Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ingenieure bei AUDI


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von Richard B. (richbz)


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Hallo,
ich habe gelesen, daß AUDI dieses Jahr viele Ingenieure an den 
Standorten Neckarsulm und Ingolstadt einstellen will, wobei für mich nur 
Neckarsulm relevant wäre.

Hat jemand Erfahrungen zum Thema Ingenieur bei AUDI ?

-> Betriebsklima
-> Gehalt
-> Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen
-> Ablauf im Vorstellungsgespräch. Habe gehört, hier wird einiges von 
den Bewerbern abverlangt (Fach- und Psychotests,...)

Gruß R.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Richard B. schrieb:
> Hallo,
> ich habe gelesen, daß AUDI dieses Jahr viele Ingenieure an den
> Standorten Neckarsulm und Ingolstadt einstellen will, wobei für mich nur
> Neckarsulm relevant wäre.

Wo stand das, bzw. welche Zahlen wurden von wem bestätigt? Über 
Dienstleister oder fest?

von rcc (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Wo stand das, bzw. welche Zahlen wurden von wem bestätigt?

Wir bestätigen doch gerne alle interna breit in der 
Öffentlichkeit...gehts noch?

von FAKE DIFH (Gast)


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Bewerbung in IN lief bei mir so:

Gespräch mit Gruppenleiter (eher locker und fachlich)
Paar Wochen später Gespräch mit ihm und v.a. Personalerin (etwas 
stressiger, typische Fragen zum Lebenslauf...)
Dann Assessment Center mit drei Aufgaben

viel Erfolg

von Paul M. (paul_m65)


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von Mupf (Gast)


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FAKE DIFH schrieb:
> Bewerbung in IN lief bei mir so:
>
> Gespräch mit Gruppenleiter (eher locker und fachlich)
> Paar Wochen später Gespräch mit ihm und v.a. Personalerin (etwas
> stressiger, typische Fragen zum Lebenslauf...)
> Dann Assessment Center mit drei Aufgaben
>
> viel Erfolg

Welche Hauptabteilung? (Nur die erste Stelle der Zahl nennen).

von stinke (Gast)


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Richtig, es werden mehr stellen ausgeschrieben als sonst, aber die sind 
vorrangig an externe gerichtet die den Job schon machen. Es gibt eine 
Richtlinie von VW nach der in vielen Bereichen/Tätigkeiten keine 
externen mehr eingesetzt werden sollen/dürfen, die gilt auch für Audi. 
Es gibt da also gerade eher eine art Übernahme-Welle.
In anderen Bereichen werden hald komplette Projekte (Gewerke) 
ausgelagert an die Dienstleister-Firmen. Das ist auch kein Problem weil 
einige Bereiche bis hin zum Projektleiter vorher schon an BFFT, 
Bertrandt, IAV oder wen auch immer ausgelagert waren.
Aber du solltest dich natürlich trotzdem bewerben - wenns um 
Jobsicherheit/Gehalt/Fortbildungsmöglichkeiten geht ist da Audi neben 
den anderen OEMs schwer zu toppen. Es geht auch viel über Empfehlungen 
und einfach Glück.
Ob du dort eine Tätigkeit bekommst die dir auch spass macht ist auch 
nochmal eine andere Frage. Die meisten Tätigkeiten in der TE sind meiner 
Erfahrung nach nunmal Sachbearbeiter und PowerPoint schubser - 
Entwicklerjobs gibts da kaum (Lastenhefte schreiben zählt für mich 
nicht).

von Ein Ingenieur (Gast)


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Für Elektroingenieure gibt es bei Audi und Konsorten wenig zu tun. Das 
ist simple Elektronik mit enfacher Software. Das Interessante ist die 
Konzeption der Systeme, die aber wird von PMs gemacht - oft entgegegen 
der Empfehlungen der Ingenieure. Die haben da wenig zu bestellen. Dürfen 
nach Auftragsheft entwickeln und ihre Meinung für sich behalten.

von srt (Gast)


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Denkt ihr AUDI steht in ~10 Jahren immer noch so erfolgreich da? Denkt 
ihr man kann nicht mit einer Rezession rechnen? Ich meine hiermit, dass 
die Nachfrage nach Automobile bis heute seit der Abwrackprä. sehr hoch 
ist, aber die wird irgendwann einknicken, oder?

von DerGerät (Gast)


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FAKE DIFH schrieb:
> Bewerbung in IN lief bei mir so:
>
> Gespräch mit Gruppenleiter (eher locker und fachlich)
> Paar Wochen später Gespräch mit ihm und v.a. Personalerin (etwas
> stressiger, typische Fragen zum Lebenslauf...)
> Dann Assessment Center mit drei Aufgaben
>
> viel Erfolg

Viele Freunde versuchten einen Direkteinstieg bei AUDI aber keiner hat 
es geschafft, es ist nicht einmal zu einem Gespräch gekommen. Deshalb 
würde es mich wirklich sehr interessieren, welche Qualifikationen du 
besitzt weil man ständig gefragt wird, welche "Typen" nun wirklich bei 
OEM's direkt eingestellt werden :) Danke

von Alles auf Pump (Gast)


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srt schrieb:
> sehr hoch
> ist, aber die wird irgendwann einknicken, oder?

Knickt nur dauerhaft ein, wenn irgenwelche (Kredit)-Blasen platzen und 
man keine neue Blasen aufpumpen kann. Die wenigsten deutschen Neuwagen 
im gehobenen Massensegement sind bei Privatleuten in aller Welt bar 
bezahlt. Meistens fußt es auf weit überbewerteten Immobilien als 
Vermögensgrundlage. Erst die USA, jetzt auch China.

von Jo S. (Gast)


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srt schrieb:
> Denkt ihr AUDI steht in ~10 Jahren immer noch so erfolgreich da?

Das wird vom wichtigsten Absatzmarkt abhängen: China.

In China wächst eine rasant größer werdende Mittelschicht heran mit 
entsprechend hohem Einkommen. Diese Schicht kauft bevorzugt europäische 
Waren, vor allem die Statussymbole Pkw. Die deutschen Hersteller sind 
sehr gut positioniert, vor allem Audi als Lieferant von Staatskarossen.

Wenn es also in den nächsten 10 Jahren mit Chinas Wirtschaft weiter 
auswärts geht, dann wird auch Audi (und die anderen Hersteller) eine 
gute Zukunft haben.

von Wattestäbchen (Gast)


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Jo S. schrieb:

>[...]vor allem Audi als Lieferant von Staatskarossen.

Chinesen schätzen VW mehr. Darum verkauft sich der Phaeton auch da.

von Kire L. (Firma: HTW) (sachse88)


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Stimmt, wenn es die Chinesen nicht gäbe hätte VW den Phaeton schon 
längst eingestampft, aber es werden bei weitem mehr A8 verkauft als 
Phaetons denke ich. Das liegt schon daran das max. 300 pro Woche gebaut 
werden können, mehr gibt das Werk in Dresden nicht her. In den 9 Jahren 
die mein Vater dort gearbeitet hat ist der Wert aber nie erreicht 
worden. Hat jemand Produktionszahlen vom A8 zur Hand?

von Andreas F. (chefdesigner)


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Dipl. Ing. (FH) schrieb:
> Phaeton schon längst eingestampft
Sicher? woher kommt die Info?
Nun gut, der Phaeton ist nicht der Bringer des Jahrzehnts gewesen, aber 
er hat ja seine Pflicht und Funktion erfüllt:

Es war das Lieblings- und Prestigeprojekt des VW-Vorstandes. Wer fragt 
da nach den Kosten und ob das Geld wieder reinkommt. Es gibt ja genug 
Golffahrer und Passatfahrer, die das Geld in die Kassen spülen, damit 
man sich solche roten Projekte leisten kann.

von Kire L. (Firma: HTW) (sachse88)


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Andi F. schrieb:
> Es war das Lieblings- und Prestigeprojekt des VW-Vorstandes. Wer fragt
> da nach den Kosten

Ja das stimmt aber nach einigen Jahren ohne nennenswerten Absatz wird 
auch das größte Liebhaberprojekt mal kritisch hinterfragt, ist nicht so 
als ob die Leute Schlange gestanden hätten wie zb. beim Veyron. Für die 
Araber war er überwiegend zu billig ... und die meisten haben die 
Ähnlichkeit zum Passat bemängelt. Ist öfter diskutiert worden den 
Phaeton abzusetzen  Nachfolger zu machen  die Gläseren anderweitig zu 
nutzen. Bis vor einigen Jahren hat man auch Bentleys immer mal wieder 
montiert um die Auslastung der Gläsernen etwas zu erhöhen. Erst als die 
Chinesen auf den Plan getreten sind ging der Absatz nach oben.

Alles Infos von meinem Vater, er ist aber inzwischen nicht mehr in der 
Gläsernen daher alles nicht up-to-date und keine Garantie^^

von Marx W. (Gast)


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srt schrieb:
> Denkt ihr AUDI steht in ~10 Jahren immer noch so erfolgreich da? Denkt
> ihr man kann nicht mit einer Rezession rechnen? Ich meine hiermit, dass
> die Nachfrage nach Automobile bis heute seit der Abwrackprä. sehr hoch
> ist, aber die wird irgendwann einknicken, oder?

Mit der Einstellung solltest du den Tipp befolgen:

Werd Beamter!

von FAKE DIFH (Gast)


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mal vorweg: bin nicht bei AUDI ;-)

Ich habe kurz vor dem AC eine andere Stelle angenommen, also kann ich 
nicht sagen, ob ich wirklich genommen worden wäre. Der Gruppenleiter 
wollte mich aber haben.

Wär auch kein Direkteinstieg nach dem Studium gewesen, sondern nach der 
Promotion. Und mein Profil ist:
Abitur, Vordiplom, Diplom alle 1,0
Promotion Summa Cum Laude
zwei Auslandsaufenthalte (Diplomarbeit und während Promotion)
und mein Prof. kannte den Gruppenleiter ;-)

DerGerät schrieb:
> FAKE DIFH schrieb:
>> Bewerbung in IN lief bei mir so:
>>
>> Gespräch mit Gruppenleiter (eher locker und fachlich)
>> Paar Wochen später Gespräch mit ihm und v.a. Personalerin (etwas
>> stressiger, typische Fragen zum Lebenslauf...)
>> Dann Assessment Center mit drei Aufgaben
>>
>> viel Erfolg
>
> Viele Freunde versuchten einen Direkteinstieg bei AUDI aber keiner hat
> es geschafft, es ist nicht einmal zu einem Gespräch gekommen. Deshalb
> würde es mich wirklich sehr interessieren, welche Qualifikationen du
> besitzt weil man ständig gefragt wird, welche "Typen" nun wirklich bei
> OEM's direkt eingestellt werden :) Danke

von Marx W. (Gast)


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FAKE DIFH schrieb:
> welche "Typen" nun wirklich bei
>> OEM's direkt eingestellt werden :) Danke

Die man "kennt".

Lange her, aber ein ehemaliger Arbeitskollege hat mir mal erzählt wie er 
in die "union" kamm
Nachdem er mit der Tech.-Schule fertig war hat er nix bekommen und war 
Arb.-los. Der Papi seiner Freundin war in der "union" beschäftigt. Als 
der Kollege so zuhause rumhing und schon lange Haare bekamm, sah der 
Schwiegerpapi in spe sein Töchterlein ins kommende Elend geraten, wenn 
nicht der Papi den Schwiegersohn zu Lohn und Brot verhelfen würd.
D.h. er hat  den in der "union" untergebracht.
Der war da bei so einer Truppe die die Neuwagen aus der Produktion auf 
die Verladeplätze brachte. Zurück sind die dann mit einen Affentempo auf 
der Ladefläche von einen VW-T4 quer durch das Werk gerast.
Hat das dann nach ein paar Monaten bleiben lassen und nahm eine Stelle 
als Techniker im ÖD an.
Der Schwiegerpapi war zwar ned so begeistert, aber das Töchterchen hat 
dann doch den Arbeitskollegen von mir geheiratet.

Also was braucht man um in die "union" reinzukommen?
conections!!!!!!!!!!!!!!!!!!

von AUDI oder Audit (Gast)


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FAKE DIFH schrieb:
> Wär auch kein Direkteinstieg nach dem Studium gewesen, sondern nach der
> Promotion. Und mein Profil ist:
> Abitur, Vordiplom, Diplom alle 1,0
> Promotion Summa Cum Laude
> zwei Auslandsaufenthalte (Diplomarbeit und während Promotion)
> und mein Prof. kannte den Gruppenleiter ;-)

Da hast du ja mächtig einen aufs Parkett gelegt!
Du bist damit aber viel zu gut für Audi.
Wenn nur mal die heutigen Audis ne halb so gute Qualität hinsichtlich 
Langlebigkeit und Wartungsarmheit bei ihren Apothekenpreisen hätten, 
könnte man sogar mal über einen Audi nachdenken. So bleibens nix weiter 
als Abzockkarren, für Leute die keine Erfahrung mit Audi haben oder das 
Geld anstrengungslos in den Schoß gelegt wird.

von Marx W. (Gast)


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AUDI oder Audit schrieb:
> so gute Qualität hinsichtlich
> Langlebigkeit und Wartungsarmheit

Also di Audi aus den Neuzigern, sind doch noch ganz gut im Schuss z.b 
der B4

von fürst metternich (Gast)


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Richard B. schrieb:
> -> Betriebsklima
> -> Gehalt
> -> Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen
> -> Ablauf im Vorstellungsgespräch. Habe gehört, hier wird einiges von
> den Bewerbern abverlangt (Fach- und Psychotests,...)

Du kommst nur direkt rein wenn du per Inzucht gezeugt wurdest also schon 
die ganze Verwandschaft dort arbeitet. Ich kenne nur einen Grünschnabel 
der dort den Direkteinstieg geschafft hat: Duales Studium, den 
Studienplatz eben nur bekommen weil Vater, Opa, Onkel, Tante,.. bei Audi 
sind/waren, da wirste automatisch bevorzugt. Und weil das ein riesen 
Konzern ist wo viele Leute arbeiten hast du als nicht-Inzuchtler keine 
Chance auf Direkteinstieg. Der Rest den ich kenne (mit Promotion, 
Topnoten, Auslandsaufenthalt, ...) hat sich dort vergeblich beworben, 
null Chance ohne den passenden Stallgeruch.

Ich habe auch Verwandschaft dort, aber zu wenige und in 'niederen' 
Positionen (<=Ingenieur), kam auch nicht rein. Per Dienstleister für 
Audi knechten sofort möglich (Bertrandt und die ganzen anderen dubiosen 
Läden)  aber sonst keine Chance oder eben mit Glück weil gerade mal 
wieder das Politbüro von Audi beschlosen hat ein paar Ingenieure 
einzustellen, da werden dann aber eher Externe übernommen die sich 
bewährt haben. Du musst  aber auch in der richtigen Abteilung tätig 
gewesen sein, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sozusagen, also reine 
Glückssache.

Ausserdem ist es ein ziemlicher Saftladen soweit ich mit denen bisher 
direkt zu tun hatte (Perso kann >2 Wochen keine Emails schicken, 
"IT_Probleme" - LOL) und was man so von Leuten hört die dort fest 
arbeiten, da will man als Ing. eingentlich gar nicht mehr hin. Image und 
Arbeitsalltag stehen sich diametral gegenüber. So doll ist die Bezahlung 
auf den zweiten Blick auch nicht, wenn man ständig nur in Werke ins 
Ausland gejagt wird, wenn ich viel im ob Reisen will hätte ich 
Reiseleiter oder Schiffschaukelbremser gelernt aber nicht Ingenieur. Der 
Rest ist eher so ne Art Beamter, ingenieursmässige Arbeit = 0. Die sind 
alle megagefrustet von ihrem Job, die bleiben dort wegen der Kohle und 
weil sonst die anspruchsvolle Alte daheim davonrennt, Hauskredit haben 
sie auch alle an der Backe der abgezahlt werden will.

von Jo S. (Gast)


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fürst metternich schrieb:
> ingenieursmässige Arbeit = 0. Die sind
> alle megagefrustet von ihrem Job, die bleiben dort wegen der Kohle ...
> Hauskredit haben sie auch alle an der Backe ...

