitteres Eingeständnis: Am Ende waren purer Hass gemischt mit
Angst die treibende Kraft der Freundschaftsmaschine.
Ein herzliches Willkommen in der Realität und auf dem Boden der
Tatsachen. Das Valley ist entzaubert -zurück zur Tagesordnung: Echte
Werte schaffen.
Landwirtschaft 4.0 haben wir schon vor 18 Jahren entwickelt. Kühe
gehören in Metallboxen, in denen Sie rundum versorgt werden mit VR
Umweltsimulation und Laufband. Perfekt abgestimmte Nährlösung die
intravenös injiziert wird. In der Box wird das Tier dann vollautomatisch
gemolken, geschlachtet und zerlegt. Dies wird dann im grossen
Clusterstil als Flagshipfarm bei McDonalds eingesetzt. Leider ist die
Welt noch nicht bereit für diese revolutionäre Art der Tierhaltung...
Bb O. schrieb:> Landwirtschaft 4.0 haben wir schon vor 18 Jahren entwickelt. Kühe> gehören in Metallboxen, in denen Sie rundum versorgt werden mit VR> Umweltsimulation und Laufband. Perfekt abgestimmte Nährlösung die> intravenös injiziert wird. In der Box wird das Tier dann vollautomatisch> gemolken, geschlachtet und zerlegt. Dies wird dann im grossen> Clusterstil als Flagshipfarm bei McDonalds eingesetzt. Leider ist die> Welt noch nicht bereit für diese revolutionäre Art der Tierhaltung...
Hmm. Da bleibe ich dann doch lieber Vegetarier...
Das Ganze hört sich sehr Menschen und Tier unwürdig an und ein
Armutszeugnis wenn's wahr ist.
Bb O. schrieb:> Landwirtschaft 4.0 haben wir schon vor 18 Jahren entwickelt. Kühe> gehören in Metallboxen, in denen Sie rundum versorgt werden mit VR> Umweltsimulation und Laufband. Perfekt abgestimmte Nährlösung die> intravenös injiziert wird. In der Box wird das Tier dann vollautomatisch> gemolken, geschlachtet und zerlegt. Dies wird dann im grossen> Clusterstil als Flagshipfarm bei McDonalds eingesetzt. Leider ist die> Welt noch nicht bereit für diese revolutionäre Art der Tierhaltung...
Ein bekannter hat einen Bauernhof. Kühe werden überwacht: Was gefressen,
wie viel gefressen, wann geschlafen, wie lange geschlafen, wie viel
Milch, welche Milchqualität, ruhiges oder unruhiges Verhalten.
Mit den Daten kann man frühzeitig Krankheiten erkennen, vorbeugen und
beheben. Oder am Bildschirm kommt eine Meldung, dass die Kuh mehr Gewinn
bringt, wenn sie jetzt anstatt Milch doch Fleisch liefert.
Läuft alles super und die Wirtschaftlichkeit des Betriebes ist
sichergestellt.
Jetzt meine Frage.
Warum macht man das nicht mit Angestellten? Klar werden sie nicht
geschlachtet, aber mit genügend Daten und einer intelligenten Software
kann man entscheiden, wann Herr Schuster auf der Liste für die nächste
Entlassungswelle landet. Muss nicht jeder direkt mitkriegen,
Verschwiegeheit muss selbstverständlich gewährleistet sein.
Nathan schrieb:> Jetzt meine Frage.> Warum macht man das nicht mit Angestellten? Klar werden sie nicht> geschlachtet, aber mit genügend Daten und einer intelligenten Software> kann man entscheiden, wann Herr Schuster auf der Liste für die nächste> Entlassungswelle landet.
Bist Du Dir da sicher, das das nicht bereits gemacht wird?
Tastenanschläge pro Minute,
angenommene Anrufe, von wem,
oder geführte Anrufe, mit wem, Inhalt, Überwachung und Aufzeichnung bei
Kennworten, Kino, Feierabend, Chef, ...
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(...)
Zahnradnik schrieb:> Weil er diese Wahrheit enthielt?
Das ist auch meine Vermutung. Genau genommen hatte ich noch geschrieben,
dass man in D lieber sinnlose Scrum-Meetings abhält anstatt zu arbeiten
und Bewerber nach ihrer Selbstvermarktung einstellt anstatt anhand
objektiver Fakten. Überhaupt scheint der bei uns verbreitete Narzissmus
bei Asiaten aus Fernost kulturell und erzieherisch bedingt eher selten
vorzukommen. Habe jedenfalls noch keinen kennengelernt, der so drauf war
wie viele meiner psychopathischen Ex-Kollegen und Vorgesetzten.
Das ist interessant:
"Besonders bescheidene Antworten sind in einem Vorstellungsgespräch in
China gerne gesehen. Wer sich selbst zu positiv darstellt und mit
eventuellen Leistungen und Erfolgen prahlt, erntet dafür eher
Missbilligung. Stellen Sie sich außerdem darauf ein, dass man all Ihre
angegebenen Fähigkeiten und Kompetenzen prüfen wird."
https://www.sinojobs.com/karriere-bewerbung/bewerbung/vorstellungsgespraech/tipps-fuer-das-vorstellungsgespraech-in-china.html
Also das komplette Gegenteil davon, was bei uns in D von einem Bewerber
erwartet wird. Die ganzen Schaumschläger hier im Forum hätten dort wohl
keine Chance. Aber deswegen machen die Chinese euch ja auch platt.
Ich hoffe und bete, dass es irgendwann ein Jobcenter 4.0 gibt in dem
endlich vernünftig gearbeitet wird. Das wäre eine echte Chance für alle,
die da reinrutschen!