Hallo zusammen,
ich suche ein Master-Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen.
Ziel ist es, meine Ingenieur-Kenntnisse sinnvoll mit wirtschaftlichen
Grundlagen zu ergänzen. Ich könnte es mir z.B. gut vorstellen im
technischen Einkauf zu arbeiten.
Wichtig ist mir auch, dass der Studiengang nicht irgendwelche beliebigen
Fächer aus Wirtschaft und Technik miteinander vermischt, sondern eine
gute Grundlage vermittelt.
Der Zugang sollte mit einem Bachelor der Elektro- und
Informationstechnik (210 ECTS) möglich sein.
Ideal wäre eine Dauer von 3 Semestern.
Bisher überzeugt mich nur den Master der HS Mannheim. Dieser bietet nach
unterschiedlicher Qualifikation (BWL/ING/WING) verschiedene Schwerpunkte
an und zudem hören sich die Fächer vernünftig an (z.B. "Einkauf und
Logistik", "Controlling" und nicht etwa "Requirements Engineering").
Von MBA bin ich bislang nicht so überzeugt und suche deshalb nach einem
Wirtschaftsingenieur-Master.
Könnt ihr mir konkrete Hochschulen empfehlen?
Danke schon mal für eure Antworten. :-)
Zocker_22 schrieb im Beitrag #3710828:
> Dafür brauchst du kein Studium, lesen und schreiben 7.Klasse Grundschule> ist dafür vollkommen ausreichend. Dann noch große Klappe und ein paar> flotte Sprüche und du wirst recht schnell Abteilungs-Laider.
Ganz genau. Nebenbei macht er dann noch den Hampelmann für die GL und
badet aus was die verbockt haben.
Die Richtlinie immer billiger , immer geiziger von der GL geht halt für
elektr. Fabrikate nicht immer auf.
Was ich da für Vollpfosten als Einkäufer bzw. Verkäufer getroffen habe,
da kann man ein ganzes Buch drüber schreiben.
Und ja, ein paar hatten auch Probleme mit den Grundrechnungsarten. Aber
durch ihre große Klappe konnten sie die Fehler auf andere schieben und
stiegen bald einmal auf.
Zocker_22 schrieb im Beitrag #3710828:
> Dafür brauchst du kein Studium, lesen und schreiben 7.Klasse Grundschule> ist dafür vollkommen ausreichend. Dann noch große Klappe und ein paar> flotte Sprüche und du wirst recht schnell Abteilungs-Laider.
Mag sein. Trotzdem stellt niemand einen aus der 7.Klasse ein. Es wird
dann jemand genommen, der bereits eine Qualifikation in diese Richtung
nachweisen kann. Ohne etwas Vorzeigbares wird ein anderer auf der
Position eingestellt.
DrTech schrieb:> Was ich da für Vollpfosten als Einkäufer bzw. Verkäufer getroffen habe,> da kann man ein ganzes Buch drüber schreiben.
Dann wäre es ja gut, wenns einen gäbe, der nur ein Halbpfosten ist ;-)
Wattestäbchen schrieb im Beitrag #3711527:
> Ist "Würstchenbude" Slang für irgendwas im Ing.-Bereich oder laberts du> nur Scheiße?
In Deutschland gibt es keine Firmen mehr, alle Ingenieure sind
arbeitslos, Ingenieurstudenten haben nur noch Chancen als Erntehelfer,
und was du sonst noch so willst. So Beiträge findest du hier massenhaft.
Würde mich auch brennend interessieren. Mir ist bisher auch nur Mannheim
aufgefallen. Leider wird der NC dort vermutlich das Aussschlusskriterium
sein.
Nur als Anregung: Konstanz bietet einen Wirtschaftsmaster für Ingenieure
an. Vielleicht könnte sowas ja was für dich sein. Da ist dann aber
meines Wissens gar keine Technik mehr dabei. Du musst überlegen, ob man
für dein Ziel einen technischen Master braucht.
Danke Dussel. Der Zeit-Studienführer ist ganz gut.
Warum wurde der Beitrag mit "Industrial Engineering" entfernt? Wegen dem
Link? Das ist generell auch eine gute Idee. Allerdings spricht mich die
Umsetzung der 3-semestrigen Studiengänge doch etwas weniger an als das
Wirtschaftsingenieurwesen.
Dussel schrieb:> Konstanz bietet einen Wirtschaftsmaster für Ingenieure> an.
Ich muss zugeben, dass ich das aktuell nicht (mehr) gefunden habe.
Gefunden habe ich in Konstanz nur Wirtschaftsingenieurwesen mit
Wirtschaftsingenieurbachelor als Voraussetzung. In Jena gibt es
allerdings einen Wirtschaftsmaster für Ingenieure. Das nur zur Korrektur
meiner Aussage.