Du warst nie bei Audi, kennst aber alle dort ??   ;)

von Marx W. (Gast)


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Jo S. schrieb:
> fürst metternich schrieb:
>> ingenieursmässige Arbeit = 0. Die sind
>> alle megagefrustet von ihrem Job, die bleiben dort wegen der Kohle ...
>> Hauskredit haben sie auch alle an der Backe ...
>
> Du warst nie bei Audi, kennst aber alle dort ??   ;)

Naja, IN und N-sulm sind rel. kleine Städte im Bezug auf die 
Beschäftigtenzahlen. Da ist fast jeder im Umkreis von 20 km mit einem 
bekannt der bei Audi arbeitet oder gearbeitet hat.
Das bei den Automobilies auch ned alles Gold ist was glänzt ist auch 
klar.
Das da bei so einem "Termitenhügel" die micropolitischen Prozesse eine 
ideale Nährsuppe haben, dürfte auch klar sein.

Also was soll`s.

von Bodomania (Gast)


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Also ich weiß garnicht was ihr habt.
Ich bin 28 Jahre und hab zwei Jahre Berufserfahrung in einem 
unbefristeten Arbeitsverhältniss. Vorher Ausbildung Werkzeugmacher, 
Fachabi, Maschinbaustudium alles mit Durchschnitt 2,0.
Hab mich im Januar einfach mal so auf eine Ingenieursstelle im 
Investitionsmanagement in Ingolstadt beworben. Kam auch sofort Einladung 
zum Vorstellungsgespräch und bin dort ganz locker mal hin gefahren. Die 
fanden es anscheinend ganz gut und durfte dann drei Wochen Später zum 
Assessment Center antreten. War eigentlich alles ganz locker und hab 
auch das mit "bravour" bestanden. Dann hat man mir nen Vertrag vorgelegt 
wo ich nicht nein sagen konnte. Freundin nehm ich mit und im juli zieh 
ich um und fange am 1.8. bei Audi an. Mal gucken wie das so ist und ob 
mir das alles Spaß macht, aber fand es jetzt nicht schwer da rein zu 
kommen.

von ggg (Gast)


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Ingenieursstelle im
Investitionsmanagement

von Marx W. (Gast)


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ggg schrieb:
> Ingenieursstelle im
> Investitionsmanagement

Och, die PR-Tanten haben es auch nicht leicht!

von aha (Gast)


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Bodomania schrieb:
> Mal gucken wie das so ist und ob
> mir das alles Spaß macht, aber fand es jetzt nicht schwer da rein zu
> kommen.

Was zahlen die denn so pi mal daumen?

von Marx W. (Gast)


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3.14159265359 Daumen

von Bodomania (Gast)


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70k + bonus

von BMW-Fahrer (Gast)


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fürst metternich schrieb:
> Der
> Rest ist eher so ne Art Beamter, ingenieursmässige Arbeit = 0.

Bei welchem OEM ist das bitte anders?

von Vertrag bei GETRAG (Gast)


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BMW-Fahrer schrieb:
> fürst metternich schrieb:
>> Der
>> Rest ist eher so ne Art Beamter, ingenieursmässige Arbeit = 0.
>
> Bei welchem OEM ist das bitte anders?

Nirgendswo, deshalb haben die Autos schon in der Grundausstattung 
Listenpreise, für denen man schon ein kleines Sportflugzeug bekommt. 
Dafür gibts billigsten Zulieferschrott zusammengekloppt, dann ein bis 
zum Platzen aufgeblasener Motor, der so ausgelegt ist wie der Rest von 
der Karre, dass er 5,x Jahre durchhält, kleines bisschen länger als der 
Leasingvertrag halt geht. Der deutsche Automobilbau ist vollständig zur 
Wegwerfware degeneriert.

von Uncooler Typ (Gast)


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Na gut dass es da Ford gibt:

http://www.autobild.de/artikel/ford-fiesta-dauertest-3503854.html

Steckt da nicht ein GETRAG-Getriebe drin?

von Marx W. (Gast)


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Vertrag bei GETRAG schrieb:
> Der deutsche Automobilbau ist vollständig zur
> Wegwerfware degeneriert.

Naja, aber wollen die Kunden ned diese Art von Karren?
Wo gibt es noch den Autofahrer der selbst mal die Reifen wechselt 
(Winter/Sommer)?
Die Edelkarrosen in D-land gehen zu 90% ins Firmenleasing. Private 
kaufen sich doch höchsten als Neufahrzeug max. untere Mittelklasse.
Die schnaufen dann bei jedem Service(wg. Garantie, ganz wichtig) in der 
Werkstatt über die Rechnung. Wird dann auch mal ein Teil fällig, was 
nicht mehr unter die Gewährleistung fällt, dan langen Audi und Co. mal 
schön zu!

Nein, ein Neuwagen macht nicht mehr glücklich, vllt die Autobosse, aber 
wen noch?

von Paul M. (paul_m65)


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Einen Neuwagen zu kaufen ist doch Dummheit. Manche kaufen den Neuwagen 
dann sogar auf Kredit. Dümmer gehts dann nimmer.

von Martin S. (sirnails)


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Paul M. schrieb:
> Immer noch aktuell:
> Youtube-Video "Über Ingenieursdienstleister und einen Audi-Personalchef in Erklärungsnot"

25.000??? Dafür würde ich keinen Finger krumm machen. Leider bücken sich 
immer mehr.

von rcc (Gast)


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Martin Schwaikert schrieb:
> 25.000??? Dafür würde ich keinen Finger krumm machen. Leider bücken sich
> immer mehr.

für 25.000 bekommt man in IN keinen Ing...ab 45.000 gehts aktuell los 
bei den Entwicklungsdienstleistern.

von Martin (Gast)


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Paul M. schrieb:
> Einen Neuwagen zu kaufen ist doch Dummheit. Manche kaufen den
> Neuwagen dann sogar auf Kredit. Dümmer gehts dann nimmer.

Ich möchte aber ein Auto, das ich entjungfern darf, in dessen Sitze noch 
keiner reingefurzt hat, dessen Motor ich einfahren kann, dessen Lack 
und Karosserie noch keine Schäden hat.

Das ist mir der Aufpreis für einen Neuwagen wert! Außerdem habe ich als 
Ingenieur ein Faible für neue Autos...

von Jo S. (Gast)


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Bodomania schrieb:
> 70k + bonus

Super, gratuliere!

Hast du in den 2 J. im vorherigen Job schon eine ähnliche Tätigkeit 
gemacht oder in der selben Branche gearbeitet?

EG 11  40h ?

Du kannst später ja mal berichten, ob wirklich alle Audi Beschäftigten 
"megagefrustet" sind.   ;)

von Jo S. (Gast)


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Marx W. schrieb:

> Die Edelkarrosen in D-land gehen zu 90% ins Firmenleasing.

Exportanteil bei hochpreisigen Karren liegt so bei 80% - den Chinesen 
sei gedankt.  :)

> Private
> kaufen sich doch höchsten als Neufahrzeug max. untere Mittelklasse.

Nicht einmal das würde ich machen.

Bekannter kauft jährlich ein Auto (Audi, BMW) der oberen Mittelklasse in 
Hamburg. Der Wagen muß noch mind. 1 J. Gewährleistung haben - ist also 1 
oder max. 2 J. alt. Fährt das Ding nur 1 J. und verkauft dann in Bayern 
wieder (sog. Arbitragegeschäft). Verkaufspreis = Einkaufspreis. 
Autofahren muß nicht teuer sein. Das macht der schon seit langem so.


> Die schnaufen dann bei jedem Service(wg. Garantie, ganz wichtig) in der
> Werkstatt über die Rechnung.

Auch die Werkstätten wollen gut verdienen.  :)

> Wird dann auch mal ein Teil fällig, das
> nicht mehr unter die Gewährleistung fällt, dann langen Audi und Co. mal
> schön zu!

After sales; Die Gewinnmargen bei Ersatzteilen sind riesig.

>
> Nein, ein Neuwagen macht nicht mehr glücklich, vllt die Autobosse, aber
> wen noch?

Die Beschäftigten bei den Herstellern
Die Händler (30-45% Handelsspanne)
Die Werkstattbesitzer
Den Staat

Und auch die stolzen Neuwagenbesitzer         :)))

von Jo S. (Gast)


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Paul M. schrieb:
> Einen Neuwagen zu kaufen ist doch Dummheit. Manche kaufen den Neuwagen
> dann sogar auf Kredit. Dümmer gehts dann nimmer.

Doch! Leasing für Privatleute.

von Kann man so nicht sagen (Gast)


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rcc schrieb:
> für 25.000 bekommt man in IN keinen Ing...ab 45.000 gehts aktuell los
> bei den Entwicklungsdienstleistern.

Kommt drauf, was für ein Ing. Konstrukteure bekommt man schon von 
kleineren Dienstleistern mit Jahresgehältern dort unten für 35.000 Euro. 
Da hat dann die festangestellte Audi-Putzfrau den selben Stundenlohn wie 
der Bätschelor.
Um die Löhne weiter zu drücken, werden neben den Engineering Bachelors 
auch die die Bachelor of Industrial Arts etc. als Konstrukteure 
eingesetzt. Großes Geld gibts in beiden Fällen nicht zu verdienen.

von Bodomania (Gast)


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Das war nen kleiner teil meiner arbeit aber hab das natürlich gut 
verkaufen können. EG 11 35h; klar rechne ich damit das die arbeit nicht 
so umfangreich ist wie meine bisherige arbeit und es etwas 
eingeschränkter zu geht. Das glücklich werden auf arbeit hängt von 
vielen faktoren ab, kollegen, aufgabenbereich, gehalt etc. aber mit 28 
bin ich jung und erfahrung ist das wichtigste. Das hier manche alles 
über einen kamm scheren und solche aussagen treffen wie alle Audi 
Beschäftigten sind
"megagefrustet" ist nichts weiter wie irgend eine polemische kacke, 
sorry...

von Martin S. (sirnails)


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Jo S. schrieb:
> Paul M. schrieb:
>> Einen Neuwagen zu kaufen ist doch Dummheit. Manche kaufen den Neuwagen
>> dann sogar auf Kredit. Dümmer gehts dann nimmer.
>
> Doch! Leasing für Privatleute.

Das ist halt dann das Sahnehäubchen oben drauf. Nirgends wird so 
abgezockt, wie beim Leasingrücklauf. Da mindert jeder kleinste Fleck und 
jeder noch so kleine Kratzer den Wert auf exorbitante Art und Weise.

Im Schnitt verdient ein Händler durch die Rückläufer etwa 2000 Euro 
(soweit ich noch recht entsinne).

von Rudi Rad(t)los ! (Gast)


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Kannst Du genaueres sagen über die Stelle im Investitionsmanagement ? 
Was genau macht man als Ingenieur darin ?

von Sebaldus (Gast)


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mardybum schrieb im Beitrag #3701715:
>> Hört sich nach ultraschwullem Exceljob an.
>> Was soll das sein? Wozu braucht man dort einen Ingenieur?
>
> Haters gonna hate.. und davon gibts hier einige..

Nö, das hat nichts mit Neid zu tun. Die Bezahlung ist eben nur ein 
(minderwichtiger) Faktor unter vielen, der einen Arbeitsplatz lukrativ 
macht oder eben nicht. Geld ist eben nicht alles. Was nutzt mir denn das 
viele Geld, wenn ich mich in einem ultraschwulen Exceljob den ganzen Tag 
langweile? Genau, nämlich: nichts!
Neben der Aufgabe spielen dann noch viele andere Faktoren eine Rolle wie 
Betriebsklima, Charakter des direkten Chefs, usw.

von Mark B. (markbrandis)


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Paul M. schrieb:
> Einen Neuwagen zu kaufen ist doch Dummheit.

Wenn keiner Neuwagen kauft, wie soll es dann ein interessantes Angebot 
an Gebrauchtwagen geben?

von Sebaldus (Gast)


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Martin schrieb:
> Paul M. schrieb:
>> Einen Neuwagen zu kaufen ist doch Dummheit. Manche kaufen den
>> Neuwagen dann sogar auf Kredit. Dümmer gehts dann nimmer.
>
> Ich möchte aber ein Auto, das ich entjungfern darf, in dessen Sitze noch
> keiner reingefurzt hat, dessen Motor ich einfahren kann, dessen Lack
> und Karosserie noch keine Schäden hat.
>
> Das ist mir der Aufpreis für einen Neuwagen wert! Außerdem habe ich als
> Ingenieur ein Faible für neue Autos...

Hallo Martin,

das kann ich gut verstehen, ich denke da ähnlich. Zudem gehören wir 
Ingenieure normalerweise zu den Gutverdienern und habe auch alle paar 
Jahre das nötige Kleingeld für einen Neuwagen übrig. Zumindest gilt das 
für die Ingenieure in tarifgebundenen Unternehmen, was die meisten sein 
sollten (ERA EG11, Bayern).

MfG

von Martin S. (sirnails)


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Mark Brandis schrieb:
> Paul M. schrieb:
>> Einen Neuwagen zu kaufen ist doch Dummheit.
>
> Wenn keiner Neuwagen kauft, wie soll es dann ein interessantes Angebot
> an Gebrauchtwagen geben?

Eben. Ich bin um die Spinner dankbar. Ich persönlich liebe ältere Autos. 
Mein Peugeot 309 hatte 21 Jahre und 280.000 km auf dem Buckel. Ein 
geiles Auto. Mein neuerer hat jetzt sogar einen Regensensor. Ich könnte 
das Ding erschlagen :)

von Marx W. (Gast)


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Sebaldus schrieb:
> Zumindest gilt das
> für die Ingenieure in tarifgebundenen Unternehmen, was die meisten sein
> sollten (ERA EG11, Bayern).

Ach, schon wieder die Mär von ERA!
Wieviele Ing. arbeiten beim DL für Audi?
Was verdienen die da?
Hast du eine Ahnung was man im Grenzgebiet zu den NBL, CZ oder AUT 
verdient?
Was glauben hier die Traumtänzer im ERA-Disneyland eigentlich wo die 
Reise hin gehen soll mit den Ing.-Arbeitsplätzen? Selbst in der 
Zuliefererbranche werden doch die Stellen nach ERA so nach unten 
eingestuft, dass da formal kein Studium vorausgesetzt wird, aber dann 
doch nur Bac.-Absolventen  eingestellt werden.
<oder  weil für das Geld kein F-Arbeiter bereit ist dafür zu arbeiten, 
bzw. die F-Arbeiter so lausige Leistungen zeigen, das man gleich Leute 
aus Ost-Europa oder Nah-Ost holt. Weil man dann zumindest durch den 
"Preis" das Preis-Leistungsverhältnis wieder ins Gleichgewicht bringt!

von Marx W. (Gast)


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Martin Schwaikert schrieb:
> Mein neuerer hat jetzt sogar einen Regensensor. Ich könnte
> das Ding erschlagen :)

Wie wer`s mit abklemmen?

von Martin S. (sirnails)


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Marx W. schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>> Mein neuerer hat jetzt sogar einen Regensensor. Ich könnte
>> das Ding erschlagen :)
>
> Wie wer`s mit abklemmen?

Ach wenn das nur gehen würde. Ich möchte meine gute alte funktionierende 
Intervaleinstellung zurück. Eine Umrüstung ist angeblich nicht möglich.

Und der Lichtsensor ist auch ein Witz. Bei so trüben verhangenem 
Regenwetter wie heute morgen schaltet er das Licht auch nicht ein.

Also ist man - trotz der ach so tollen Elektronik - ständig am manuellen 
Eingreifen.

Ist nebenbei ein Mazda 6. BMW bekommt das angeblich besser hin. Ich 
hätte also doch den X1 kaufen sollen. Aber da ist der Kofferraum so 
lachhaft klein.

von rcc (Gast)


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Bodomania schrieb:
> Das war nen kleiner teil meiner arbeit aber hab das natürlich gut
> verkaufen können. EG 11 35h;

Da Audi ja auch in IN nach ERA BW und nich By zahlt kommt man mit EG 11 
nicht auf 70.000+Bonus

von Pumuckl (Gast)


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Bodomania schrieb:
> Das war nen kleiner teil meiner arbeit aber hab das natürlich gut
> verkaufen können. EG 11 35h; klar rechne ich damit das die arbeit nicht
> so umfangreich ist wie meine bisherige arbeit und es etwas
> eingeschränkter zu geht.

SoSo... Wenn man bedenkt, dass Audi auch in IN ausschliesslich nach der 
BW-Tabelle bezahlt und nicht nach der bayrischen ;)

von daffda (Gast)


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70k bei 2 Jahren BE ist unrealistisch. Selbst bei Audi.

von DrIng (Gast)


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mal eine dumme Frage:

-weiss jemand, warum Audi auch in IN nach dem BW IGM ERA Tarif zahlt?

oder anders gefragt, warum "dürfen" die das? Hauptsitz ist ja 
schließlich auch IN. Deshalb hätte ich mir andersrum erklären können, 
als BY Tarif in Neckarsulm, aber nicht so rum???

von Marx W. (Gast)


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DrIng schrieb:
> mal eine dumme Frage:
>
> -weiss jemand, warum Audi auch in IN nach dem BW IGM ERA Tarif zahlt?
>
> oder anders gefragt, warum "dürfen" die das? Hauptsitz ist ja
> schließlich auch IN. Deshalb hätte ich mir andersrum erklären können,
> als BY Tarif in Neckarsulm, aber nicht so rum???

Sie zahlen ned nach dem BW IGM ERA Tarif in In. Sondern die Audi besitzt 
eine eigene Entgeldrichtlinie. Darin ist geregelt, das die Entgelte über 
den geltenden Flächentarifen von BW und BY liegen.
Aber im Rahmen dieses Abkommends wurde auch  zugelassen für 
"industrienahe"  Dienstleistungen Tarife zuzulassen die nicht dieser 
Entgeldrahmenrichtlinie entsprechen. Aber dank IG-Metall-Betriebsrat 
sind die Leutz in diesen Bereichen weiterhin "Union`ler", sprich der AG 
bleibt die Audi AG.
Bißchen was zum lesen:
http://www2.igmetall.de/homepages/audinetz/file_uploads/wir052005.pdf

von Bodomania (Gast)


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ich hätte auch EG 14 schreiben können, diese bekomme ich und ist 
vergleichbar mit der 11 in bayern. Für weniger wäre ich nicht zu audi da 
ich jetzt in sachsen die EG 10 habe und die lebenshaltungskosten steigen 
werden.

von Sepp (Gast)


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Bodomania schrieb:
> jetzt in sachsen die EG 10 habe und die lebenshaltungskosten steigen
> werden.

Glaube mir, deutlich mehr als du bisher meinst!

von Hodomoronia (Gast)


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Bodomania schrieb:
> ich hätte auch EG 14 schreiben können, diese bekomme ich und ist
> vergleichbar mit der 11 in bayern. Für weniger wäre ich nicht zu audi da
> ich jetzt in sachsen die EG 10 habe und die lebenshaltungskosten steigen
> werden.
Probier es nochmal unter einem andern Nick, der Trollversuch ist 
aufgeflogen.

Nächste besser informieren und nicht so dick auftragen.

von Marx W. (Gast)


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Genau, und Sachsen ist sowieso für die Russen reserviert.
(Ich mein work-force mäßig)

von Bodomania (Gast)


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@Hodomoronia:
genau es bringt mir wahnsinnig viel hier unter einem anonymen namen 
falsche angaben zu machen um meine selbstbewustsein zu stärken. Im 
gegensatz zu anderen hab ich etwas zum eigentlichen thema beigetragen. 
Ob mir glauben geschenkt wird ist mir ziemlich egal. Mach jetzt erst mal 
zwei wochen urlaub und werde dann am 1.8. meine neue stelle angehen. Das 
ich am ende mit mehr ausgaben wahrscheinlich auch nicht mehr netto zur 
verfügung habe (Wohnung kostet 300€ mehr wie hier, etc.) ist mir auch 
bewusst . Ich hab mich für ein sicheres und zukunftsträchtiges 
Arbeitsverhältniss entschieden ob es gut geht und ich mich in bayern 
zurecht finde wird die zukunft zeigen...

von gasdfgasdf (Gast)


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Neuwagen sind für Privatleute in der Tat finanziell kaum lohnend. 
Premium Autos sind oft Firmenwägen oder werden von der Generation ü50 
gekauft. Bei Benz liegt das Durchschnittsalter von privaten 
Neuwagenkäufern bei Ende 50, bei Audi und BMW, trotz des dynamischeren 
Images, immer noch bei Anfang 50.

Also nur um ein Auto "entjungfern" zu dürfen, zahlt man dafür einen 
enorm hohen Preis. Man kann einen gut erhaltenen Gebrauchten auch zum 
Autoaufbereiter bringen, dann sieht der manchmal auch so gut wie neu 
aus. Es ist halt einfach ein sehr hoher Preis den man für den Glanz des 
Neuen bezahlt. Einmal vom Händler Hof nach Hause gefahren und die Karre 
ist gleich erheblich weniger wert. Eine Firma kann das wenigstens von 
der Steuer absetzen, der Privatmann nicht.

von Rudi Rad(t)los ! (Gast)


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@ Bodomania :

wer hier "Jackpot" erreicht mit einem gut bezahltem Job und darüber 
berichtet, der wird angefeindet.

Könntest Du trotzdem genauer darauf eingehen, was Dich erwarten wird ?

von Marx W. (Gast)


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gasdfgasdf schrieb:
> Neuwagen sind für Privatleute in der Tat finanziell kaum lohnend.

Noch nicht mal mit den berühmten "Firmenrabatt",
Aber es gibt genügend Unterschichtler die halten sich so eine 
"Sonntagskutsche" um die anderen Unterschichtler zu beindrucken!

von gasdfgasdf (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Noch nicht mal mit den berühmten "Firmenrabatt",
> Aber es gibt genügend Unterschichtler die halten sich so eine
> "Sonntagskutsche" um die anderen Unterschichtler zu beindrucken!

das ist zwar etwas krass ausgedrückt, aber mit einem wahren Kern. Bei 
jungen, gebildeten Großstädtern verliert das Auto immer mehr die Rolle 
des Statussymbols. Man gibt sein Geld lieber für eine schöne 
Innenstadtwohnung aus und fährt mit dem Rad, selbst wenn man sehr gut 
verdient. In einer Studie lass ich mal, dass das Auto hauptsächlich für 
die ältere Generation (ü50) und für jüngere, weniger gebildete, immer 
noch ein wichtiges Statussymbol sei. Dazu gibt es auch diverse 
Konsumgruppen, siehe Sinus Millieu Studie.

von Jo S. (Gast)


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Bodomania schrieb:

Laß dich nicht ärgern!

Mißgunst und Neid treiben viele hier im Forum an die Grenze des 
Wahnsinns.

Ich freu mich für jeden, der ein gutes Gehalt bekommt.

70.000 € plus p.a. ist für eine anspruchsvolle Arbeit in Ordnung.  ;)


> ich am ende mit mehr ausgaben wahrscheinlich auch nicht mehr netto zur
> verfügung habe (Wohnung kostet 300€ mehr wie hier, etc.) ist mir auch
> bewusst . Ich hab mich für ein sicheres und zukunftsträchtiges
> Arbeitsverhältniss entschieden ob es gut geht und ich mich in bayern
> zurecht finde wird die zukunft zeigen...

Das ist die richtige Einstellung!

Wenn man die Chance (und das Glück) hat, bei einer begehrten Firma (das 
merkt man auch an den Reaktionen hier) angestellt zu werden, dann muß 
man das auch machen.

Wenn dir die Aufgabe nicht zusagen sollte, dann kann man an einem so 
großen Standort leicht wechseln - wichtig ist nur, daß man drin ist.

Selbst wenn du später die Firma verlassen würdest, wird dir die 
Audi-Zeit auf deinem Berufsweg viele Vorteile bieten.

Wünsch dir viel Erfolg in IN ... und

Willkommen in Bayern!

von Bodomania (Gast)


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@Rudi, Ich möchte halt nicht so genau auf meine zukünftige arbeit 
eingehen da ich hier vertrags daten preis gebe und es natürlich nicht 
auf mich zurück zu führen sein sollte. Mein ursprüngliche intuition war 
ja nicht preis zu geben wieviel ich verdiene sondern einfach nur zu 
wiederlegen das es nicht möglich ist sich als quereinsteiger mit 
durchnittlichen referenzen bei audi einen job zu ergattern. @joo: danke, 
einfach viel berufserfahrung sammeln in allen bereichen und schauen was 
einem am meisten gefällt um sich dann in diesem bereich dauerhaft 
festzusetzen so seh ich das. Gerade als ingenieur kann man so ziemlich 
überall landen.

von Rudi Rad(t)los ! (Gast)


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@ Bodomania :

Wärst Du bereit, Dich richtig zu registrieren, so das man Dich via Foren 
Email kontaktieren könnte ?

von Martin S. (sirnails)


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gasdfgasdf schrieb:
> bei Audi und BMW, trotz des dynamischeren
> Images, immer noch bei Anfang 50.

Wen wundert das, wenn ein abgeranzter 5er mit etwas mehr als nur vier 
Reifen an Ausstattung gleich knappe 90.000 Euro kostet? Dafür bekomme 
ich fast zwei Autos eines anderen Herstellers in der gleichen Klasse in 
Vollausstattung.

von unter Türgummikloppern Lebender (Gast)


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Marx W. schrieb:
> gasdfgasdf schrieb:
>> Neuwagen sind für Privatleute in der Tat finanziell kaum lohnend.
>
> Noch nicht mal mit den berühmten "Firmenrabatt",
> Aber es gibt genügend Unterschichtler die halten sich so eine
> "Sonntagskutsche" um die anderen Unterschichtler zu beindrucken!
Der Neffe der Nachbarn ist so ein Bauernproll der bei Audi am Band 
arbeitet. Der drückt knapp 500€/m für seinen geleasten Audi Kombi ab und 
ist noch stolz darauf. Das betont er jedesmal und flickt das krampfhaft 
in jeden Satz ein und plärrt das noch quer über die Strasse, damit es 
jeder hört, so nach dem Motto, schaut mal was ich Audi-Bauer mir leisten 
kann!

Ich möchte nicht wissen was der nach dem Ende des Leasings noch 
draufzahlt so der mit seinen Karren umgeht.  Hat das Fahren auf dem Lanz 
mit Gülletank hintendrann gelernt und so fährt er auch mit seinem 
Leasingaudi.

Und solche peinliche Gernegross' gibts hier viele, die müssen alle was 
kompensieren, früher war es der kleine Pimmel heute der soziale Status.
Wichtig machen und aufplustern um jeden Preis, da spielt Geld keine 
Rolle.

Wer hier in Neckarsulm und Umgebung mit dem dicken Audi rumfährt und 
nicht nach Vertreter oder Rentner aussieht ist mit 90% 
Wahrscheinlichkeit Vollprolet, oft aus Landwirtsfamilie der bei Audi die 
Türgummis reinkloppt und im Nebenerwerb noch auf dem Acker rumkrautert, 
weil es der Vater so will. Das merkst du schon nach dem ersten Satz, 
wenn sie das Maul aufgemacht haben oder aus dem Wagen steigen gekleidet 
in RTL2-Vollassozwirn oder grüner Bauernlatzhose mit Gummistiefeln, ein 
Bein in den Stiefel gesteckt das andere nicht und der Rotz aus der Nase 
hängend wie bei einem Kindergartenkind.

Was früher der Manta war, ist heute der Audi oder BMW, Erkennungsmerkmal 
und Statussymbol des Proleten, da biste was wenn du so ein Schlitten 
rumziehst, das gehört bei denen dazu. Aber die Herkunft kann man nicht 
so einfach mit einem besseren Wagen kaschieren, Bauer bleibt Bauer, Asso 
bleibt Asso, da hilft alles Kosmetik nix.

von maze2 (Gast)


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"Und solche peinliche Gernegross' gibts hier viele, die müssen alle was
kompensieren, früher war es der kleine Pimmel heute der soziale Status.
Wichtig machen und aufplustern um jeden Preis, da spielt Geld keine
Rolle."

Der einzigste der hier wahrscheinlich einen kurzen Pimmel hat bist du, 
ansonsten würde dich so etwas kalt lassen und du würdest nur drüber 
schmunzeln.

Aus dir spicht der pure Neid da du fürs Buckeln wahrscheinlich jeden 
Monatnur halb so viel raus hast wie der gechillte Audi Mitarbeiter am 
Band. Jedem das seine für was er sein Geld raus schmeißt. Poser gibt es 
überall und wenn z.b. der Anspruch ist, irgend welche "billigen" Weiber 
ab zu schleppen, dann erreicht man damit auch etwas.

von Christian (Gast)


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maze2 schrieb:
> und wenn z.b. der Anspruch ist, irgend welche "billigen" Weiber
> ab zu schleppen, dann erreicht man damit auch etwas.

So habe ich das noch gar nicht betrachtet, dann macht es ja vielleicht 
doch Sinn, sich regelmäßig einen Neuwagen zu leisten?

von gasdfgasdf (Gast)


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Christian schrieb:
> So habe ich das noch gar nicht betrachtet, dann macht es ja vielleicht
> doch Sinn, sich regelmäßig einen Neuwagen zu leisten?

wenn es nur ums abschleppen geht, reicht auch hin und wieder ein 
dickerer Mietwagen, die man insbesondere am WE oft zu guten Konditionen 
bekommt. Oder aber: man heuchelt bei einem Händler Interesse und bekommt 
mal einen Vorführwagen für lau oder geringes Entgelt für ein ganzes WE, 
das reicht zumindest um "billige Weiber" zu beeindrucken und klar zu 
machen, insbesondere solche mit wenig Bildung. Da zählt halt ein dicker 
Schlitten. Wenn man das zum Ziel hat, kann man das ja so machen.

Ich kenne solche Leute die sowas regelmäßig tun, meins wär es nicht. Das 
was der "unter Türgummiklopfer" gesagt hat finde ich zwar schon ziemlich 
polemisch und überspitzt, hat aber einen wahren Kern. Ich als 
Großstädter und überzeugter Radfahrer muss manchmal dem Teil meiner 
Verwandtschaft die auf dem Land wohnen, richtig erklären warum ich trotz 
gutem Gehalt kein Auto besitze. Für die ist man als Erwachsener ohne 
Auto sowas wie ein Außerirdischer und bei den jüngeren ist es DAS 
Statussymbol schlecht hin. Selbst der Hilfsarbeiter mit 1000 Euro netto 
leistet sich zumindest noch einen gebrauchten A4, auf Pump versteht 
sich, wo dann das ganze Gehalt, was überhaupt noch übrig bleibt + Dispo 
rein investiert wird, in tiefes Fahrwerk, dicke Breitreifen, Alu Felgen, 
Sportauspuff, dafür wohnt man dann ewig bei Mutti und muss an allem 
sparen, Urlaub gibts keinen, dafür gehts am Samstag Abend in die Dorf 
oder nächste Großraum Disse und man versucht Chantal die an der Kasse 
arbeitet damit zu beeindrucken ...

beim Audi Arbeiter, um beim Thema zu bleiben, ist es dann häufig (nicht 
alle sind so) das selbe. Nur dass es kein gebrauchter A4 ist, sonder ein 
neuer.

Richtig extrem ist, was so mancher in seine Karre investiert. Da gibts 
Leute die fahren 10 Jahre lang so eine Karre und haben in der Zeit 
50-100k für Tuning des Autos ausgegeben.

Dabei ist so eine Karre nach 10 Jahren fast nix mehr wert. Völlig 
verbastelt, normale Autofahrer kaufen sowas nicht und Tuner ebenfalls 
nicht, die wollen ihr Auto nämlich selbst aufbauen.

von XYZ (Gast)


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Zweifle die Aussage ebenfalls an. Ich als Berufseinsteiger bei Audi bin 
in EG 12 eingeordnet worden, ohne Gehaltsverhandlungen. Ich kenne noch 4 
weitere Studienkollegen die ebenfalls mit EG12 eingestiegen sind.