Mit nichtkonsekutivem Wirtschaftsingenieurmaster kann ich nicht dienen,
allerdings gibt es Ingenieurmaster mit Wirtschaftsanteil.
Alex schrieb:> Die HTWK Leiptig bietet ebenfalls Wirtschaftsingenieur Elektrotechnik> an.
Der scheint aber nicht mit einem Ingenieurbachelor zugänglich zu sein.
Wirtschaftsingenieurmaster gibt es viele.
Dussel schrieb:> Alex schrieb:>> Die HTWK Leipzig bietet ebenfalls Wirtschaftsingenieur Elektrotechnik>> an.> Der scheint aber nicht mit einem Ingenieurbachelor zugänglich zu sein.> Wirtschaftsingenieurmaster gibt es viele.
Also letztes Matrikel war er noch zugänglich für Bachelorstudenten die
reine E-Technik gemacht haben.
> Zugangsvoraussetzung: Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss,> in der Regel Bachelor, oder ein vergleichbarer Abschluss im Bereich> Wirtschaftsingenieurwesen mit elektro- und informationstechnischen> Kenntnissen. Die Abschlussnote mindestens "gut" wird empfohlen.
Das ist jetzt die Frage, was sich worauf bezieht.
Bachelor oder (Abschluss im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen)
(Bachelor oder Abschluss) im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen.
Bei Interesse ist es wohl am Besten, einfach mal nachzufragen.
Hi,
ich kann die die Hochschule in Mittweida empfehlen. Dort habe ich selber
studiert (Elektrotechnik) und weiß das man dort auch mit einem Bachelor
in einem Ingenieursfach den Master als Wirtschaftsingenieur machen kann.
Das Umfeld ist eher ruhig, aber klasse!
@AuchMalStudentWar: Danke für den Tipp. Auf der Homepage von Mittweida
habe ich allerdings nur den Master "Industrial Management" gefunden. Das
Studium dauert 4 Semester und da überlege ich, ob es nicht einfach
geschickter ist, einen Master mit 3 Semestern zu machen. Über die
Hochschule habe ich schon mehrmals Positives gehört.
Wirtschaftsingenieurwesen scheint es dort nur auf Diplom zu geben.
heho,
also ich kann von der hs mittweida auch nur positives berichten - auch
wenn es am a**sch der welt liegt... aber WI sind dort "nur" diplom...
was industrial management angeht wird das aktuell gar net durchgezogen
aufgrund mangelnden bewerbungen - so hab ich gehört...
lg martin
Klaus Kailbrunnen schrieb im Beitrag #3719826:
> Diplomer schrieb:>> Gar keine! Ein völlig überflüssiger Studiengang, der mMn>> abgeschaft>> gehört!>> This!!! Nimm dir das zu Ohren.
So so. Die Erörterung von Gründen dafür ist ja sehr ausführlich und
überzeugend ausgefallen...
Es geht schließlich auch darum, was die Personaler und Unternehmen
möchten. Von dem Fachwissen, das man an der Hochschule erwirbt, speziell
im Master, benötigt man das Meiste soweiso nicht. Was für die Stelle
relevant ist, muss man sich so oder so dann nochmal selbst aneignen.
kaffeetasse schrieb:> heho,> also ich kann von der hs mittweida auch nur positives berichten - auch> wenn es am a**sch der welt liegt... aber WI sind dort "nur" diplom...> was industrial management angeht wird das aktuell gar net durchgezogen> aufgrund mangelnden bewerbungen - so hab ich gehört...> lg martin
Kann ich mir nicht vorstellen...
Bei mir im Studium war es so das ich der einzigste Student meiner
Fachrichtung war (im Master). Im Bachelor waren wir zumindenst zu dritt
(hat aber auch nicht "jeder" bestanden).
Zur TU-Chemnitz, ne, da ist die HS-MW bei weitem angenehmer... Ich wohne
in Chemnitz und bin jeden Tag gependelt. (20-25 km, also nichts
schlimmes, gibt auch einen direkten DB Anschluss). Und ich war bei
weitem nicht der einzigste!
Wie wäre es mit einem nicht-konsekutiven Studiengang? Einfach rein BWL
oder whatever drauf machen? Oder einen MBA?
Ich habe auch erst Elektrotechnik-Automation studiert, aber schon dabei
gemerkt, dass es auf Dauer nicht das richtige für mich ist, als
Entwicklerin zu arbeiten. Vertrieb und Controlling, bzw organisieren und
koordinieren sind einfach mehr meins. Aber alles mit technischem
Background, weil es mir einfach Spaß macht.
Ich habe mir für den MA Wing bislang TU Dortmund, Uni Duisburg und
Bergische Uni Wuppertal ausgeguckt. Ich tendiere in den Energiebereich
zu gehen (habe Wirt.ing Maschbau als Schwerpunkt im BA gehabt). Kann
jemand was zu den obigen Unis/Studiengängen was sagen?