Dabei handelt es sich um Bachelor, sowie Masterabsolventen. Der 
Unterschied beim Gehalt Bachlor/Master wird über die Leistungspunkte 
geregelt.

Die 70k€ passen auch nicht.

von Jo S. (Gast)


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Du EG 12, Bodomania hat aber (nur) EG 11, Bayern   :)

Du meinst BaWü, dort ist üblich:

Bachelor Anfänger EG 12
Master Anfänger   EG 13, nach 3-5 J. EG 15

Also mit 2 J. BE sollte man schon in EG 14 (BaWü) sein, das entspricht 
EG 11 (Bayern). Paßt also und die 70k passen auch.

von rcc (Gast)


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DrIng schrieb:
> mal eine dumme Frage:
>
> -weiss jemand, warum Audi auch in IN nach dem BW IGM ERA Tarif zahlt?

Der Stichtag zur Umstellung auf ERA war in BW früher als in BY. Da man 
eine einheitliche Tarifstruktur beibehalten wollte hat man BW genommen.
Grundgehalt ist rein ERA, es kommen dann noch Zuschläge dazu die nochmal 
in einem eigenen Tarifvertrag geregelt sind.

von Pumuckl (Gast)


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XYZ schrieb:
> Zweifle die Aussage ebenfalls an. Ich als Berufseinsteiger bei Audi bin
> in EG 12 eingeordnet worden, ohne Gehaltsverhandlungen. Ich kenne noch 4
> weitere Studienkollegen die ebenfalls mit EG12 eingestiegen sind.

Passt doch! Du schreibst ja auch "Berufseinsteiger" - so wie deine 
"Studienkollegen" auch. Vielleicht auch noch "Step-ler" mit BA 
Abschluss? ;-)
Die EG12 ist da absolut üblich, mehr noch, den Steplern wird von 
vorherein verklickert, dass sie später nach dem Studium mit der EG12 
einsteigen werden.

Mit BE ist die EG13 - EG14 absolut üblich.

von dickste Kartoffeln (Gast)


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maze2 schrieb:
> Aus dir spicht der pure Neid da du fürs Buckeln wahrscheinlich jeden
> Monatnur halb so viel raus hast wie der gechillte Audi Mitarbeiter am
> Band. Jedem das seine für was er sein Geld raus schmeißt. Poser gibt es
> überall und wenn z.b. der Anspruch ist, irgend welche "billigen" Weiber
> ab zu schleppen, dann erreicht man damit auch etwas.
Die Bauern kapieren einfach nicht, dass es Leute gibt, die mit solchem 
Statusglitzer nix anfangen können, auch wenn diese Leute mehr verdienen 
als der Türgummiklopper und trotzdem keine Prollex tragen oder einen 
geleasten A6 fahren, die können seiner Logik nach nur "neidisch" oder 
"geizig" sein. So denkt der schlichte Türgummiklopper der mit seinem 
kleinen Pillermann bei den grossen Mitpinkeln will aber nur von denen 
ausgelacht wird und gar nicht erkennt warum. In seiner Verzweiflung 
kauft er dann den nächsten Statustrash, baut nen viel zu kleinen Pool in 
den Garten oder flickt nen hässlichen Wintergarten an die Bauernscheune 
ran, ... Das ist heute der Nachwuchs vom Lande, der im 
Dreischichtbetrieb Schrauben reinkloppt, gutes Geld dafür bekommt und 
jetzt meint er ist der King im Dorf, weil er nicht mehr in Dreck im 
Stall steht. Ist hier nicht anders. Ist irgendwie so ne Bauernkrankheit, 
wer hat die Kuh mit den dicksten Eutern, ... Da will man eben 
Gutsbesitzer spielen aber hat nur nen Esel im Stall, so war das früher 
schon aufm Land.

von Thomas (Gast)


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Die Entgeltgruppe sagt ja erstmal nichts über das Gehalt aus, es gibt ja 
auch noch eine übertarifliche Zulage und einen Unterschied ob 35h oder 
40h. Bisher haben ja nicht alle Ingenieure 40h Verträge.

von Ingenieur im Tarif (Gast)


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Thomas schrieb:
> Bisher haben ja nicht alle Ingenieure 40h Verträge.

Falsch, es muss heißen:
>> Bisher haben ja die wenigsten Ingenieure 40h Verträge.

35h-Verträge sind zum Glück die Regel, nur ca. 15% der Tarifmitarbeiter 
dürfen 40h-Verträge haben. Das dient ihrem eigenen Schutz und der 
Aushöhlung der 35h-Regelarbeitszeit laut IG Metall-Tarif.

Man arbeitet eh schon genug im Leben, da langen 35h pro Woche bei sehr 
gutem Tariflohn locker!

von Martin S. (sirnails)


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unter Türgummikloppern Lebender schrieb:
> schaut mal was ich Audi-Bauer mir leisten
> kann!

Dummerweise kann ich das nur bestätigen. Ich arbeite in einer ländlichen 
Gegend - da hat man jeden Morgen einen Audi-Volltrottel hinter sich. Und 
as bedeutet: 130 auf der Landstraße und 70-80 innerorts. Aber dann 
gleichermaßen jammern, wenn das Auto über 12 Liter saugt.

von Agrotron fahrender Gummiklopfer (Gast)


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Hier meldet sich mal ein schlichter 'Türgummi-reinklopfer'. Zwar nicht 
beim Audi, aber bei einem vergleichbaren benachbarten Automobiler habe 
ich als solcher mal angefangen.
Es sei mir gestattet ein Anliegen beizusteuern. Ich möchte kurz eine 
Lanze für den Landwirt und Facharbeiter brechen, denn die Arroganz mit 
der einige weiter oben zu lesende Kommentare verfasst wurden, haben noch 
nicht einmal Stammtischniveau - und gehen mir gehörig auf die Nerven. 
Mit der Wirklichkeit stimmt dieses Gefasel nicht überein. Und zum 
eigentlichen Thema trägt es auch nicht bei.

Wir haben Zuhause auch einige Viehcher auf der Weide und nennen uns 
Nebenerwerbslandwirte, sind in der dritten Generation tätig und sprechen 
Tätigkeiten die zu tun sind gemeinsam ab. Unseren Hofschlepper für die 
Bewirtschaftung auszuführen macht allen Beteiligten Laune und passiert 
bestimmt nicht nur, weil es der Papa so will. :)

Meinen großen A6 sehe ich weniger als Statussymbol an, sondern eher als 
zuverlässiges Nutzfahrzeug. Das aufgabeln "billiger ..." gehört wohl zur 
krankhaften Wahnvorstellung eines Neiders der es aus Dummheit einfach 
nicht besser weiß - und womöglich noch immer an sich selbst spielt.

Manche "dicksten Kartoffeln" ... zeugen einfach nur von Doofheit.

von Liker (Gast)


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@Agrotron: -like-

von kolbenrückholfeder (Gast)


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Martin Schwaikert schrieb:
> Dummerweise kann ich das nur bestätigen. Ich arbeite in einer ländlichen
> Gegend - da hat man jeden Morgen einen Audi-Volltrottel hinter sich. Und
> as bedeutet: 130 auf der Landstraße und 70-80 innerorts. Aber dann
> gleichermaßen jammern, wenn das Auto über 12 Liter saugt.
So ein A6-Turbodiesel-Spast hatte ich heute morgen auch hinter mir, 
überholt der mich nach dem Abbiegen in einer Kurve und biegt 50m weiter 
ins Industriegebiet ab, das praktisch eine Sackgasse ist, also max. 5s 
an Zeit gespart. Berliner Kennzeichen, hippes Gesichtsfell und 
vielleicht 25 also jung und brotdumm. Als er hinter mir war, hat der die 
ganze Zeit drängelnd Schlangenlinien gefahren und das bei Schritttempo, 
weil Stau bis zur Ampel und immer Gegenverkehr, das hat den schon bis 
zum Anschlag genervt. So nach dem Motto ich muss meine Reifen warm 
fahren, wenn ich gleich überhole, solche Gehirnamputierte fahren hier 
auch ständig rum, erkennbar am  Idiotenzeichen mit den vier Ringen. Was 
das Arschgeweih für Schlampen ist, ist das Audilogo für 
Gehirnamputierte, sorry is meine Erfahrung mit den Lenkern dieser 
Vertrieblerdroschken.

von Intelist (Gast)


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@Agrotron: Voll getroffen. Pflichte dir bei!!! "Daumen hoch"! :-)

Leider bieten öffentliche Foren wie diese(s) hier auch Spinnern und 
Schauspielern Bühne wie Präsentiermöglichkeit ihres durchgeknallten 
Weltbildes. Mangels fachlicher Kompetenz oder Lebenserfahrung empfinden 
solche Deppen scheinbar Genugtuung wenn sie hier stören, pro Forma 
beleidigen und ihren Unsinn zum Besten geben.

p.s. ... noch zum Thema Landwirt: ich selbst habe zwar nicht auf einem 
Lanz fahren gelernt und der Agrotron war noch nicht erfunden, dafür aber 
auf einem 4-Zylinder Hanomag, Baujahr 1954. Wie etliche andere Jungs aus 
unserem Ort auch. Servolenkung und Bremskraftverstärker gab es noch 
nicht. Geschadet hat's keinem.

von Martin S. (sirnails)


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Es ist auch ein Klischee, dass Bauern nicht fahren können. Wenn wir bei 
uns aber Baurra sagen, dann sind das einfach ländliche pfeifen vom 
nächsten... ja früher waren sie im Opel Club, heute fahren sie Audi. 
Geändert hat sich wenig an ihrem Fahrstil.

Mich freut es aber immer wenn ich so einen hinter mir habe. Auf meinem 
Weg zur Arbeit gibt's auf den dreißig Kilometern genau drei Stellen zum 
überholen. Und ich habe kein Problem innerorts Strich fünfzig zu fahren. 
Und um den Leuten hinter mir noch endgültig die Galle ins Gesicht zu 
treiben wird dann ab dem Ortsschild schön aufs Gas getreten. Was der 
Affe hinter mir nämlich nicht sieht: Auf meinem Auto steht nicht 2.0 
CDTI am Kofferraum denn ich brauche das nicht zu meiner eigenen 
Bestätigung. Die Leistung habe ich trotzdem.

von Vorsprung durch Legasthenie (Gast)


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Anscheinend legt man bei Audi keinen großen Wert auf korrektes 
Schriftdeutsch.

von Matthias (Gast)


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Hey zocker,

ich war grad hurenficken und wollte fragen von wo ich weiß dass meine 
Tätigkeit am arsch der Welt interessant ist. Sps is nicht meins... IBN 
in Simbabwe ist sicher pain in the ass... aber was macht jetzt für dich 
IBN aus?

Oder gilt auch Siemens-HR-Ladies aus RO zu Knallen als IBN?

weil ehrlich... raufen und billigen käuflichen Sex kann man überall 
haben...

Mit fetten Audi...

von Reinhard S. (rezz)


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Martin Schwaikert schrieb:
> Mark Brandis schrieb:
>> Paul M. schrieb:
>>> Einen Neuwagen zu kaufen ist doch Dummheit.
>>
>> Wenn keiner Neuwagen kauft, wie soll es dann ein interessantes Angebot
>> an Gebrauchtwagen geben?
>
> Eben. Ich bin um die Spinner dankbar. Ich persönlich liebe ältere Autos.
> Mein Peugeot 309 hatte 21 Jahre und 280.000 km auf dem Buckel. Ein
> geiles Auto.

Warum hast du ihn dann nicht weitergefahren? Hab letztens nen Peugeot 
205 gesehen, aber als "Kastenwagen" oder was auch immer das sein soll.

> Mein neuerer hat jetzt sogar einen Regensensor. Ich könnte
> das Ding erschlagen :)

Regensensor ist für mich die beste Erfindung seit Autoradios mit USB. 
Endlich kein nerviges Rumgefummel am Intervallhebel. Lichtsensor ist 
unwichtig.

unter Türgummikloppern Lebender schrieb:
> Hat das Fahren auf dem Lanz
> mit Gülletank hintendrann gelernt und so fährt er auch mit seinem
> Leasingaudi.

Max. 20 km/h?

Zocker_21 schrieb im Beitrag #3704801:
>> Auf meinem Auto steht nicht 2.0 CDTI am Kofferraum
>
> Ha, Ha, Ha, Ha, ......
>
> Den hab ich als Scheibenwischermotor.

YMMD!

von Martin S. (sirnails)


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Reinhard S. schrieb:
>> Eben. Ich bin um die Spinner dankbar. Ich persönlich liebe ältere Autos.
>> Mein Peugeot 309 hatte 21 Jahre und 280.000 km auf dem Buckel. Ein
>> geiles Auto.
>
> Warum hast du ihn dann nicht weitergefahren? Hab letztens nen Peugeot
> 205 gesehen, aber als "Kastenwagen" oder was auch immer das sein soll.

Weil der Wagen mal einen mehr oder minder professionell behobenen 
Frontschaden hatte. Beim TÜV 2011 wurde damals bemängelt, dass die 
Höhenverstellung der Scheinwerfer nicht gehe. Als armer Student (und 
weil Menschen einfach netter sind, wenn man auch zu ihnen netter ist), 
hat er mich durch den TÜV durchgeschoben und mir nur die Bremsen und die 
Achsmanschetten auferlegt. Zum TÜV 2013 habe ich dann von einem anderen 
309 Scheinwerfer besorgt und beim Ausbauen leider feststellen müssen, 
dass die ganze mechanische Aufnahme beim Unfall deformiert, wieder 
gerade gebogen, und schlecht nachlackiert worden war. Das Ergebnis waren 
dann sich auflösende Einschübe, bei denen der Fraß einfach schon zu weit 
fortgeschritten war.

Editha: Außerdem waren die Kolbenringe komplett durch. Der Motor hat 1l 
Öl auf 1000km getrunken.

Insgesamt hätte ich zwei drei Tausend Euro reinstecken müssen und das 
konnte ich mir damals schlichtweg nicht leisten. Jetzt würde ich mir die 
ganze Sache nochmal überlegen.

Heute mag Peugeot wirklich nichts mehr taugen, aber damals wussten sie 
noch, wie man solide Karren baut. Das Auto hat mich nicht einmal im 
Stich gelassen (außer wenn ich wiedermal das Licht brennen ließ).

: Bearbeitet durch User
von Z wie Xylophon (Gast)


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XYZ schrieb:
> Zweifle die Aussage ebenfalls an. Ich als Berufseinsteiger bei Audi bin
> in EG 12 eingeordnet worden, ohne Gehaltsverhandlungen. Ich kenne noch 4
> weitere Studienkollegen die ebenfalls mit EG12 eingestiegen sind.

Darf ich fragen, welche Ausbildung du und deine Kommilitonen genossen 
habt weil ihr alle bei Audi gelandet seid? Einpaar Studienkollegen von 
mir versuchen auch, keine Ahnung warum, seit fast 1 Jahr per 
Direkteinstieg aber keine Chance. Sie meinen nur Absagen trotz Praktika 
+ 1.* Abschluss (Mastaaaa). Deswegen würde ich wirklich wissen, welche 
Uni/FH ihre besucht habt, dass gleich mehrere Direkt einsteigen 
konnten/durfen. Danke.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Z wie Xylophon schrieb:
> XYZ schrieb:
>> Zweifle die Aussage ebenfalls an. Ich als Berufseinsteiger bei Audi bin
>> in EG 12 eingeordnet worden, ohne Gehaltsverhandlungen. Ich kenne noch 4
>> weitere Studienkollegen die ebenfalls mit EG12 eingestiegen sind.
>
> Darf ich fragen, welche Ausbildung du und deine Kommilitonen genossen
> habt weil ihr alle bei Audi gelandet seid? Einpaar Studienkollegen von
> mir versuchen auch, keine Ahnung warum, seit fast 1 Jahr per
> Direkteinstieg aber keine Chance. Sie meinen nur Absagen trotz Praktika
> + 1.* Abschluss (Mastaaaa). Deswegen würde ich wirklich wissen, welche
> Uni/FH ihre besucht habt, dass gleich mehrere Direkt einsteigen
> konnten/durfen. Danke.

Du darfst nicht immer alle Märchengehälter und Superdupi-Jobchancen als 
Wahrheit annehmen. Jeder Arbeitgeber/Dienstleistertroll kann hier rum 
posten. Schaue dir einfach mal die Gehaltsthreads an. Da werden Gehälter 
zusammenfantasiert, als gäbe es keinen Morgen.

von Martin S. (sirnails)


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Henry G. schrieb:
> Da werden Gehälter
> zusammenfantasiert, als gäbe es keinen Morgen.

Der Neid kennt halt oftmals keine Grenzen. Gehalt ist in Deutschland 
nicht alles. Ich verdiene doppelt so viel, wie meine Freundin, bekomme 
aber nur 37,5% mehr. 60% kassiert der Staat. Wenn ich dreimal so viel 
verdienen würde, wäre ich gerade bei 50% mehr. Dank kalter Progression 
sind diese ganzen Edelgehälter eh nur reine Augenwischerei.

von Jo S. (Gast)


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Martin Schwaikert schrieb:
> Ich verdiene doppelt so viel, wie meine Freundin, bekomme
> aber nur 37,5% mehr. 60% kassiert der Staat

Dann würde ich mich an deiner Stelle intensiv um die Steuern kümmern. 
Meine Steuerquote lag selbst bei StKl. I immer unter 10% - ohne 
Steuerberater und deren unrentierlichen Immobiliengeschichten.

Wenn du dich mit dem Steuerthema noch gar nicht befaßt hast, dann wäre 
zum Einstieg der Konz zu empfehlen.

Merke: Die Steuer kann man steuern.

Besserverdienen lohnt sich   ;)

von Berufseinsteiger (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Dann würde ich mich an deiner Stelle intensiv um die Steuern kümmern.
> Meine Steuerquote lag selbst bei StKl. I immer unter 10% - ohne
> Steuerberater und deren unrentierlichen Immobiliengeschichten.
>
> Wenn du dich mit dem Steuerthema noch gar nicht befaßt hast, dann wäre
> zum Einstieg der Konz zu empfehlen.
>
> Merke: Die Steuer kann man steuern

Als Berufseinsteiger wäre ich seeehr Dankbar ggnüber Tipps&Tricks :) Ich 
zahle nämlich auch ca. Bekomme auch nur 60% vom Brutto zurück (StKl I)

von Berufseinsteiger (Gast)


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Berufseinsteiger schrieb:
> Ich
> zahle nämlich auch ca. Bekomme auch nur 60% vom Brutto zurück (StKl I)

Ich bekomme nur 60% vom Brutto zurück wollte ich schreiben...

von Martin S. (sirnails)


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Jo S. schrieb:
> Meine Steuerquote lag selbst bei StKl. I immer unter 10% - ohne
> Steuerberater und deren unrentierlichen Immobiliengeschichten.

Mein Steuerberater ist meine Tante - die arbeitet seit 40 Jahren in 
diesem Metier. Da mir mein Chef bereits Fahrtgeld zahlt, kann ich 
nichteinmal die km absetzen. Somit bleibt mir außer einem kläglichen 
Rest Werbungskosten aus dem Studium diesen Jahres (die ja dank neuer 
Gesetzgebung im Erststudium nicht in den Verlustvortrag übernommen 
werden kann) übrig.

Meinen horrenden Abzügen bei St.-Kl. 1 bleibt mir also nichts entgegen 
zu setzen.

Wenn ich aber mal nachrechne, habe ich tatsächlich knapp 37 Prozent 
Abzüge auf meinem Gehalt.

von joker (Gast)


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Berufseinsteiger schrieb:
> Als Berufseinsteiger wäre ich seeehr Dankbar ggnüber Tipps&Tricks :) Ich
> zahle nämlich auch ca. Bekomme auch nur 60% vom Brutto zurück (StKl I)

Bitte deinen Chef, dass er dir weniger Gehalt zahlt, dann musst du auch 
weniger Steuern zahlen. Ideal ist ein zu versteuerndes Einkommen von 
8.354 €, dann musst du nämlich gar keine Einkommensteuer zahlen!

von Martin S. (sirnails)


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joker schrieb:
> Berufseinsteiger schrieb:
>> Als Berufseinsteiger wäre ich seeehr Dankbar ggnüber Tipps&Tricks :) Ich
>> zahle nämlich auch ca. Bekomme auch nur 60% vom Brutto zurück (StKl I)
>
> Bitte deinen Chef, dass er dir weniger Gehalt zahlt, dann musst du auch
> weniger Steuern zahlen. Ideal ist ein zu versteuerndes Einkommen von
> 8.354 €, dann musst du nämlich gar keine Einkommensteuer zahlen!

Altersarmut lässt grüßen.

von joker (Gast)


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Martin Schwaikert schrieb:
> Altersarmut lässt grüßen.

Der deutsche Staat lässt doch niemanden hängen - höchstens in der 
Hängematte! ;-)

von Jo S. (Gast)


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Martin Schwaikert schrieb:
> Mein Steuerberater ist meine Tante - die arbeitet seit 40 Jahren in
> diesem Metier.

Dann sollte deine Steuerquote aber deutlich niedriger sein!

Welches Klientel hat deine Tante als Mandanten?

von Martin S. (sirnails)


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Jo S. schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>> Mein Steuerberater ist meine Tante - die arbeitet seit 40 Jahren in
>> diesem Metier.
>
> Dann sollte deine Steuerquote aber deutlich niedriger sein!

Wie willst Du die denn runter bekommen? Ich habe nichts, was ich 
absetzen könnte.

> Welches Klientel hat deine Tante als Mandanten?

Als Buchhalterin alles von der Privatperson bis zu einem sehr bekannten 
Unternehmen (dessen Name ich nicht nennen will, dessen Produkte aber 
jeder schonmal in den Händen gehalten haben wird).

von Jo S. (Gast)


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Berufseinsteiger schrieb:
> Ich bekomme nur 60% vom Brutto zurück wollte ich schreiben...

 50.000 brutto
-10.000 Soz.-Abg. (da kann man nix machen)
-10.000 Steuern  (die sind reduzierbar)
--------
 30.000 netto ---> Ziel 35.000 netto

Dazu braucht man 18k steuerliche Verluste.

Wie man das schafft, hängt von den persönlichen Umständen ab.

Anregungen hier zu findet man z.B. beim Konz:

„1000 ganz legale Steuertricks/Der Große Konz“

Sich vom Umfang des Buches nicht abschrecken lassen! Konz hat die 
trockene Materie sehr aufgelockert beschrieben, deshalb der viele Text.

Um Ideen zu bekommen, reicht es zunächst einige Kapitel zu überfliegen.

Merkel: "die „1000 ganz legalen Steuertricks“ sind eine Zusammenfassung 
aller Steuerschlupflöcher"

Kleines Beispiel von mir, wie man an jährl. 10.000 € steuerlichen 
Verlust kommen kann:

Sohn kauft Wohnhaus von Eltern und vermietet es an diese:

300.000 € Kaufpreis, 3% Kreditzins, 2% steurl. Abschreibung AfA, 5.000 € 
jährl. Mieteinnahmen (60% der ortsüblichen Vergleichsmiete, da vermietet 
an ´nahe Angehörige´)

Steuerrechnung:
  5.000 Ertrag
-15.000 Aufwand
-------
-10.000 steuerlicher Verlust (rein fiktiv, also kein echter Verlust)

Neue Situation:
 50.000 brutto
-10.000 Soz.-Abg.
- 7.000 Steuern (ohne Kirchensteuer)
-------
 33.000 netto

Ergebnis: 3.000 € Steuern gespart ohne Ausgaben und ohne Risiko.

Die Eltern gewähren dem Sohn den Kaufpreis als Darlehen - so bleibt das 
Geld in der Familie.

Miete und Zinsen werden regelmäßig auf eigens dafür eingerichtete Konten 
überwiesen, danach abgehoben und bar zurück gezahlt.

Das funktioniert und ist völlig legal.

von hessischer steuerfahnder a.D. (Gast)


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Jo S. schrieb:
> onten
> überwiesen, danach abgehoben und bar zurück gezahlt.
>
> Das funktioniert und ist völlig legal.
Ja dann mach mal. Hast du die ganzen "Tricks" auch schon mal praktisch 
erprobt?

Der Konz ist sowas wie die Computerbild oder so Bücher wie "die 100000 
geheimen Windows-Power-Supertricks", jeder Steuerberater geht auf 180 
wenn man ihm mit dem "Konz" kommt.

von Ruckizucki (Gast)


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Oh oh oh.

von Martin S. (sirnails)


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Jo S. schrieb:
> Die Eltern gewähren dem Sohn den Kaufpreis als Darlehen - so bleibt das
> Geld in der Familie.

Tja, doch spätestens wenn die Bank mit drinnen hängt, weil die Eltern 
ihrerseits das Haus auch finanziert haben, ist die ganze 
Milchmädchenrechnung hinfällig. Die Bank löst den Kredit gerne aus. Dann 
darf man aber erst einmal horrende Strafzinsen zahlen. Oder man tritt 
für die Bank ein - die sich natürlich ziemlich freut, denn dann müssen 
die Zinsen neu verhandelt werden. Bei den aktuellen Konditionen ist das 
zwar durchaus eine Überlegung wert, aber als Angestellter noch in der 
Probezeit kommt das definitiv nicht in Frage.

von Ing. (Gast)


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Wenn Ihr Steuersparen wollt, dann setzt euch gegen die Regierung durch, 
ihr Hampelmänner. Es gibt nur einen weg. Die Deutschen schlucken jedoch 
alles.

Das System ist so ausgelegt, dass ihr abgezockt werdet und andere dieses 
in die Taschen stecken. So oder so, am Ende zahlt ihr und dürft bis kurz 
vor dem Tod schuften. Hauptsache ihr stirbt kurz nach der Rente. Am 
besten vorher noch.

DAS IST KAPITALISMUS, friss oder stirb!!!

von Jo S. (Gast)


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hessischer steuerfahnder a.D. schrieb:
> jeder Steuerberater geht auf 180
> wenn man ihm mit dem "Konz" kommt.

Das ist verständlich.  :)

Mir hat der Konz schon viele gute Anregungen gegeben.

von Autoverkäufer (Gast)


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Schwanz-Heiner schrieb im Beitrag #3711778:
> Wichtig für den Audi-Ing ist, dass der Pillermann nicht länger als 3cm
> ist, sonst passt er nicht ins Unternehmen.
3cm <-> A3-Fahrer
6cm <-> A6-Fahrer

8cm <-> R8-Fahrer ("Riesige 8cm")

echtes Riesengemächt: NSU-Prinzfahrer (deshalb vorne der Kofferraum)

Q-Modelle sind Hausfrauenschaukeln und geben die Breite des Hinterns der 
Fahrerin wieder. ("Quallenfaktor")

Q6: Mittelfette Mutti mit mindestens drei Würfen
Q8: Qualle der Galaxyklasse, das Auto passt nicht in die Tiefgarage, der 
Hintern der Fahrerin in keine Hose.

von Christian (Gast)


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Zocker_22 schrieb im Beitrag #3712107:
> Habt ihr sonst nichts zu tun, ist Hartz-IV schon versoffen ?

Kann nicht sein, ist ja erst der 3. des Monats!

von nocheiner (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Ergebnis: 3.000 € Steuern gespart ohne Ausgaben und ohne Risiko.
>
> Die Eltern gewähren dem Sohn den Kaufpreis als Darlehen - so bleibt das
> Geld in der Familie.
>
> Miete und Zinsen werden regelmäßig auf eigens dafür eingerichtete Konten
> überwiesen, danach abgehoben und bar zurück gezahlt.
>
> Das funktioniert und ist völlig legal.

Und der Sohn muss die Mieteinnahmen natürlich auch nicht versteuer was?

von Martin S. (sirnails)


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nocheiner schrieb:
> Und der Sohn muss die Mieteinnahmen natürlich auch nicht versteuer was?

Nene, natürlich nicht -.-

von Jo S. (Gast)


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nocheiner schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Ergebnis: 3.000 € Steuern gespart ohne Ausgaben und ohne Risiko.
>>

> Und der Sohn muss die Mieteinnahmen natürlich auch nicht versteuer was?

Miete ist doch bereits in der Steuerrechnung berücksichtigt!

Steuerrechnung:
  5.000 Ertrag <------- Mieteinnahmen
-15.000 Aufwand
-------
-10.000 steuerlicher Verlust

von eg0n (Gast)


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Bodomania schrieb:
> Also ich weiß garnicht was ihr habt.
> Ich bin 28 Jahre und hab zwei Jahre Berufserfahrung in einem
> unbefristeten Arbeitsverhältniss. Vorher Ausbildung Werkzeugmacher,
> Fachabi, Maschinbaustudium alles mit Durchschnitt 2,0.
> Hab mich im Januar einfach mal so auf eine Ingenieursstelle im
> Investitionsmanagement in Ingolstadt beworben. Kam auch sofort Einladung
> zum Vorstellungsgespräch und bin dort ganz locker mal hin gefahren. Die
> fanden es anscheinend ganz gut und durfte dann drei Wochen Später zum
> Assessment Center antreten. War eigentlich alles ganz locker und hab
> auch das mit "bravour" bestanden. Dann hat man mir nen Vertrag vorgelegt
> wo ich nicht nein sagen konnte. Freundin nehm ich mit und im juli zieh
> ich um und fange am 1.8. bei Audi an. Mal gucken wie das so ist und ob
> mir das alles Spaß macht, aber fand es jetzt nicht schwer da rein zu
> kommen.

@Bodomania:
Hast du direkt im Anschluss an das AC eine Entscheidung mitgeteilt 
bekommen?
Nehme an du musstest auch eine Präsentation + Fachdiskussion + 
Rollenspiel machen? Sind bei der Präsentation die 15 Min für den Vortrag 
in "Stein gemeißelt"?

von diploDOC (Gast)


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Das wichtige kommt immer zuletzt ! ;) und zwar:

und mein Prof. kannte den Gruppenleiter ;-)

Sowas zählt meist mit faktor 3 ! --> Vitamin B halt...

von Andreas F. (chefdesigner)


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Zu den Steuerspartricks oben:

Ihr müsst einfach zusehen, dass ihr jetzt Ausgaben habt und dann, wenn 
ihr in der Rente seid und nichts mehr verdient, diese als Einnahmen 
zurückkommen. Darin besteht der Trick. Oder die Einnahmen werden zu 
einer Person verlagert, die weniger verdient. Also Haus an die Frau 
verschenken und ihr Miete fürs Büro zahlen.

von Rudi (Gast)


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Andi F. schrieb:
> Zu den Steuerspartricks oben:
> Also Haus an die Frau
> verschenken und ihr Miete fürs Büro zahlen.

Oh-oh, ein ganz schlechter Tipp. Dann ist das Haus mit der Frau aber 
ganz schnell weg.

von Jo S. (Gast)


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Genau! Das ist das Grundprinzip für Normalverdiener. Die Großverdiener 
haben ihre Komplizen in den Parlamenten und Regierungen sitzen, die für 
sie Steuerschlupflöcher schaffen. Aber für uns Normalos ist die Gewinn- 
oder Einnahmenverlagerung die einzig sinnvolle Möglichkeit die 
Steuerabzocke zu reduzieren.

von Jo S. (Gast)


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Mein Beitrag oben bezieht sich auf:
"Ihr müsst einfach zusehen, dass ihr jetzt Ausgaben habt und dann, wenn 
ihr in der Rente seid und nichts mehr verdient, diese als Einnahmen 
zurückkommen."

von Jo S. (Gast)


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Freedom schrieb im Beitrag #3846602:
> dann muss man schauen zu den Besserverdiener zu gehören!

Das ist natürlich auch eine Möglichkeit.  :)

von Andreas F. (chefdesigner)


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Rudi schrieb:
> Oh-oh, ein ganz schlechter Tipp. Dann ist das Haus mit der Frau aber
> ganz schnell weg.
Dann ist man aber auch das Weib los und das ist ja für viele ein Haus 
wert, denn es erspart härtere Methoden :-)

Zu dem Thema passt übrigens eine Geschicht bei Audi:

Ein Studienkollege war nach dem Abschluss zu Audi gegangen, hat dort 12 
Jahre gearbeitet und geheiratet und gelegt. Nach der Zeit hatte er die 
Nase von allem gestrichen voll, das Haus verkauft, die Frau abserviert 
und ist auch aus Ingolstadt weg. Hat extra den Job gewechselt. Im 
Nachhinein ist ihm wohl der Jobwechsel am Besten bekommen.

von Jo S. (Gast)


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Andi, die Zahlungsverpflichtungen bleiben.

von STEFAN (Gast)


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Hallo Eure Liebe,
Als neuer Audianer ab 2015 werde ich gerne deine Fragen beantworten

-> Betriebsklima: so ziemlich gut sein
-> Gehalt: ERA 12-15 für den Einstieg (ich habe den ERA15 bekommen weil 
ich 7 Jahre Beruferfahrung habe. das entspricht mit Audi Zuschluss ca. 
5400 Euro monatlich)
-> Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen: 35 Stunden
-> Ablauf im Vorstellungsgespräch. Habe gehört, hier wird einiges von
den Bewerbern abverlangt (Fach- und Psychotests,...)
Generell gibt es zwei Vorstellungsgespräche, das zweite ist eine Art 
Accessment Centre.

von Datte (Gast)


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ERa15 in Bayern? Ich dachte dass,es bis EG12 in Bayern geht.

von Autor (Gast)


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STEFAN schrieb:
> Accessment

STEFAN schrieb:
> (ich habe den ERA15 bekommen weil
> ich 7 Jahre Beruferfahrung habe. das entspricht mit Audi Zuschluss ca.
> 5400 Euro monatlich)

So rekrutiert Audi also :D

5400 pro Monat ist natürlich ein stattliches Gehalt. Das wäre in Bayern 
die höchste Stufe, mehr geht nur außertariflich.

von genervt (Gast)


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Datte schrieb:
> ERa15 in Bayern? Ich dachte dass,es bis EG12 in Bayern geht.

Baden Württemberg natürlich! Wer redet denn hier von Bayern?

von Thomas (Gast)


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Datte schrieb:
> ERa15 in Bayern? Ich dachte dass,es bis EG12 in Bayern geht.

Audi zahlt nach IGM Tarif Baden Württemberg.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Thomas schrieb:
> Datte schrieb:
>> ERa15 in Bayern? Ich dachte dass,es bis EG12 in Bayern geht.
>
> Audi zahlt nach IGM Tarif Baden Württemberg.

Nein, Audi hat einen Haus-Tarifvertrag der an dem der IGM  Baden 
Württemberg
angelehnt ist.
Und Audi hat auch seine "Töchter", die zahlen nach "was uns gefällt" 
Tarif.

von Röhrl (Gast)


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STEFAN schrieb:
> Accessment Centre.

Was soll das denn sein? Absichtlich falsch geschrieben als Wortspiel?
Kein Wunder, dass es bei Audi seit 15 Jahren nur noch bergab geht, seit 
sie durch ihre guten Gehälter nur noch geldgeile, aber unfähige Leute 
anlocken. Bei ner Großkanzelei oder nem Wirtschaftsberaterinstitut ist 
das natürlich ein Erfolgskonzept, für ein Unternehmen, das 
Premium-Produkte konzipieren/herstellen will, das nur den 
unkorrumpierbaren Naturgesetzen gehorcht, folglich fatal.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Röhrl schrieb:
> Kein Wunder, dass es bei Audi seit 15 Jahren nur noch bergab geht, seit
> sie durch ihre guten Gehälter nur noch geldgeile, aber unfähige Leute
> anlocken.

Abwärts?
Würd eher sagen, das Audi hoch Profitabel ist!
Das die Konzerndrohnen zu keiner anständigen Arbeit fähig sind, dass ist 
was anderes.
Aber solange die Zulieferer und Dienstleister 1a Arbeit liefern. Wird 
das Wohl bis zum Ende aller Zeiten weiterlaufen!

von Thomas (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Abwärts?
> Würd eher sagen, das Audi hoch Profitabel ist!

Na ja, Audi ist nur auf dem Blatt Papier hochprofitabel. Ohne VW könnte 
Audi mit Mercedes und BMW nicht mithalten. Schon mal überlegt, woran es 
liegt, dass die Marke VW fast keinen Gewinn mehr macht?

von Peter X. (peter_x)


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Cha-woma M. schrieb:
> Das die Konzerndrohnen zu keiner anständigen Arbeit fähig sind, dass ist
> was anderes.

Ne, isses nicht, die Horch-Honks lassen immer noch zu, das das FIS 
-0.0°C anzeigt, obwohl 0°C vorzeichenlos ist, selbst in der "Fortschritt 
durch Technik Klasse". Hochmut kommt vor dem Fall.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dann überkleb halt das "-"!

von Fair (Gast)


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Glaubst du sie würden mehr Autos verkaufen und mehr Geld verdienen, wenn 
sie das Minuszeichen loswerden?

Ich glaube es nicht, und deshalb ist das kein Argument für die Firma, da 
aktiv zu werden. Vielleicht ist nicht mathematisch einwandfreie 
Zahlendarstellung das, was der Audi Kunde unbedingt braucht.

von Peter X. (peter_x)


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Cha-woma M. schrieb:
> Dann überkleb halt das "-"!

Nein, das geht nicht. Weil die Instrumentenabdeckung Staub ansammelt - 
da würde der Klebestreifen als "Deich" für den im Auto anfallenden Dreck 
sorgen. Frpher (tm) waren Instrumentenverkleidungen (Plexi-Glas, or 
whatever) so geformt, dass sich darauf kein Staub sammeln konnte. Heute 
konstruieren Ingeniis Frontplatten von Displays mit positver Steigung, 
so wie es der Kunde nicht haben will.
Ausser teuer hat Audi nix mehr zu bieten. Diese Hochdotierten sind 
entweder nur Nachsabbler oder nur doof. Irgendwann müßten die 
Pisa-Geprüften ja auch in der Industrie angekommen sein. Diese kann halt 
nur diejenigen aufnehmen, die zur Verfügung stehen. Das ist jedenfalls 
meine Erklärung. Gauß wird mir wohl Recht geben.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dann überkleb halt das "-"!

Peter Xuang schrieb:
> Gauß wird mir wohl Recht geben.

Oder schon im Grab rotieren.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Blutwurst schrieb im Beitrag #3941229:
> An Audi/VW ist der Staat beteiligt, so beamtenmässig sind auch die
> Strukturen dort, dann passt ja alles zusammen.

Ach, BMW ist ned besser.
Die Automobilies reden immer vom gnadenlosen Wettbewerb.
Aber wenn dem so währe, würden die Kisten von denen nur die Hälfte 
kosten. Deswegen schaukeln die sich auf ihren Konzernschaukeln auch so 
gemütlich in den Ruhestand.

von Paul M. (paul_m65)


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Die Kisten sind "dank" überzogener Gehälter so  teuer
Youtube-Video "Warum werden Autos immer teurer"

von Insider (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Die Automobilies reden immer vom gnadenlosen Wettbewerb.
> Aber wenn dem so währe, würden die Kisten von denen nur die Hälfte
> kosten. Deswegen schaukeln die sich auf ihren Konzernschaukeln auch so
> gemütlich in den Ruhestand.

Die haben Glück, dass die Asiaten noch nicht wirkliche Motoren mit Bumms 
und Effizienz im breiten Angebot haben, da kranken die noch ein bisschen 
dran.
Die Deutschen wollen Leistung und die Amis auch.
Im Innenraum kommen die Asiaten hingegen schon verdammt nah, weil unsere 
deutschen Muster-OEMs auch kräftig an der Sparschraube gedreht haben. 
Die (deutsche) Autoindustrie besteht imm Allgemeinen heute nur noch aus 
Werbesprüchen und nix dahinter. Die meisten Autos konzipiert/hergestellt 
nach dem großen Knall in 2008 sind absolut kurzlebiger, 
verschleißanfälliger Schrott, länger als 4 Jahre halten da die 
wenigsten, ohne wirklich teure Reparaturen investieren zu müssen. Wenn 
die Krise wieder aufkommt und die hiesigen Firmen und die ausländischen 
Konsumenten wieder sparen müssen, dann kommen die 
Massen-Premiumpreis-OEMS Daimler, VAG, Opel und BMW mit ihrer 
Hochpreisstrategie und wenig dahinter kräftig in die Bredouille.
Die Konzerne und die Zulieferer sind mit Ingenieuren und Informatikern 
aufgebläht ohne Ende, Innovation trotzdem kaum noch möglich, außer 
Neugestaltung von technischem Schnickschnack wie z. B. neue 
Scheinwerfer, wo das Stück jenseits der 4000 Euro kostet.
Ist ja klar, die Entwicklungskosten müssen wieder reinkommen.
Der Stückpreis ist relevant, da sie kein Autoleben lang halten. Im 
Endeffekt alles Beschäftigungstherapie, die der deutsche Lohnempfänger 
nicht mehr bezahlen kann und im Ausland nur auf Pump. Und die deutschen 
Unternehmen können es in Form von Firmenwagen auch bald nicht mehr in 
diesem Ausmaße wie bisher. Fahrbare Oldtimer der jetzigen Autogeneration 
wird es wohl in der Zukunft auch kaum noch geben. Vorher sind die auf 
dem Recyclinghof oder taugen nur noch als stationäre Notbehausung.

von prozentzeichen (Gast)


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Ich glaub das spielt keine große Rolle mehr. Die ersten google Autos 
rollen schon und die Tests sind auch ganz gut verlaufen. Die kommen 
vielleicht nicht in den nächsten 5 Jahren auf den Markt aber in 10-20 
Jahren sieht das sicher anders aus.
Ich hege ja den Traum mir ein selbstfahrendes Auto per Handyapp zu 
bestellen und für ein paar Euro von A nach B zu fahren.
Wie praktisch und angenehm es doch währe, wenn man kein eigenes Auto 
mehr bräuchte und das selbst fahrende Auto sich auch noch vorher 
reservieren lassen würde.
Dann können sich alle Autohersteller warm anziehen und ihre Produktion 
rein auf Freizeitspaß ausrichten.

von genervt (Gast)


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Paul M. schrieb:
> Die Kisten sind "dank" überzogener Gehälter so  teuer
> Youtube-Video "Warum werden Autos immer teurer"

Hast du da niemanden kompetenteren gefunden? Wie Dr. Axel Stoll?

von Marx W. (Gast)


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Insider schrieb:
> Fahrbare Oldtimer der jetzigen Autogeneration
> wird es wohl in der Zukunft auch kaum noch geben. Vorher sind die auf
> dem Recyclinghof oder taugen nur noch als stationäre Notbehausung.

Ist ja auch nicht gewollt.
Schon mal von der Altautoverordnung gehört?

Dann google mal was die grünen Beamten in deutschen Kommunen sich 
ausgedacht haben.

von Marx W. (Gast)


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prozentzeichen schrieb:
> Ich hege ja den Traum mir ein selbstfahrendes Auto per Handyapp zu
> bestellen und für ein paar Euro von A nach B zu fahren.

JaJa, träum mal schön davon.

von Marx W. (Gast)


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Kommentar aus dem Enddarm schrieb im Beitrag #3941481:
> die Alte/Tochter bekommt nen
> Polo weils ja deutsche Qualität ist.

Und das Beste zum Schluss:
Der Polo wird in Spanien gebaut.
http://www.mz-web.de/motorwelt/auto-produktionsstandorte-im-inland-und-ausland,20653468,17120576.html

von Ambo (Gast)


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Ist das so ein Unterschied bei den Kosten? Ich dachte mit polo beginne 
ich wenigstens überall ersatzteile, und auch genug wissen hier im land 
wie was repariert wird. Einfache dinge kann ich selbst machen wenn ich 
weiß wie es geht. Bremsen, reifen, öl, quer lenker und so.

Habe ich echt so einen kosten vorteil mit den ausländischen marken?

von Thomas (Gast)


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Ölwanne schrieb im Beitrag #3941214:
> Thomas schrieb:
>> Na ja, Audi ist nur auf dem Blatt Papier hochprofitabel. Ohne VW könnte
>> Audi mit Mercedes und BMW nicht mithalten. Schon mal überlegt, woran es
>> liegt, dass die Marke VW fast keinen Gewinn mehr macht?
>
> Umgekehrt ists richtig. Beim Nachplappern besser aufpassen.

Ich war ja mal bei den 4 Ringen, Audi teilt sich mit VW die 
Entwicklungskosten. Trotzdem macht Audi pro Fahrzeug kaum mehr Gewinn 
als BMW und Mercedes. Und die Marke VW ist ja beim Gewinn pro Fahrzeug 
weit weg von den Top Massenherstellern, wie Toyota und Hyundai.

von Thomas (Gast)


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Blutwurst schrieb im Beitrag #3941229:
> An Audi/VW ist der Staat beteiligt, so beamtenmässig sind auch die
> Strukturen dort, dann passt ja alles zusammen.

Das stimmt. Niedersachsen hat ja eine Sperrminorität bei VW. Schon mal 
daran gedacht, wem z.B. die Abwrackprämie am meisten genutzt hat?

von Marx W. (Gast)


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Thomas schrieb:
> die Abwrackprämie am meisten genutzt hat?

Hyundai

von Thomas (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> die Abwrackprämie am meisten genutzt hat?
>
> Hyundai

Na ja, siehe:
http://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2006_2010/2010/Fahrzeugzulassungen/n_12_09_grafiken_gross.html?nn=655750

VW hat im Jahr 2009 fast 31% mehr Neuzulassungen als 2008. Hyundai war 
prozentual stärker, aber deren Marktanteil lag gerade mal bei 2%. VW hat 
also schon sehr stark davon profitiert.

von Paul B. (paul_baumann)


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Henry G. schrieb im Beitrag #3942048:
> Was ist das denn für eine Weichbirne? Hilfe!

Das sage ich Dir...
Ich habe mir 3 Beiträge von ihm angesehen, mehr ertrage ich nicht.
Der muß mit Pflaumenmus gegurgelt haben.
:-(
Paul

von Fair (Gast)


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Also profitieren tun von der Abwrackprämie immer verschiedene Zweige in 
Deutschland. Egal ob Hyundai, VW.. Denn die fahren auch nicht nach Japan 
und Korea in die Werkstatt, sondern hier in Deutschland.

Hier wird die Rechnung geschrieben, hier wird verdient.
Hier geht die Steuer an den Staat.

Was wollt ihr denn, ist doch dann alles gut.

von Aussteiger (Gast)


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Paul Baumann schrieb:
> Das sage ich Dir...
> Ich habe mir 3 Beiträge von ihm angesehen, mehr ertrage ich nicht.

Er hat aber den Absprung aus dem Ingenieurbusiness geschafft und lebt 
damit sehr gut, wenn man den Videos glauben mag. Sowas schafft man noch 
nicht mal als IGM-Konzerndrohne.

von Paul Baumann (Gast)


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Aussteiger schrieb:
> Er hat aber den Absprung aus dem Ingenieurbusiness geschafft und lebt
> damit sehr gut, wenn man den Videos glauben mag.

Eben. Wenn man den Videos glauben mag. Das kann man machen, MUSS man 
aber
nicht. Ich habe schon zuviele Schaumschläger in Videos sehen müssen...
:-(

MfG Paul

von Sneim (Gast)


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Sorry, aber das Video ist ja allerletzte Schublade. Da holt er erstmal 5 
Minuten aus um dann auf ein Argument einzugehen mit dem er seine ganze 
Glaubwürdigkeit bei mir verloren hat.

Die Autos sind nicht wegen der Löhne der Arbeiter bei uns so teuer. Es 
trägt auch die deutsche Mentalität dazu bei, wonach der Deutsche sein 
Auto individuell gestalten und konfigurieren möchte.

Das Auto von der Stange gibt es bei uns quasi nicht. Dementsprechend 
zahlen wir auch einen gehörigen Aufpreis gegenüber anderen Ländern die 
ihre PKWs  nur in Vollausstattung abnehmen. Das was wir uns kaufen ist 
eine gewissermaßen flexibilisierte Lieferkette und Produktion.

Würde seine Arugmentation stimmen, dann dürfte ja der Arbeiter/Ingenieur 
beim Zulieferer absolut nichts verdienen. In Wirklichkeit sind die 
meisten von denen auch Tarif gebunden und der Gehaltsabstand zum OEM 
ist, wie ich das aus meinen Bekanntenkreis beurteilen kann, nicht mehr 
so riesig wie hier oft vermutet wird. Wir sprechen über 5% bis 10% 
Aufschlag, verbunden mit den Mehrkosten einer großen Metropole versteht 
sich.

Der Automatisierungsgrad ist in der Automobilbranche enorm. Daher 
schlagen die Personalkosten nicht so auf wie hier propagiert wird.

von genervt (Gast)


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Sneim schrieb:
> Sorry, aber das Video ist ja allerletzte Schublade. Da holt er erstmal 5
> Minuten aus um dann auf ein Argument einzugehen mit dem er seine ganze
> Glaubwürdigkeit bei mir verloren hat.

Abgesehen davon, dass er den US-Passat zum Vergleich herzieht. Äpfel mit 
einer Bananenkiste vergleichen...

von Drogenberater (Gast)


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Aussteiger schrieb:
> Er hat aber den Absprung aus dem Ingenieurbusiness geschafft und lebt
> damit sehr gut

Indem er Alkohol zu hohen Preisen vertickt...

von Fabian F. (fabian_f55)


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Paul M. schrieb:
> Die Kisten sind "dank" überzogener Gehälter so  teuer
> Youtube-Video "Warum werden Autos immer teurer"

Wer sagt überhaupt, dass Autos immer teuer werden? Mein Opa hat 1974 
einen VW Passast B1 für rund 11000DM gekauft. Er hat als 
Manschienenbauingenieur bei Siemens damals ca. 23000 DM/Jahr verdient. 
Damit kostete das Autió also fast 48% seines Brutto-Jahreseinkommen.
Vom Ausstattungsniveau entsprach der Passat am ehesten einem Dachia, 
aber nehmen wir mal einen aktuellen Sokda Oktiva (der ehrheblich mehr 
Komfort bietet) her, damit wir beim VW-Konzern bleiben. Der kostet laut 
Autoscout rund 16000€ als Neuwagen in Basisausstattung.
Der Durchschnittsmaschinenbauer heute verdient wohl mindestens 45000€ 
nach ein paar Jahren Berufserfahrung.
Ein schnelleres, beqemeres und sichereres Auto kostet heute also rund 
13% weniger im Vergleich zum Einkommen als 1974.

Mal abgesehen davon ist der US-Passat ein völlig anderes Auto als der 
Rest der Welt-Passat. Bei VW wird das als völlig andere 
Fahrzeugplattform gehandhabt.

von genervt (Gast)


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Fabian F. schrieb:
> Ein schnelleres, beqemeres und sichereres Auto kostet heute also rund
> 13% weniger im Vergleich zum Einkommen als 1974.

Einkommen != Gehalt.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Drogenberater schrieb:
> Aussteiger schrieb:
>> Er hat aber den Absprung aus dem Ingenieurbusiness geschafft und lebt
>> damit sehr gut
>
> Indem er Alkohol zu hohen Preisen vertickt...

Wen das Buisness aufgeht, warum ned.

von kenne den (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
>> Indem er Alkohol zu hohen Preisen vertickt...
>
> Wen das Buisness aufgeht, warum ned.

Anscheinend tut es das. Er hat ein Haus am teuren Starnberger See sowie 
einen neuen Tesla. Seinen Job kann er auch bequem mit ü60 gut ausführen 
bzw. ausführen lassen und sein Leben am See in Ruhe geniessen. Außerdem: 
Gesoffen wird immer und Leute die sich solche hochpreisigen Getränke 
leisten können, sind selbst meist in Krisenzeiten noch liquide, während 
der VW Fahrer eher zurück haltend ist.

von Fabian F. (fabian_f55)


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genervt schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Ein schnelleres, beqemeres und sichereres Auto kostet heute also rund
>> 13% weniger im Vergleich zum Einkommen als 1974.
>
> Einkommen != Gehalt.

Stimmt. Heute müssen wir nur noch einen Bruchteil so lange für 
Nahrungsmittel, Elektrogeräte und Treibstoff arbeiten wie 1975. Bleibt 
mehr für den Rest.

von Paul B. (paul_baumann)


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Fabian F. schrieb:
> Heute müssen wir nur noch einen Bruchteil so lange für
> Nahrungsmittel, Elektrogeräte und Treibstoff arbeiten wie 1975

Nicht WIR! Einige, aber nicht generell WIR.

MfG Paul

von Asbach Uralt (Gast)


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Sneim schrieb:

> Die Autos sind nicht wegen der Löhne der Arbeiter bei uns so teuer. Es
> trägt auch die deutsche Mentalität dazu bei, wonach der Deutsche sein
> Auto individuell gestalten und konfigurieren möchte.
>
> Das Auto von der Stange gibt es bei uns quasi nicht. Dementsprechend
> zahlen wir auch einen gehörigen Aufpreis gegenüber anderen Ländern die
> ihre PKWs  nur in Vollausstattung abnehmen. Das was wir uns kaufen ist
> eine gewissermaßen flexibilisierte Lieferkette und Produktion.

So kann man sich die horrenden Preise auch schönreden, die Hersteller 
bieten nackte Hunde an, die sich schon auf Preisviveau eines Asiaten 
bewegen, der alles wirklich Wichtige schon Bord hat, damit der Deutsche 
sein Wunschauto konfigurieren kann. Nur dumm, dass die Neuwagenpreise 
mittlerweile so hoch sind, dass fast kein Deutscher außerhalb von 
Automotive beschäftigt sich noch einen leisten kann und bestenfalls 
Vorführwagen kaufen kann.
Beim Deutschen muss man dann noch mal mit 8 bis 10 Tausend Euro Aufpreis 
für die wichtigsten Sachen rechnen. Das ist nur Verschleierungstaktik, 
weil sonst bei den Autotests die dramatischen Preisunterschiede 
augenfällig sofort ersichtlich wären. Weil die deutschen Hersteller ja 
so flexibel sind, gibt es auch manche Ausstattungsvarianten nur in 
bestimmen Kommbination, die keinem technischen Zusammenhang geschuldet 
sind, jajaja.

> Würde seine Arugmentation stimmen, dann dürfte ja der Arbeiter/Ingenieur
> beim Zulieferer absolut nichts verdienen. In Wirklichkeit sind die
> meisten von denen auch Tarif gebunden und der Gehaltsabstand zum OEM
> ist, wie ich das aus meinen Bekanntenkreis beurteilen kann, nicht mehr
> so riesig wie hier oft vermutet wird. Wir sprechen über 5% bis 10%
> Aufschlag, verbunden mit den Mehrkosten einer großen Metropole versteht
> sich.
>
> Der Automatisierungsgrad ist in der Automobilbranche enorm. Daher
> schlagen die Personalkosten nicht so auf wie hier propagiert wird.

Der Automatisierungsgrad ist auch in anderen Teilen der Welt im 
Automotive angekommen. Der deutsche Automotivebereich ist aber extrem 
aufgequollen mit Ingenieuren und Informatikern, die ihre Kosten nur 
durch hohe Preise wieder reinspielen, da sie das Ei des Kolumbus doch 
noch nicht gefunden haben. Nichtumsonst versucht man über Werkverträge 
auszusourcen, damit man die astronomischen Tarifgehältern nicht zahlen 
zu braucht dem inoffiziellen Kündigungsschutz bis Rente zu umgehen. 
Wären die Automotivefritzen so bezahlt wie der Rest von Deutschland, 
dann wären die Autos auch billiger.

von ich (Gast)


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Horst hat immerhin erkannt, dass man als Ing selten zu etwas kommt. Er 
hat seine Nische gefunden die ihm ein Luxusleben ermöglicht. Drogen 
verkaufen sich immer, dafür geben die Dummköpfe ihr letztes Hemd. Der 
Mann hat mehr verstanden als die meisten hier zusammen. E redet zwar wie 
wichtig und toll ein Ingenieur für die Zukunft der Gesellschaft ist 
womit ersogar Recht hat wie mit den meisten seiner Videos. Aber er weiß 
genau wie er es für sein Wohlergehen besser machen kann und andere 
Dummköpfe arbeizen lassen kann. So auch in seiner Firma. Seine Frau 
macht die Arbeit und er macht das Marketing-blabla und leistet sich 
teure Hobbys.

von ich (Gast)


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Es ist übrigens ein Trugschluss dass heutige Unterhaltungselektronik 
billiger wäre als früher. Früher hat man einen Fernseher 30 Jahre lang 
benutzt (meine Eltern benutzen noch immer eine solche alte kiste. Hat 
vor über 15 Jahten mal 40 EUR als Gebrauchtgerät gekostet.


Aber heute wollen die meisten Leute nach 4 Jahten einen neuen Fernseher 
weil der alte nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist oder weil er schon 
kaputt ist.

von Fozzy (Gast)


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Peter Xuang schrieb:
> Ne, isses nicht, die Horch-Honks lassen immer noch zu, das das FIS
> -0.0°C anzeigt, obwohl 0°C vorzeichenlos ist, selbst in der "Fortschritt
> durch Technik Klasse". Hochmut kommt vor dem Fall.

Vielleicht zeigt das Vorzeichen an, ob es eine "kalte" oder "warme" 0,0 
ist. Schon mal drauf geachtet?

von Marx W. (Gast)


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ich schrieb:
> Aber heute wollen die meisten Leute nach 4 Jahten einen neuen Fernseher
> weil der alte nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist oder weil er schon
> kaputt ist.

Naja, ob man Fernsehen überhaupt noch braucht? Ich mein das 
Unterschichtenfernsehen der Privaten und die "Oma und Opa" 
Schunkelromantik bei den öffent.recht. TV-Sendern ist ja auch ned so der 
Brüller!

von binInt() (Gast)


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ich schrieb:
> Seine Frau
> macht die Arbeit und er macht das Marketing-blabla und leistet sich
> teure Hobbys.

So sieht eine funktionierende Ehe aus.

von genervt (Gast)


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von jevermichel (Gast)


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Hallo Zusammen.

Was hier in dem Forum abgeht ist nicht mehr schön.
Bevor jemand  wirklich auf das Thema antworten kann, sind  mindestens
2-3  Personen die nur Stunk machen. Hier sollten mal die Moderatoren 
aktiv werden.
In diesem Forum geht es meistens nur um plattmachen. Es gibt  wenige die 
wirklich auf  die gestellte Frage antworten. Die gibt es noch. Sind 
allerdings die Wenigsten.  Mir erschließt sich dieses Forum nach langer 
Beobachtung auch nicht. Geht es hier nur darum  Personen  Platt zu 
machen, den täglichen Frust  abzuarbeiten ?

Diese Typen die nur abkotzen sind nicht die Leute von denen sich hier 
welche Antwort erwarten.

Danke an die Leute  die trotzdem immer wieder  versuchen Antwort zu 
geben.

Gruß Michael

von ich (Gast)


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Hallo Michael, welches Posting hat nun schon wieder deine zarte Seele 
verletzt? Hast du noch nie daran gedacht dass das Problem bei dir liegt? 
Sicher wird hier manchmal viel getrollt woran die Moderatoren  übrigens 
nicht ganz unschuldig sind  weil sie durch teils ungerechtfertigte 
Löschaktionen die user verägern. Aber so schlimm ist das Getrolle nun 
aber wirklich nicht. Zumindest nicht in diesem Thread.
Am nervihsten sind solche User wie du die in einem unpassenden 
Zusammenhang rumnörgeln wollen.

BTW du plenkst

von Paul M. (paul_m65)


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Ein paar Worte über die manipulierte Arbeitslosenstatistik:
Youtube-Video "Geld und Goldpreis-Betrug 2014 (7) | MICHAEL TURGUT"

von Golem (Gast)


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Hallo Leute,

bitte schaut Euch mal an, um was es in diesem Thread ursprünglich ging 
und lasst das unnötige Diskutieren.

von Marx W. (Gast)


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Golem schrieb:
> Hallo Leute,
>
> bitte schaut Euch mal an, um was es in diesem Thread ursprünglich ging
> und lasst das unnötige Diskutieren.


Um das ging es:

Richard B. schrieb:
> Hat jemand Erfahrungen zum Thema Ingenieur bei AUDI ?
>
> -> Betriebsklima
> -> Gehalt
> -> Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen
> -> Ablauf im Vorstellungsgespräch. Habe gehört, hier wird einiges von
> den Bewerbern abverlangt (Fach- und Psychotests,...)

von Westbam (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Du EG 12, Bodomania hat aber (nur) EG 11, Bayern   :)
>
> Du meinst BaWü, dort ist üblich:
>
> Bachelor Anfänger EG 12
> Master Anfänger   EG 13, nach 3-5 J. EG 15
>
> Also mit 2 J. BE sollte man schon in EG 14 (BaWü) sein, das entspricht
> EG 11 (Bayern). Paßt also und die 70k passen auch.

Hallo,

kurze Frage dazu. Bei ERA Einstufung BW habe ich nämlich nur gelesen (in 
nem aktuellen PDF der IG Metall), dass ERA 12 bei Uniabschluss* gewählt 
wird. Das * verweist auf den Zusatz "* Gleiches gilt für einen 
Masterabschluss"

Ein Bekannter hat mir jetzt gesagt, was er so verdient, nämlich 
eingestiegen in ERA 12 mit 2 Jahren Berufserfahrung und FH Diplom (Was 
allerdings einer Stufe von ERA 11 entsprechen würde).

Wenn ich jetzt mit Masterabschluss einsteige, wäre nach deiner Aussage 
ERA 13 drin, laut IG-Metall ERA 12.

Ist die Einteilung nach Bachelor  Master  FH / UNI Ermessensache der 
Personalabteilung/Vorgesetzter oder ist das irgendwo festgehalten?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Westbam schrieb:
> Ist die Einteilung nach Bachelor  Master  FH / UNI Ermessensache der
> Personalabteilung/Vorgesetzter oder ist das irgendwo festgehalten?

Steht in der Eingruppierung der Stelle.

Westbam schrieb:
> Wenn ich jetzt mit Masterabschluss einsteige, ...

Wo, ins Schlafzimmer von unserer Bundeskanzlerin?

von Der Andere (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wo, ins Schlafzimmer von unserer Bundeskanzlerin?

Stimmt, nach den neuesten Meldungen und den daraus folgenden 
Rückstellungsmaßnahmen wegen drohenden Strafzahlungen und drohenden 
Verfahren wird es wohl eine kurzfristige Überprüfung aller Ausgaben 
geben, sprich mehr oder weniger ein Einstellungsstopp.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/abgasskandal-audi-raeumt-einbau-von-manipulationssoftware-in-den-v6-tdi-3-0-ein-a-1064219.html

von Premiumschrottpresse (Gast)


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Die ersten OEMs schmeissen angeblich schon ihre Leute raus. In nem 
anderen Forum schrieb einer er wäre bei nem Zulieferer und es wären 
schon Entlassungen angekündigt und das nicht wenig.

In den USA gibts VWs mit saftigen Rabatten, trotzdem will sie keiner 
haben.

Sieht schlecht aus für die Audianer und was an deren Zitzen hängt. Ist 
dieses Jahr nix mit fetten Prämien, die Belegschaft wird sicher von oben 
auf Sparkurs eingeworen aber an deren Tröge gehts sicher nicht.

von Autschi (Gast)


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Premiumschrottpresse schrieb:
> Die ersten OEMs schmeissen angeblich schon ihre Leute raus. In nem
> anderen Forum schrieb einer er wäre bei nem Zulieferer und es wären
> schon Entlassungen angekündigt und das nicht wenig.

Quelle? Die schmeißen höchsten Zeitis und Werkverträgler raus bzw. 
verlängern die Verträge nicht. Der Rest bekommt evtl. Kurzarbeit. 
Schlecht sieht es nur fü Wechsler aus, Audi/VW und deren 
Entwicklungsdienstleister werden weniger bis gar nicht einstellen im 
nächsten Jahr. Wobei die gesamte Automobilindustrie extrem gesättigt mit 
Personal ist, da müssen jetzt andere Branchen als Schwamm dienen, um vor 
allem die ganzen Neuingenieure aufnehmen zu können, ansonsten werden wir 
einen empfindlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Ingenieuren im 
nächsten Jahr haben.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Autschi schrieb:
> Quelle? Die schmeißen höchsten Zeitis und Werkverträgler raus bzw.
> verlängern die Verträge nicht. Der Rest bekommt evtl. Kurzarbeit.

Alles was nicht im laufenden Jahr benötigt wird, steht auf der Kippe!
Modellwechsel und neue Baureihen kosten Kohle, da denke ich die beim 
VW-Konzern werden die Entwicklungskosten auf alle Fälle strecken. Da 
dürften die Ing.-DL mit Entwicklunswerkverträgen ganz schon schnaufen.
Gehaltsmäßig sollte bei den Ing.-DL im Umfeld von VW&Co. ziemlich die 
Luft drausen sein. In der Entwicklung sind die Personalkosten einfach 
der Batzen.
Und den kann man nur klein kriegen, wenn man die Truppenstärke reduziert 
und den Rest der Truppe Gehaltsmäßig gleich auch noch rasiert.

Genauso dürften die Zuli`s bei den Strafen die Winterkorn&Co. verbockt 
haben mitzahlen.

Insgesamt alles ned so dolle im Imfeld von VW&Co.

von Gastino G. (gastino)


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Dienstleister bei VW möchte ich zur Zeit auch nicht sein...

: Bearbeitet durch User
von BRD Gmbh (Gast)


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Audi-Ingenieure können auch nur schummeln. Naja Deutsche Technik suckt 
nur noch mittlerweile.

von Student (Gast)


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Autschi schrieb:
> Wobei die gesamte Automobilindustrie extrem gesättigt mit Personal ist,
> da müssen jetzt andere Branchen als Schwamm dienen,

Welche? Vor allem in der Größenordnung.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Student schrieb:
> Welche? Vor allem in der Größenordnung.

Flüchtlingshilfe z.b.!
Auch Fachfirmen für die innere Sicherheit fehlen in D-land!
https://de.wikipedia.org/wiki/Privates_Sicherheits-_und_Milit%C3%A4runternehmen
Was bei den Amis`s boomt wäre doch auch was für D-land!

von Thomas1 (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Flüchtlingshilfe z.b.!
> Auch Fachfirmen für die innere Sicherheit fehlen in D-land!
> https://de.wikipedia.org/wiki/Privates_Sicherheits-_und_Milit%C3%A4runternehmen
> Was bei den Amis`s boomt wäre doch auch was für D-land!


Wer da eine Firma aufmacht, könnte bald reich sein. Sicherheit wird auch 
wegen Islamisten in Zukunft gefragt sein. Fragt mal in Belgien und 
Frankreich nach.

von BRD Gmbh (Gast)


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Ist doch perfekt für ETler oder? Einfach in Sicherheitstechnik vertiefen 
und absahnen, jetzt macht die Merkels Politik endlich Sinn! Der 
Aufschwung für uns Etler ist da!

von Friedensrichter Joseph (Gast)


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So, die ersten Türgummiklopfer dürfen gehen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-aufsichtsrat-porsche-will-um-jede-stelle-ringen-a-1065591.html

Sind ja sowieso bald Werksfereien, da wird der Grossteil der Truppe erst 
mal seine Überstunden abbauen dürfen. Erst wenn die abgebummelt sind 
wirds kritisch für die Kerntruppe aber bis da mal wirklich einer 
entlassen wird geht noch viel Wasser den Rhein runter oder 
passenderweise die Sulm und Neckar.

von Gästchen (Gast)


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Ein Ingenieur schrieb:
> Für Elektroingenieure gibt es bei Audi und Konsorten wenig zu tun. Dürfen
> nach Auftragsheft entwickeln und ihre Meinung für sich behalten.

Das ist ja interessant. Ich dachte es geht nur bei BMW so zu.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Gästchen schrieb:
> Ein Ingenieur schrieb:
>> Für Elektroingenieure gibt es bei Audi und Konsorten wenig zu tun. Dürfen
>> nach Auftragsheft entwickeln und ihre Meinung für sich behalten.
>
> Das ist ja interessant. Ich dachte es geht nur bei BMW so zu.

Wieso?
Audi hat sich das bei BMW abgekuckt!
Ansonsten:
Es geht los-> 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-aufsichtsrat-porsche-will-um-jede-stelle-ringen-a-1065591.html

von Dr.-Ing. Peter Serma (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Es geht los->
> 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-aufsichtsrat-porsche-will-um-jede-stelle-ringen-a-1065591.html

Naja, es war absehbar. Erst gehen die Leiharbeiter und dann wird in der 
Stammbelegschaft gesiebt.

Aber, der Aktienkurs steigt wieder, was durch die Entlassungen noch 
weiter unterstützt werden sollte. Also kauft VW Aktien :)

von traderseppl (Gast)


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Dr.-Ing. Peter Serma schrieb:
> Aber, der Aktienkurs steigt wieder, was durch die Entlassungen noch
> weiter unterstützt werden sollte. Also kauft VW Aktien :)
10€ gegenüber gestern gefallen. Wollte gestern noch verkaufen. Naja 
egal, VW wird sicher weiter fleissig eigene Aktien zurückkaufen:
http://www.heise.de/tp/artikel/46/46697/1.html

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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traderseppl schrieb:
> Dr.-Ing. Peter Serma schrieb:
>> Aber, der Aktienkurs steigt wieder, was durch die Entlassungen noch
>> weiter unterstützt werden sollte. Also kauft VW Aktien :)
> 10€ gegenüber gestern gefallen. Wollte gestern noch verkaufen. Naja
> egal, VW wird sicher weiter fleissig eigene Aktien zurückkaufen:
> http://www.heise.de/tp/artikel/46/46697/1.html

Müssen die ja auch, sonst wird der Wolfi P. und der Ferdi P.  richtig 
böse, wenn der Kurs weiter fällt.
Ausserdem könnte sich am Markt ja auch ein anderer Autokonzern die 
Aktien sichern. Was  Wolfi P. und der Ferdi P. auch ned passen dürfte!

von Andreas F. (chefdesigner)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ausserdem könnte sich am Markt ja auch ein anderer Autokonzern die
> Aktien sichern.

So ist es und die einschlägigen Halter der Aktien werden das zu 
verhindern wissen. Im Gegenteil, wenn die Spekulanten aussteigen, 
könnten die Langanleger zuschlagen!

Ich habe mir jetzt Folgendes gegönnt: Statt 0,5% Tagesgeld bei meiner 
Hausbank, kassiere ich jetzt 4 Monate lang 1,4% bei der Audibank. Danach 
geht es über die Frau mit dem Geld zur VW Bank direkt, denn die werden 
die Zinsen weiter erhöhen müssen. Damit machen wir fast 2000 Euro gut. 
Und: Die VW Bank ist bombensicher, weil sie eine 100% Tochter des VW 
Konzerns ist und der wird definitiv NICHT pleite gehen, weil das Land 
Niedersachsen da drin hängt. Und die werden ALLES tun, um sich nicht die 
Blösse zu geben :-)

Aber zurück zu der Aktienthematik: Man muss den richtigen Zeitpunkt 
abwarten und das Geld passend vorhalten. Im Prinzip kommt mir die 
VW-Krise wie gerufen:

Ich warte jetzt noch ein bischen, bis der Prozess gegen VW läuft und die 
Anklagen vorgetragen sind, geschätzt im Herbst, dann werden VW-Aktien 
gekauft, was die Bankkonten der family hergeben. Wir haben insgesamt 
rund 200k am Start, die warten! Sobald die nämlich eine Einigung haben, 
und die WIRD kommen, werden die Aktien in die Höhe steigen, wie 
Silvesterraketen.

Beim Siemens 2009 war es auch kurz vor Tod und man konnte Aktien zu 
34,00 kaufen. Die haben sich in 6 Jahren seither mehr, als verdoppelt. 
Die Teuerungsrate ist aber keine 15% gewesen!!!!!

Investiert habe ich damals, so ziemlich alles, was ich liquide hatte und 
das ist EINIGES, weil ich als Selbständiger nicht in die Rentenkasse 
einzahle und alles auf dem Konto landet. War damals ein hoher 
5-stelliger Betrag an liquiden Mitteln und wenn ich das vorausgesehen 
hätte, wäre es noch mehr gewesen, da Vieles in Anlagen gebunden war.

Inzwischen sind 60% der Aktien wieder gewinnbringend abgeschmolzen und 
mit dem Invest verrechnet. Habe das Geld praktisch komplett wieder, aber 
immer noch 40% der damaligen Aktien, die mir bis zum Alter bleiben.

Allein DER Gewinn erspart mir im Alter mindestens 2 Jahre Arbeit, um auf 
dassekbe netto zu kommen!!!!!!!!!!

Was ich euch sagen will:

Ihr solltet nicht über Audi und VW lästern, sondern euer Hirn und euer 
Geld nutzen, um mitzuverdienen. Der Winterkorn wird das auch tun. Jetzt 
wo er draußen ist, muss er ja seine Abfindung irgendwo investieren. Und 
ratet mal, was der kaufen wird?

Er wird eine Aktie kaufen, die am Boden ist und von der er wegen seiner 
guten Kontakte zu den Leuten genau weiß, wann sie wieder steigt. Der 
weiss das auf den Tag genau!

von einfachNurGast (Gast)


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Sehr interessant Herr Andreas F. Mich würde interessieren, was Sie vom 
Dirk-Müller-Fond halten?

meine kleine Meinung zu Aktien:
ich sehe einen Zusammenhang zwischen einer hohen Anzahl gefahrener 
Marken auf den Straßen und den Aktienkursen. Beispiel: als die neue 
A-Klasse rauskam, hat man auf den Straßen auf einmal jede Menge davon 
gesehen. Seit 2012 (Start der neuen A-Klasse) stieg die Aktie.
Anderes Beispiel: Nike. Hierbei ist mir aufgefallen wie viele Leute sich 
Nike Frees angeschafft haben (mir inbegriffen). Vor ca. 1,2 Jahren ist 
die Nike-Aktie auch extrem gestiegen.
BMW: Als der neue 5er raus kam >> ähnliches Spiel.

Welchen Trend ich jetzt sehe? Hmm lass mal überlegen...
...Adidas ??

von Mark B. (markbrandis)


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einfachNurGast schrieb:
> Seit 2012 (Start der neuen A-Klasse) stieg die Aktie.

Seit 2012 sind die Aktienmärkte in Europa und den USA generell 
gestiegen.

von hfklwgaegn (Gast)


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Na das mit VW ist doch mal ein todsicherer Plan wo auch nichts schief 
gehen kann ... einfach immer schön kaufen wenn der Kurs einen riesen 
Verlust einfährt, kann nur besser werden!

Vielleicht mal als Denkanstoß BP:
- Preis vor Deep Water Horizon: 650p
- Preis heute: 360p

Aber setzt ruhig deine 200k auf eine Karte.

von Autor (Gast)


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hfklwgaegn schrieb:
> Na das mit VW ist doch mal ein todsicherer Plan wo auch nichts
> schief gehen kann ... einfach immer schön kaufen wenn der Kurs einen
> riesen Verlust einfährt, kann nur besser werden!
>
> Vielleicht mal als Denkanstoß BP:
> - Preis vor Deep Water Horizon: 650p
> - Preis heute: 360p
>
> Aber setzt ruhig deine 200k auf eine Karte.

Ölpreis ist gefallen... außerdem ist vw schon von 200 auf 100 gefallen. 
Wer nicht wagt der nicht gewinnt.

von mec (Gast)


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Autor schrieb:
> hfklwgaegn schrieb:
>> Na das mit VW ist doch mal ein todsicherer Plan wo auch nichts
>> schief gehen kann ... einfach immer schön kaufen wenn der Kurs einen
>> riesen Verlust einfährt, kann nur besser werden!
>>
>> Vielleicht mal als Denkanstoß BP:
>> - Preis vor Deep Water Horizon: 650p
>> - Preis heute: 360p
>>
>> Aber setzt ruhig deine 200k auf eine Karte.
>
> Ölpreis ist gefallen... außerdem ist vw schon von 200 auf 100 gefallen.
> Wer nicht wagt der nicht gewinnt.

Das witzige ist, das er sich auf die Politik verlässt, welche VW ja im 
jedem Fall retten würde. ;)

von Martin S. (sirnails)


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einfachNurGast schrieb:
> Sehr interessant Herr Andreas F. Mich würde interessieren, was Sie vom
> Dirk-Müller-Fond halten?
>
> meine kleine Meinung zu Aktien:
> ich sehe einen Zusammenhang zwischen einer hohen Anzahl gefahrener
> Marken auf den Straßen und den Aktienkursen. Beispiel: als die neue
> A-Klasse rauskam, hat man auf den Straßen auf einmal jede Menge davon
> gesehen. Seit 2012 (Start der neuen A-Klasse) stieg die Aktie.
> Anderes Beispiel: Nike. Hierbei ist mir aufgefallen wie viele Leute sich
> Nike Frees angeschafft haben (mir inbegriffen). Vor ca. 1,2 Jahren ist
> die Nike-Aktie auch extrem gestiegen.
> BMW: Als der neue 5er raus kam >> ähnliches Spiel.
>
> Welchen Trend ich jetzt sehe? Hmm lass mal überlegen...
> ...Adidas ??

Also obiges Beispiel stimmt nur indirekt. Durch einen gestiegenen Umsatz 
folgt zumeist ein gestiegener Gewinn, der den Gewinn je Aktie natürlich 
verbessert. Daraus resultiert dann zumeist, dass das KGV sinkt. Ein 
niedriges KGV ist dann ein Indikator für einen unterberwerteten Kurs (im 
Schnitt sollte es bei 15 liegen). Es werden also gerne jene Aktien 
gekauft, die unterberwertet sind UND durch Analysten als BUY bewertet 
werden. Ein niedriger KGV heißt nicht per se, dass eine Aktie gut oder 
schlecht ist.

Spätestens aber für Unternehmen wie Amazon funktioniert diese Rechnung 
schon nicht mehr!

Im Falle von VW wäre ich vorsichtig. Hier stehen Millardenzahlungen ins 
Haus deren Umfang noch gar nicht bekannt ist. Frankreich hat erst 
Ermittlungen offiziell eingeleitet und auch der Verlauf in den USA ist 
noch nicht raus. Auch ist unbekannt, wer noch folgen wird! Es kann also 
zu drastischen Kurseinbrüchen noch kommen. VW wird nicht umsonst von 
Analysten als Hochrisikokandidat bewertet!

Adidas ist mit Sicherheit eine gute Wahl. Die ins Haus stehende EM kann 
durchaus einen Kursschub verursachen - oder auch nicht. Den fall hatten 
wir auch schon. WM und keine Kursbewegung!

Generell kann man eines sagen: Das Eisen wird immer heißer! Die Pro Kopf 
Verschuldung ist in den USA höher als vor der Finanzkrise. Niedrige 
Zinsen locken zum Kauf auf Pump. Auch in Deutschland zeichnet sich eine 
Immobilienblase ab, die in wenigen Jahren ziemlich böse knallen wird, da 
auch hier viele Käufer - geleitet durch niedrige Zinsen - zugreifen und 
sich finanziell überlasten. Das mag JETZT noch gut gehen, aber dann 
nicht mehr, wenn der Leitzins steigt. Und wenn von den 2 Mio. 
Flüchtlingen 1,5 Millionen wieder ausgewiesen wurden, dann bricht der 
aktuell komplett verknappte Markt komplett zusammen!

Was man aber auch sagen kann: Jeder DAX-Konzern seit 2007 satte 
Dividendenrendite gebracht. Hätte man damals einfach aus den TOP 20 
gekauft, wäre das Geld jetzt verdreifacht!

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